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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-16 · Heft 1065 (16.1.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1065 (16.1.1922)
Date
1922-01-16
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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- Seite 4 Wien, Montag’ 'WTETGTEK maKtTE'NZBXT'ÜWG **äl*ajtscsrxiq~ 15. "Jänner 1S23“ Kr. 1068' Schaffler-Mannschaft Wacker-München vom T.' V. Augsburg eine 4:0-Niederlage in den Kauf nehmen. Augsburg' ist dadurch Regionalmeister des Kreises Südbayern, Abteilung 2. — Der L F. C. Nürnberg spielte gegen M. T. V. Fürth 1:1 unentschieden. Spielvereinigüng Furth besiegte T. V. Schweinau 3:2. 8. V. Oberstein schlüg Borussia-. Neunkirchen, welche Mannschaft, Fischera nicht ersetzen ,r konnte, mit 2:1 Toren. . . Die Resevetnannschaft der Hakoah . unternimmt zu Ostern eine Wettspielreise cach Neurumänien. . ‘ Der Deutsehe Sportverein Troppau hat sich, an die . führenden Wiener Vereine mit Wettspielanträgen gewendet. Es ist anzunehmen,. daß es zu dem einen oder anderen Abschluß kommt. . . .... Eisläufen. Das Kmistlaufmeeting des Wiener Eislaufvereins. Nachstehend veröffentlichen wir die wichtigsten Resultate: Paarlaufmeisterschaft von Oesterreich: Fräulein Engelmann-Herr Berger (W. E. V. Platzziffer 5, 12 Punkte) .1. Herrenhauptlaufen; Ingenieur Kaehler (Cotfage-E. S\ Platzziffer 5, 2757 Punkte), Damenhauptlaufen : Fräulein Reichmarin (Cottage-E. V., Platzziffer o, 255*5 Punkte). Gestempelte Krone -.09 Centimes. Letzte NadlHchten. Eishockeywettspiele. , _ W. A. C.-F iinfhaus 16:0 (0:0). Da bei W. A. C. -Lin Spieler von Cottage eingestellt war, hat Fünfhaus protestiert. , . ' Cottage-Eislaufvere in—8 f 6 v a n 14:0 7:0). . ~ Auszahlung Wien — -—.17 Centimes. In Zürich notierte: - 1 die österreichische Krone -.17 < (-.17 am 16. Jänner) die Österr. gest. Krone. . -.09 (-.09 am 16. Jänner) die tscheehische Krone . . 8.50 (8.ch am 16. Jänner) i die Mark . £ i 2.85 ( 2.85 am 16. Jänner) Aar am ttgl OlU ». »H » «’». »' 1.85 (1.65 am 16.- Jänner) Bukarest : V-t -. - .■• ■.- am 16, Jänner) ’ Budapest V . « * * -.82 (-.82 am 16. Jänner) .Warschau -.18 (-.17 am 16. Jänner) < Der Hausarzt. Redigiert von Dr. Sanel Beer. Die Unfruchtbarkeit der Frau. Der' Beruf der Fr am liegt in der Pflicht der Sorge für den Nachwuchs. Trotz aller. Theorien uind aller. Ema-nzipatiouiisbestrabungen ist die Sehnsucht der Frati .■ «ach dem Kinde groß. Ihr Sinnen rm'd Trachten -bezieht sich auf <Fre NadMeommeinsohaft. Mögen auch zeitweise .soWeefate wirtschaftliche Verhältnisse oder andere Um. | stände den Trieb zum Kinde zitrücrkdrängen, die Frau ■findet bei aller Zuneigung des Gatten; ohne Kind nicht den vollen Lebenegeaitß. In einer harmonischen Ehe besteht der Wunsch, Nachkommen z»u gewimiiein, die die guten seelische« -U-nd köj^öer’&cken Eigenschafteini der Eltern vererben. Die kinderlose Fit^u fühlt steit-züTriidkgeseitizt, sie leidet unter ihm* amgeblfehelh 'Minderwartigkedt; Und •so ist ©s erkläcliah, daß Frauen, däneti eine mehrjährige ‘Ehe keine Kinder geschenkt (hat, die A-enate überlä-ufeni 'die Ursachen für die Unftudhftoirfceit fcermenloiwen UWd diese beseitigt wisse® wolilen. So;iuatatfee Nervosität.' uitii manche Hysterie der* Framect siud iinder Kinderilosfgiceit •begründet. - ,••...■ -• ' Leid ei* kann der W-iinseh u-ach eintm Kinde nJoht immer in ErfüH^ng. ^dheti. Auf zeltfa frödHtb^tre Eiben ‘kam vor dem Kriege eine stzsiÄe. (NadMöse) Ehe. Däs hat siüh jetzt infolge der ■ VerScl^ntttehtiitg * der vM. ‘sehaftlichen Lage u?nd der Schwierigkeit der Erziehung •und Erhaltitttg -der Kinder .dbreh die Absicht des GafbtÖn geändert, indem die kinderlosen Ehen bedeutend ziigenommen haben. Dessenungeachtet fihfldet sich die «Are oder die .ändere Frau,. in deren Boftfist die Sefonföiiaht nach , einem Kinde brertnit. und. die keki Opfc-r schetft, in der Erwartung, das Sdwcßcsaii zu vvendx>». Die Uftfruehtibarkeit einer Ehe Ikam« der l/aiin oder ‘die Frau verschulden. Ein Drittel der kinderlosen Ehen hat der Mann." am Gewissen. Infolge ubestandener Kra'nikheiten an. der LÄd'unigsEtte der Samentierchen sind diese völlig zu'r Konzeption ,(ädjwängertu«g) u>n>- fähig oder ’m ’gmiiigerer Zahl vorhanden.'-Zur Vereinigung mit dem verbHichen Keimdiriiseuiprodufkjt sind gesunde, kräftige, lebhaft bewegliche Samenfäden notiwendig, deren Vitalität leicht unter * dem Mikroskop beobachtet werden kanfn.' . ,. Die Hauptbedfhigung für die Befrwc.'htiirngsMöglichkeit einer Frau besteht darin, daß der Weg von der Scheide hü zum B auch' f eil übe rzu-g der Gcschl’echts- Ärgane für die märinfödben Keime iVei .passierbar - ist. •Hiezu muß in erster Linie die Schleimhaut des ganze® weiblichem Trakteis normal und gesund Seih. Eine;|i'zthche U-nftersfuch-ung känü steh ■ aber nur Einblick über die Beschaffeftiheit der Schleimhaut’ der Scheide und -des GdbärmuJtterkanah durch Besichtigung verschaffen, während der Arzt bezüglich der Verhältnisse ijj der Gebärmutter twid im Eileiter aiuf Vermutungen Angewiesen ist. Völlig -Mo.nen.tr«rt «ind wir über däs wei'bdidhe Keimiprodtdct, das Ei, dessen Bildmtgfsstätei «er Eierstodk ist. ' . Sdlfb&VcTsfätt'dHöh wird’jede StdjfÄhg int'Bau des Genitales (der Ges^ledttbä^gplnfe), jede Ejitwicld'UU'gs- . hemrmilng, die Befrachitüinig verei'tdin,; / -; Auch.gesunde, kräftige Frauen mit soheiäilb'asr gutem Beckenbau leiden nämlidh oft an I«famtili«mtis, einem auf kimlücther ■ Stufe stehelngebliebeafem Zulstamd d'es Genitales, wobei die. Gcbärimiutter Mein, musöcelisohwach .und zu ‘jeden*. Einbettiiting ,d<;is.-Eies .»uinifä'big ist.. lli'eibei gibt es verschiedene Grade. Durch fortgesetzte 'Behandlung des AllgcmemzuMamdes gelingt es oft, eirre Empfängnismögl-ichkeit herbejzuführem.' Die mühevolle,. •läa>gdaii.'e,nnde'Be'hiänidiht<ng, die in 'eine* Badtefeur, oipeirativehi Dehnung - des Mtüttermuindes ' oder emcsi*, Au-ä- .•schiaibrumg der krankhaften Gabärmutterschleimhaut be- .stehlt wird durch, ein lebendes Kind belohnt, das 'ütt.nieWmhatds Glück in die Familie bTidä-gU ' ' ‘ ' Eine größc RoÖile spielen bei der Sterilität der Frau. .Knickungen der Gebärmubter odsr des Eileiters, die die . Päs&age der Saimcatierohan hemmen,, ebenso ..'die verischäed'elnartrigen'. Geschwüre .der. Eierstöcke, wobei die , Pröduktkxn der Eier.chen. gelitten hat. ■ Unzweifelhaft, verisohuldet aber -'die . uberstamdente Tripperihfektiöin. (die Golniorrhöe) beim Ma/oua wie bei ' der Frau den größtem. Teil der stsrNeK Ehen. Die, Ver- seuchung der 'Frhu mit dem1 Trilplpemgiijft ist auch dÜe Ursacheder 'sogcnamifen >;Einiki«d©fstteri-Htäte. Die ' Frau war znit Zeit' der erstem Güittwidität (Söhwam'gerschaft) tiööh gestmid -oder <Äe Imfektioni 'hatte die Eierstöcfee umd die GebärmUtiter ’ damals noch nicht er- ..griffehj Später , erfolgte die Ausbreitung, defe kra!ä!klhaf'te»n Prozesses ,a^f; die gemaaflntg® Orgäne^^velcher, Umstand dann die weitere Unfruchtbarkeit '.verursachte. Sel-bstvemständl'idh muß midhit jede Gonorrhoje die«f Frau zu<r Sterilität führ-en., ,. Von ‘ wobtgetfiniger Bedeutung dürfte auch die häufige Onanie 'des Weibes sein, Wodurch ein dauernder ReizunZtzz uStam d der Sdhleimhant iLrd somit cm Konetjpti'cds'hiihidfeTni's entsteht. : : Die ErkÄhfiuhg, daß Stillen des Kindes ehrelni -Scbustz gegen 'neuerliche Schwangenschüift bedeuten solle,’ führt zum lamigen Säugen der Kinder an der Brtüst und damit oft zu dauernder Unfnfbhtorkelt.' Eis. ist auch -klair, daß gewisse schwere Allgemeimerkrankungen, Wie;;dejr; Alkolrolisin/its, ’ . Nieren- ' umd ' Zttckeükranikih’e'iit, umd gewisse In fe!ktionskramklreiten erinein schädigenden Einfluß auf die Eierstöcktätigkeit aiiisZ'UÜ'ben imsitamde samid. Auch ’ ZeÄiTchH lAAerLGoAM AoNev» von' Bedcsutumg seih. Zu es^ähn^n Wäre nochdie aÄ-gembMM-nd Semuelle Unych"esubsmkeit -ßät Prodiukte der Kafew^rüsenv welche Frage aber noch ganz. ungeklärt ist. js’edenfaHs 'Ist-die Tatisac'he, daß .zwei zedgungsfäh^e JManschen mitcinaihder keine Kinder halbejli,. getrötml mit ^adöraa Paibriehn NLchwM^sMrW*hiDNÄ', hoch; der Aufklänitmg bedürftig. . . * .MalnivigfäTtig Simkl die'UmsalbKem.'die die Unfruchtbärkeit dei* Ehen beMmgen' Ikömmen. ‘ Stets wird erst eine genaue UMersulchüng 'sowohl dleis MarmeK aLs aiuch der -Fräü den SchüidiZ(eh' ^tKteljlem. - ' Die' Sehnsneht mach" d'ekn Kinde ist eirf 'nioirmater, schöner Zug des Weibes. Ein Kind bringt Leben.’ um'd Glück in die Familie. ' ■ •. Die IcrrftdertoSe Fraiu inag sieb, Vei’tn'^rCnlsK'oV! än •i^ij^en beratenden Arzt Wenden. In viele» Fälle®, gelingt es, «Ute Foä’fp’Äamztimigstätiglcel't d'er Fdsm «ö wecken. ' , Aerztlicher Fragekasten. Rätfos, ‘ Die’Bergevsche Schwefelteer'seirfe ist gegöh Äa^ramsfall ' gawz ' gut. Empfehle noch morgetodliche Spirituose Waschungen. — Häag. Auls Ihire,r SoMlderuing ist es schwer, eine Diagnose zu ‘ steilem, jedenfalls empfehle dringend, sichin ärztliche Beha'tvdltfing ziu ’begdjein. Es dürfte sich' vielleicht um eine verhaft eie Schilddrüse handeln, die die- L.uft- und Speiseröhre sed'Üioli verdrängt, daher die geschilderten Beschwerden. , Eiin Röntgenbiid wird alles bald aufklären. — Neugeboren. Da® häufige Erbrechen des ICim'des dürfte auf . einen Kramipf des Magenpförtners ztirückzuführen sein« Geben Sie die Freie jüdische Volksbühne {iinitflNimiiUiiiiiimiKüiiiuuiiiiKiHiiuiimiiiKiiimiiiiiimiiiiiHiiminimiMmiimmiii Gastsniel. im, Lustsplelfheater - Selibsibehahdkfng. äJftf. iüWd wei-trafieh Sie *IhFl\rhd einem; erfahrenen ^/rzte am.;Da das ■Kindmoch nicht sehr henab/- : g’^comm-em: üst, wird;es. geiheiit Wefddiv— Mandeln. -Die ' . Aüssclyälüng, der Maiirdelm -ward beim .Erwacliseneat ,:düfjc!h EiVstoritzcn vom Novocain scäiraerziois gemach^. . yier-ibi^ .füniftägige Kranblhditsdatver. — Eiweiß. Dieser (findet Siöb. oft bei Kindern, ohne rliß eine ‘Nieä-eüikraliifk:- heit vprli'egt, HamTUntcestichUng nÄölt 'längerem ÖtdKon '/ Und Liegen Uöfwcndig. ’ 5 - Briefkasten; der Redaktwii. 1 ’ .., iMalania0. Scholpm;Alejchem ist UN KiSWer GöffVe^ ndrit^nt geboren, verbrachte1 den größten Teil seines Lebens -in Kiew iind Odessa;'Sein bürgerlicher Namen war R-a b tz». .n .owJ cz..— Weißberg, Mitrovica. Die Einreise aiU .Russisch-Polen UaclrWien erfordert eine Einreisebewilli- , gjuug, 'welche durch, da§ .hiesige Außenministerium z'ü1' .ew« •latigenb’st. Es Wird sich empfehlen, die Frau, selbst abzu» Jholen";-Vereine, die dies übernehmen, gibt es nicht.-' ' 4280 T JLJhr abends: Zum 1. Maie! Ueber’mOzeahvoTöoX Das Tleater ist gehet* l! Das Zentrum für die deutsche 1 Regierung. Berlin, 16. Jänner. (Wölff.) Auf dem Reichspärtel* tag des Zentrums'wurde einstimmig eine Entschliessung angenommen, .worinder Parteileitung' und der Reichstagsfraktion, das vollste .Vertrauen, ausgesprochen wird., •Aiigesichts der schwierigen außenpolitischen Lage .erklärt sich der Parteitag -rückiialtslos einverstanden mit! der: von; der Regierung,. befolgten Politik der ,Klugheit und Mäßigung, die, unbeirrt und zielsicher geführt, der ■wirtschaftlichen Gesuntilung der ganzen Welt. Und «den - Zusammenarbeit der Völker die 'Wege ebnen werde. ' Theater von heute Steuerfragekast'en. , 1 Albert F. Sie sind auch nach dem neuen Gesetz nicht verpflichtet, dfc! ganze Abgabe bis lf>. Februar zu zählen, -sondern: können den Zahlungsauftrag abWart^n. aber bis 1*5. Februar nicht gezahlt istj das ist nachher hiit .KMP/* Aufschlag zU zahlen, - und z'war die Hälfte eipeh IVlonaet nach'Züstellüiig des 2(ahiuhgsauftrages, der Rest binnen weiterer drei Monate. — Vermittler. Nein. Bei Hausyei^ 'Käufen.nach dem' 1. d. M. ffudet keine NeUveränlägung dsr .yeripögensabgabe sfetti. --- L. F. Derzeit kann die Zahlung ,al|er . direkten Steüei^n ’■ durch Schüidarrest erzwungenwerden. —. H—r. Die Banjcentnrisatzsteuer (r/j pro Mille) ist von den Banken monatlich zu zahlen. Sid Hanh auf die Kommittenten iiberwälzt werden. Strafe., Wegen einer falschen Rechtsansicht können,Sie nie wegen Steuerhinierr Ziehung bestraft werden-. Das Bekenntnis muß jedoch sp. abgef^ßt werden, daß die Steuerbehörde daraus alle für dfe Bemessung wichtigen Tatsachen entnehmen kann, —. Buchhaltung. Den Nachweis des Reinertrages müssen Sie der Steuerbehörde erbringen. Dazu ist aber eine ordentliche Buchführung notwendig, auch wenn Sie nicht protokolliert sind. Sonst wird man Ihnen kaum glauben, daß dieser Steuersatz 5% Ihres Reingewinnes übersteigt. — Reisender, Wehn Sie Angestellter der Firma sind, dann ist Ihnen die Einkommensteuer jedesmal bei der Provisionsauszahlung abzüziehen. Smd Sie aber selbständiger Provisionsagenti dann müssen Sie ein eigenes Bekenntnis eiobrmge'n Und werden direkt besteuert - In diesem Falle «hissen Sie auch einen-Gewerbeschein tosen ,und Erwerbsteuer zähle«. Das Ballfest des Haruach. . .(Unter der Devise»Der Turmbau zu Babel“.) Der Verein jüdischer Künstler, Schriftsteller uwf. Forscher H a.r nach verdient. Dank für das schöne stilvolle Gesellschaftsfest, das er mit vollem Gelingen am 12. d. m. im Kursaüott der‘Stadt Wien veranstaltete. ■ Die Künstler der Vereinigung hatten es. sich ange* fegeii' -ein lassen, deht; Feste einen stilvollen und harmonischen Rahme* zu geben. Eine Beratungsstelle, die, stark in Anspruch genommen ' Avurde und in der hervorragende jüdische Maler und Bildhauer Wiens wirkten» hatte :! über Wunsch ..die Kostüme entworfen,.; dfe. denn - auch iq ganz seltener Schpnheit unch Stilechtheit an ' dem . buntbewegten fröhliches Abend in großer Zahl zu sehen waren. Einige Verkaufs, zette» wären von den Herten Maler Groß und Bildhauer L ö w überaus geschmackvoll und wahrhaft künstteriscjt ausgeschmückt worden. Im dichtgefüllten Tänzsaal sah inan, vorwiegend orientalische Kostüme, aber auch humorvolle Anspielungen auf den babylonischen Turmbau und die arM Verwirrung,, die bei Errichtung desselben geherrscht haben-soll. . .Ä.. Es war im besten Sinne des Wortes die gute zudrschs Gesellschaft vertreten'tincidäs Fest trug durchaus einen intimen Charakter. .Zahlreiche. Künstler und Schriftsteller, darunter der Direktor', där Freien jüdischen Volksbühne Herr Isaak Deutsch samt Gemahlin, Frau Wemir aub-öra f, Here Paul B a r a t o w, Dramaturg Dr. 8 c h m i t z und . Herr S 11 i s o W e r, der Pianist Julius W o 1 f f s o h n, fast sämtliche Mitglieder des Haruach mit ihrem Präsidenten Lazar K r e s t i n nahmen an dem Abend teil, der allen Gästen in angenehmster Erinnerung bleiben wird und das schönste Ballfest war, das bisnua von* der. jüdischen Gesellschaft in Wien veranstaltet rde. ' ” Anfang?* 7 AS 6 7 1Ö H 7 Surgtheatert Der Schwan Staatsoper: Dfe lustigen Weiber von Windsor Völksöper: Der Troubadour Deutsches Volkstheater: Faust Wiener Kammerspiele: Am Teetisch j» Morphium fosefstädterTheater: Die Steiner-Madta Heue Wiener Bühne : Totentanz Wiener Stadttheater: Die Ballerina des Königs tenaissance-Bühiiß: Uli Grün Raimund-Theater: Die verhängnisvolle Faschingsnacht . T Carl-Theater: Die Bajadere S[J fheater an der Wien: Ber letzte Walzer 7 Tohann-Strauß-Theater: Eine Sommernacht 7 Wiener Bürgertheater: Pipsi 7 Wr.Komödienhaus: Die fromme Helene 7 i.tt$tspieltheater (Gastspiel der Freien jüd. Volksbühne): veber’m Ozean yj} Salami-Bühne Üfki.JÖlrfmp): D« Herz Rucksäcke Aufträge in der feinsten Ausführung werden entgegengenommen; 1 Kaufe' ' 9314 Leneazwi» »wie Laknitmn 2-Sti breit. Zahle dfctmtai Preis* Derschowltz, Racksackerzeuger, Wien. XX., Burgftardfgasse 4, T® 1.45-7-40 HommissionswBi'eii •jeder Branche (mit Ausnahme;Textil Und Lebensmittel) werden von langjährig bestehender Wiener Firma auf bestfrequentiertem Detailposten Wiens mit fünf großen Schaufenstern, Telephon und geschultem Personal - etc. zum Verkauf 8S»srnommefi. Unter „Flotter Verkauf 5883" M die Adm. des Blattes. sess qnpüfw TyCHTIGER —ÜMiJijEg womöglich im Inseraten wesen •bewandert, wird -• für besteingeführtes Tagblatt CÜESUCffT! Intelligente,redegewandte Herren wollen ausführliche Offerten unter „K 100.000“ au die Adm, des Blattes überreichen Gold, Juwelen, Brillanten, Gold-'u. Silberwaren sowie ialsche Zilhne werden gekauft. A. Kal 1 ei, Juwelier, 1. Be?,, Rotettturmstraße20, Gasscnladcn. 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