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Wiener Morgenzeitung · 1922-01-07 · Heft 1056 (7.1.1922) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
4 (1922)
Issue
Heft 1056 (7.1.1922)
Date
1922-01-07
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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BISS» HB8SSEB»KS- Seite"4 Wien, “Samstag T* 7. Jänner T92"2* ''Nr. 1Ö5Ö- IBBBBBERQDBBBDBEII Zionistische Bezirkssektion Leopoldstädt ® ■ s- Dienstag den 10. d. M. findet um 7 Uhr abends a im Festsaale des Hotel Continental eine ' A PflNS&ER-FEIER statt. Redner: Sr. Gelber und Prof. Freud. « BBRHBaBaiaBBBBBlKSQtBBSaSIBOaaBBSBnBBBBBB;. Tagesbericht. Vom Keren Hajessöd. Die Arbeit in Amerika. . New York, 4. jäiroer. (J. C. B.) Die zion'ißt'ische Delegation setzt ifhtre Aktion für den Keren Hajessod erfolgreich fort. Den* Besuch S o k o 1 o \v s, Professor W arburgs und G'o Idsteins in Baltimore «brachte K er en - H a j e s s o d-Z ei di n ungern in der Höhe .von •über 50.000 Dollar. In Albany wurden gelegentlicih. ties Be.su oh es von Sofcolow, JahotLnsiky und Goldstern ixxx) Dollar bar ein gezählt. In Perthnmboy wurden io.ooo Dollar flüssig gemacht. In Stamford, das von Jabotinskv und Coocmel Paters-on besucht \v.urde, .wurden;. •12.000 Dollar und in Paterso-n i/.oco Dollar, v/o-vsn ein Drittel bar ein gezahlt wurde, aufgebracht. Dem Besuch der zionistischen Delegation itn Paterso-n schloß sich der Poale-Zion-Führer Dr. Sybkän am. In Boston, war Sok-olow Gast des Gouivernenns von Musis acbusetitis, der zu Ehren Sokolows ein öffentliches Luinch gab, zu welchem eine distinguierte Gesellschaft eiinigeüöldten ' wurde. Auch die Stadt Boston airraingierte ein öffen-t-, Slcheis Frühstück zu Ehren Sokolows, wo der Bürgermeister Peters den Vorsitz führte. , _ Ein Beitrag der Czernowitzer Kultusgemeinde. Neulich fand kn Czemowkz die’erste Kerem-HajesT ,?od-Kontercu7 statt, an der auch Vertreter .der' K-vWs-^' gemeinde, der Poa»le Zion, Zeire Zion sowie adler judiV. schon Berufsgrmpen teSn-ahmcn. Das Referat über ‘.den- Keren Hajcrsod erstattete Kurt B 1 u m en f cid (Berlin). Eine Erklärung - Dr. Strauch er sj’ daß die Xul’tusgcnicinde Czernowi-tz den Betrag von iöo.ooo Üeifür den Keren Hajessöd zeichne, wurde mit stürmischem Beifall aut genommen. In der Versammlung wurde, festgestellt, daß in der Bukowina bisher zwei MÜHio«en> Lei gezeichnet worden seien. d-H-. Anatoie France und Einstein. y; .'vnabol France ist war kurzem von einer Reise flach Stcckhcihn zurückgekebnt, wohin er sichbe- .^e-bra hatte, um aus der Hand des Königs von/ Schweden den ihm gestifteten Nohel-Preis entgegen^, znnehmco.. Etliche n-euigierige Interviewer; wußte, er sich geschickt vom.Lc-ibe m halten, indem er.mit; Lcbessprüchen .auf Lenin - i:tn4 einer scharfen- Kritik des Friedens von- Versailles . begann, sv daß' die geplante Huldigung für den Dichter in den - BiäAern unterbleiben mußte. Auf seiner. Rückreise hielt -sich der Dichter -in Berlin anf, w<b er mit Eki4 stein rund Profcsor Nicolai zusamnientraf, mit deneii . er über Krieg uind Frieden -sprach. ‘Natürlich he-, rührt sich die pazifistische Gesinnung des Dichtens' mit der Anffasäung Einsteins -md des als Phyisaö* lugen wie als Pazifisten. Ijeicainüiten PnofesHoxs Nicolai, der mit Generalsrang in Kriegsddöiiste trat'-- um seine Karriere als — rangiosar Kranikenipfleger zu enden und nachher v-ön der UmiVersität als des Lehrstuhles für umwürdig erklärt wurde, weil er' r.ais seiner kriegsfeindlichen' Gesbmm.g -die mutigem I^omseqiuönÄea gezogen, hatte. . Uöber seine > Begegnung mit Einstein erzäbiif. Anatoie France: Der, berühmte Gelehrte erwies, mir die Höflichkeit, mich im Hotel zu besuchen.. Ich kenne die Mathematik nicht genügend, um sein System zu Verstehen, rund hatte die 'betrachtlieb „Der babylonische Talmud.41'-®) Wenn Lesfing seine Sinngedichte dem Leser zv-. rufen iäßt: Wir wollen weniger erhoben und -fleißiger gelesen sein., so gilt vom Talmud mit -dem jüdischest! Sprach gebrauch: er will weniger gelesen, jedodäi'; fleißiger gelernt sein. Nicht Langeweile verffcchoucffionde Lektüre, sonntet Studium, ernstes, muhef voiles Lcrmen im Schweiße des Angesichts erfordert der Talmud. Elm Lernen, das in frühester Jugend eizir. setzt und lange Jahre 'hindurch den ganzen Manccih-ed. in Ar.dpruch nimmt, Er federt.dies von jedem, der siefi?ein Idiom und seinen Geist zu eigen gemacht hat, -üinrf bar.n von dieser Forderung noch weniger abgÄhein'' gegc.nüber demjenigen, der ihn aus einer t'cibarseteiitif]^- •keninchlernen. will. So ist es nicht ebne'Belang, welitira; ‘•ine neue Talnindübersetzung auf den Plan tritt, ..sich über den Zweck klar zu werden, dem diese Ueborsetziuing dienen -seil. Der B-uirg vertag, der das erste Heft doeser neuen Ucberse-tzunig vö-n Professor Schlojarl voriegt; kündigt die Einführung zum ganzen Werke, die offerabarl’bor die .Absichten des . Unternehmens AuLxM-nß. geben soll, für den’Schluß dts ersten Bandes an. . An .Taim-ndübersetzungon leiden wir nacht gerade Mangel. Vollends der Traktat Berakot Hegt in zahlreichen deutschen CE. M. Pin ne r,. J. J. Rab..^ H. 0. F. L ö v; e, M. Geller [z.-'T.jj, J. W! e s-at c,r, L. G o i d s c h m i d't) u.nd einer französischen Uöber-, setzung (l,. C h i a r i n i) vor. , Dem deutschen Lescpubliku-m ist somit der Zu-, gang zum Talmud auch bisher wichit. vennammelt ge«* vvesan-, Dais neue Unter.nolimen, eiine ^vollständige und. streng wissenschaftlichem Uebersetzumg des Baby-- lonii&öhen Talmud, will offenbar dten Leserkreis er-- weitern. Und doch ist nicht so sehr Erweite-ru.n-g als vielmehr Vertiefung eine Forderung ernster Wi-Weuk •..-rhafiinc'hkeit, *) S c h 1 ö g 1 Nivard Dr.: PD e r b a b y 1 o n i s c h«e Talmud“. Uebersetzt und kurz erlHutert. Wien 192h Burgverlag (Richter tmd Zöllner).' I. Seder: Seralm, Erste Abli and Jung: Berakot. (Von den Gebeten V seltene Bescheidenheit, nicht davon zu sprechen. Er sei auch Pazifist, alber er sei kein eeeir^isichär Doktrinär wie^-i.colai. Eiasrtßin jst, sagt France, in der; Gravitafettln der . Gestirne verloren und unsere klieinen Sineiti^kaiten ■ dnte-reseieren ’ilhin nicht. Und malitiös b,em^k| der lachelimde Skeptiker: Es scheint, daß ec eihb neue Tfooone, bringe, wie seinerzeit die von Ljl p 1 a c e neu wäir, aber im Grunde, glaube ich, isf es Immer dieselbe Sadie. ' Anatoie -France bereitet eiin neues Budh über dien Krieg vot-, das er wie seine »Insel der Pinguine« in des Gewand-, der. Allegorie kleiden will, um so sHri.e mälibiösc-ibi^erßnv.Wahibeiten .ungö&törter au>zsprechcn zu köMim.; «, . Mmerus e1aÜ8us‘Mid der preisgekrönte Schneidergehiife, Aus Budapest wid tnnts berichtet-: Der Landesverband der DamenMei’d'e'hn’acih-er -veranstaltete dieser Tage eine Ausstellung m Le'hrPingisarbeiten, bei welcher .die Preisrichter den ersten Preis dem soeben freigewotrdenen Gehilfen Alexander Haimos für seine zwei Toiletten zuerkanmtemi. Alexander Haimos ist kein so ein fach er Scinneidergeihilfe wie seine anderen Berufsgenossen. Er war Mediizcuner im z-ehniteM Semester, hatte gute Zeugnisse bis auf sein Geiburts^euignis, aus , dem hervorging, daß seine konfessio-neilen Verhäliniiisse für Hortihy-Ungarn nicht geregelt genug erscheinen«. Alexander Haimos ist J u de. Der Numerus clausus verelp-errte ihm den Weg in das elfte Semester -u,nd da; er nicht nur Jude, soiadsern a-uch.cim armer Teufel ist und nicht ins Ausländ gehen . konnes, nahm er rasch entsdilossen einen BeruBveChsel vor und wurde Damen- ■ schnteideirl'e'hirling. Wie'man sieht, hat er a-uoh hier bereits - seinen Mann gestellt, und er wird vielleicht einer der wenigen sein,'. die keiften 'Grund halben werden, dem Numerus clausus zu grollen. . Errichtung von Fach- und Ackerbauschuleti in den jüdischen Zentren. OMÄg, 5. Jänner. (J. G. 8.) Die hier sis-ttgefundene Sitzung der MOrt"-Exekuiive beschloß unter; anderem, die Tätigkeit der „Ort^-OrgLnisLtionen vorwiegend suk die Errichtung-von technischen. Fsch- und; Ackerbäuschulen.. in. sllen jüdischen Zentren zu kon- : zentrieren. Ferner wurde die Entsendung einer Delegation" nach A fn c r i k a beschlossen, um die dortige Judenheit mit dSn Zielen des s0 rt“ vertraut zu Bezugsbedingungen: Aböiinement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in, der Verschleißstellen) monatlich . . . . . . . . K 10ÜS.— pesterreich; monatlieh . ... . *. K 1000.— ■ Tschechb-Slowakei monatlich . tschech K 20.—; Polen^ mona|Iich . > > . poln.'.Müfk 600.— JugosIawieälÄonatiich .... ... ... . . Dinar 18.—; Deutschlaitsä; monatlich . . . . . Mark 25.— * Rümäni^n^hiOtiätHch . . . ... Lei 35.— BulgarienTnioöatHch . .. . . . .Leva 35.— fioilahä möhätUch . .... . holl. fl. 1.30 Italien monatlich . . . . . . . Lire 6.— Schweiz monatlich. . . Schweiz. Fres. 3.— Frankreich monatlich . . . . . . Frcs. 6.— Belgien monatlich . . . . belg. Frcs. 6.— England monatlich. . . ... . Sh. 3.— Amerika;mohätlich. . . . . . Dollar 0.50 Eiözelftümmer für Wien K 40.— Montagshumlheir . . . K 30.— . < a ' Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitungw ) Wien, 31., Taborstraße 1—3 Telephon 44.038, 43.319. M. Ff i öd man n erörtert ift"einem zum siebzigsten Geburtstag J. H. Weiß* publiziertem., nicht genügend'beachteten Sclmifttchep (Daibhas ä'l odiotsh hatta-l-; ifuid, Wien 1885)r dae Fmajge der Uebeimetzbaftkcit, des Tailnvitd ii'berharjpt, tintd zeigt a:h einigen trefflioh gewähiltetn Beispielen a»üc<h in ’tyipogiräiphisch'tir' Augsnscbpsnlichkeit, daß eine TaCrnndüb.-efseitzünig o'hine wraugeg’aaigdne Text'amofijise schleehterdiings^ ein, Noarsens' ist. Aus der . Natur der Gem'airä 'heran«, dieznim Teil Kommofitäir zur. Mischina ist, zürn1 Teil aber, Prägern und ■ Antworten httetot/ die sich an /diese 'Kominen-tatio'n hnüp-fen, zun»' Teil wibdier Zusätze zuft Misehha. mit d'tzra.nhängend'«n . FrA.^sn und Antworten 'bringt Und Zusätze 'Z-u diesen' Zusätzen mit ueueTlichon Fr«ageu und Antworten, ergibt 'sieh die lNctwendE’g(keit' der‘Lösung all dieses Wirrsalis, efhe eine Uehersetzung möglioh ist. Nut eine up-endlich sorgfältige Anflllyise," färmlicih. liabh , Art eiines^ mäithemaris'chen : Klaimmennisyistem« führt su jener gestaltenden Zynith'dse^ ' in wdlcherman dieser ewiig möndli c h e n ’ -'Lelhife - ‘ VeTStärndnisvo-Il 1 Hehr werden kann. Selbistverstänidhah'mußten für eine zwecks mäßl'ge Uebersetänng - noch■■ ■-■•viele'' andere-Schwierigkeiten überwunden werden-. So die. Wiedergabe der Deutung von Bib-Ivenscn, die sieh am den Wortlaut an-lehttut. Geht bei der U Übersetzung das Text wort vef- , ioren-, 'muß die' ihres Fumdlatmcitits bejraiufbte, in .der . Luft hängende Deutu-ng näthirgemäß unverständlich bleiSben. Die föigenart'der talmucKöchem Hermeneutik, der Kunirtausdrücke, der Phraseologie eind ‘ ebensdiviele' Berge von Schwierigkeiten. .. ' Wenn es Mich verfrüht wäre, über em amP sechzig; Lieferungenbereühndte-s Unterneihmen auf Grund dies ersten Heftes em..ab«c'hiHeßöndies Urtedil . zu fällen, so darf doch jedenfalls jetzt 'schon behängtet werden diaß. dieseliene . Uebeirsetzumg ' dein geschilderten Anfo-rderuingem eäne-r branohtbarc.’n Talmud Übersetzung vielleicht noch weniger als manche ihrer Vorgänger gerecht wird. Es wimmelt darin von Univeritändlkhikeiten aller Grade, von der ShunHorigikeit, mit der der Leser nichts anzufsjagen weiß, bis zur Irreführung. Nur ein Beispiel. Wcldiar'varatisseifeuin-gslbse Leser wäre imstande, fo>l- 1 gende Stelle .(8. 7Z) za verliehen.? rAIan sct'2C zwischenef§ bo gehört der : JUciisdi© Nafioiiiliiäl@iici@r » Heraüsgegeben von; OI%o AbeSes und Luäwgg Batö Reicher belehrender und belletristischer Inhalt. Beiträge der bedeutendsten jüdischen Schriftsteller. Vornehm ausgestattet und illustriert. Zu beziehen durch den . Versag Wiener Morgenseisung“ f Wien, 11., Taborstrasse l a Pr^Ss EC 150, elnschSSeBIEeh PorEo K ISO machen. , Die Delegation soll überdies mit den jüdischen F at m e r n in den Vereinigten Staaten in einen engeren Kontakt treten. Die. neue Sattiinelkaiiipagne des Joint, , Chicago,. 4. Jänner. (J. C. B.) Tn der hier stattgefundenen Joint-Konferenz behufs Präliminierung des auf Chicago entfallenden Anteils an der Aufbringung der 14;M i 11 i 0 n e n D 0 11 a-r für das Joint-Hitfswerk in Europa zeichnete der bekannte jüdische Philanthrop Julius R 0 s e n w a l d einen Betrag von 250.000 Dollar unter der .Bedingung, daß die Chicagoer Judenheit sich ihrerseits mit 2 Millionen Dollar an der Gesamtkampagne beteiligen werde, Mr. Rosenwald hat durch diese neuerliche Zeichnung seine L bisherigen Spenden an den Joint auf über 2 Millionen Dollar erhöht. Gesellschaft für. Sammlung und Kon-* servierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums . : (jüdisches Museum). Am 4. <?. M. fam'di• dlio XIII. Geiieralyersaimmfiung 4es s-Jüdiisdie-n MuiseumisC statt. Voran ging «mach Begrüßung , der Erschiepeiien,: iftisbesomidleire > der Vertreter ■ der r B. B.-Vereiifiiigiumgein«. in, Anwesenheit der Hiinterb lieb eilen eime würdige‘.Träfterilciiimdig^ibuingf für. den im November wrigen' Jafbres verstorbenen ersten Vizeprä- •sidenteid der Gesellsch'äft, Maiers Isidor Kaufmann. In dem warmen Nachruf, den Höfrat ^D-r. S, Eräft.kf u r t e i*,-.der: Pijä'sideftit;)des Jü disc>hen Mü>s«ü<mb<, ÄiÄt, wurde .Pe Persönliehkeit des Künstlers und Menisciheai Kaufmann liebevoll erfaßt tm-d geschildert. Dieser bedeutende Mann, 18.54 •:'Ztu Arad - in ■ Ungarn' geb-oifein, in! Budcinest tsnd Wien’ ahs Schüler Trenikwaids z?um Mafei gebildet, gehörte ■lvi'clit'fliur liii't d'sm Milieu seiner' Kuiiist' zum Judentüim, sondern hing der jüdiis-cihön Gemoiirtscihaifä auc/h mit dem Herzen ahf Deshalb'göräd'ß Ist; aiuis dem Historienmaler der ersten .Künstlerjaihire ’dw ldassiiscfne Pvarsttker - 0 st jüdischen . Seelenfebens geworden. Ais Künstler und Jude mußte er albet auch seinen Weg zum 2Jüdischen Museum«;: finden; dem er die »Gute Stub.ee echuf, 'jenen.'Stillen Salbibäitwinkel, der dem Besc'hianicir die Harmonie des ostjüdischen VoiksL/beus rith.femd vor Augen; führt. Das »Jüdiisbhg Museum<, diais gemäß dein Absichten disr HJnterblielbenen außer* der ©rwähnten» »GutemStivbe« iioc-h maibehes Wertvolle aus dem Nach'- •laß KanfmiHinras ztt erwarten halt, wird dem daihingegangenen. .Künstler ein' daneirnd'SZ Andenken bewahren. 1 (lijirabMwmKWI aufeiinatiideirfolgende'n 'Mrdrtehn ahf Rabba. fugte bei: zmn Beispiel.: dir —4en Sinn, euch ini.rdien rf- Sanftj' auch — in —, dein — Sinn, auis 'deinem gant^ön'v— Herzen, aus — eurem — ganzen >— Herzen, ' das —iKraiiit — deines- ^-Fäfdtes, ihr —' werdet,—.schindl —' z-dg^unde— gehen,': der. — Ziipfd — wwd — um-: gewickelt-, euch —aus — dem —;Lantd?;<:r-—,' '. Dtzr Uebersetzüng,- die ein \delen; Stellen -an Pituneir arüdingt, an manchen mit L. G.öid!scihimidt.in Geriaigfvigigkeiten .polemisiert, -soll erJme -louirze E r 1 ä u;t e.;r u;.n;g unter-dem Strich, zu Hilfe kommen. aXcse aber HelCit sich wcniiger, wie man zu erwarten berechtigt ■ wäre, .in den Dienst.des Texte« uind seines 'Geästes, sondern 'gefällt sich . darin; dem Talmüoltekt ünd dein Tradenten tadeln d e 1Z c n « bjr en aus z ü t e.i l e n.. So (S. 4) . Wort- Ödaiüfber-ei,' (S. 27) Un-eriaubte Folgerung, (S.. .52) Uneflaüibteir Schluß, (S. 15 und 31.)' Wirklich?, . (S. 63) Willikürlieihe Außieg-itnig.. S. 20 bemerkt.- der Verfasser ' zu -.Äneft-haggadischen -Deutüftg: >' Der Vers Ist. .. nach; dem i3|rUlster: Habt AchitJ - Höbete* octo übersetzt. VpilEMb. »Erläuterungen« von dter Art wie zu -eilniem Al tiiiofa. (S. 76): »Dias 'beißt, 'die^ Seibrift ..willkürlich Z-'nd^rn^ .lassen "eän'/tjÄksrÄs,'RMgeärimgeN'SSM-. in den Geist'' — --nnachdöm Talmud ein vöillkbmmeher. Geifedb-ter den Frevlcf' ärgern«. ' Äuch hält der Verfasser lmmjvs noch mit strenger Wissems'ClmiftliMkeit vereinlbarlioh, RasÄL uftiter' der 'B'WWWn'ung Sehelomo..'JafftlbT.an'^ürühreni.'und ..die.Zefstörohg..Jerusalems, »,ge-mäß der WerSSsgubg ' I) äniel s uih d. Ghriisti« erfolgen zu laissen. So 'feibilt; es auch 'mc'HTaiii e>bristolo-givchen^ Äuffassowigen-'Vbii-’ LZbolyerseh'-'' ''.rmd Hinweisen auf chnistlichs Superiofität i;rt" dieisetri Erklärungen '(5. 46,' S. 73, 8. 82, S. L4)..;E8 mag dÄhingesrÄCt sein,- ob der Lsssr durch derartige Bemerkungen z-nm richtigen - Verständnis des Tatoud urnd seiftes Geistes gelangt. l. Wird die noch auijihaftende Einführung 2um ganzen Werke , etwa eine christlich orientierte Pcdemilk gegen den Talmud als. Tendenz dieser' nenie.n Ue/o-erSetzung ■ angebsm?■ Faßt siebt es dantäch n:«*s, ’ , . Dr. 0661

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