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Wiener Morgenzeitung · 1921-12-25 · Heft 1044 (25.12.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 1044 (25.12.1921)
Date
1921-12-25
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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Nr, 1044 Wien, Sonntag .. WIENER MORGENZEITUNO 25. Dezember 1921 Seite 9 Einweihung des neuen jüdischen 'Emigrant enheims. Am 1. Jänner 1922, */94 Uhr nachmittags, wird das neuerrichtete Emigrantenheim in Klosterneuburg» Wienerstraße 124 (Bahnstation Kahlenbergerdorf), durch Herrn Oberräbbiner Dr. Chajes eingeweiht. Ein U r a n I a f 11 m „Indien“. Während die bisherigen Kulturfilme der Wiener Urania in, Eis und Schnee spielten, versetzt uns der Montag den 2. Jänner 1922, T/a8 Uhr, im Großen Saale zur ersten Vorführung gelangende Filmvoitrag „Indien“ zu den farbenglühenden Naturwundern und unter dje seltsamen Menschen der Tropen. Der begleitende Vortrag ist von Prof. Dr. Friedrich Umlauft geschrieben. Den musikalischen Teil besorgt das Urania-Orchester. Wochenprogramm des Vereines E r e z Israel, Wien, II., Taborstraße 20 a. Vom 24. bis 31.d. M.: S o n n t a g, 12 bis 1 Uhr mittags, Hebräischkurs für Vorgeschrittene. M o n tag keine Hebräischkurse. B Uhr abends Interne Makkabäerfeier für Mitglieder Im Cafe Orient, II., Praterstraße. Dienstag, 7 bis 8 Uhr abends, hebräischer Mittelkurs, 8 bis 9 Uhr hebräischer Kurs für Vorgeschrittene. Mittwoch, 8 bis 9 Uhr, hebrä’scher Anfängerkurs. Don nerstäg, 8 bis 9 Uhr. hebräischer Mittelkurs. Samstag,' 2 bis 3‘Uhr nachmittags, hebräischer Mittelkurs, 3 b?s 4 Uhr hebräischer Anfängerkurs, 4 bis 5 Uhr hebräischer Vorgeschrittenenkurs, 6 Uhr abends Vortrag. .. Grundungsver s a m mlung der Tar* but h. Die hebraistische Studentenschaft hielt am 21. d. M. die von mehreren hundert Kollegen und Kolleginnen besuchte Gründungsversammlung der Tarbuth ab, welche ein geistiges Zentrum zur Pflege und Entwicklung der hebräischen Sprache bilden soll. Die me’sten jüdischen Vereinigungen entsandten ihre Vertreter. Die Versammlung leiteten die sachlichen Ausführungen des Herrn Z. D i e s e nd r u c k ein. Nachdem noch mehrere Redner gesprochen hatten, aus dören Ausführungen hervorging, daß nur durch die Zentralisierung der Kräfte ein umfangreiches Programm durchgeführt werden kann, wie es bis nun einer einzigen Gruppe nicht möglich war,, wählte d«e Studentenschaft einen mehrgliedrigen Arbeitsausschuß. Dieser ist bereits ln Permanenz, so daß noch während des Chanukah-Festes ein hebräischer Lesesaal eröffnet -wird. Näheres wird rechtzeitig bekanntgegeben werden. Zionistische B e zir k s s e k 11 o n XII bis XV veranstaltet atn Donnerstag den 29. d. M. in Hopfners Parkhotel Hietzing um 8 Uhr abends eine Makkabäer f e i e r, anschließend Tanz, zugunsten des Vereines •für Ausspeisung armer jüdischer Schulkinder. Festrede Rabbiner Dr. T a g 1 i c h t. Anzünden der Chanukakerzen Oberkantor S c h e i f e r mit Tempelchor und andere. H a u p tversammlung desV olksh.eim. s. 'Gestern fand im großen Saale des Ottakringer Hauses die Hauptversammlung des Vereines Volksheim statt Der von Prof. Reich erstattete Jahresbericht nennt 9033 •Mitglieder (in Ottakring 5957, in der Leopoldstadt 2716 lernende, dazu 360 unterstützende). 322 Semesterkurse, etwa gleichviel^ an einem und an zwe; Abenden wöchentlich, umfaßten die meisten Fächer der Mittel-, manche der Hochschulen und fanden 15.323 Hörer. Leider drohen trotz großer Spenden für 1922 finanzielle Gefahren, da die Auslagen für 1921722 mehr als 5 Millionen befragen werden. Die von Professor Hartmann vertretenen Anträge auf Aenderung einiger Punkte der Statuten und auf Erhöhung des Mitgliedsbeitrages auf K 240 jährlich fanden-einstimmige Annahme. Die Akademie für das P oi i z e Ia p 11 a 1. Die große Akademie unter dem Protektorat des Bundeskanzlers Schober im Sofiensaale am 26. d. M. (Feiertag) beginnt pünktlich um 5 Uhr. Die Karten sind fast ausverkauft. Nur wenige Sitze sind noch vor Beginn an der Kasse der Sofiensäle erhältlich. An die Akademie schließt ein Tanz, zu dem besondere Karten zu K 300 ausgegeben werden. Urania. Heute, Sonntag, halb 3 Uhr (Großer Saal): Das schöne Land Salzburg. Halb 3 Uhr (Parkkino, XiII., Hauptstraße, 22): Wiener Volksmusik. — Halb 3 Uhr (Kleiner Saal): Jules Vernes Fahrten ins Weltall. — Halb 5 Uhr (Kleiner Saa!) Opernfragmente V!II.„ Lohengrln“. — 5 Uhr (Großer Saal): Shackletons Südpol-Expedition. - Halb 6 Uhr (Kurssaal) Dr. Heinrich Keller: Harmonische Erziehung, X. — Halb 6 Uhr (Klubsaal) Dr. Erich Fortner: Aus den Dichtungen Karl Schnellers. — Halb 8 Uhr (Großer Saal) „Alt-Heidelberg, du Feine“. — Halb 8 Uhr (Kleiner Saal) Brahms-Schumann-Abend. — Halb 8 Uhr (Kurssaal) Dr.LudwigKarel! :Qoethes Gesetzin Natur und Kunst •— Halb 8 Uhr (Klubsaal) Humoristisch-satirische Vorlesung. — 7 Uhr (Akademietheater, III., Lisztstraße 1): „Heimg’funden“. (Wanderbühne.) — 7 Uhr (Arbeiterheim, X., Laxenburgerstraße 8) „Der Alpenkönig und der Menschenfeind“. (Wanderbühne.) Ernährung. Der Marktbericht. Anhaltende Nachfrage bestand gestern nur auf dem Fischmarkt, der allerdings nicht viel zu bieten hatte. Seefische sind infolge des Ausfuhrverbots in Deutschland seit Tagen so gut wie ausverkauft Das-Hauptinteresse wendete sich daher Karpfen zu, die infolge der ständigen Ueberwachung der Verkaufspreise für einen größeren Konsumentenkreis noch erschwinglich blieben. Leider waren aber die Zufuhren viel zu gering, am den großen Bedarf auch nur annähernd zu decken, : 71 Ein ganz anderes Bild boten die Fleischmärkte. Das Angebot überwog überall bei weitem die Nachfrage. Die Fleischstände waren mit Schweine- und Rindfleisch reichlich angefüllt, doch fehlte es an Käufern, ln der Großmarkthalle führte das Mißverhältnis zwischen Angebot und Nachfrage sehr bald zu einer Preisermäßigung für Rindfleisch um K 100 und für Schweinefleisch um K 50 per Kilogramm. Trotzdem änderte sich nichts an der Geschäftslosigkelt Gleich gut beschickt war der Geflügelmarkt Gänse, Enten, Poulards und Hühner waren in reichster Auswahl zu haben. Die hohen Preise konnten aber einen lebhafteren Absatz nicht aufkommen lassen. Auch leichte Preisermäßigungen für verschiedene Geflügelsorten übte/ keine Wirkung. Die Grünwarenmärkte ergänzten das geschilderte Bild der Weihnachtsmärkte. Große Zufuhren standen geringer Kauflust gegenüber. Der Verkehr war wohl, besonders auf An die Leser der „Wiener Morgenzeitung“. Gleich allen anderen Wiener Blättern ist auch die „Wiener Morgenzeitung“ gezwungen, eine Erhöhung des Abonnements vorzunehmen, um wenigstens zum Teile dem Tempo der allgemeinen Preissteigerungen folgen zu können. Der Papierpreis hat sich auf das Vierfache erhöht und die Löhne sind seit dem Monat November dieses Jahres bereits ums Doppelte gestiegen, ohne daß ein Ende dieser Aufwärtsbewegung abzusehen wäre. Wir haben trotzdem die Verteuerung unseres Blattes nicht in dem Maße vorgenommen, welches diesen Verhältnissen entsprechen würde, da. wir denjenigen Teil unserer Leser, der dem Mittelstand angehört, nicht von der Lektüre «ieses für sie notwendigen Organs ausschließen können. Bezugsbedingungen ab 1. Jänner 1922: Abonnement für Wien (zum Abholen im Expedit oder in der Verschleißstellen) monatlich . ..K 1000.— Oesterreich monatlich . „ . . « . K 1000.— Tschechoslowakei monatlich . tschech K 20.— Polen monatlich . . Jugoslawien monatlich Deutschland monatlich Rumänien monatlich . Bulgarien monatlich . Holland monatlich . . Italien monatlich . . Schweiz monatlich. . Frankreich monatlich . Belgien monatlich . . England monatlich * . Amerika monatlich. . . . poln. Mark 600.— . . . . Dinar 18.— . Mark 25»— » Lei 35»— ..... Leva 35.— . . . . holl. fl. 1.59 . . Lire 6«— . Schweiz. Eres. 3.— » » » Eres. 6. . belg. Eres. 6.— . » Sh* 3.— . . . . Dollar 0.50 Einzelnummer für Wien K 40.— Montagsnummer . * . K 30.— Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung“ Wien, II., Taborstraße 1—3 Telephon 44.038, 43.319. TWWnMUMBM—■ dem Naschmarkt, recht lebhaft; doch blieben beträchtliche Mengen an Grünwaren unverkauft. Infolgedessen' machte sich auch hier eine sinkende Preistendeni geltend, die allem Anscheine nach in der nächsten Zeit anhalten dürfte. Die Kartoffelpreise haben dagegen bisher keine‘Aenderung erfahren. An Obst waren Aepfel in größeren Mengen auf den Märkten. Eier sind äußerst selten. Fett- und Mehlausgabe. Tn der Woche vom 25. bis 31. d. M. wird an den städtischen Fettabgabestellen 12 dkg Marga r i ri e zum Preise von K 103 gegen Abtrennung des Abschnittes 276 der Mehlkarte abgegeben. Alle übrigen organisierten Verbraucher mit bläuen Karten erhalten bei den Verschleißstellen ihrer Organisation gegen Abtrennungdesgleichen Abschnittes 12 dkg Pf lan z e nfett (Paketware) zum Preise von K 111. — ln der Woche vom 25. bis 31. d. M. wird kg Verschleißmehl als normale Wochenration zum Kleinverkaufspreis von K 42 per Kilogramm ausgegeben. Ferner wird per Kopf an je en Bezugsberechtigten nach Wähl Va-kg oder Vt kg Plusinehl zum Preise von K 500 per Kilogramm abgegeben. Freie jüdische Volksbühne G&stsplel im LustspieUheaier »Ao Ä. Gott, Mensch u.Teufel. DrTn"öofd“ Tührnbends GaiUtWlm MT Das Theater Ist geheizt! TfcQ Bühne und Kunst. Ibsens „Brand“ im Deutschen Volkstheater, Erstaufführung am 23. Dezember. Diese Tragödie des Unbedingten teilt das Schicksal ihres Helden. Sie ist größer gewollt, als sie gelang. Pastor Brand ist -kein »Kanzefhengst«. Er fühlt . die Sendung, den Familiengott der Epigonen zu begraben, sie von Hiimanitätsdusel, WohltäteTei, vom Gifte -des Kompromisses zu befreien. Die Tripelalliance Leichtsinn, Stumpfsinn. Wahnsinn muß niedergerungen werden. So will er den Kampf für Gottes Ebenbild führen, und es den Leuten seines Landes in die Ohren schreien, bis die verkrusteten Seelen aufbrechen, daß nur größter Opfermut, völlige Hingabe, da.s Gottesreich bringen kann. »Uu-d gäbst du alles, außerni Leben, so wisse, du hastnichts gegeben.« Nach der Begegnung mit seiner Mutter — eine Szene von großer Kraft — erkennt Brand, daß nicht Propaganda des Wortes zum Ziele führen kann, sondern nur beispielgebende Tat und Stärkung des Willens bis zur Stahfhärte.. »Keines Helden lärm voll Handeln Wird dies Zwergge&chlecht verwandeln: Kein Entfalten reicher Kräfte . Bessern seine krankem Säfte. Wille, Willen ist vonnöten! Der wird retten oder töten!« ii *m«> Wegen kleiner Regien —aRsaea kaufen Sie billig und gut im PELZHAUS B RAIN IN Wien, II., Glockengasse V 487 ’ Großes Laper in Pclzwaren aller Art en gros und en detail (Man entnehme aus dieser Probe, daß auch! „Christian Morgensterns Uebersetzungskunst leiden sehr .-auf prompte Reimerei gestellt ist.) Und Brand beginnt als Priester eines Gebirgs* dörfes' die neue Gemeinschaft zu formen,. Höchstes von den anderen, Höchstes vor allem von sich selbst fordernd. Sein Kind siecht hin in dem kalten, feuchten, sonnenlosen Gebirgskessel. Ex bringt es zum Opfer. Seine geliebte Frau muß jedes Zeichen der: Erinnerung an den Knaben tilgen, damit das Opfer; ganz sei. Die große Dulderin stirbt daran. Brands "Werk aber gedeiht trotz dieser Menschenopfer nic^L Da entschließt er sich zum Letzten. Er bewegt seine Getreuen, mit ihm als freie apostolische Gemeinde über die Berge zu ziehen und die Menschen z« wecken. Die Schar, die ihm gefolgt ist, ermattet aber bald, hadert, gegen ihn, verläßt ihn — er steht allein zwischen den Eisriesen des Hochgebirges und! wird von einer Lawine begraben. Eine Stimme von oben antwortet dem Sterbenden auf seine verzweifelte Frage, ob der harte opfermutige Ma-nneswill© vor Gott nichts wiege: »Gott ist id-'eus caritatis« —« Gott ist die barmherzige Liebe! Ein wenig unvermittelt 'kommt die linde Stimme aus den Himroelshyhe-n. Sie klingt paradox nach diesen bitteren fünf Akten. * Größer gewollt ist diese Dichtung des jlunge» .Ibsen, als sie gelang. Sehr wortreich. Und die Symbolik des Werkes nach dem heutigen Geschmack! recht billig. Aber ein ganz großer, ein .inbrünstig ringender Dichter hat das Drama geformt, das ursprünglich ein Epos hätte werden,^ sollen und das auf seine Landsleute gemünzt ist. Einige Höhe-, puirJkte wiegen zehnfach die Schwächen auf: Die gewaltige Auseinandersetzung zwischen Mutter und Sohn, der ergreifende Ausklang des dritten Aktes, da sich Brand entschließt, auf seinem Posten .zu verharren, trotzdem sein teures Kind verloren ist,, wenn er es nicht nach dem Süden bringt. Die erschütternde Episode im vierten Akt, da Brands Frau das Wei'hnachtslicht zum Fenster stellt, damit der Schein' der, Kerzen auf das Grab des Kindes falle und über Brands Geheiß die Fensterläden schließen muß. Und!.' der kraftvolle Bruch mit dem »Familiengott« vor,dex; Wanderung Brands in .die Eisregionen. '•! Die Aufführung kn Deutschen Vcdikatheater; is-t von bezwingender Schlichtheit. Die eindrudksvoilen, einfachen Bühnenbilder Professor Strnads, die klaire um,d ruhige Fortführung der Handlung, die Vermeidung aller, überflüssigen Effekte (bis auf das Nieddrgehen der Lawine, da« bei völlig verdunkelter Szene vor sich' gehen'könnte) und die große Hingabe der Darsteller sind - die erfreulichen Merknrale dieser von Direktor B e r n a « geleitetem Vorstellung, die nur durch mißklingende Musik beeinträchtigt wurde. Die Mühe und der Ernst, die am Werke waren, blieben nicht uinlbelohmt. Das Publikum hielt fast, fünf Stunden andächtig aus. Wilhelm Kiits.cÜi hat als Brand schon rein physisch eine ungeheure Aufgabebe-( wältigt. -Wir zählen nicht zu den Freunden seinier Deklamation, die uns kalt, seelenlos dünkt. Aber im dieser Rolle wächst er von Akt zu Akt. Er war in der z wehen Hälfte des-Abends ein Apostel von'; überzeugender Hingabe an das Werk, djais ihm auf getrogen ist. Paula Jarno w e r . in. -der--weiblichen Hauptrolle hat zunächst ein frisches,, lachendes Mädchen au geben, dann eine matter doilotnbisa, was ihr natürlich weit überzeugender gelang. Im .dritten und insbesondere im vierten Akt fand sie für die verströmende Mutter des toten Kindes die - ergreifendsten Töne. Voll saftige Gestalten gelangen dein Herren Kamm au f, S ch r;e i;'b er und Sima. Uebenragend Frau Werner als Mutter lind Herr Nowotny als Asket (während •ihm der erste Teil seiner Aufgabe, die Verkörperung blond-fröhlicher Männlichkeit weit weiniger glückte). Mit . dar fragwürdigen symbolischemi Figur des wahnsinnigen Zigeumermädicfcens,' das allzu klug und beziehutngsreich spricht, fand sich Fräulein Danegge r .trefflich ab. •,./ Der Beifail 1 am Schlüsse war begeistert.; Otto A b e kes. Aus den Theatern. Im B u r g t h e a t e r gelangt morgen, .Montag, um 2 Uhr nachmittags „H a n n e 1 e“ und „V o n i h m a 11 e Tilgenden“, um 7 Uhr abends „Cäsar und K ie o p a t r a“ zur Aufführung. Im Opern.theater wird morgen, Montag, um V46lUhr abends „Die Meistersinger“ gespielt, In der Volksoper wird morgen, Montag, um l/s3 Uhr nachmittags „Cavalleria rusiieana* und „Der B aj a z zo“, um 'IS Uhr abends „Madame .B u 11 e r f 11 “ mit Herrn K u li 1 a als Linkerton gegeben. TUNGSRAM 7

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