Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1008 (19.11.1921)
- Date
- 1921-11-19
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 81% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980087--09410-2995657- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Seite 6 Wien Samstag Holland—Ar ä rrch §:6. Dir somnög'''e Re(crd;rca der lrollänimchrn vJiai-c:taudiaU, fccv obcu^ran in Par.s errungen würde, ba' di.- po; 1Ucacifi"rt:n Rivmyoim in tiefte Br- 'türznnc, versetzt. Sond« rbm erweise rechn'ettn die Würmchen Pw'sec ^uü doller mit ilircm Erfolg. Die srcnrzöst'che Presse bezeichnet die Niederlage als c;nc Schmach für die ganze Nation. Hasmvnsrr—MeLcor 0 . 0. Infolge der schlechten Bödermerhäl'.u-.te konnte Hasmonea trotz lleberiegmhrit nur ein '..uenlschiedcues Spiel liefern. Meteor, der gegen die lührcndcn Vereine der Gruppe beachtenswerte Resultate erzielt hat. leistete hntniiifinert Widerstand: die Mannschaft halte im Bert-rdiannaS- <v;o. den besten Tut. Besonders der Tormann zeichnete sich aus. Bei Hr^moma konnte nur d e Äenridiauncr brsnedigen- Oer Angrisf konnte sich auf dem nui Schnee bedeckten Spielfeld nicht 'in'ainn'.enfinden. Da der Wrbandsschiederichter,' nichterschienen war, leitete ein Mitglied von Viktoria XX das Svnl. Du-; Städlesprel Berlin-Hamhirra fand am Mittwoch in Hamburg statt und endete 2 : 2 unentschieden. Bei Halbzcit üaud der Kamps 0: 0 In der Hamburger Städtemannschaft '.oar der Schwede Horndahl tätig, der uns als Kapitän der t'cbw di'chcn Nationalnrannrchast. die zu Ostern in Wien weilte, be'annl ist: er ivieltc gegen Berlin eine hervorragende Rolle. Gieich-.en'g fand ein Städtesvicl Hamburg-Ki l stark, das bet irä'n. ln ittistungen einen 1: O^Sreg der Hamburger brachte. Hakosh 'Hockreyfektion). 'Morgen. Sonntag, MeisterstbaNöipi l gegen Ostmark am Ostmark-Platz, - XX., tevßraße, iLndstmlsu O.Waarn. Reserve lJ,ß Uhr: Man. Grünfeld, B. 2i?ien7r: Wald. H ller, H. Klimt; Kars. H. Wiener. Wen graf, B. dii-muraun, Stcmer tl. Ersatz: WeUheimer. Diamant. — ‘..reite 5, JO Nhr: Blitz: Weil. W.'inmann; H. Reumann. Kvnniann, 'Rostig: Rosenfeld. F. Klimt, Nosstg. "ehr e!d. Sierner Nl. I. S. L. Achim. Heute um 9 Uhr Wettspiel gegen Athen >1 am Athen-Platz. Folgende Spieler erscheinen: Wicseli'.rnaa U : Knoll, i'aienbadier; Drur. Jkaglrr. Schntttlich; Karl. Mirn'.kr, Schreier, Teitelbaum, Wieielmann k: Korber, Sieg!, dkaadau. Aschkenasy. Tabak, Glaser. Meller. Errridlub Hnsmonea. Morgen Mcistkrschaßssviel gegen Krdnua. Svretplatz wird roch bckanutgeg'bcn. Die t. Mannschaft t"tt in folgenber Aufsteiliirig an: Meller: Schechter. Grebler; E'.'cnniLt-rr, Wolstohn l, Gold; Baron, Pollcrk, Echrrok. Fromm. S'na-% Die Jungmann scherst spielt am Sonntag um - IIt): fr irl, -nn Rennweger-Platz gegen Nennweg. Schüler mannsch.ru >n folgender Aufstellung r Sviratt Schuster. Jak: Fuü. Donath; Wolstvhn. Hororvitz. Aunnband. Ersatz: Trapp, lillmann, Schapua. Trei'fpuukt 5/*T Uhr Praterstern. mm, S., TUCHLAUBEN 16. Merten-. tarnen* und GosctlschaTtPsehnlio in ergtklwalsor An*, fiihranc. Spezialität: Mathan-Selinhe, ideale Fngsbe&leid’.inj fSr üädchen nnfl Knaben. --O20 04t r*i-tfi’fj Dkabrmifche Sektion des Sportklubs Haomvnea. Heute um '.TZ Uhr Wettspiel gegen Kadima-HochschAee auf dem Platz: der Gegner. Treffpunkt V-l Uhr-Praterstrrn. Gr des». Heute, V.3 Uhr. Spielerversammlung im Cafe 'R'adetzkri. UI.. Radetzkystraße Mannschastsanfstellling für das Me sttrichastsipiel gegen KaisermülrlkN mit drei Mannschaften. D-: J. Mannschaft ip-elt um 3 Uhr aus dem Külsermühleu- Tlatz. Rur anwesende Spieler werden arrfgestellt. Gircvn—Leopoldau 2:1 fO: 0 . E.st-r Süg in der J'r chaft btr erneuerten Gideon-Mannschaft. Wie man steht, f t: die Fusion mit Sportklub HeroS Früchte «etragrn. Sehr (u: warcri S'i'mmler. und Ehrmwald. der auch beide Treffer erzuue. Schiedsrichter Morgenstern. : H-r^arr. Heute. V<2 Uhr nachmittags. Wettspiel der Reserve-' . mannichMc gegen F. A. C. 1U. — 7 Uhr B o l l v er s a m m- >. n n o rm Cafe Jndustriepalast. I.. Dsminilanerbastei 22. '2 mrias. Va9 Uhr vormittags, M e i st e r s Ä a s t s s P i e l , egei'. <5 e r i t a s auf dem B i l t o r i a-XXl-Plai> : Epsrtklrrb Dar-Kochba. Heute, V§7 Uhr abends. Spieler-! v'rst'mm'nng und Mannfchaftsausstrllnng gegen LandgutW. und J. Maun'chafr. Abwesende werden nicht'ausgestellt. .Hechswer. Heute, 8 Uhr abmdS, Spielerverssmmlung nnd Anisielluna für dir sonntägigen Spiele der l. .und 11. Mauni -ast a-kf dem Stammersdorfer-Platz. — Geselligkeitst'ektion: Ubr. l. Sitzung des BeranstalturgsksmiterF. Sonntag, '/.8 Uhr -PeudS. :n, Catn Korb. Tuchlauben 1V, großer BuÄter Abend, jstift: willlommrn! Eh ernth. Wir teilen unseren Mitglieder« mt', daß sich eine Theatt" tt'on gebildet bat. deren Leitung Kollege Tänzer inneu. Xi reibe hat sich zur A'.i'gabr gestellt.-mit den ihr zur Ber- 'Oguna stehenden Kräften, Theater- und' Unterhaltungsabevde üp-er reu Winter zu veranstalten. Samslag'fand ein ^Theaterabend statt, ‘\i dessen Eriolg Kollege Tänzer viel beitrug. Heute, Sams- \6 Uhr, Zusammenkunft der Mitglieder der nmgegründrten Ti'tt'ot'. bei Kollegen Eckhaus, XII.,Wohlmnthstrsße 20. — Heute, l Uhr nachmittags. Ausschuß, U« Ennssasse 17. Samstag den d. M.. 6 Uhr abends, in A. MischkaS Gasthaus ^zum Komet", U., Jl'.pJtz 5. Generalversammlung. Harmsuea.'Heute findet unser erM Gründungsfest in KHrnwtm-? Lokaluüten, I!.. Prater, neben dem Lustipieltheater, r :a (vin.c A, Ak;. Anschließend Akadenne und Tanzreumon unter -Jsttmrrtunsi beliebter Kunstkräfle. Die Hälsie des Remerträonisieß ' ::sik;».:t Itidtsch-ukrainifchen Pogromoysein zu. Restliche Karten : tt 70 mt der Kaste erhältlich. Die Komiteemitglieder müssen i::.i nrn Uhr elnftndrn nnd beim Festleiter Fiscus sich meldest. Stt-ortkinb Hrrkoah. Hellte,, 7 Uhr abends.; wichtche JrJUu' a-amntltma der I. Mavn'chast. Unter anderem die Neu- I .;j;C'icnc auf der Tagesordnung. Hrchawer. Heute. Samstag, 8 Uhr, Spielerversammlung. .'a:; cn J:ctnijtel mit zwei Mannschaften gegen Prater-Sportklub la:umersdorfer-P!atz um '/.I Uhr und 'J3 Uhr. — 7 Uhr - o ni i - e e s r tz u n g tut die am U. Dezember stattsindrnde •v> fl;r.n3cio)t«baute. Damen und Herren, die sich zur Bertüg«ng teilen wollen, mögen sich heute einsinden oder ihre Adreffe an das Sekretariat, U, Parkring 2, Cafe Stadtpark, bekanntgeben. Akademische Sportabteilttpg Zudaa. SamSlag, v.i. b. flft., ius Uhr nachmittags, Meisterschaftsspiel gegen stp. A. E aus dem Pratersportplatz des W. A. C. Folgende Denen wollen bestimmt erscheinen: Rebenzahl! und II, Mandl, ittc'orgenstern, Jellinek, Ullmann. Tannnler, Katz, Hammer, Lantner, Fisch, Mahler, Flesch, Dr. Frucht. Wittitt*Btß*$en$eztun$' Hasmonr-v—Ha» n v 1.: 2 <1 tdl. D.i'ics Meifietschafts" * 'vül gelangte am Dersiag -ur AvS'ra-nn«. Durch riefts nnevt- 'chiedcne Svirl da' nch HaSmonea bis an die ö Stttte vorgerückt 'Uber das Spiel ist weneci zu beuchten Drei reguläre Tore, die HaSmonea erzieltewtni-cn vom'Schiedsrichter nichk anerkannt. Auch Hawrr wurde durch die tchwacke Leilrmg des Schicdsrichteis lienachteiligt., D:r Spielvlav stand unter Water, trotzdem wurde er vom Schiedsrichter Herrn Schnschtry, als sptelsähig erklärt. FeldsclmE & Co. Bank- und Kommissionshaus Wiest, I., Maria Theresiensirasse Ar. 18 (Ecke Börsegas <., 7?!epliou 17-5-43 4C05 Kulanteste Durchführung aller börsemässi.een Transaktionen Der WolksWirL. Gestempelte Krone ---- —.12 Centimes. Auszahlung Wien -- —.19 Centimes. In Zürich notimc: die österreichische Krone . . -.19 (-.18;ar 17. November dir vsterr. grsremvcttc Krcnre . - 12 , >'—.12 im 17 November) dir t'chechischr Krone. . . . 5.65 l 5.60 nn 17. November) d.e Mack ........ . 2 02 ( 2.02 mr 17 November) ügram. . 190 { 2am 17 November) Bukarest ........ . 3.42 3 42 :m 17 November) Budapest ........ . —.60 — 55 •ii; 17. November) Wvrschav.. . . —15 .-.17 am 17 Novenri er) Englischer WirtschafLsberichL. Londv u. 11. November. In Anbetracht der Washingtoner' Konfrrenz ist die nunmehr veröfsAltlichte Resolution des britischen National^ komitecs der internationalen Hanbelskanrnrer über die Reg t-- lang her K rie gs sch u lde n, das Ergebnis „der unlängst ab gehaltenen Sitzung des Fiuanzkömtte's dir Kainuler, von aktnellem Iuteresse. Sie lautch: „Nach Erwägung der Frage \ der interalliierten Schirlden hat das Britische Naiiorralkonritee der Inlrrnatiorralen Handelskammer beschlossen, der, britischen Regierung das Wanschenswerte der Nnterhandlungeir klaczulegen, deren Zweck die Vorteile bilden sollen, welche sich nach Ansicht des Britischen Nationalkomitees ergeben, würden, w cu«t Großbr i tan nie n seine durch den Krreg entstandenen Förderungen den alliierten Nationen gegenüber gemäß. zu verecn bar enden Bedingungen red>u zieren-o der röschen w ü r d e." > ' i. tt Die besondere Wichtigkeit des Beschl/lj'ses durste wohl darin liegen, daß sie die.-Ansicht einer sehr einflußreichen und verarrtwortlichen ösfcntlichen Korporation repräsentiert, in der alle Zwerge der Geschäftswelt vertreten find) und daß es wohl zum ersten Male sein dürfte, daß eme solche Korporation ihre gemeinsame, wohldurchdachte Ansicht über diese vitale Frage offen zum Ausdruck bringt. Diese A-,sicht faßt übrigens in der Oessentlichkeit .immer chrehr rmd mehr -Fuß, .dagegen lassen sich aber auch wieder vorsichtige Stimmen hörech-die den Standpunkt vertreten, daß man als Ge genlei ftü ltzg.. wohl ein. gewisses Entgegeulommen, zum.. Beispiel eine Abänder,mg der den englischen Export drosselnden ' Zolltarife/erwarten dürfte. Die Frage der britischen Schulden an die'.Be.rt i n . g t e n Staaten bleibt. damit freilittj« ungelöst. Das . britische Volk ist selbstverständlich bereit, sie zn zahlen; die große Frage lautet nur, ans welche Weise dies geschahen kann. Zahlungen in Gold oder Banknoten smü unmöglich, dagegen könnte England Atnerika Waren,'senden, falls drese ckn Stelle von Zahlungen angenommen werden;' England könnte weiters - ainerikainsche Ware auf englischen Schissen transportieren oder amerikanisches Kapital in englischen Unternehnnmgen placieren. ... Durch die Herabsetzung des B.an kzrusf-u-ßes. steht England nach einer Zeitspanne von beinahe zwei Jahren wieder auf der 5-Prozent-Basis, die es säst den ganzen Krieg beibehalten hatte. Als ' einen Tag' wach der Herabsetzung die Zmsfußreduktion der wichtigsten Federal'Reserve Banker auf 4,5 Prozent verlautbart wrrrde, erwartete man allgemein einen weiteren Wechsel.'Die Staatspapiere erreichten fast unmittelbar vor BekanAtgabe des Zinsfußes die höchsten Kurse und der Preis der Kriegsanleihe stand zum Schlüsse um «ine Nüänce niedriger, als bevor die Bankdirektoren ihren.. Entschluß mitgeteilt' hatten. Der Diskontmarkt hofft von dem niedrigeren Bankzinsfuß aus bcr erhöhten Differenz zwischen Geld und Wechseldiskont einigen Nutzen zu ziehen. Das, L.ohnüber ernkom-men, mit welchem der letzbe-Köhlenstreik beigelegt tvorsen 'ist, hatte d-ie Berpflichtung der Regierung enthalten, während einer gewissen Periode durch .die Gewährung eruer Subvention die Lohnrednktion der Gtubenaröeiter zu mrldern. Diese Periode ist nun verflossen. und mit 1. November trat der „bleibende" Teil des Mbtteinkornmens in Kraft, nachdem die Regierung vorher verschiedeue, von den Organisationen der Kohlengru-öenarbeiter arlsgegangenen Vorschläge betreffs weiterer Subventronen zurückgewiesen hatte. Angesichts ihres bisherigen Vorgehens kann der Entschluß der Regierung nicht überraschend wirken. Es ist zweifellos, daß bei Beendigung hes Streiks die MögUchkeit eines solche« Preissturzes, wie er seither eingetroffen ist, weder. von den Grubenbesitzern noch von den Arbeiterführern nicht vorausgesehen werben 19. Novemb r 192) Nr. 1008 ' ' “ : ---— konnte, und die neue Periode des Kohlenhandels beginnt^ lumittan einer ungeahnten Depression und -einer DLfserenz! zwischen Produktionskosten und Verkaufspreisen, die schoni den Stillftaud zahlreicher, finanziell schwächerer Kohlengruben'' verurfachthat. Söwert es sich nur nin unökonomischo Betriebe handelt, die einzig durchs die Staatskontrolle im .Gcmgq erhalten wurden, liegt wenig Grund zur Beunruhigung vor., Das nun ein getretene Resultat war nur durchs die Staats-- kontrolle so lange hinausgeschoben worden und war unver--?. ineidlich, sobald sich bie ökonomischen Gesetze frei. üntfakteÄ^ konnten. So sehr man mit den betroffenen Arbeitern sym-! pathisreven mag, so fest steht es doch, daß' sich kein für -,bie! Jngangerhaltimg dieser nnökonornischen .Gruben ausgestellt^' Projekt aus die Dauer hätte bewähren können. Künstlich' h'erbeigefi'lhrter und der scheinbare Wohlstand der Industrie und! Löhne, die weit über das Niveau, gingen, bas die Industrie'- zu zahlen imstande ist, könnten zu 'keinem anderen Resultat. als zu einer Enttäuschung der Arbeiter führen und würdest" den Einfluß jener Faktoren verzögerrr/ von.denen das Wohlergehen der Industrie tatsächlich abhängt. - > - Angesichts der Wichtigkeit, die das B i l'lrgerwerd e,nl der Kohle für die gesamte Industrie besitzt, dürfte es! -nicht ohire Interesse sein, zn erfahren, daß der Preis dev wichtigsten, für Dampfmaschinen gebrauchten Kohle ab Grube? nunmehr ungefähr um 50 Prozent höher ist als rm Jahre ' 1914. Der Rückgang iu den letzten vier Monaten war ein! rapider. In/'September gingen die , Preise gegen, Juli um 15 bis 18 Schilling per Tonne zurück. Im Oktober erfolgte eine weitere, Wenn auch geringere Preisreduktion, die aber trotzdem genügend war, um die Kohlenförderung, mit Ausnahme, d^r reichereil Grüben, nnrenlabel zu gestalten. In vielen de.r, wichtigsten Distrikte werden die November-, löhne der Grubenarbeiter deshalb auf dem durch! das seiner^ zeitige Uebereinkomnlen Drstimmten' Minimum basieren. Übest der Preissturz ist ein so katastrophaler gewesen, daß es vielenj Gruben unmöglich ist, selbst dieses Minimum zu zahlen, und!, die Grubenbesitzer sind entschlossen, sofern« nicht mit beW Arbeitern ein provisorisches Uebereinkommen erzielt wird, iricj r , Betriebe stillzulegeu. ©iiten lichten Punkt in dieser traurigen? Lage bildet der Unrstand, daß die Einzelprodnktioin gestiegenj! ist. Die Ansicht wohlunterrichteter Personen geht dahin, baß! die Einzelproduktiou per Stunde nicht mehr weit hinter dem ■ Vorkriegsnormale 'zurückst-rlft, doch hat die Einführung deÄ Siebenstundentages eine Neduktioil der Förderung zur Fölgel die wahrscheinlich nur durch die Rückkehr zum Achtstundentag gutgemacht werden kann. Es ist offensichtlich, daß die Kohlen-! industrie einer schweren Zeit cntgegengeht. Amenkanisches Anbot auf die galizifchen ErdölqueLen. Wie rmS aus W a r s ck a » berichtet wird, ist dort dieser Tage ein Vertreter des größten amerikanischen P e t r o l e u m t r n st, der Standard Oil Company eingetrosfe»/! uM'Mitt d« polnischen Regierung Verhandlungen wegen der Erd°« ölquellen in Galizien zu pflegen. "Hm den Preis eines M o n o-^ Pols auf die Erdölqnellen verpflichte sich die Standard Ort Company, rer polnischen Regierung so viele Zisternen beizustellendaß der Ecdölcxport ohne Schwierigkeiten vor sich gehen kannH Uebcrdirs bietet der Trust an, mit einer Gruppe amerikanischer! Banliers wegen einer Dollaranleihr für Polens zu unterhandeln. Schließlich macht sich die Standard Oil Com-i pany cr'oöiig, Erdölleitnnßsröhren vom galizischen Naphthagebirt bis nach D a n z i g zu iiihren. In derselben Angelegenheit weilt' gegenwärtig auch der polnische Generalkonsul in den Veretnigtevi Staaten, Herr Sokolowsk-, in Warschau. VaLvterrkUvse. Das Geschäft in fremden Valuten war im gestrigen Verkehr gering, die Tendmz jedoch fest. Nachstehend die ofstziellen Schlußkurfe: Amsterdam 206.450.— Geld. 206.560.—Ware (gegen iß. Nov. 198.950 - Geld. 199.050.- WcuD.Agram 1973.-,1977.—(2098.-, 2102.—\ Belgrad 9890-, 9910- (8390.—, 8410.—), Berlin 2247 -. 2253.- (2297.—, 2303.-), Brüssel 41.580.—, 41.620.— (39.280.-, 39.320.-). Budapest 673.50, 676.50 (615.50, 618.50); Bukarest —, —.—),' Christian«» 87.225.—, 87.275. — (85.475.—. 85,525.—), Kovenhagm 109.975.-, 110.025— (106 975.-, 107.025.-), London 23.590.-, *23.610.— (22.490.—, 22.510.-), Mattand »md Triest 24.490.-. 24.510.- (23.390.-. 23.410.-), New-Nork 5378.-. 5877.- (5718-, 5739.-), Paris 42.580.-, 42.620.-(40.730.—. 40.770.-), Prag 8247.-, 6253.— (6072.-. 6078.—), Sofia 3295.—, 3305.- (3020.—, 3080.—), Stockholm 135.970.-, 136.030.- (127.470, 127.530), Warschau und Krakau 198.-. 200- 058.—, 160.-), Zürich 110.475.-, 110 525.-, (107.975.-, 108.025.—), Madrid 80.560.—, 80.640.— (78.960.—. 79.040.—), Dollarnoten 5823.—, 5827.— (5678,—, 5682.-),Brlgische Noten 41.280.-. 41.320.-(38,380.— 33.370.-), Bulgarische Noten 2995.—, 3005.— 2845.—. 2855.—), Dänische Noten 108.975.—,109.025.- >104.975.-. 105.025.-), deutsche Markvoten (2317.—, 2323.—), englische Noten 23.490.-. 23 510 - (22 290 —, 22.810.-), franz. Noten 48.380.-, 42.420 - (40.380.-, 40.420.-). holländische Noten »05.450.—, 205.550.- (196.350.-, 197-050.-), italienische Noten 24160.—, 24.180 — (22.840.—. 22.860—), unadgestempelte juLoflawifcheNoten 7880.-. 7900.- (8380.—. 8400.-), norwegische Noten 84.225.—. 84.275. - (83.876.-.84.025.—), polnische Marknotm 107.50 199.50 (153.—, 1b5.—), Rumänische Noten 4145.—, 4155.— (8745.—, 3755.—). Russische (Rom.) — Schwedisch? Noten 129.970.-. 130.030 - (125.470.-, 126.030.-), Schweizer Noten 109.87b-, 109 925 - (106.975.—, 107.025.—), tschecho-llowakische Noten 6107.—, 6203.— (6022-6028.—),] rrngcrrische Noten neuer Emission 678.50, 681.50 (61550, 618,50),1 Spanische Roten 74.560.-, 74.640.- (77.460.-, 77.540.-). 1 Die Entrvicklmrg des Bergwesens in Seftev-i reich. I In der gestrigen Preffekonferenz berichtete Sektionschef! Ro tkh Aber die Entwickln«- des Bergwesens m Oesterreich! ^Vr^tz Preissteigerung noch immer Gelegenheitskäufe feinster Scfow&fZ ftc CO- MM* II. D31E-Stjflf6!l8sehr oreiswert bei VI. Windmhhteasse JL 1