Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 1004 (15.11.1921)
- Date
- 1921-11-15
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Wien, Dienstag 15. Noyemb r 1921 Gerte f Wiener 99focfCfi$eiitt«tg Nr. 1004 Gerichlssaal. Darf man seine Wohnung tagsüber als Bureau benütze»? Das Mlktantt hatte dem Firrnav er lecker Max K o r « n y eyf sein Ansuchen gestattet, zwei Zimmer fetner Woduang taßs^n: •’i« Bureau \n benützen. Infolge einer Beschwerde des HonS- Vifltzers Hern dl hob jedoch der Bürinmeister alS Landeshauptmann diese Bewilligung auf, weil Wohmämne ihrem Wahnzwecke nicht entzogen werden dürfen. Nebrr die gegen diese Gut» scheibnna des Bürgermeisters von dem Äsbnungginhaber Kvrany cingebrachte Beschwerde fand vor dem VerwalrunoSgerichtShof unter Vorsitz des Präsidenten Dr. Schuster die Verhandlung statt. Der Beschwerdevertreter Dr. Lenh » fs bestritt das Recht -es Hausbesitzers, sich t« die EohnurliSangelegentzelt «,neS Mieters, dir ihn gar nicht berührt, emznmischen, der Bmaer« meistcr hatte daher de» Hmsprnch deS HaarbcsitzerS » limiv« abwersru müssen. Aber auch sachlich sei die Entscheid««» drS Bnrgnmeisters uuaerechtfeitigt. Eine Wohnung weide dadmch., daß sie tagsüber als Bureau beiLtzt wird, chrem Wohnzwecke nicht entzogen. I« seiner Wohnung seinem Erwerbe « a ch z u gech e n, , m ü 1 s e jedermann gestattet sei«. Dos Schlafzimmer könne doch nur nachts zum Schlafe» benützt werden, es «erde teinem Zweck« »ich! entzogen, itmii tagsüber in diese« Raume geschrieben wird. Wütde nur» die Ent)cheid««g des DürgennerßerS all^grrrchiftttigt «n» trhen. so bürste kein Schriftsteller in »einer Wohnung tdstitt Sekretär etwas bittreren, kern Arzt einen Pntnnteu ta leine Wohnung bestellen usw. Der VerwalKmgsgerichtlhos gab der Beschwerde Folge und hob die Enticheidu » a des Bürgermeisters als ungesetzlich auf, weil dem Hausbesitzer kein Beschwerderecht zngestnnden sei, der Bürgerckeifter dastr dir Beschwerde deg Han-brsttzerS ohne mmtoriiche Erlertgung hatte abwciieu müsse«. Sport. Slavia—Amaterrre. Heute geht auf der Hohen Warte eilt großes Treff«: Vor sich. Die Prager Slavia, der Verfechter der höchsten tschechischen FußbaU.iinst, tritt'Miseren Amateuren gegenüber. Der Ruhm des tschechischen Altmeisters ist in seinem Können vollauf begründet. (Lc. pflegt den sogenannten schottischen Fußball, den uns seinerzeit. die .Glasgow Rangers, Scbottlands Meisterllub, in seiner höchsten Vollendung vorgefithrt haben. Geführt von ihrem phänomenalen Mittelstürmer Vani! ist die Slavia jederzeit befähigt, den Wienern eine wahre Exhibition zn erteilen^ Was wir aber noch von den Gästen lernen können, ist ihre mustergültige Fairneß, die sie zu der Wiener Lirbltngsmannfchaft gemacht hat. Die Amateure stehen vor einer sehr schweren Aufgabe. Gegen ein«: solchen Gegner in Ehren zu bestehen, rst nicht leicht. Doch bietet die: AehnliHScit drr Spielmethodett einen gewissen Rürischlüß auf das Ab,chneid:n der Vwtetten, die immer gegen so.che Krgn;r-zu ihrer Höchstform auflaufen. Höchstwahrscheinlich werden wieder die Brüder Konrad die Mannschafc verstärken, 'die dämit seit langer Zeit wieder komplett antretrn würde. Vor diesem Spiele tragSÜHakoah und Sportklub ihr 3'd Minu-en währendes Meisterschastsnachspirl aus. Der L'.ano be.nc Spulb^inr: ist 2:0 für dir DornSacher, so daß die Hakoahner wahrlich pok' keiner leichten Aufgabe' stehen. Die Dornbacher sind auch dadurch im Vorteil, das) sie Samstag und Sonntag pausiert' Daben, während der Hakvah- Mannschast das schwere sonüt'ägige Spiel gegen W. A. F. in oen Gliedern liegen dürfte. Trotzdem gehen aber die Blauen nicht chancrnlos in. de» Kampfs sie werden sicherlich altes daransetzen, zumiudrst einen Puust zu rrttrn. Das Spiel beginnt präzise um ^2 Uhr. HaLoah-W.A.F. 5:3 (3:1). Das Spielfeld des Hüttrldorsrr Sportplatzes war am Sonntag;n al'.em eiytz geeignet, als zur Austragung <i*es FußbaUwettsprels. Der hohe Schn erbe lag machte das Manövrieren mit dem Balle überaus schwierig, überdies stellte er an die Leistungsfähigkeit der Spieler kolossale Anforderungen. Die Hakoah»Els'bestand dirschwere Probe über alles Erwarten gut.' Die Mannschaft schlug sich ansgezeichnet. Erfreulichrrweif-r ging sie aus die vom W. A. F. von HauS aiis eingrschlagenc derbe Gangart nicht ein, was ihr" den Sieg außerordentlich erleichterte. Im Angriff war Häusler der Beste. Seinem fintenreichen Spiele faßen die Gegner immer wieder auf: auch sein Schußvermögen stand auf hoher Stufe. In der Deckung zeichnete sich Grünfeld besonders ans. Er war diesmal viel mehr als der aufopfernde Zerstörer, er baute auch die eigenen Angriffe musterhaft auf. Pollak, der wieder an Stelle Molnars tätig war, bot eü:e gediegene Leistung. Das Gros-der B.rteid'gungSarbeit mußte Scheuer leisten, da der in fieberndem Zustand ange.trrtene Trümmer versagte. - Seine Aufopferung verdient ebenso A erkennung wie jene Neufelds, der gleichfalls trotz einer ernsten Verkühlung angetretvn war. Ailf seiten des W. A. F. sah man gediegene Verteihigungsarbeil des Trios Jancik-Go d-Amesberger. Schwrch, d.+ür umso' dirber, war die Deckung. Der Angrrff konnte tro») der W-edeceinstrllnng Horeys' nicht gefallen. Das Spiel brachte sofort eine klare Ueberlegenheit der Hakoah. Ten ersten Treffer erzielte Häusler mit Prachtschuß. Ein Fehler Hakperns begünstigte den ausgkichbringen. de^i Treffer des W. A. F., der Pappstrin zum Schützen hatte. Bald darauf brach Schiedsrichter Preßler das Spiel ab, da er vom W. A. F.-Kapitän Heinz beleidigt worden war. Nach einer fünf Minuten währenden Pause, in welcher sich der W. A. F.-Mann entschuldigte, pfiff der Unparteiische daS Spiel wieder an. Schon eure Minute spater brachte Katz das Leder im feindlichen Tore unter (2 :1). Unmittelbar darauf verschuldete die W. A. F.-Berteidiqung «inen Elfnreterstcafstos . den Häusler mit wohlplacwrtem Schüsse zum dritten Treffer verwandelte (3 :1). Nach Sritenwechsel brachte Gansl den Stand auf 4 :1. Ein von Gold scharf und placiert getretener Freistoß verringerte den Borsprung der Hakoah. Tann erzielte Grünwald im Alleingang daS schönste Tor dcs^ Tages (5 :2). Knapp vor Schluß hatte Scheuer das Mißgeschick, einen Centerbäll' der Gegner ins eigene Netz zu befördern. (6 :3). Schiedsrichter war Herr Preßler. Die Meisterschaft der IV. Klasse Südsft. Die Svnnka« ausgetraqrne« Meisterschastssv,"le der IV. Kl «sie Si'ch^ ergaben w -e-de R"u1tate: KadimaHechawer 3 l H a s m o n r a--Är et eö r 0;ü, P, ater Sport« tlud-Hazor: 6 o, Weiße G l t» er « «h r 6:1, «löfc® M«*-15411U* 3:1» Der Staub der MeisterschaftStubrlle ist nmnuehr folgende: B e r e i » ’ä. S1 » « s-i V « 4> O £ s G 19 Ä* — Kad ma.. 9 -T o — U: 6 16 Weihe Elf. » . . . 8 6 s — 31:4 14 Hech«wer ..... 9 h 2 g 20:9 12 P. S. C.. 9 5 1 3 31:11 11 Fmelwehr . . . 8 S 3 3 17: in n Atdeu ....... 9 2 4 3 10: iS 8 HaSmonea..... 7 2 2 8:7 8 Harair. r 8 1 4 10:17 7 Meteor. 8 i 1 6 3:17 3 Beritoß ...... 8 1 — 7 5: K a Vindobona .... 6 1 — t 3: -Jt g I. Wiener jüdischer Turm» er er« Maütr»bi IX. Die diesiäh^ge «rdentlicke Geueralversammlnng. die *nr 17. Oktober Äntttanb, jedoch ih:r BeretunZkn nicht b.erndigr hatte, find« Mittwoch dm 16. d. M-, 7 Uhr abevS, im T:rrn!ok*l, IX., Litcht-«steiustr«ße SS, ihre Fsrtftyans. T^eSordnune : Ber'cht de- ObmanueS. AuSlvracke Über ein AttionSptogramm für das «Lchste Vcr'vSjLhr. Nmwahl«. Der Turndetrieb ist berectS in »olle« Ga»ge. Turnpin«: Männerabtell«»- Montag und D»uueMag von l/t8 bis 9 Uhr, D«mrnabteilu«e Mrttwoch und GamStag »»« V,6 biS 9 Ubr. ZLalmßsabteilu»- DirnStag und Freit«, »o»? dis ‘/09 Uhr, Kmdrrk-tril««, DitnNag und preita, »on S bis ö Uhr._ Der Volkswirt. Gestempelte Krone --- —.11 Centimes. Anszahlnng Wie« -- —.16 Centimes. Bester»«, dr» M«»r. 2u Mich »ritte: die österreichische Krone . . . —.16 /•—.16 :m IS November^ die östrrr. -estvavelte Krlme. . — 11 -.11 am 12 Novembers die Scheckischr Kr»«e. .... 5.80 5 «0 m 1* N»vemder) dir Mark .......... 135 ' 1.85 vn 12 November) tirtm .......... 135 1 70 ih 19 November) Bllkarest. 3.80 540 r» 18 November) Bu»«a»M .......... —.47 — 45 c» IS November) Wnrscha,.. — 16 —.16 e» iS Nrvembtt Die Krise i» n»r»»st«iihrischen In« »nstriegedirt. X»s Mahrisch-Oftraü wird UNS ,rschrieben r Die »ölige Etagnatisu i« Dau,ewerbr harte e>ne writere Ardertsredukuo» :« der Ball»aterralienbrauche i»r Fvl,e. Besonders die K a l kunh Z r m e n t i« b u fl 11 e wurdm bart 6etnff»n, wahrend sich da- H »l» , e w e r b e 'nnlich auf dm gleiche« N-vra» wie im v«ngrn Mona! halle« onnte. Einzelne U»rer«ehmn«gen fihe« sich sogar ve: aulaßt. Urbrrstmide« and Nachtarbeit nnzu'ühren, dnngegenüber befand sich die M ö b e l: n d u st r i e i« ungünstiger Lage, weil bie jüngste ministerielle Verordnung schlechte Dedingnage« geschasir« hat. D-.e für d«S Baugewerbe arbritrnde Metall- :« d a st r i e ist nicht auf Rsien gebettet. D e M e t a l l- Walzwerke waren -enörigt, im Oktober die Arb«t stark?u rrdvuercn. Die Liefermige«, an denen heute eeorbcitet wird, wurde« Me« von bei deuifche«. mit Ärbett überbürdeten Werken überlasir«, doch die K»ud!donm für die Werke sind äußerst ungünst-g. D>« B r ü ck e « b a s a n st a l t e n sind für de» Staat sowie iür Jugoslawien noch gut be'chaftigt. De« Kessel« werke» wurde« von Rumänien ausgiebige Aickträge »ergeben. De« Röhrenwalzwerkr« erring eS dagegen schlecht, da die Elr'usuugstostcn hoch sind und die Äosaygebiete Pole« und Rumänren an die Ksnkurrmz v^rloeeuzmaen. Die Z i« k« Walzwerke in Wooz sind »on e»er Kicke hart bedrängt. Auch d»e schwere M a s ch i « e « i « d « st r: e s«h sich genittgk, die llrdrrt avf »rer Tage m der Woche za beschränken. Auch die nelwrrtw Werke arb»<te« in beschränktem Maße. Dir stadrcken landwirtschattlicher Maschmm. welche im Leotembe^ vom Ausland. brsonderS »o« Polen, A«fträge erwardr«, »rrfirle« neur'dingS m eine wiffltdbe Lage. Die Textil- und Konfektionsbranche ist lebhaft beschäftigt, doch ist dre Nachfrage, befördert in der Hu1b7a"che. nicht mehr s» lebhaft wie irührr. L r k ö luu» K-anditens a d r i k e », die ftühcr in dir Nachbarstoatr« exp»rliette«, klaqr«' daß d«S Äeschäfl schwach geht, de»« daS Ausland verbietet «ristenierls die Einfuhr d'eser Ware, da sie als LuxnSwarr betrachtet wird. Bi« Krisis m der K » k s b r « « ch e hatte einen Rohstoffmangel i« der cknn'schen Industrie ,»r Folge. Die glößte Teerraffi«erie :m bkrsigen Rayon Rürgers dir 8rbrnerr«hl von 4C0 a«f 220 Die Entlaffrnen wollte» ursprünglich dir Fabrik in eigene Reg>e übernebmen. doch tahrn sie schließlich ec», daß der U«ternrhu::r sßr die Eytlaffn», nicht verantwortlich gemacht wcrdr» kan», vnd Io w»rde die Angelegenheit durch Kompromiß geregelt. Im Biickereigewrrbe «achte sich im Oktobrr «ne Lohnbewegung bemerkbar, welche durch eine 10#,;.«e Lohnelhöhung und Kündigung der KollektivverlrageS seitens der Unternehmer geregelt werden konnte. Im ast-emr'nrn kann man saer«, daß im Monat Okober die wi'1schaft!;che KrifiS jm nvrdvstai^-.rii'chtn Zndustriebeckm feine wesrnll che Berfchlechte-- rung eiiah>.en hat. _ Streikßr»-«»g ver Ostrauer Berguebeiter. Pr«g, 14. November. 'Tel «Komp.i Za der Krise im Mährisch-Östrauer Bergbaurepier meldet dal .Pravo Lidu°, dSb die Arbeiterschaft den Unternebmungm eine ««wöchige Frist zur vere-nigang der Differente» gegeben hat. Sollte diese Frist ohne Bewilligung der Forderungen verlaafen, so wird am 21. d. M. i« ganze» Oftiau - Karwiner Revier der Geneialßrei!! kinsetze«. Der A»ssta»d würde 25 0Y0 Arbeiter «mlaffen. Unter der Arbeitnschast der RrpuM herrscht große Erreaung mrd eS sindrn uuauSeesrtzt Konferenzen der mit den Mähr-sch-Ostmucr Berolewen ko^lue tm B'raalbe-ic o ri><l»»e st.'tt, um üb« «not eventaellen Dtz»kglhtestwk «»ch m anden» Rr».eie» z, bsratt». Kein Moratorium für Deutschlkud^ Berlin, 14. November. W-e die „B. Z. am Mittag" vor» guiuntrrrichtrier Seite erfährt, ist gestern abends zwischen den englischen und französischen Mitgliedern der Reparationskommifsion uuö dem Gaianliekonntee «ach längeren Beratungen eine volltänd ge Einigung erzielt worden. Die englische A nttflu n ß, eut Moratorium für bie Jannerrate der deulsche« Reparationszahlungen zu gewahren, fei f a l l e n gelassen- «oidnl. Die Reparalionskommifsion sei vielmehr einheitlich zu ^em Beschluß gekommen, ke-rnerleiBerhandlnngen mit der deutsche »^Regierung über die S t u n d u ng der nächsten Zahlungsraten einzugeben, noch weniger sich auf eine R e v i s i o n der deutschen LeistungSlähigkeit rmzulaffen, sondern vielmehr auf pünktlicher Einhaltung der ganzen Zahlungsplanes ohne Diskussion :u bedarren. Es heißt sogar, daß die.ReparLNvnS- I ommission das früher gemachte Zugeständnis zurücknehme, daß de morgen, den 15. d. M, fällige Rate von 180 Millionen Goldmar? durch die Sachleistungen als gedeckt geltem solle. Valutenkurse. Im gestrigen Verkehr warm die Umsätze geringer als m dc« vsrhergkgangturn Tagen. Westliche Valuten lagen schwächer, wogegen in polnischenMarkuoten Rück« kiiufe erfolgte«, die dm KmS befestigten. Nachstchmd die offiziellen Schlußkncke: «msterdam 208.950 — Geld. 209.950.- Ware kgegen 11. Nov. 213 450 - Gilb 213.510 - Ware).» gram 2018.-. 20ö2.- >2048.-, 2052.— . ÄUsra» 5965.-, 6985.- Berlin 2S«S»0. 2265 50 (2122.—, 2128.- . «rüste! 40.480.-, 40.520.— (42 780- 42.820.- Bndaoest 578.50, 58U0 (553.60, 558^0), SKteoNf 8520 -. 8530 - '3885.-, 3895 -). Lhristrama 85.976.—, 86.MJ5.- (86.725.-. 86.77».-). Kovmhnge» 112.875.-. 112 925- (111.975.-, 113.025.-). tzoudo, 28.^40.-, 23.560.— (24.290.-, 24.310.-X «sriand ow Triest 24.185.-. 24185.- (24.915.-, 24.9*5 -). Aew-Vsrt 699^.-. 6002 - (6173.-, 6177.--. Pan» 42.*5».- Ä.595.— (44.6*0— ,44.720.—), Prag 6397.-. 6403.— .6473. ■ 6478.—). Sosta 3t4».—, 3155.- (3195.-. 3S0S.—). Ltockhslm 134970.-. 135.030. — (141.470 141 530), Warschau nn» *t«hral44- 151.— 142.—, 144.- . Zünch 113.915.-, 114/35.-, (115 975.-, 116025.-), Madrid (8 ..060.-. 86.140.—). Tsllarnotm 5948.— 5952 - ^6123.-, 6117.—),Belurfch«Noten40.080.— 40.120.- 47.580.-42.620.-), Bulgarelchr wtte« 2895 - . 2905 — 3145.—. 3155,—), Dänische Skotn 110.97)5111.025.- 110.475-, 110.52».-), deutsche. MenBuore» S27S -. 2173.— (—.—, mgmche Note« 2U40.- 23 480 - (24 199 24.210.—), ftanz. Noten 42.?55.-, 42.295 — 44.480.—, 44 520.—), holländische Noten 307.950.—, 2i8W0.- 212 450. , 212 550.-), italienische Noreu 23.490.-, 23 510 — (24 390.— 24 4l0 —). unadgestempelte stlgoslawischeNolm 8960.— 8980- 8190-. 8210.-). norwegische Noten 84.375.-, 84.425.— 85.S7S.—,86.025.—-.volnisckk Marknoten 148.—.150.— 142.-, 144.-), Rumänüche Noten 3645.—, 3655.- (3920.—, 3980— Russische lRom. — —, —(—.— X Bchwedischl Noten 133.170. 133 230 - (139.970.-, 140.0SO.-), Schwei,« NokkU 11S.875-. 11342ö- (t 15.375.—, 115.425.-), kschecho-flowakischr Vkolen SüSl.-, 6403.- (6447.7-,. 6153,—X angarrsche Nvtm neuer EmiNion 598.50, 60t-50 (578.50, 581.50), Spanische Noten —(—.—, —.—). Amsweis der Oesterreichisch-ungarischen Bank. »c>ck> dtm Etnnde von» 7. November IS'^t zeigt der Anßwei» der Sa»r sSr Oelnreich das solgendr Bild Aktiva. MetaMchay: V»kd«ünz«» der KronenwSH» rn«>,.d«>»n »»»Tb in Barren K i» imslLndischen u. Handels« mftftgei», da« Kilo fein zu K U978 gerrchnel. 74.777.95 Soldwechtel au> anrwLrtiae »lätze and ausländische Noten (£, Fr. n. DU.) . . ö » -5.4S7.47 Gtlbertnraui» und Lrilmünzen , 4.74S.5S Serändmrngeu - .seitdem Stande »o« 31. Oktober im K E e,835.01*.—+ 0o0.i80.82 j Kalsenichetne der KriegSdarlehenSlasscn . . . 2S4.10S.750.— — 1,317.250.— Ltkouivtierte Wechsel, Warrant- und Effekten. 6.186,748.163.28 4* 161,069,381.53 Darlehen -egen Haudpfaud. 571,818.900.—f- 48,583,900.— SffeNeu. 631.367.62— »5.823.68 Oesterreichische StaatSschatzscheiue. 90.388,067.000.— +6.490,650,000.— Lefierreichisch.ungariicht Bank.LiauidattonS« Waffe-, Uebertraa vom Jahre ivd). . . . 7.780.»19.945.18 4- 5.94Ö.—• Inbett Aktiva (iukl. Devisenzentrale) . . . . S.ü!-».7l5.gS7.7» - 366,650.075.47 108.658.467.826.88 Passiva. , «>Nku,t«Ull»laus.65.169,098.99«.- -j- 4.257,700.474.-« Strioutdaben und sonstige sofort fällige Brr» »in.dlichkeirrn... 6.835,983.319.52 + 198,514.321.27 Sutbaben »er Oefferreichisch«ungarischen Bank .Liouidittonkinaffe". 1.054,843.283.8«+ 2,418.940.« vonstisr tzasstva.ö.«01,542.2»9.17 +1,886,761.656.48 108.653,467.826 62 Dis Eisettß»h«w«gg»nS der Monarchie. AuS Triest wird berichtet: Die TranSportkomptisfron der Konferenz von P » r t o r o s t ist zu einem wichtigen Resultat hinstchtlkch des VerkebrS der auS dr« Besitz der alten Monarchie stammenden Eisenbahnwaggons m den Nachfolgestaaten ,ela»»t. Der Waggonpark wird provisorisch in Berkehr gesetzt weiden, wobei die S t a a 1S r» g e h b r i g k e i 1 iedeS Waggons gekennzeichnet wird, ohne daß damit der endgültigen Aüftnlung des Wagenparks der allen Monarchie vorgegriffen würde. Ä t a l i e n hat sich daS Recht Vorbehalten, zeitiveiltg 2000 Waggons in Benützung zu nehmen. Wieder« »fnahme deS palä'tiuenfische« WarcNüuktausche-. Wie die „Etzyplian Ga cttc" mittkilt, haben b'C äghp" tische und pslästinensische Regierung den Warruaustauschvcrkehr mittels Eisenbahn, mit dem vor einem Jahre bkgßnnen und der dem» wieder unterbrochm worden war, wieder ausgenommen. Beide Rttielungen haben die Schadenersatzpflicht für eventuellen Warenverlust aus sich genommen. KSndi-una, des L:»ltentsch-sr««zöstsche» Handelsvertr«»es. AuS Paris wnd gemkldet: Frankreich hat den italienisch-frantösischen HandrlSverttageS gekündigt. Att-ls-Lefterrelchif-che «««». Die Anglo-Oesterreichische Dank Lernst für den 6. Dezember d. I., 5 Uhr nachmittags, eine außerordentliche General» ers a m ml u n g ein, welche ün'er anderem die »* der letzten Generalveisammluntz am 81. Oktober d. I. ße»art'v Be'chlttste. soweit dies staluteniitäßig zur S.tzve.legung rotwenditz erschttnt, wttdriholes soÜ. Dchömer»nrL(erm« L7. d. M»