Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 999 (9.11.1921)
- Date
- 1921-11-09
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 86% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2980078--09326-2995564- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Skr. S9S Wien. Mittwoch Wiener Margenzett««A 9 November 1921 Seite T V,'' ISjip \. - , * tot Polizei an, er wisse nicht, wie das alles gesch hen lei; er fei von einer plötzlichen, ihm gau'. unerklärlichen und wilden Gier nach »Rauchen" erfaßt worden. Er bade der Frau Warner leinen Schlag gegeben, sondern sei ihr bei dem Kamp) ans Gesicht angrk nmien. Der Richter trat den Akt an das Lande S-- gericht ab, da es sich hier um einen Dieb''ahl mit Gewaltanwendung lmndle, ein Delikt, das in die Kompetmz des Landcsgmchtes falle. Ein Blaubart-Prozeß. Elf Bräute ermordet. Versailles, '7. November (Haväs). Heute hat hier der Prozeß gegen L a n d r u begonnen, der beschuldigt ist. 1l F r a n e n ermordet zu haben. Dem Angeklagten werden serinr zahlreiche Diebstähle und Fälschungen mr Last gelegt. — Die Untersuchung gegen L a n d r u ist seit drei Iabren im Gange. Landiu hat Verhältnisse mit 283 Frauen angekniipst. Elf Frauen, mtt denen er sich nacheinander verlobt bat, sind verschwunden. Man bat ihre Namen aus seinem Notizbuch feststellen können, ihr Verbleib konnte jedoch n-cht aufgeklärt werden. In der Villa Landrus in Gambais fand man Menschenr^fte. La -dm leugnet heftig und konnte der Mordtaten nicht Überführt werden. Landrus Verhaf ung erfolgte im Jahre 1918 aus Anzeige einer Frau, deren Schwester mit ihm verkehrt hatte und verschollen ist. Sport. Die Kommenden Fußballwettspiele. Am SamStag und Sonntag kommen folgende Fußball- Wettspiele zur Austragung : . , Samstaa: l. Klaffe: Rapid- Ostmark. Wack r-Sportklub, ll. klaffe: W. A. C.—Slovan, Gucket—Bewegung. '. . 5 nntage Hakoch—W B. F.^Simmeirna -.RudolsZbügel. Hertha—Vienna, Blue Star—Rennweg, Red Siar— Ottaklina. Gersthof—Gnmania, Sturm XlV—Donanstadt, iS. S. V—Nußdorf. . Kadimah—Hazair 4:1 (0 l) Hcnair konnte in diesem Melstrrtchastsipiel der derzeit fülircnden Mannscliair einen völlig ebenbürtigen Gegner abgeben. Kadimah mußte sich gehörig strecken, um beide Punkte ins Trockene zu bringen. Es war ern schöner, fairer Kampf. Kazair lag 60 Minuten lang mit 1:0 in Führung und nur einem unglücklichen Zufall war diese Hohe Niederlage zrnwchreiben. Sudler, der ausgezeichnete Verteidiger Hazairs, auch der beste Mann seiner EU, zog sich «och »er Halbzeit eine ernste Verletzung zu, die ihn zwang, die zweite Halbzeit a's Statist miuuwirke«. Dadurch darf der Sieg KadunahZ aber keinesfalls geschmälert werden. Stürmer wie Gru'chka, Hermann, Nathan wird kaum ein viertklastiger Verein aufulwei'en haben. Bei Hazarr boten die beiden Veueidiger Scidler und Surmann eine heivorra.'ende Leistung, ^n der 12. Minute bringt eine schone Kombination der Jnnenitürmer Wortmann-Rmdl-'r-Laufer idurchLetzteren mit unhaltbarem Schuß Hamir in die -Führung. Bis,Halbzeit gleichwertiges Spiel. Nach Senenwechiel legt sich Kadimah mächtig ins Z ug und unterinmmk vei.zweifelte Anstürme. um aus'ualeichen, doch die durch d>e Verletzung S-idlers geschwächte Hazair-Verie'ldignng ist nicht zur Kapitulation zu zwingen. .Endlich gelingt es Hermann in der -27. Minute, das Svrel gleichzustelleu. Hamir fällt dem von Kadimah vorg^egien scharfe» L.rmpo zum Opfer 'und must '«och drei Tore durch Gruschka (2) und Heimann in Kauf nehmen. Schiedsrichter Braunwald. 5bü Zuschauer. r * I J.® 2:3, Schoner Sieg der technisch besseren Mannschaft. I. F. C. erlangte in der 8. Minute die Führung, worauf Lokalbahn in der 16. Minute an glich. In der so. Minute. gelang es Lokalbahn, die Führung zu ttbernebmen- I. F- Cgltch 'n der 40 Minute aus. Halbzeit 3 2. Nach der Halbzeit erreicht« I. F. Cden sicgbringmden Treffer. Schönes, saneS Spul. ^Oesterreich—Angorn. Der früher nur verschobene Länderwettkamvs Oesterzeich-Ungarn wurde nunmehr iür dieses Jahr endgülug abgesagt. Der Ungarische Fußballverband proponiert nunmehr, daß das Sprel im Mai 1932 stattstnden soll. .ö»er durch Wien". Der große Staffellaus „Quer durch Wwn findet im kommenden Jadre am 14. Mai stait. Ianefitr und Horeqs werden kommenden Sonntag nach längerer Pause wieder beim W. A. F. tätig sein. Die Sparta hat die tschechische Mrisierschast in imvvswter Art gewonnen. Von allen elf ausgelragenen Spielen gng kein einziges verloren, nicht einmal ein unentschiedenes Resultat vermochten die Gegner zu erkämpfen. Akademische Sektion des Sportklubs Hasmouea Freitag den 11. d. M. Meisterschaft»sp el gegen Kalholich Deutsche Hochsciüler. Hasmonea spielt in folgen^r Ans« stcllnng: Namberg: Wander, Weiß: Lipper, Frankel. Haber; Fiskus, Lauser, Kohn, Dr. Stroh, Singer. Donnerstag de» 10. d. M. Vollversammlung ,m Klubbcim. ^^sßkruth. Donnerstag, */J Uhr abends, dringende AuS' fchuysitzting. Um 3 Uhr Training aller Mannschaften. Sportklub Kadima. Die Theater- und G eselliakeitssektione, öffnete ihre W vtersaison mit einem wohlgeltiii^enen .Bnnt-'n A'end", w lcher w den Lokal täten drS CaiS City!X., Ponrtiangaffr 1, fiattfand. Diese Abende finden nun <it Mittwoch statt. Sportklub Moriah hrt seinen Sitz in Waschows Rest n ratron. lf.. Lasallestiaße 34, tjcrlfpt. Daselbit beute, 7 Uhr abends. Ausschußsltzung. D o n n e r S t a g. */«8 Ubr nachm ttags, Training auf dem A,h n Platze S a m s t ck g Vollv rsammlung und Mantischastsausstellnug für das sonntägige Wettspiel mit zwrr Moniischgsien. - __ Der Volkswirt. Gestempelte Krone Centimes. Auszahlnnq Wien --- —.19 Centimes. , Nruerlicher starker Rückgang der Mark. In Zürich noueccc: die österreichische Krone . . . . dir österc. gestempelte Krone . die tschechische Krone ...» die Mar! •.,.»••». Agram Bukarest. » Budapest »**•»•»•« Warschau -.19 < -.17 am 7 -.12 S60 6.50 1.60 135 2.50 -.55 November ,m 7 Novembers rm 7 Ni'vember 1.90 am 7 Nov-mber) 135 jm 7 November) 3.50 im 7 Novembe») — 55 am 7- November' ■ m -4 » « « —LI am 7. November) Der StontsVoranschlsg pro 1923. Defizit zirka 105 MiU mbsit Kronen. Dem Nationalrot liesit nunmehr das Bundesmanzgesej; für das Jahr 1922. vor. Wir greifen die vichtlgfteu Ziffern aus dem Bundesvoranschlag ierans. Die Aus gaben belaufen sich aufüber 258 Milliarden Kronen (gegen 70'6 Milliarden m Budgetjahre 1920/21). Die Staatsschuld betragt ) 0 Milliarden (gegen 8*5). Mehr als verdreifacht laben sich die staatlichen Leistungen an Länder und Gemeinden, die von 2'46 auf ungefähr 8 Milliarden gewachsen finbi Die Pensionen erhöhen sich von 932 Millionen auf über 2-7 Milliarden. Das Bundeskanzleramt kostet über 200 Millionen (gegen 59'5 Millionen)'. Für Inneres und Untericht verausgabt der. Staat mehr als 5'3 Milliarden (gegen 1715 Milliarden), von welchem Betrage auf die Polizei 1'568 Milliarden (gegen 558 Milionen), auf die Gendarmerie 1*197 Milliarden (gegen 457 Millionen), auf den Katholischen Kultus 297 Millionen (gegen 103) entfallen. Ferner find in dieser Post enthalten: 1375 Milliarden für Unterricht (gegen 320 6 Millionen), 265 Millionen (gegen 102) für die Bundestheater. Die Literatur wird mit K 310.000 edacht. Die Pflege der Justiz beansprucht 1535.Milliarden (gegen 359 Millionen), kostet also viermal soviel. Das Kapitel Finanzen erfordert über 17 Milliarden (gegen 5.837). Für Land- und Forstwirtschaft ist fast sechsmal soviel für 1920/21 angesetzt: 1782 Milliarden) gegen zirka 316 Millionen.) Dagegen sind Handel und Gewerbe, Industrie und Bauten mit dem verhällnismäsilg stiefmütterlichen Betrag von 3172 (gegen 2'196) Milliarden bedacht. Die Kalten der sozialen Verwaltung haben sich verdreifacht — 3'256 gegen 1 Milliarde. Das Hrereswesen macht 4'6 gegen Milliarden erforderlich, die V o l k s e rn ä h r u n g 19'3 gegen 217 Milliarden Die Eisenbahnen kosten 34'828 (gegen 11642), Post, Telegraph und Telephon ungefähr 8 Milliarden (gegen 184). Von größter Bedeutung sind die K u r s m e h r v e r l u st e. die rpst 127*5 Milliarden eingesetzt sind; die Post B u r g e n l a n d figuriert mit 2*44 Milliarden. « Die E in nahm e n . erhöhen sich von 29*48 auf.93'325 Milliarden. Als die wichtigsten Posten sind aus dem Kapitel Finanzen die Zölle mit 12;557 (gegen 3) M i l- Norden, die Der b r a u ch.s ft e u % r n mit 5'046 Milliarden (gegen 988 Millionen), die Gebühren mit 9 gegen 17 Milliarden, die Monopole mit 1875 gegen '5*49 Milliarden heroorzuhebm. . Die Einnahmen der Eisenbahnen sind mit 14*85 (gegen 5'5), die von P o st, Telegraph und T e l e p h o n mit 6 547 (gegen 1712) Milliarden beziffert. Es ergibt sich folgende Aufstellung: Kesamtausgaben für 1932. , 3*>'.23S Milliarden (gegen 70 6V1 Gttanttrmn-ibmen für 1922 . 93.325 M ll aiden (gegm 89.183) Defizil iür 1922 . 16.4.90t Milliarden (gegen 4l.ll/0 Das Defizit hat sich demnach um zirka 124 Milliarden vergrößert. Die Steigerung -esBanLnoLenumlaufes um io Milliarden. Nach dem vorliegenden Ausweis über den Stand der Oesierreichisch-Ungarischen Bank am 31. Oktober 1922 hat sich der Banknotenumlauf in der letzten Oktoberwoche um mehr als 10 Milliarden vermehrt und einen Betrag von 909 Milliarden erreicht. Die Bank hat 6715 Milliarden Staatsschatzscheine übernehmen müssen, ferner sind die anderen Aktiva" um 447 Millionen gestiegen, zudem wurden vom Girokonto der Bank 1493 Milliarden abgehoben. Das Ergebnis aller Veränderungen ist das Ansteigen des Banknotenumlaufes um 10*158 Milliarden auf 90/904 Milliarden, ein Ausmaß in der Zunahme einer Woche, das bisher vereinzelt dastehti Das Wirken der arischen Banken. Vor einiger Zeit hat dir „Deutsch österreichische Tageszeitung" aus die protzenhaste Etablierung der Banecnbank in de'* Baben^.rrgerstraße aufmerksam gemacht, le-'en Leiie", der ch ri st lich so z ia le Natiorlalrat Schöpfer und Herr Geßmann jun., das Banerngeld zur Nn'erstützung „jüdischer" Spekulationen mißbrauchen. Und vorgestern erhob die „Montags- Zeitung gegen die von den Gtoßdeutschen gegründete Deutsche Bodeubank den Vorwurf, daß sie mit Juden Geschäfte mache. Auch.wandte sie sich dem Warengeschäft zu und. gründete eine eigene Warengesellschast, die besonders von dem Präsidenten der Deutschen Bodenbank, dem Geheinkvat und ehenialigen Präsidenten des Wgeordnetenhauses Dr. Gustav Groß, protegiert wurde. So entstand die Agricola, die alle Waren, welche dir jüdischen Banken nicht mehr übernehmen wollten, für sich auskauftr. Die Agricola brachte diese War:n nach Rumänien. Und wie das schon so ist, war bei diesem Grschäft alsbald die Gefahr vorhanden, daß die Bank mehr als 100 Millionen verliert. Man kann sagen, daß die Bank, die über ein Aktienkapital von 30 Millionen verfügt durch diese Verluskg'efahr geradezu vor dem Zu° sammenbruch stand. Um diesen Zusammenbruch zu vev hindern, wußten die gcoßdrutjchen Wgeordneten die Regierung zu bew-rg^n, Geld aus staatlichen Stellen, zunr Beispiel aus der Zuckerstelle, in' diese- Bans zu legen. Das Blatt - erinnert an das großdeutsch'; Geschrei anläßlich Länderbank- und Anglobankgesstzes sowie ' daran, „wie dje .großdeutschM Abgeordneten,, anläßlich ' ihres Antrags über das Bauküberrvachungsg'Lseh sich , i 'ozusagen als die privilegierten Wächter über' die Bank-.- i, moral aus spielten. Und hoch wäre es. Wrer heü so-' > genannten 'jüdischen Banken bisher eingefallen,, für ein : ■ änles Institut staatliche Geld>;r in Anspruch zu-nehmen. - Das ist eine Errungenschaft der rebublikanischeu Nen« zeit, die nur ans dem großdeutschen Miste wachsen kann" Die „Mvntags^Zeitnng" ermahnt schließlich den' - christlichsozialen Finanznnnister, „nicht nur darauf-zu achten, wo die 'staatlichen Gelder eigentlich investiert werden,'sondern auch darauf, daß jeder wie immer ge-. artete.Parteiwunsch, staatliche Gelder zu Speknlativnszwecken zu vertvenden, auf das entschiedenste zurück- - - gewiesen' werde". . D*e'o Mahnung ist natürlich vollständig berechtigt. Daß sie überhaupt notwendig wurde, und zwar im'. Zusäminenhang' mit der Beleuchtung antisemitischer l Bankpraktiken, ist angesichts des Kesseltreibens gegen . hie „Judenbanken" und gegen die Juden überhaupt als die.angeblich einzigen Initiatoren aller unlauteren Spekulation sehr pikant.! Zum Ämtausch der polnischen Markrnoken. ' Die „Polnischen Stimmen" berichten: Um der österreichischen Regierung und den österreichischen Gtäatsbstrgern loyal entgegen» mkommen. h«t die 6 eftflc polnische Gesandtschaft die Vertreter aller Wiener Banken einakladen, um, mit ihnen die Art des Umtausche« der polnischen Muknoten zu besprechen, die gegenwärtig in Polen aus dem Verkebr gezogen werden. Die polnische Re-- gierung beabsichtigt, die Noten gänzlich oder teilweise in W ar s ch a u u m zu t a u s ch e n. Beide Eventualitäten wären sfir die Besitzer der polnischen Marknoten mit großem Vorteil verbunden. Dre Wiener Banken erklärten, im Prrnüp diesen Plan u n t e r st 1i tz e n zu wollen. Nähere- Details werdm später bekanntgegeben. Allaemeine österreichische BoLen-Credtt- Anstalt. In AusMuung der m der ordentlichen Generalversamm«" lung vom 21. Mai gWten. Beschlüsse gelangen 200000 Aktien der Allgemeinen öftereuchächen Boden-Credit-, Anstalt mit Oividendenberechügnng ob 1. Jönner 19U neu zur Ausgabe. Dm Jnwchein^ der deru-t nn Umlaufe.best*buchen Aknen wird das Bemgsrecht auf 150.0- 0 Stück .dieser neuen Aktien mm Preise von K 35 0 tel quel per Aktie m der Wer,e eingeiauwt, daß ' ans jei.zehn alte Aktien drei mm Aktien wfaflett. Auf wernger als jt zehn Aknen wird kein Bezugsrecht gewährt. Der groUte Teil der restlichen 50.000 Stück neuen Akiien dient ,m Sinne der Beschlüsse, der erwähnten Generalversammlung zur Adlresnuns au die Umon-. Bank. Behufs G-ltmdmachuns beS Bezugsrechter sind die. alten Aktien kohne Couvonbogen) ,n der Zeit vom 8. bis einschließlich 18 November 4021 bei sonstigem Vkrwste des BezugsrMeS bei der A laeme mn öfter»eichischen Boden-Credrt-Anstalt rn Wien.bei. der Schweizerischen K ed'tanstalt in Mrich und deren Filialen, bei der Baller Handelsbank m B ckel und deren Filialen und bei der Zivnostenlk^ Banka v Prate m P'ag und deren Filialen zu>- Abstempelung emzureichen. Gegen.--gleichzeitigen Erlag von L 8500 per Aktie erhalten tte Einreicher ein Bestätigungsschreiben. geg n dessen Rückstellilng von emrm noch bekanntzumachenden späteren Zettrutttan dre enttallendcn neuen Aktien bei der betreffenden Anmeldestelle behoben werden können. Nähere Mitteilungen enthaUen die ausführlichen Kundmachungen, welche bet den obigen Stellen kostenlos erhdlütch sind. PrivaLverkehr. Bei der gestern stattgesiindenen Versorgung war Geld knapp, doch konnte dieselbe ohne Schwimigkeiten bewerkstelligt werden. Im Pr-vatverk-hr war anfangs die Tendenz sehr fest, späterhin jedoch auf. Gerüchte von finanziellen Maßnahmen, schwächer. S ü d b « h n - P r i o r i t 8 t e n waren bis K 9800 begehrt, ermäßigten sich bis L 92l)v. D ep o s i t e n notierte»: K 2800, österreichische Hosherr K 5600, und . Staatsbahn L 25.000. Bon den fremden Zahlungsmitteln stiegen D o l l a r bis K 6100, PolnischeMark K208,. wogegen deutscheM ark n o 1 e n mit Rücksicht auf den Sturz in Zürich bis & 18.50 sielen. Vvkrilrsgrnndvng i, Ferujalem. Die bekannte Firm» Friedmann & Kobietz hat in Jerusalem eine Konsektuk'd Konllrvmfabrik eröffnet. Die Inhaber der Fabrik haben ihre Hauptniederlassung i« Polln aufgeged'« und die moderne - Maschimneinnchtung nach Palästina überfuhrt.; Eine Moskauer Gesettschaft sSr Ken Handel mit de« Än^tlande. Wie' die Brit-fche Handelsagentur m Moskau meldet, wurde dort mit der Erlaubnis des Kommiss niatS für Außenhandel eine Pr»vatgesellschft unter de« Namen ^Russische Gesellschaft iür Export und Import" begründet, um den Handel mit. dem Auslande für die Sowjetregierung kommissionsweise zu betreiben. Die Gründer der Gesellschaft sind ehemalige Gioßsauffcute in Moskau, welche in lelhai'm Bestehungen zu englischen und anderen anSländischm Firmen fi hen. Die G'.ündung der Gesellschaft ist der erste Schritt »ur U ebergab e deS A u § l a n d S h a n d e l s in private H 8 n d *. Di- Gesrll'chast hat die Erlaubnis erhalten, rach dem Auslande Flachs. Fellr^ Bernstein und Buich- «.ifen zu verkaufen. ' . De» Dertra, mit der Staadart Oil formell fertig« gestellt. Der Schursmonopolver'rag mit der <Sandard Oü Company, der seinerzeit vom 1>ch-cho'slo>vak ichen Ministerral mütr de«, Vorbehalt »achwägllchu Revision durch rmm hitM ' * 'i\ ,i i -! i' k - .,i Ti ■W -‘X. ■