Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 985 (26.10.1921)
- Date
- 1921-10-26
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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9tr. SYS Wien, Mittwoch Wiener Hnorgenzeitung 26 Oktober 1921 Der Volkswirt. Gestempelte Krone — —.18 Centimes. Auszahlung Wien « —.25 Centimes. Neuer Tiefstand der Krone, Besserung der Mark. In Zürich notierte: die österreichische Ärotte...;;. v, —.25 (—.27 am 24 Oktober) die österr. gestemvelte Krone » die tschechische Lkrone..... die Mark ........... 835 l 315 9(ttdnt 185 ( 1 75 Bukarest »»».».»»... 4.— 8-9') Buvavest —.87 Warschau..—13 '6eäe*f . — IS '—.20 am 24 Oktober 5.65! 5 65 am 24 Oktober am 24 Oktober im 24 Oktober) am 24 Okiobei —.60 am 24 Oktober) —.13 am 24. Oktober) Z« den Doreinzahlunge« auf die neuen Steuern. Die „Diener ZMung* veröffen licht ninmefr daS unlängst vom Ratonalrat beschlossene SteuerernhebungS» und daS StenervorauSzahlungSgesetz. In einer Betlage veröffen licht daS Dla't die folgenden Beispiele für bie bis zum 15. November nötigen Borrinzahlungen aus die Etn« kommensteuer: 1. Ginkomvensten**. Elnka-^en im Zehre 1920 ftieniger als 200.000 Kronen. Haushaltung, bestehend aus »« e t Personen, w«rde zum letztenmal für daS Jahr iSl» veranlagt von einem Emkommen tm Betrage von ll 10.600, bat an Boreinzabluvaen -eteitS geleistet für das Jahr 1920 K SO, jiit daS Jahr 19j1 K —, Einkommen im Jahre 19?0 K 90 000. Für diese Haushaltung ist an Dsremzahlungen bis längstens 15. November 1921 zu entrichten: ») tttc das Jahr 1920 iette Steuer, die auf da-Einkommen von K 10(00 nnl r Air« Wendung der für da? Jahr 1920 geltenden Gteueiftala entfallt, daist K 60. dazu 100% fl« Aufschlag , K 60, zusammen K 120, abzüglich der bere is geleisteten Voremzahlung K 90. somit K 80; b) flr daS Jahr 1921 jene Steuer, die auf dar Enlommen vo« K 10600 unter Anwendung ter für drS Jahr 192i geltenden Sieuerskala emsällt, daS ist K —, b.re tzelctstete Bo e'mrahlung ll —. De HauShal nng hat sonach an Bore n aiilungen lediglich einen Betrag von kl 3j zn entrichte. 2. Einkommensteuer Einkommen im Aatzre 1020 Weniger als 200.000 Kronen. Ansuatzmsfall mit „Glaubhaftmachen". Eirnelversoit wurde zum letztem Male lür daS Jahr ISIS veranlagt von einem Entkomm n tm Bettag von ll 32.800, hat an Voreirnahlungen für LuS Jahr 1920 und 1921 iisber nchlS entrichtet. Emnomnen im Jahre 1920 lbisher!e n Bekenntnis Überteich') K 39.(00, Dieser Eteuerpfticht ge hatte nach rer all" gemeinen R gel (vergleiche erste- Brisp el) an VoremzahlntiM zu leisten: 'ür das Jahr 1920 L 7öuX8=le 00, für das Iaht 1921 K 468X2—936. Wenn eS dicfem Gleuerpsticht gen gel'ngt, in einem G cs u ch. dar bilängstens 1 5. N o v e m b e r 1921 bei der Sleuerbehö de /rstcr Instanz zu ül>e> reichen ist, glaubhaft zu machen, hast sein Elnkommen im Jahre 192«) w rkltch nur kl 39.000 betragen habe, daher bte von diesem Einkommen endgültig zn entrtchende Steuer (Skala 1920!) im Be'rage von K 900 die erhöhte Vorenrahltmgs' gebühr für das Jahr 1920, daS ist ll 1500, nicht errechm wtrbi, so kann er eine entsprechende Ermäßigung des Ausschläge-, w unserem Beispiele die Ermäßigung -von kl i5co auf 90o iür das Jahr 1920 und von kl 986 aul K 468 'ür das Jahr 1931, verlangen. Sollte das Gesuch bis zum 15. Nov.mber 1921 noch ferne Erledigung gefunden haben so w td der Steuerpfltchttge zur Vetmeidtmg von Wer ertrugen gut daran tun, trotzdem, und zwar tarn »gemäß, wenigstens die auf Grund seiner Berechnung entlallenden geringeren Gebühren (ll S0o «nd K 468) zu entltchtcn. 3. Einkommensteuer. Einkommen itn Jahre 1920 mehr alS 200.000 Kronen. E n'elpetssti wur^ e zum letzt » Male für daS Jabr 1918 rnvsnlagt von euitm E nfomnten im Betrage von K 15.200, ha; enr Voreinzchluiigen für die Iahte 198 > md 1921 b-Sher nichts evlr chtet, Einkommen im Jahre 1920 aus G.und de- Bdetnt« uisseS, taS berctiS üdcrreicht wurde oder b s längst.»- 1b. November 1931 überreicht werden muß. ll 476.000. Dieser Stcu.'rpfltchttge muß biS längste«- 15. November 1921 an Boreinzahlungen entrichten: .») Für des Jahr 1920 jene Steuer, die auf das einbekannte Einkommen un! r Anwendung der für taS Jahr 1920 gel enden Steuerskala entfälltda- >st kl 114.900. b) Für daS Jahr 1921 jene Steuer, die auf daeinbekannte Einkommen umer Anwenduni der für daS Jahr 1^21 geltend n Steu<rslala entfällt, b*S ift L 69.108, formt zusammen K 184 008. Angenommen, daß dieser Eten rvstiLüge daß Bektnutmzwnr rechtzeing überreicht, die recktzetifge Zahlung aber nnterlassen hätte, so mußte er spät rhin, unbeschadet der tonsttgen Säuinnisfvlg n. srlbst-u» er der für Um günstigsten Voraussetzung daß cie Ber mlagung genau nach Bekenntnis erfolg», noch einen 50°/atgen Zuschlag zu obig'M Betrage bezahlen, das ist ll 98.001, daher rusammen K 276.012. In allen VoremzahlungSfällen die sich auf ein Einkommen iM Ja re 1920 von niehr als ll 20U.000 au baaeu, ist sül.eßlich zu prüf n, ob die aus daeiniekann'e Entkommen ent allrnee Voremzahlung nicht etwa hinter der um 100% erhöhten Vorjahrgebühr mrückbletbt, we l in solchen Fällen nach der Grundregel die erhöhte Vorjahrs gebühr zu entrichten ist. Für unser Beispiel: Erhöhte Vo,jahrSgebl!hr sür das Jahr 1930 180X2 — 360 gegm K. H4 iCO. Es müsseii folglich die Bo-einz^hlungen i« Betrage von l< 1°4. 08 eumcht't werden. Im umgelehiten Frlle könnte um .Ermäßigung vts AusschiagrS emgeschtüten werden; vergleiche innni leiofmei iterreichii Jährlich 2 Haupttreffer von je K 5,000.000 Jedes Los gewinnt! Sämtliche Gewinste vollkommen abzugs- und einkommensteuerfrei Kein Legitimatlonszwang! Zeichnungspreis: K für ein ganzes Los und K 305 für ein Viertellos. ■ ■■■■■■■■nnaBannoiinnaaannnnnnnnBnaaisn« die einleitenden Bemerkungen zu« Eteue^voreinzahlunz-gesetz, Punkt 3. 4. Slnkommenstener. Empfänger non DienftbezuHc« Etnzelpcrion, zum letzten M ile für das Jahr 19^9 veranlagt von ement Einkommen vo i k< 21 .noo, und zwar K 9000 D enstiikjüge und kl i?.000 sonstig s Einkomm n. Hat Bomnzahlung geleist t für 1920 K 15 ). für 1921 K —. a Einkommen tm Jahie 1920 unter K 200(00. Für daS Ja^r 1920 entfiele ouf daS nicht auS D/nstbechgen b.siebende E nkommen von TL 12. 00 eine Steuer von K 90, bic;u 100% Aui'ch'ag kl 90, zu amm n kl 180. Ab die bereits geleistete Boreinza-lung K 150, Nest K 30. Für da- Jahr 1921 entfiele auf bas nicht aus Dienstbe Agen best hcnde Elnksmmrn, da cS nnt:r d:r st uerpfli btigen Grenze von kl 30000 bleibt, keine Sl u:r. Da für d esr- Jahr auch keine Voreinzahlung geleiste» wurde, beträgt die gesamte bis 15. November 1921 zu leitende Vo:Einzahlung ll 80. d) Hätte derselbe Angestellte im Iah e 1920 ein-firner» pslichligeS Einkommen von M'br olS kl 2..0.000 erz elt, zum Beispiel K 210.000, dav^n K 120.000 aus Dienstbezügcn und kl SO 000 aus anderem Elnkon.mru, so hat dir Veiechnung zu lauten: Für das Jahr 1920: Auf daS nicht aus DienstbezÜgen b.-stehende Einkommen von K 90.0 o en fällt eine Steuer von kl 5550, ab dte be>.elt< geletstcte Voteinzchlung K 150, Nest 5400. Für das Jahr 1921: Auf das nicht auS Dienst« bezügen bestehende Ein ommen von kl 9r*.oo > entfällt e ne T euer von K 8444, ab die deteits gelr.st.'te Voremzahlung L —, Rest K 2414 Die Summe ber bis 15. November '921 ut leistenden Vorelnzahlungen beträgt daher L 8400 und K 2;44, zusammen K 7 4 t. ö. Allgemoine Erwerbsteuer. Erwrrbfteu?rpfiichtiser der 15fl. Erwetbfienerßlafie in Wren. Zunächst wiid aufmerksam gemacht, baü sich die erhöhlen Voreinzahlungen bei der allgemeinen Etwerbstcncr folgendermaßen zusammenfttzen: 1. Erwerbst uers tz kamt atrßerordentl'chem Bundeszuschlag, erböht um einen 10^,»igen Aasschlag (der K egs-, benedungsweise aiißero deutliche Bundes ufchlag beträgt für die Jalrre 1919 bis 1921: In der 1. und 2. Erw tbsieu rkl iffe je 100°/» vom Steuersatz allnn, in der 3. und 4. Erivetbstcuerklasse je 60"/o vom Steuersatz allein). 2. Zuschläge der Länder und sonstiger zu^chlagSverechtigter Kö perschatt n. berechnet b tt b-m tim brnv 10 ®/«!ficn Aufschlag e>böhlen blozen Erwetbsteuetsatz (ohne DundeStusehlag). De Zuschläge der Länder und sonstige» zuschlagSbelechtiglen Körper« schalen znm Steuersatz (auS chlieNich des außer ordentlich n Bundk-mschlages) t eiragen iu Mre^: für das Jahr 1920: k. Klasse 469-75°/,. U. Klasse 459-75°/». Hl. Klasse 42l?5°/„ IV. Klasse 401-75»/»; für daS Jahr 1921: I Klaffe 4(il*75e/», U. Klaffe 481*75°/., HI. Klaffe 448 75'/«, IV. ÄLffe 423 75°/*. Beispiel: Der Erweibstenerpffikk tige wurde zum letzten Male für das Steuerjahr 1919 vermlagt mit einem Erwerbstcue satz von ll 280. dazu 60'/»>ger außeiordeniltcher Bundeszuschlag, zusammen 448. Er bat nach der Gcbühr des JahreS 1919 bereits entrichtet für daS Jahr 1920 ll 418. für daS Jahr 1981 K 200. Dieser Etwe'bstettcrvsbch'ige bat daher anVoreiuz a h 1 u n g e n bis 15. Nevember 1921 zu entrichten: a) Für da 8 Stenerjahr 1920 die um 100% erhöhte Vorjahisgebühr (Erwerbstmersatz und außerotdentUcher Bund sutschla^) im Betrage von 448, dar ist K 896, und d e Landes« und sonstigen Zuschläze m 'Ausmaie von 42175'/» von den um 1 C/o, das rst auf kl 500 erböhien Erwerbsteuersatz. das ist ll 236i 80. zu ammen ll 3257.80, ab d e im Jahre 1920 b reit-gele stete Voreinzahluna von ll 4l8, ble bt etne noch zu entrichtende Vor-:uzahlu«g von ll 2809.80. t>) Für daS Steuer j.ahr 1991 bre um 100 •/» erhöhte Vorjrhisgehühr (Ernnrhsteuersatz u"d außerovbemtidja* Bunde-zuschlag) tm Vetrage non. K 448. das ist kl 898„ und die Lande-« und sonstigen Z«^chlä«e im Ausmaß von 443 75% von dem um 1- (,'/«. daS ist auf K 56j erhöhten Erwerbsteuer» atz. daS lst kl 2485. rnsammen L 33 1, ab die im Jadre 1921 Icitii« geleistet Bore nz chlang von kl 2 0, bleibt eine nochzueuIrrchtendeVoreinzahlungvon , k 3181«. Attsweis der Oesterreichisch-rrrrgarischerr Da«Ä «ach dem Eimcke vo« 15. Ottober ivm zeigt der «vöweir der 9mt stö Oest«reich da» solgeiidr B,ld . Aktiva. Cetanbcwiqw #j MetaMchah: seit bm €tmb( dchu - SPi Soldmünzk« der KronenwSH. run«. dann Kold in Barren in auSlävdiichen u. HondelS« münzen da« Silo fein zn K 3S78 gerechnet. Boldwechlei a»k i-u»wädifl« Plätze und ansiändilche Noten (£, Fr. u. Mk.) . . Silberkurant« und Teilmünzen 7. Oktober looech K 5,«82.617.1* 4.734.58 5,762.160.80 -f* 981,813.750.- 207.MM.8V Kassenscheine der KriegsdartebenSkasien . . . 881,813.750.— — B74.&50,— Eskomvlierte Wechsel, Warrants und Effekten. 5.256,269.293.06 + 463,634.036.90 Darlehen gegen Hantipsvnd .. 543.502.900.— + 14,622.800.—; Effekte».. . . . 815.065.23 — 35.142.4(1 Oekterretchische StaatSschahscheine ..72.088,943.000.— +4,511,100.00*,—! Oesterreichisch-ungarUchk Bank,Lianidati»n--! maffe-, Uebertrag vom Jahre ll20. . . . 7.718,186.606.13+ 18,026.768.—, Andere Aktiva (inkl. Devisenjeutral«) .... 8.989,245.504.18 — Stt.052.418.» 38.899.923.288.23 Passiva. Banknotenumlauf.77^92,158.053.— + s.409,966,415.— Birogutbaden und Innfttgr sofort fäRge Brr» . bindlichkeite». . 6.996,473.417.66 +1.164,124373,95 Guthaben der Velten nchisch-ungarische» Bank »Liquidationsmaffe* ........... '1.014,885.573.46 + 3,04S,14L.at Senftige Passiva ..3.59',426.234.22 + 114,196.665.80 88.898,923.283 28 Der Banknotenumlauf. Weitere Steigerung «m 3'/, Milliarden. Die österrerchisch-unganiche Bank teilt mit: Am 15. d. M. weist ber Stand folgende Veränderungen in den Hauptvofitionens aus: Kommerzanlaaeu eine Beimehrung von 478 Mtlllone«/ SiaaiS'chatzscheine um 4511 Millionen, Giroguthaben um 1184’ Millionen; demnüspiechmd zeigt der Banknotenumlauf «nter Beiückfichtiaunss der Bewegung unter den anderen Aktive» emb* 1 2 * 4 sonstigen P issiven e ne Erhöhung um 3500 Millionen. Die! Einst ferung von St talsschatzscheinm erfolgte ans den bereits bei Be'öff ntlichung der früheren Stände angegebenen Gründen.' Privatverkeho. Gestützt auf die Nachrichten aus Budapest im Derem« mit der neue lichen Äbschwächung «n>erer Krone in Zürich machte fich^ im gestrigen Privatverkehr gesteiserte Nachfrage nach entzkknm Effekt'nnatiungin geltend ES sttegm GlaatSbahu biS^ kl 21000, Alpine bis K 21.000,' K ru p v bis L 14 <00 österrrichische Hofherr waren K 4250, Gie « euS K 4250^ Depofiteiibankll 1550 und S ü d b a h n - P r i o r i-i täten K 6080. Wesentliche Erhöhungen erzielten wieder Valluten/i von denen Dollarnoten K 3120, Markuot cw K 23.50 und p »l n i s ch e M a r k K 102 notierten. Neuregeluns des rnmäntscheu PetroleumhandelS. XuS Bukarest wird uns berichtet: Die rumänische« Prtr^l umvroduzmtm überreichten derRegierung eine gemeinsame Denkschrift, in welcher der Fmanzminister ersucht wird, den rumänischen Pelroleumhandel freizugeben, da nur der Freihandel geeignet sei. das nt Rumänien gewonnene Petroleum in einer Weise zu ve> werten, daß dadurch auch der Staat von diese»' wichtigsten Lendesprvdukte einen entsprechenden Nutzen habr^' Sollte die Regierung nicht in der Lage sein, den PetroleumÄ Handel sreizugeben^ so verlangen die Produzenten eine- Erhöhung des gegenwärtigen den Verhältniffen nichti entsprechenden Msxiryalpreises. Im vergangenen Jahr«, hat der mmänische Staat mit der Begründung« daß die Petrolenmprodnktion durch den Kriez so. a g geschädigt wurde, , daß fie selbst den inländischen Bedarf kaum zu deck.» imstande sei, dieses Produkt beschlagnahmt und iw eigener Regie ins Ausland gebracht. Dieses staatliche Geschäftsunternehmen habe sich, wie in dem Memorandum attsgeführt wird, nicht bewährt, weshalb die Rückkehr' zum freien H a.n d e l und freien Export gefordert wird. Die Regierung hat wohl auf dtesr Denkschrilt noch keine meritorische Antwort erteilt doch erklärte der Finantministcr bereits, daß er siih , mit einer Neuregelung der Petroleumvroduktion und der Verwertung des Petrol ums in der Richtung befaffe, daß dadnrch der ausländische Kurs der Lei Bust'ger beemflußt werde. Goldausschlag bei der Zollz»hl««g i» Papie»- wätzrung in Bulgarien. Mit Güliigkeit vom 1. Oltoder ist in Bnlgarien der Goldanlschlag bei Zollzahlungen in Popierwästüng von 90u°/o aut .1200% erhöht worden. Da LverdieS die zur Elnhedulig gelangenden allgemeinen Sätze auf daß Doppelte erhöht find, ergibt dies e ne Erhöhung auf das Sechsundzwünzig^ ^ache der aügrmemen Frrrdenszoksätze. *.p( Verzollung vo« Maschinrnbeftandtril«« i« Zugo« slswren. W e da- „Handelsmuscum" mitteilt, waren bisher in Jagoslawren e'iudue lepärat errpeh'nde Maschiuenbestandteile, wie mm Beispiel Bestandierle von Dampskrffeln, Motoren, Trans« misfionen, Trcmssvrmatoren ohneweüers zollfrei, wenn die Bedlnsungen ^er ZollbegünstigungSverordnung vom 22. September 1920 zutrafeu. Um diese Zollsreihrit rst nuqwehr unbedingt im Wege des Zollamtes, dadte Verrollung durchlühren soll, bei der Gen^ralzolldirett on Beograd anrnsnchrn. Nähere Auskünste erteilt as Hände ksmusrum, Zolladteiiung. IX., Berggaße 16, II. Stock. Wiener Warenbörse. An der gestrige« Warenbörse war lebhafter Verkehr; um» fangreiches AriFgebot Mächte fich in C h e m i k a I i c tt geltend und einige Abschlüsse erfolgten zu Wen Preisen. Hievon wurden bekannt: Aetznatro« zu X 300.rollend transit Wien, Bleiglatte zu X 330 Wien Eisknvnnol la zu K 16 translt Wien. Efstaiäure sn®/0 z« K SiO exklusiv; Emballage, Kalichlorsalz zu bl 225 Wien^ Schellack T. 17, or. z« K 4500 tranfit Dien (im spateren Verlaufe auSgeioten ru K 5200 tranfit Wien), Gummi Cordolan zui K 590 prompt Wien, Schwefelsäure 60* zu X 22, Paraffin^ 50/52 weiß zu X 215 transit. usgebvten wurden Formaldehyd 40% zn Mark 98 transtt Wie», Wasserglas zu X 13.50 Wien, Antichlor zu Mark 9 tranfit Wie«. Kalztumka« bonat per lvko zn X so transit Wien. Chlorkalk 1L0H15 zn jugoil. K 3 ab Spielfeld, Knpfervitchdl i'8/99 zn X 270 Wien, Oxaltäure llö 22 ab Hphm«scher Fabrik, S stvetersänre 36° zn K 70 ab nieder österreichischer Fabrik, SMl Ammoniak 36 Sz zu X 60 tranfit Wien, Eodabikarbonat Mark: tt. B. K 52 Wien. Soda kristallisiert zu L 2i Wien «klnstve Faß, CarnanbawachS zu ll 57 . transit Wien. Ge>ucht waren Naphthalin .weiß, M nium, Stemkshlenteer' dest'llint, Flammruß. Aceton, ÄmmüutaW., Mutttrlvr» »ud JavanwachS..