Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 957 (25.9.1921)
- Date
- 1921-09-25
- Page
- Seite 12 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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Men, Sonntag Wiener Morgenzettmrfi 25. September 1921 Nr. 957 gar«! [Bankhaus M. ROHATYN Wien, I., Maria Thereaienstraase Nr. 10 Telephon 20-3-63. *» purchführung sämtlicher Bank -Transaktionen. 1 An-und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. il»» .... ***<■ Der Volkswirr Gestempelte Krone ---- —.37 Centimes. Anszahlung Wien --- —.50 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . —.50 (-.52 am 23 September) die öürrr. gestempelte Krone .-37. 1—.37 am 23 September) die tschechische Krone . . . . 6.40 i 6.80 am 23. September. drr Mark ........ . 6.32 ( 6.37 am 23 September Agrgm .»..«««». . 2.50 ( 2.60 am 23 September) Botaresi. am 23. September) Bndnvrst ........ . 0.86 ( 0.77 am 23. September) Warschau. . —.13 -10 ■ am 23. September) Ser Legitimationszwang im Valntenhandel. Das durch die stets weitere Kreise ergreifende Valukenspekilkatiion veranlaßte unaufhaltsame Emporjagen der Kurse der Nusiandrwerte hat in der abgelaufenen Woche die Regierung bewvgen, den L-egitimationszwang, welcher bisher nur als steuerliche Maßnahme für den Effektenhandel festgesetzt war, nunmehr als prohibitive Maßnahme auch auf de« .ValutenHandel auZZudehneU. Letzten Endes scheinen die stürmischen Vorgänge vor dem Börsengebäude die Ursache dieser Maßnahme gewesen zu fein, von der sich die leitenden rZtaatsftellen eine Eindämmung der Spekulation versprechen. .Augenblicklich war aber die Antwort des Marktes gerade das Gegenteil: Die „Edelvaluten" haben ihre Aufwärksbewegung fortgesetzt. Schließlich versuchte auch noch die Devisenzentrale, durch eine in Vorschlag gebrachte Verschärfung der Courtagegebühren der Negierung Assistenz jin diesem wirtschaftlichen Kampfe zu leisten. < Bei dem lebhaften Anteil, den fast die ganze Oefftintjlichkeit praktisch oder theoretisch an der Kurstzestaltung nimmt, dürfte es wohl überflüssig sein, immer wieder vergleichende Kirrstabellen abzudrncken, ebenso wie es sich die Statistik längst abgewöhnt hat, bei jeder Teuerungs- oder Streikwelle vergleichende Zahlenreihen aufmarschieren zu lassen. Jeder weiß aber, wie der Froschmäusekrieg gegen die Spekulation geführt wird. Seine Etappen waren bisher: Legitimationszwang für Effertenkänfe und -verkauf, Erhöhung der Effekten-- Umsatzsteuer, Einführung der Valutenumsatzsteuer und ihre zweimalige Verdopplung und endlich die neueste Maßnahme — die Einführung des Legikimationszwanges ün Valutenverkehr. Die steuerlichen Maßnahmen haben nicht eindammenö gewirkt, aber riesige Summen dem Staatsschatz eingebracht,. Der Legitimationszwang im Efftktenverkehr hat bisher die Umsätze nicht geschwächt und im Valutenhandel werden sich vorderhand auch keine plötzlichen Aenderungen ergeben, weil die Frist bis Ende Oktober für die legitime Einlieferung von Valuten doch ein wenig zu weitgehend bemessen war, um den gewünschten Augenblickserfolg erzielen zu können. Solange die heißerfehnte Auslandskredithilfe nicht eintrifft und wir auf die Einfuhr von Getreide, «Zucker, Kohle und Kondensmilch — um nur die staatlich bewirtschaftetem Lebensmittel zu nennen — angewiesen bleiben, wird der Staat als größter Valutenkäufer auch re^rlierend auf die Preise wirken können, wenn es ihm gelingt, durch Beiziehung geschulter Fachleute die Verteilung feines Devisenbedarfes so geschickt zu verteilen, baß sich die Nachfrage nicht gerade an ganz bestimmten, der Spekulation bereits genau bekannten Zeitpunkten einstellt. Auch die ökonomischere Gebahrmrg mit der Erportdaluta, die der Regierung ganz besonders aus Holzexporten zur Verfügung steht, wird manches zur Gesundung der heutigen Verhältnisse beitragen können, wenn man sich maßgebenden Ortes endlich einmal darüber klar geworden sein wird, ob man die heute zu einer tatsächlichen Bedeutumtz^ lofigkeit herabgesunkene Devisenzentrale ganz auflassen oder ihr durch eine geschickte Reorganisation neues Leben einflößen soll. Das -jetzige Gebilde kann weder leben Mach sterben unb dient nicht nur den kleinen Devisen Hamsterern und Balutenschlcichhändlern, die sie insgesamt bekämpfen soll, sondern auch den ernsten Kreisen der Börse als «Zielscheibe des Spottes über ihre Unfähigkeit, mit wirksame« Maßnahmen das Marttgetriebe zu regeln. Die einsichtsvollsten Beobachter des Marktes haben schon lange heraus gefunden, daß der Auftrieb der fremdeln Währungen an. unserer Börse nicht nur mit der sinkenden Bewertung des Kronenkurses auf den auslä«ndischen Plätzen, sondern auch mit der immer stärker werdenden Flucht vor der Krone im Inland zusammen hängt. Sie haben aber auch festgesttllt, in wie starker Weise das Deutsche Reich — natürlich nicht direkt, sondern auf Hunderten von Umwegen — die für bk Reparationszahlungen nötigen: Westval Uten aus dem Wiener Markte genommen und dafür in -nisMordentlich großen Mengen österreichische Kronen ln den Ecrlehr hincingepunipt hat, geiviß zu eincin nicht geringen Teile Kronen, dre bisher iin Anslande waren, aber mangels eines der uns bestehenden Einfuhrverbotes ins, Inland ge» bracht' worden find. Und so scheine« auch andere Delle des Auslandes jede Unklarheit oder Unvollständigkeit unserer. Devisenordnung, oder richtiger gesagt, ihres noch übriggebliebenen Torsos zu benützen, um in diesem trüben Gewässer „Edelvaluten" zu. fischen. . Jede äußere Maßnahme, welche in das Getriebe des Geldmarktes einzugreistn versucht, sei sie mm„ steuerlicher oder polizeilicher Art, hat gewöhnlich zwvievlei Wirkungen: Einerseits verteuert sie den reellen Bedarf an den betreffenden Werten, andererseits ° treibt sie die bunflm Elemente in den Winkel und setzt an die Stelle des legitime« Handels einen irrt Stillen längst vororgainisierten Schleichhandel. Fabrikant und Händler sind dann <an diese Quellen gewiesen, die Importe verteuern sich , ustd' e:i,e neue Teuerungswelle setzt ein. Bestenfalls kann ma« sich bottt den neuen Eindämmungsmaßnahmen einem äußerlichen Augenblickserfolg versprechen, vorausgesetzt natürlich, daß ihre'rigorose Handhabung gewollt und technisch möglich ist; das Heil für uns.re Wirtschaft kann aber erst mit der Flüssigmachung der Auslandskredithilfe kommen. . Dr. F. F. Die Frist für die AntragsLellrmg aus Aebernahme österreichischer Kriegsanleihen in die Staatsschulden der Republik Oesterreich. Die bereits publizierte Kundmachung des BundesmrnisteriumS für Finanzen vom 1v. d. M. wird dahin richtiggesstllt. daß die sechsmonatige Frist richtig y» i t. 15. O k t o b e r 1921 abläuft. Die Kundmachung hat demnach richtig zu lauten: Am 15. Oktober 1921'läuft die Frist ab, innerhalb welcher , jene Oestrrrrichrr. die aus Grund dis KriegL'anleiheäbrrnahmsgesetzes die Uebernahme von ihnen gehörigen Titres östeireichischer KricgSanleihen in den Schuldrndienst der Republik Oesteireich beanspruchen können, ihre diesbezüglichen Anträge zu stellen haben. . ' ’ Die diesbezüglich? Veroidnimg wurde im VundcSgesetzblatk dom 15. April 1921 kundgrMacht. \ . Von der Rechtsfolge werden Kriegsanleihen, welche im Sinne der Kondollvorschrisl n der itskvntlollbeznchnet sind, nicht betroffen. Ebensowenig köun'n l'cr'äiimnisfotgen für die-Besitzer jener Kriegsanleihen einireren, rücküchtlich deren ein Anstichen um Uebernahme bereits überreicht worden ist, mag auch eine Entscheidung hierüber am 15. Oktober 1921 noch auSstehen. Dagegen werden alle übügen Besitzer von nur kontrollbezeichueten Kriegsanleihen, welche ihren. Anspruch auf liebernähme der, Kriegsanleihe durch die Republik im Sinne des Kriegsanleiheübcrnahmsgesctzes noch nickst geltend gemacht haben, aufgefordert, diesen Anspruch - gcmäß den in der obgenannten Verordnung vorgesehenen Bestimmungen spätestens bis Ib.Oltobrr d. Iafitend zu machen. Derartige Ansuchen werden als rechtzeitig eingelangt dann behandelt werden, wenn st.- entweder spätestens am 15. Oktober 1921 bei der hiezu zuständien Steuerbehörde (§ 20 der zitierten Verordnung) eingelangt sind o)er spätestmS andiesem Tage miktels Einschreibebrief zur Post gegeben wurden, Die Erbringung des Nachweises der Rechtzeitigkeit des Ansuchens obliegt' der Partei. Die Rechte der durch Artikel 205 des StaatsvertragrS von St. Gcrmain gedeckten Kricgsanleihebesitzer, daS sind jene Personen, deren Kriegsanleihe vor der Unterzeichnung deS StaatsvrrtraaeS z« St. Germain (10. September 1919) den Angehörigen oder den Rrgierunf-rn von Staaten gehörte, denen kein Gebiet der ehemaligen österreich sch-uugarckchen Monarchie zugewlesen ist, werden hiedurch nicht berührt- Die Einbringung einer Gesetzesvorlage, betreffend die Behandlung derartiger Kriegsanleihen, nu den Nationalrat steht unmittelbar bevor. Continentale Bank Wien, I. Bezirk, Marc Aurelstrasse Nr. 5 ToIephonNr. 20-583, 20591, 20646, 32570. Telegr.-Adr.: Continentalbank Wechselstube: Wien, XL Taborstrasse 46a Telephon .Nr,. 49428 Kulanteste Durchführung sämtlicher Bank- und Bdrsetransaktionen ml Die Goldfunde in der Tfchecho-Slowakei. Eine französische Gesellschaft will die Arbeiten in den verlassenen Goldminen von Eule (Jilova) bei Prag wieder aufnehmen. Die jetzt unternommenen Versuche haben ergeben, daß eine Tonne Gestein lBO g enthält. Unter den zahlreichen» Goldminen der Tschrcho-Slowalei ist die von Eule die älteste und berühmteste. Schon die selten haben sie gekannt und anSgebeutet. Ihre BlÜtrperiode fällt in die Zeit um daS Jahr 1868. Später haben Ukberschwemnmngen die weitere Ausbeute verhindert Zahlreiche spätere Versuche haben kein lohnendes Resultat ^tzezeiiigt. Die vollendeten Mittel, welche heute der Technik zur Verfügung sichen, lasten aller einen Erfolg erhoffen. Die geologischen Sachverständigen behaupten, daß in den tieferen Schichten mehr Geld zu finden ist. Böhmen produzierte vor dem Kriege durchschnittlich 1«!8 kg Gold pro Jahr. Außer der Mine von Eule kommen noch die von Llbsshitz (14 g per Tonne), Kascjowitz (t2'3 g per Tonne), Borkowitz (20 g per Tonne) und Mtlefchyw (15 g per Tonne) in Betracht. Die Witkowitzer Gewerkschaft produziert in ihren Gruben jährlich 5 bis 6 kg. In der Slowakei lieferten die Min n von S'ch em nitz im Jahre 1912 81 kg und die von K r e m n i tz (wo sich jetzt dos tschecho-slowakilche Mün'amt befiridet) 81 kg Gold. Ein finanzieller Beirat in Polen. Ans Warschau wird «ns gemeldet: Der neue Minister» Präsident P o n i k o w s k i beabsichtigt, einen eigenen finan. z i e l l e n Beirat der Rcg rrung zu schaffe«, der. wie der Premier den Vertretern der Warschauer Presse erklärte, aus Parlamentsdeputierten und einigen Mitgliedern der Regierung bestehen soll. Ursprünglich war geplant, d.r Budgetkommijsion deS polnischen Pcnlamenls Spezialvollmachten zu geben; da aber veifaffmigSirMig das Parlament nur legislative und Kontrollfunktionen hat und Funktionen der Exekutive nicht übernehmen kann, überdies die wenigsten Mitglieder der Budgetlommisston Finanzfachleute sind, wurde die Bildung eines besonderen „höchsten Finarizrates* nach dem Muster des „Rates für Staatsverteidigung* erwogen, der diktatorische Defugniffe habe» solfte. Aber auch dieses Projett würde, hauptsächlich infolge des WlbcrstandeS der ParlamcntSparteirn, fallengelaffen. Nunmehr wird über die Struktur dieses sinanziellen BeiratcS in der Regierung berate«. Gesetzgeberische Vollmachten in sinanzrellen Angelegenheiten dürfte er nicht besitzen, sondern er wird hauptsächlich die Finanzprojekte ausznarbeiten habm, die dann dcm Parlament zur Approbation vorzulegen sind. Wie der Warschauer Korrekpondent der o w a R eforma* mitteilt, dürfic das Gesetz, betreffend die E i n s e tz » n g eines F i n a n z ra t e S, crst nach der Ernennung deS Finanzministers im Kabinettsiat in Beratung gezogen werden. Wie verlautet, werden gegenwärtig bezüglich der Uebernahme de- FrnanzportftnisleS Verhandlungen mit Direktor M i ch a l s k r gepflogen. ' Das neue Kabinett hat sich vorgestern dem Staatschef P i l s u d s k i vorgestellr. KOKB23ÖT Telephon 69-0-18 (sss&iusawt ^-10 Poslscheckonto 62423 |ff Wien, I., Wlpplingentrasse Nr. 82 I ” SPEZIALITÄT: Ersfklass. Farbbänder, Karbon-u.Wachspapiere I ' Privatverkehr. Im gestrigen Privatverkehr waren die Umsätze sehr gering, die Tmdenz zedock fest. Man tarierte: Stäatsbahn K 920V, Südbahn-Prioritäten K 3550, Alpine K 10 360 und Siemens K 355 J. Dre Versorgung ließ sich sehr leicht an; für einzelne Effekteng.rtrungen wurde Lribgeid bezahlt. — Von den fremden Zablungsnritteln waren Dollars 1830, M a r k o t e n ll i7.vb, tsckechi.scheRote» K 31.60 uud p o l n i s ch e M a r k 35. Schulden der Tschecho-SlowaKei an die Vereinigten Staaten. Nach dem ,Veöer" schuld« die Tschecko» Slowrkei den "Verernigtkn Staaten rund 9l Millionen Dollar, daS sind unge'ähr 7'3 Milliarden tschecho-slowakikche «rouen. Die Summe vcrterlt sich wie folgt: « 6%xpe Kricgslinleihe, in 26 Jahien rückzahlbar.61*2 Millionen Dollar Für geliefirtes -Kriegsmaterial, rückzahlbar von 1922 bis 1925 . . . 20'6 Millionen Dollar Lebensmittelkredite. 2*8 Millionen Dollar Kredite vom Amerikanischen HilfS- kvmiler.. 6*4 Millionen Dollar DaS neue russische Geld. Aus Moskau wird gemeldet:, Der Sowjet der Volkskommiffäre hat beschloffen, neues Geld.auszügeben, daS die Aufschrift tragen wird: Ein Rubel ~ 10.000 frühere Rubel.' Preiserhöhungen für Eise« und Eisenfakrlkate in Deutschland. Nach Mitteilung des EisenhandelSverbandes in Düsseldorf haben die vier ihm angeschlostene.n Bereinigungen die Verkaufspreise für Feinbleche um 40 Mark und für die -ubngen Handelsfabrikate uni 20 Ma>k per Meterzentner erhöht, to daß die Grundpreise für Stadecken nnd Univcrsaleisen 310. für Grobbleche 800 bis 315 und für Feinbleche 390 bis 700 Mark betragen. — Seitender Verewigung der Draht- und Drabtstiftengroßhändler Deutschlands in Berlin sind die^llreise für sämtliche Drahtmatcriallen um netto 100 Mark erhöht worden. —, Die Hufstolleuverkaufsstelle i« Hagen hat den Aufschlag aut die Listenpreise von 475% auf vorläufig 62;',% und für Zubehörteile auf 450% erhöhl. — Aus Esten wird berichtet: Jntolge der durch den Balutarückgana bedingten Erhöhung der Selbstkosten ist der Preis für Luxemburger Gieße cirohecken. das sich bisher wegen deS ausländischen jm Vergleich zu den übrtgen Roheisensorten sehr niedrig stellst, mit Mrtunq vom 1. Oktober d«J. um 150 Mark für die Tonne erhöht worben. Meffe und Schatzscheine. Man mag über den We,t der eben Lnrchgeführten Mcsteveranstaltung in Wien, bei der sich übügens die gesamte Emeugungstatigkett OchecreichS vorgefiellt hat, denken, wie man will, einen Eriolg hat d«S Un!cr»ehm n immerhin airfzuweisen: Die Wiener Internationale Messe hat bewiesen, daß der Repabl k Oesterreich auf handelspolitischem und industiiellem Geblei e ne gcwaluge Lcbcnskrast innewohnt, ein unbesiegbarer Wille, die alte Geltung zn bewahren und es den großen Erzenaerstaaten gleichzutun, womöglich au' diffem oder dem anderen Produktionszweige znvorzukommen. Angesichtsolcher Leistungsfähigkeit, nach einem so unhulvollen Kriege,, wie sie gerade ans der Wiener Meffe zutage getreten, scheinen jene Optimisten Recht zu behalten, welche der Zukunft Oesterreichs, tm günstiges Hoioilop stellen und die gegcnwärlige siuauzlclle und Währüngskuse nur als eine länger oder kürzer währende Kriegsfolgeerscheinung, gelt-m lasten. ES ist wohl; richtig, untere Finanzlage hat einen argen Tiefstand erreicht, doch ist die Hoffnung nabe, daß wir durch Hilfe vom Ausland in die hgge kommen werden, unsere Währung zu stabilisieren. Wenn dieser Augen! lick'enpetretea sein wird, wird sich zeigen, daß jene gut da, an taten, ihre Kapitalien in österreichischen <i%'6<ni Säiatzscheiuen anzulegen, welche auch als »flUffiges" Anlagepapier angesprochen werden können, da sie Eskomptrsähigkeu besttzm. dreimonatig kündbar sind und ohne AitSweiszwang bcschafft werken können. Ein weiterer ^Vorzug vor jedem gleichwertigen Papier besteht in der Möglichkeit, den Zinscnertrag dadurch zu erhöhen, daß die Schützscheine, die ein Jahr INI Bffitz des Käufers verbleiben, statt 6°/0 6'4% abwcrfcn. Es erübrigt sich füglich jede mcitsre Empfehlung zitm Ankauf dieser Vavicr-' vor der Tatsache, daß die neuen Schatzscheine 1621—kl. d-e am 15. August zur Ausgabe gelangten, bis zum 16. d. M./ alio im stanfc eines Monates schon, in der Höhe von K 2.250,<>60.00.>. das rst 2'/. Milliarden, gezeichnet Filiale Wien. L Wiputisairstrasse 24-26 Diskonto - Telepüone 12358,18296,17408,12367 ° VolieinqOzahltes Aktion kapital □ SSC^^O^Ö.OOO tschechische Kronen UeberaiiiMnfc die Durciifiiliriiu? siimllidior bank, forescliilft!Iclien Transaktionen. Verzinst Einladen anf Girokonto mit 8% Prozent p. a. Einlagen gegen a kiindigQng höher. a