Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 948 (16.9.1921)
- Date
- 1921-09-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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MSr"«' Wen, TrellSA Wiener WtorgenzemenK L Die Ernöhrung. A Die LeherrsmittelmSrkte. Die Fleischteuerw»g ist noch immer nicht zum Stillstand tafomutot» Hinteres Rindfleisch verteuerte fick im Großhandel weiter m» X 5 per Kilogramm, die Detailpreise blieben auf der Höhe von gestern. Kalbfleisch notierte gleichfalls unverändert. Ein Kilogramm Mete K 200 bis 280. An Fett herrscht »ach wie vor empfindMer Mangel. Nachdem in den letzten Tagen die Bahnzufuhreu «rterbuuden waren, sind heute wieder zwei Waggons Fleisch a»s Ungarn eingetroffen. Die Vorräte an Rindfleisch warm knapp ansreichend, der Verkehr sowohl im Großen als auch bo Klemvcrkanf ungemein lebhaft. j Ans den Grünwarenwärkten standen genügende Mengen von Gemüse «nd Obst zur Verfügung. Auch die K a r t o f f e l z ufuhren find befriedigend. Die Preise bleiben unvevlöndert hoch. Obst kommt weiter in großen Mengen ans die Märktt. Die Preise für Zwetschken zeigen, da die Saison ihrem ßnbe ent-egengeht, steigende Tendenz. I Aus riuzelueu Märkten waren heute Eier in beschränkten Menge» M habe». Es handelt sich um polnische Ware, die nicht immer auf der Hohe ist. Geleuchtete Eier wnrdm zum Stückpreis vo» K 15 abgegeben. Der Andrang bei den Verkaussstünden war angesichts des großen Bedarfes überaus stark. Eirrlösrmg der August-ZuckerLarten noch zum alten Preise. AruÜich wird mftgeteilt:! Durch erst in letzter Stunde zum Abschluffe gebrachte Erhebungen wurde festgestellt, daß zurzeit größere Mengen AugustzuckerS. als ursprünglich angenommen werden konnte, an die Bevölkerung tatsächlich noch nicht zur Ausgabe gelangt find. I Um eine Benachteiligung dieser mit dem Augustzucker noch nicht betrilteu Bevölkerungskreise zu vermeide», hat der Bundes« «mistrr für Bolksernährung im Einvernehmen mrt dem Bundes- «iurster für Finanzen in Abänderung der am 15. d. M. erfchieseue» Verlautbarung über die Erhöhung der Zuckerpreise vaffügt, daß die Einlösung des Augustabschnittes der Zuckerkarten »och zum alten, das ist zu dem bis 15. d. M. geltenden Preise z» erfolge» hat. i Erve Honorierung der Zuckerkartenabschnitte für Juli d. I. smb dir vorhergehenden Monate findet hingegen überhaupt picht statt. _ t Die «tuest Milch preise. Durch eine Verordnung der Landesregierung Niederösterreich-Land werden mit Wirksamkeit vo« 18. b. M. die Stallvreise für Milch um 65% erhöht. Der StallprriH der in der Höchstrelatio» bisher K 20 pro Liter betrug, erfährt somit eine Steigerung auf höchstens K 33, wodsnch sich automatisch auch die bestehenden Verkaufspreise der Milch in , Wien um höchstens K 13! per Liter erhöhe«. Die mit großem Nachdruck erhobene Forderung der Molkereien nach Erhöhung der Haudelszuschläge — was eine wertere Verteuerung der Milch zur Folge gehat hätte — wurde vom Magistrat abgelebut. Die zufolge dieser Verordnung der Laobesregieruug für Niederösterreich-Laud vom 18. d. M. an geltende» «kueu Preise dürfen daher keinesfalls um mehr als höchstens K 13 über den derzeit geltenden Literpreis hinausgehen« Der Beirat der Milchversorgungsstelle hat heute bteje Erhöhung notgedrungen mit Protest zur Kenntnis genommen, «lchdem die Genehmigung der Stallpreise von der Landesregierung Niederösterreich-Land verfügt würbe, ohne die Wiener amtlrchm Stellen sowie die Vertreter der Wiener Konsumentenschaft auch nur zu hören. Es ist höchst bedauerlich, daß die Landesregierung für Niederösterreich-Land den ländlichen Prodnzeute» die Erhöhung der Stallpreise schon für Mitte September bewilligt hat. Es ist dies umso bedauerlicher, als die Wirkung der hohen Futtermittelyreise, welche die Ursache der Milchprciserhöhrmg ist, ja erst in einem späteren Zeitpunkt stark fühlbar wird. j W. I. W. Moptag dm 19. d. M., 9 bis 11 Ubr. rot, blau, grün, gelb. Dienstag, dm 20. d. M., 9 bis II Uhr, weiß, grau, orange, rosa. — An die Vertrauensmänner! Montag, dm 19. d. M., 3 Uhr nachmittags, Bertranensmäunerversammlung im Jonrnalistenzimmer des Parlammts. Vollzähliges Erscheinen dringend geboten. Tagesordnung: D:e Brheizuugsaktio«. Freie jüdische Volksbühne fciÄnÄaf8"81^ H®nteVi8 ühr: ScflGftd Drama in 3 Akten Erstanfföhrnntf von David Pijuki Bühne mrd Kunst. Ans de« Theatern. I . 3m D » rgtheater gelangt morgen, Samstag, JE fi fa t u n b Kleopatra" r»r Auffichmng. Anfang? Uhr.! JmOperntheater geht «orgen, Samstag. „Das Rheingold" in Szene. (Loge.— Herr Rudolf Ritter als Gast.) Anfang 7 Uhr. I I» d« Volks o Per wird heute, Freitag, „Der Zigennerbaron", mit den Damen Pfiffer, Salinger, Mler und dm Herren Pacher, Baumann. Hagen, Markow'ky Md Beer, gegrbm. Dirigent Herr Dr. Kaiser. Begm« '/,? Uhr. i Im Deutschen Bolkstheater gelangt heute pm 10 Uhr als Nachtvorstellung das Lustsviel „M a n d r a- 4 o I a* von Paul Eger zur ersten Aufführung. — Alexander M o r s s i spielt heute und Sonntag den Henri in Schnitzlers ^Grünem Kakadu" «nd den Wanderburschen in Tolstois „Er ist an allem schuld", morgen (Samstag) den Oswald in Ibsens „Gespenster". Für Sonntag den 18. d. M., nachmittags l/23 Uhr, wurde Henry Bernsteins Schauspiel „Baccarat" angesetzt. In dm Kammerspiel e.n des Deutschen Volksthmters gelangt Karl Slobodas - Lustspiel ..Am T e etisch" heute und an den folgenden Abenden zur Wiederholung. Sonntag dm 18. d. M. um V-3 Uhr nachmittags wird das Lustspiel „M ann und Frau" von Ladislaus L a k a t o s gespielt. ' AnderNeuenWieuerBühne gelangt Sonntag Leu 18. d. M., 3 Uhr nachmittags, eine Neuinszenierung des fi t t enbesitzer" bei kleinen Preisen mit folgenden Umbesetzuugeu zur Arffföhrung: Claire — Marie Eis, Derblay — Rudolf Tenbler, Moulinrt — Ernst Wurmser. Regie Fritz Schrecker. ' I» der Renaissance-Bühne wird der Schwank .Sie fliegt auf ihn..." auch inS Abmdrepertoire Übernommen. Der Schwank gelangt Sa«tstag, Sonntag. Dimstag and Dormerstag, mit Konstanz« Linden als Gast, zur Anführung. Bei der morgm, Samstag, anläßlich des Doppeljubiläums Alfons Bolz-Feigl imKomödrenhaus am V-H Uhr «achtS stattfindmden Festakademie haben in Anbetracht der hervorragmde» Verdienste des Jubilars folgende Künstler ihre ganz bestimmte Mrtwirknog zngesagt: Karl Forest. s»m emo, &tSK L8 Viktor 5kntschera, Lotte Lehman», Mizzi Mader-Anzrngruber, Alexander Moisst, Gustav Müller, Ferdinand Maherhofer und Erich Zeisel. Der Jubilar selbst wird als Conferencier und in eine« humoristischen Solovortrag „Erlebnisse eines Schmierenkomödianten", zusammengestellt aus seinem gleichnamigen bekannten Buche, vor das Publikum treten. Karten an den Tageskaffen des Komödienhauses und allen in Theaterkartenbureaus. Mali Picon und Direktor Kali ch, die gefeierten jüdischen Künstler vom Jüdischen Theater in Boston, wurden von der Direktion der Jüdischen Bühne (Roland-Bühne, H., Praterstraße 25) für ein kurzes Gastspiel gewonnen. Erstes Auftreten der beiden Künstler am Samstag den 17. d. M. m der erfolgreichen Operette „I a n k a l e". Im L u st sp i e l t h e a t e r gelangt morgen, SamStag. V,8 Uhr abends, die Operette „Die D r a t t r f t e" von August Neid.har d t. Musik von Karl Josef Fr» mm, wieder täglich zur Aufführung. DaS fiidische Lieb. Für diele, morgen, 3 Uhr nachmittags. im Carl-Theater stattstndeude Veranstaltung des Konzertbureaus „H a r u a ck" gibt sich umso größeres Interesse kund, als dem Wienex Publikum Gelegenheit geboten ist. zwei so hervorragende Interpreten des jüdischen Liedes, wie M a l i P i c o n und M i r r a S o k o l s k a j o, zu hören. Das Programm, welches beide Künstlerinnen für ihr Auftreten gewählt haben, enthält eine Rerhe von Liedern aus bestem jüdischen Volksgut. Mali Picon wird zusammen mit a k o b K a l i ch ihre bekannten „Chederlieder" zum ortrage dringen, überdies hat sie für diese Veranstaltung eine Reihe von B olksliedern ausgewählt, welche besonders das jüdische Lied und besten Ausdruck m seinen einzelnen Empfindnngsskalen charakterisieren. Mirra Sokolskaja bringt eine Anzahl der besten und emdnrcksvollsten Volkslieder zum Vvitrage. darunter „Sugscke Rebenju" und „Die Misinke". Angesichts des großen Interesses für die bevorstehenden Darbietungen ist der arößte Teil der Karten bereits vergriffen, nur wenige restliche Karten sind noch an den K a s s e n des Carl- Thea t e r s, der „W r e n e r M o r g e n z e i t u n g" und in der Buchhandlung R. L ö w i t zu haben. Aenaiffanee-Bühne. Der Schwank „Sie fliegt auf ihn...!" von Ludwig H i r s ch f e l d wurde hier im Nahmen einer Nachtvorstellung zum ersten Male aufgefühit. Wenn die Modeschau, die eingelegt wurde, reich und sehensweit gewesen wäre, hätle man, das unglaublich dumme und fade Stück, in welchem Konstanze L i n d e n mitwirkte, in den Kauf genommen. Da aber die angekündigte „Große Modeschau" sehr maarr ausfiel, war das Publikum recht übel dran. GerichLsfaal. Ei« Greißler, der die Armen hungern laßt. Vor dem Landesgerichtsrat Dr. Glaser (Stiafbezirksgriicht Favviiten) hatte sich gestern der Gcniischtwa'.enverschleiß:r Anton Soukop, X., Angeligasse3>>, wegen Verkaufsverweigerung von Kartoffeln an mehrere, den ärmsten Schichten der Bevölkerung^ angehörende Personen zu verantworten. Am 17. Juni kam die 13jährige Schülerin Anna N i e d e r r e 11 c c und verlangte Kartoffeln. Der Angeklagte erklärte, sie muffe Kohl odrr Häuptelsalat dazu nehmen. Da sie dieser Aufforderung wegen G e l d nr a n g e l s nicht Nachkommen konnte, wurde der KartosfelvMauf verweigert. Das Kind erzählte dem Richter, daß die ganze Familie hungern mußte, weil sic keine Kartoffeln brachte, denn „w rr h a b c n k e i n Geld gehabt. um etwas anderes zu kaufen". Einer zweiten Kundschaft wurde der Kartoffelverkauf in Aussicht gestellt, wenn sie K o ch s a l a t dazu nehme. Einer anderen Frau wurde gesagt, d e Kartoffeln seien bereits verkauft, find tatsächlich nahm der Angeklagte bis ans einen kleinen Nest die Kaitoffeln und trug sie zu einer „Privaten". Der Richler verurteilte den Angeklagten zu d?r höchsten zulässigen Strafe von K 2000 oder acht Tagen Arrests. _ Sport. Tenmsklubkampf Hakoah—D. f. B. Der Klubkampf gegen V. f.B.sVeiein für Bewegungsspiele) brachte den Hakoahnern trotz Einstellung von Ersatzleuten einen verdienten Erfolg. Bei dem Stande von 10:10 wurde der Kampf abgeb lochen und die restlichen drei Herren-Einzelspiele werden nächste Woche Samstag ausgelragen. Nachstehend die einzelnen Resultate: Herren-Einzelspiele. Ehrenreich — Mattauch 6 :3, 6 :3. Sieg Hakoah. — Ehrenre ch—Erster 6: 4. 7 : 5. Siea Hakoah. — Ehren, eich—Pollak 4: 6, 3 : 6. Sieg B. f. B. — I. Hammermann—Mattanch 5 : 7, 0 : 6; Sieg V. f. B. — I. Hammermann—Pollak 6:4, 3:6, 6:3. Sieg Hakoah. — I. Hammennann—Eisler 9 : 7, 6 : 3. Sieg Hakoah. — Neumann —Arbach 6 : 3, 8 : 6^ Sieg Hakoah. — Ncumann—Hirsch 8 : 6, 4: 6. S.eg V. f. B. — Nenmann—Maendl 7:5, 6:3. Sieg Hakoah. — Fcderer—Arbach 3:6, 3:6. Sieg V. f. B. — Fcderer-Hirsch 6 : 2. 6 : 2. Sieg Hakoah. — Federer—Maendl 6:2, 6:4. Sieg Hakoah. — D. Hammermann—Ar bach 2 : 6, 6 :3, 0:6. Sieg Hakoah. -- D. Hammermann—Hirsch 1 :6, 6:4, 6 :8. Sieg Hakoah. — D. Hammermann—Maentil 6 : 4, 6 : 2. Sieg Hakoah. — 9 S i e g.e Hakoah, 6 Siege V.B. § Herre n-D oppelspiele: Ehrenreick-J. Hammermann—Arbach-Eislec 4:6, 6:3, 5:7. Sieg V. f. B. — D. Hammermann-Neumann—Pollak-Mattauch 3:6, 4:6, Sieg V. f. B. — Fleischmanu-Federer—Maendl-Hirsch 7:9, 7:5, 8:6. Sieg Hakoah. — iSreg Hakoah, 2Siege V. s. B. Damen-Einzelsviele: Else Mar-Haiduschka 4:6/3:6. Siea V. f. B. — Effrnfeld—Hirsch 1:6. 4:6. Sieg B. f» B. — 2 Siege B. f. B. < i PI * ■ . Der Sportklub Hakoah trägt die heurige Klubmeisterschaft; am Samstag und Sonntaa ' aus. ' Außerdem gelängt.'."ein'e Konkurrenz mit Vorgabe zrlr Austragung. Sämtliche Mitglieder,; Damen und Herren, werden anfgefordert, bei den Wettkämpfen teilzunehmen und die.Nennungen bis längstens Freitag,än Herrn Feher.er oder Ehrenreich abzugeben.. Auslosung Freitag, V»9 Uhr abmd's,'im Cafs Ailashof. Hechawer—Hazair 4:0 (1:0). Auch das zweite Spiel vermochte Hechawer mit großer Tördifserellz lüc sich zu entscheiden. Weniger zu imponieren vermochte allerdings die Art und Weise, wie der Sieg erfochten wurde; die aufopfernde Hazair-Mannschaft hätte ihr Ehrentor wohl verdient. Bei den Siegern bot die Hintermannschaft eine ausgezeichnete Leistung. Auch die Deckung befriedigte vollkoLlwen. Jnr «Ltr FUigeipgM 16. Sepremver I92L Rr. 948 Hazair hatte im Backpaar Seidler-Sternman» feftie iti Brandstätter (Deckung) und Wortmann (Sturm) die besten Kräfte. Die Mannschaften spielten in folgender Äufftellung: Hechawer: Beer; Kolisch, Lauser; Spierer, Bank. Kopfstein; Jmö Weiß, Rottner. Leser, Juhn, Eckhaus. — H az a ir: Gleich; Seidler, Sternmann: Bindler, Klein, Brandstätier; Pillinger, Ehrensreund, Lauser H, Wortmann, Kurz. Nach wechselvollem Spiel scheint die erste Halbzeit torlos enden zu wollen, als ein Prachtschuß Kopfsteins, vom Tormann mühsam abgewendet, durch Rottner^ verwandelt wird (44. Minute). Nach Halbzeit liegt Hechawer ständig im Angriff. Einen von der Stange abprallenden Freistoß Banks.verivandelt Jenö 73. Minute). Trotz drückender Ueberlegenheit gelingt cs Jenö erst in der 30. Minute, einen abgewehrten Schuß. Juhns einzusenden (3:0'. Wenige Minuten vor Schluß übernimmt Jenö eine Flanke Eckhaus' volley, damit den Hat-Trick erzielend. Schiedsrichter Berdach. . wh|iv»v»ui>» 1 ***■ vviuitugt; ovoniar, Bytlacil. — Sportklub-W. A. F.: Retschury. Mantler. — Wacker-Simmering: Kienzl, Miesr. — F. A. C.—Admira: Preßler, Franzan. — Amateure—Ostmark: D. Grünbaum. Werner. — Hertha-Rudolsshügel: Wancura, Effenberg. Sportklub Hakoah (Mandolinenorchcster). Ab Mittwoch den 21. d. M. finden um *A,8 Uhr abends im Holländersaal des Konzerthauses die Proben desMandolinenorchesters (wie gewöhnlich Samstag und Mittwoch) statt. Es wird ersucht, pünktlich und zahlreich zu erscheinen. Sportklub Gide»». Morgen, Samstag, V-7 Uhr, Spielernmlung "" .v.» finden f Kaisermühlen-__ . _ serven, 11 Uhr Grdeon I.—Pfeil I., sämtliche auf dem Kaisermühlen-Platz. — Montag ab 2 Uhr Training am Kaisermühlen- Platz unter Leitung eines Trainers. Hasmonea-Jubiläumsschrift. Der Sportklub Hasmonea gibt anfangs November eine reichhaltige illustrierte Jubiläumsschrift heraus. (Preis X 50 per Broschüre.) Bestellungen sind zu richten an Emanuel Fiscus, U.. Mbsstraße 3/28. Achsvah. 3 Uhr nachmittags Vollversammlung. Gcnner für alle Termine auf fremden Plätzen gesucht. Erstklassige Schülermannschasten bevorzugt. Zuschriften an Kolb Hans, Wien, XX., Karl Meißlstraße 6/11. Hechawer. Samstag, präzise 8 Uhr abends, Spielerver-- sammlung und Aufstellung im Klubhrim. Sonntag, 8 Uhr abends/ Bunter Abend im Cafe Stadttheater, VIII., Albertgaffe 39. Eiugeführte Gäste herzlichst willkommen! — Gegner sucht Hechawer für zwei Mannschaften für diesen Sonntag aus fremden Platz. Adolf Datschaster, VH., Bandgaffe 34, Telephon Nr. 35.329 oder mündlich im Klubheim Cafs Stadtpark/ Parkring 2, am Samstag abends. Bankhaus M. ROHATYN Wie«, L, Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63. «4 Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. An-und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Gestempelte Krone —.40 Centimes. Auszahlung Wien —.47 Centimes. In Zürich notierte: die österreichische Krone . .'. —.47 (—.55 am 14. September) die österr. gestempelte Krone . —.40 (—.45 am 14. 'September) die tschechische Krone .... 6.95 { 7.— am 14. Septembers die Mark .. 5.35 ( 530 am 14 September)^ Agram .......'. . 2 40 ( 2.50 am 14. September) Bukarest ......... 4.75 ( 4.40 am 14 September) Budapest .1.15 ( 1.20 am 14. September) Warschau ........ . — 13 —.13 am 14. September) Müßige Abschwächung der Valuten. . Nach den vorgestrigen geradezu phantastischen Kursen trat gestern auf dem übermüdeten Valutenmarkt ein ganz mäßiger Rückgang in den Kursen der meisten ausländischen Zahlungsmittel ein, der auf die Aeußerungen des Finanzministers Doktor Grimm und auf die neuerlichen Gerüchte von der etwaigen Schließung der Börse und verstärkten Nazzicn nach Valutcnhaudlern zurückzuführen ist. Der Rückschlag war jedoch, von englischen Pfundnotcn und Lire abgesehen, verhältnismäßig unbedeutend. Inzwischen hat die vorgestrige Hausse ihre unheilvolle Wirkung bereits im Anslaud geübt -ünd . den Kroncnlurs in Zürich bedeutend geschwächt. Nach mehrfachen Schwankungen gingen Dollarnoten von 1647 auf 1596 zurück, englische Pfund von 6460 aus. 6860, Lire von 7335 auf 6710, tschechische K r onen von 2122 auf 1922, u n g a r i s ch e K r o n e n von 332'60 auf 309°50, polnische Mark von 34‘75 aus 33.75. Im übrigen verweisen wir auf die nachstehenden offiziellen Schlußlurse: Amsterdam 50450.— Geld.50.550.— Ware (gegen 14. Sept. .53 450.- Geld. 53.550- Ware), Agram 616.—. 650.— (663.-, 672.-). Belgrad 2582.-, 2602.— (2670-, 2690.-) Berlin 1457-, 1460 — (1477.—, 1483.-). Brü'lel 11.130.—, 11.170.- Budapest 310.50, 313.50 (333.50. 336.50), Bukarest 1345.-. 1355.- (1305.-. 1315.-). ChriAania — (23.575, 23.625.—), Kopenhagen 28.975.—, 29.025.— —.-), London 6890-, 5910.— (6490.—, 6510.—), Mailand und Triest 6740.-. 6760.— (7390.—,! 7410.-), New-York 1616.-, 1620.- (1664.-. 1668.—). Paris ' 11.280.-. 11.320 — (12.980.-. 13.020.-l. -Präg 1927.—. 1933;- (2147.-, 2153.-), Sofia 970.-. 980- (990.- 1000.—), Stockholm 35.070.-, 35.130.- (36.670.-. 36.730.—), Warschau und Krakau 33.50, 35.50 (33-75, 35.75), Zürich, 27.875.-, 27.925.— (29.275.—, 29 325.-), Madrid (-.-, Dollarnoten 1598.-, 1602.- (1645.—, 1649.—), Belgische Noten 11.080—, 11.120,— (—.—, Bulgarische Noten 945.—, 955.— (—.—. —), Dänische Noten 28.775.—, 28.825.— (30.225.-. 30.275.-), deutsche Marknoten 1455.-. 1481.— (1472.-, 1478 -), englische Noten 5860.—, 5880-(6460.- 6480.-). französische Noten 11.255.-, 11.295.— (12.930;—, 12.970.—), holländische Noten 50.350.—, 50.450.— (53 350.-. 53.450 ), italienische Noten . 6710.—' . 6730.—(733b.—, 7365.—), unabaestempelte jugoslawische Noten ' mir-, 2öSl.- (2655,-,