Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 940 (8.9.1921)
- Date
- 1921-09-08
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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3eüe 1(7 Wien, Domicrsray Fabrikation sämtlicher [amwateaiMEailiteisiM aus Elfenbein, Horn, Juwelith, Galalith, Holz etc. Export nach dem gesamten Auslande! Jakob Orner ft Bruder w£S’a?i£ä»A»H" Telegr.: Ornerbruder, Wien Fernruf 55-200 Zur Wiener Messe: 4001 Messepalast (Hofstallungen), Gruppe 8. Stand 858 Haglbor XX. Sonntag den 11. d. M. spielt Hag bor XX mit zwei Mannschaften gegen Ravid-Schüler am W. A. F.- Matze lM Vrd Uhr, besiehungsweise l/slo Uhr vormittags.. Svieler der 1. und H. Mannschaft treffen sich l/<8 Uhr Ecke Othmar- und DmiSgaffe -wrcks gemeinsamer Abfahrt. Jüdische Jugendliche, welche sich an allen Zweigen des Körpersports be'"li'.en wollen, besonders Fußball, kommen GamStag den j •. M. um 7 Ubr in die Hauptversammlung des Jüdischen 'Vereines Achduth, II., Obere Donauftraßc 65/4. Sportklnb .'^aLoah. T e u n i s s e k 1 i o n. Samt« liche Turmerspieler haben heute vormittags und nachmittags znm Trainrng zu erscheinen. Die MaunschaftsaufsieOung gegen V. t. B. findet heute, 8 Ubr abends, im Cafe Atlaslos statt. SamStag und Sonntag Klubkampf gegrn V. f. B. auf unseren Plätzen. 51. A, C. Donnerstag Wettspiel mit Ottakringer-Vlatz mit stmet Mannschaften. I Mannschaft gegen Ostwacbt um V,3 Uhr, Reserve um V,1 Uhr gegen Astoria. Sämtliche in Betracht komrnenden Spieler treffen sich eine halbe Stunde vor Beginn der Spiele am Platze. — Das Cnpspiel gegen Samum kam nickt zur Austragung, da Samum nicht anlrat; somit bleibt I. A. C. weiter im Cup. Bankhaus M. ROHATYN Wien, I., Maria Theresienstraase Nr. 10 Telephon 20-3-63. *24 2 Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. | An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. g Der Volkswirt. Gestempelte Krone -- -.47 Centimes. Anszahlung Wien-.62.Centimes. Neuerlicher scharfer Rückgang der Krone. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . —.63 (-.65 'am 6 September) die östrrr. gestempelte Krone. —.47 (—.54 am6 September, die tschcchffche Krone .... 7.06 ( 7.— am 6. September b:e Mark ......... 6.27 ( 6 35 am 6 September ^firößl.V. . 3.— ( 3 20 am 6 September) Bukarest. 6.42 6.60 am 6 September) Budapest ......... 1.40 1.42 am 6- September Warschau ...—17 —.17 am 6 . September) Zur Wiener Messe. PreiSanSschrfitungen. Schon heule kann man ans einem Gange durchj hie Innere Stadt in den meisten Schnnseystern eine bedeutende Verteuerung der meisten Artikelgegenüber den Preisen der letzten Tage feftstellen. Soweit es sich um „Luxuswäre" Handelt, die micht dem allgemeinen Bedarf dient,.braucht sich der weniger^ zahlungskräftige Teil der Bevölkerung ..Heine . grauen Haare wachsen zu lassen. .Andererseits jedoch steht zu befürchten, daß diese Preissteigerungen, die fijr Messebesucher mit ausländischer „Ed e lv a l uta" beabsichtigt find,, auf die täglichen, unbedingt erforderlichen Bedarfsartikel übergveisen. Wir stehen nicht nur vor der überwältigenden Teuerungswelle'des' Herbstes (die übrigens bereits eingesetzt hat), sondern auch vor der im Gefolge der Messe befürchteten „Wurzerei", und es muß von seiten des Kriegswucheramtes altes vorgekehrt werden, damit -nicht das. Fazit der Messe neue, unerträgliche Lasten für den Durchschnittsbewohner Wiens .in sich schließe. Die Messe bedeutet für Wien eine wirtscha f t l i che. N o tit>e n.d i g je i t und wird gewiß zu.neuen, vorteilhaften- Auslandsberbindungen führen, die uns einen Teil unserer verlorengegangenen Positionen -wieder-sichern werden. .Aber die Dinge dürfen nicht-dahin entarten, daß die ohnedies schon unerhört schwere Lebenslage der wirtschaftlich Schwachen mit einer neuen Bürde belastet wird. Der wirtschaftliche Aufschwu.ng, der durch die Messe erfolgen wird, ist lebhaft zu begrüben. Aber es geht nicht an, daß einzelne diese Gelegenheit dazu benützen,, um sich auf KM 'der . Gesamtheit maßlo's zu bereichern und 'im' Trüben zu'fischen. „Der. Einwand, daß der rapide Sturz der Krone zu enormen Preiserhöhungen berechtige, ist in den wenigsten Fällen stichhältig, da es sich um längst-bezogene Ware handelt. Es scheint uns daher höchste. Zeit, daß dZs Kriegswucheramt gegen wüste Ausschreitungen in Aktion tritt, und zwar in eine solche, die den Preistreibern auf energische Art das Handwerks legt. ' Im Interesse' der betreffenden Kaufleute selbst liegt es, daß sie sich einer Mäßigung befleißigen und die Bevölkerung nicht am Ende den Eindruck gewinnt, daß sie das Opfer einer .Auswucherung großen Stils wird« «wiener tvtert VOt. IHKTj Starker Nüa^gaag auf; dem Valntenmarkt. Nach den vorgestrigen wüsten Steigerungen trat gestern der unvermeidliche Rüchschlag ein. Es wurde sehrvielWare auf den Markt geworfen, die, da geringe Kauflust herrschte, /nur spärlich Abnehmer fand. Verschärft wurde die schwache Haltung durch die affichierte Meldung über, einen Künftigen Stand der K r e d i t a k t i o n; hie scharfen Rückgänge kamen jedoch nicht im freien Verkehr, sondernerst im Clearing zum Ausdruck, wie die nachstehenden offiziellen Notierungen zeigen»' Ganz besonders s ch a r f ist der Rückgang in' Dollarnoten -is K 1187 und der P f u n d n o t e n bis K 4430. Amsterdam 38 150,— Geld» 38-250.— ^are (gegen K.Sept. 41 950 - Geld. 4*2.0? 0 — Ware). Agram 628 632.— <663.-, 667.-1, Belgrad 2507.- 2527.- (2641.-, 2661 -), Beckn 13^2.-1318- (1417.-, 1423.-), Brüffel 8940-. 8980.- 98s0.-. 9)20.-), Budapest -29650. 299.50 (312 50, 315.50), Bukarest 1310.- 1320- (1U5-; 1425.-), Lbristrawa (16.975.— 17.025—). Kopmhaäen 21.275.—, 21.325.- (23.125.-, 23/175.-), London; 4460-, 4480.- (4915.-, 4935.-), Mailand uw Triest t 5180.-, 52C0.- (5650,-, 57C0.-), New-Aork I2"0 i2t)4 - <1323.-. 1327.-). VariS 9130.—, 9170.— (10/ 6'.-. 10.103.-). Prag 1482.-. 1498.- (1547.-. 155Z.-), Sofia 922/50 .93150 <965.—, 975—). Stockholm 26.470.-. 26.530.— (28.120.-, 28.18».-). Warschau und Krakau 285 V 8050 <33,—. 35.-). Zürich 20.775.—, 20 825.- (28.575.-. 23 625.-), Madrid (17.410.—, 17.490.-), Dollarnoten 1187.-. 1191 - <1310-, 1314.—), Belgrfchr Noten 896.0-, 8940.- 9830-, 9870.-), Bulgarische Noten —942.50. 952 50, Dänische Noten 21.075.—. 21.125.— ''22925.-^ 22.975.—), deutsche Markuoten 1303.-, 1309 - (1412 -, i4i8.-), englische Noten 4480.—,4450— (4875.— 4895—), französische Noten .9080.—, 9120.- (10005.-, 10 045 —X holländische Noten 37 750.-, 47.850.— '41.850. —. 41950;—), . italienische Noten 5160,—, 5180.— (5630.—. 565'.).—),' annbgestempelte jugoslawische Noten 2197 -. 2517.- '2611-, 2631.-). noUvegrscke Noten 15.775.- 15,825.— (16.775.— 16.825.—l.polnrtebe Marknoten 3I.—. 34 — (33.50. 35-50), Numäniich« Noten 1309-—. 13)9.- (1402.50. 141350. Rmsische (Rom.) Schwedische Noten 26 270.-. 26.330- (27 970-/ 28.030.-), Schweizer Norm 20 f:50.: 20 300 (22.t25.t-, 22.575.— ), tschechoslowakische No>en 1487.-r, 1493.— (1527 -, lo33.-r), ungarische Noten neuer Emission 30o.b0.303.50 (317L0, 320.5»), Spanische Nöten (-.-. BtXRO* KÄ^CHIWÄtu BORO* EamtCnrVtlQBr NoraBcnx CWRi.tCH WrtSBrröT«!* Telephon Wipplingetstrasse Nt. 22 KpritfANDTt* Postieheckonto 62423 ----trr-7- ■■-r->- Handelsgebräuche «ud Absatzmöglichkeit?« in . Italien. Die „Jndilstr e- »nd Handelsttitung", Bcrli«, schi erbt über den. Verkehr mir J.alien fostendes: Nach Ende des KnegrS und bis vor kurzem würden Ire' Grsäsiisisabschlnffe mit Italien nur auf Lorausbezahluttg, im allgeme.nm durch enisvrcchei'dc Kredit» eröffnung bei einem Bankinstitute abgeschlossen. Gegmwärtig sind die Z a h l u n g s d e d r n g u n g t 'n wenigerrigvrvS. Man kann sagen, daß Geschäfte gegen Kreditor ösinnng nicht wthr abgeschlossen werden, sondern Mchstens gegen Zahlung hei Porzeigung! der Frachtpapiere. .Die Zahlungs!edmgnngen lauten im allgemein auf ein Drittel Anzahlung vor Versand, tic restlichen nwci Drittel der Empfang der Ware. Die volle Deckung erfolgt, also mit dsm Empfang der Ware, Ändere Lander, ausgenommen Frankreich, gewähren 30, 60 und auch 90 Tage Ziel. Augenblicklich tfl, in französischen Handelsblättern angeregt worden, deSgleichett m tun unter Emhosirng der Auskünfte, betreffend Solvenz usw. bei den einschlägigen ftaurösischen Atiskrenttsstellen (Banque Nationale du Commerce). Es wrnde weiters angeregt, daß die iranzösischen Exvorturre. um den Absav nrch Akalien zu sichcrh, mit den althergebrachten Haudelsgebräuchen brechen und -möglichst viel Angebote in Lirewährung für Lieferung franko italienischen Bestimmungshafen oder italieuifchen Zollikalion machen sollen. Außerdem wmde ihnen uahegclryt, die Errichtung v'on Konsignationslagern in den wichtigsten Plätzen Italiens zu erpichtem, dam't der italienischen Kundschaft durch Greifbarkeit der Ware die Lust zu Bestellungen und Käufen gegeben wird. Derartige L.rger bieten an und fnr sich auch bem Konsignatrr Gelegenheit, sich betreffend der Wünsche der 5kundschast bester zu orient'eren und denselben knt» sprechen zskönneii.DerjahrlicheEmfuhrbedariItaliens an Rohstoffen beträgt nach rtali'enischen und stanzösi' chen Berechnungen (in 1000 i) Kohle 12. — Eisenerz. Eisen-i und' Stahlschrot, Frischeisen und Blei, E scnerz 500, Stahl und Eisenschrot 400, Frischeisen 150 bis'l78, 'Bl imelall lt. — Rtchstvffe mechanische. Jndnstrie: Eisenguß 200 bis'250.' Rohstoffe für die lrramiscbe und Glasindüstrie 28, feuerfeste Erden und Ton 6. — Rohstoffe für die chemische Jndustrre: Phosphate, natürliche 500, Kolophonium (Gegcnharz) 20,' Terpentin 4,/ Palmöl 20, ^almkerne 10. — Rohstoffe für die ' Landwittschaft: Kalisalze 25, Thomas! chla'cke. 12V. — Rohstoffe für dir Textilindustrie: Wolle' 20. — Rohstoffe -tiit' die anderen Hauhlindustriezweige: Häute'26, 'Brennholz 200, Möbelhplz 30. Artikel, die leichten Absätz in Italien bieten, sind außerdem: Svgmanntc Pariser Artikel. Modewaren. Bänder, Posamentierwaren, Besahariikel, genähte Gegenstände (Konfektion), seine Strmupfwarrn, Parfümerien, Fertigwaren ans Atolle und ouS Seide, Gegenstände ans Schellhorn, chemische Exzeugnisfr und'Arzneirnittel, Prä rrfronsrnstrnrn wte, BedarsSa^trkel für Phhsik nnd Chirurgie, Möbel, elektrische Apparate und Einzeltetle, davon, Kurzwaren' und Lebensrnittel im allgemeinen. Zucker- und Spiritusmanopol in Polen. Aus Warschau wird uns berichtet: /Der Min strnat wild sich demnächst w'.t. emem Entwurf betrejfend der A » f Hebung, Bankhaus Dr, Grossfeld & Co. Itfien, IX,, Porespingasse I | Telephon Nr. 16-3-43, 19-3*46. — Telegr.-Adresse: Groasco. DurohffltrnnB allor Banbtransaktioaes. J Annnd Varbanf von Devtaen und Valnton. 895 | d e § Z u ck'e r M ö n o p o l S und die zeitweilige Suspendierung des S P i r i 1 u S m o n o p o l s, beschäftigen. Der Entwurf bewegt sich im Rahmen dcS Gesetzes vom 10. Juli d. I, nnd ermächtigt die Regrerung zu einer Regelung der indirekten Sill'uernimDeroUrnngSwege. Der Handelsverkehr zwischen Oesterreich und Polen. Ans Waxschän m:rb berichtet; Eine kirrzlrch erschienene a m I l i ch r Darstellung deS Handelsverkehrs zwischen Oesterreich und Polen für taS Jahr 1920 und das erste Quartal 1921 evthält die nachstch-nden Ziffern: Im Jahre 1920 betrug die E i nf n h r aus Oesterreich nach Polen 75 Elsenbahnzüge ntit einer Gesamtzahl von 2612 Waggons und einem Warrninhalt von 19,157.990 lcg Nettogewicht. Im ersten Quartal 1921 betrug die Einfuhr 94 Esienbahnzüge mit 210? Waggons niit einem Wären» inhalt von netto 2^,607.200 kg. Dte Ausfuhr aut Posen nach Oestrrleich betrug im Jahre 1920: 80 Eisenbahnzüge mit 2848 Waggons und einem Warcmnhalt von 35,672.200 kg Netto» gewicht. Im ersten Ouaital 1921 wurden ausge^nhd 108 Eisen» bahnzüge mit 3549 Waggons und 44,461.350 kx netto.' Hievon entfallen auf Naphtha und Benzin im Jahre 1920 1690 und. im ersten Quartal 1921 2132 Zisternen. Krise im Oftrauer Kohlengcbirt. Ans P r a g wird ^berichtkt: Die Bläser mclten aus Müdnsch-Ostiau: Der. ftiteNs ^der Berambeiterorgamsationen. ausgearbeitete Entwurf eines Kollektivvertrages ist von dm Grubenbesttzern abgelebnt worden, doch dürften die Verhandlungen, da sich in ewigen Punkten die Forderungen beiher Partcicn decken, neuerlich aufgenommeü wcrdkn. Die Betrlebsrätc der Kohlengruben des Ostrau-Karwiner Neo-erS nahmen eine Entsckiließunq an, wonach sich die Berg» arbeiterschafl solidarisch zur Bekäiuviung der ArbeitSkrise in der Kohleninoustrie verpstichten müsse. An zwei -Tagen der Woche, und »war an jedem Montag und SamStaa, soll die Arbeit in allen Kohlengruben ruhen. Dtele Maßnahme sei ein Ge'wt gegenüber jenen Berglruten. dje in Schächten arbeiten, deren Fördemntz vollständig elngestellt werden soll. , Der tschechoslowakische Holzexport. Wie die „Bohema* meldet, verlangen die tschecho-slowalischen Holz-' «porteure von der Regrerung die sofortige u n b es ch r ä n 11.« Freigabe des Holzexports, da angeblich der Holzexport in Qesterreich freigegeben werden soll. ■ Erdölerzeugniffe als Heizstoffe in England. Beider kürzlich abgehaltcnen Generalver'amitrlung der britischen Pktroleumgesrll'chaft ^lloumanjan. tlousoliäatscl . Oil. Fislch führ te der Vorsitzende aus, die Aktionäre könnten sich insofern guten Hoffnungen hingeben, als man in Großbritannien immer mehr ans Erdölerjtugnisse als Heirftoff angewiesen ,seln dürstL Auch abaeschen von der letzten sangandaunnden. Arbeitseinstellung der Kohlenbergar beiter, scr eS für Großbritannien aaßerordentsich wrchtig, nach allen b' r a u ch b a r e n E r s a tz m i t t t l n für die übliche K o h l-en f e u'e r » u g Umschau-zü Mleir und deren Gewinnung zu pflegen. So verwendet zum Benpiel das Krastwelk der siädtischm Trambghuen m Manchester bereits Erdöl zur Heimng der Keffel.,.. \ Frankreichs Handelsabkommen. Aus Paris wird gemeldet: Haudelsminister Dior erklärte in einer Unterredung mit tinem Mitarbeiter des ^Echo de PariS^, Fraukrüch stehe aegenwärtig m>1 f a ft a l l e n Ländern d e r Welt in ' Unterhandlungen behufs AbschluffeS von Handelsabkommen. Mehrere französische Industrien hätten berem umfangreichere Aufträge erhalten. Der Minister sei überzeugt, daß die Regelung der zwischen Frank,eich und Deutschland schwebende» Fragen , und dr> DurchsühruM des Versailler Vertrages dre Ursachen der K.isr in der Industrie und rm Handel, besertige» werden. Die notwendige Sicherheit gegen jeden Angriff werde, den Ausgangspunkt für eine dauernde Wiederayinahtne,der wirt'chastlicheu Beziehungen der ganzen Welt bilden. Der Minister gl-rube, daß die Wiederaufnahme schon im n ä ch st en W i nter erfolgen könne. Er werde alle notwendigen Maßnahmen treffe»,' um dteS zu er leichtern.' j Viehmarkte St. Marx. R i n d e t m » r 11. D«r Auftrieb bel>ef sich auf 121 Stück inländisches, 68 Stück ungarisches« lfe Stück tschecho-slowasisched und 131 Stück rümänffchrs, zusammen 336 Stück, Schlachtvieh, worunter sich ' 228 Stück Mastimd 8 Stück Beinloieh befanden. Der Gattung nach warek: 261 Ochsen, 38 'Stiere und 37 Kühe. Bei ruhigem Verkehr blieben sämtliche Qualitäten Mastware gegen Monma im Preise . nnverändert. Stiere tendierten sifter und haben bis L 10 per Kilogramm angezvgen. Es notierten: Ochse« je nüch Qualität L 80 btS 13V> Strer r K 75 bis 112, Kühe ’K 75 bis 120 per Kiloakamm Lebendgewicht. — S ch w e i n '< m q r k t. Ausgetr-even wurden 352 Fleisch-und 944 Fetlschweme, zusammen 1296 Stück, Fettschweine, die qu'kitativ viel bcffer waren als vorgestern, hab'n sich' nendrlich^um X 10 drS 15 per Kilogramm im Preise erhöht. Jungschwnnen bliebm unverändert, Es not erten: Fettschwein« prima K 320. bis 345, all> anderen Sorten K 265 bis 315, Jungschweine' K 22Q biö 280, per Kilogramm Lebendgewicht. — Stechv i ehni rt x t t. Di-' Gesamtznfuhr belief sich auf 2875 Kälber, darunter 1207. IcOenbe. 111B Wcidnerschwcine, 76 Weidnerschase, 113 Lämmer mib 50 Zieoeu. Trotz einer Mehrzusuhr van 1200 Kälbern, haben die Preise angesichts deS geftergecten Bedarfes anläßlich^ des Messcbcsuches' X '10 bis 15 per Kilogramm angezvgkU. Wechnecschweine stellten sich gleichfalls um K 10 per Krlogramm höher. Es uotterten bet Kalbern, prima K 210 b s 235, secunda K 194 bis 208, lrichw K 150 b S 192, lebende K ISO bis 220, Weidner schweine L 220 bis 360. Weidnerschase 70 bis 140, Lämmer kl 70 bis 160, Ziegen K So bis 70' per Kilogramm. ‘ Börse für landwirtschaftliche Produkte. Im" Emllaug mit den Balujenschwankangenhaben die Preise im bisherigen Wochenlaufe, ebenso.an der gestrigen Mittwoch-Börse durchwegs angezogen. Insbesondere, der Transit-, verkehr hielt.sich in engen Grenzen, nachdem iugoslawische, rumämsche nnd mm Teil auch ungarrsche Provemenzcn nach, dem Westen kein Rendeweut bieten. Im Ma sverkehr ist . derzeit argcntischeS Prodult maßgebend, das in der.Preit laae 8.05 Mark ab Hamburg offeriert war und ru yiefer Preislage auch unterkunsl fand. Hafer hat ^stch zusolge mangelnden Ausgrbotcs weiter verteuert und wurde -biS ne L 48 bezahlte Exekütrv wurde Hafer nnt X 46,80 und Hirse mit si 41.50 gekauft. Die Kauflast der heimtschen Brauereien für Gerste Hort hat ein wenig nachgelaffe», damrl ist dre aufwärtsstrebcnde Bewegung znm Stillstand gelangt und die für Braugerste bewilligten Preise h.ielten sich ans letztarmrldetem SamstaL'Niveau. Bohnen zerseU eine nevtiliche höhere Bewertung,