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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-23 · Heft 924 (23.8.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 924 (23.8.1921)
Date
1921-08-23
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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vkrrr v . Mm, Dttnslag A Witnts Morsenrertun» V 23 August 1921 ■■ ■■- . . , - ■ — - -- . . .„.»„>. — ■■*—.. ' - -- — - - - ' - - --. rrr-U- Sport Beginn der Meisterschaft. Am kommenden Sonntost nimmt die erste Serie der nrnen Meisterschaft ihren Anfang. Die Ans! osnng bringt folgende Gegner znsammm: Z rfi e Klasse: Hertha-Ostmark (FavoriLenX Rapid— 'Wacker (Hütteldors), Vienna—W. A. F. (Hohe Mart-.). F. A. C.— Rudosisiiägel (Flor-rsdorf), Admira-Hakoah (Floridsdorf). Z w e i t e K l a s s eRe> Star—Gersthof, Rennweg— Ci'afi’nji. Vlne Star—Nusidor^. Bcwegmg—S.S.B.,, Cricket— Slovan, StN'M-Germania. Donaustrdl—W. A C.!V. Klasse. Südost: Prater-S. C. —HaSmoma. VeritaS-Hccha^ver. Men-Feuerwehr. Ha^ir Vindobona It. Praier-A. C.—Kadrma, Meteor—Unilas. A»? der Hohen Warte findet Samstag und Sonntag ein: u ernationale Veranstaltung statt, de sylgend-'s Programm hat: Samstag Wacker (München) -Amat m--, Sonntag W. A F.—- Breuna (Mrrsterschast^ »nd Wacker (München - Sportklub. WeLLschimmcrr des HseresspsrLaus'chuffcH. Der österreichische Heeressportsvsschuß. dessen Inspirator Mnior B er n a tz ist, Mrar.stalle! am Sonntag de« W. d. M., 3 Uhr nachm'ttagS, m Militärstrandbad Alle Donan ein nationales Wettschwimmen, in dessen Rahmen auch die E»tscheidnngen über da- Dasterdallsommeriurnier sta'tfrvürn. Zu den Meetings sind 150 Einplnennmigen nnd 30 At-rfettnmennmrgen e ngetrosfen. Die Hecrrsmeiste, schäften im Schwimmen über 100 m, Brustschwimmen 200 m, sehen als anssrchtsre chste Bewerber die bekannt» Sportschwimmer Vrbancic, Major Bernatz und W. Plamingcr am Start. Eine Neuheit ist die Abhaltung sie. mischrrr. ouS je drei Danien «nd drei Herren bestehender St rffeln 3« denen unter anderen unsere drei sührenden Klubs Amateure Austria, W. A. C. genannt haben. Diese Vereine, vermehrt um dm W.B.C .treffen auch in Herrenspringstasfel 4X53m auseinander und dürfte die Austria denselben für sich entscheiden können. DaS Schwimmen wird, wie alle Sports in unserer neuen Wehrmacht, bedeutend mehr gepflegt und war es daher schon m diesem Jahre möglich, eine Meisterschaft im AusrHstungSichwimmen Über 50 m auszufchrrlbrn; das Schwimmm mit Stahlhelm, Gewehr, Tmn ster. kompletter Montur stellt hohe Anforderungen an das Können der Teilnehmer und werden wohl nur die Besten das Ziel erreichen. Ein besonderer Clou des. WettichwimmevS ist das Turmspringen, Lei dem einzelne Sprünge in voller Ausrüstung ansgeführf wrrdru. Den Schluß des Meetings bckdm die Entscheidungsspiele des Waffcrball-Soirimeltnrmcrö, m dem W.AC. H gegen Haloah und W. S. E. I gegm Amateur-Sporiverein Austria spielen. ___ Der Sportklub Sladia (Prag) der am SrwSiag den D. A. C. mit 11:2 überlegen abgelnj gt bat. hatte am Sonntag in Brünn Mühe, die Moravsta Slcivia 1:0 (1;0) zu bezwingen. Der Sportklub Steyr in Wie«. Der oberösterrnchische Meist-r. der Sportrlub Stehr, weilte Samstag und Sonntag in Wim- Am ersten Tige unterlag er gegen den Neudauer Fußballklub l:7, spielte aber am zweiten gegen Neptun 2:2 unent« schredm. Der M. T. K. i« Schweden saschlagen. Der ungariicht Meister M. T. K.. der seine Ton'.nee mit einem 2:2- ^p-ele die Berliner Viktoria eröffnet hatte, spielte gegen ZaiS (Schweden! 4:4 unrritschrcdeu, bezwang O'rary e 1:0 s'/!'.am«'rst;r), untettag aber am Samstag gegen Kamraterna i Göteborg. 1:2. Der Cup. Sowohl Hasmonea als auch Hamir scheiden ■n'$ -nn Cnp'We rbeweib aus, da der ersiere Be>ein gegen Donavfeld 1: 3 und der letzteie gegen Nrchobon 1: 7 untcilag. n—mmw——m—i-*———■ — .. ■■ . — m'-n'miB.i b Bankhaus 9 M. ROHATYN Wies, I.) Ääria Thereaienatraaae Nr. 10 I Telephon 20-3-63. *u § •* Durchführung sämtlicher Bank-Transaktionen. S | An- und Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten, jj "*—***—"<**—>»———«——B—a——iiiiiiwniiiuiiii» izvommvintwvmmK» Der Volkswirt. Gestempelte Krone *= —.60 Centimes. Auszahlung Wien —.70 Centimes. In Zürich notierte: ' die österreichische Krone . . .—.70 (—.70 am 20. August) bie öfiecr. gestempelte Krone . - 60 (—.60 am 30. August di« tschechische Krone .... 7.02V» l 7.V7V» am 20. August d'r Mark.. 6.70 ( 6.95 am 20 August riyrani.. . » . . 8 80 ( 3.40 am 2© August) Bukarest.. . 7.17 V» 7.20 am 20. August Budapest.. . 1.65 c i.ß2V*' am 20. August) Warschau.— 27 —.37 am 20 August) Balutenkmse. Ungeachtet der Necke des Bundesfinan;mmisterß Doktor Grimm nach Paris waren ,m gestrige» Verkehr fremde Zahlungsmittel lebhaft gefragt «nd wesentlich höher. An der Spitze der Bewegung standea wieder Dollarnoten, welche den Äuis ton K 1130 erreichten. Auch die übrigen Valuten wiesen kräftige Steigerungen auf, wie nachstehende osfizielle Schlußtwsse dkwersen: Amsterdam 34-9^0.-— Geld,35.0^0.— Ware (gegen 19. August 12.650.- Geld, 32.750.— Ware! Agram 610.5t), 614.50 (594.50, Honistsn n welche zur -Wiener Internationalen Messe“ nach Wien kommen werden ersucht, in der Administration des Blattes nach Ankunft vorzusprechen oder derselben schon früher ihre Adresse bekanntzugeben -- -*1* - - .- .- 598 F.0, Belgrad 2441 - 2JG1 - (-- Berlin 1880.—. 1286.— (1148-.1154.- . Brüstcl f485—, 8525. - 7982.50. ‘9022.50V Bndovrsi 2825 0. 285J50 (276.50, 279.50). Bukarch1S40.-. 1850.- (12-15.—. 1305.-). Christianta —,-r-), Novrnhaaett 17.725,7-, 1? 775.— () 7.475—, 17.525), Bonbon 412«.-, 4140.- (3810.- 3(850.—), Mmtrnd nn- -trieVi 4750.-, 4770.- (4500.-. 4520.-), Weu>*#0-ill25.5C, H29.50 (1048.50 1062.50 . Ban? 8660.—. 8700 — 8U0.-. 8i50.-,'. Prag 1304.-. 1310. - (1863.-. 1888.-), 'Zosia 920.- 930.- (857.50. 867 50). Stockholm 23.520-- 33.580.- Warschau und Krakau 43-75, 45 75 (41.75. 43.75. Zürich 19.075.-. 19.125.— (17^725.-, 17.675.-), Madrid (13.660.-. 13.740-), Dollarnoten 1114,50, Hl8.50 < 1037,5) 1041.50), BetgüÄe Noten 8440. - 8480,- . 7955.— 7995.-), Bulgarische Noten 895 —, 305.— 850.— . ^60 — :-. Dänische Noten 17.625 —, 17.675.- '17.175.—. 17.225.—), deutsche Marknoten 1878 -, 1284 - (1248—, 1354.—), englische Noten 4090—, 4t 10— (3810.-. 3SS0.-). ftanzSssschc Noten 8630.—. 8670 — (8095.-, 8135-). holländische Noten 31.850.-, 34.950.- '82.550.-. 32 650.-;, italienische Noten 4730.-, 4750.— (4470.—. 4490.—), anabgestempelte jugoslawische Noten 2425.—. 3445.— >2363.— 2383.—). nouvegische ch'oten —.—. —, —.-7). polnische Martnotea 42 50. 4450 (42.95, 44.95), Rumämsche Noten 1332.50. 1342.50 (1295 1305—V Russische (Rom? — Schwedische Noten 83 420--, 21.480- (82000-, 22,060.-), Schweizer Noten 19.«00. 19)050 17.71°.— 17.760 — , tschechoslowakische Noten 1304 1310.— (126" 50.1269.50 . uuqarckche Noten neuer Emission :8285.— (278,50 281.50) Spanische Noten ). KompeNsstrsnsVertrKge, KontirrgenLveLtrKZe Lird Freihandel. Es ist anzunehmen, daß die gelegentlich der Präsidentenöegegnung in Hallstatt zustande gekommeileu Vereinbarungeil uns dem Abschluß eines für beide Teile vorteilhaften Handelsvertrages zwischen Oesterreich und der Tschecho- Tschecho-Slowakei erheblich näher gebracht haben. Ein be-' friedigendes Handelsabkommen zwischen den beiden Republiken wäre für beide Vertragsteile von größter Bedeutung, denn? einerseits ' ist nach der' letztveröffelktlichteu Außenhandels--s .stattstik des Hmrdelsministeriums die Tschecho-Sbowakei deris Hauptabnehmer und Hauptlieferant Oesterreichs, daS von dort eine ganze Reihe wichtiger Rohstoffs und Fabrikate, aber auch einzelne Lebensmittel bezieht, andererseits keidet die tschechische Republik wirtschaftlich unter einer schweren Msatzkrife und hat ein sehr starkes Interesse daran, in Oesterreich und mit Hilfe Oesterreichs auch in Italien und in den Balkanstaaten sich erhöhten Absatz zu silbern. Der Wert eines Handelsyertrages -wischen den beiden Republiken ebenso das HalldelSabkommen mit anderen Staaten — wird für beide Teile in, erster Linie nicht .von der Höhe ein--elney Ausfuhr- oder Einfuhrkontingente oder. Zollsätze, sondern hauptsächlich davon abhängen, üb es gelingt, die noch immer sehr bedeutenden Beschränbrngen des freien Handels zwischen b'-iden Staaten abzubauen. Bis zum Weltkriege war es bei HanbelsverLrags'- verhandlungelr das Ziel jedes Staates, sich für seine Erzeugnisse einen möglichst günstigen und großen Markt zu sichern, inbeni man den Vertragsgegner zu-möglichst niedrigen Zollansntzen gegenüber den wichtigsten Ausfuhrartikeln des eigenen Staats, zu hew^gen, sMhee. Das die Zeit des Wettbewerbes .der Verkäufer,' wobei her Kvnkurrenzkainps durch l?.ntelle, rnanchmal auch durch staatliche mittelbare oder direkte Unterstützung-der Ausfuhr, zum Beispiel durch Exportprärnicu, im eigenen Hand« tunlichst ausgeschaltet und zwischen die Staaten verlegt wurde. Um die Einfuhr wichtiger Rohsiofs.' ür den eigenen Ataar.zu steigern, inußte man nur den Zoll für dies: etwas niedriger anfetzen und erhielt bei einigermaßen geschicktem Vorgehen dafür noch Gegenkonzessionen seitens des LieperstaateS. Dieses ganze /System von Handelsverträgen stürzte zu Beginn des Weltkrieges zusammen, ebenso wie das ganze Wirtschaftssystem, aus dem es aufgebaut war. ÄlS man erkannte/ baß der Friede nicht nach wenigen Monaten, sondern erst nach viel längerer Zeit kommen dürste, als andererseits aber auch durch den mit allen Mitteln <jo -führten Wirtschaftskrieg (Blockade, Handels- — besonders Ausfuhr- — Verbote, Beschlagnahmen, Unt-erse-bootkrieg) die Gefahr einer Niederlage iitfolge Rohstoff-/ Lebensmittelober Kriegsmaterialien n«ngels gegeben erschien, wurdm durch diest: Momente alle iSesichtspunkt», welche in der Vorkriegszeit ver HandelsvertragsperhandluugM. maßgebend gewesen waren, nunmehr nebensächlich, alle Interessen irr ihr. Gegenteil v^keh'rt. Das Hauptgewicht mußte der kriegführende Staat naturgemäß auf die Einfuhr der zur Kriegfühnmg und zum Leben der. Bevölkerung notwendigen Lebensmittel, Rohstoffe und Fabrikats legen. Eine Ausfuhr wurde Überhaupt nur hinsichtlich der nicht zum dringenden Eigenbedarf benötigten Waren zugelassen, meist rulr gegen Kompensation und um bie eigene Währung zu schützen, genauer genoinmen, um sich nicht durch den Tiefstand der eigenen Valuta die Einfuhr zu verteuern und zu erschweren. Dieser Zustand, der bis IkriegSenbe anbauerte, wurde durch die sozialistischen Regierungen, bie sich nach dem Umsturz in den wichtigsten Staaten Mitteleuropas etabliert hatten und dem freien Handel grundsätzlich ablehnend gegenüberstanderi, «rufrechterhalten und womöglich noch verschärft. Rr. 924 -——«i Generell war der Außenhandel überhaupt verbot« —< nicht immer formell-rechtlich, aber tatsächlich numöglich. ES gab nur Ausnahmen, deren wichtigste die Kompensation s v e rt r ä g e wäre«. Ihr. MristischeS Wesen bestand darin, daß zwei Staaten — nicht etwa Privatpersonerl — einander Zng um Zug gewisse Waren lieferten, die jeder von ihnen gerade benötigte. Wese Art von Verträgen hatte die schwersten Nachteile, vor allem für den wirtschaftlich schwächeren Staat, der den dringenderen Bedarf hatte — und bei allen derartigen Verträgen, die Oesterreich schließen mußte, war dieser Staat infolge seiner politischen Lage und seiner Dalulaschwierigkeiten immer der schwächere Teil. Diese Aera der Kompensationsverträge wird wohl für .immer eines der traurigsten Kapitel österreichischer Wirtschaftsgeschichte kennzeichnen. Sie stapd im Zeichen der Diktatur der Verkäufer. ■ Mit der Zeit aber wurde das Prinzip der Ablehnung des freien Handels immer häufiger durchbrochen, manchmal allgemein für bestimmte Gebiete des Handels, öfters aber noch im speziellen Falle, im Jriteresse gewisser Person« oder Persouenkruse, die auf solche Weise eine monopolartige Stellung erhielten imd vielfach zu großem Neichlüm gÄangten. Aus der Erkenntnis heraus, daß keiner der europäische« Staaten wirtschaftlich ein in. sich geschlossenes Ganzes bildet, daß jeder dieser Staaten die Eiußlhr gewisser Waren unbedingt benötigt, andererseits aber um eine Bezahlung dieser Wären zu ermöglichen und seine Währung nicht zu ruiniere», auch rusführen mußte, g-rng man von de« Kompensation^-! vertragen endlich zu den sogenannten Ko n trug ent Verträgen über. Vas Wese« des Kontingentvcrtrages besteht i darin, daß die zwei vertragschließenden Staat« einander^ wechselseitig die Ausfuhr-, beziehungsweise Eiusuhrbeivilli-' gung für gewisse Warenmengen und -Gättungeu zugesteheu. Die Durchführung des Vertrages geschieht nicht durch die Staaten selbst, sondern die Kontingente werden derr Kmrsleuten und Industriellen beider Staaten zur Arrsnützung überlassen. Die von Oesterreich, Mrst mtt Jugofrawieu. dam: mit Rumänien in der ersten Hälfte 1920 abgeschlossenen Handelsabkommen sind solche Konti,igentverträg« und habe« sich sehr gut bewährt. Bou namhafter, wirtschaftspolitischer Serbe wurde mehrfach der Uebergang Oesterreichs zum voll'stLndigen Fr e ihandel empfohlen, was auch die sich immer günstiger entwickelnde Zwischenhändler- und Bermittlerstellungi Oesterreichs sehr günstig beeinflussen würde. Aber selbst wenn man nicht so weit gehen will oder kann, so wird man doch^ frnertcitnctt, müssen,. 'daß' es von eütscheidender BedeütuNsg: für das künftige Wirtschaftsleben "Oesterreichs ist, daß 'durch Erweiterung der Listen jener Waren, für welche vollständige VerkehrSsreiheit besteht, durch- Einbeziehung immer neuer und vor allem wichtiger Wärengattungen alle Vorbereitungen, getroffen werden, welche einen künftige« Uebergang zum ’ v 0 llständigen Freihandel ermögliche« und sicherstellen können. Dadurch würde auch die schwierige handelspolitische Lage, in die Oesterreich durch die Aufttlegung der einseitige« MeistbegünstigungsÄausel tm Vertrage von Saiut-Germain geraten ist. mit einem Schlag« geklärt mrd verbessert werden. Angesichts der engen Wirtschaftsbeziehungen, ßie Oesterreich und die tschechische Republik miteinander verbinden, wäre ein Durchdringen dieser sendenzen m dem vor dem Abschluß stehende«Handelsvertrag zwischen den genamueu Staaten von ganz besonderer Bedeutung. WirLschAfts-nachrichten aus Rummrien. Ans Bukarest wird dem „Handelsmuftum" gemeldet: Laut Gesetz (veröffentlicht durch bas königliche Dekret Nr. 4061vom 6. Oktober 1920) wird die Befr eiung von de« Exportiaxen folgender Waren, welche aus dem 'Läirde exportiert werden, genehmigt': Steine, Sand, 'Wollgewebe, BaunrivoNgewebe, Geflechte aus diesen Materialien, Kognak, Rum, Liköre, Schwefel- und Essigäther, Amylalkohol ^Amhlazetat, Schwefelsäure, Besen (Maürri), Traubenzucker, kaustische und Kftstallsoda, Holzmöbel, Holzgeräte und Gegenstände: aus Holz, wie Näder, Wasfrrkübel, Leisten, Griffe,. Peitschenstiele, Schachteln, Kassetten, Nahmen.Drelm, Stores und andere, kombiniert oder nicht mit andere« gewöhnlichen Materialien. Die Exporttaxe für Baumwollmnpen wird auf 3500 Lei per Waggon herabgesetzt. — Am 1'. September wirb die jetzt in Bukarest neugegründete B'a nca Elveti ana si Nomana ihre Tätigkeit aufnehmen. An der Gründung der Bank ist schweizerisches und rumänisches Kapital beteiligt. Das Aktienkapital beträgt 20 Millionen Lei, eingeteilt in 8000 Aktien zu je 250 Lei, und ist voll emgezahlt. Die Bank wird sich mit Bankgeschäften aller Art befassen. Eine Erhöhung des Kapitals bis auf 100 Million«« Lei ist vorgesehen. — Ueber Ansilchen von siebenbürgifchen Geschäftsleuten des Hvlzhandelsfaches hat die rumänische Negierung die Gen:hnligung zur Errichtung einer Holzbörse i* Kl ause« bu r g erteilt. Der Wert der Krone im Jahre 1923. Di: Schwer Firma WeiliLWerner hatte lm Jahre islb einem Innsbrucker Kaufmann Waren gelicfett und war mit ihm Übcremgekommen, daß die Zahlung zu leisten sei, „WS die Krone wieder den Wert ZineS Franken haben werde". Damals war nämlich die österreichische Krone noch mit 70 Centimes dewettet, wäS den Schluß znließ, daß sie wieder auf ihre frühere Höbe empörst eigen werde. Die Schweizer Firma wartete bis zum Jahre 1920 auf die Elholnnfl der österreichischen Krone, verlangte aber am 25. Mai 1920 die B:.ahluug der Marenschuld, weil an ein Steigen drr Krone auf ihren früheren Wert, wie! aus den gegenwärtigen Verhältnissen ersichtllch sei, überhaupt nicht! mehr gedacht werden könne. Dn der Schuldner sich ans den Vertrag der r es. klagte die Firma aus Zahlung der Schuld, da sie, wenn Ke wufteg wolle, brdie Krone wieder dxn Mrt eW-j

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