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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-23 · Heft 924 (23.8.1921) · p. Seite 4

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 924 (23.8.1921)
Date
1921-08-23
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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Tagesbericht v - Der XII. Zi»«istenko«sreb. Bei bea Kongreßwahlen der jugoslawischen O r «Ol isatio n siegte dir offizielle Liste mit Dr. Ben»» H1 «i i mit 2000 Stimmt«. $i«tt 6ii|pi«g de« Komiteeder jüdische»» Delegationen. A« 16v Uttt> 16. September findet in Karlsbad eine PlenarsttzWg, de- Komitees der ikdischen Delegationen statt, an der die Vertreter sämtlicher jüdischen Nationalrate teilnehmen »erde». - Paris, 21. August. (JLd. Korr.-Bur.) Entge en ander--- i-nttmdeu Meldungen wurde in der soeben abgehaltenen Sitzung des zionistische« Komitees in Frankreich neuerdings festgestellt, daß N 9 r d a « und Marmore! dem Kongreß fernbletben »erden.. London, 21. August. iJüd. Korr.-Bur.) Die zionistisch« Föderation Englands entsendet folgende Delegierte zum XU. Zmn stenkongreß: Dr. Selig, B r o d e t s t t), Rabbi Doktor Samuel . D a i ch^e S, L. E i s n e r, Paul Goodman, B. Iemmerand Morris M y e r. Paris, 23. August. (F8d. Korr-Bur.) Die großen französiicheu Telegraphmagmtureu Havas und Radio sowie die großen.französischen Tageszeitungen entienden ihre speziellen Kongreßberichlerstatier nach Karlsbad. Das kanadische Eiuwanderungsgesetz.! Nächst den Bereinigten .Staaten hat K a n a d a die stärksten Einschränkungen der Immigration vorgenommen. Auch in Kanada rverde« die masten Schwierigkeiten der Einwanderung aas Ost» -uropa gemacht/ wodurch das jetzt befand'rs schwere jüdische Wandeiungsprotlem noch verschärft wird. Daß diese Verhältnisse unbedingt die Schaffung .einer gesamtjüdischen Emigranienhilssorganisatiou ersorden, daraus wcrst in emem instruknven Aufsatz .H. M. K h-ß.e r m o n, Selremr des jüdischen Kongresses in Kanada,-chm,- welcher das kanadische Einmanderungsgcsetz und seine Härten gerade für di; Mische E.nwauderuug einer genauen Analyse unterzieht. Er führt «nter anderem aus: -.Damit ein Emigrant nach Kanada sicher ist, nicht zurück, rückgr'chistt zu werden, muß er folgmde Vorschnften erfüllen«. Er -muß .a« Mistel« mindestens 250 kanadische Dollar (oder die ihnen gleichkommende Summe irr anderer Valetta), 'te. ner die R «isespesen bis zu dem Orte, wohin er fahrt, beutzen. Für jedes weitere Familienmitglied. das über 18 Jahre alt ist. muffen 125 Dollar, für Kinder von 5 bis 18 Jahr?«> -0 Dollar mitgenommen werden. Die Reise nach Kanada muß d i-r eck r von de» Lande, in welchem der Emigrant Staatsbürger^ -ist, nach Kanada erfolgen. Wohnarckenthalte in einem audMY Stagtk - sind schon oft zum Anlaß der Zurückweisung be£: Eüyv,anderes genommen worden. Auch die Schiffs' k. a r t e - in die'em Lande erworben se-'n. — Der Mlst. hes, MnnsndererS muß von den Behörden des L.u.n d e s, in welchem e> Staatsbürger ist, ausgestellt sein l, Päsfk>h-r vun den ausländischen. Konsulaten der einzelnen Ptsaten ausgestellt find, »erden 'Nicht aveckälinl). Der Einwanderer. muß p h u s i i Ä und geistig g «'j u n d und gut beten m n u d e t sein. er muß die r i ch t i g e A d r e s s e eines kanadisch en Einwohners haben, zu dem er fährt, und muß endlich eine Sprache lesen und schreiben können ^Hebräisch und Jüdisch «erden als Sprache anerkannt). G . "iv- Bon dem Nachweis der Geldmittel von 2&0 Dollar find bMik' E 1,1« r n, welche zu ihren verheirateten oder materiell unabhängigen Krndein, Kinder unter 18 Jahren, jwescheM-lyrm Eltern, Frauen, die zu ihren Männern fahren, # ür r i t e Landarbeiter, die Nachweisen können, daß fir bereits eine Stelle ans einer.Farm in Kanada habe«, D i e n st« H'n 8 ch 'e «r'-.die nachweislich eine Stelle anintm. Diese Kateglmen yv!i Einwanderern müssen jedoch den.Besitz der Reisespesen zu ihrem B mmmungsoit Nachweisen. Ferner können Studenten, dir rhrr bisherigen Hochschulstudien und die Ausnahme au eine ckinadische-Umverfirät Nachweisen, von der Erfüllung der oben - avgMrtni Answandelungsvorschrist befreit wrrdm. Der zeitw : l l l g « % u f e n t h a l t in Kanada ist auch . ohne Nachweis der ErMung der EmwanderüngSvorsihristm H a n d e l Sage nten, Schauspielern, Mitgliedern von Wvbliätigkeitsver einen erlaubt. . Unter den von der'Einwande>nng rundweg ausgeschlossenen Kategorien befinden sich nebst den überall üblichen lWahnsrm.ige, Vcrb'.ech'r nsrv.)anch 'Pe^ioueu, die Geldunter st ützung ooy einer H i l i s o r g'aNi s a 1 i o n erhalten . ’&öbcTi, .* um ihnen die Rrrse zu . ermöglichen, und solche, del ert Sch t s s s k a r t e durch eine W o h ltätigkertS- : n ft i t u t i s n b e z a b l t wurde. All dies beweist. daß diese Bestimmungen gerade die jüdische Enwaneenmg nach Kanada ,.'LÜ gänzlich'zn unterbinden'geeignet find. Profesior Dr. Samuel Kraus — wieder in Wien. - Die Meldung eines Wiener Blattes über die in Budapest 5,'algte Verhaftung des Direktors deS WieuerJüvisch-thrologischeri , Seminars, Professors Dr. S a m u e l K r a u s, ist ersrmlicherspri'e dahin zv ergänzen, daß der Gelehrte Sonnlag nachmittags wohlbehalten' wieder hier ankam. Die„Verdachtgründe", die zu seiner Berhastung geführt hatten— rin Brief, den «e aus Gefälligkeit für eüien,Bekannten mügeitommen, und ein Zeir«ngSblatt, in das er testen Kämm' eingewickelt hotte und auf dem zufällig die, Einladung z« einem internationalen (!) Haudelsangestelltenkongreß gedruckt I war — erwiese» sich zvm Glück als doch nicht a«Sr'ichevd genug, um den Gelehrten länger als zwei Tage mit g«-- mn»e« Verbrechern zusammen bei Waffer und Brot gefangen z» Uitteilllngell ans dem Publikum. _ Grösster «ad bester Käufer Wiens »U9 brillanten, perlen Juwelen, EtfeleteinfiSndler Rabinowimcl», Juwelier S|«1LIA»3TMSSE 5 IU, STEPHAMIE6TRA8SE 3, Nr Ir. 8 aahlentr.)Tel.8MI (Jetzige HollanlttrMte) he eigenen Bewe •Ile Opernrug, Zag. K&rataeritr. Tel. 4548 senwtag aesoMoeeea. Hören Sie auoh unsere Preise halten. Vielleicht hat man auch nur einem Manne, der sein Leben ausschließlich der jüdischen Literatur und Wiffrnschaft geweiht hat, einen kurzen Einblick in die Segnungen christlichnationaler Kultur vergönnen wollen . .. Die Aufhebung der Spielhölle im Badener Kaiserhaus. Dio Aufhebung der Spielhölle irn .Kaiserhaus" iu Baden, die von einem Wiener Polizeikvmmissär, Doktor Le wisch, und Wiener Kriminalbeamten durchgeführt tvurde, bildet in Bado« das Tagesgespräch, rnrd dürfte auch in Wiener Spielerkreisen unangenehme Ueberraschung hervorgerufen haben, weil rege Wechselbeziehungen zwischen Baden und Wien bestanden, und weil die Aushebung in einer mit ganz besonderen Schutzmaßregelu geschützten Billa erfolgen Sonnte. Wir erfahren üb«r die Angelegenheit: Das,Iaiferhaus" in Baden ist der schmucke Neubau inmitten eines Gartens, der zur Zeit, als das Armee-Oberkommando seinen Sitz in Baden hatte, dom Chef des Generalstvbes, Feldmarschall Conrad, als Quartier diente, und der später vom Exkaiser Karl als Aufenthalt benützt wurde, und .wo der frühere Herrscher auch Audienzen zu erteilen pflegte. Die innere Ausstattung der Mlla ist dementsprechend kostbar. Nach dem Umsturz war die Billa von her durch ihre vielen Affären bekannten frühere Schauspielerin Frau Rnttersheim gemietet. Ein Konsortium erwarb später die Billa, um sie zu einer Spie lhölle um zugesta lten. Dem Konsortium gehörten an: Der Kaufmann Werner Engemann, Landstraße Hauptstraße 31 wohnhaft, ein Herr Karl Böhm von der. Praterstraße, ein Herr A. I. T scho r y, Prinz Eugenstraße 10 wohnhaft, der jetzt verreist ist, und durch einen in Baden ansässigen Herrn Buchbinder vertreten ist, ein tschecho-slowakischer Staatsbürger aus Prag, Herr Brabetz, ein gewisser Herr Odvntzoff, von dem die Fama erzählt, daß er einstmals Chef der Staatspolizei in Odessa gejvesen fein soll, ein gewisser Herr Gregor Tovlin und sein Bruder, Semo Tvvliu, sowie ein Baron Stosch» der die Rollte einer Matre de Reoeptiou mit Würde aus füllte. Das Mäntelchen, mit dem die Gründung nrngeben wurde, war der „Cercle -des Etrangers", (Klub der Fremden in Baden), der am Kaiser Franz-Ring 7 feinen Sitz hätte. Besonders streng , waren die Mfnahvrsßormalitäten, die zu erfüllen waren. Das Kasino ging anfangs schlecht, bis schließlich ein Herr Leopold Weiß, am 7. Juni 1889 zu Nagh- Sarta in Ungarn geboren, Linke Wienzeile 10 wohnhaft, im Verein mit einem gewissen Samet die Villa übernahm. Gezahlt wrtrden dafür zweieinhalb Millionen Kronen, von de»en 1,600.000 Kronen bar auf die Hand gezählt wurden und die restlichen 900.000 Kronen täglich von den Spielerträgnissen hereingebracht werbe« sollte«. Ein ganz besonderer Vertrauensposten war dem Baron Stosch anvertraut; er hatte die Gäste zu empfangen und zu perlustrieren, ob sie auch' zuverlässig sind; dafür bekam er allabendlich seine 3000 Kronen. Das in dem Cercle gespielt werbe, war ein öfsentliches Geheimnis, Und auch zahlreiche anonyme Anzeigen machten die ohnehin unterrichtet« Polizeibehörde auf den wahren Charakter des ,Mr'ew" anftnerksam. Aber der Nachweis war fast tlmnöglich zu erbringen, da ei« Netz glänzend organisierter Schutzinäßregeln jede Störung förmlich ausschlvß. Aufpasser., mit einem „scharfen" Hund machten im Garwn^bei^der.Villa nachtlicheyveile die , Runde. Daß auf dem gewöhnlichen Wege irgendein fremder Gast eintretew könne, erschien ausgeschlossen; dazu war die Kontrolle zu streng, und Signale hätten jeden unerwünschten Besucher zeitgerecht angekündigt. So blieb denn der'Polizeibehörde Mn anderer'Msweg, als der des Handstreiches. Im Einvernehmen mit dar Lokalpolizei übernahm Pollzeikommissär Dr. Lewisch domWiener Sicherheitsbureau die Aufhebung des Spielklubs'. Schon in der Nacht vom 19. auf den 20. d. M. war es einem Kriminalbeamten gelungen, unter der Maske eines Naphthaindustriellen Eintritt zu erlangen. Er 'sah sich in den Sälen um und konnte, ganz und gar nicht beargwöhnt, feststellen, daß Bakkarat zu hohen Einsätzen gespielt wei^e. ' ' Kn der Nacht zum Sonntag wurde die Aktion ausgeführt.Bost dec^ Pension „Zellerhof" aus gelangte die Polizei' in den Gärberides „Kaiserhauses". Bon dieser Seite, die kaum eine' Ueberrumpelnng befürchten ließ, war die Bewachung nicht so streng, und im Nu waren Dr. Leisch und seine Leute, im Hause. Ehe es möglich war, die Gäste zu warnen, waren sie im ersten Stock, wo ichnen eine innen mit Sperrkette versehene Tür. den Eintritt unmöglich zu machen drohte. Dr. Lewisch stemmte sich im ersten Anlauf gegen die Türe; sie krachte, «und plötzlich sprang innen die Türkette heraus und die Türe stand offen. Der Aufpasser wurde über den Haufen gerannt und Dr. Lewisch und seilte Leute stürmten in den Spielsaerl. Indessen hatte die Gendarnrerie die Ausgänge besetzt, so daß van den eigentlichen Spielern keiner 23. August 1921 _Sk. 924 Letzte Nachrichten. Irisches Parlament. »i« Antw.rt mtf M« tnglifdj« e<k|iie«Rg«it abgelehnt. Dublin, 23. August. (Reuter) Im ' Berlauf einer heSej>i stattgehabten g e h e i m t,# Sitzung des irischen Parlaments wurde amtlich mitgeteilt, daß di« öffentliche Sitzung, i» die welcher die Antwort auf die Vorschläge der britische« Regierung bekanntgegcben werde« wird, wahrscheinlich nicht vor Freitags stattsinde« kann. Man glaubt, daß dnse Antwort sicherlich nicht eine Annahme d-r britischen Bedingungen dar-; stelle», aber derart abgefaßt sein werde, daß sie die W i e d e r-- aus na hm« der B e r h a n d l« v g e n »icht »»- möglich mache. Sieg der albanische« AnfstLndtsche». Graz, 22. August. Wie die »Tagespost* ans Delgrav. meldet, habe» die albanischen Aufständische» em« Sieg über die Negierungstruppen davongetragen. Die Kämpfe dauerte» einige! Tage und endeten mit einer entschiedene» Niederlage der RegiernugSs truppen. Die Aufständischen marschieren auf Tirana, de» Sitz j der albanischen Regierung, dessen Einnahme durch die Ausj ständischen unvermeidlich sei. Die Reqiemng habe bereit- Tirana' vei lassen. das Haus verlasserr konnte. An Ketons wurde» Werte in der Höhe vou 1,270.000 Krvwn gefunden und beschlagnahmt. Der Handstreich wurde Um etwa dreiviertel zwei Uhr früh ausgeführt und im Saale wurden «chtunbfünfzig .Personen ungetroffen. Sie wurden rrun perlustriert. Der Amtshandlung wohnte der Staatsanwaltsnbstitut von Wiener-Nenstadt, Doktor Wladimir Fickeis, bei. Sie dauerte bis Sonntag früh halb zehn Uhr. Dr. Lewisch nahm, bas Nationale der Gäste des Spielsaales auf. Die Polizei.ßorrespondenz veröffeMicht: die Namen der Angehaltenen, unter denen sich meistens Ausländer befanden. Während die Spieler nach Aufnahme des. Nativnals entlassen wurden, wurden der Schauspieler Jwanuelli, der Kaufmann Matchilewitsch und der Private Boris Tovb in, die als Croupiers fungierten, und der „Zeremvnienmeister" des Cercle, Baron Stosch, von der Gendarmerie verhaftet und dem Bezirksgericht Baden überstellt. I» der Kaiservilla fand man Karten, Cagwkkeu, Spielkassetten, Jetons «sw. i» großer Menge. Man fand aber auch das Besuchsbuch, in dem alle Mästo. seit Wochen und Monaten eingetragen sind, auch sie werden durchwegs perlustriert werden. Es befinden^ sich auch Namen bekannter Spieler darunter. Gegen sämtliche Teilnehnrer ist die strafgerichtliche Untersuchung eingeleitet. Die „Kaiservilla" wurde behördlich gesperrt; die Schlüssel wurden d«r Gendarmerie Bade» übergeben, welche» sie dem städtischen Wohinungsam» Baden übermittelt hat. Unter dem Verdacht der ScheckfSlschpng. Am 12. b. M. kam vom Generaldirektor d« Staats- und Sicherheitspolizei w Bukarest das telegraphische Ersuch« an die Wimer Polizeidirektio», die Verhaftung einer gewiffen Siegfried S a r a g a vorzunehmen, der der Mitschuld an Scheckfälschnngrn' verdächtig sei. Es sollte sich unr Schecks der Bank .MarmaroS k Blank und Credit Ronmaine handeln. Auf Gnmd de- Ersuchenwurde am 13. t. M. der Söjabrige Fabriksmhaber Siegfried' Saraga. zu Verlad in Rumänien geborm, I., Franz Josefs- Kai 45 wohnhaft, verhaftet. Nachträglich wurd«: do» der rumamfchen Gesandtschaft in Wien mir geteilt, daß > Saraga, ein Genosse des nn Juli l. I. weg« Scheckfalschnng, vrrhaftetm und dem Landesgericht eingelieserten Dr. Alexander, F r e« d, in Betracht komme. Nach der gleicht» Mitteilung foffj eilt zweiter Genosse des Dr. Freud, ei« gewisser Rudolfs Schneeweis, in Bukarest verhaftet worden fein und die de» Saraga belastenden Mitteilungen gemacht habm. Caraga stellte bei seinen Verhören jede strafbare Handlung in A b r e d e und behauptet, Dr. Freud und Schnerweis überhaupt nicht zu kenne«- Ja Wien konnte bisher seine Beteiligung an den Scheckfälschungen nicht festgestellt werden. Saraga wurde dem Landesgericht ein-- geliefert. _ Verhaftung des gewesenen Erzherzogs Rainer Salvator. jKaibwch, 22. August. Gestern wurde hier der. frühere Erzherzog Rainer'Salvator, der'in Gesell--^ schastdes Barons Ni coli c, des Schwiegervaters seines' Briuders Leopold Salvator, reiste, verhaftet. Er soll einen falschen Reisepaß bei'sich gehabt haben. ^Der frühere Erzherzog Rainer Salvator ist der älteste Sohn des gewesenen Erzherzogs Leopold Salvator, der ü« Spanien lebt. Er steht im 86. Lebensjahre.) * Personalnachricht. Das BundeSministerm« für Innere? , und Unterricht hat dem Oberlehrer Jfidor F a l 1 i t s ch e k auS- Anlaß semer Uebernabme in den Ruhestand fllr sei« vieljahrigeS! schr. verdienstvolles Wirken im -ffentlichm Schulamte den Dank» »nd die belobende Anerkennung ausgesprochen. * Begräbnisse am heutigen Tage. Alter Fried« Hof: 9 Uhr Nrugebauer Wilhelm, 9 Uhr LV Min. Löwy Rosa. 19 Uhr Schmrdek Samuel. —NeuerFriedhof: 9 Uhr 90 Mm. Ripp Sophie, 9 Uhr M Min Engel Adolf, 1V Uhr 4o Mm. Bezallel David, 11 Uhr Weil Artur. «

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