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Wiener Morgenzeitung · 1921-08-16 · Heft 917 (16.8.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 917 (16.8.1921)
Date
1921-08-16
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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yn. vtt .Men. Mensrss_• Miener Morgenzeitung Bankhaus M. ROHATYN Wien, l., Maria Theresienstrasse Nr. 10 Telephon 20-3-63. ' Durchführung: snmtlic’ier Banl? -Transaktionen. A:v ir:d Verkauf sämtlicher Devisen und Valuten. Der Volkswirt. Gestempelte Kvone ----- —.58 Centimes. Auszahlung Wien ----- —7v Centimes. rin jiitn'tt notierte: >\t östcrreicknche Krone . . .-.70 (-.70 an 13 .'lugust) a!- ötzecr. aestemvelce Krone .-.58 (-.58 Qt, 13 August ne t»ebsd'iictjc Kcvrr . . . . 7.17 ( 7.40 am 13 August d: Mark ........ . ( 7.07 V, am 13 August nram . ..k ■ . »50 1 3 50 am 13 August) ^uka eil.. . . 7.50 7.65 . am 13 August Auiwc eit ........ . 16) « 1>0 ' am 1.3. Auguü) tckarswan ........ . — 28 —.29 am 13 August) Deutscher WirLschaftsbrief. Berlin,?. August 1921. Die deutsche Rerchsbank und der ReichStomm I f fä r | u c Einuub Ausfuhrbewilligung (eine Behörde, die für die lleberwachung des Auszenhandels zuständig ist)- haben sich 'mit einer ernsten Ermahnung an» die deutsche Gesellschaft gewendet, mehr als bisher bei Verkäufen ins Ausland in aus lIndischer Währung und nicht in Papiermark zu fakturieren. Gegenwärtig ist es so, daß etwa $0 Prozent des g.samten deut'chen Exports in Papiermark und 40 Prozent in ausländischer Valuta fakturiert werden. Dos Vorgehen der Reichsbank ist diktiert von der Besorgnis um die Ausbringung der für die Reparationen erforderlichen Zahlungsmittel. Aus diesem Grunde und. ferner aus dem anderen Grunde, weil man der schädlichen Devisenhamsreret und der Kapitalflucht energisch entgegentreten will, ist damit zu rechnen, daß der Deviseneingang der deutschen Exporteure schärfer als. bisher kontrolliert und überwacht wich, und dätz dtftEx orrmre für einen bestimmten Prozentsatz der ausgeführten Werte ablieserungspflichtig (in ausländischer Währung) ' gemacht werden. Vielleicht kommt es auch zur Wiedererrichtung der Devisenzeutrale. Noch ein anderer Gesichtspunkt »ist für das Vorgehen der Reichsbank uud des' Reichskommissärs für' Ein- und Ausfuhrbewilligung maßgebend: Vas ist die Bekämpfung deS deutschen Balutad ump ln g-Exp» rts von innen. Daß ein solcher wirklich besteht, ist nicht abzustrftlen. Hat doch die Ausfuhr im Jahre 1920 dre Einfuhr um etwa 10 Millionen Doppelzentner überstiege!». Nur wegen des schlechten Balntastandes konnte die AusfMr diese Höhe erreichen und mit Recht ist deshalb vom deutschen „Ausverkauf" gesprochen worden. Erfahrungsgemäß ist die Gefahr des Valutadumpings am größten dort, wo nach dem Ausland nicht in der Währomg des Auslandes, sondern in» Papiermark verkauft wird. Wenn nun die amtlichen Stellen' einen verstärkten Lebergang.zur Fakturierung in Auslandswahriing propagieren, so rechnen sie so, daß man damit den gegen den deutschen M»lütadumping-Export gerichteten protektionistischen Bestrebungen de- Auslandes am besten entgegentritt. Ferner rechnet man damit, daß man aus dem deutschen Export größere Werte als bisher erlösen kann, indem die Balutadiffer^Nzen iutty mehr bei* dxu scheu Volkswirtschaft und nicht den ausländischen Konsumenten zugute kommen. Ueberdies kann auch nur so eine Stabilisierung der Exportpreise erzielt werden. Zum. ersten Male seit, Kriegsbeginn liegen von sämtlichen Schiffahrtsgesellschaften wieder Geschäftsberichte und Abrechnungen vor. Gute, Gewinne haben die kleiner««, vorwiegend in der Ost- und Nordseefahrt Beschäftkgtzeii Reedereien erzielt, die die Möglichkeit chatten, mit den während d-s Krieges in ihrer Hanp befindlichen oder aus dun Fried. nsv.'Nrag ihn Ln verbliebenen k7r.ineren "Schiffte die günstige Konjunktur mit hohen Frachtsätzen auszunützen. Dagegen gewähren die größeren Ueberseerederein, die in ihrer Tätigkeit durch den Krieg lahmgelegt und durch den Friedensverlräg ihrer Schisse fast restlos beraubt wurden, ihren Aktionären eine nur mäßige Verzinsung des An<- lagekapitalS. -— Das Deutsche Wich will nach dem ReedererabfindungSvertrag insgesamt 11,97 Milliarden Mark für den Wiederaufbau der deutschen Handelsflotte aujwenden. Mit dieser Summe von 11,97 Milliarden haben sich die Reeder verpflichten müssen, mindestens ei" Drittel der früheren Ton nage,, das sind 2,6 Millionen Donnen Tragfähigkeit, längstens innerhalb zehn Jahren zu bauen, davon mindestens ' 90 Prozent auf deutschen Werften. Der Wiederaufbau der deutschen Handelsflotte^ fchreitft rüstig vorwärts. In letzter Zeit mehren sich die Nachricht:«, daß deulsche Reedereien Schisse im Ausland erwerben.' Aus Euglaijd wurden denlsche Rcparätionsschiffe uückerworben und in Schweden trat Deutschland auch verschiedentlich als Käufer von Schiffen auf. Die Berichte, die die Preußischen Ha, dolskammern über »en Geschäftsgang in Handel uud. Industrie im' Monat Juli dem preußischen Handelsministerium erstattet haben, spiegeln den Einfluß der fortschreitenden Ausführung der K ep a r at io n s I fiistu n ge n auf die deutsche Volkswirtschaft wieder. Sie bewirke ein« weitere Senkung des Markkurses und brachte im Zusammenhang mit den zum Herbst geplanten St u ru Zeichen für ein Fortschreiten der Teuerung mit sich. Ein Steigen der Produktionskosten. BANK UND WECHSLEROESCHAFT S. ADVOKAT &C2; Wien, UFranz Josefskai 65 (Ecke Schattenring) J;!?Äg j KaJanteste Durchführung silmtl, Banku. Börsetrausaktionen. | und damit auch der Wäre 'pr.ise wurde ton manchen Seiten befürchtet. Darum machte sich im Groß- und zum Teil auch im Einzelhandel wie auch in d..r weiccrverarbfttmden Industrie vielfach ein lebhaftes Bestreben nach' Emdrcku'g zu günstigen Preisen geltend. Di« gesteigerte Nachfrage hob den Ge- 'chäftsgang d?r meisten Industrien. Die B'ssrumg wurde aber in steigendem Maße beeinträchtigt durch die Wirkungen der „Sanktionen", die den Export' vielfach unmöglich machten und die Industrie des besetzten.Gebietes ebenso wie dein innerdeutschen Verkehr schwer beeinträchtigen. Drs Befestigung des Eisen Marktes macht weitere Fortschritte. In dcr Elekt rizitä tsin d u st ure schritt die B sserung des Geschasies fort. Die Lage dei. K leirr eiseuindu str ie hat sich gegen den Vormonat nicht wes'intftch gebe's' t Dre 'meisten I -duftien a'P ilen nach.wie vor niit Kurz,chlchv.u Das Auslandsgeschäft erfuhr Hemmungen durch die 'Abspirru matznahmen in Italien, Spanien'und der Schweiz. In« brr B a u nt w o l l i n d u st r i e hielt dre günstige Geschäftslage auch " zu Beginn des Juli. yn. In der zweiten Hälfte des Monats ließ dagegen das Geschäft etwas nach. Die Aufträge gewährleisten eine.Beschäftigung auf zwei. bis 'drei Monate. Auf dem deutschen W o llm arkt nahmen die Käufer vielfach angesichts her Valutaverhältnisse eine, abwartende Haltung ein. Die Spinnerei wird voraussichtlich bis zum Jahresende voll beschäftigt sein. Die -Lage der Tuchindustrie hat sich weiter verbessert. Teilweise war dre Nachfrage sogar so stürmisch, daß die reichlichen Lagerbestände bald geräumt waren. Die Besserung der. Arbeitsmarktkoige hat auch im Juni und Juli weiter augehalten. Bei nicht einheitlichem Gesamtbild weist in erster Lryi« das Textilgewerbe eine weiter« B?ss:rung auf. Die Arbe rftslo sonst a tistik der Ärbeitnehmerorganisationest zeigt einen verstärkten Rückgang der Arb itslosik it. Von 5,761.596 Mitgliedern waren am 25. Juni 170.612 oder 3 Prozent aller -Mitglieder arbeitslos/(im Vormonat 3,7 Prozent). Die- Statistik der unterst^rsn Erwerbslosen läßt auch im Julr Atrien weiteren Rückgang dev ^Zahlen er kennen^. Dieser ist allerdings zum Teil wohl weniger auf eine wirtschaftliche Belebung' als auf schärfere Handhäbung der Fürsorgebestimmung zurückzusühr.'n. Die Gesamjzahl der unterstützten Vollerwerbslosen ging von 358.161 am 1. Juni auf 316.970 am 1. Jull, das heißt um 11,5 Prozent zurück. Die Statistik der öffentlichen Arbeitsnachweise ergab gleichfalls eine weitere Verbesserung der Gesamtlage. Das Projekt des Koirzesftouszwanges im Bankgeschäft. Zufolge eines Gesetzentwurfes, der in den setzten Tagen den wirtschaftlichen Korporationen zur Begutachtung zugegangen ist, soll der Betrieb von Bankgeschäften an eine besondere, nach freiem Ermessen zu. ersteilende Bewilligung des Finanzministeriums geknüpft sein. Um die Bewilligung müßten alle jene Geschäftsinhaber nachsuchen, deren Firmen nicht schon vor dem 1. Jännor 1919 ins Handelsregister eingetragen waren. Auch für die Errichtung von Zweigniederlassungen in- und ausländischer Bank-Aktiengesellschaften (Kommcmditgeselbschaften) und Gesellschaften mit beschrankter Haftung ser in jedem Falle die Zustimmung des Finanzministeriums einzuholen, wobei dieses die Bewilligung eines jeden Ansuchens von einer Zustimmung der Gemeinde des betreffenden Betriebsortes abhängig machen kann. —- Dazu möchten wir bemerken: Wir sind dagegen, daß unausgesetzt Bankgeschäfte, be- . sonders in Wien, wie Pilze aus dem Boden schießen, die sicher nicht alle Existenzberechtigung haben. Andererseits muß gegen eine derartig reaktionäre, polizeiliche Beschränkung und Bevormundung schon heute p r o t e st i e r t werden. Besonders der Rückgriff auf den 1. Jänner 1919 scheint uns ausgesprochen gesetzwidrig. ,p Die wirtschaftlichen Sanktionen und die Berliner Börse. itzerlin, 15. August. Der heuiige Börsenverkehr stellte hinsichtlich des Kaufandranges des Publikums, des Umfanges des Geschäftes und des Ausmaßes der Kurssteigerungen allez bisherDagewesene in den Schatten. Neben der Aufhebung der wirtschaftlichen Sanktionen ist vor allem die sich fortsetzende Eni wertung des Martkurses die Triebfeder für die anhaltenden Kurssteigerungen aller Aknenwerte. Im Grirndverkehr zog stch die Festsctzuna der Ansangskurse wegen des enormen Umfanges der Aufträge bis gegen 1 Uhr hinaus. Für die zu Emheitskursen gehandelten Jndustnewcrte ist der Kausandrang bei den Banken, so stark, daß ein großer Teil dtx .Aufträge überhautzt nicht ausgeführt worden kann, .wofür Stöße unerledigter Börseirdepeschm den Beweis bilden Die Kursfestsetzung zog, sich bei enienlen starken Steigerungen wieder erheblich hinaus. Im Grundverkchr betrugen die Erhöhungen für Nhcinisch-wcstfälische Montanwerle 45%, fiir Mannesmann sogar über 80%, für chemische Werte 10 bis 35%. für Elektrizitäts-Aktien und die anderen Jndustriepapiere 10 bis 20%, Oberschlestschr Montanwerle vetzklchnetm gleichfalls starke Kursbefferungen. Auch Valutapapicre, wie Mexikaner, amerikanische Bahnen und Kolonial-Aktien, waren wieder in den Bereich der AufwältSbewegung miteinbezogen. Auf dem Schiffahrts-, Banken- und Rentenmarkt war das Geschäft ungleich stiller, bei entiprechend geringen Kursveränderungen. In Dcv irn traten um Verlaus erneute starte Echöhrmgru em. 16. Auqust 1921 Sette 7 Die Verhandlungen -wischen der Tschecho Slowakei und Ungarn. Eutgcgoi, den ftinerzeitigen - offiziellen Ertlärungm zwischen der Tschecho-Slowakei und Ungarn f eien bedeutsam Verhandlungsergebnisse erzielt worden, erfährt man au' einer im „Prager Tagblatt" veröffentlichten Darstellung de' . D'r. M a d c 11 c, daß die Erfolge keineswegs so 'erhebend waren. Das einzige positive Ergebnis ist, daß U-igarn 10i> Waggons Mehl gegen Koks und Kohle liefern wird. Grtreid wollt« es sticht hergebsn, um feine Akühlenindustrie.zu. schütze » . Für-dis Eisenwerke wurde die Reziprozität vereinbart, w.« «S kam;u keiner Einigung bezüglich der Erezuguilg laud wirtschaftlicher Maschinen, ferner auf dem Gebiete de Möbelindustrie, der Textilindustrie, der Zernentinduftrie, de Einailiildnstri? uub sh ließt ich der Zuckern, dustne. Aul der Gebiete des Holzgefthäftes -verlailgte. Ilugärn die Li.'f:r?.n. von Schwellen. Telegraphenstangen und Gnlbenholz. Na' im' Falle dieser Lisfernng onrch die Tschecho-Slowakei w.v es bereit/Brennholz-abzunehmen. Erschwerend wirkte .di polnische uub rumänische Konkurrenz, denn sie hat c>1 Preise ermäßigt, trotzdem beiden Teilen klar war, . da> weder Polen noch Rumäni.'n in.absehbarer Zeit liefern könr-.«.». Ungarn verlangte weiter' Malzgerste und' bot dafür Fur.ee gerste an; die Lieferung von fertigem Mal-lehnte es ah> Die größten Schwierigkeiten bereiteten die Verhandlungen üb.« . die 'Nostrisizierung . der Uuternehiiiungen. Ungarn wollt. Unter keinen Ur.ftäiibeu eine Rost isizierntzg auerT&ircu hat höchstens zugegeben.' daß die Sache teilweise gelöst w cd? ' nämlich in der W.ise-, daß ftir &v« tschecho-stowakische Revub i die b'etrefsendcn Untevnehnmngeu v^ nur Generalvertret::.v.-e» errichten, wob ft jedoch d'er Wtz in Budapest zu bl.-ibsn l ä ttz Dr.! M'aderic ist der Meinung, daß dev Handelsvertrag nti* Polen, über den anfangs Sept.wber verhandelt werden w'r> noch früher beendet fein wirb als der Handessv?rtrag Magy arten. Die russische Petroleumindufirie. Di; Petroleumproduklion in diesem Jahre ergab bei w iln nicht d n gewünschten Ertrag. So wurden in den bm Gr bieten Baku, G,osnyj und Emba gefördert Cm Millionen Baku Schätzung. Produktion 1921 Jänner 13 730 12.891 Februar 14-095 12.298 März 14.115 13.448 April 13 969 13 347 55.909 52.952 (Produktion 95% der Schätzung.) D:e Jahresproduktion -in Baku wird zirka IFjO bis 16 Millionen Pud betragen. G r o 8 n y j Schätzung Produktion 1921 Jänner 11.900 ' 4.018 Februar 14.095 5.278 März 10.314 6:908 36.309 16204 (Produktion 45% der Schätzung.) Für das ganze Jahr 1921 betrug die Schätzung 83'3 Mil Nonen Pud, doch wird die Produktion kaum 50% Übersteigen. Emba Schätzung Produktion 1921 Jänner 0.050 0.028 Februar 0150 0.088 März. 0.300 V.012 Diese Produktionszahlen, die der bol'ch.'wikischen Pc st entnommen sind, zeigen,' wie es mit der Ausbeute, mit de Arbeitsleistung steht. Allerdings kann diese allein nicht für di teilweise geringe Ausbeute verantwortlich gemacht werden, da dr Transportmittel fehlen^ um die Prodnktlvu in größerem UmsauauSzuführeu. Sehr schwache Ernte in Ungarn. Aus B u dapest wird berichtet: Nach dem Saaten» standsbericht des Ackerbauministeriums kam das anhaltend trockene rmd heiße Wetter dem Getreide und. den Druscharbeite zugute, war aber für Hackfrüchte, besonders für Mai» und Kartoffeln, sowie für sämtliche Gartengewächse überaus schädlich. Abgesehen von den G'etreidesorten ist in samt, lichen Produkten eine schwache, vielfach sogar sehr schwach» Ernte zu erwarten. Das Emsammeln des Weizeri s ist überall beendet. Auch der Drusch ist im Gange, iu ein. zelnen Gebieten sogar schon beendet. Die Qualität ist aus gezeichnet. Die jetzige Schätzung weist gegenüber dem letzten Ailsweis ein Mehr von 104.000 Meterzeirtner aus.-Das E'.n« bringmrs des Roggens ist ebenfalls schon beludet und' der Drusch nähert sich der Beendigung. Das Plus gegenüber den Ernteaussichten vor zwei Wochsn beträgt 76.000 Meter, zentner. Der Drusch der Gerste nähert sich glekchsalss der Beendigung. Das Produkt ist größtenteils schwach, ft:üenlrei.f mittelschwach. Der Ertrag au Gerste wird aus 4,511.658 Meterzentner geschätzt. Der Hafer schnitt ist im großen und ganzen beendet. Das Produkt ist iw allgemeinen schwach, und schütter, tza der Hafer durch die aberrnalige Hitze in feines Entwicklung gehemm^ wurde. Der Ertrag dürste sich auf 2,743.848 Meterzentner belaufen. Mais weist eineu neuerlichen-Rückfall auf. Die lange Dürre uub die abnormale Hitze haben die Aussichten verschlechtert. Dasselbe gilt von Kartoffeln. Obst ist im allgemeinen schwach. Die neuen votniföcn Zollverordnungen. Durch Brrfügnng der polnischen Regelung sind die bishe> bcsteiielu c» E>u- und Aussuhrbewclligungep für den Warenverkehr mit ö<iu Auslande ab 11. Julr l. I. aufgehoben worden. Dagegen l>le<bt die Liste der zur Ein- und Ausfuhr verbotenen Waren in Geltustfl' und Ausnahmen können nur fallwecke vom Hauv amt mr Ein- und Ausfuhr in Wanchau ge taltet wcroen. Gleichcnlm wird der Balutazuicklaa (Lollaaio) auf LuraSaegeußäude aut 19.900 «böht. O

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