Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 909 (7.8.1921)
- Date
- 1921-08-07
- Page
- Seite 16 (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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Lien, Sonntag.. -ßnette* ÄrorgenzettüüK' /. August 19211 ‘ .Nr. M Israelitische Kultusgemeinde Wien; ... * ' ' Z. 2490 ex 1921. Eandmachung . betreffend die Errichtung von »•wendenden Vorheter (die Kamen derselben sind im jsuch arrzuaobon) genaue Ausweise, über Charakter, 1. Der Vorstand beabsichtigt für den gegenwärtigen Bedarf an temporären Rathäusern durch eigene Massnahmen voriusorgen und wird demgemäss nur im Falle tatsächlichen Bedürfnisses die Genehmigung für ein temporäres Bethaus an Private erteilen. Hiezu ist im Sinne des § 79 de^" Gemeindesfatüls die Bewilligung des Kultusvorstandes vor Erlangung der behördlichen Genehmigung einzuholeD. ' 3. Die Gesuche um Bewilligung sind bis längstens 25. 'August'd./J, im Einreichungs-Protokolle der Israel. ICultusgemeinde,. I., Seitenstettengasse 4, 2. Stock, zu überreichen. Später, einlangende Gesuche werden zut ückgeviesen. Auf nicht entsprechend belegte Gesuch? wird keine Rücksicht genommen, I. Die Gcsuctetelier haben ftlr sich1 und für die zu verv Gesue Moralität und Befähigung-zu erbringen. 4. An weibliche Personen wird weder direkt noch indirekt eine Bewilligung erteilt. 5. Die als Betlokale einzurichtenden ‘Räume müssen sich für diesen Zweck vollkommen eignen und ist die schriftliche Zustimmung des Vermieters sowie des Hauseigentümers izur diesfätligen Verwendung bei Zubringern 6. Wohnungen und andere Lokale dürfen nur dann zur Abhaltung des Gottesdienstes verwendet werden, wenn sie vollkommen ausgoräumt sind und an den Festtagen ausschliesslich für den erwähnten Zweck benütrt worden. 7. Fiir Lokale, in welchen während des Jahres Veranstaltungen staUfinden, deren Tendenz unvereinbar ist mit einer Stätte, an welcher ein Gottesdienst ab gehalten werden soll, wird eine Bewilligung nicht erteilt. 8. Die Errichtung eines temporären Betlokals in der Nähe von ständigen Be'häusern wird in der Regel nicht bewilligt. - 9. Eia Ankauf von Betsitzen seitens der Kultusgemeinde ist'nicht zu gewärtigen. 1 10. Die-Bewilligung wird den Betlokal-Inhabern nur unter der Bedingung erteilt, dass dieselben der KuUusgeineir.de für unbemittelte Personen (Männer und Frauen) zusammen den zehnten Teil der von der Behörde genehmigten numerierten Sitzplätze unentgeltlich lis längstens 15. September 1921 zur Verfügung stel-on. II. Zur Sicherstellung der Einhaltung dieser Verpflichtung sowie aller für die Erteilung der Bewilligung zur Errichtung eines temporären . Bethauses gestellten Bedingungen ist eine Kaution zu. erlegen, welche bei Nichteinhaltung auch nur einer dieser Verpflichtungen für wohltätige Zwecke der KuHusgoiüemde verfällt. Die zu leistende Kaution' wird auf Grundlage der seitens der Behörde bewilligten Anzahl von Sitzplätzen mit je K 10 für den Sitzplatz bemessen.; * 12. Der Text einer etwa beabsichtigten Anhoncierung oder Plakatierur.g ist dem Gesuche zur Genehmigung anzuschliessen. lZ. Unmittelbar nach den hohen Feiertagen ist an den Vorstand, der israelitischen Kultusgemeinde Wien ein Verzeichnis der beim Aufrufen zur Thora erfolgten Spenden mit Name und- Adresse des: Spenders sowie genauer Bezeichnungdes Zweckes einzusenden. Es ist Pflicht einer jeden Partei, iür eine entsprechende Polizeiaufsicht auf eigene Kosten zu sorgen. Als rHausandachten“ werden nur jene gottesdienstlichen Uebungen.betrachtet, welche ohne jegliches Entgelt und lediglich Familienangehörigen zugänglich sind. Wien, im August 1921. Br Vorstand der fefilitMeiMliispeiie. Max BERGMANN Wi en, II., Praterstr. 33 Weintraubengasse 2 Stets grosse Auswahl von Möbeln aller Art ■ zu mässigen Preisen, u* Horrende Preise zahle ich ffii Teppich?, Kleider, Möbel, Uniformen, Kassen, Klaviere, Sattel» zeuge» Brnstgeschirre, Schmuck, Stoffe, Antiquitäten, ganze Berlassen sch aftcn. Schreiben» komme pünktlich. Goldstaub, 1. 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