Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 907 (5.8.1921)
- Date
- 1921-08-05
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 907 Wien. Freitag' Wiener Moreenzeitrrng Der BEswirL. Gestempelte Krone --- —.64 Centimes, Auszahlung Wien — .677a Centime In Zürich notierte: die österreichische Krone . -.67'/- (-.67'/. im 8 August) die österr. gestempelte Krone .-64 (-.64 am 3 August die tschechische Krone . . . . 7.55 . ( 7.55; am 3 August die Mark ........ . 7.85 ( 7.35 ' am 3 August Agram »»..»«»,. . 8.40 ( 3 40 am H Au'uw Bukarest .. . 7.60 •; 7.60 am 3 August Budavest . 1.50 v 1.17 */s am 3. August) Warschau.. . — 30 -.30 am 3 August) Der zügellose Valutenmarkt. Ein Dollar -- X 1055! Die völlige Ohnmacht unserer Finanzverwaltung offenbart sich mit jedem Lage mehr und die Spekulanten lachen sich ms Fäustchen. Gistcrn ist es ihnen gelungen, den D o l l a r auf den Relordkurs von K 1055 cmporzuwnbcln: auf Grund die'es Kurses ist die Krone bereits weniger als einen I alben Heiler wert! D'e katastrophale Hausse wird mit dem gänzlich geschwundenen ^eruauen zu einer gWndlichen Sau'erung des ^österrelchftcheu Wirt« schaftslebens und noch mehr mit dem sehr großen deutschen Bedarf nach fremden Valuten zrtm Zwecke der Reparationszahlungen begründet. P f n n d n i t e n erreichten im freien Vstkeht 3(00, deutsche Mark 1280. polnische Mart 54.75. t s ch e ch r s ch e K r o n e n I3l5, Lire 4860- L t i 1810. Im übrigen verweisen wir auf dir ösfiziellen Schlußkurse:' Amsterdam 88.100. - Geld. 82.200 —'l^are (ßW« 8. August 31025.- Geld. 31.125- Ware). Agram 588.-, ( 92.- . 567,—'. Belgrad 8851 ~ 2871.^ (2250- 6270 ~), Aetlm 3 2^2.—, 12S8 — (1212 60. 1218.50», Brüste! 7805-. 7815 — ,7517 60. 7567 50Budapest 287.-. 260 -- (261.75 261.75), Bukarest 1295 . l8o5i 125750.1887.50). Chrrstiania 13.575. 13.625 — (12.825.-, 12.875.—\. Kopenhagen —.— — (-.-, —London 3 <30.—, 8750.— (8615.—, 3635.—), Mailand - und Triest 4415.— 4435- (4265.-. 4285.-), New-Bork 1047.50. 105150 (1014.-. 1018.-', Baris 7998-60 8032 50 ^7717-50. 7757.50). Prag 1307.-/ 1313-- (1257.-, 1268.-), Soflü 825.— 83b.— (792.50. 80250). Stockholm 21.170.—. 21.230— (—.—. —.—), Warschau und Krakau 52.60 54,50 ,50 25. 52 25'. Zürich 17,215.—, 17.325.— (16.650.-, 16.700.-). Madrid - Dollarnoten 1035.—. 1033 — (lOOB.-, 1007.-) Brlailchr Noten 7755- 7795 - >7480.-, 7620.-), Bulgarffchc Noten 807-50. 617.50 -780.—. 790.—), Dänische Noten —. 15.125,“r 15.175.—), deutsche Marknoten 1280.—, 1286 — (1212.—, 1218.—), englische Noten 3710.-. 3180- (3590.-. 8610-). französische Nöten 7992.50. 8032.50 (7700-—. 7740.-), holländische Noten 32,000.-. 32.100.— (30.960.—. 81.050,—), italienische Nötttt 4402.50 4422.50 (4260.—, 4280.—),, unabgestempelte jugoslawische Noten 2342.—. 2362.— (2236.—. 2256.—). norwegische Noten 13.425.—. 13 475.- (12,875.-, 12.725,—), völm'che Marknoten 52-50, 54.50 (50,--> 52.-^), Numättlsche Noten 1885.—, 1295.— (1255.—, 1265.—). Russische (Nom.) — Schwedische Noten 31 02021.080.- (20-370.-. 60.43Y-), Schweizer Noten 17.250.—.17,300.— (16 625 —. 16.675.—),tschecho> jlöwaktsche Noten 1306—, 1814.--(1257.—. 1263.—). ungarische Noten neuer Emission 257 50. 260 50 (252.50 . 255.50', Spanische Noten —(—.—, — Einschränkung der Spekulation in — Berlin. Berlin, 3. August- (Privat.) In Berliner Bankkreisen werden Beratungen angestcllt, die ü b e r m L ß i g e Spekulation der kleinen Leute anSzuschalten und das Gesr!aft wieder in solidere Bahnen zu lenken. Vorerst haben nur unverbindliche Besprechungen unter den einzelnen Banksirmen stattgefunden. Es dürste aber z« r»ner allgemeinen Zusammenkunft der Banken, der Stcmpelvcreinigung und der Privatfirmen kommen, in welcher Vorschläge zur Em« schranlung der Börsenumsätze gemacht werden. Man denkt vor allem daran, die kleinen Umsätze mit starken P r o Vision S -u s ch l 8 g e n zu belasten, da von den Banken darauf verwiesen wird, daß der Verkauf einer einzelnen Aktie bscfelBc Arbeit für die Banken bringt wie die Ausführung von Aufträgen größerer Einheiten. Man will daher die Umsätze von einzelne» Aktien m>t Provisionen belasten, wie sie jetzt für Umsätze von 6000 Mark berechnet werden. Ferner wird eine Aenderung der Lieferungsfristen für Wertpapiere verlangt und auch eine strengere Handlung bei Kreditgewährung. Borlänsig herrschen noch Meinungsverschiedenhellen über ein gemeinsames Vorgehen doch dürste es kaum mehr zu vermeiden sein, da die Banken Feierschichten nicht mehr einlegen wollen und auf anderem Wege das Geschäft nicht eindämmrn können. (Und was geschieht bei uns? Der Finanzmimster droht — und die Spekulation wird bei steigenden Kulsen mit jedem Tage wüster. Die Red.) Die vierwöchigen Kosten des notwendigen Ernährungsaufwandes in Wien im Juli 1921. Die Statistische Zentralkommisston teilt mit: Im Monate Juli sind für Kartoffeln und Gemüse wesentliche Preisrückgänge zu verzeichnen, während die übrigen Lebensmittel ihr Preisniveau im allgemeinen unverändert behaupteten. Der erwähnte Preisrückgang war auf die reiche Beschickung der Märkte zurückzlrführen, da ja der Kurs der ösierrcichischen Krone im Ausland stetig zurückging und so auf der Geldseite eher eine preisstcrgernde Be wegung stattiand. Die große Rotte, welche in der gegenwärtigen Jahreszeit den Kartoffeln und den verschiedenen Gemüsesorten für den täglichen Konsum zukolnmt, führte naturgemäß zu einer nicht unwesentlichen Verminderung der Ernährnngskosten- Das Verbrauchstchema hat sich gegenüber dem Vormonate vor allem dadurch verändert, daß nunmehr auch das seit 11. Juli für Wien eingesührte W e i ß g e b ä ck eingestellt erscheint. Hiebei wurde für die Berpflegseinheie ein Wecken pro Woche angenommen, eine Quote, die auch der Zuteilung des Mehles für die Weißgebäck-- erzrugung an die Bäcker entspricht. Das Weißgebäck Hellt sich trotz seines l ohen Vr-nfts keineswegs als unwirrscha'tl'iches Lebens» nn'tel dar. dsi 'ein Katonengetdweet bei einem Mehlgewicht von 22 dkg und thmri Preise von K 34 niedriger ist. als zum'Beispiel der Kalorienpres von frischen-Fi'ölen otcr’pnr von Häuptelsalat Ans d u jür den Berichtsmonat rnger'.omnlencn, ."erbrauck.cmengen und den vom Wiener Marllamr erhobenen Preisen ergibt, sich im Vergleiche mit den Vormonaten nacholgende' Aulw.rnd für' eine b^it Anforderungen der Ernährungsphysiologie und der Marktlage entsprechende Ernährung: Der Aufm a si d- Alsswänd >w Krönen Watengattung ' l 11 ttl 1V- -/V - ' VI VII für eine Berpslegscinheit Nahrungsmittel , Für Speifezutaten. 1415 16 6 1729,1622; 1710 2153 2031 Genuß mittel uftv.: 10°/« .... . 142 1ÖI. 173 162, 17 r 215 203 FürZubereirungder . 1 Speisen: Holz und Kohle . . . . . 107 122 ' 135 139 139 136 145 Zusammen 1684 1889 2087 1923 2020 2504 2379 Indexziffern. . 100 114 121 116 121 150 143 Warengattuug, ■für sine vieilöpfige Familie , Nahrung-m ttel Für Speisentlaten, 39)2 45‘0 48 <2 4675 49 a 619) 58 -6 Genußmittel ujw.: Wo. ...... 367 452 487 4(8 497; 619 i 87 Für Zubereitung der Speisen: Holz Und ';0 Kohle... v > 426 4Ö0 540 554 554 543 .'76 Zusammen. . 4795 5462 6899 5697 6022 7352 702: i Indexziffer». . 100 114 123 119 126 153 147 Die Kosten des Erii ahrun gsa ufivand es haben sich som t . 1919 192) 1921 Jänner .. l; i n Tonn e n . . . ... 35.267 25 605 39.640 Fekruar . . . . . 33.815 47.275 17.600 -Mäffz . . . 71.087 68-830 21.880 ApUl . . . ..... 44.942 56.7?5 80.780 Totale: . 184.611 187:935 109400 gegenüber dem Vormonat um 5*/, für die Verpfiegseinheit und um 4*/, iiit dre vicrköpnge Familie vermindert; gegenüber dem Monat Jänner sind die Ernährnngskosicu für die Verpflegseinheit rnn 43"/a. und für die vielköpfige Familie um 4tVo hoher. Die veve Effektenumsatzsteuer. Mo dem heutigen' Tage tritt das Bnndesgeseh vom 13. Juli b. I., betreffend die Erhöhung der Effektenumsatzsteuer auf das D o p p'e l t e der bisherigen Sätze, in Kraft. Die Erhöhung der Steuer dürfte das Geschäft kaum einschrankeN, doch wird höchstwahrscheinlich eine Erhöhung der Provisionssätze folgen. Der Finanzminister erhält auch die. Ermächtigung, die verdoppelten Steuersätze, beziehungsweise einzelne auf das Vierfache des Gesetzes vom 6. Februar 1919 zu erhöhen. Die Verödung Triests. Oesterreichifche War« gesucht. Im Laibacher „Slovenski Narod" schreibt ein K.ujmann über die Vcrödung des Hafens von Triest: Als nach dem Umsturz der Bedarf an Textilwaren übergroß geworden war. pries man sich glücklich, aus Triest Webwarett einfübren zu könne«. Damals war Jugoslawien der größte Abnehmer Italiens. Bald aber zeigte es sich, daß die italienischen Erzeugnisse weder der Beschaffenheit noch dem Geschmack nach den Wünschen der Käufer entsprechen. Als sich die Fabrikation in Oesterreich und der Tschecho-Slowakei nur einigermaßen gehoben hatte, wandte man sich von den italienischen Webwaren ab. Der Artikelschreiber sagt voraus, daß die Italiener binnen kurzem den ganzen Absatz nach Jugoslaw en verlieren würden, und fügt bei, daß die solide Geschaftsgcbarung der österreichischen Fäbrrkanten der', stärkste Anreiz sei, mit ihnen abzuschließen. Hier gebe es keine fehlerhafte Ware und keinen Maßabgang. Dazu komme noch, daß die Tätigkeit der Faszisten geradezu nach einem Boy.koit des italienischen Handels schreie. Gilriziehrmg der Taufender mit deutschem und ungarischem Notenbilde. Die noch im Umlauf befindlichen deutschösterreichisch gestempelten. Banknoten erster Em-ssion (mit deutschem und ungarischem Notenbilde) zu K ICO ) mit dcm Datum vom 8. Jänner 1902 werden einbcruien und'eingezogen. Diesfalls hat folgendes zu gelten: Die etnbciufcüen Banknoten sind bei der hierortigen Hauptanstalt und den österreichischen Filialen -er Oestcrreichrsch-ungarrfcheu Bank bis 31. d. M. * u r Zahlung oder Verwechslung zu bringen. Von diesem, Zeitpunk an werden die einberufenen Banknoten von den österreichischen Bankanstalten der Oeslerreichisch-ungarischen Bank nur mehr im Wege der Verwechslung angenommen. Nach dem 81. August 1927 ist die Oesterreichisch-ungarische Bank nicht ckehr verpsiichtct (Art. 89 der Statuten), die deutschosterreichisch gestempelten Banknoten erster Emission (mit deutschem itnb ungarischem Notenbild) zu K 1000 vom 2. Jänner 1902 crnzulösen oder umzuwechseln. Aushebung der Ausfuhrzölle in Jugoslawien. Aus Belgrad wird uns berichtet: Der Finanzmimster hat der 0ebenden Nationalversammlung einen Antrag vorgeftgt, zur ung der Valuta die Ausfuhrzölle a u sz u h e b e v. Das Ackerbauministerinm hat mit Rücksicht auf die qfldauernde Dürre und die geringen Heuvorräte ° beantragt, daß das Finanzministerium die Ausfuhrzölle aus Rindvieh. Pferde, Sch weineund Mehl herabsetzen möge- Die Ausfuhr von geschlachteten Schweinen und Scklachtpftrden ist vollkommen frei. Frei wird auch die Ausfuhr des Mehles. BevorstehendesFuttermittelaussuhrverbotin Jugoslawien. Das „Handelsmuseum* teilt mit, daß m Jugoslawien die Erlassung eines vorübergehenden Ausfuhrverbotes auf Geiste, Hafer und Heu umuittelbar bevorsteht. Die Zwetschkenernte in Juyoslawie«. Nach einem offiziellen Bericht auS Belgrad über die Z tv e t f ch k e n e r n t e sind die ebenen Teile in Kroatien und Bosnien schwächer, die gebirgigen besser daran. Fltr heuer ist nur eine Mittelernte zu erwarten. Der Ausfall gegen das Vorjahr dürfte ein Drittel betragen. Der Schiffsbau in Japan. Infolge allgemeiner Wirtschaftsdcprejsion weist der iavanische Schiffsbau gegenüber den Vorjahren einen erheblichen Rückgang auf., Dem Monatsbericht des Yokohama and Tokio Foreign Board of Trade ser folgende Bergleichsaufstellung entuommen: 'Ledereins«hrverbot''r»y-.Polerr. Das J?)nrAcISjmuseüiii" teilt mit, daß nach einer.D ahtmeldung aus Warschau ein Einfuhrvcrbot für Leder in Volln nicht besteht, Einfuhrverboten -unienvorfen sind lediglich Lackschuhe, Seide und SassiaN' . schuh^. Die .hier verbreiteten Gerüchte, Polen' habe neuerding? die Einführ von Sohlen-. Chrom- und Jnchtenleder verboten, entsprechen mcht den Tatsachen^ Aus der englischen Industrie.' Der j.Ecünomist*' verosftnnicht einen inttressanten lleberblick über die GeMstscraebnine von JiiVnstriesii meN des Jahres vom I. Jnli 1920 bis 30.Jum19^1. Es sind die Rein g e w i n n e von 1353 .Firmen zuiamMengesiellt und verglichen wo>den. Das Etgebnis zeigt, daß der Rein- ' gewinn »ür das Jahr 1920/21 mm 11,659.961 Pfund Sterling größer ist als im Vorjahre. Allerdttigs steht der Reingewinn iür das letzte Qnaetal (April bis -Jüni 1921) b'wer demienigcn des Vorjahres um 3,705.798 Ptund Steilrng zurück.. ' : ■- Zahl?' " Reingewinn Zu-oder der Firinen 1919/20 1920/21 Abnahme '\ ' (in 1000 Pfund Lterl'Ng) stickt 1020 '252 19045 27.032 ■+ 7.957 - Oktober! iS De -e-.nbrr 1920 334 21.7L6 87.633' -1-5.9 7. Iä. ner bis März 19N 412 41.915 43.387 -f- 1.4)1 Apr l bis Jnm - 1921 355 '41.173 40.467 — 370 Estnische Tahakindustr7e. Die großen Hoffnungen, die ai?o ^S aus das Enistchen eines eiqenen Tobakunbanes gele,it' '■ wn-,den.' Haien sicki. wie Kenner das schon vo-aus'ahen, rn leincr ' We.ft-vL rJ:If d)t. fjwa'r wird noch Tabak in nicht gmz unbebnreüjet Mevoe tu:n«6.m' doch ft seine Qualität 'lehr aettnft: so da) er nin für billige Forlen ver.'.bieicht wird. Angcnblicklich gibt *'p in Eff>au5 but r.vöyerc Fabriken, die Tabak verarberen. .anßc.dem noch ein? gän'-e An;ahl kleinerer. Zwei der größten Bet.'ebe. d e Fabrilen „Tabal" und ..Hivanna'Vfiefitn täglich »rammen gegen 300 0.0 S ück Zigyret'Mmn. Mnndück her, die. Fabrik „Havannas will en/ nächster Zeit auch die Herstellung von Zigarren auMechMn."^ '"Der'-ritte größte Br'ri:b, die Fabrik von Rrirr L Co., verarbeitet Tabak und per lauft denselbm weiier an andere Fabri'en zur Herstellung oorr Zigaretten usw. - Der Tages k o u f u m der ganzen estnnchen Republik beträgt - nur etwa 2'> bis'25 Pud Tabak rn verschiedenster Form. Die bekannte rn sische'- Gesellschaft ..Lascrme" plant, in Nächster Zeit -ine gtvße Fabrik in Reval zri ciöffnell. BerhäNdlüNgrn wegen der Nättinlichkeiten haben bere's stattaesunden und dem Vernehmen nach zu einem positwen Resultat geführt. Wie verlautet, '.eabstchtigt die ©efcll'djaft „Laseriue" in der Hauptsache für den- (Export zu ai beit n- Dce Einfuhr von verarbeitetem Tabak unteiliegt einem 1 e h v h o heN Z v l l, stir Rauchtabak beträgt derselbe 320 - rftn. Mail ver rnssiiches Pfund, 'ür Zigaretten und- Z'ganen 860 Mark. Der Zoll.aus Nobtabat, der besonders von Deutschland bezogen wird, beträgt 2^ estn. Mark per Pfund. Die internationale Schuh- und Ledermeffe in London (International 8-08 and ll-eatbor ITair) findet wie - gewöhnlich im Ropal Agricicktural Hall in der ersten Oktoberwoche, und zwar vom 3. bis 7. Offober, statt. Kühlestproditüti'dri in England. Die Koblenprodnkt on in der mit 1(5. Juli endenden Woche betrug in den Kobleng'uben Großbritrrmiens W27.500 t gegen 2,854 900 Pder Vo - Woche, womit die E r h o l u n g der Produktion seit'Beilegung des Streiks emgeleiiet wird- In der mit 26/März erd nden Woche wnrde eine Förderung von 3,660 000 t, in der daratrsfo'gendeü.'. eine solche von 1.9L0 ICO t erzielt. , ,! Viehmarkte St. Marx. Ritt d e r m a r k t. Der Aufttieb belief sich auf 171 Stück inländisches, 49 Stück ttttgari-lli scheS und 55 Stück rumänisches,' zusammen 266 Stück Schlocht^. Vieh, worunter sich 228 Stück Mast- und 38 Stück Beinlvieh^ befanden. Der Gattung nach waren 114 Ochsen, 32 Stiere,- 59 Kühe und' 1 Büffel. Der Markt eröffnete in lebhafter! Stimmung und haben sich die Presse jn vielen Fällen gegen Montag erhöht. Im Laufe des Verkehrs hat jedoch die Kauflust nachgelassen. Nach Marktbeg'nn trafen noch 170 Rmder ein. darunter die ersten 12 Stück aus der Tschecho-Slowakei? Es, notierten: Ochsen ll 72 bis 125, Stiere ll 68 bis 110 und. Kühe. 65 bis 100 per Kilogramm Lebendgewicht. — Sch w ein em a r k t. Aufgctrieben wurden 221 Fleisch- und 134 Fettschweine^ Bei reger Naäiffagc blieben d e Dienstagvreise fest behaupte^., Fettschweine 230 bis 245 (247), Jungschweine K 220 bis 245. per Kilogramm Lebendgewicht. — Stechvieh markt. Die gesamte Zufuhr belief sich auf 171 l Kälber, darunter 867 lebende, 918 Weidncisschweine, 71 We dnerschafe, 11 Lämmer und 29 Ziegen. Ia Kälber konnten borwöchige Presse erzielen, während mmdeie Qualttäten ll 5 bis 10 per Kilogramm einbüßten. Wkidnerschweine erlitten gleichfalls einen Rückgang von K 5 bis 10 per Kilogramm. Es notierten: Kälber prima K 190 bis 210, secunda K 170 bis 185, leichte K 135 bis 165. lebende K 130 bis K 190, Weidnerschweine K 170 bis 270, Wcidnerjchafe K 70 bis K 135, Ziegen K 35 bis 80 per Kilogramm. Wiener Börse. Der gestrige Esseltenmarkt stand wieder im Zeichen der Balutenhausse und es kam ncncrdings zu bedentenden Käufen für,, ausländische Rechnung. Stark begehrt'-waren wieder Petro-' l e u m w e r t e: Fanto erhöhten sich, um ll 800, Galicia um' 1050, Schodnica um L 1800, Karpathen um K 1940. Ferner^ stiegen: .Alpine (ll 170', Staatsbahn-Genuß (ll 240), Lombarden (ll 315). Staatsbahn (K 390), Schoeller-Zucker (ll 400), Prager, Eisen (495), Naoigazione (K 900>, Brosche (ll 900), Nordbahn (K 1400). Infolge der Wiedereröffnung der Prager Börse avancierten tschechische Papiere, Zivnostenska gewannen ll 180. Die)' österreichischen Renten lagm um 5% tiefer. Wir verweisen aus die folgenden Schlußkurse: Indust«ie-rrnternehm«nven. Allgemeine Baugesrllschafr 2652.— [+ 97.—), llmoiibau 2900.— (— ICO.—), Wiener Ballgesellschaft 4500.— (+ 225.—), Königsbofer ZemeNt 6950.—- (-}- 250.—), Perlmooser Zement 5960.— (-t- 10.—). Wienerberger Ziegel—.— (— —Liestnger Brauerei 3800.— (4-10.—), Sarajevo 9750.— (— 100.—), Aussig Chcm. 13,500 — (-l- 300.—). Brosche Spiritus 19.400.— (-i- 900.—), Carboruudum 6800.— (ss- 800.--), Chlothilde 5900.—(-ff 80.-). A. E. G. Union Elektr. 2100.—(——.—), Vereinigte Elektrische 2230.— (-ff 50.—). Siemens Lchnckerl 1955.- (-ff-17-). Alvmc 3870.- (-!- 170.-^ Berg- und Hüttenwerke 13.190.— (-ff 190.-),Aüstria Email 5'- 50 — — 40,—), Egvdier —(— —.—), Enzesielder 3750.— (-.—), Felten & Guilleaume 8880.— (— 220.—), Greinitz Eisen 4690.— (-ff 90.—), Hutter L Schrantz 8400;— (— — Krupp A.-G. 2080.— >4-20.-,. Poldihüttc 5770 — (-ff 170." Prager Eisen 14.495.— -ff- 495.—), Rimumurany '5920.- (-ff-80.—), Skovaiverke 5570.— >ff 60.—), Wauenfabrik 2405.— (—- —Brürer Kohlen 10.260.— (-ff 50.-»), (Kran # 1 'i i * , \