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Wiener Morgenzeitung · 1921-07-02 · Heft 873 (2.7.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 873 (2.7.1921)
Date
1921-07-02
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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Wien» Samstag Wiener MorgerrzeiLurrg ,2. Juli 1921' «tt/Mtben» Zertpunft auch dieser Angelegenhritihr LrsvndonS, ÄteMe, zuzuwenden. . , Aus der vorstehenden Erklärung wolle entnommenwerden, W die Bundesregierung tatsächlich bereit ist, allen gerechten und erfüllbaren Wünschen der Aerzteschaft entgegemukommen, ein- Achertk der wichtigen Rolle, die die Aerzteschaft im Interesse der D-ÜSwohlfahrt immer zu spielen berufen fein end. Grabsteirrlegung für Adolf Stand. j. ' Die Delegation des Indischen NaLionalrates für Ostgalizim Mt mit: Morgen Uhr findet dir Gkabsteinlegung für iuyserrn verewigten Führ er Adolf Stand seligen Angedenkens statt« fAlle Gesinmmgsgenosfui, Freunde und Verehrer des Verstorbenen werden aus.diesem Wege erülcht. zu erscheinen. Sammelpunkt vor dem k. Tor des Zentrcüflicdhofts, 10 Uf;r vormittags. Die gefälschten Lschecho-slorvaKischen ZW-Krorrers-NoLen. Die Verkäufer verhaftet, darunter ei« Usriversitats- Professor. Am 5t- Millionen Kro»en falsche Note« konftrziert. i - Die Angelegenheit der Ischecho-slowakischen Banknoten zu fK-fioo, bic gegen Enke der vorigen Woche zum ersten Male die!Orfftn!lWe!t beschäftigte, hat rme Ausdehnung gewonnen,, dir. jman kaum voranSsehen konnte. Wie die Untersuchung ergeben!hat, hat cS sich nicht um einen einzelnen Fall der Versnsgabung verfälschen Geldes gehandelt, sondern um eine planmäßige BerlauSgabnng möglichst 'großer Summen, die an verschiedenen Stellen!ayf den Balmenmarkt gewogen worden find. - - 'r. Am 16. Juni ttmrb, wie bereits berichtet, an einem hiesigen Bankhaus von ciucm Mann, der sich Kaufmann Blau ans Preß- Ibü'rg nannte, eist Millionenbetrug verübt. Am 25. Juni erschien derselbe. angebliche' Kaufmann Bla« im Bankhause Robert d j.chm.ied & (Sic., k., Singcrflraße 27, in Begleitung f^«'tt.aygchlichMiD.ä!t.nr.Md..bpt jedesmal llö 400 020 in Noten M 600 .zur Umrvechsluyg an«. Das.Bankhaus schöpfte Verdacht 'uäd'-ttNälrc sich' wohl - zu d.escm Geschäfte bereit, bestellte aber!deI Wann zwecks H'onorrrr'ung zu einem späteren Termin. Das wurdd.aus 'seine Echtheit geprüft und es ergab sich tatsächlich»!düß sämtlich 'Noten F q l s.i f r k a t e waren. / Der angebliche iSMiner. M-der von mann B l a .u wurde, als er zur festgesetzten Stunde im erschien, festgcnoinmen und in das Sicherhcitsbureau gebracht nnd dort stellte es sich heraus/ daß er nicht Blau, sondern ber angebliche Reisende Ludwig Klein zu Munkacs geboren lMd .d.te Frau seine wirkliche Gattin' Johanna Klei n, e t er rr, zu -Wien geboren, beide Praters.0wohnhaft ftaJv Klein mußte bei seinem ersten . .MMbest/ /auch Un Betrug in den erstgenannten iBankhaiiS begangen zu haben. lieber die Herkunft der'Falsifikate br?' daß, der 'Bruder seines Schwagers, der Kauf-!K.aH »’t r, in Wien im Hotel Germania auf dem.' iS.chtMrnplah 'wohnhaft,' ihm die?Banknoten übergeben habe.' halte,, .sich. zurzeit in-Budapest auf und habe das Geld1 on einem gewissen Singer erhalten. Das Verhör , er/.ab.-. .daß. Klein am .Tr^e des erstgcfchilderten Betruges, am 18. Juni, auch bei einer W i e n e r G r o ß b a n k Xe 100.000 <W1. Stück zu./je £ 500) plaeirrt und von dem erzieltm börseitkursmäßigen Erlös einen Betrag von angeWh Atttr. X 250-0W für sich Gehalten habe. Cr will diese Summe gurBezahlung von Schulden verausgabt haben. Da Kästner nicht in Ällnu weilte, wurde vorerst feinL Gattin, di: in. Klaüsenburg geborene: MalöfteKastärrgrb. Sämsvirverhafte!. Zugleich wurde anstekephoni-'» sches Grsttchen' des Stchhcreirsburrans von der Oberstadthmcht-H '.yianyschait Budapest der angebliche Kguftnaun K a ft n e r der-, ^stdt.' Bei einem 'Verhör m der Oberstadthanptmavnschast v Budapest behauptete er, das Geld von dem zu Budapest ge,' ^ch,x!ydst.„.,.AaLfWauu., Rchard Friediger erhalten zu haben. Ran erfolgte auch die Verhaftung FriedigerS' in / Budapest- - Am . 27.. v. M.. wurden-..- zwei Männer' UND dtm Verdacht angehalteu, mit den.Noftnfälschungen irgendvw;e in Btrbindung zu stehen. Sie wurden ins Sicherhritsburran 'gebracht und gabm dort als ihr Nationale'zunächst an: Andreas ß y 8 r f fy. Jngemeue, zu Eiievstadt.geboren, X!X., Gpmnaisiumsträße 58, wohnhaft, und Julius Traut m a n n," Prokurist, zu Szacs im Tolnaer Komiiat in Ungarn geboren, virh'eiratrt ln D^d.chrst. lLflbo-Ma- TG wohnhaft, derzeit Gast'im. Hotel W a'n d l in Wen. - Györffy hatte eine lederne Akterftafchbeisich,' in der sich ew Betrag von 800.000 tschecho-slowakischm" lKrsnen' in '1600 Roten zu. je & 500 befand. Sie wurden mt; 'geprüft -und durchwegs auch als- F a l f i f r I « t e erkannt.! Das Sicherheitsbrtreau claubtc an das Nationale deS an- Igeosichen Trautmann nicht und stellkc auch alsbald fest, daß der.!Müun .der.. U'n iÄ e'.r f i t.ä t Z p r o f e s s o r vr. MÄ. Jnlius' vou'M e s z.a r o s aus Budapest, ,1883 zn Szacs im Tvlnaer Kom tat geborin, nach Budapest zuständig, ist. In der Wiener Wohnung döZ 'Györffy wurde, eme Hausdurchsuchung vorgenonnnen und dabei fand rrran einen Lederhandkoffer, der die iiiuftenic GmmiM von Xe 3,000 0'.;o in f a l sch e n Roten zu/je-Xu . 500' enthielt. Ueberdies' wurde iü dem zu . feimr ^Wohnung 'gehörigen Garten ein- Paket mit K<8 650,00b ' ge-< , fanden. Es waren gleichfalls falsche Noten zu XL 500. Ader,, auch dn'nit war'die Reihe der Ueberraschungen, noch nicht er-' schöpft.' :v > j Tie niit den weiteren Nachforschungen brtranten Knminal»! beamten nahmen noch am 27. v. M.- eine Reihe von Personen i niisir dem'Verdachte ftst. an dem Vertriebe der fälschen Banknoten ^el'gm.vmmen zu babrn. Unter ihnen befindet sich auch der ^Advokatursbrämte Karl S o m v g p t, 1895 zuPreßburg,geboren, 1 boit in der Jokai M-ftgafte 10 wohnhaft Mid von dort zngereist. ' Im ganz'» raaren bei v i e r Wie n e r Ban k e n, rrnd zwar bei rmer Großbank und bei drei Prinak^auken, 5S5.000 falsche tschechische Kronen in Noten zu je K 500 placiert worden. Dazu kmmnen noch 70.000 falsche tschechische Kronen, die zu Beginn des .Vormonats. jedenfalls von dem nämlichen Fälscherkonsortium, bei einer Wienec Großbank an den Mann gbbracht worden sind, und die 200.000 falschen tschechischen Kronen, die Klei» hier an den Mann gebracht hat und die nach Feststellung der Furchungen den Anlaß zu der großzügigen Amtshandlung gegeben haben. Insgesamt sind' bisher zustande ^cbracht 5,763.000 falsche tschechische Kronen, was einem Wcrle von nahezu 57 Milli o n e n ö st e r r e i chi sch e n Kr on e n entspricht. Mit .dem Fälscherkonsortium unmittelbar scheinen bloß der Universitäts- Professor Dr. v. M e f z a v o s und Györffy in Verbindung gestanden zu fein. Sw haben die falschen Banknoten von den Falscher« rntgegrngenommen. Als Verbindungsglied zwilchen ihnen und den Leuten, die das Geld-zu vertreiben hatten, diente Friediger. Die^lntersuchung dauert noch an. Ein merkwürdiges Schulbuch in der Tschecho-Slowakei. Wie die Brünner „Jüdische Volksstimmc" berichtet, haben die Kinder in. einzelnen tschechischerr Schlrmp ein Buch über „Slowakei und Karpathorußland" irr Händen, das folgenden Exkurs enthält: Die hauptsächlichsten Feinde der Slowaken netzen den Magyaren waren die Juden. Fast in jedem Dorfe hatte der Jude ein unsauberes und von Schnaps stinkendes Wirtshaus, in dem zahlreiche Bauern ihre ganze Habe vertranken. Der Jude borgte gerne Geld, goß Schnaps puf Borg ein und konnte der Bauer, nicht zahlen, verkaufte ihm der Jude die Hütte und' •verjagte ihn. Aehnlich wie in der Slowakei waren auchin Karpathorußland die Juden die Blutegel der unaufgeklärten LandbevölLerung. Es ist schon des öfteren über antisemitische Aus-, wüchse in tschechischen oder slowakischen Lehrbüchern geklagt worden. Jedenfalls eine höchst merkwürdige •Pädagogik, die solche Methoden, liebt, und merkwürdige^ Oberbehörden, die derlei Bücher für Schulen approbieren! Der Jüdische Nationalrat in Prag wird gut tun, itt dieser Frage energische Töne anzuschlagen! * LhristUchnatiottttle Verfolg««« v über das Grab Hittaus. Aus"B « d ach e st wird nns berichtet: Der chMlichuationale Kurs kegnögt sich nicht damit, -llre'lebenden Juden zu qualcn und zu verfolgen.- Er kühlt sei» Mütchen auch an den V e r st o r b e n e u/ Nichts soll daran erinnern, wieviel, ja, daß alles, was Ungarn hat, zu« großen 'Teile jüdischem Geiste und jüdischer Arbeit zu danken, ist. Vor ewigen Tagen haben sie auf diese Weise das Andenken 'des gewesenen Obclbürgermeisters von Budapest Franz H e l tsa ider bis ar^sein. Lebensende ein treuer Jude war und für daS'MüfblÜhen der Sticht! Budapest so Hervorragendes geleistet hat, daß er nicht »ur zum Oberbürgermeister .ernannt, sondern daß auch'eine Gaffe.nach ihm gekannt wurdehingerichtet. Dre Ppdapcher städtrsche Baukommissionchat nämlich dm chtistlich-heroisttze« Beschluß gefaßt, die Franz Helta^-GaffL-in^ a n n. Einladungen-werden nicht ausgrfchrckt. Karl Tele k af s'e «mzütanfe«. TeMwarmem,Kirchmschriftstelle^ dtr, völlig ohne BedMt«rk, 'erft. jetzk zu postumem Ruhm gelangt, weil" er einer der rihisste»)Prehcher.-d«rM d uld s a m k ei t'war. ' ' * Mattsee. SchSttbers »«d - Me -KovseWb«. Dem , „Prager Tagblatr" wirdaeschriebm,: Arnold : Scch ö^n b'e.r g, der bekannte KvmpoM, vestvdet sich derzeit m M a t-t f e e- (BeKkShauptmannschaft S a l z b u r g) zumSonmeransmchatte. ^Kürzlichwurde er von der Gemeindevertretung «^gefordert,? durch Dokumente nächMMn, daß erlk e-imMu d t "sei; wenn - er nämüch Jude. sein' soM, muffe er den.'Qrt)sof o-rtv e r- >l a s i e N/da. infolge Gememderatsbeschkvffes, J^»en der Aufenthalt in dev Gemeinde Mattier nicht gestattet sei. Schönberg, der Nachweisen könnte, daß er Protestant ist, beabsichtigt trotzdem, ^das gastliche Mattsee zu^erlaffeu. * David Straaß gestoeb««. Aus . Z ü r i chmeldet man nns: Am 37. Juni wurde im Alter Won 50 Jahren'Herr Dr. David S 1 r a u ß iu--Zürich zu.Grabe getragen. Mit ihm ist ein guter Zionist alte«'Schlages,. der. mit'- ganzem -Herzen bei der'Sache war. von uns gegangen. iDr. Sttäuß/ in.einer fticheren Periode President des S'ch-w e i,z e-r i s ch ,e » Ai-o n i st em-.- v e r b a n d e 8. niar ftit-LSFahrett ReWönskhker-vnd Sekretär per üraelittschrn Kultusgemein^e in Zürich und ist weitereu zionistischen Kiriftn außerhalb der Gchvekz bekannt^geworden. als der Mübegründer «nd.Redakteur 'HG, LlUv,a e Abt r^ch e n' <W o ch e n b l a t t e s für d i e. S. chttv e i z". Er hat auch -Dr auswärt^e Organe uuzc^lige Arstkel ^über' den 'ZMäsmus . geschrieben, , 7- - * Rei«e Hahrn.^So wie der liebe Gvtt" bereit war, um. e i.u e s i gerechten willen ^Sodom. und Gomorrha zu^schvucv, so verzichtet die fromme i,Reichspost" auftden Ab8ntck emerftür ihre demagogischen Zwecke voi'züglich. geeigneten.Aste von Verwaltungsräten "einer . «engegründeten .Bankhlötz!-einem Manne znkiÄe, deffen Name allerdings in . dem.fsonst >me» 'wahre» anUsemitischen Leckerbissen bildenden Verzeichnis wie ein grober. S-ch ö n h'-e i'k s f ech 1 e r wirken müßte. Es ist .nämlich niemand Geringerer als Dr. Richard Weisk i r ch n e r, dem mit einer Mengevon., jüdischen -A n gehörigen des Bank- Und Berstchermrgsgewerbes die einträgliche Ehre der Berufung ^n -deniBerwattungsrat der neuen Versichrrüngs-Mtiengefellschaft Heimat zuteil!gewordm ist. Während die Wiener ,FudenbkAtter" dreMste dieser •BerwaftmrgSviite vollständig brachtye, hat sichdw, „Reichsvost"ldiese Bervffentlichmw versagt. Wieviel 4 Selbstüberwindung das dem „stttlich-resigiöftu" Blqtte. gekostet haben mag, vermag nur der abzuschätzen, der *fea8; Wonyeg^Ühl«keWt, mit dem te sich sonst auf Bcrzeichuiffe.'von Jodennämm Mzt,^ gleichgültig, »b «s sich um petknstriette ÄMeh ausbesitzer, - m» »e» etablierte GewnLetreibende -; oder^ frisch promovierte Mediziner handelt. L Die-,. Hgipplsache ist^ i bqß die «arglos« Arier" durch die Lektüre von .-somDovÄkm ''Mmen, die deutlich die humoristische Schöpserphantasie der kaiserlich jofej finischen, den polnischen Krden auf den Hals/g^Hhjckten Beamte^ verraten, je nach Temperem'ent des Lesers, .zuvisanster^HeiterkeA oder zu'grimmigem Fluche angeregt werden. - Diesmal müssen über die glliubigert Abnehmer des christlichsozialen Hauptblattel aus diese beliebteForm politischer „Aufklärung" verziDey, damit su ja nicht erfahren, wie ernst es ihre Führer für ihre Person mit der „reinlichen Scheidung" nehmen^ deren Notwendigkeit sie drh breiten Masten ihrer Anhänger zu predigen nicht müde wxrdem^ Täglich wird dem'Volke bis zum.Brechen dieselbe Melodie vo^ gesungen: von der Gcmeiugesährlichkeit »des Judentums, dcmi der Arier gar nicht ^genng wüt. ausweichen kann, wenn er vor seelischem und materiellem Schaden bew.chrt bleibm will. Und während die blindgläubige Schar der also „Belehrten" den sittlich-reli-- giösen Einfluß solch „völkischerAuftlärung" bereits durch so erhebende Beschlüsse dokumentier, wie den des Oesterreichischrn Gebirgs^ Vereins, jüdische Touristen, die an seine Hüttmlüren klopfeu, in Nacht «ud Nebel hiuauszuwelsrn, sitzen die Gralshüter des •.christlich«germanischen Idealismus" ynt jüdischen-Aktionären,in friedlicher Gemcinschast.um den grünen Tisch; d:r'chrrstüchsoziali Präsident W e i s k i r ch n e r in der „He.mal" uud.der, gvoß» deutsche Nativnalrat Dr. Wan eck,-wie wr schons-ftühet einmal berichtet haben, in der „Zebu". Es gibt alsoW-gar^nM der Eroberung der Alpengipfel noch H ö h.c n. die^demURastjeÄ haste keinen Raum geben, die'H ö h en der Div'isd^chdHr^ * Ein anLisemitischer polnischer Konftrl. üntttjÄ« Konstantirwpler Emigranten herrscht -, große AuftegWgßühMW .Vorgehen des dortigen;ydlvffch'en5Könsuls, -der'^' de^MoMM Die Emigranten sammeln jetzt Unrerrchrfften, um^-beiOde, Warschauer Regierung und im-'Wegerder-Presse gegen-s'dirs>cmki> semitische Haltung des Konsuls zu protestieren. . .^J.M'-DhZ> * Eine Huldigung spanischer Merzte fursDhrl^M Aus Ba reelona wird gemeldet,: D-e^VerrlyrgünMW k a t a l o nischen A e r.z t e hat einstimmig besDoMn, dem Kongreß in B a r c e l o n a eine H U:1 d.Ug-,«Mls5hjei wistenschaftlichen Arbeit Paul'E'h r'l i'ch s 'und -srmer^Schuli :u veranstalten. Der Nachjolgcr Ehrlich?, Prof.-'Kölle^ (Frankfurt), wmde'zum Ehrenvorsitzenden einer Abteilung dieses Kongresses gewählt. -- -, ‘VV;-/-- ... # * BrerchttgAUg. Wir werden auf einen Druckfehler aufmerksam gemacht. der sich in> unseren! GemeinderatSbericht vou 26. Juni eingeschlrchen hat. In der Rede des Gememderatt Dr. -Pl a s ch k e s erscheint unter den Personen, welche'der indischen Studenten an der Universität^ 'Schwseri^ keilen machen, auch der. Name des R.'ktors Professor Dw.p s 6 genannt. Wie uns nunmehr mitgeteilt wild, hat Dr--Plaschkci van Professor Kobes gesprochen, was auchdurchs dai stenographische Protokoll bestätigt wird. ' . .. * Für einen Verband ukrainischer Inden.. Dai vorbereitende Komitee zur Gründung cine-3 Verbandes ukrainische! Juden, ll., Taborstraße 20 a, tciU'mit: Dienstag den 5. Iuli findet ,um *Ai6 Uhr abends im Saale des H o t e l P oft l-, Fleifchmarkt, zwecks Gründung eines Verbandes ukrainischer. Juden (Großnkrame). eine Versammlung der hier wellender u k r a i n i sche u I u d e n statt. Sprechen werden: Her, Oberrabmee Professor Dr. H. Chaj.es, Äbseordnetu R. S t r i d e r, Ed. Belilowski und S..G o1X :b e si * Für die rusfischen Gelehrte«.--Die tschechischen Hvchj schulen verösientftchen einen Aufruf zu Sammlungen-snr dir-Ge- , lehrten in Rußlands Dieser Aufruf, der von Maxim Gorki inspiriert wurde, besagt unter anderem: „Die russischen Gelehrter sterben an Krankheiten und Hunger. Mit ihnen schwindet dis Geyiäbr^ einer baldigen Wlederaufnahme wiffeuschaftltcher Arbeis im.rusLsHen Volke und die Grimdlag-: für seine neue kulturell! Entwimrmg. Das Unglück, tas dem in',fischen Volke droht, wir) nicht auf Rußland beschränkt bleiben, sondern wird den wtssenschaftlichen Fortschritt aller Nationen treffen. Pflicht aller>Nch tionen ->st cs deshalb, mit allen Mitteln danach zu streben.' dai Unglück abzmvenden. Das Ausland' hat bereits eine-HilssMor erngekeitet, und die Universität H e! s i n g f o r § hat zu dieser ' internationalen Aktion den Anstoß gegeben." * GivschreibunTen «n den städtischen Schulen Gestern begannen iq den Bürg e-rsch ulen die Anmell' düngen für die vierte Bingerschulklasse, die auch beute nach! mittags voracnommen werden. — Montag den 4. und.Dienstaj den 5. d. M. nrchmittags findet die.Ausnahme in die I. Klaffet statt und werden auch doriseM die'Aufnähmsprnsungen vov genommen. Dies bclnsst hauptsächlich jene Schulkinder,, tvzlch! eine'fünfklossiae PrwatvolkSschnle absolviert haben. Mr diejenige Schulkinder, welche «» städtische Volksschule besucht haben, wir) die Ausnahme und E'nschrewung gene r e l t.seilens der Schub lritungendurchgeführt. Donnerstag den 7. und Freitag den-ft d. M. werden in den städtischen Volksschulen die Eiw , schveibmrgen für das kommende Schuljahr vorgenommen. * Bon Her Westukrainrschen Presseagentnr. Dfi W e st n kr a r n i s ch e Ges a n d t s ch u s t. in Wien w sucht uns um die Feststellung, daß Herr Mar P i n t er aut Budapest,. der im vrrflosicnem Jahre im Westukrainischen Preß« bureau kurze Zeit als Korrespondent tätig war, seit über einen! balbenJahre weder in dem genannten Pretzbnreau noch bei irgendeinem anderen wrstnkrainischen Amte an ge stellt ist und seit dies« ZestMitdenselben, überhaupt in deiner Verbindung steht. * Wetterbericht. Gestern war es in den nördlichen-Alpet vorwiegend trüb, nachmittags regnet: es. Irr Wien ging eÜ Gewitter nieder, dabei kühlte sich die Temperatur von 22° gw 15° ab. In Kärnten ist es.noch schön und sehr warm. i aMage: Meist trüb,-eitweisc regnerisch, kühler. ' * Haselktttastrophe in Graz. Aus Graz wird igZ meldet: lieber Graz und die nördliche« Ilmgebungsgemeinder ging nachmittags 4 Uhr ein 15 Minuten dauerndes schwer« Hagelwetter nieder, das an den Kulturen beträchtlichen Schadeü onrichtete. Die Hagelschlossen sielen m der Größe von Taubem eiern uud, bedeckten die Straßen derart.-dicht, baß die Stadt aus einige Feit winterliches Aussehen hatte. Infolge WassereinbrucheZ in Häusern mußten die Feuerwehren zur Hllseleistung ausrücken, .. ^.Dvahkloseö Schach. Schachmeister Dr. L a s k'e rist, wsi dre englische Preffe mckteilt, am 25. Juni mit der „Oltmchie^.-voH New-Zwrk abgefahren Er-hat die Absicht, während ^der-DW, fahrt em drahtloses Schachspiel zu unternehmen. *-Dee Stromboli in Tätigkeit. 'Aus R o m.wirdW meldet: Der Stromboli ist werter in Tätigkert. Alle Dew«d«wüj zwischen der Insel und dem Festlande sind uuttrbrochen. i ..!) - hoobfeine Herren« u. Damensf offreste känfbnf ohnesioh zu vor von nnsvror.YMGtI.>MW^DM^ f\ A. VI.JhkeWieDZSltß-lä GMÄ

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