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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-24 · Heft 865 (24.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 865 (24.6.1921)
Date
1921-06-24
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Wien, Freitag SßUntt Mörgenzeltung Seite 6 . literarisches Interesse. Der Tenor, von dem hier die Kode. ist. war auf der Operettenbühne ein ausgezeichfteter Sänger, deffen reine Stimme die Zuhörer betzkisterte; was er aber dort darsMte, das agierte er .mit einer fabelhaften Wurstigkeit. Sowie es sich jedoch .darum handelte, nicht tenorsingende Operettenhet'oen, -sondern Menschen aus Fleisch und Blut darzüstellen, welche sprechen, wie Gott sie geschaffen hat, empfinden, wie das Schicksal sie heißt — da war der Tenor nicht wiederzuerkennen. Er gab in Schalem Alejchems „An jEjzs" - den rat» und hilfesuchenden jungen Mann uns dem jüdischen Städtchen so fabelhast echt bis ins Feinste Detail, daß man Tränen lachte und zugleich eroriffen war. Und man merkte sich den Namen des Dar-. stellers: Isaak Deutsch. Und Isaak Deutsch, der bald Gelegenheit hatte,-sich Lei den Sonntag-Aufführungen des Vereines. „Freie jüdische Volksbühne" als trefflicher Regisseur zu.hewähren, hatte sich's in den Kopf gesetzt, ein ständiges jüdisches Theater in Wien zu schaffen. Er setzte es durch. In Marienbad erfolgte eigentlich die Gründung. Dort vereinigte-'sich Deutsch mit dem Oberregisseur'der Jarno- Bühnen, Egon Brecher, einem jüdischen Schauspieler deutscher Zunge, welcher, sich seit fe für alles Jüdische rn Dienst gestellt hatte, welcher noch vor Jahren zusammen mit Hugo Zuckermann und anderen ebenso kunstbegeisterten wie jungen jüdischen Menschen daran-, gegangen war, ein jüdisches Theater aus dem Nichts mit nichts und' für nichts (es fehlte damals das Interesse des jüdischen Publikums in Wien) zu schaffen. Deutsch rmd Brecher taten sich zusammen, um ihre Idee eines ständigen jüdischen Theaters in Wien durchzufuhren. Sie gewännen die Hilfe einiger jüdischer Kunstfreunde, die —das fei hervorgehoben.— aus dem Osten stammen. And vor einem halben Jahre wurde, nachdem auch der Verein „Freie jüdische Volksbühne" helfend hinzugetreteu war. das erste literarische Theater in jüdischer Sprache $tt Wien - eröffnet. Das Experiment war gewagt». Gewagt in Wien.' der Stadt'alter ^heatertradition, gewagt rN Wien, der Stadt des Ueberganges, wo auch die Juden Lurch den. Üebergang von Ost in West entjudet, eytnervt. kulturell chaltlös und versumpft werden wie das Donauvelände, an dem diese Stadt des Ueberganges liegt. ^Gewagt war das Experiment auch deshalb, weil ' in Wien aus allerlei Quellen, aus antisemitischen-und auch stus jüdischen, eine feindselige Stimmung gegen., oft- Uhffchxs Wesen genährt worden war. > Jetzt, da die Theaiersaison sich ihrem Ende zuneigt, läßt sich ein Ueberblick über das gewinnen, was in diesen sechs Monaten geleistet wurde. In einem mehr als bescheidenen Seim begann die „Freie iüdische Volksbühne" — so heißt das junge jüdische^ Theater — zu spielen. Die Raumverhältmsse eNgten das Repertoire ein; eine Reihe wertvoller Erzeugnisse der" modernen Dramatischen Literatur in jüdischer Sprache konnte nicht zur Aufführung gebracht werden. Das Ensemble der neuen Bühne mußte aus Schauspielern zusammengesetzt werden, die zum Teil von anderssprachigen Theatern (dem deutschen oder russischen) kamen und erst zur jüdstM^i Sprache und zu dem mit ihr verbundenen jüd^M. Wesen gebracht werden mußten; ein anderer Teil der Schauspieler kam von der jüdischen Operette her und mußte für ein literarisches Theater erst erzogen werden; der Rest bestand aus Dilettanten, die keine Theatererfahrung hatten. Und Isaak Deutsch, der sich's in den Kopf gesetzt hatte, ein ständiges jüdisches Theater von Rang in Wien zu schassen, leistete all die schwere Arbeit, die hier erstand. Er lehrte die fremdsprachigen Schauspieler Jüdisch sprechen und. jüdische Menschen aus dem Osten sehen und wiedergeben.' er führte die Schauspieler aus der primitiv-grobschlächtigen Darstellungsweise der jüdischen Operettentradition zu der subtilen und abgetönten Gestaltung, welche die Darstellung der modernen jüdischen Dramatik erfordert; ex formte und modelte die jungen Dilettanten zu Darstellern, wie sie die moderne jüdische Bühne braucht. Dieser Arbeit ist es. M danken, daß nach wenigen Wochen des Bestandes des Theaters eine Aufführung von Vinskis ausgezeichnetem Drqma „Jekel der Schmied" zustande kam, die bis ins kleinste Detail so abgerundet ist, daß sie einem Theater mit bester Tradition zur Zierde gereichen könnte. In Dieser Aufführung gibt Isaak Deutsch die Titelrolle. Sernx bis ins kleinste Detail plastisch herausgearbeitete Darstellung des Schmiedes Jekel ist ein Abbild seiner LeDung als Regisseur. . -"'Div Aufführung des "Pinski-Stückes hätte Aufsehen inachen misssen,wäre sie bemerkt worden. Aber sie erregte, kein Aufsehen. denn es wußte , noch niemand von dem Bestände des versteckten, kleinen, dürftigen Theaterchens in der Augartenstraße. .Man spielte dort vor leeren Häusern. Isaak Deutsch aber verzweifelte picht; er hatte sich's in den Kopf gesetzt, in Wien ein ftanbijcä jüdisches Theater zu schaffen, und war über^ zeugt, es würde Beachtung finden. Er wußte um den Wert seiner Leistung. Die Gagentage kamen. Die Einnahmen waren spärlich gewesen. Isaak Deutsch gab ' seinen letzten Kreuzer her, um die Gagen zu bezahlen, und darbte; er hatte sich's in den Kopf , gesetzt, ein isidi-; itf^eS Theater in Wien zu schaffen, das bestehen kann,! und wußte, bei sich: die Zeit wird kommen. .Sie kam. - Allmählich sickerte es da und dort durch, daß es in Wen-irgendwo in der Leopoldstabt, wo .man nicht recht hintkifst. ein kleines Theaterchen unter einem Glasdach gehe, wo man jüdisches Theater spielt und wo unvergleichlich gut und eigenartig gespielt wird. Und nach- dkN lauge Zeit ein. paar jüdische Blätter allein auf. An unsere geehrten Abonnenten! Wir ersuchen bei Uebersiedlungen von Wien auf das Land (oder umvekehrt) die Aenderung der, Adresse uns stets direkt und, wenn möglich, einige Tage vorher anzuzeigen. Hiebei ist, wenn der Bezug des Blattes bisher durch eine Versrhleisstelle (Trafik) erfolgte, deren genaue Adresse anzugeben. Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung“ II., Taboratmse 1—3 (Telephon Nr. 44038; 48818). dieses Theater aufmerksam gemacht hatten, begannen erst vereinzelt und verschämt, dann öfter und bestimmter, erst mit Vorbehalten und dann schon ohne solche, die sogenannten „Stimmen der Presse" sich hören zu lasten. Und was durch einige wertvolle jüdische Menschen, die auch Kenner der Kunst sind und Kultur haben, langsam von Mund zu Mund gegangen war. daß das jüdische Theater in Wien, das zu' schaffen Isaak Deutsch alle seine Kraft eingesetzt hatte, ein künstlerischer und ein jüdischer We.rt sei, das wurde nun, da das Theater mit einem Gastspiel an den Jarno-Bühnen vor die Wiener Oeffentlichkeit getreten ist, Gemeingut alles dessen, was man die öffentliche Meinung nennt. Und Isaak Deutsch' Zeit ist da. Das, was er geleistet hat, wird als gut anerkannt und ist lebensfähig. Er hat es stets gewußt und hat dafür geduldig Not und Unbill ertragen. Und mtt ihm ist seine ganze Schauspielertruppe dem einen Ideal hingegeben: der jüdischen Kunst zu dienen. Keiner von ihnen fühlt sich als „Künstler", keiner als Schauspielbeamter, keiner als Star, sondern olle, vom ersten bis zum letzten, haben nur eines im Sinn: zu zeigen, daß es eigenartige, starke jüdische Kunst gibt Einer bleibt mir stets in Erinnerung —er ist inzwischen nach Amerika gegangen. Der stand bei Tag. am Schraubstock und abends auf der Bühne. Er hat viel Talent. Aber nach Amerika ist er nicht gegangen, um sein schauspielerisches Talent in Dollar umzusetzen,, sondern um zu arbeiten. Schauspieler war er mit Begeisterung nur in Wien, denn er hatte Hier eine Mission zu erfüllen: zu.zeigen, daß es im Judentum neue künstlerische Kräfte gibt. 'Nur mit solchen, esnem Ideal hingegebenen Meüschen konnte das so. vielbewunderte „Ensemblespiel" zustande kommen. Derselbe Gedanke der Sendung hat auch .-Isaak Deutsch alle, trüben Tage überstehen lassen, bis der Erfolg da war., Es ist ein Erfolg des neuen, aus den uralten Lebenskräften schöpfenden Judentums. Dieses hat Isaak Deutsch die Kraft zu seinem W^rke gegeben und gibt ihm heute, da er den Erfolg sieht den Antrieb, es weiter, rmm^r weiter zu führen. Denn 'Isaak'Deutsch ist nie zufrieden. Nur die Unzufriedenen steigen vou Leistung zu Leistung. Wir dürfen von Isaak Deutsch, dem Unzufriedenen, noch viel erwarten. , Siegfried Schmitz. Die Freie jüdische Volksbühne für die ukrainischen Pogromopfer. Die Freie iüdische Volksbühne veranstaltet Dienstag den 28. d. M. im Wiener Stadttheater eine Vorstellung, d rm N e i n e r t r ä g n t § zurGänze dem Wien erHilfskomiteefürdie jüdischen Poarom.ovitrin der U k r a.i n t zugc ührt wird. Zur Ausführung gelangt David P.t n s k i s Drama „I e ck e l, der Schmied", bekanntlich rme der besten Leistungen dieses Ensembles. Das SM wrrd anläßlich des eisolqrcichm-Gastspiels der Flki-n jüdischen Volksbühne an den Jarno-Bühnen zu m ersten Male gegeben, ist also für die bre'le Oeffentl'rchkeß erneNovit 8 t. Mit Rücksicht aus den wohl'ät'geit Zweck und die Notwendigkeit raschester Hil.feleistün g f ü r' d i e P o g r o m o v f e r gelten erhöhte Emtrilttpre fe. , Dkx Vorverkauf hat berecks begonnen. Aus den Theatern. Im Bnrgtbeater gelangtmorgen,Samstag, „Der Schwan" zur Ausführung. An lang 7 Uhr. Im Schönbrunner Schloßtheater wild morgen, Samstag, „D e r R a u b d e r S a b t n e r i n tt c mit Hugo Lhlmig als Strrese. gegeben. Beginn 7 Uhr. In der -S t a a 1 s o per' gastiert morgen, Samstag, Kammersängerin Luise' Witter vom Nationaltheater in Müncken in „C a r m e n*. Beginn */,7 Uhr. In der Bolksoper findet heute. Freitag, die erste Wiederholung von ,DerKarneval in Rom" stait. Den Artur Brtzk singt zum ersten Male Herr Heitner als Gast. Dirigent Herr Kraus. Nach Schluß der 'im D e u t s ch e n B o l k s t h e a t e r morgen, Samstag, zugunsten Hylene O d i l q n s stal>findenden Nächtaufführung von Molnars „D e r T e u f e 1", mit Leopold Kramer rn der T leb olle, werten Wagen der elektrischen Straßenbahn nach allen Rich ungen bere-tstehen. In der R o l ä n d ° B ü h n e findet morgen, Samstag ^Gastspiel der Mstglieder der Jüd scken Bühne unter Mitwukung der gesamten rnff-schen Op retten iruppe und unter Leitung des Dnektors Podzarucre) die Erstaufführung des Dramas «Der Dhbuk* («Zwischen zwet Welten") von Sch. Ä n—s k i statt. Im M e 1 r o pw l t b e a t e r ‘ geht Sonntag den 26. d. M., 70 Uhr abends, anläßlich der Enthüllung des Johann Strauß-Dentmals ,D i e F t e d e r m a u s" tn Szene. Das tzoharm Strauß-Denkmal. Die feierliche Enthüllung des Johann Strautz-DenkmalS. die bekanntlich für übermorgen. Sonntag, anbei aumt ist. wird auch bei tükler Temperatur vorgmommerr Md uur für den Fall, daß Stegen* , 24. Juni 192! , V $tr. ,8tö> , v weiter eintritt, auf kurze Züt verschoben werden. Febx Weina a r t n e r ist durch daS Ableben seiner Gattm außerstande, der der Enchüllung an der Sv>tze der Philharmoniker zu erscheinen. Das Den nickkomitee Kat ,fich nun an Geheimrat Artur N t f t s ch ,wt dem E'suchen gewendtt. an Stelle WeingarlnerZ! die Straußlchen Wckzer „Künstl''rleben" uns „An her fcftSnen; ' bl men Donau" zu dirigieren. Nrklfch har diese Einladung! angenommw. Gerichtssaal. Gefälschte Brotkarten. Vor dem Einzrlr'chter Dr. Engel hatten sich heute ttach-l mittags' der Bilriferschullebrer Haus Teufel wegen Miß«! broucheiS der Amtsgewalt, Bettuges und Preistreiberei, sowie berj Etuimachergehil'e Karl W e r ne r und seine Mutter Marie! W e r n e r wegen Betruges und' Pre sti ciberel zu verantwotten.. Der Haüptangetlagte Teufel war als Bürgerschullehrer der Brot-, kommifston HI in der Ziegsergasse am Neubau im Jahre! 1916 zugetciü worden. . Er benützte diese Stelle, um sich' anfangs BroMwiken für feinen eigenen Gebrauch widerrecht-, bch anzucignm. Später läffchte er gemeinsam mit bmj übrigen Beschuldigten Eiwaufslcheine. sowie Brot-, Mehl- «nd! Zuckerkarten. Karl Werner bezog mit seiner Mutter die auf die! grätschten Karten angewiesenen Lebensmittel und d estkb'n wurden! ru Schleichhändlervrci rn velkauft. Den Gesamtgewinn von? K 11000 bis 15 ÖO.) teilten die Angeklagten untere nander. In! der heutigen Ve-Handlnng legte Teufel ein volles Geständnis: ab. Er ser rn großer Notlage gewesen, habe für-ein krankes Kindt und seine Fiau sorchn müssen und obwohl er außer seiner, Tätigkeit als Bürger schullehrcr auch an Mittel'chulen französt chm^ Unterricht erteilte, hübt er im-Jahre 1916 nickt mehr als K 500 monatlich bezogen. Damitkonnre ernickt dasAuslangrn finden und sei? der Verfuckunn unterlegen. Auch die zwei anderen Angeklagten? waren voll geständig und verantworteten sich ebenfalls mit ihrer! großen No'lage. Der Richtererkannte alle Angeklagten schuldig- und vermterlte Hans T e u f e tz rer sich heute als landwirt-, schafilicher Hilfsarbeiter fortbringt, zu z e h n M o n a t e schweren Kerk e r s und zu 10.000 Geldstrafe, im» Nichtcinbringllckkelts'all m einem we'teien Monat Arrest. Karl? Werner wurde zu s i^e b e n M o n a t e n schweren? K e r k e r s und ebenfalls zu K 10.000 Geldstrafe, eventuell zu, einem weiteren Monat Arrest und Marie Werner zu vier Monatv-n schweren Kerkers und zu K 2Cto Geldstrafe, evewuell zu zwei Woäeu Arrests vermieilt. Sport. __ U Jüdisches Kreisturn- und, Sportfest ixi Brünn. . Die jüdischen Turn- und Sportvereine Makkabi der Tschecho-SloMakei veränstalten am 3. bis ö. Juli in Brünnl ihr erstes großes KreiskurnuE'Sportfest seit dem Jahre. 191T. Damals noch , dem Kreis Westösterreich der jüdischen Turntrschaft angehörig, sahen .sich die Makkabi-Bereine in Böhmen, Mähren und Schlesien durch den Umsturz genötigt,: sich in einem eigenen Kreise zujammenzuschließen, und mußten? daher schweren Herzerrs auf die erprobte und umsichtige Miiarbttt der Mmer Turnürüder verzichten. Auch der Krieg ha't in die Reihen - der tschecho-slowakischen MakkabüBereme . große Lücken gerissen und leider viele Vereine ohne ihre bewährten Führer gelassen. Trotz aller dieser Schwierigkeiten ist die Makkabi-Bewegung in der Tschecho-Slowakei in stetem Wachsen begriffen, und blickt der tschechoslowakische Kreis der jüdischen Turnerschaft heute mit Stolz auf die stattliche Zahl von 40 Vereinen, von idenen die größt« Anzahl, erst nach dem Umsturz! gcschas?en wurde. Die jüdische Jugeub der Tschecho-Slowakei strömt in-Scharen in ihre Vereine und wird das Kreisturn- und. Sportfest der O.esftntlichkeit einen Beweis der stratümen und zielbewußten Arbeit geben. Ein Hauptverdienst für die Entwicklung ber tschechoslowakischen Maklabi - Vereine gebührt dem' Turnbruder P'ü c d v s k y aus Prag, welcher die Kreisorganksation in mühevoller, rastloser Tätigkeit bis zu seiner Abreise nach Erez^ Israel, geleitet hat. ' Das diesjährige Fest findet bereits , auf eigenem Boden, und zwar auf dem herrlich gelegenen Sportplatz des Makkabi, Brünn, statt, und verspricht, einen glänzenden Verlauf zu nehmen. . Das vorbereitende Festkomitee erwartet aus dem In« und Ausland zahlreiche Gäste und ist bereits für gutes Quarticr und gute Verpflegung 13 tschechische Kronen für Mittag- und Nachimahi, streng koscher — gegen vorherige Anmeldung gesorgt. Mit besonderer Freude /begrüßen die tschecho-slvwakischen Malkabi-Vereine den in Aussicht gestellten zahlreichen Besuch, der Turnbrüder und -Schwestern ans Dentschösterreich, die trvtz bestehender Schwierigkeiten es nicht unterlassen wollen, an dem ersten großen Feste ihrer Brudervereine in der> Tschccho-Slowakei teilzunehmen. - , . '' >.§ Eventuelle Anfragen und Anmeldungen sind anj daE Bureau der Kreisleitung, Drstnn, Bäckergasse 5, zu richten.^ Hasmonea 1-Nennweg komb. 2:1 <2 :1). Im Rahmen der Jubckäumsivocke konnte Hasmoneä einen schönen Siea err ngrn. Die Manwch.fft spielte das ganze Wettsviel mir ungewohnter Energie und Au opfe>ung und bat dkn Sieg ^ehrlich verdient. In der Hinter mannschatt bot der Tormann Sprra eine sehr 'gute Lerstung. In der Dckung gefiel Wolfsohn l. In sehr guter Form betandm sich die Siürmir Wolf'ohn ll. Schnok und Dr. Rubin. Rennwrg trat mit einer spielst irtcn Mannsckast an. in der sich fünf Svleler aus der l. Mannschaft befanden illachdem sie hrrelts nach 8 Mlunttn die Führung enunoen batten, nahmen sie ihren Gegner nicht sehr ernst. Sie mubren sich erst »M Verlauf des Sviels davon überzeugen, dall dre iüdische Mannicka t über nne gute Splelstärke vettügt. Bei Rcnnwca boten Ambrofch, Ztegelmeister, Figl und Lausch sehr gute Lnstunge«'

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