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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-19 · Heft 860 (19.6.1921) · p. Seite 9

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 860 (19.6.1921)
Date
1921-06-19
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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. m ööü . Mm. wimtög Bank und Wechslergeschält Hulles&Co. Wien, I., Schottenring 17 ▼is-ä-ris der Börse . ( Kulanteste Durchführung $35 1 aller hörsenxnässigen Transaktionen Intensi.vievu.ng der Arbeitsleistungen von hohem Werte, wenn die genügende Versorgung des Landes mit den notwendigen Kerbranchsartikeln in der Bevölkerung auch das entsprechende psychische Wohlbehagen auslöst. Die Lebensmittelversorgung ist also eure reine Geldfrage geworden und damit ist die Aufgabe des Bundesministeriums gegenwärtig fast nicht mehr eine bedarfrvgelnde, sondern eine rein vermittelnde zwischen den Larchesmrd Gemeindcwirtschaftsstellen und dem Bnndesministerium für Finanzen im Punkte der Lebensmittelzuschüsse des Bundes, i Dieser ganze große Arntralapparat, der heute noch einen! Personalstand von mehr als 1000 Personen umfaßt und über Kne Reihe von Zweigstellen verfügt, ist jetzt nichts mehr als eine Beamtenversorgungsanstalt ohne sachlichen Zweck. Suchte noch offenen Aufgaben kann mit Uebernahme eÜMlnex Beamter des Ernährungsdienstes, soweit finanzielle Dinge in Betracht kommen, fast ipr Augenblick das Dundesministerium > für Finanzen, die wenigen statistischen Angelegenheiten die! vorzüglich organisierte und seit dem Umsturz wenig beschäftigte Statistische ZsNtralkommisfion übernehmen. Eine! Reihe tüchtiger, leitenW Beamten des Bundesdienstes würde . in anderen dlejfovtä Verwendung finden und die Vertrags- : angestellten müßten rasch in deü Privatdienst übergeleitet! werden. Die Handelskreise würden aber die Auflösung dieses Ministeriums auch schon aus dem Grunde lebhaft begrüßen,! weil dadurch die weitläufigen Räume des „Mariahilfer! Buerauhauses", in welchem das Ernährungsamt seine Kanzleien! hat, ihrem ursprünglichen Zwecke wieder zugeführt werden! ikönnten und so ein kleiner Teil der Wiener Wohnungsfrage! Mitgelöst würde. _^_ 1 D'r. F. F. Dank & Wechselstuhen-Aetien - Gesellschaft „Mercur". Unter dem Vorsitze des Präsidenten Dr. Eugen B r e tt a u e r j hat gestern m Anwesenheit von 49 Aktionären, welche 215.868 Akiien!mit 8631 Stimmen repläsentieien, die Generalversammlung über jba$ XXXIII. Gefchästsjahr staitgefünden. I v Der Rechnungsabschlusipro 1980 ergibt einen Bruitogewinn von X 154,184.282.33 und abzüglich der Spesen und! Steuern ein Reinerträgnis von X 39,341.194.06. Es wurde beschlossen, die D i v i d e n d e mit 12*/»' P r o z e n t, das ftnb X 50 per Aktie, zu bemessen, dem ordentlichen Reservefonds 10 Millionen Kronen zuzuwciien, dem Pensiousfonds der Angestellten als außerordentliche Zuwendung 10 Millionen Kronen tantiemenfrei zu w-dmen und X 2,168 405.03 auf neue Rechnung vorzuiragen. Der Dw dcndcnkoupon pro 1920 gelangt ab 20. Juni 1921 zur Auszahlung. D're Imnussemäß ausscheidenden Verwaltungsratsmitglieder, Direktor S. Bodenhermer und GencralduektorIngenieur Josef Roßhgeudler. wurden wiedergewäblt und -re erfolgte Koopnerung des Regierungsratrs Fritz Lemberger in den Verwaltungsrat bestätigt. Continentale Bank. Der Verwaltunasrat hat in der am 14. d. M. unter dem Vorsitze des Präsidenten SeUlvnSchef a. D. Tr. Robert Zw > erzlna abgehaltenen Bilanzsttzuna beschlossen, der am 30. d/M. stattstndenben Generalver ammlung der Aktionäre bezüglich .der Verwendung des un Jahre 1920 — die Bank konnte wegen Adavtkerungsarbeltrü dm Geschäfts!, trieb erst ,m September aMrehmen — erzielten Reingewinnes per K 3,44':.i94.f5_ Den Erschlag zu erstatten, daß zunächst dem ordentlichen Reservefonds und dem Spenalreierve'onds für Spareinlagen ein Benag von X 344.019 46 und einem außerordentlichen Reservefonds der Betr üg von X80V.O0O zugewendet, sodann eine Hthidende von 8% tm Betrage von K 876 oou an die Akt onare verö lt und von dem restlichen Gewinn die statutenmäßige Tanneme per X 222.117.'0 dem Verwaltungsrat zugewiesen, endlich der zu bildende Pennons onds und der Umerstütz,mgsfonds kür die Beamten des Jnstnuts mit X 200.000. be-icliungswer e X 100.000 dotiert und der lohnt verbleibende Restbetrag von X 374.057.58 auf neue Rechnung vorgctragen werde. Bilanz der Jnternatiolesi Handelsbank. Der Berwallungsrat hat in feiner Bilarizsitmng vom 11. d. M. dm Rechnungsabichluß für das Jahr 1920 genehmigt und beschlossen, bezüglich der Verwendung des Reingewinnes der der am 28. d. M. apzubaltenden oidentlichen Generalversammlung nachstehend n Vorschlag zu erstatten: Von., dem ausgewresmen Neina^Winn, welcher X I1,«f6p.972.93 beträgt (gegen X 2,465.055 52 >m Vorlahr) soll eine D i p i d e n d e von 13'/,*/«. das sind X 50 per Aktie (gegen X 36 im Vorjahr), auf das Ende 1920 rnvidendenderechtigte Kapital zur Verkeilung gelangen. Dem allgemeinen R servefonds sollen X 3500 000 und dem Speualreservefonds X 500.000 zug wiesen werden Nach Zuwendung von X 600000 an Remuneration-n für die Beamtenschaft und von X 966.997.29 an staiutenmäßigen Taniiömen für den Berwaitungsrat verbleiben X 1.102.975.64, welche auf neue Rechnung vorgetragen werden, solle». Griechenland läßt Kaffee. Zucker nnd Beis nicht ausfnhren. Aus A t h e n wird gemeldet: Die griechische Rkglerung hat de» Export von Kaffee. Zpcker und Reis verboten, da fcte vorhandtmeu Borrälc nicht ansreichm, um den Inlandskdnsum zu bchicbuit». «netter Morgeuzenung 19. 2UM 1921 verte a a B B B B fl bcjro# BOnoTY revÄOcHEjtu B €t*« E. ftBfUClfXMfrl ■ fl N. 1 m wopgietol.l^FJLJyi«omfiptt» vyörmFRl Telephon 6941-18 ' —^^■ -'^’^PortsdieckMrto Wien, I., WIppHngerstrasse Pfr. X3B SPEZIALITÄT! Erstklass. Farbbänder. Karbonu.WacbsDMrfere Die Brwertnns der Rohstoffe «nd Vorräte znr Vermögensabgabe. Die >m Betriebe einer ErwerbSnntevnehmung am Stichtage vorhanden gewesenen Rohstoffe und Vorräte sind kür die Vermögensabgabe zum gerne knenWerte zu veranschlagen. Ueber die allgemeinm Grundsätze, nach denen bei der Ermittlung des gemeinen Wertes vorzuaehm lst, hat beieitS die VH. Vollzugs an Weisung eine Reche von Bestimmungen aetroffen. In näherer Ausführung der dort ausgestellten Grundsätze trifft nun ein Erlaß des Bundesmrnisteriums kür Finanzen vpm 6. d. M. Verfügungen über den bei der Bewirtung der Rohstoffe und Vorräte einzubaltenden Vorgang. Bei den Erzeugern sind die Rohstoffe mit dem G e st e b u n g sw e r t a m Stichtag zu bewerten. Darunter sind keinesfalls die tatsächlich im Eimelsalle ausgelaufenen Gestehungskosten zu verstehen, sondern jener Preis, um dm sich der Erzeuger am Stichtag die Rohstoffe loko eigene Erzeugungsstätte beschaffen konnte. Die Halbfabrikate sind mit diesem Gcstehungswerte der verwendeten Rohstoffe zuzüglich eines Zuschlages zu bewerten, welcher den bis zum betreffenden Pioduktionssladivm am Stichtag ausgelaufenen Löhnen und Regien entspricht. Die Waren (Fertigs a b r i k a t e) sind nach dem Verkaufswerte am Stichtag zu veranschlagen. Von den voraeiimnten Werten der Rohstoffe. Halbfabrikate und Waren kann in gewiffen Fällen noch ein l5°/<>iger Abschlag vorgeuommen werden. Für Edelmetalle ist jedoch ein Abschlaa nicht zulässig. Auch beiHändlern (Engrolsistenund Detaillisten) hat grundsätzlich als gemeiner Wert der B e r k a u f S w c r t, a m Stichtag zu galten; unt'r Bcdachtnahme auf die unveländerte Fortiübrung des Betriebes und auf gewisse besondere Umstünde wird jedoch gkstaitet, statt eines Abschlages vom Verkauiswert unmittelbar den Gestehungswert am Stichtag loko Niederlage der Bewertung zugrunde zulegeu. Danach .sind auch Produzenten bezüglich Mer Engros- oder Deta>lnudxrlagkn> zu behandeln. Die angetührten Grundsätze finden auf alle Arten von Vorräten Anwendung, gleichvi-l ob es sich um Staprlartikel handelt oder nicht. Für Stipelartikel wurden viel'ach qus Grund der Gutach'en der Bewenungsräte Richlpreise rrmit>elt. Der oben^rwähme Ministelialerlaß kann von Intereffcnten von der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie bezogen werden. Oesterreichische Bereinsbank für Gewerbe, Industrie und Handel. Die Wiener Gewerbe- und Genoffenschaitsbank A.-G., die.seinerzeit von Mitgliedern des Niederösterreichischrn Gewerbevereines gegründet winde. hat mit Bewilligung der em chlägigen BuudcSmin sterien den Firm rwortlaut aut Oesterreichische Vereinsban! für Gewerbe, Industrie und Handel geändert und gleichzeitig ihr Aktienkapital auf 60 Millionen Kronen erhöht. Der bisheriae V rwaltungsrgt wurde durch die Koovtütivn der Herrerr Komme,zialryt Rudolf H o f h e r r, Kommerzialrat Heinrich Falter. Ludwig Viktor R e i ihofier, Oberingenieur Walter Mülle r. Kammer- und KommM'alrar Otto W a l d st e i n, Dinkivr Richard B u t s ch o w i tz, Rechtsanwalt Dr. Emü Weinstei'n. Direktor S. K ö n i g st e i n. Großhändler Philipp Wein erweitert. Zum ge>chäfts ührcndcn Vrzeprästdentenwurde Herr Kommerzialrat Rudolf H o f h e r r. zum leoenden Direktor Heir Richard B n t s ch o w t tz bestellt. Die Bank wird sich die Förderuna von Handel und Gewerbe und d-:r mitiklständ scheu Industrie sowie die Pflege sämtlicher Zweige des Bankgeschäftes rur Aufgabe machen. Der Zusammenh rna ml dem Nrederöstkneichnchen Geiverbeverein sowie die ^breite Basis, aut der das Institut auigebatn werden soll, läßt eine günstige Entwicklung desirlben erwarten: Bankunck Weclisler§esckskt res Lobstein & Kuszniei* Wien, III., Lanclsfirasser Hauptstrasse för» 82 Toi, 12C8 (Eoko Hintiorstrasso 1, Tel. 1308 Kulante Durchführung aller bankgeschäftlichen Transaktionen Privatverkehr Im gestrigen Priyatvcrkehr herrschte eine feste Tendenz, doch warm die Um'ätze sehr girnig. Es notierten: Stggtsbabnm X 4970. Sisdbahn'Prioritäten X 3330, Slyda X 4380 und Alvine X 6300. Die Versorgung .ging glat' van staiten und wurde. für Skoda Leibgeld X 40 bis 60 und für Galizta ein solches bis X 800 bewilligt Von den firmdpn Zahlungsmitteln waren Marknoten X 9.72, Dollarnoien X 667.50 und polnische Mark 49. Erste Wiener Hotel-Aktien-Gefsllschaft. Die Generalversammlung vom 28. April 1920 bat beschlossen, das. Aktienkapital von X 2.400.000 auf X 4.800,000 zu erhöhen. Auf Grund dieses Beschlusf>s emittiert die Gesellschaft 5000 Stück neue, vom 1. Jänner 1921 au bitoiDcii&enberdbl gte Aktien zilin Noruinalt von je X 240. wovon 2^00 Stück den Inhabern dep dermalen im Umlaufe bcsindlichen, 10.000 Aktien zum Preise von X 2500 per Stück nebst bVo vom Nominale vcr X 240 ab 1. Jänner l92I>*u berechnenden Zinsen kn der Weite rum Bezüge angeboren werden, daß auf je Dtcr Stück alte Aktien eine neue Aktie-ent'ällt. Das. BeTtgsrecht ist in der Zeit vom 20. bis %% d, M. bei der Liquidatur der Union-Bank in Wien auszuüben. Die weiteren 2500 Stück neue Aktien wurden zu einem wesentlich höheren Kurfe mit mehrjähriger Sprrreverpstichtung freihändig begebm. Arsprungsnachweis für Warensendungen nach England. Unter Bezugnahme aus die Mttteilung üher Aushebung der Verpflichtung zur Beibringung der Konsularbrstütigungen über den nrchtdeutichm Ursprung von Warensendungen nach England teilt die Handelskammer mit, datz an Stelle der bisher gefordeiten Bestätigung auf der Faktura folgender Vermerk anmbrmgen und zu unterschreiben rst: „I declare that the merchandise sbown in tfa-ia entry was not first consigned from Germany tho the United Kingdom*. (Ich erkläre, datz die in dieser Fakiura erwähnte» Waren nicht «rsprüngl ch zur Versendung von Deutschland nach England bestimmt waren.) Nähere Auskünfte können im Zollbureau der Handelskammer eingehplt werden. Arrangemevteinteilung an der Wiener Börse für die Monate Mi nnd Ämw't.1921: Juni: .27: Kaffa und Aufgabe. 28. Mcldungen, 30. Effekteneinreichung. I u l i: 4. Kaffa und Aufgabe, 6. Meldungen, 7. Effektcueinreichung, ll. Kasia und Ausgabe, 18. Meldungen, 14. Effekteneinreichung, 18. Kaffa und Aufgabe, 20. Mcldungen, 21. Effekteneinreichung, 25. Kaki?, und Aufgabe. 27. Meldungen, 28 Effcktrnrintrichung. A u g u ü: 1. Kassa und Au'gabe, 3. Meldungen, 4. Effekteneinreichung. 8. Kaffa und Ausgabe, 10. Meldungen, 11. Effekteneinreichung. 16, Kaffa und Au gahe, 17. Meldungen, 18 Effekteneinreichung, 23. Kaffa und Ausgabe, 24. Meldungen, 2b. Efielteneinrnchuug, 29. Kaffa und Ausgabe. , Der ungarische Saatenftavd. Aus Budapest berichtet: Der vom Ackerbaumimstenum heute vetsffcktlichk« Saalenstandsbericht konstatiert, daß die feuchte Witterung der letzten Zeit sowohl für die Gctreidesrüchte wie besonders für die Hackfrüchte von guter Wi'kung war. Die EvnteauSsichtm We«' sich seit dem vor 14 Tagen veröffentlichten Bericht rin 4vvitß< gebeffert. Nach den bisher im Ministerium eingAamenWl Schätzungen ist im Weizen und Roggen zum größten Teil« «»ei gute Mittelernte, in Gerste und Hafer jedoch eine eher mäßige! als mittlere Ernte zu erwarten. Verlängerung der Frist zur Eivbringuug der Bermögensabgabebekenntniffe? Wie verlautet, soll der! Termin für die Einbringung der Bekenntniffe zur Vermögensabgabe, der mit 30 d. M. ablauren soll, wesentlich verkangnt, werden^ weil die für Rohstoffe und Halbfabrikate ausgrstelltryj Richtvrei'e sich als mangrlhast erwiesen und neu ausgelegt tDttbttt1 muffen. ' j Eine Protestllundgebung der Hplzhävdlerst . gegea die Holzabstockungsverträge. In . einer äußerst Zahlreich auch von reu Bundesländern beschickten Bollvepsammlung des Reichsverbandes der, Holzhändler OestrrreräU^ wurden die Holzabstockuugsverträge einer , scharfen Ärittk Nüterzogen. Die Versammlung faßte hierauf einstimmig nüchsiehenye Entschlietzuug: „Die Vollversammlung des Reichsverbandes der Holzhändler unterrichtet davon, daß die größten Anstrrng»nge» gemacht wnden. um die fanwsen Holrabstockuugsverträge zMtMt«! der Unlelnehmer zu retten, beschließt neuerlich, daß MN «Hr. Entschiedenheit die Autzerkrastsetzung der in Rede stehenden Ver-s träge mit allen gesetzlichen Mitieln anzustreben ist, umsvmrhr,! als alle Berechnungen die von seiten der KoMrahmtev «r, Un'ersuchilngskomuiissiou vorgelegt werden, durchaus «icht! stichbältig sind. So wurden insbesondere nnter dem Trtn I»-! vesüiions- und Amortisationökosten außerordentlich Hahr 2mm\ ins Treffen geführt, ohne daß in den Verträgen bindende S5tr*| psitchlungen zu Investitionen festgrle.st sind und keinesfalls Me? Ziffein unter diesen Titel m Rechnumr zu stellen sind, ms der Kontrahenten m tendenziöser Werse vorgebracht werden. Börsen-Kommlsslonsgeschäft und1 ■ ‘'l WecliselstuSje RIIAGID & Co. |j Wien, B., Hohenstaufengasse 11 Börse für landwirtschaftliche ProduAe. Das Hauptinteresse beansprucht das Transitgeschäst, pg8 iyj der Berichtsperiode w'.e auch an der heutigen Wochenbörse etwas! sreurrdlichere Gestaltiing zeigte. Deutschland nahm zirka 3000. Waggons jugoslawischen Mais aus dem Markte zu 2.50 ex Schlepp Passau. Erwähnt sei, daß der Gesamtbedarf Deutschs lands nunmehr kaum 5000 Waggons überschreiten dürfte, so daßj mit einer sonderlichen Belebung des Transitgesckäfles dorwmi kaum gerechnet werden kann. An den deutschen Plätzen ent»lck«1 sich neuerdings ein,lebhafter-Handel ck ReSiemngsscheme^i^Gdem die Einrerchnngstrist bald zu Ende gcht. Die MVOw notieren mit 42 Mark ver 50 kg. Den MarspreiS per Sy M«k hinrugerechnet, stellt sich her Artikel aus 101 Mark fnnifo lA® deutschen Station. In den jugoslawischen ErzengungSg«letm spricht sich die Tendenz etwas ruhiger aus, nachdem die Amte* aussichten durch anhaltende Regenfälle eure wesentliche BtyerüM erfahren haben. Die Preise stellten sich ob unten auf iuAost. K 4.25 bis 4.30 schiffgelegt Nach Böhmen ist der Absetz schwächer, geworden ebenso erweist sich der Lokalkonsum nyr für: kle-nere Pöstchens als ausnahmsfährg. Die Ernteaussichten! in Hafer sind in ganz MlttÄeuropa schlecht. Wohl! aus diesem Grunde zeigt sich seitens Böhmens Bedarf. Es tr'tt somit der Fall in Erscheinung, daß Böhme«, IMj gewohnt war, alljährlich große Haferexporte zu lätrgen, AtmAM zu Importen greifen muß, um den Eigenbedarf zu Hier ist das Ansgebot genügend. Der Artikel wertet X 26 v« K 27. Reis hat sich neuerlich verteuert. Die BedarfSdem»g folgt für Burma zu 4.50 Mark, für Bruchreis m 3.80 Mark ad, Hamburg. In Bohnen ist einjäher Tendenmmschwunq nugklreten.i Während noch zu WochevMitte Bohnen sich als fast unaubnng^ har er wiesen, zeigte sich heute nach der Schweiz, nach Polen, nachj Tschechien wie auch nach Deutschland gebesserter Begehr und! Preise waren duichwegs anziehend. Für Weißbobneu wurde X iv verlangt und auch zuiestanden. Hirse wird mit X 16, HirsebreW Mit X'26 bis 27 bewertet, ohne daß eine Umsatztätigkeit statt«! .findet. Sehr fest liegt Mohn, für den höchste Preise zuWand» werden. In ägyptischen Zwiebeln liegen Offerte zu X 3-4 büuj Das Geschäft ist schlevpend. nachdem der Markt mit Neapolmme^i wäre geradezu überschwemmt ist. Auch. Frühkartoffeln sind siMrr! offeriert und begegnen geringer Nachfrage. Die PreisnottttU«« beträgt X 25. Kartoffel'abrikale sind infolge der hohen h»SM dischen Valuta schwer abzusrtzm. Der Konsum versorgt sich von der Hand zum Mund. In Rauhfmter ist d-e Verso rgWg eine völlig unzureichende, solange nicht greifbare Anbote neuer Ernte yorliegen. ist auch mit einer Besserung nicht zu rrckuen. Maw W* zahlt für Heu X 14'/* nnd für Stroh X 81/* bis 8l/# Wie» Die Devisenkurse. Zürich, iß. Juni. (Devisenkurse. MitgeteLt v« der Schwekzerischen Kreditanstalt.) Berlin 8 52'/, (8-47'/»'. Holland 195 50 (196.50). New-Aork 586.— (58,9. — ), 22.28 \22 30), Bari« 48.15 (4815v| Pkarland 29.70 29.80 , Brüssel 47.20 (47.35), Kvveyhagepj 101;— (101.50), Stockholm 132.— (182.50), ChMoniai 85.— (86.50); Madrid 78.- (78.—). BuenoS-AireS IW.H (190.—), Prag 8.20 ^8.20). Agram 4.— (4.05), BvdapM 2.82‘/3 '2.82'/«). Bukarest 9.12V, (9.l2l/2), Warschau -.42'/, (-.45),: Wien Geld 1.20 '1.20, Wien Ware—.— österr. gest.. Kronen Geld —.89 (—.89). österr. gest. Kronen Ware > ' Amsterdam, Iß. Jutli. (Devisenkurse.) London 11.39 V, (11.40l/.). Berlin 4.36'/, (4L4'/,d Pari- 24.« (24.70). Schweiz 5112'/,' (61.06). Wien 0.60 (0.60), Kopey bngen 51.50 (51.05), Stockliolni 67.50 (67.45), Christiorri 43.50 (43.30b Rew-Bork 299.75 (299.50), Brüssel 84.0 (24.12V«). Madrid —(39.75). Italien (15.22V,). Eommerzn. Diskonto-Bank Filiale Wien, I.. V.". 24-26 - Teiepüsae 12358,18296,17408,12367 □ Volleingezahltes Aktienkapital 9 30,000*000tschechische Kronen Uebernimmt die UarchfiUirangr sämtlicher daMsresehäftlicben irausaktioneu. Verrisst Li»1»xos «»f | Wirokouto mit 8J/0 Prozent p. a. Einla^ca gsgen! o Xündigang höh«r. a j 326407

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