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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-18 · Heft 859 (18.6.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 859 (18.6.1921)
Date
1921-06-18
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Samstag Wiener Morgenzeitung 18. JUNI 1921 Nr. 88» fei.ts Deutschland diese Reparationen nicht leisten, so erfolgt v Heute findet in der Noland-Bühn e,. II., Praterfhäf§€ 35 (Gastsviel der Mitglieder der Jüdischen Bühne unter Miürurkung der russischen Operettcniruvpe und unter Leitung des Direktors P^s lrz a m cz e) die Erstaufführung der Overefte .Die -E f a r d a S fü r st i n". von I. Simn ins Jüdische übersetzt, nnd-inszeniert, statt. Im ersten Akt wird von der Truppe O s m >a n o f f (Ronacher-'Bühne) ein Csardas getanzt. . Verein Freie jüdische Volksbühne. Heute, Samstag»! nnd morgen, Sonntag, finden keine Freivorstellungen für Mitglieder statt, da an diesen Tagen wegen der Vorbereitungen für dasGäAvN im Wiener Stadtiheater auf der Stammbühne «W gespult wnd. . Gerichtssaal. Totschlag am Bruder. * Bov dem Schwurgerichte hatte fich heute der 22jährige Elektriker' Georg Schmidrathncr wegen Totschlages an seinem Binder z» verantworten. Der Angeklagte war mit seinem Bruder ^verfeindet und ließ ihn am 24. April d. I. durch einen Knaben auffordern, auf die Straße zu kommen. Dieser folgte der Aufforderung und es kam zwischen dm Brüdern sowrt zu Tätlichkeiten. Plötzlich zog der Angeklagte sein Taschenmefier nnd versetzte dem Bruder einen Strch in dar Herz. Der Bruder war nach Wenigen Minuten «ne Leiche. . - Die Geschrpomen erkannten den Angeklagten schuldig. Zn eurem Zusatz der Geschwornen wurde der Gerichtshof geheim, die äußerste Milde wallen zu lassen, well die Volksrichter depUeberzeugung. seien, daß der Angeklagte auf einem so tiefen ^moralischen Standpunkt stehe, daß er sich der vollen Tragweite seiner Handlung nicht bewußt war. Auf Grund dieses .Wahrspru-es verurteilte der Gerichtshof den Angeklagten zu ach tz e h n Monaten schweren K e r k e r s. O Sport. --! ' 1 ZubNaumswoche der Hasmonea. Ende Juni tritt der junge, jüdische Sportverein in das Stadium des einjährigen Bestandes. Im Sommer: vorigen Jahres, wurde der Verein gegründet, von jungen Juden, deren * 'Großteil, aus dem Osten stammt. Der Zweck dieses Vereins, war'nicht nur, sportliche Erfolge zu erzielen, sondern in erster Linie., ap der körperlichen Erziehung der.jüdischen Juugend -Zu^«arh'eften.. ...' ... .. . ./ -. .. Dem .-spvrüicheu Interesse '.'der > Mißlicher 'fragen die. verschiedenen Sektionen des Klubs entsprechend Rechnung. An erster Stelle ist die Fußballsektion. In der Meisterschaft -rangiert Hasmonea an dritter Stelle.nnd steigt in der nächsten Saison in die vierte Klasse auf. Rebst Fußball, betreibt der Verein - Leicht-- .und Schwerathletik. Die", in jo kurzer Zeit trotz'/'der großen finanziellen Schwierigkeiten vollbrachten LersflrNgen berechtigen jedenfalls zu der Annahme, daß Ääsmonea auch weiterhin kräftig zur Förderung des jüdischen Sportes beitratzen Wird. . Hasmonea beginnt seine Jubiläumswoche am 23. d. M. mit einem Wettspiel gegen Rennweg kombiniert. Dann unternimmt die erste Mannschaft eine Wettspttzlreise nach Steiev. -mark. Am 25. und 28. d. M. nimmt Hasmonea ün einem Kokal-Rundspls! in Knitlelseld teil. Die änderen-Konkurrenten sind: der Knittelfelder Arbeiter-Sportklub, Red Star -Knittel-, selb und der Judenburger Sportklub. Eine kombinierte -WrZruonea-Mannschast spielt am 25. IM gegen den Knittels. - feZdxr. Studentznbund. Am.28. und 29. d, M. tritt' HasmoNeä 'in Kapfenberg an, am 1. Juli.in Mürzzuschlag und am [2i und 3. Juli in Leoben. Die Reserve spielt in Wien» und zwar am 82. d. M. gegen Achdnth, aM 83. M. MM Hagibor Ä am 27. d.M.' gegen den J. S. E. VtzNeziä, vm 29. -bi M. gegen. Bar Kochbq, am 3. Jüli . in Liesing ünL am 2. und 9. Juli in einem Rundspitzl gegen' Heros, -Mstoratz ttnd Che' irkh. Wie man sieht, ein sehr reichhaltiges 'Programm.. t . __ Leichtathletisches Meeting des W. A. K i ’ Hdüte nachmittags findet auf dem Hiftteldokfer Spvktptütz -tist keichmthleti ches Meeting des W. Ä. F. statt» das bei der 'großen: Zahl der ringrlaufeneü Nennungen «inen überaus j fpcmncttden Verlauf - zu nehmen verspricht. Die HanptSttraftioN jb##' ^«ßiöttimS dürfte die Schwrdensiäfettt bssden, für di^ L^.'A. F.', W. A. C-, Rapid und Hakoah genannt haben. Das '.Meeting beginnt um 5 .Uhr nachmiitags. , ... Jüdischer Spüdtklub Hagibor XX-Jung-OstMark 4: L. Der Sturm Hagbors befand sich in-ausgezeichneter Ver-; saffvNg. Sehr gut bei Hagibor Sigall, Rauch und Milo. Die -Tdre schüffen Sitzall, Rauch, Schattner 1 Und Lacher. Bei den 'Unterlegenen gut .der Tormann, der linke Verteidiger, und der Mütelstürmer, der auch bilde Tore schoß. . I. S. T. Hagibor XX—Lechnolagia 3 : 3. Lebhafter! Kampf, der aber unter der schlechten Leitung des Schirdörichtus ischt litt.-Für Technvlogia waren Tabak 2 und Dürr l erfolgreich. Für Hagibor XX waren Milo, Rüuch und Lacher die Torzschützen. Gut bei Hagibor XX Sigall, Rauch, Mayer» Brüder iPosaner und Schattner I. bei Technolngra Tabak, Schnei« und der Tormann. ■ Jüdischer Cup. Der Sportklub Hasmonea veranstaltet im Juli und August Fupballweltspiele für jüdische Sportvereine nach dem Cuvsystem. Teilnahmsberechtigt sind jüdische.Mannschaften, bifc am Mersterschaltsspiel nicht terlnehmen. Die Leitung der Verunstaltung obliegt dem Obmann der Hasmonea Ematmel F'i s.e.u s. Die siegreiche Mannschaft «hält .e,»?n wertvollen Pokal. Nennungen bis 7. Juli an Emanurl FiscnS, Abbsfiraße ö/SS. - Hechüwee. Heute. VS U6t, Spielaversamwluug beider Monnschatreu, Morgen spielen zwei Mannschaften tu «cha». Abfahrt 12 Uhr Südbahn. Maunschaftsauistrllung sowie Treffpunkt wirk/ heute bekanntgeoe^en. — Ab nächster Woche icben Mittwoch und Freiiag ab 6 Uhr ans d^m Florid-oorier A. C.-Platz Training firr die Spieler der I. und U. Maisnichäft. Hügibor XX sucht Gegner für alle Termine üdf fremden ' Mätzen. Schüler'und Jungmanrschüften bevorzugt. Zuschriften an E. Sigall,-XX., Otbmargasse 16/8. .' ■•■■■> Der nettgegründete S C Venezia spielt am 29. d. M. gegen Hasmonea II. Heute. Ubt. MWnderverjammlung im Klublvkal Calä WerNer. II.» Komödiengafie 3. Ari. Heute. 7 Uhr, Mitgliederversammlung im Klubheim, Cafe Postsparkaffe, l., Biberstraße 10. $V A. C. Heute, Ubr, Weitspie! I. A. -C.-Schülk-r gegen Sturm-Schüler' in Breirensee am Sturm-Platz. Abends 3 Uhr Spi'elerver'ammluny im-Cafs Baldiähos. Sonntag Wett- 'viel mir drei Mannschaften: t. Mannschaft, Uhr. aegen Sturm,14 , Reserven auf , dessen Platz in Bre'tensee II. Mannschüft, */,li Uhr. ' gegen Sievering II. Hl. Mannschaft, 9 Uhr, gegen Srevering.Ul am Ottakvinger-Platz^ Hasmonea. Heut'e, 8 Uhr. Bollve/aMwtung tBesprechuna der Reiseteilnebmer nach SleicrmaAl.' SdNtztäg.'11 Uhr, am Rennweger-Platz Meisterschaft^ gegen Hazair. Vorher Reserven. Sportklub Bar-Kochba. Heute. VS Uhr abends, im' Cafs Frankl Vollversammlung, und ManN'chafksansst llung, Sonntag. V» 10 Uhr, vorm ttags, Wettspiel gegen Leopoldauer Spbrlklub auf deren Platz. Jüdischer Sportklub Mahea, Wien. Heute Wetfidiel mit erber Mannschfit geaen Hatikwä auf dem, eigenen Platz.' Nachher'Vollversammlung rmKlübheim. Hakoah (Hock e y s e k t i o nd. Heute. Samstag, nachmittags Freundscha tsspiel gegen W. A. C. auf a-m Prater- Sportplatz: Reserve °/«5'Uhr: Blitz: H. Wiener, F. Steiner; Heller, H. Neumann, Wald t Kars. Grünseld» Wengraf. Roienfeld,'H. .Klimt; Eisatz : Diamant, Smner HI. — I. Mannschaft 6 Uhr: Lander; Lehrftld. Koch; A. Noifig. Kurzmann. Weinwurm; Kaufmann, E. No'fig, Lrhrftld, LandeSmänn, Nafchitz. Akadttttlschd SportäbteiINng Abdaa. Heute, V<5 Uhr, Wettspiel einer komb'Niertrn Judäa'ManMcha't gegen tzrne kombinierte , deutsch^rtbol sche Hochfchülermannschaft. Abmarsch 3 Uhr vom Heim. Es haben zu erjck>'inen: Mar. Jellinek, Ungar, Klemmnnn, Spira. Fleich,Lautner. Dr. F'ücht, Messel. Tammler, Fmk. Schwarz, Slützky. Außerdem alle Spieler der Reserve, die Sachen haben. S. S. Ahawath Zioü. Heute, Uhr nachmittags, Training. Treffpunkt rm Veremsherm. maammammmammBrnammmammmm ^wawwwawi^awwwwiiiiwMMiiuiw »W»'n>>" BANK- UND WECHSLEEGESCHAFtI S. ADYOXAT & CS! Wien, I,, Franz Josefskai 65 (Ecke Soiiottenring) Äj Kulanteste Durchführung sämtl. Bank-u. Börsetransäktionen. | Der Volkswirt. Gestempelte Krone -u. —.88 Centimes, Auszahlung Wie« -- 1.28 Centimes. In Zürich notierte: die vfiMtzichifcht KröUe - . . . 1.20' ( 1.22'/- am 16. Juni) die üffevr. gestemvelte Kröüe. . —.89 (—.80 ' am 16 Juni öit tschechisch? Kröne . . . . « 8.20 ( 8.25 am 16. Juni' dir Mark- -, -»•> . , SiVft 8.56 am 16 Juni ÄNkckm *'* » * « * » , * 405 ( am 16 Juni Bukarest . . . « . » » . « S.l2'/x ( 9.— am 16 Juni) Budamst . . . e . . i * . . 2.32l/t ( 2.35 am 16 Juni BMfchrw . » » * . . . .—45 (—.60 am 16 Juni) Der Außenhandel Englands. Zur Rede Wae Kennas. Die vom Londoner 'händelsstatrstischen Amte publi- Kierten Ein- und Ausführziffern geben ein Bild - furchtbarer w.t t t f cha ftli ch er Ä öh.i ef f I ött» Im Mai 1921 wurden um 87 Millionen Pfund, Waren eingeführt, gegen 9V Millionen . Pfund iM April1981 Und 166 Millionen im Mai 1920. Die totale Ausfuhr im Mai 1921 erreicht nur £0 Millionen tzegstt 68 Millionen im April 1921 und 140 Millismu im Rai lft20. Jü den fünf ersten Monaten 1921 sind um. 484 RiÜiSNSn Pfund. Wären eingeführt worden gegen 863 , Millionen in der gleichen- PevioheU des JahreS 1939, Im gleichen Zeitraum betrug der Gesamtwert der Ausfuhr 373 Millionen gegen 637 NtllioneN im Jahve 1920. Im Jahre lS'2l sind bis- Ende Mi S RiÜiünen Tonnen Kohle im Werte döN' 16Z Millionen Pfund ' äuSgrführt worden gegen 12,6 Millionen Tonnen im Werte von 47 Mil. lionen Pfund in den ersteN fünf Möttatett VöS Jahres 1921. Dieser Niedergang - des englischen Außenhandels ist eine Folge des Friedensvertrages «oft Versailles uNd der durch diesen Deutschland aufevlegtett Reparationen. Wenn Deutschland diese Neparationsverbindlichkeiten wirklich leisten kann (woran allch'. in England stark g^weifelt Wird), so wird es seinen Gläubigern jährlich mindestens 160» höchstens 400 Millionen Pfund zu entrichten haben. : Diese Summen kann Deutschland natürlich nllr.in Waren entrichten, indem es seine Ausfuhr zu merklicher Höhe steigert und auf diese Weise durch Preisunterbietung die anderen .Nationen auf dem Weltmarkt wettbewerbsunfähig macht und sie von dort verdrängt. Das gleiche gilt von der deutschen Schiffahrt, vom deutschen Bank, und Versicherungsgeschäft. Die Folgewirkungen der deutschen Reparationsleistungen beginnt man nunmehr auch' ist England am eigenen Leibe zu spürest und in ihren Ursachen zu erkennest, wie sich aus der' eingangs zitierten Handelsstatistik, vor allem aber auS einer am 16» d. M. gehaltenen Rede deS ftWeren britischen Schatz, fetzrt&c« Mae Henna ergibt, der erklärte: .^Wenn Deutschland die 160 Millionen Pfund tilgen, die gestellten An. forderungen erfüllen kann, so würde es dem internationalen Kandel .Gr«glands ernstlich Schaden zusügen. Kann anderer. ein Rückfall in die Verhältnisse politischer Unordnung, die für den Frieden und für den Wiederaufbau des Handels fo schädlich sind. Man zwingt Deutschland,- unter Bedingungen zu leben, die ös ihm ermöglichen, England auf den ausländischen Märkten zu ..verdrängen." Als Auskunftsmittel schlägt Mac Kenn« vor, datz Deutschland nach den alliierten Staaten vor allem jene Artikel senden soll, in denen es in« folge besonderer Leistungsfähigkeit gleichsam eine. Monovol, steÜung hat, also etwa Kali/Kohle, Zucker. Die englischest Blätter, die alle die Bedeutung der-Ausführungen Mxre Kennas betonen, haben aber gegen seine Vorschläge ernste. Bedenken, namentlich gegen eine Forcierung einer deutschen Kohlen einfuhr nach England. Der Präsident des Verbandes englischer Industrieller, der den Ausführungen Mac KennaS züstimmte, mutzte aber doch erklären, daß zahlreiche englische Fabrikanten der Ansicht seien, daß England sowohl politisch als materiell mehr gewinnen würde, wenn die deutsche Mail auf ihren Vorkriegswert gebracht (und damit die deutsche Ausfuhr erschwert, wenn nicht gelähmt) werden würde, jeden, falls mehr, als es durch irgendwelche noch so verlockend aus» sehende Reparationen in welcher Form immer gewinnest. -könne.' ' . . Unzweifelhaft beginnt auch in England die richtige Erkenntnis der wirtschaftlichen Sachlage sich Bahn zu brechen. Mer man hat dort entweder noch nicht die Kraft oder noch nicht den Mut, den Hebel dort anzusetzen, wo es einzig wirk, sam geschehen könnte, man ist in England noch immer nicht entschlossen, in Paris auf eine Revision der wirtschaftlichen Bestimmungen de§ Vertrages von Versailles zu dringen. R. Einftekung der deutschen Dollarkäufe. Aus Berlin wird berichtet: „Daily Tele-l g r a p h" meldet aus aus Paris: Die Reparations» j kommisüon hat beute an die deutsche Regierung eine Note ße«j richtet, wonach die D 0 llarkäufe für die Reparation s z ah l un g en in Zu ku n ft ein z«st e llen seien. Künftig soll jede von Deutschland geleistete Zahlung aus dieverschiedenenWährungenderal liierten und neutralen Länder verteilt werden. Die ReparationSkommsssion hat diese Entscheidung getroffen, weil die Dollarkäufe für die eiste Zahlung eine Steigerung d e S D 0 l l a r k u r s e s zum Nachteil der Währungen der allüertm Länder bewirkt haften. Das von de^ Reparaftonskommisston angenommene D-rsahren, nur Dollar zukaufen, ist lebhaft kritistert Worten. Die Rcpgrationskommssston verteidigte ihre Haltung durch den Hrnweis daraus, daß die Dollarwährung zur Zeit die emzig srabile sei und daß dadurch Valutaspekulaftonrn fortstelrn. Diese, VerteidigMg habe jedoch bei den Regierungen der Allierten keine« Anktang gefunden. Dem Vernehmen nach sollen in Zukunft für l die Zahlungen Käufe in neutralen Währungen erfolgen, ‘ Die Vermögeristtbgübe der Aktiengesellschaften. Im Buvdesministerium für Finanzen wurdS das HI. und - IV. Blatt des „Steuerkursblaltes für die einmalige große Vermögensabgabe" fertiflgestellt. Das Stmerkursblatt Hl enthält die Steuerwerke, und zwar sowohl für den 30. Juni 1914 als auch für den 30. Juni 1920 ausgewähfter, an der Berliner Börse notierter Wertpapiere, daS^ Steuerkmsblalt IV enthält ö-e Sleuerwerte. und zwar sowohl iür! den 30. Juni 1914 als. auch für den 80 Jum 1920 ausgewählter j ftchecho-llowak scher und ungarischer Wertvapiere und als Anhang.! Ergänzungen und Berichtigungen zum Steuerkmsblatt U. j Das Ei scheinen der Sieuerkursblätier III. und IV wird durch eine Kundmachung in dem heute ausgegebenen Stücke des Bundesgesehbla'tes verlautbart. Mit dem Tage der Verlaut-, barung dieser Kundmachung beginnt für die inländischen A k t i e n g e s e l l s ch a s t e n, die gemäß § 7. Abs. 1, Z. 2, V. -A -G., der Vennöpensabgabe yntetliegett und .sür deren Aktien der Steueikurs im Anhang des W. BlatteS des Stcrmkursblattes unter ^Ergänzungen zum Steuerkursblaft H* enthalten ist. die 1 4 t 8 g t g e F r i st zurGinbringungd e S-- B e k e n n t n i s s e s zur Vermögensabgabe zu lausen- Die Königshoser Zementsubrik A.»G. erhöht ihr Aktirnkavssal von 7 aus 14 Millionen Klonen und br'ngt aus je rwei Aktien eiüe neue nun Kurse von XL 400 zur Venerlung,. während sie 12 500 Ctiick einem Konsoriium in der D'checho-, Slowalei Überläßt« Dtc Reingewinn beträgt XL 1,650.000, dtei Dividende 8L 30. Abschluß des polnisch.rumänischen Handelsvertrages. Aus Warschau wird benchiet; Dce Verhandlungen der polnischen und. rumänischen Delegation zur Schaffung eines Handelsverirages sind abgeschlossen. Es wur^e fast in allen Punkten eine volle Uebeteinstimmung erzielt, ftnerled-gt blieben nur hie territorialen Fragen und die Frage der .B'-ntttzung der rumänischen^ Häsen durch Polen sowie einige Fragen von geringerer Bed'cmüng. . > Insolvenzen in der Lederbranche. Ueber die beiden Ledrrstrmen Mano B e r l i n e r und Moritz B e r l i n e r -in Nako würde, wie uns aus Budapest gemeldet wire» das Ausgleichsverfahren eingele'tek. Die Höhe der Passtvett ist noch bekannt, sie sollen ziemlich bedeutend sein. Insolvenz in der Eisenbranche. Die Eisengroßhandlungsfi'ma A. S i.l b e r st e r n tn Mähr -Osirau ist insolvent. Die Höhe der Passiven überst igt den B tiag von llö 800.000, der Wert de- Aktiven bft'ägt zirka 400.000. Den Gläubigem wird ein SöVotft« Ausgleich geboten. I Konkurs Ueber den Kanimann Hans Wilhelm Ul l e r 3<| berger itt Eger wurde der Konkurs verhängt. Die Höhe der Passiven beträgt zirka XL 90.000. Golds und Silberschulden. Eine im beukigen Bundesgesetzblatt erscheinende Verordnung des BandesMviiftr>ums für Justiz Über Bezahlung ausländischer, tn Gold und Silber zu erfüllenden Schulden besagt unter anderem: B. stehen in emem anderen Staate Vorschrrslen darüber, in weichen Zahlungsmitteln nnd nach welchem Umrechnungsmaßstab Angehörige des Staates Geldschulden,^

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