Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 853 (12.6.1921)
- Date
- 1921-06-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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t 3 Wien, Sonntag Jw nngcschwsditey Kachfrage steht noch immer der 6pm. Sri. Mtzzcdsirzcdei« Alle Postanstalten, BaNken un- Gparkassen, ferner düs Postsparkaffenawt liefern dieses beliebte Anlagepapier, welches jederzeit'dreimonatig kündbar, eskömptesähig und ohne ... j{ Ausweiszwar;?. käuflich ist. Gchotzscheine, die binnen Jahresfrist nicht gekündigt werden, genießen neben den laufenden Zinsen von 6% noch eine Prämie von 0-4$. FllrflüsstgeGelderdie beste Anlage Literatur u^Wisseuschsft. Rösa' Luxemburg, „Briefe -in? dem Gefängnis". 'Verlag Junge - Garde, Berlin. ' Dieses schmal; Bändcken mit Br'esen. welche die cnnordete Soziylistrn aus dem Griänanis. in dein sie dreieuilwlb Kriegs- Mre^br^rachte, an Sovhie. Lirblnrcht gerichtet., hat, sind das schönste Denkmal, das Frcun^esgLdmten der Erinnerung dieser KämpfKin errichtet, hat. In,diesen Briefen nnbüllt sich, abseits von aller Polnik. die 'nr Rosa Lnxenbura. w'ie man hier erkennt, «mrlejdmschaftliches Verlangen nach, Gerechtigkeit und Menschuchkeit Bebcu’clc, die innerste Seele einer Iran, die wie eine Helle Wamme ainn Öimmel leuchtete. Köstliche Dokument; einer allumfassenden Empfindung. die m°t gleicher Wärme Mmlch und T>er beseelte und unbeseelte Natur umfaßt. und überdies ein Einsüylunasvermögm in,die, Dinge, das eckte dichterische Züge trägt. Diese Briefe, di; cme menschlich; teeeh von seltener Remheit enthüllen — in der reaktionären Hctzprefs; Deutschlands heißt sie «die. Meoäre" — eine, die mit Käfern und Vögeln mit- «mpstydet und den herrlichen Briet über die ijii Denste des Kriegsmolochs geschändeten Busse! geschrieben bat. Und als' DiiWngen zu iverten, die umso echter sind, als ste unmittelbarer WirKichken entstammen, aas keine „Wirkung" ausgebrn und bloß daz» d»nm sollen, aus dem eigenen Le d heraus die Freundin, deren Marin ebenso im Geiängn s schmachtet wie dicSchreibelM, Mifzurichten und ihr Lebensmut zuzusprechen. Dieses wertvoll; Büchlein sei allen jenen empioblen, die ein wirkliches Bild von Rosa Luxemburg emvlaugen wollen, die die Bestialität der Zeit mch die Barrikaden trieb, wo sie unter den Tritten ihrer Peiniger starb. ' ____ _d. „ Drrchereinlans. M. Nawitsch: „Spinoza". (Ein poehschcr Versuch.) Verlag „Der Kwall", Wien kiüd'sch). — M. C h m i e! n i c k i: „Auf a stiller Stcschkc", Gedichte. Verlag „Der Kwall", Wim sjüdisckft - Ed. K o n i g: ..Moderne Vergewaltigung des Alien Testaments". Bonn. Verlag Markus & Webe^. — Rosa Luxemburg: Briefe ans dem Gesaypms. Verlag Junge Garde, Berlin. — Bruno Fre i: «DaS Elend Wiens". Verlag' Wiener graphische Werkstatt^— Adaw R 1 p H a u p 1: „Die neue Schar in Ti'Nnaen". Verlag Dndmchs, Jena..-7- Wilhelm 'E h m e r: „Hofgeismar". En politischer Versuch in der Jugendbewegung. Diedericbs, Jena.-—- Grrnt E naelke: „Rkptbmus de§ neuen Europa", Gedichte. Djederichs, Jena. — K. Fr. N 0 wak: ..Der Sturz der Mittelmächte". Verlag Georg W. Callweh, München. Gerichtssaal. M« Adamit ans der Ferdinandsbrücke. '. ÄM 4. d. M., gegen 5 Uhr nachmittaas, begab sich der oSMrrge Schlosser Josef Reuwirt in die Nähe der Ferdmandsbrücke Mm Donaukanal, war! die Kleider, die er am^Lerbe hatte, m- Wasser und lief mit dem Rufe: „Ich werde es, der G em > r » d x W i e n schon zeigen, jetzt muß ste mir neue. Kleider geben , spli t t e r n a ck t auf die Ferdinandsbrücke. Der. Vorfall erregt; rie'igxs Aussehen uud hunderte Menschen mynnglen den Mann, den man anfangs für irrsinnig hielt.. Er. wurde güf die Poli:ei gebracht, .dort mit Rock und Hose bekleidet und, dem A'ylwerkhaus der Stadt Wien übergeben.. Bei der. PalHei gab er an, er Hab; es in seinem Kleidern : nicht mehr ausgehalten, weil sie voll Ungeziefer waren. Da er dir ihm nn Ashlwerthaus zugewie ene Arbeit, Kleben von Säcken, nicht volljührm wollte, wurde er dem Bezirksgericht Favoriten überstellt, wo er gestern vor dem Landesgerichtsrat Dr. S ch and 0 r f e r wegen Vaaabondagc und wegen gröblicher und ossentlrches Aergernis verursachender Verletzung der Sittlichkeit und Schamhaftigkeit zu einer 14 t ä g 1 g e n A r r e st st r a f e verurteilt wurde. Sophiensaal, III., Marxergasse Dienstag den 21. Juni, 7 Uhr abends; iBternationale Boxkämpfe Weiss gegen Exposito Wesselitsch gegeli Sikora Hipschberger gegen Hanna Sport. Jüdischer Sport i« Graz. . - Grazer Sportvereinigung 4: 0 (2 : 0). Trotz des überlegenen Sieges im Meisterschaftsspiele konnte Dan diesmal mir der Haloahmannlchaft nicht vollauf zufrieden, fein, was" aber hauptsächlich auf die glühende Sonnenhitze-zurückzusühren war. welch; daß Spiel sehr beeinträchtigte. Die Ver- Wiener MorgeuzeMug teidigung Emig-Bettelhenn konnte restlos befriedigen .und auch . die Hglvesreihe tat ihr möglichstes, im Vorspiel aber konnte ) höchstens die finke Seite Krauö-Pisk gefallen, während die übrigen gänzlich äbsteien. Tramingsmangel dürfte hie Hauptursache sein, i Die Erfolge verteilten 'sich gleichmäßig auf ftde' Hllbzeit und . hatten Plsk '(3)' Adler und Kraus zum Erzeuger.-— Die Jugendmannschast siegle 2:1, die Reserven kamPlloS 3,: 0. Leichtathletischer Fünfkampf für Junioren und . Neulinge. Unter zahlreiche' Beteiligung fand interne Meeting Samstag' anf der Tcabiennbalm statt und brachte folgende Ergcbnisse: I u n i 0 t en: 1. Bruck 80 .Punkte,' 3. Tallhofer Ist Punkte, 3. Maulipinf Felix 14 Punkte.' Neulinge: 1 Maulwnrs Fritz 32 Punkte, 2. Maul-, Wurf Otto 28 Punkte. 3. B, Lichtenstrin 27 Punkte. Die Höchstleistungen waren: IW-m-LsnstnTallhofer - 1l.8 Sekunden. -iOO-m Laufen : Kaufmann (A. K.) 57.1 Sekunden. 8l)0-m-Lausm.: Husch'(A. K.V.2:13.4 Minuten. Diskuswerfen i Mesmer (A. K.) 2Z.8O m. KWlstosten : Meßner (A. K) 9:6'O m. Die heutigen FrrßballweLtspiele. )lußer den ausaelösten Meisterschaftsspielen findet auch ein i>'.teru.ü!onäles Treffen statt. Der Svgrtklul' -R ä-p i d bat den serene; var off i Tor na - C l u b (F. D C? aus Budapest zu Gaste. Obwohl die Ungarn absolut nicht' ünierlchätzt Werden dürfen, ist doch mit einem sicheren Sieg der Hütteldorfer zu rechnen. Ans dem Flor'.dsdorser Ä. C -Platz stnden zwei Meisterschaftsspiele statt. Um ^5 lflir tritt der F. A. C. geaen W. Ä. C. an und um 6 Uhr treffen'H a k 0 a b und H e r t b a-zusammen. Beide Spiele dürften überaus interessant verlaufen. Der W. A. C. kämpft nm seine Eristmz als erstklassiger'Verein,' so daß er alles daranützen wird, zumindest einen Punkt zu gewinnen. Im Sviele, Ha^oah—Hertha stoßen zwei annähernd gleichstarke Mannschaften auseinander. Im Cup unterlagen di; Hakoabner nach unglücklichem Sviele. Den heutigen R'vanchekampf bestreiten sie unter wenig günstigen Auspizien. Das Rückgrat der Hintermannschaft, Halstern, muß ersetzt werden. Weiters fehlender . suspendierte Slutzkv und, den^an einer Knöchelvertctzung leiddnde Trümer. D?r Ausgang des Svieles ist völlig nnaewiß. In Favoriten treffen'die fl m a t' e u r e und N u d 0 l f 8- ' f) ugel zusammen. Ans Grund der' zuletzt aeicigten Leistungen muß man den Amateu'.enemen ,'i.rmflch sicheren/Sieg vor-- aussagen. k. Q. C..EUTO.Ea,®B,BSPQDF Sonntag, 12. Juni 1921 Zwei Meisterschaftsspiele 1;.5.,Uhr: •' 6’Uhr: \ W.A.C«—F*Ä#G* He.Hhs—Hakoak .. v. ,, VodJcr.Hertha II—Hakoah II A d m i r a gastiert en Hütteldorf geaen den W. A. F. Di; Floridsdorfer "'sind' trotze ihies würwöchigen Sieges über Rudol'shügel noch immer in der Gefahrenzone. Sie werden den Hütteldorfcrn einen zyhen Gegner abgrben.. ' In Dorndach messen S v o r t k l u bjund Simmering ihre'Kräste. Da die Dornbacher mi', Ersatzleuten antreten müssen, ist der Ausgang des Spieles ungewiß.. In der Ii. Klasse enlscheiZet sich morgen die Meisterschaft. Ostmark trist in Ottakring gegen deü Ottakringer Sportklub an, während auf dem Straßenbahner-Sportplatz G ertiin u t a und D o n a u st a d t rinander gegenüber-'' stehen, Westers spielen: Red Star—Slovan. Bewegung—Bäumgarten, Cricket—Sturm, R. A> C — Rennw-'g. . . i ^i'.sgerstauäe, allen h'rsnndyv/Lyicannten und Verwandten kür die anlässlich des 'Hinscheidens unserer innigstgefiebten Mutter bewiesene freundliche Teilnahme brieflich zu danken, sprechen wir auf diesem Wege’unseren herzlichsten Dank aus. Wien, im Juni 1921. Joseph und Willi Halpern Mannschaftsmeisterschaft im Mngep. Heule ffndet die dritte Runde der Maunschaftsm;!sterschäften im Ringen statt. Bei schöner Witterung finden die Kämpfe um 3 Uhr nachmittaas auf dem Schwerathletstsportplatz, IX., Wähungergüriel (im alten Jirenbausgarten gegenüber der Stadtbahnstation Micheldcuern), statt, bei ungünstiger Witterung ist ihr Schauplatz um 6 Uhr abends das Klubhaus des Wiener, Sportklub, XVlI.. Rötzergaffe 7. D>e Hakpah bat als Gegner den Sportklub Ostmark, -einen der führenden Nmgvereine Wiens. Der Kämpft den.beide. Mannschaften in stärkl'ier Ausstellung bestreiten, ist.völlig offen und dürfte das Zusammentreffen Paukal lOstmark)—Reichmann tHakoali) den spannendsten Kamvf des Abends bilden. In den bisherigen Kämpfen erreichten beide Klubs dieselben Resultate (gegen Simmerung 8:2 gewonnen., gegen Herkules 6:4 verloren), was sicherlich.das Jnierstfe für diesen Kampf der beiden gleichwertigen Klubs erhöhen dürfte. Die Anstellung der Mannschaft: Federgewichts Reichmann, Ersatz Grünspan; Lechtgew^cht: Hübsch. Ersatz Sebestnen; Mittelgewicht A: Kohon, Ersatz Selzer; Mittelgewicht 8': Teichner, Ersatz Koch; Schwergewicht: Bertzer. » Die Starter haben zur fcstgesebten Zeit (3, bezw. 5 Uhr) pünktlich zur Abwage zu erscheinen. Treffpunkt der Mannschaft 2 Uhr im Cas6 Industriellen. Kadima sucht Gegner in der Provinz für zwei Mannschaften für dry 19. Juni und sämtliche Juli-Termine. — Montag Arrsschnß im Caf6 Auto, IX., Berggaffe 33. Sportklub Hakoah. F e ch t s e k t i o n. Ab 12. Juni entfallt während der Sommermonate das Training am Sonntag. DaS bisher Mittwoch von '/-8 bis V-9 Uhr stattgefundene Training, das nur Anfängern zugänglich war, wird von nun ab von 6 Uhr an auch für Vorgeschrittene abgehalten. Bei rednerischem Wetter entfällt das Sonntagstraiuinä nicht. — T e n n r s. Heute findet auf den Plätzen des A8ro-Kluv die Fortsetzung des internen Turniers statt. — Radfahren. Mstglicder die für eine neuzu gründende Sektion für Radfahren Interesse haben, mögen sich im Sekretariat melden. 12. Juni Ml M A53 ' , --;---;-■;.....-\ ’ BankSiauS '- V M. ROHATYN; Durchführung sämtlicher Benk-Transaldionen | Wien, I., Maria Theresienstrasse Ni\ 10 1 9 Telephon 20-3-63 Ij Der. Volksrmrt. Gestempelte Krsne —.95 CeKLimes, Auszahlung Wien --- 1.39 Centimes. In Zürich noti■ die österreichisch; Krone . .. 1,30' . r 1,30.1 um 10i Juni) die ö.sterr. nrstemvalti'.Kroiie ^. ..-7.96 ' . . «-.95 ,.gin 10-. Juni) die tschechische Krone . t> s.30 ■ ( 8.30 . .m 10. Juni) die Mark . .'8.70 {•8.75. am 10. Juni) Agram . . tf ... . . . .' 4.10 ( Än 1'0. Juni'/ Bukarest . . . ...... . 9-30 . { 9.40 am 10. Juni) Budavest .... ... . . 2.87 V«; ( 2.40 ..am 10. Jnni). Warschau ........ V .-50 -.55 . am 10. Juni). ROYALj Oie Meister-Scbrethmasphine Amerikas Gencra'lvertrieb: JOE LESTI Nfg, Die kostspielige Stadtmirtschaft. Zur „Lnxttsabgabe". ' Am 16. d. M. tritt die um 100 Prozent erhöhte Fürsorge« abgabe in Kraft, welche sich nach der extensiven Interpretation, die sich durch die Vollzugsanweisüng der niederösterrerchischen Landesregierung . und durch s die magistratisches Praxis gefunden hat, zu einer das ganze Wirtschaftsleben schwer treffenden A r b e i t S n m.s a tz st e u e x entwickelt hat. Erfaßt sie ja-Eebst Gehältern, Quartiergeldevn, Zeit-, Tag» und Stücklohn, Tenerungs- und gleitenden Zusagen auch die vom. Staate durch die letzte Novelle einkommensteuerfrei erklärten Vergütungen für s'Ueberstunden und .Nachtarbeit, ferner Kostgelder, Kleider- und' Schuhpauschälien, den, Geldwert der Naturalwohnungen, deq Naturalverköstigun-g und der Dienstckleidun& Zuwendungen an Lebensmitteln und Heiz« st o fff t n,. ja' sogar Urlaubsgelder und Ersparungsprämien« Schon .ein flüchtiger Blick auf diese, nur auszugsweise Aufzählung aus der VoAzugsanweisung, die einen geradezu Vormärz l i ch e n ' fiskalischen' 'Geist' 'inkarniert, zeigt, daß von dieser drückenden Abtz/rH nicht nur jeder in Geld zum Aus-- druck, zu bringende, Wert menschlicher Arbeit erfaßt wird, sondern auch Leistungien -,zur Besteuerung gelangen,-welche, wie die Vergütung der Ueberstunden und der Nachtarbeit, zum 'großeri'^TelM^"ch^^A!ntcksivierung' Unserer. Volkswirtschaft dienen 'sollen. Ein sehr scharfes Kontra TI f y si e nt, das. — wenigstens vorläufig durch seine Kostspieligkeit einen wesentlichen. Teil des Ertrages der Abgabe aufzehrt, sorgt dafür, daß der ohnedies' auf das äußerste geplagte Wiener Geschäftsmann »nicht-)Murtz.mgteviell-'- - sondern auch psychisch nicht zur Ruhe gelangen kann. Eine weitere Verschärfung der geschäftlichen 5!age — und darnst notwendigerweise eine neue Teuerungswelle —* :wird die Einführung der neuesten städtischen Steuer, der sogenagntenI «L u x u s a b g a b e", Hervorrufen. 'Der städtische Finanzreferent hat zwar schon seit der erstsu . Veröffentlichung des Entwurfes (ex lautete auf. einen löprozentigen Steuersatz und nahm effektive Bedarfsgegenstände in großer; Zahl in die Liste der „LuxuSwaren" 'auf) dank des einmütigen Widerstandes der gesamten Handels- und Jndustriekreise mehr als 60 Prozent Wasser in seinen Steuerwein gegossen — gegenwärtig ist nur mehr von ernem siebenprozentigen. Satze bei Ausscheidung emer ganzen Reihe von Begenständen aus der ursprünglichen Liste die Rede — altx, bei der fortschreitenden Teuerung besteht die große Gefahr, daß hei der starren Konstruktion dieser Gememdeabgabe einq Reihe von Artikeln, welche nur bis zu einem bestimmten Verkaufspreise steuerfrei sein sollen, in dem sehr wahrscheinlichen Falle einer weiteren Steigerung der Geiieyungsiopen in die Steuerpflicht fallen wird. Da im Rathaufe schon im derzeitigen Stadium der Frage die Bereitwilligfeit zu Verhandlungen hervortritt,, besteht immerhin noch die Hoffnung, daß sich die berufenen Vertreter der produzierenden Wählerschaft hei btt Beratung im Gemeinderat für die notwerttiigen MänderungeN und Milderungen des Entwurfes mit genügender Bestimmtheit einsetzen werden. . ' i Der Steuerträger — ob er nun Unternehmer obeis Arbeiter ist — mutz sich aber schon seit langem die Frage borlegen, ob nicht in der Gemeindeverwaltung, die angesichts der immer stärkeren Proportionellen Verschiebung des Personalaufwandes zu Lasten des SachaufwandeS immer mehr? zum Selbstzweck zu werden scheint, umfaffende V e r w a ltungsreformen vorgenommen werden könnten, di^ gleichzeitig'in erster Linie eine Verbilligung des VerwaltungSäpparatS bedeuten würden. Diese Frage ist. wenn man die derzeitigen Verhältniffe scharf ins Auge faßt, unbedingt zu bejahen, wenn man sich vielleicht auch im Augenblick noch kein klares Mld über die Abbaümöglichkeiten dieses, vielfachen Zuvielaufwandes machen kann. Der ganze m a g r- W;, 1. SCHQTTtaGASSE 1. GEGRÜNDET 1871. BANK- UND WtCiiSt-LUAU^:!. KÜLÜWRATR1.M6 14. Wiener Wechselstuben t I. Teinfaltstrasse 2 I. Rotenturmstrassc 29 J. Franz [osefs-^ai 37 II. Tabor$trasse 7 IN. Hanpbtrasse 10 IV. Rainerplatz 2 IV. VViednerj;ürfel 10 VII. Mari«khilfer8trasse74b VII. Neubaugassc 44 VIII. Josefstädterstrasse 64 XII. Koppreitergaste 8 XIII. Breitenseerstrasse 6 XIII. HietzingerHanptstir.S XIV. Mariahilferstrasse 196 XIV. Spark nssaplatz 1 XVII. Oitakringcrstrassc 84 XVIII. Währiiicrerstrasae 84 Filialen i Badenb. Wien, CzernowitzJ Oraz, Innsbruck, Linz, Steyr, St. Pöl-! ten, Villach. Exposituren: Kni^-*1 feld, Vöcklabruck. Aktienkapital und Reserven; K 480.000.000 Besorgt sämtliche Bankgeschäfte industrielle Transaktionen zu den ktt< lantcsten Bedinffuncrcit.