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Wiener Morgenzeitung · 1921-06-09 · Heft 850 (9.6.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 850 (9.6.1921)
Date
1921-06-09
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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M7 8M , Men, Donnersürg Wreüer Morgerrzertüns u, 'a.■ — —--f—■■ fv»-s,.. ...—■■■-... /9. 1921 . Seite'5 si'rutale und sinnlose MrßniahMn'"z'K'^ MiprömikiivtLn und.Zirka 2000 Wiener Mittelständler« ms Elend .zu stürzen. . Hamadän geweftü. Weyen feinet "Ksbüt kMnchistorischrn Bedeutung besteht ohne Zmcifel auch über die Kreise, des Judentums hinaus ein erhebliches Jntrrrffe an der Erhaltung und Srchnung dicseZ eigenartigen Denkmals. - Die Ermordung des MeinhSndlers Lauda«. Ein mrgarlscher AechtSanwalt Meter Mordverdacht. Am 8. d. M. wurde der Rechtsanwalt Dr. Frqnz R ü s i c S aus Budapest im HJ. Wiener Gemeindebezirk, woselbst ec |\it einigen Mynaten uut/ir falschem Namen gewohnt hatte, von einem Kriminalbeamten angehalten und der Polizeidirrltion überstellt. Dr. RustcS soll nach Zeitungsnachrichten. in die Angelegenheit der Ermordung deS WeinhändlerS Adolf Laydau, die im Oktober vorigen Jahres Zu einer Interpellation im ungarische» Abgeordnetenhaus Anlaß gab, verwickelt sein und deshalb auch, von de« ungarischen Behörden verfolgt werden. Dr. RusicS wurde dem Laudesgerichte eingeliefert und die Korrespondenz mit dev ungarischen Behörden eingeleitet. Der Autoüberfall bei St. Egyden. Der gräßliche Anschlag, dem am 25. v. M. abends in der Nahe von St. Egyden der Bergwerksbesitzer JngencurBreuer Ml Opfer gefallen, ist, wird allgemach zu einem der interessantesten Kriminalfälle, die. die Verbrecherchromk überhaupt zu verzeichnen hat. BöMge Unsicherheit über die Tat selbst, über, die Person und die Motive deS Täters herrschten am ersten Tag und m der kurzen Spanne Ze,t danrach. Die Lokalbehörden und die staatliche Polizei arbeiteten fieberhaft an der Äuskämng des so rätselhaft scheinenden Falles und nun hat das Wiener Sicherhritsbmean m emer Weise, die nach nyd »ach jeden Zweifel ous'chließt,. sestgeftellt, daß nur der Goldarbeit« und Schlcchhändler Johann H l o b i l der gräßliche Mensch sein kann, der die grauenvolle Untat ausgesührt hat nnd. auf dessen Kopf ein Preis you nahezu KlOö.öco ausgesetzt ist. Im Srcherheitsbureau führt Polüerrat Dr. Wegl die überaus schwierige Untersuchung.Auch aus der Einvernahme der nächsten Ange- Hörigen,-. HloW . wurde»., mehrfach. Verdachtsmomente gewonnen-, uv,d tutß allen Erstchnngen,. Verhöre«, uud Schuldheweisen ergibt. ...M ) nur die eine Annahme, daß Hlohil der T a t st . .Am . schwerstenbelastet.:hat sich Hlobil durch seiye Aeußemng«», -die «r wiederholt,, vor. der.Tat getan hat. Der abrntevexlnstige Bursche, --d.« lye-Absicht. hatte, nach. Südamerika auszutya.ni^MMd der. ohne alle Mittel dastgndj um den Plan zu verchirkltchrn. hat-z» seinem Bruder Ernst, wiederholt bemerkt,, er werde Automobil e u m f.ch.ye.e siß.e.-.n um äustdrese Weise zu Geld zu kommen und der Polizei etwas zum. „Auflösen" zu geben. .. . .. - . Daß HsobilK ganzes . Sinnen und Trachten aus -Verbrechcn. gerichiLt, war,..beweist guch.-daß « gelegentlich die Aepßemng tat, er werde, sich Säckchen, mit Sand füllen, wiederholt in der zweiten Klasse aus der. .Südbahn fahren und hei Grlcgetzdeiteinem Schieber.Heu mid Sand über >den. .Kopf, schlagen, umihn dlWit zu-betäuben-und sein« Barschaft-zu berauben. Solche Plane, saßt, nur ein. Mensch, der ganz .verloren ist und ein. Mensch - mit solchen Plänen , ist.. auch des Verbrechens von St. Egyden fähig. 'Daß. er-., in der. Gegend war,'. beweist, baß er mit der Aipängbahn gekommen ist und noch ein. schwer belastender Umstand, der für .seine Schuld spricht, ist die.Tatsache, daß er,' der sich' seit mehr als einer Woche unter so schwerem Verdachte verfolgt weiß, sich bisher nicht gemeldet hat, um sich van dem Verdachte,, der jetzt durch die . Erhebungen fast zur Gewißheit, geworden ist zu reinigen. Die Erhebungen nach Hlobil. der. wie seine Aeußerungen befürchten lassen, §och weitere Pläne hegt,-da ihm das gräßliche Verbrechen von St> Egyden nichts ringebracht hat, mrden eifrigst fortgesetzt. Der Eruährungsmiuister als Eier» exporteur. Aus Warschau, wird uns berichtet: In der letzten Eitzuug der Parlamentskommission für Ernährungsangelegenhcilcn erhob der Deputierte Reich gegen den gewesenen Eru'hrungSmmistet Grodziecki die Beschuldigung, daß Gxodzncki, obwohl die Ausfuhr von Eiern verboten war, als Mit^tted der Regierung Ausfuhrbewilligungen! ü r große Eiertränsvorte «ach England sich habe geben lassen. Der Der tretet des Er nährungSmiN'.steriums im-Ausschuß wollte snim früheren-Chef damit entlasten, daß erdärlegte, die Eier wären Lkraimscher Ptovenien; grweseui Der Abgeörhuete R e i ch , brachte jedoch den-Beweis," daß die Proveuienz dtt^ Ware Ost talizim gewesenfest Die Parlamentskö'mmrsfiou beschloß, de» ehnnaligen Mimst«' aufzufordern, in der nächsten Sitzung Aufklärung über die Transaktion zu gebe». Während in 8«r polnischen HetzpMe ' immer wieder ge^ predigt wird,-an der Teuerung im Lande seien^dw Juden schuld,, erfährt "man nur' zu' oft Dinge,'welche darauf hmwrrse«, daß der ^rnnd ganz'irgendwo anders liegt; ' -’ * Ein Fund altägyptrscher Dräsche.. Ein merkwürdig« Fund ist bei den jüngsten Ausgrabungen ,der Expkdirion des Rew-Vork« Metropolitall Art Museum gemacht wordendie ans der Statt: deS altäayplijchcn. Theben stattfanden. Man brachte eine Mumie ans-Licht, bte augenscheinlich m t b« ganzen Wsiiche ihres Hausbaltrs begraben worden war. Wie emcs der Mitastedcr der Exvediton. der Archäologe Walter Hans« berichtet, befanden sich darunteretwa 40 .machtvolle lernerue Tischtücher, die schr groß und alle mit Fransen geziert sind. Das Leinen hat einen chönen goldbraunen To« angenommen und beftr.b ct sich' m vorj üglichem E^'altungswstaud. Bei . einigen d:r Ttichcrwurden *Spure^ sorgfältiger Ausbesserung sestgeftellt. " * Eröffnung eines jüdischen Kriegswaifenhaüfes in Baden. Gestern wurde in' Baden das von der Agnda . Israel errichtete Kricgswaisrnbaus für Waste» nach Kriegsopfern ans Galizien und der Ukraine feierlich eröffnet, das für 50 Knaben eingerlchtet ist. * Sin großes Gartenfest zugunsten der Shalnz. Aktion. Das Fürsolgekomittee für jüdische Emigranten veranstaltet am Sonntag den 19. d. At. im großen Garten und in den Sälen des Nrsiamants „Kraterfee", H., Hauptallre 5, ein Gartenfest, beffm Reingewinn zur Gänze der EhaluztM-Fürsorge znsällt. Das Programm wird demnächst Vekanntgegrben. Schekel-Gammler des XX. Bezirkes werden dringend ersircht, bis längstens denn4. d. M. die Schekel-BlockS und das - gesammelte Geld im Verernslokal Caf^ Nor dost zu Händen des Obmannstellvertreters Herrn.M e h l e r abzuführen. * Eine neue Alpenbahn. Am 1. Juni ist die Bahn Toblach-Ampezzo-Cadore in einer Länge von 66 dm quer durch die östlichen Dolomiten eröffnet worden. Die Babn bcsitzt zahlreiche Krmstbauten, darunter 10 Tunnels nnd 10 Brücken. * Deutsche Irredeutiften dürfen nicht nach Italien. Einer amtlichen rtalrentschen Berlautbarung zufolge wird die italienische Regierung in d« nächsten Zeit die Erteilung neu« Einreisennd AufenthaltSbewiÜrgnngen an AMander von der vorberigen Abgabe einer eidesstaatlichen Elklärnng des VrsumwerbrrS abhängig machen, daß er nicht dem sogmannte« A n d r e a S - H s f e r - B u n d oder einem Verein gleicher ^'Lichtung angehSrt. Die italienische» Bertrekingshehorden tm Auslande werden m diesem Sinne angewiesen w«den. Persouen, die Unwahre Angaben machen, habm.unter Umstanden die Änsweisong zu gewärtig«:. ' * Schloß Arnfels enteignet. Aus G raz, Z. d. M. wird gemeldet: Der. Großindustrielle C z e r w e nh hatte vor Kriegsende LaS ibm gebongr Schloß Arnfels hei Leibmtz der Kriegssürjorge mit d« Bestimmung gewidmet, daß das Schloß für l u n g e n k r ä n k e K r i e g s i n v ä ll ich i vnweuhei .werde. Da bisher das Schloß diesem Zweck wegen baulicher und hygienischer Rücksichten nicht zugeführt werden konnte, b\i lungenkranken Kriegsinvalchen jedoch auf die Besiedlung des Schlosies nicht mehr wett« mwarten wollten, fuhren h e u t e » a ch t s zwanzig Invalide, ausgerüstet mit B e t 1 z t n e, Lebensm i t t el n und dergleichen, inLast antoS «ach Arnfels und nahmen von dem Schloß eigenmachiig Besitz, . ohne bte bevorstehende Entscheidung des Min:st«ivms für Bolksgesundheit abzuwarten. . Die Erhöhung der Postgebühren in Ungarn. Die ungarische Post- und . Telegraphendireß-on wird vom I. Juki d. J. für gewisse Leistungen der Post besondere Zuschläge rmführrn. und zwar kür Briessendungen.über eine Krone Porto einen Zuschlag von 4 Hellnw für Telegramme Über zebn Worte einen solchen von K 1, für dringende Telegramme von ll 8, für interurbane Tclephonpespräche schließlich einen Zuschlag von ll 9. Außerdem wird jeder Telephonabonnent für seinen Apparat einen einmaligen Betrag von ll 2000 zu erlegen haben. * Wetterbericht. In Oesterreich und Deutschland herrscht schönes, heiteres und sonniges Wetter. Frühmorgens war eS ein wenig kühler. Tagsüber wurde es etwas wärmer als gestern. In Wien stieg die Temperatur bis 22°. Ein frisch« Wind machte sich angenehm bemerkbar. Voraussage: Schonwetter, nur leichte Bewölkung, etwas wärmer, zettweise lebhaftere südöstliche Wmde. * Abschiebung russischer Kommunisten an» Jugoslawien. Aus Belgrad wird gemeldet: Die mffischen Flüchtlinge, die kommunistisch« Gestnnung sind, w«den ans Jugoflawlt« nach Rußland abgeschoben werden. * Abenteuer eines Amerikaners. Einem Herren aus Amerika, d« m einem hiesigen Hotel wohnt, hat eine junge Frauensverson mit blondgesärbtem Haar, blauem Kleid mit weißem Einsatz und schwarzem Hut 100 Dollar bar und drei Schecks auf je 350 Dollar der Nationale Portland Bank, unterfertigt LourS NicholS, gestohlen. * Nachschau in Stundenhotels. Gestern früh wurde von Organen des polkzeilichen Sitteyamies in StundenyotrlS des II. Bezirkes eine. Nachschau abgehalten. Bon sechs aufgrgrrffeuen Mädchen mußtm vier al§ geschlechtskrank dem .Frauensprtal. übergeben werden. * Brand in der Gauzschen Waggonfabrik. Ans Budapest S.d.M.wird gemeldet: Um 4 Uhr nachmittags ist « der Ganzfchen Waggonfabrik in der KLbanyerstraße ein Brand aüSgcbrocken. Zur Löschung deS Brandes ist die gesamte Feuerwehr der Stadt emsgerückt. Der Brand in d« Ganzfchen Eisengießerei und Maschmeniabrik hatte seine Ursache m der Selbstentzündung ein« Bknzivflaschd. Nach wehrstündiger angestrengter Arbeit gelang es d« Feuerwehr, den Baud ga lokalisieren. In den Werkstätten befanden sich 5y teils neue, teils reparierte Eisenbahnwagen d« Staatsbahnen, die sämtlich verbrannten. Auch einige Maschine» wurden vernichtet. Der Schade» wird auf 30 Millionen Kronen geschätzt. *' .Esthers Grab. Die Juden d« persischen . Stadt HanlädaN habe» sich au die zionistischen Organisationen mit ein« Petition gewandt, in d« um Maßnahmen zum Schutze des als Grabmal Mardochais und Esthers bekannten Denkmals gebeten >vird, auf das, wie ,U « rvers 9 sra 6 l i t e" mitteilt, von zwei persischen JmanS, deren Grundstücke an das Denkmal angrenze», Ansprüche erhoben wurden. Da die Proteste, die' die Hainadaner Juden bei der persischen Regierung eingelegt haben, cviofßto» geblieben sind, so droht dieses de« IM« stanz Borderriiim« als geheiligte Wallfahrtsstätte geltende Denkmal dem freien Zutritt gesperrt, wenn nicht gar zerstört zu werden. Das Denkmal, über dessen Atter d:e Gelehrten strettrn, fft von zahlreichen Reisenden beschrieben worden. .Jedenfalls ist das-Bauwerk iahrbrmdertklang unbestrittener Besitz der jüdischen Gemeinde von * Budapest«« Leichenfunde. Aus'B u d a p e st wird gemeldet: In einem Gebüsch im Stabtwäldche« wurde heute em Paket gefunden, worin sich m Sackleinwand gehüllte menschliche Füße und Hände befanden- Die Untersuchung stellte fest, daß diese Köiperteile zu dem gestmr im Laghmavysier To che gesundencn.Rumpf eines zerstückelierr Leichnams gehören. Bisher war es nicht möglich die Lerche zu agnoszieren, da der Kops noch immer nicht aufgefundrn werden konnte. Die «slizerüchen Erhebungen werden erfrig siwtgesetzt. . * Tödlicher Absturz eine« Wiener Rechtsanwalts von der Aax, Aus Reichenau wird uus berichtet: Sonntag ist der Wien« Rechtsanwalt, Dr. Josef M e h r l, IX., Wähnngerstraße 14 wohnhaft, vom Jnthalerband auf der Rap abgestü zt und tot siegen geblieben. 4 * Del-Ka Spovtstiefel. Del-stka Goiserer. , Arauia. Heute, Donnerskag. 6 Ubr (Groß« Saal):.Das Wunder des Schneeschuhs. — 8 Uhr (Großer Saal): Leopold"/ BolkSstück mit Gesang. — l/s8 Uhr (Klemer S«H Dx. .Helene Anderle: Physiologie und Hygiene der Frau. —i VJ. uhr (Kurslaal) Fachrefrrent Ing. Auto« K. Mottal: Land-j ttutschattliches A-B-C für Großstädter. I. Vo^/Ühr (Klubez saal) Vortragsabend Änny Hale. — % 8 Uhr (Großer SaeL des Arbeiterheims, XVI.): Wiener Bolksmusik., ■ * Für dev Export nach Polen liefern am dortigevi Gcschäitsmarkt gesuchte Elsenwaren aller Art äußerst preiSwer« A. Pickl & Co., I., VolkSgartenstraße S. Näheres siehe Jnfero^ Apart bedruekte Seideufoulard» in größt« As« wähl. 80 om breit, per Met« ll 610, außerdem alle S o mfte r^ «e u h e i t e n in der Seidenabteilung bei Gnmgroß. - Neuerufttahmen ms jüdische Rsalgymrrafiu«) \ Die Einfchrribnnge» für die erste Klaffe deS ikdncheu ghmnasiums (l.. Drahtgaffe 4) finden täglich bis mllusive Freitag, len 10. Juni 1921, von 5 bis 6 Uhr nachmittags im Sekretachch deS JÜdffchm Schulv«eines, H., Taborstraße 3yo, 'statt. >Die PrüsungStaxe von ll 120 ist zu erlege». Nach dem 10. Juni könne» E i n f ch i-i‘V b u n g en nur a'u Sna h m Sweif e «nd - ohn' Gewähr der Aufnahme erfolgen. - .. —-- . •; . - Schüleroonnertunge« fßt dir jüdische« ' Volksschule». Die Vormerknngen für die I. und ll. Klaffe - der - -SU Jüdischen Schulderem erhaltenen beziehungsweise »tu kttühsttch jüdischen Volksschulen (XX., DeniSgaffe 33 »nd U., Trbor^ straße 29) werden täglich mit Ausnahme von SamStag oab . Sonntag von 10 bis 12 Uhr vormittags entgegengenommen) und zwar iür SchA« d« Brigittenau im Schcklgebächei XX..'DeniSgaffe 33. für jene der Leopoldstadt im Sesretarütt Jüdischen Schnlverrines, II., Taborstraße 20». - ■ Berer»s»achrichLe«.l'' . ' Zionistische Sektion XX, Donnerstag dm t I6i d. M. findet eine Theatervorstellung in d« Freie» jüdischev - Bvlksbüdnrim Jos tfstLd ler Th eater statt. Gegehrp, wwd das neue Drama ^Schma-Jlsrvrl". Der Remntrag istLu-.. gunstk« der hebräischen Schule des XX. Bezirk bestimmt. tntttzlarten sind bei den AuSschußmännem »nd i« BerÄvÄokaH erhArlich^ — I u r i st e u g r u p p e d e 8 P a 18 st r« a-» A m t e S.- Heute.'/zS-Uhr abends. Zusammenkunft t« Caf«s.. Residenz (Franz JosefSkai); »me Teilnehmer, für den englische, KmS wolle«, sich dort oder Sei Dr, G r 8 » b e r g, I., Schwarze»^ . b«gstraße 8. melden. — DreJüdisLe« Tr sch i t f sch q si e « A l s e rstra ß e « » d D 0 r z al La . veranstalten hrvtr abends prSzrse V,st Uhr n» Rredhof (tlemep Egal gegenüber'dem weißen Saal) eine gememsame ZusammeM. kunft, der welcher Herr Dr. Gelber eine» pttpolirischen Bortrap halten wird.' Gäste «beten. — I » - e » d per ein L w Ll h Z i o «. Heute, 7,8Uhr abends, Mitgüedrrversammlnng, Die ErnähruKK Der Marktbericht . Nach längerer Pause waren gestem auf den meisten Äifte*}- wieder polnische Eier, das Stück zu ll 11.50, in ziemlich aus-s rnchrnder Menge zu haben. Kirschen komme» nur iu ganz unße-f nügenden Mengen auf den Markt, ebenso heurige Kartoffeln.,Ans allen Gemüsearten herrscht Neberfluß. In d« Großmarkthalle war frisches Rindfleisch, das gramm z» ll iso, 180 nnd 2V0 zu habe«. » Fleischabgabe in Wie» iu der Wsche 9. bis zum 15. Strat 1921^ : Zn der Abgabewoche vom S. bis zum 15. Juni l. I. Wie« Gefrierrindfleisch zur Ausgabe. Es erhaltkn alle Haltungen 10 p« Kopf zum Preise von L 1 kg. Vorderes, ll 80 für 1 kg Hinteres Md ll rds l. kg Bratenflerfch. D« Verkauf «fylgt gegen Abtremw des mit Ziffer .,18" bezeichneten Abschnittes de- Rindfleis einlausschrines. Ab SamStag den 11. d. M., J Uhr 0bl dürfen die Abgabestelle« das erübrigte Rmdfleifch tat bei ihnen rayouierten Knvdm. ohne Rücksicht Mr L diese ihre Quote bezogen haben od« nicht, verkemfe». Dre SopM qnote beträgt auch in diesem Falle 10 dkg nnd «folgt dw Ahgakß z« de« gleiche» Preise«. Beim Bezage der Znsatzquote wird d« wt *X‘ brzeichnete Abschnttt de- Meäfleisch^bmWwM abgeiremtt. - - -• *fW.\ 'r i Sj, . W. I. W. Heutes Donnerstag, de» S. Jum «nd Nkst» den. 10. Juni, von S bjß IS Uhr vormittags, Restvrchnff^p«^ Säbrmsi msoslewffchem Selchflrffch, Margarine ttsw- 1.- -.- - - - — --- .—■' Freie Jüdische Volksbühne K,W?«»A. r <i-fi Bhr abaii«: 8ohML JÜraSl EBK-ZWC V<»t»azetg»} Ab IQ. Juni Eaeemble-Geeifpiel im Theafaf Ae? JoseW«^ Bühne und Kunst. Gastspiel der „Freien jüdischen Dslksi im Theater Ln der Iosefstadt. A ZU .: Dem Gastspiel tiefer Bühue, die uni« känftlerisch« von Ego« Brecher unb Jsaa! Deutsch steht, wird großes Interesse «ntgegengebrachi. Die «ste Vorstellung findet mdrgeM Freitag, statt. Zur Aufführung gelangt «nter MttwitbMß M ezstsn Kräfte des Ensembles G 0 r d i n 8 -Draan^ F»'e:M d e". - Stadt-Restenm Weihburggass« 18 -1!

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