Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 835 (25.5.1921)
- Date
- 1921-05-25
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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♦ _ _ M. 855 Men. Mittwoch' I. > IIH- .I r m—iTn»iMif.iIIr ■, .. ».mirfftwü..,» IÄ 2000 nicht ungewöhnlich. Allerdings sieht der neue Kollektiv- Vertrag-lO%ige Lohnherabsetzungen vor, in die sich die Arbeiter in Anbetracht der kritischen Lage wohl fügen dürsten. Durchaus unbefriedigend ist auch die Lage der Eis e nindustrre. Das größte Unternehmen dieser Branche, die Prager Eisenindustrre-Gesellschäst, klagt über zunehmende BeschäftigungZlosigteit und schränlt ihre Produktion beträchtlich ein. Auch der Kohleninarkt lft 'flau. B r/a u n k o h l e wird im Ueb e r f>l utz angeboten, während großer Mangel an Steinkohle herrscht, auf die'viele Industrien angewiesen sind. Vor dem Kriege hatte die Industrie der tschecho-flowalischcn Länder jährlich 6 Millionen Tonnen Steinkoble aps Oberschlcsien bezogen, während sie nach dem ivtzigen Komprnsälivnsverträge nur 1.3MillroucnTünnen erhält. Dre Korsanty-Aufruhr hindert auch diese an sich unzureichende Zufuhr. Die Zahl bei! Arbeitslosen, die von 54.000 ans 15. Zänner 1921 a.ff. 52.000 am 15. Februar, auf 51.0C0 am 15. März und auf, 43.000 am 15. April d. I. gesunken ist, gibt kein anschaulichesi, Bild der Wirtschaftskrise, da die tschechoslowakiW Mgierung/ein rigenesxSvstem aNwendet, um Mässenentlassungen zu verhüten.'Sic hält nämlich die wenig bcschäitigten Fabriken dazu an, ihren vollen Arbeilerstand beizubehalten und zu beschäftigen, sei es auch nur an wenigen Tagen der Woche. Derart arbeiten die meisten Fabriken nur an zwei bis drei Tagen wöchentlich,-der Staat, gewährt ihnen dann für die arbeitsfreien Tage einen Zuschuß zu den Löhnen/ so daß er in vielen Fällen die Hältte, in manchen sogar' bis m drei Vierteln der durch dir Kolleltivvertrüge normierten.Aibeitslöhne trägt. Vom Sinken der Wen-, Zementuyd- ZiegMieise-«ho.fft. man für den Sommer und Herbst eine gesteigerte Bautätigkeit. Die mmderbeschäftigten > Industriearbeiter sollen dann zu Bauarbeiten herangezogen werden. " -:■ ■■■>■■ - c , Einem Anschluß der Tschecho-Slowakei an die W i r ts ch a s t s sank t ronen haöen, die tschecho-slowakischen Industriellen mit größter Besorgnis ^entgegengeseben. Deshalb begrüßen sie die Annahme des Ententeultimatums mit Erleichterung. Schön die Möglichkeit, daß der Ucbersceverkehr von- Hamburg nach Triest hätte umdrrigiert werden können, wäre für viele Geschäfisiweige, so für die Zucker- und Eisenindustrie verhängnisvoll geworden. . Die Wiener Kaufmannschaft gegen die Luxuswarensteuer. Im großen Festraal des Nicderösierreichischen Gewerbe- Vereines fand eine vom Deiaillisienvcrdand ernberirfene Versammlung, .der Deiaillistenkautleute aller Kategorien statt, ^um gegen die Aixuswarensteuer der Gemeinde Wien Protest zu - erheben. Verbandspräsident Kammerrat Steiner betonte in seinem Bericht die starke Erregung, die sie in allen kaufmännischen Kreisen hervorgeruien habe und legte die Gefahren dieser Steuer für den Detailhandel im allgemeinen där. Von dieser Steuer werden auch die r n f a ch st e n B e d a r f s a r t i k e l getroffen. Den Abwchraktionen der Kammer und des Gremiums der Wiener Kaufmannschaft sei es zuzuschreiben, daß Stadtrat Preitner die maßgebenden kaufmännischen und gewerblichen Körperschaften zu Verhandlungen eingeladen habe. Wir haben, betonte, Redner, dem Herrn Finanzreferenten erklärt, daß die Kaufmannschaft in Verhandlungen unter Wahrung ihres ablehnenden Standpunktes gegen seinen Entwurf trete. Die Kaufleute verwahren sich auch gegen den gegen sie erhobenen Vorwurf, daß sie keine Steuern zahlen wollen; gegen gerechte und vernünftige Steuern werden sie nichts entwenden. —Vizepräsident des Gcmiums Sch a l la--« bö ck bereichnete diese Stkuervorlage als ein Attentat auf die Wiener Kaufmannschaft. Durch diese sogenannte Luxuswarensteuer würden nur der Schleichhandel und die Schieber, tyc schon im Abflauen seien, wieder großgezogen. Die Herren, die an diesem Steuerentwurf mitgewirkt haben, wissen gar nicht, w.eviele tausende Menschen in Wien vom Gewerbe und Handel mit Luxuswaren leben. — Kommerz alrat Wachtel bemerkte, daß Stadtrat Breitner bei seinem Hinweis, die Luxussteuer bestehe auch in anderen Ländern, verschweige, daß sie nirgends günstige Ergebnisse brachte. Dje bei uns projektierte Luxuswarensteuer. die nahem alle Wären treffe, ser nichts anderes als eine W a r r n u m s a tz st e u e r mit bedeutendem Steuersätze. Redner Erklärte sich für die Einführung einer allgemeinen Warenumsatzsteuer -für das ganze Reich mit mäßigen Steuersätzen. — Herr'Alexius Salzer erörterte die großen Härten des Entwurfes. die drakonischen Strackrstimmungen, die so recht die Gehässigkeit gegen das Bürgertum beweisen. Entschieden muffe man auch dagegen protestieren,-daß ein MagistratSbeamter Ankläger und Richter in einer Person sein solle. Kammedrat Steiner nahm das Schlußwort, in dem rr die Kaufleute ans den noch zu führenden schweren Kampf aufmerksam machte und sie aufforderte,,wenn an sie der Ruf gerichtet werde, am Platz zu sein, um eine Entscheidung > r h>'">ili'ihren. . . . , NyHbahtt-Divrdende. Der Berwaltungsrat der FeidrnändEordbahn hat in der gestrigen Sitzung die von der Geueraldrrektion vörgelegte Rechnung, für das Geschäftsjahr 1920' genchmigti ' Er wird der Generalversammlung Vorschlägen, die. Superbivrdendc mit K 3ft0 per ganzer Aktie festzusetzen, ferner Im Sinne de§ tschecho-slowakischen Gesetzes vom 25. Februar 1920 von dem an die Aktionäre zu verteilenden Reinertrag des Bergbaues einen 10%igen Anteil per ll 1,719-762 zur Widmung für gemeiunüh'ge Zwecke der beim Bergbau Beschäftigten bereitrnhaltw. DieWsfa m t d i v i d ende pro 1920 (4%ige Dividende per l( iß0 und Superdividende Per K 350) wird fvhin K 630 (gegen ll 242,50 tm Vorjahre) betragen. Der Verwaltuiigst'ät hät init Rücksicht darauf, daß dir Rechnung des Jahres 1921 ' in ischrchö-slowMcher Währung zu führen sein wird, beschlossen, von einer Abschliigszahlüyg pro 1. Juli 1921 ans die Dividende des lansendeu Jahres abzuschen. Der am 1. Juli1921 fällige Coupon wird daher mit IC 425 (Rest" dividende R 76, Superdimdende K 350) per ganzer Aktie erngelöst werden. Der am 1. Juli 1921 fällige Coupon der ganzen Genußaktie wird mit K 350 erngelöst werden. Die Ablchlags- Irhbts-e« auf die Emlössugsrent« wurde» sütevL der tschecho- Mener Mörsenzelkünf slowakischen, Republik wie im Vorjahre in österreichischen Kronen l bezahlt; die Anzahlung seitens der polnischen Republik wurde in Polnischen Mark geleistet. Cosmanos. Bereinigte Textil- und DruckfaLriken. In der gestern stattge'-undenen Generalversammluna wurde der Nechnungsabichluß tür das abgelaufene XV. Geschäftsjahr genehmigt und der Antrag des Verwaltungsrates auf Verteilung ciuer D i vrdende in der Höhe von 12%. das sind Ke 48-— pro Aktie, angenomnien. Weiters wurden die in den Berwaltung?- rat kooptierten Dr. Iaroslav Preis; und Rudolf S.t e i n er 'n ihrer Funltion bestätigt, die in diesem Jahre ausscheidenden Vcrwaltungsräte -Dr. Jakob B i a ch. Alfred H e r z f e l d, Dr. Karl Urban und .Alexander Weiner w'eder- und Eduard Riedl-Niedenstein in den Verwaltungsrat ncugewählt. Eskomptebank für die Bojvodina-A-G. in Suvotieo. Die kroatische Eskomptebank in Agram Kat vor kurrem esn neues Gcldinstitut, dre Eskomptebank für dre Boivod>na-A.-G. in Subotica gearundet. Das voll eingezahlte Akuenkapiial beträgt 12 Millionen juaaslawuche Kronen. DaS Institut wird nebst der Pflege aller Zweige des Bankgesch8fl-s seine Hauptausaabe der Förderung der Industrie, widmen. Zum Präsidenten wurde Dr. Stanko Svc>ljuga gewählt und zum leitenden Direktor Rudolf Konrad ernannt. Die Lage der Diamantenindustrie. Aus einem Berichte der enMschen südafrikanischen Diamanten» gesellschasr ist Wentnehmen, daß das Jahr 1920 in seiner ersten Hälfte, schlecht abgeschlossen hat. daß aber auch die Hoffnungen, dre man aut das Ergebnis des zweiten Halbjahres gesetzt hätte, durchaus nicht in Erfüllung gegangen sind. Die augenblickliche Krisis, unter der der Markt leidet, kommt der von"1907 nnd19l1 gleich, tue gleichfalls mchl vorausgeEbeu waren, die sich aber durch eine vermehrte Absatzmöglichkeit bald wieder ausgleichcn konnten. Dies ist heute nicht im gleichen Maße der Fall, da dre Preise bei der Entwertung des Geldes zu doch und die L u x u s st e u e r n in allen Ländern durchschnritlrch viel zu hoch sind, um eine Steigerung des Absatzes in kurzer Ze'.t zu zulasten. Dazu kommt, daß verschiedentlich die Preise für Fertig-, fabrikate in einem nicht mehr entsprechender! ^Verhältnis zu den Preisen für Rohfuude und für die Brarbeitring sich bewegen, was wiederum dazu geführt hat, daß der rlleg time Handel blüht und viele Gruben, die früher als unrentabel verlassen worden sind, heute wieder in Betrieb genommen werden, so daß der. Markt unter einem erheblichen Ueberan gebot leidet. : Baltttenkurse. Im gestrigen Verkehr waren fremde ' Zahlungsmittel gut behauptet/ das Geschäft gering. Nachstehend dre offiziellen Schlußkurse: Amsterdam 20-^50.— Geld. 20.450.Ware lgegen 23. Mai 20.250.— Geld,'20.35-).— Ware). Agram 450.— 454.- (455.-. 459.—), Belgrad 1798.-, 1718.- (1818-. 1838.-), Beilrn 940.—, 946.- (950—, 956.-), Brüstel 4822.50. 4862.50 (4905.-, 4915.=-), Budapest 252.-^, 255.- (259.25, - 26225), Bukarest 980.—, 990.- (982.50, > 992.50), Ehristrania 8950.— 9v 00— 9175.—. 9225.—), Kopenhagen 10.375.—, 10.425.— (10.475.—,. 10.525.-), London 2267.50, 2287,50) (2245.—, 226».-), Mailand und Triest 3095.-, 8115.- (3115.-. 3135.-), New'Nork 569.-, 573 — (559.-, 563.--), Paris 4810.—, 4850.-^ (4910.-, "4950.-), Prag 847.-, 853.- (839.50. 845 50), Sona 605.-, 705.— .(695 — 705.—), Stockholm 13.320.—, 13.380.— (13.320.—. 13.380.-), Warschau und Krakau 55.—, 57.- (56.50, 58.50), Zürich 10.200.-, 10.250- (10.125.-, 10.175.—), Dollarnoten 563.-, 567.— (554.-, 558-), Belgische Noten 4800.- 4840.-, (4880.-, 4920.-), Bulgarische Noten'685.-. 695.^- (675.-, 685.-), Dänische Noten 10.275.-, 10.325 ~ (10.325.--, 10 375.-), deutsche Mürknoten (956.--, 964.—), englische Noten 2250.—, 2270.- (2230.-, 2250.-), französische Noten 4790.-. 4830.— (4895-—. 4935.—), holländische Noten 20.275.—, 20375.- <20.150.-. 20250.—). italienische Noten -3085.- 3105.— (3105.—, 3125.—), unabgesicmpelte jugoslawische Noten 1785.-, 1805.- (1805.-. 1825.-). norwegische Noten 8850.- 8900.— (9075.—, 9125.—), polnische Marknöten 59.50, 61.50 (61.—, 63.—), Rumänische Noten 955.— 965.—, (970.—, 980.—), Russische (Rom.) ——. — -7.—), Schwedisch^ Noten 13 220.-. 13.280.— (13.270.-, 13.330 -), . Schweizer Noten 10.162.50,10.2l2'50(10.050.—, 10.100.—), tschechoslowakische Noten 845.50, S51.50 (839.50, 845.50), ungarische Noten \ Verein dee -eütschöstekveichlfchett Möbelindustriellen und Möbelinteresientcn in Wien. In der Plenarversammlung berichtete Verbandspräfidrut Norbert B ä ck, daß aus^Grund eines mit dcpr Gremium der Wiener Kaufmannschaft abgeschlossenen Wlrischaftsübereinkommens sich der Sitz des Vereines rm Hanse der Kaufmannschaft befindet. Es wurde eine eingehende Debatte über die Luxussteuer geführt, die besoudrrs für. die Möbelhändlrr äußerst drückend sei, wober Präsident Back die Erwartung aussprach, daß, wenn eS nicht gelingen sollte, die Gesetzwerduna der Luxussteuer zu verhindern, doch im Verhandlungswege gewisse Milderungen und Erleichterungen zu erreichen sein werden. Die Schutzzölle in Amerika. Aus Wash ington wird gemeldet: Das Revräse,ntantenh.nis hat das bereits früher im Senat genehmigte Zöllgcsrtz angenommen. Einzelne europäische Waren, namentlich Färb e n, werden mit hohen Zöllen belegt. Konkurs Oskar Leopoldseder» Vom Wiener Handelsgericht wurde im Konkurs der Firma Leopotdsedcr, Handel mit landwirtichastlchen Maschinen. 1.. Graben 44, Dr. Richard- Hermann als Masievermalter bestätigt und Dr. Siegm. Deutsch zum Mafftvkrwalterstellverrr>ter bestellt. In "den Glänbigerausschuß gelangten Alexander. Hodis. Aldßrh Block. und Fritz Tnschka als Mitglieder und Dr. Adolf FriedläM als GrsätzMänn. 7- IN dem am 5. d. M. über die Firniä'''Dsk«ir"Leövokdseder''" , hängten Konkurs konnte ein Status nicht aufgeffellt^wcrden. An- ' gemeldet wurden nur Forderungeu rm Betrage von zirka 1'/, Milltvncn Krönen, tatsächlich dürften aber die Pasiven mehrere Millionen Kronen betragen. Ausgleich Burstyn. Vorn Wüt er Haudelsgericht.wurde die Ausgleichstaasatzürlg rtn Ausateichsverfahren.dU Sp.'rltuosrusirma Htrmattn Burstyn, kl., Taborstraße 1 bis 3. auf Antrag des AusgleichSberivalNs vom 27. Mai auf den 21^ I,tili M1> vormittags 10 Uhr,, Zimmer 98 dieses Gerichtes, erstreckt. Wiener Böe^s. Die seit e'nrrckeu. Tagen vorhrrr'chende Gcschäftsstille machte sich an ver gestrigcn Börse in verstärktem Maste sühlbär, da sich d>e Spekulation wegen der Ungewißheit hinsichtlich der Kredithilfe wrilesigehende Reserve anfedegte. Daher bewegten sich die Umsätze m dm allerckescheideusten Grenzen und waren lediglich nur einzelne ungarische Werte, denen Käufe für Budapastee Rechnung zustatten kamen, «'fragt und höher. Im Vordergründe des Inlercsses standen Rlina Muranver, die zum Kurse, von K 6810 eröffneten sich bis kr 5260 ermäßigten und dann bei Maftereii Umsätzen bis K 5410 stiegen. Dre Avance betrug K 280. An der Nachbörse stregm Rima um wettere 100 bis K 5510. Die übrigen Kuliffowerle wrefen nur geringe Verschiebungen aus. Im Schranteu war das Geschäft ebenfalls belanglos. Perlmooser Ze««ü «Mäßigte» ssIWiMl , MWU sich um t. 250, Königshoser Zement nm K 680, Hüttenwerke um K 200, Obcrungaruche Hütte» am T Trisailer Kohlen um K 140, -Sigl Lokomotiv um & L8V, Lchköw« Josefsihalcr nm K350, Neusiedler Papier nm L 680, Santo »S K 300 und Galizia um L 400. Dagegen wurdm Beirinig« Elektrizität L 145, Prager Eisen K 290, Ungarische allgemtWt Kohlen L 300, Schönpriesener Zucker L 240, die Aktien d» Oestnreichischen Wenbahn Verkehr ff 225, und Ungarische Eisenbaho Verkehr K 325 höhrr'bewertet. Die Gesckästsunlust erfuhr HD zum Schlüsse keine Unterbrechung. Von den Renten gewann« österreichische. Goldrente 10% und ungarische Kronenrente SA Im übrigen verwersm. wir auf nachstehende Schlußtnrse: Jndustrie-rLnternehmungen. Allgemeine 9auaefw Ickast 1647.— (— 28.-), Unionbau 2250.— (+ 50.-), Wiener Bauaesellschast 1695.— (-7-15.—). Königshofer Zement 4900.— (— 590.—), Perlmooser Zement 4500.— (— 250.—), Wienerberger Ziegel 7900.— (-4* 150.—). Liesinger Brauerei 2720,— (— 75«—D Sarajevo 8010.— (+ 3l0.—), Aussig Chem. 9500.— (— 140.-2 Brosche Spiritus —(— —), Carborundum 4850.— (-1- 175.—). Chlothildi 6850.- <-—\ A.E. G. Union Elektr.' 1775.—(—13—),VerMngteElektrische 2000.—(+145.—), Siemens Schuckert ^842.- (— 36.—). Alvme 5940.- (4-70.-). Berg- und Hüttenwerke 9950.— (— 200.—), Austria Email 4000— l— 105.—), Egydiev Enzesfelder 3300.— — 70.—), Felten L Guilleaume 5120.— (—130.—), Greimtz Eism 4690.— (— 100.—), Hutter. & Schrantz 2900.— (— —.—); Krupp A.-G. 3545.— (+ 40.—), Poldihütte 3980.— (-.—) Prager Eisen 10.190.— (-K 290.—) Rimamuranv 5410.— (+ 280.-), Skvdawerke 8178.- (+ 78.-). Waffenfabrik 2160.—; (— 30.—), - Brürer Kohlen —(— ' Grau» Szaszvarer 5100— (—- —.—), Nordnng. Kohlen 3605.—; (— 45.—), Oberung. Hütten 7400.— (— 130.—). Rossitzer 3900.— (— rr—\ 'Salgo-Tarjauer 12.600.— (ch- 80.—), Trisailer Kohlen 3750.- (—190.-), Una.Allg. Kohlen 13.800.—(+300.—)^ Urikany —(— -<■-/), Veitscher Magnesit ■**.— - -.-), Westböhm. 46£€L— (-.—), Wolfsegg 1830.— (— 40.—), Danek Maschinen 3420.— (— 90.—), Brünnrr Maschinen 4670;— (— 140.—), Daimler Motoren 920.—; (— —Fiatwerke —(--.—). Heid Maschinen &75.«*- (- - 25. -). Hosherr & Schrantz 1175.— (ch- 3.—), Sial Lokomotiv 3720.- (— 180.-). Ruston 3010.— (— 1.—), Simmeringrr 1780.— (— 19.—), Elbemühl 8500.— (-.—), Lehkam-Josewtftalci 6500.- (- 350.—) Neusiedler 17.650.- (- 650.—). Apollo 5150.— (—150:?-), Fanto Genf 22.700.— (-— 300.—). Karpachm 14,200.— (— 100.—), Galizia 2«.000.— (— 400.—), Schodmea —(— —.—), Cosmanos 5000.— (ch- 100.—), Ftzfabriken —(— *—.—), Rotkosteletzer —(— —), Schoell« Zucker 9200.— (— 250.—), Schönpriesenec 3750.— (4* 240.—), Orsterr. Eisenbahnvrrk. 5525.— (-l- 225.—), Ung. Eismbabnverk. 3100.— (ch- 325.—). Wiener Waggonleihgefellfchaft 2700.— v— 200.—), Gerngroß 1025.— < ch- 13.—). HolzhandelsgesMchast (-.—), Türkinlöse 3588.- (-}- 87.-). Transport-Uirternehmungen. Adria 12.350.- - (ch- 850.—) Amsig-Teplitzer 7400.— (-.—), Buschtrehrader lit. A 6930.— .ch- 40,—), Buschtrehrader lit. B 2895.- (— 10.—), Donau« Dampf. 13.100.— (--- —4—). Ferdinands-Nsrdbahn 18.000.— (— -400.—)« Graz-Kösiacher 3900.— (-.—), Kafchau-Okür» berger 2260.— (— —.—), Lemberg Czernowltzer 3225.—; (— 85.—), Lloyd —(— —Navigaziom 15.500.— (— Staatsbahn 4455.— (ch 75.—), Lombarden 2260.— (-60.—), 3% Süddahn-Prior. ßl20.- (ch- 75.-), StäatSbtchn- Geaußfcheinr 2325.— (ch- 50.—), Ae«teN. Mairente 110.— (4—.10), FrLruarreute 110,— (— —.—), Oesterr. Kronenrente 109.75 (— 15.—), Oesterr. Goldrente J280.— (ch-10.—), Ungar. Goldrente —(— — Ungar. Kronetzrente 350.— (ch- 3.—). - Banken. Anglo-Bank 1652.— (— 68.—), Oesterr.-bsSn. Bank' —(— —Britisch * ungar. Bank 1830.— (— 10.—), Bankverein 1243.— (— 2.—), Bodenkredit 2515.— (-15;-), Oesterr. Kredit 1535.- t- 5.-). Ung.'Kredit 4160.—; s- 60.-), Depositenbank 855.— (— 15.-), MderSst. Eskömptegef. 1350.— (— —), Ung. Hypothekenbank 720.— (ch 10.-), Länderdank 2480.— (— 13.-), Bosn. Landesbank 1450.— (— 75.—), Merwr 1125 — (-.—), Oesterr.-ungar. Bank 4200.- (-.-), Unionbau! 1175.— (ch 14.-) Berkehrshank 811.— (ch-1.—), Zivuosteuska 3330.— (— 20.—). Wiener Warenbörse. Bon ausländischen Märkten und auch aus der Tschecho- Slowakei werden höhere Preise in so manche« Gattungen C h e m ik a l i e n gemeldet. Auch der Harzmarkt weist eme Steigerung ans, doch ist: diese nicht gerechtfertigt, man nimmt vielmehr an, -aß diese Steigerung infolge der Streiks ik England künstlich hervorgerufen wurde, da der Außenhandel sich größere Zurückhaltung auferlegte, andererseits Deutschland als der,größte Käufer, sich länpere Zeit von Käufen znrückhält. Hier trat keine besondere Veränderung gegen die Vorwoche ein.und bei ziemliche« Ausaebote hielt die Kaufuylust an. A u s g e b 0 t e u wurde» Waffrrstsffsuperoxyd 12% zu K 25 exklusive Emballage., Peterswalder Kronenzinkweis zu L 125, Ammoniaksoda 98/100 zu K 18, Schwefelsäure 60° M zu L 18 unb 66° B6 zu K 23 loko verzollt, exklusive Emballage, Schweselnatrium kristallisiert 30/32 zu Mark-8.50 ab Grenze, Salzsäure 20/22 zu k^— .70 ab Grenze, Salmiak kristallisiert 98/99 zu Li 60 rollend transit Wien, Bittersalz zu Mark 2.10 loko transit inklusive Fast ab Paffau, Quecksilber zu K 910 ab Wien in Originalflaschen, Oxalsäure lech»; zu llL 83.50 transit Wien,-. Ratriumbisulfat zu K 6 75 ab niederöstrrrdichischer Station, Minium zu K 58.50 loko Wim, Kupfervitriol 98/99 zu K 58 ab niederösterreichrscher Fabrik, französisches Harz G. 8. zu K 45 transit W>m. 6% Tara sowie griechrsMS Harz zu 50 ab Lager Wien, Glyzerin chemisch rern 28 BS zu K 280 rollend, Glaubersalz kalziniert zu Mark 1.45 ab Pafsau und kristallisiert zu 11 prompt loko, Dextrin weiß zu K 95, loko verzollt, Chromalaun zu 53, Chlorbariu« zu K 25, Bleiwciß zu 80, mit. Ausfuhrbewilligung, rssigsaures Natro« zu L 106,. Terpentinöl (schwediW zu n 136 transit Wien, Teer zu K 17, Zeresin zu K 143, Mutt^rblätter zu K 200 ob Wien, Wienerweiß zu L 650 franko Wien, Rebenschwarz zu kl 12.50 loko, Stearin zu K 185 transit Wien. Milchsäure 50% zu K 43, Vanillin zu K 5000 ab Wien. Von Fetten waxen aMeboten Schweinefett zu kl 180 (— 5*—) Margarine ausländrsch zu kl iftö(— K 10\ von Oe 1 eit Holland. Leinöl zu Li 97» Ruinusöl k. Pressung zu L 136, Sesamöl 1. Preffung zu K 163, Speiseöl (Soja) zu ll 137. . L e d e r hatte mäßiges Geschäft, die Tendenz neigte aber nichtsdestoweniger zur Festigkeit. Häute erhöhten den Preisstand/ Kalbfelle um n ly aüf K 260, Rmdöhäute um ll 10 M kl 135. und Roßhäute um ll 200 auf 2300. Nähr-, Lebensmittel und Kolonialware n waren in bescheidenen Mengen auSgeboten bei preishaltender Tendenz. Käuflich waren: Würfelzucker zu 11.10, Kristallzucker zu K£ ll ab tschechischer Verlüdestation, Kaffee SamoZ.Good zu.^ll 140 Rrg IV. (Wille Type) zu K 159, Macisblttte zu L .390 transit Wik», Reis Saigoon l. alte Etnte zu ll 45, Bollreis glaciert zu ll >153.25, Pflaumen bosnisch tu Säcken zu ll 73.5.0 "portugicsische Sardinen 200 GrammkDosc^ zu K 00 ab Lager Wien. .. , > ■■■W * •:, / Zunr öffentlichen Berkausc gelangen Freitag de« 27. d. M. 2Waggons Ciuauautingries transit' ab Wien, Sauislag den 28. Frauen- und Kludersirümpie, Dreustag den 31. Kakaobutter, Sago-Sperse-l low« L Mssaoys .PMfyMel./