Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 831 (21.5.1921)
- Date
- 1921-05-21
- Page
- Seite 4 (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 Wie» Samstag Wiener Morgenzeitüng 21. Mai 192! Nc. 83i 1« den Schleichhandel gebracht worden sein sollen. Es handelte sich damals hauptsächlich um große Mengen von Reis. Zw i.eb-äck ' und Makk-ar o n i, die Plötzlich in alle« 'Gasthöfen und Geschäften erhältlich rvareu, während sie bald wieder wie auf Kommando überall verschwanden. An diesen Gegenständen sollen die ON'Zrerc der itaiiemschm Mission große Beträge verdient haben. Auch durch V a l u t e n s ch m u g g e l und Verschaffung von Einfuhrbewilligungen für Warman italienisch^ Kaufleute, die damals Wien mit Textilien LberschwkmmLcn, sollen General Segr6 und die ihm unterstellt gewesenen Offiziere große Betrage verdient haben. .. Mitteilungen aus dem Publikum. Statt Karten! Tausend Dollar gestohlen Wie berichtet, ist gestern bei dir Bankfirma S. Keud6 & Komp, bei der abendlichen Abrechnung das Verschwinden eines Betrages von 1020. Dollar, ,.der mehr als eine halbe Million Kronen bedeutet, sestgesteftelll worden. Es war vollkömmm ynauigeklart, auf welche Werse dieses bedeutende Manko zustande gekommen ist, ob Veruntreuung, Diebstahl oder Irrtum eines. Kaisiers vorlag.' Das Stcherheitsbmeau leitete Erhebungen. c:n. Sie ergaben folgendes: Das Bankhaus Kende & Komp, hatte. im Laufe. des gestrigen Tages von drei Banken zusammen 60Q0 Dollar. vereinnahmt und an zwei aridere Banken zusammen 5002 Dollar ausbrzahlt, so daß ein Ueberschnß von 1000 Dollar verzeichnet, werden sollte. Diese 1600' Dollar fehlten. aber. Der Verdacht lenkte sich gegen einen der Diener der Bank, S. Kende & Komp., den 36jährigen Josef H n n i f di. Es wurde vermutet, daß der bisher unbescholtene Mann durch den Irrtum des einen Kassiers statt der 2000' Dollars, die er au einen Kommittenten absührm sollte, 30L0 Dollar mitbekommen hat und daß er den Irrtum bemerkt und für sich ausgenützt hat. Hanisch gestand nach längerem Lerigueu, daß sich der Kassier geirrt und ihm statt. 2000.Dollar 3000 pritgegeben hat. Das Geld hat er von dem anderen Geld geschieden und die 1000 Dollar zu seinem Schrebergarten getragen. Dort ficht eine hölzerne Hütte. An. der Warch unter den Brettern hat Hanisch das Geld versteckt und das Versteck mit Nagesu-verschlossen. Dort wurde denn auch die bedeutende Smvme gefundyr und der Firma S. Kende * Komp, «-gefolgt. Hämisch wurde in Hast Schalten. Große DersMmulmrg Lber de« Jüdische» Nationalfouds. .Der BeremEfperanza veranstaltet morgen, 10 Uhr vormittags, im Tempelgebäude, II., Zirkusgaffe 28, eine große Brrsanmelmeg über de» Jüdischen Nätionalfonds. Sprechen werden die Herr«: Adolf B ö h m und .Dr.. Leopold Plaschkes. . ,• ... •, Zahlet de« Schekel 5 ... 3i ovist e », Bezirssekti o n e n, V erei » v 8 e rtjS'itb .e und B e r bin d u u g e n, die .S ch e .k il* b l ocks für das laufende. Jahr 5661 zum Verkauf Überaonnjttttt Haben, werden hierum aufs dringendste ersu'cht, ihre Schekelagitaüo» iutensivst iu de» nächste» Woche» zu betreibe», da ans Grund einer diesbezügliche» Auweifuug der Exekutive in London die Schekelaktion mit 25. d. M. beendet-fein muß. Die Verrechnung muß innerhalb der Zeit vö« 36. bis 31. d. M. täglich von 9 bis 3 Uhr ausschließlich im Zionistischen Landeskomitee, H., Zirkusgaffe 38. Persönlich erfolgech -aber ck die Emsmdmkg der Tüder mittelst Posterlagscheines »der Ablieftrnng an eine andere wie die oben genannte Stelle unstatthaft. Die auSgefülltm sowie die «nbmütztrn Schekelblocks find bei der Verrechnung unbedingt «itznbringe». SSdafrika fSr die »krainischen Pogromwaisen. Die Exekutive der jüdisch« Welthilfskonferenz wurde vom Seirrtanat de» JvhannrSburger jüdischen Waifenhilssfonds perfistrkdigt, daß dieser der Welthilsszentrale beitrete. Der Fonds faßte dr» Entschluß, 2S00 W a r s t n von Osteuropa nach Süd oftika zu bringen. (I. K. B.) * A«»stU»stUN,en i» «exiü,. Aus wird . ^er »Frankfurter Zeitung" geschrieben: Unter Leituug des Direktors für anthropologische Forschungen, Manuel Gamio, laßt die mexikanische Regierung seit einiger Zeit Ausgrabungen m dem Orie Teotihuauca», das in der Aztekensprache die Stadt der Götter heißt, veranstalte«. Der Ort bedecke fünfzehn englische Ouadratmeileu und hatte ungefähr 100,000 Einwohner. Er wurde anscheinend durch eine vulkanische Eruption zerstört und ist «nn teilweise rmter Aschr, teilweise mrter der gewaltig wuchernden typischen Brgtztckisu vergraben. Ein sehr au ägyptische Bauwerk: erinueNlder Tempel, dem mau de» Name« «Tempel der Göttin' der Winde" gegebm hat, ist freigelegt worden. Die Wände sind' bedeck mit Reliesarbeit«, in den« immer wieder Schlangmmuster Vorkommen. In and«», teilweise verfall«« Bauwerken wurden Fresken von wunderbarer Frische gefunden.. Drr Ort weist zwei Pyramiden aus, vo« dmru die höhere 216 Fuß hoch ist. * Sa««l»nse» btt «Wiener MorgenreitnnK*. Spendrn für Palästina-Emigranten t tt N o t (ad Notiz vom 14. d. M.): H. Afchkmaiy 100, N. N. K 100, Ungenanntes Ehepaar K 1000. Abraham Morel K 2000, Kart Kichtmaun K 20o, Kaste! GlaSherg, II., K 1000, Nastalr Blasband K 400, Frau Brunn« K 200 (bisher K 8250). ■-* yyiir Po ß r o nt u D f c c; Sruunrat DiontzQeger, II..K 6Q0, Sannnlmkg durch Tavbstummenlehrer Herrn D. Steinbach ll 3163, 'Nft' 1500, Heleue Wolf R 200, Dora Lichtmann K. 100 ldrsher K 3tö(8). — Für Pogrom, warfen: Jakob yimn durch Se. Ehrwürden Rabbiner Dr. Lewin. XUl., K. 5000, Sregmuud: Korn. Äicn-Srcyj li lOü (biher K 13.430). — Für armen dlmdM Kriegsinvtilrden Jakob Gilder: E. D.„ VI., K 900 (bEH« & 1478), ' * De. Ezarota nach Warschau , abgeretst. Der lnrfige polnische Grsanri? Dr. Marzrll S z a r o r a ist gestem tu wichtig« DfmstangUignihe'.ten nach Warschau abgereist. Die ^t«üu»g der Gchüchrjchajr Hot LigaümMat Dr. Marian Hru-el Helene Thunum Nadwoma Verl o b t e Mai 1921 Leo Londnu Wien, II. 4915 Rosa Ehrlich ' Wim, XIV: Samuel KrasotocKi Kiew .' Verlobte Mai 1921 4914 Soll Jungleih Ignaz Hoher Lemberg Wien empfehlen sich als Verlobte Wie», im Mai 1921. 4991 B RiLLANTEft, Perlen, Gold, Silber,Platin mühren kauft und verkauft " 776 ETTER Rotentnrmalr. 23, Mariahllteritr. 98 und BuneauvnöbeP die ^rosste Auswahl Leopold Steinbart Wien, Z., BiberstraeB» 2?r. 0 Scbreibmaaehiaenrep&ratnreg rasch, billif nn8 gat 159 Tel. 4073/V1U MÖDLING .. *■ -itM'jijnß» ■ ■■ Reistauration FISCHER eröffnet! an der. Haltestelle Mühl gas se Neu weg Dp. CL Schmetterling, Rechtsanwalt TERUSALEM P. O. B. 548 übernimmt Vertretungen vor allen Gerichten in Palasöna» Reijlstricrürig van GeseHschaften, Erbschaftsangelegehheiten, Auskünfte, das päl. Recht betreffend etc. 4»i3 ■ ■■■■■ ■■■■■■■■■■lilHBBB ■■■■■■■■■■■■■■■■ IR E I S E G E PA C K-1 m m / ■ , m. 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Rem. — Ehristen» nnd Jndrnversolguug. — Koperniku». — Galilei. — Echdechmg Awernar. — Martin Luiver. — Ervmwrll. — Hnmc. -- Di« S'« sranzöfische Kevolution. — Erfindung der Danchsmaschia«. — vleov l. -* ■ Immanuel Kant. — Sie deutschen Klassiler. — Die deutsche Romantik. — 184». — Ursprung des AutisemttlSnmS. — Eürnng i« Judestum. <LSrne, Mendelssohn, Heine,, Metzewrer, Blmu, fjrWdÄEf nsv.) - — Darwin. — Materialistische GeschichtSaufsamma. -- Der deutsche Michtgrdauke und dessen Mißdeutung m deutschen Bolle 7md bei auderevBSlleru. — Der Zwiespalt zwischen Wilhelm II. und sei»« englische« Muttert — Der MetrschheitSkreeg. — Die gegenwärtige Wirrni». — Hbhepuult der Gärung im.Judentarn («irerseit« ZiouirmsS. andererseits Otto Weininizer, Artur Trrbitsch ». dgl.). DsunerStaa de «SS. Mai, pSulllich r Uhr abends. XL SlSrnns der Wirrnis. Urisrael «kS BermittlnugSgrundlage für die BerstLndt-nug -wische» h« «Völker» nrw Staate». — «iuhriimwirtschast. — Ber. gangercheitS», VeseuwartS-und ZulMstLwert. — Wirtschastggiel. Die'«»tAg de» St. Mai, vbnktlich 7 Uhr abend». «. Die Entwirrung. Wien in Bergauaeuheit und Zukunft. — Wien all SnSgauarpmrlt der Satwirruvg. — Einleitung der Entwinrna m Befriedigung der Entente und Amerika«. — Sin ,Wiener Sollsbund « — Parteiwese» und Wirt-- schastrpfiege. — Wien nnd die Lstjuden. — DaS Gesamtjudeut«« vod die ÜZölkerfrage. Donner«tag den S. Iu«i, pünktlich 7 Ahr abend«. XV. Der Zukauftstvea. I. «. «aver. Ernst Mach. — Siegmnnd Freud (Pshchaanalvse). — Eikwei«»^ Relativitätstheorie und die Einheit toon Welt und Menschen. — SebrnSerhaltung. — Popper-LhnkeuS. - «ine «enschltche Heittmlffen. schast. - LebeuSgestaltuitg. — DrehfnS, Theodor He«l nnd der yuden. staat. — Klärnna i« Jvventnrn. E»e des AutisemitismuS. — Lion-Palästiüa. — Neu-Jsrael. — Bon SutenSera bir gut heutigen Tagespresse. — Der uene Staatsgedankc.—»d-rf Stbhr. — «rlexainir. ««de der »ortrüge ge-e« halb 9 Nhr. MT «4 träfe empföhle»/ die «Vorträge mt der HaGd vor« ttrse»de»«»ha!tsa«rade,n verfolge». üaot« bei Aehlendorf«, l., Kragerstrase 9. Hngs Heller, l., Laoern- Slllklt» markt », »t. LSmir, l., «otenwrmstrche 99, bei» Portier de» «twrebederrines,Sfchenbachgaffe it, nnd, faSs «ettm «ch «rhrnben. an der Abeadkasje. 7dv» EröffnnngS'Aazeiie! Sä ä ich. im ll. Bes., RotensUrngassü 13, ein GoScE» u. SBIber« WUrfingesshäfi eröffnet habe. Kaufe, verkaufe, tausche und tibernehxue in Kommission allerhand Gold-und Silbergegenstände und versichere reeller Bedienung. 491« ABRAHAM SCHAPBRA * Stefticrungsrat Akexauder Halprt« geftoebeu. Gestern früh verschied der Redakteur der .Staatskorrespvüdenz",^ Regierungsrae Alexander H a l p r i n> Der Verstorbene gehörte zu dm brkanntrsteu Persönlichkeiten des österreichischen Parlaments,- wo er ' seit dem Jahre 1887-— zunächstin der ^Reichsrats-'. korrespondenz", dann in der .Staatskorrespondenr" — wirktf. Das Begräbnis findet Sonntag den 22. Mai, 10 Uhr vormittags (Zentralfriedhof, HI. Tor), statt. , - * Sterbefall. Am 19. d. M. ist hier Frau Rosa B unzl, geborme Straß. Witwe nach dem-Hof- und Gertchtsadvokatm Dr. Friedrich. Bunzl, im 82. Lebensjahre gestorben.;;* Fürsorgekomitee für durchreisende Chaluzim, Seltion II, ll. Glockengaffe 30. Heute, V-6 Uhr nachmittags, wichtige Komklersiyung. Tagesordnung: Die. Lage der in Wim befindlichen Chaluzim. Referent: Aröhitekt L a s ch k o w i t s ch' und andere. . Verein .Tomech Ewssnim", II., Schwarsmger-' gaffe 8/13. Generalversammlung. Donnerstag den 86. d. aR* vraziie V,10 Uhr vormittags im Beth -- Hamidrasch, Wi«, U. Große Schiffgaffe 8. , * Prethnachlaß an Grotzkanfer pon Postnsert« zeichen/ Das Gremium der Wiener Kaufmannschaft gibt befdnut, daß ab 16. Mai jedem Käufer von Postwertzych« Bti Abnahcke. einer Menge im Mindestwerte von K 1000 ein Preisnachlaß bptt 1% des BerkauswerteS gewährt wird. Die Abgabv erfolgt auf Grund eines Bestellrettels, der den Ram« und die? Adreffe. deS Käufers, die Angabe der gewünscht« Postwert«. Zeichen und der« Wertbetrag, dm Tag und die ttntetfdjvift (<Se* schäftsstemvrll zu enthalten Hab«. Die Bestellung kann bei alk« größeren Postämtern erfolgen. . . 4 * Giesl — Jngoslawe- Aus Belgrad wird geunckdetr Dem früheren östenerchlschm Gesandten iu Belgrad, GieSh' wurde die jugoslawische Staatsbürgerschaft zuerkannt. — GieS^ hat bekanntlich das österreichische Ultimatum au Serbim über-» reicht und wurde spater beschuldigt, viel zur Komplizierung bc| . östeneichifch-serblscheu KouffrktZ beigetragm zu Hab«. * Chaluzim, die sich in der Landwirtschaft ausbildm «tdi in der Umgebung Wiens arbeiten' wollen, mög« sich i« Sekrv-j tariat der Chaiuz-Orgamfation, U., Zirkusgaffe SS, chrstenL melden. ^. . * Deutschnationale SLudenten. I« Eafö 8 a ndi^ m a n » am Frauzensring. versuchte Donnerstag abends emo vom Heuriam kommende - deutschnationale Burichmschaft kW sütlich»rrliglöie Erziehung zu zeigen. Die jung« 8«te -stänkert«i' jüdische.Besucher an. Es kam schließlich zum Wortwechsel Mtdj dann zueiner Prügel c t. Lache schrrtt ein und nahm dir deuischuattoual« Stänkerer in Schutzhaft. «s « 3*t €chöhttÄ8 der Uauchf«tgreh»«-eb8hre»< Dre G«off«scha!r der Rchichfangkehror m Wr« ersucht »ns, der Oeffeutlichkert zur Kenntnis zu bringen, daß im Nachhaugr zu ' der im Bormouat seitens der Wi«er Landesregierung bet* ordneten, ab 1. April d. I. rückwirkenden Erhöhung der Ranch* fangkehrergebudrm um 110% un Beisein des Landeshauptmannes, Reumann im Rathaufe eine Enquete stattfand, in der mü befjm Zustimmung hefchloffen wurde, diese Gebühr'en-- erhöhuug in F oL m. einer außerhalb d e's Mir tzinsbeitrages - stehmd« ^R e i« igungsgebühr für.den Rauchfangkehrer" einzuhebm. Am 1.' d. M. Hab« bereits die Hausbesitzer nedm dem ZmS diesen Beitrag eivgehoben. Dadurch wird einerseits de» Mieter» der 6l*/,ige S t a a t s st e« e r a «f f ch l a g erspart, andererseits entgehen viel« der Gefahr, eine e r hö h t e M i e t a «f wandsteuer bezahle« zu müssen. tz * Velrügereie« im Hauptzvllamt. Die Wiener Finanzbehörde ist großzügig« Betrügereien und Dokumentenfälschung« auf die Spur gekommen, an denen eine größere Zahl von Wiener Kauffmten und Spediteuren beteiligt sein dürste. Seit geraumer Zeit befinden sich in den Magazin« des W i e n e r tz a » p tz o H a w t e s stets große Transporte diverser Traufftwarm, meist Textilien, zur Verfügung hiesiger Kaüfleute. Ronnalerweisb sollten diese Warm «nr vorübergehend hier liegen bleib«' und — als Tra»st1g«t Über die Grenze writergehen. Es bildete sich »nu der. Astis aus, daß diese Güter monatelang i» den Magazin« belaffen wurde», tu» sodann, wenn die Preise eine genügende Höhe erreicht hatten, mit großem Gewinn abgesetzt zu werden. I» dm kraglich« Fall« handelte es sich um bettügerische Hinterziehung« dtt Zollgebühr«^ -die bei« Absatz der als Transitware emgelagerteu Güter im Inland zu entricht« gewes« wärm. Diese Vorgänge reichen bereits auf geraume Zeit zmöck. und könnt« offenbar nur unter Beteiligung vou Beamtm des Haupt" zöllamtes oder mindestens eines yrgau» dmchgeführt werdm. Die Unterfuchuug «gab, daß die Duplikate der Begleitscheine von dm als Absendern ftmgiermdm Spediteuren geschickt ge-, fälscht worden «attrc Die bisherigen Erhebungen habm schwrrwiesmde Verdachtsmomente grgm eine größere Anzahl tz0N K a'»f leuteuderJnu et« n S t a d t «ud gegen tt a« h afte E p ed it eure ergebm. Bisher hat die Fman-bezirkSdirektioL d r e i B e r h a f t« nge u von Pnvabprrsvnm auf Grund deS GesüllSg esetzes vorgenommm«, die verdächtigen Beamtm besiudm sich vorläufig auf freiem Firße. * ©in Lehrerpenfionist verhungert. Seit den Pfinast. feiertagm war der 77jähr,ge pensionierte Lehrer Josef Groß i.n seiner Wohnung, XI., Dorfgaffe 11. von dm HauSparteien nicht gesehm worden., Gestern wmde die Anzeige bei dem Polizeikonwnffariat erstattet und dw Türe semer Wohnung gewaltsam geöffnet. Man fand deu'GretS m der Küche hegend auf. Groß, der früher ein kräftiger Dtann «ud nie im seine« Leb« krank war, war in der letzte» Zeit stark abgemägert und ma« vermutet in seiner Hut« tzebung. daß er, der mit symr Pension nicht leben/konnte und sonst über kem Vermögen verfügte, an Entkrästüng gestorben sei« dürfte. Zur Feststellung der Todesursache wurde die samtätSpoUzeihche Orffnung der Leiche angeordnet. » Nachschau i» Stuudeuhotel». Das polizeiliche Gittenamt Hai heute ftüh in. zwei Stundenhotels des. zweit« Bezirkes eine Rqchschan «^gehalten nnd neuil Mädchen äuge« halt«, vo« dem« sechs