Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 823 (12.5.1921)
- Date
- 1921-05-12
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Sette 8 ’fKftot, SMtsKfttaf Wettet Morgenzettmas Yl Mar'lSÄ' %•» 9, BANK- UNO WECHSLEBGESCHAFT i l 8. ADYOKAT & €& Wien, I.,Franz Joselskai 65 (Ecke Schottanring) Kulanteste Durchführung sSmtl. Banku. Börseiransaktionen. Der Volkswirt. Gestempette Krone --- 1.04 Centimen, Anszahlung Wie» -- 1.25 Centimes. Der andauernde Rückgang der Auszahlung Wien M auf deren BernachlAsiigimg zmückznjuhrcn, die wieder infolge des aufgehobenen Kronenemfuhrverbotes entstanden ist. Die Verwendungsmöglichkeiten der im Ausland liegenden g e st e m p c 11 e n Kronen sind nunmehr bedeutend gcfteioert. da sie hier auf Konto gutgeschmbrn und zmu Kaute von iSffcftcn verwendet werden können. . In Zürich notierte: die österreichische Krone , . . . . 3.25 ( 1.30 am JO. Mai) die öftere, gesteurvelte Krone . . . 1.04- ( 1-05' am 10. Mai) dietschechische Krone .... 7.90 ( 7.80 am 10. Mat' die Mark.0.— 8.52V, am 10: Mai Agram.. 4.10 (4.12 V; am 10. Mai> Bukarest.. . 940 { 9-30 am 10. Mai Budaveft.2.85 ( 2.S5 am 10. Mai) Warschau.. . —.65 l—.66 am 40. Mai) Der internationale Holzmarkt. Die Preise aus dem Marlte in England sinken, da das Angebot. insbesonders der minderen Gattungen, die Nachfrage übersteigt. Gesnclü wird nun Holz für Hanserbauterr und dies auch nur rn beschränktem Maße. Die - schlechten irrrLschastlicheu Verhältnisse sind dir Ursache, daß die Nachfrage sich,ständig abschwächt. Gegenwärtig besteht die Meinung, daß di-? Preise nöch weiter sinken werden nnd die Kansleute halten sich deshalb vOn den 5läuse« zurück. Die Vorräte jrttrrden Holzes sind groß, g-esucht werden nur die schwedischen langen Breiter und Latten, irnd deswegen auch gut gezahlt. Die Häsen am baltischen Meer sind schon vom Eise srer und doch waren'die ersten Ladungen sehr gering, da die I-ob-Preise in Schweben sich Zehr hoch stellten. Sollten von Schiveden keine größeren Konfitznatümew kommen-, wird di? -Situation des Holzmarttes in, England sich bessern, es ist aie; wahrscheinlich, daß in England größere Labungen von anderen europäischen Ländern eintrefsen werben. Zirm Linken der Preise trägt auch dw Situation am Frachtenmarkt bei, da die Frachtkosten ständig sinken, so daß die heute zugesührten Ladungen sich billiger als die früheren stellen. Die Vorräte an rotem ianadischen Tartuenholz sind groß und der Preis gegenüber dem des vorigen Monats gesunken. .Die Preise, für Mahagoni und andere Holzarten gehen zur,Ich r Die Nachträge nach Gwabenhslz ist schwach. - - V Das Geschäft in Schweden befindet sich in einer absoluten' Stagnation. Sämtliche Vrettsägen sind mit Material lür ittussuhr überfüllt. Die sinanziellen Verhältnisse der Exoorteurc gestatten ihnen aber nicht, weitere Vorräte anznhäusen. Vom Ansang des Jahres kourden nur 40.000 Standards Hol; verkauft, wo doch im Vorjahr zu derselben Zeit der Absatz 600.000 Standards ausmachte. Die Häfen sind.schon heute für die Ausfuhrfrei, aber in England gibt es leine Nachfrage fiir Holz und die Verknuse nach Belgien, .ßrankveich und Holland können den Markt auch nicht beleben. Die Exporteure verfolgen mit Spannung die Börsenberichte aus England, doch sind die Preise dort so niedrig, daß auf -, eure erträgnisr-iche Ausfuhr keine Aussicht vorhanden ist. Schon, lange Zeit ist Schweden bestrebt, statt Holz,-Holz- Produkte, insbesondere Holzstoff, Zellulose und Papier auszusühren. Die Ausfuhr dieser Produkte für 11 Monate des Jahres 1920 erreichte den Betrag von 686,481.119 Kronen gegen 320,443.518 Kronen in derselben Zeit des Wahres 1919. Die schwedischen Papierfabriken haben .sich im Lause des vorigen Jahres auf eine große Produktion en'.gestellt. Gegen Ende des Jahres wurde das Sink«» der europäischen Bestellungen durch zahlreiche Bestellungen fettenS der ©etettagten Staaten ausgeglichen, auch heute verlassen sich die Papierfabriken auf den amerikanischen Märkt.' Dir Produktion von Holzstoff war aber nur teilweise eingeschränkt, um dem Ansammeln von Vorräten und dem Sinken .der Prüfe vorzubeugen. - Trotz des Einfuhrverbotes in der Schweiz sür.aus- Sndlsches Paprer haben' wieder einige Fabriken ihre Pro- 'outrion eingestellt. Nebst der Papierpreisermäßigung im. De- ''-mber um 20 bis 30 Prozent erfuhr das Papier esim weitere Ermüßrgung von 10 Prozent mit Ausnahme von Zeitungspapier, dessen Preis erst unlängst von 88 Franken aus 84 Franker, mit Meiprozentigem Skonto reduziert wurde. Die Möbelindustrie leidet wieder infolge der französischen Konturrcnz. Die Einfuhr von Möbeln aus den Ententeländern war nur für tur;e Zeit verboten, und es scheint, daß der Bundesrat gezwungen sein Wirb, das Verbot zu erneuern. > Goldschatz der Oesterreichisch-rmgansche« Dank von zusammen 65 Millioneu Goldkronen, von welche» bereits 75 Millionen zur Erledigung des holländische» Kredits gezahlt wurden. Ob die Konfcrenz-m auch auf die Frage des Eigentumsrechle-Z am gesamten Goldschatz ausgedehnt werden, steht noch nicht fest. ' WLrtschaftsrrachrichte« aus der Tscheche- ' Slowakei. Prag, 11. Mai. (Privat.) Die vom Verein drrmittel« b o h m i s ch e u Zucker f a b r ik e n veranstaltet? Rundfrage stellte fest, daß .41 in Betracht kommende Zuckcrfabn en LWelböbmenS eine Rubenanbaufläche von 45.524 da gegenüber 44.459 bs. im Vorjahre und 44.189 da mt Jahre 1919 ausweisen. Es hat somit der mittelböhmische Rübenanbau im Beraleiche mm Vorjahre um 194^. im Vergleiche zum Jahre 1919 um 2'57°/» zugmdmmeu. Von den 41 Zückerfabrikeir veneichnen 30 eiurn Zuwachs der Anbaüsläche,. b?l. drei blecht der Zustand unverändert undicht Zuckerfabrik», die' t'ilwe se durch die Bodenreform gehemmt wurden, zeigen einen Rückgang von bis 21°/» im Ber-- gleiche zum Boljahrei '' . In der am 9. Juni siMtstudenden Arhrdeutlichen Geurtalvepsammlnna der H a n d e l s-u n d .G e w e r b e b a nt i n W ä h r r s ch - ß) - st r a.uw rd Ulster anderem rin Antrag auf E r h'v 'h u n g des Akrirnkapitals ' aus-20 Millionen tschechische Kronen eingebracht werdem 'Die. M e d i c aA.--G. '.nstnmt eine KapitMerhöbung auf 8 Millionen-Kroüen' -vor mndDvild über die t in der am 24. d.. M. Zlgtifmdenden .Generalversammlung Beschluß fasten. In der '0; 23d.M. staitstndenden außerordentlichen Generalversammlung, "der ’ $‘oV Sir o % A-Gder vereinigten Textilfabriken Liebanthal und Weißwaster wird über srie Erhöhmig de-8 ÄktieukapitalS van 4 auf 10 Millionen tschechische Kronen verhandelt werden. =-; An den im ^aufe dieser Woche im Eifeubahvmmisterium in Prag stattsindcnden Berbandlunam.über die Juvestit i o n s c>. ule r ü e werde» auch Verlreter der Holzindustrie und der B e v g w e r ke de r Slowakei teiluehmen. Mit Rücksicht darauf^ daß in der Slowakei noch eine zweite große Belastung, nämlich die der Pllastermaut cxistikn. will trat, < tm Elupcrücbinen mit dem Eistnbabnmrnisterivnl eine Einigung dahin, ireste». daß rvtwrderdir Harten der Juvestilionsanleibc iür -tor j©totpafet teilweise gemildert werden, oder aber daß die Pstnsjerutaut abgeschaffl w:rd. damit die^ ErzeuguneSv:rho!'viffr für die ilowakvche Industrie die gleichen seien'wie in Böhmen'und'Mähren. Der Goldschatz der Notenbank nnd vre Nationalstaaten." Äui Brranlasinng btr Rrparat:on§kom»tission in Paris iieiütcu heute die Rrgierungsvertreter Oesterreichs. Ungarns, der Tschecho-Llowale-, Polens, Jugoslawiens, Rumäniens und Jtasieus, astistiert von den Liquidatoren, über die Frage des Goldschatzes der Notenbank. Die Frag» des Gyld- .'chatzes steht in Verbindung mit der L r a u r d«r t i s «. Bekvnvtlich farder« dir Sukz-KikLSstaglin BsrMKe mt dem Die Kaufü»an«schaft gegen die Devisearzeutrale. Eine, von Delegierten aller tanfmänuischru Branchen überaus zahlreich besuchte Versammlung im Grrnuum der Wiener Kausmarnrichafr faßte solgendru Beichiuß: Das Fiuan Ministerium und das Handelsministerium werdeu. dringend ersucht, gemäß den berechliatru Wünschen von Handel, Gewerbe und Industrie ganz Oesterreichs endlich die Aufhebungsämtlichere Beschränkungen des Zablnugsvrrkrhrs mit dem Ausländc. u.GesvnLer: aber die-Beseitigung des Kronenausfnhrverbotes.vorzunehmen. Anglo-Bank. Wie ..Die Wrse" za berichten weiß, haben die Verhandlungen der Anglo-Barik weaerr Refundieruug ihrer Auslandsschulden Uno wegen ihrer staatsrechtlichen Nmgrchipittung irr V'Mrdon -n emati grelsbaren Ergeburs geführt. Die Analo- Bank wud hienach sich in zwei Banken zergliedernin ciue, öster- . Berg-imd Hüttenwerks-Gesrllschaft. In der heute adgehaltenrn '.XV. ordentlichen Generalversammsung der Berg- und Hütjenwecksgeiellschast wmden der Geschäftsbericht/ der Rechunngsabschlutz sowie der Bericht der Nechuangsrevisoren einstimmig zur KenrriniS genommen und die Anträge.der Verwaltung über die Verwendung des Reingewinnes einstimmig genehmigt. Der Dividendencoupon gelängt von DönuerStag den 12. d. M. an mit Lä 64 per . Aktie bei der Allgemeinen Oesterreichischen Boden - Credit -. Anstalt zur Einlösung.' -In der Generalversammlung wurden die Herreu Eugönc Schneide^. Dr. Karl E n g 1 i s, Dr. KarsiF a j f r l x t1 Dr. Jaroslav Prei ß. Dr.. IM S.ch e-i n « r und Joief 8 i m o,n e k als Bettvaltungsräte «eugewahlt. Die mit der letzten Kavitalskrhöhung' und der Srtzverlegaug zusammeuhäugeudeu Statutenänderungen wurden einstimmig genehmigt, In der anschließenden Verwaltuugsratssitzuna wurde Herr Engen Schneider, Chef des Haases Schneider & So. in Pasis, smu Prafidente«, Herr Dr. Nndolf Sieghart zum Vizcprasidrttien gewählt. Eine neue Ned« deS ungarischen Hnndelsminiftev». AuS' B u d a v e st wird berichtet : In der Debatte der'National-' Versammlung über Len Staatsvoranschlag hielt Haudelsminister H e g v.e s h a l w h sein Exposä. Er führte aus. die Regierung .denke keineswegs daran, den legitimeft Handel aus seinem Mirkmigskreis zu veidräugr» oder semer,Wirksamkeit Hindernisse in den Weg zu legen. Dies habe die Negierung auch dadurch.bewiesen.-', daß sie. bei .der Beschaffung des Getreidrbedarfes der. Nich'seibstverssrgt'r sämtlichem legitime» G'etreche-' Landsir, die sich meldeten, heranzog. Die mit' der Leitung der Geireidebrschaffung betraute Akiieuget'elli'chast „Fortuna" sei etne altruistische Organisation «?). die ihrm eine 6*/,ige Dividevde übersteigenden Gewinst, gemeinnützigen Zwecken zuwenden müsse. Bei Erteilung von Aussichrbeivilligmigen werde keineswegs - auf die Aaste oder auf die Konfession der Bewerber gesehen, sondern bloß auf ihre Zuoerlaisigkeit (!). —. Im weiteren Verlaus seiner Ausführungen erwähnt der Minister, die Telegramm- Zensur müsse mit Rücksicht auf die Sicherheit des Staates derzeit noch n u / r e ch t. bleibe». doch werde ihre Handhabung derart erfolgen, daß sie den Handelsverkehr nickt unterbinde. (Man kennt die Art der Handhabung zur Genüge. Die Redaktion.) — Auf die Frage dtS Handelsverkehrs Übergehend, erklärt der Minister, daß die Regiemna aui deur Standpunkt des f r e i e n V e r k e h r s siebe. Im Interesse des Schutzes dkg legitimen Handels werde die Regierung demnächst einen G6etzentwurs über die illegitime Konkurrenz «nterbreiten- Dieser schon langst vorbereitete Grsetzeutwulf habe nur deshalb mcht vor das Parlament gelangen könne«, weil desieu Grund-- vrinzipien konform mit den in Oesterreich bestehenden^Zoll- und Handelsverträgen bestimmt werden sollten. Der Minister äußerte sich hieraus über die A n s ft e l l u n g e n, die demnächst m Budapest stattfinden sollen: Eme W a r e n m u st e r m e s s e, eine p h o th o gr ap h i sch e und eine Metallindustrie- Aus st ellung. Die A u S s u b r v e r b o t e werden nur in dem unumgänglich notwendigen Maße aufrechterhalten und beziehen sich bloß auf einige Rohstoffe and Rahrnngsmirtrl. DaS Z o l l a u f g e l d wird gemäß der Beränderung. die eine Folge der westlichen Billigkeitswelle und der Beffernng unseres Kronen-- kurseS ist, demnächst neu geregelt werden. — Mit Oesterreich wurde im vorigen Jabve ei« Handelsvertrag verembart. dessen Ratisizinmeg jedoch infolge gewrffer Greigniffe unterblieben ist. Jetzt wird über die Beilangemng. drS inzwischen vereinbarten provisorischen KompensattonSvertrageS verhandelt. Balutendurfe. Im gestrige« Verkehr waren kreurde Zahlungsmütel begehrt nnd höher. Nachstehend btc Miellen tzchltchlltrse: Amsterdam 20.050.— Geld, 20.150.— Ware lg:arn 10.Mar 19L75.- Geld. 20.075.- Waxe), -gram 418.-. 4M.— (40S.-^ 4,8^-), Belgrad 1674.-, 1694.- (1631.". 1651.-), Beel« 903—, 909.— (855.—, 861,—), Brüste! 4730.-. 4770.-H (4680 -, 4670.-). Budapest 279.50, 232.50 (278.50, 281.80)- Bukarest 960—, 970.— (930.—, 940.—). Cbristiania —, '8525.-. 8575.-), Kopenhagen 10.375.—.tz,10.425.- (10,275.-, 10.325.-), London 2235.—. 28',5.- (2240.-/ 226Ö;-4), Mailand und Triest 2940.—-, »2960.— (2850.—, 2870.—), New»8)ork 565.—, 569.— (560.—, 564.—). Paritz 4725-—. 4765.— (4630.—, 4670.—), Prag 8X4.-, 820.- (781.25. 787 25), Sofia * 680.- 690.- (665.-. 675.-), Stockholm 13.070;—. 13.130.— (13.020.-. 13.080.-), Warschau und Krakau 72.-, 74.- (61.50. 6350), Zürich 10.025.-, 10.075.- (9975. •, 10.025.—), Dollarnoten 561.-, 565.-; (555.-, 559.-), Belgische Noten 4700.-, 4740.- (4615.-/ 4655.-), Bulgarische Noten 680.-, 69h.— (655.—, 685—). Dänische Noten 10250.-,! 0.50a- 40.125.- 10.175.-), deutsch^ Marknoten 905.—. f>U.— (855.50, 861.50), englische Noteji; 2235.-TT, 2255.- (2220.—, 2240,-). sray-äsische Noten 4705.-,. 4745.-7-4 (4620.—. 4660.-)« holländische Noten 19,950.rv 30050.- (19.925.—. 20.025.—), italienische Noten 2930.-. ' 2950.7^2*40. / 2860.—),. uugbgestenchüte jugoslirwische Rotem 1684.-7/1684.— 41626.—. 1636.—), norwegische Noten 8600.- 8650.— fsiOO.-r, 8450.—), polnische Marknoten 69.50, 71.50 (63.50/ 65.50), 'Rumänische Nöten 945.—, 955.— (920.—, 930.?-), Nusiischc (Nom.) 164 50. 170.50 (162.-, 168.—). Schwedische Noten 12.970.—. 13.030.— (12.570.—, 12.930.—), Schwerzer Noten 9925.—, 9975.— (9875.—, Lt925.—), tschecho^ slowakische Noten 814.—. 820.— (782.—, 78?.—), ungarische. 9Cöfcrt,v Die Bndapester Börse soll gefchlosierr werden. Wie die „Ungarische Rundschün" aus B u d a p e st meldet, greift in den meisten Budapester Blättern die Ansicht um sich, daß unter den gegenwärtigen Umständen es augezeigt wärz, solauge^die Bepmögensablömiigssragc der ÄktieiigesellschasLen nicht endgültig ge-- regelt ist,, die Börse zu s ch l i e.ß.e n, nmsomchr, als viele Kurse auf-ihr F r t e b e n s ir i b e a u g esu li.t e n sind nnd der Biidapester Markt keine Anfnahmsfähigkeit bekundet. l- - Die; Gotdbe weguna in den Bereinigt«» Staaten.^ -Ngch der ^Franksurttr Zeitung"- zieht Ämenla fortdauernde G.p L-d gn: Mid zwar aus mehr Bindern als wohl je zuvor.. Fni dm.-letzten sechs Monate« belief sich die A n s s » h r aus! etwa 350 Millionen Dollar ein st r ö m t e n.. Wahrend bfc> Periode vom April 1919 bis Sommer letzten Jahres, während) welcher sich die Spekulation sehr bemerkbar machte nnd hohe! Pxesse vyiherrschten, hatte sich der Goldbestand der Bereinigten Staaten ermäßigt-: der U e b e r s ch u fi ber Ausfuhr über bic Gysuhr besing 382 Millionen Dollar. Seither ist aber ekt,- Eckstrom emgetretin und hat nicht nur den ganze» Verlust iuet^ gensacht/ sondern auch den Von at des Metalls bei deu"BrwdeL- und Privatbanken > aus e.ne nie gesehene Hohe gebracht. / Kreditanstalt. Drr VerwaltuugSr.it hat in feines-letzte«^ Sitziura den Absiilnugsvoistand und Oberprokuristr« Moritz Taubler zum Vorstand .des Filial-Revisionsbnreans »O.?.um Direktor-Stelldersielssr eruannt. . ' . AusgleichsLestatigung. Der zwischen der Frrmä!' Stephan Karl Förster, Erzeugüng und Großhandel mit chemischem Produsieu m Wien. Xll.. Pohlgaffe 3, und deren Gläubigrr-n angeftrebte Ausgleich erlangte die gesetzliche, Majorität um t > VöutbOöitt Wiener Handelsals Ausgleichsgericht bestätigt. Die Gläubiger erhalten, eme Quote von 20%• * : Ausgleiche.: Vom 'LandsSgericht Wien wurde das Aus», gleichsverfahreu über das Vermögen des Rudolf Marchfeld,!, Handelsangestellter, XIV., Reindorfgaffe 9, eingeleitet. Ausgleichskonlmtffär Oberlandesgerichtsrat Dr. Franz Lill. Ausgleichs--^ Verwalter Ernst Fcied. IX.^-Thumgaffe 11. Anmeldefrist 31. d. M. Ausgleichstagsatzung 7. Juni 1921, 7*10 Uhr. — Vom Handel gerickt Wien wurde das Ansgleichsverfahren über das Vermöge«!- der Firma ^Thalia" Atelier für Bühne, Film und Kunstgewerb« Gef^m-b.H.. U., Praterftraße 9, eingeleilet. AuZgleickskvimniffiir! Ho'rat Karl Biber. Äusgleichsverwalter Viktor Reißer, V., Arbeiter^. gaffe' 17 Anmeldefrist 20. Juni 1921. AuSgle,chstagsatzüngi 27. J«ni 1921, 10 Uhr. Den Gläubigern werden 257, geboten. Wiener Börse. ' , Wesentliche Beffernng««. - Ick Gegensätze zu ihrer Vorgängerin bekundete btt gestrige Börse^eine sehr feste Haltung, hervorgerufen durch Deckung^ undMeinnngSkaufe. Stimulierend wirkte die Annahme des- Ultimatums durch Deutschland, ferner der glatte Verlauf der Prp- - lougation, bei welcher für einzelne Werte infolge von Stücks -mangels Lechgeld bewilligt wurde. Gleich bei Beginn setzten tue führenden Äuliffewerte um einige hundert Kronen hüher erp. Jur weiteren Verlaufe des Verkehrs trat, von Südbahn-Prioritäten ausgehend^ in welchen noch exekutive Abgaben erfolgten, eine Abfchivächuug ein, doch wurde diese wieder wettgemacht uni» der Schluß erfolgte, wie oben erwähnt, in fester Haltung. Gegen den letztgenieldeten Stand stiegen Oesten'eichischr Kredit uru 155. Lastderbank um 249, StaatSbahu um K 300, Lombardtu um K 170, Südbahn-Prioritäten uw K 410, Alpine, die vA Coupon mit einem rechnungsmäßigen Abschlag von K 50. gehandelt wmden, um K 220, Rima uw K 290, Skodamn K 274 und Ruston um ll 344. Auch im Schranken waren namhafte Aufwärtsbewegunge» zu «nzetchuev. Dampfschiff profitierten K 900, Nordbahn K 1900, Greinst, Eisen K 560, Carborundum K 440, Chlothilde K 475, Berg und Hütten ll 600, Ro sicher Bergbau L 400, Trifailer Kohlen K 830, Elbemühl K 690 und Neusiedler Papier K 1500. Mit größeren Avancen wurden-Petroleum-Aktien bedacht. So stiegen Fauto um K 1800, Karpathen Petroleum um 8 1200 und Galizia um K 1100. Schoellcr Zucker gewännen L 700. Auf dem Renten-' markte wiesen die TitreS Besserungen bis zu 5°/» auf, bis am ungarische Kronenrente, die 2^/» billiger erhältlich war. Jur übrigen verweisen wir ans nachstehende Schlußkurse. . ANvusteie-Untenvahnmns««. Allgemeine Bauaesell-' schast 1700.— (^ 280.—), Umoubau21S0.— (-t- 350.—), WttNl»: Baugesellschaft 1650.— (4- 130.—), KönigShof« Zement 4900.— (— —.—). Perlmoofer Zement 4660.— (-!- 600.—), Stenerbetfi«; Ziegel 7^00.— (-!- 300.—), Aesinger Brauerei 26-20.— (4- 820.--) Sarajevo 7000.— (-j-100.-), Aussig Chem. 9750.— (-1-350.—). Brosche SpinsiiS —(-Carborundum 254a— (+ 440.—), Ehlothildk 6450.- (+ 475.-\ A. E. G. Union Sleksi. 1655.-^. (+ 95.—),Bereinigte Elektrisch' 1720.— (-.—), Siemens Schuckerl 1800.— (+ 100.—).Alvmc 6050.—«r Coupon -f-220.—Ji Berg- und Hüttenwerke 10.150.— (-J- 600.—),Auftna Eurai! 4000.— 1+ 900.—), Egydier —EuzrStelder 3350.'" (-50^), Keltör L Smsto»«? 5SV0.^ (i- .GrvmtzM«