Mannheim
Compact Memory

Wiener Morgenzeitung · 1921-05-07 · Heft 818 (7.5.1921) · p. Seite 6

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 818 (7.5.1921)
Date
1921-05-07
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
85% known words query
IRI
…/2979076-2979773-2979897--07508-2993565
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

©fcHeTT 'Men, Damsrag MMeD ^77 Mai 1921' M78kS (D. A. C.) Z: 03'2, %, Dukes (Hakoah) 3:05 6,3. — Gerwetfen.' Sunotta (Vienna) 37'70 in, 1. — Lvufen über 5N0 w für Jüngling ' Haje! (W. A. C.) 1:14'8,1., Walchshvser (W.A. F.) i:16'8,2.'. Felsenburg (Hakoah) 3. — Staietle 4 X100 m: W. A. C. 46'6,1. — Gehen über 2000 m: Kühuel (Rapid) 9:20'4 (österr. Rekord), 1. —< 10--Runden-Stasette: W. A. C. 8:46'S, 1., Hakoah 8:56, 2,, W. A. F. 9 :00'6, S. ___ ' Die Manttschaftsmeiftsrschaft im Ringen. - Die erste Runde brüchie gänzlich üuetwariete Ergebnisse. Mühelos blieb die Hakoah Sieger, da, sich ehr Gegner, die Simmeringer, nicht zum Kampfe stellte. Die übrigen Resultate -, .waren: Herkules siegt gegen Ostmark'6:4. — Germania gegen Fristensky 6:5 unentschieden. — Polizeiorgane gegen Eiche- 6:^-. Wiener Sportklub gegen Hrrnalser Austria 9:i. — Heran gegen Cherusker 16:0. ' Radrennen im Sportpalast Rotunde. Dm bedeutendsten Wettbewerb,' das 60-Rinrdm-Rktme«, brachte der Berliner Schräge an sich. Er gewann auch das Arm« bmdrfahren gegen seinen Landsmann Bader. Für unsere Leser dürste es von Interesse sein, daß der erfolgreiche deutsche Berufs", fahret Jude rst. Nachstehend die . Ergebnisse: A m a t e u r- Armbinde:. Kokoll 1., Martin 2.. Pnhrcr 3. — S p o r tp c I a st-Armbinde: Schräge (Berlin) 1., Bader (Berlin)2. — H a n p t f a h r'e n 3000 m: Bader .Berlin) 1.. Rudel (Berlin)2., Kokoll (Wien) 8. — 60 - R u n d en - R e n n e n: Schräge (Berlin) 1., Rudel (Berlin) 2., Kokoll (Wien) 3. — 20 - Kilometer- Rennen: Kramer 1., Selb erbauet 2.,' Martin 3. •V ' ' ■. Hatikwah—Rekord 5:0 (2:6). Sieg btt besseren, Mannichaft. die in Jungermann, Beizer, Schächter, Jakob und Beck ihre besten Leute hatte. Die Tore erzielten.Schächter 1 (2), Münz, Jakob und Kremdler. Die Unterlegenen vergabm einen I. A. T. S a m s t a g, */s4 Uhr, I A. C.-Schüler gegen Wacker X-Schüler. 5 Uhr I. A. C. Hl gegen Wacktzr UI am Transvaal-Play, Umlleidelvkal. XVI?, Rankgaffe 38. Abends V„8 Uhr Spietnversammlung Cafä Baldiahof, XVI., Ottakringerstraße 102. .Sonntag, Vsö Uhr, Mersterschast gegen Freiheit. Reserven 7-9 Uhr am Ottakringerplatz, XVI., Kendlerstraße. Erreichbar mitlOer-Wagen.—FürSommtzrmönate werden Provmzgegner gegen entsprechende Vergütung gesucht. Zuschriften an Willy Peczemk, XVl., Reinhartsgqsse 8^ Hakoah (Hockeysektton). MorgeÜ Meisterschaftsspiele gegen W. A. C. am Prater-Sportplatz. UI. Mannschaft, vüriktluf V«9 Uhr: Steiner III; Byk, Fisch; D. Wiener, Waid, Lipert; Diamant, Neumann, F. Wiener. C. Lebenfchuß, Weißelberg. — Reserve VrlOUhr: Langer; Berger> Erünfeld; H. Wiener, H. Reumann, Heller: Steiner II,. B. Neumann, Wengraf,. Kars, H. Kümt. — I. Mannschaft, VA1 Uhr: Blltz; Kaufmann, Weil:. Landy, Weinwmm. Nossig A.; Nafchitz, .Kurzmann, E: Nossig, Lehrfeld, Rösenfeld. . Akademische Sportabteiilmrg Judäa. Alle Spieler ■ der I. und II. Mannschaft werden ersucht, heute zwischen V-12. und Val Uhr zwecks Erteilung näherer Informationen ,m Heim zu e: scheinen. Spieler der Reserve bringen die ihnen seinerzeit von rurs zur Verfügung gestellten Sachen mit. - ' Hazair. Fußball s'e l t i o n: Heute/ 7 Uhr abends, Plenarversammlung im Klubheim des Cast Postsparkasse, I., Biberstraße 10. Sonntag. 7,9 Uhr vormittags, - M e i st e r f ch a f t s i p i e.l gegen Prater A. C. auf dem •, Viktoria XXI-Platze, (Lmie 32, Anton StZrckgaffe). Leichtal h l e t r I s r k't i s n: Heute. 4 Uhp nachmittags, leichtäthleti- I fches Meeting aus dem F. A. C.'Platze. Folgende Herren habest sich um V-4 Uhr auf dem Platze emzustridrn: Klein, Feigenbaum, Schlesinger, Ziegler, Reiß, Sternmann, Torczyner, Schächter. Thiemaun, Otto und Rudolf Weiß. ' , Hasmonea. Hmte, 7,3 und 4 Uhr, Wettspiel der Reserve und UI. Mannschaft gegen Ostmark-Jungmannschaft auf deren Platz. Abends 8 Uhr Vollversammlung, Sonntag, io Uhr - Meisterschaft gegen Polar. Sportklub BarrKochLs. tzmt^ 7 Uhr, Spstlerbersmnmlung. Cafe Frankl. Sonntag, 7,9 Uhr und 10 Uhr, Wettspiel gegen Chemth. . i . mpmmmmwmmmmrnkmmm |BANK- UND WECHSLER GE SCHAFT S. ADVOKAT & (A Wien, I., Franz Josafskai 65 (EnkiScfioftenring) [ Kulanteste Durchführung sämtl.-Bank-u. Börsetransaktiotteh. Der Volkswirt. Eine Krone 1.82V- CenttNtes Geld. In Zürich notierte: die österreichische Krone.1.6*7* ( 1.57‘A am 4. Mai) die Ssterr. gestempelte Krone... —.94 (—.97 dm 4. Mai) die tschechische Krone ..... 7.85 ( 7.60 am 4. Mai) die Mark. .......... 8.6b ( 8.80 am 4. Mai) Agram ............ 4.VS ( 4.05 am 4. Mai) Bukarest.. . 940' ( 9 25 am 4. Mai> Budapest........... 2.65 ( 2.65 am 4. Mai) Warfcha« . ... .—.70 (—.68 «n 4. Mai) Znr Fatlernng der Einkommensteuer. Infolge der Unklarheit, die in weiten Bevölkerungsschichten Aber die Jatierung der Einkommensteirer herrscht, machte Oberfinanzrat Dr. Flieg Sr gestern den B«rrty<tern' der Presse die folgenden Mitteilungen-: : Für das Jahr 1620 müssen di« Fassisnen jetzt r-'Ngeibracht werden, und zwar bis längstens 31. Mai^ da sonst die Bemessung nicht auf Grund der Fassionen, sondern auf Grund von Einschätzungen-der Steuerbehörde vorgenominen wird, was für -en Steuerträger meist höchst unangenehm ist. Bei der Fassionseinbringung mutz man sich des neuen, -bereits vexMenenen Formulars bedienen, das «Senfalls einige Abiveichungen gegen die bisher gebräuchlichen aufweist: Aenderungen sind' bei der Angabe, des Faminenftandes notwendig geworden, wichtiger ist aber die Bestimm .mung, datz für jede EinnähMZqüelle'ein besonderes Beiblatt zu verwenden isL' ' - . ■ UrMünM sollte' stäS EinköinckoN 1620 nüS dLM Durchschnitt des EinkömMMS von 1949 Ustd 1920 crvechnet werden, da dies aber vom Nationalrat abgelehnt worden-ist, wird nünmehr nur'das Einkommen von 1620 zu satteren sein, so daß bÜÄ geringere Einkdmmen des Jahres 1919 nicht ins Gewicht fällt. Um dies für das Publikum auszugleichen, werden' den .Einkommen dis 2 Millionen von der Steuer nur die Beträge Vovgeschrieben, die drei Viertel der Summe-ausmachen, ivöhrend ein Viertel abgezogen wird: Die Steuer für das Jahr 1921 wird erst int Jahre 1922 ' zu zahlen sein. Mr vön Dienst- und Dohneinkommen wird allmonatlich der nach der Tabelle zu errechnende Betrag abgezogen. Leute, die sich einen Lohnabzug gefallen lassen müssen, haben also im nächsten Jahre keine Fassionen zu ' machen und für das Jahr 1921 auch keine Steuer zu bezahlen, da im Jahve 1922 die Abzüge bereits für die Monate des . Jahres 1922 gemacht werden. Wichtig ist auch die^ Frage, ob die Personen^ die im Jahre.1920 Dienst-. und.. Lohnbezüge hatten, Steuerfcrssionen. einbriugen müssen, Hier mutz zwischen festem und variablem Einkommen' unterschieden werden. Me jene Leutedie ein fixes Einkommeir ün Jähr^ 192Ü bezogest häben .Müssen dieses .Fixum der Steuerbehörde kekanntgeben, die. den Steuerbetrag einheben wird, der die bereits geleisteten Abzüge von: Unternehmen übersteigt. Dagegen sind Leute mit varictblem EiNkouunest, also vornehmlich die Arbeiter, n i.ch t v e r.p f i ch i t t,iFassionen einzubringen.- Es siehr ihnen das Recht zu, dies zu tim, aber sitz , müssen aüf leisten Fall fiir das abgelaufene Jahr, Steuer zahlen. Künftig wird immer nur für jene Jckhr die Steuer fatiert und bezahlt werdest müssen, das eben cDgLlaufest ist, sö datz älsd tie Stvuevbemessung ihr nachhineist erfolP. - Bezüglich der Besteuerung der. aus Verautze.r un gd-. gewinnen erworbenen Gelder sind ebenfalls einige nette Vostimmuügest getroffen worden.' BerLußerstngsgtztvtMe, Ätz )bO znK Stichtag dtzr großen Vtztnnögest'sävgab^ (80. Juni 1620) gemacht worden sind, werdest überhaüht nicht versteuert, sind also, auch nicht zu fatiersn. Eine Ausnahme erfolgt nur dann, wenn die ÄerästtzerNngSgeWinne aus Spekulation erzielt worden sind, da ^antt selbstverständlich Geschäfte /gemacht worden sind. Eine w-iiere Einschränkung wirb/ der Bestesterung dieser Veräußerstngsgewinste in der Besteuerung von 1921, also erst vom nächsten Jahr än- 'gefangett, auferkegt. Veräuherte Gegenstände, die länger als ztzhn Jahrs im Besitze des Steuerpflichtigen sind, werdenist der Einkommensteuer überhaupt nicht berücksichtigt werben. Die Inlands- und A«slandsi-Krone«-- ndtierung. Wir lesen im „Board stf Trade Journal": Der Handelsattache der britischen Gesandtschaft in. .Wien verweist aus die Mißverständnisse, die bei best englischen Exporteuren dadurch hervorgerufen werden, daß die Notierung der österreichischen Krone irr verschiedenen-englischen Zeitüngen mit mindestens hundert Prozent höher angeführt wiro, als die gleichzeitig, in Wien publizierten Notierungen. Diese Kurse perleiten dieenglischen Exporteure, ihre Waren nach^ Wien auszuführtzn unter der Borauss^tzüng^ sie zu dem in England notierten Kurse bezahlt zu erhaltenes kommt zu Mißhelligkeiten im Verkehr mit - .den Wiener Agenten und Käufern, sowie zu falschen Kalkulationen, die-ernstliche Verluste Nach sich ziehest können. .Um ein Beispiel anzuführen, sei ditz 9bötiei:ustg vom 18. Märzerwähnt, derzuf-olge die.Krone In London Mindestens doppelt so hoch bewertet war als in Wien- Ist Hien notierte die Kröne 2727 bis 2747 für 1 Pfund: Sterling in Witzn, in London dagegen 140O bis iöOO1 für i Pfund «sterling in Lostdon. Die Ursache ist in der Differenz zwischen der Auslands- und der Inlands kröne zu süchen, welche durch die Ernschtänkunglen seitens der Devisenzentrale geschafsen worden ist. Ein- und Ausführ sind im Lande der Kronen wo ten nur gestattet, wenst die Devisenzentrale eine eigene - Bewilligung hiezu erteilt hat, und diese Bewilligung wird in.Fällen gewöhnlicher Handelsgeschäfte nicht erteilt. Kconenkonli, welche Ausländer stzit eintzr gewissen Zeit in OestLtvtzich snste hatten, sind jedoch von diesen Einschränkungen unbe- ‘ rührt geblieben uno stellen die sogenannte Auslandskrone Lar, welche gegenüber der Jnlaudskvone weit höher notieren. So bezog sich die Zürcher Notierung, vom 18. März (Auszahlung Wien 1,5 Centimes für 1 Krone) aus hie Auslaudskrone, während die Jnlandskrone, die „Oesterretchischen gestempelten Noten", die webet ausstoch eingeführt werden dürfest, 0,95 MstÄ time notietteu. Kronenguthaben, die in Wien durch Verkauf von Ware erlangt werden, können nicht nach London überwiesen und dort zu dem Kurse der MS^ landskro ne aus gezahlt werden.. Sie müssen entweder^ in Wien deponiert, zum Ankäufe von Waren in Wien verwendet, oder aber in Wien zu dem Wiener Kursti füt Pfttud tzingeiäuscht werden, worauf hie PfuichÜber^ ujeisüttg nach London erfvlgen kamt. Der Kurs dör Auslaichskrone ist nur deshalb höher, weil die Utzberg Weisungen. .nicht gestattet sind, wenn die AufheLuntzs dieses HerbÄtes erfölgts, würdest die Notierungen üt nsepigesi ^ageü,'aüf "daß Niveau Mer in Wien herab-- sinken. Kürzlich wurde in Wien eine Untersuchung-dey Tätigkeit der. Devisenzentrale duvchgeführt. Die meiste Bankest usth 'Geschäftsleute^ fordern die MschaffstM .dieser Institution oder zumindest BewegungK-!- fre-iheit für den Verkehr mit der österreichischen! 8Wiue muno außerhalb des Landes uMr erklären^ daß der gegenwärtige niedrige Kurs der Krone fcjttj Wiest und im Auslände nur auf diese Einschränkungen zurückzusühren fei. Die. Regierungsvertreter scheinen, jedoch zu. befürchten, daß die freie Ausfuhr der Grotte eine weitere Herabsetzung des Kurses nach! sich ziehen, würde und sind der Ansicht, daß der Vorbehalt dep Regierung, Kronen nach dem Auslande zu überweisen^ sie ist die Lage versetzt, fremde Valuten anzukaufW zum Zwecke der Anschaffung von Rohstoffen und. Lebensmiktelst zu niedrigeren Sätzen, als dies fönst der Fall wäre. - (Wir verweisen ,auf unsere am 4. b. SKI; unter dem Titel, „Der Abbau der Devisenpolitik^ erfolgte Veröfftzsttlichung, wonach eiste Verfügung der Ntzgieruttg hevörsteht, welche hie Gutschriftästf Inlands--: konti von-Ausländern gestattet. Die Red.) Diö Wirkungen der HegedNs-PoUtkk. lieber die-Konferenz der Leiter der Budapester Großbanken Meldet ,,Az Ujsag": Generaldirektor Julius Wälder faßte die Gründe züsamMen, welche die ' außerordentliche Flauheit an der BuLapster Börse hervorrieftn, ustd hob hetzvyr, daß die plötzliche Besserung der ungarische« Krone in der Produktion wie auch in dem Warenverkehr tiefgehende Störungen verursacht habe. Redner kam zu der Schlußfolgerung. Latz die Börse bei jenem Punkt angelangt fei, wo die Geldinstitute die Jsttervösttion ernstlich erwägen müßten. Auch weitere Reben langen dahin aus, daß die bisherigen Interventionen an der Budapester Börse erfolglos blieben, daher neuerliche ÄktiöstM kämst tzinen Sinn hätten. Demgegenüber betonte der Dizeptäsidestt der Britisch-Ungarischen Bank. Simöst Krärisz, daß man überhaupt nicht wissest tönne, welche Üebelstände durch die bisherigen Interventionen vermieden wurden, und so halte er eine weiters entsprechende Jstterbestiion für stotwenLißr —- Der größte Teil der Sprecher stellt sich aüf dest Standpunkt, daß die Institute auch pfsichtgemätz jedtzst. Möglichen Schritt tun Müssest, Mit welchem sie die Verhältnisse an der Börse sanieren könnten, und es ist besnnders ihre Pflicht, sich für ihre eigenen Emissionen zu exponieren, da. sie wenigstens bis zum Emissionskurs eine unabwendbare Verantwortlichkeit belastet. Dividende der Böhmischen Unionbank. Die Böhmische Unionbank schließt ihre Bilanz des Geschäftsjahres 1925 mit einem Reingewinn von 24 Millionen tschechischen Kronen ab« Es gelangt eine Dividende von 24 tschechischen Kronen, ist gleich 12 Prozentzur Ausschüttung. . Kapitattzerhöhung Lee. Dzernowitzer Äffilkqtion Internationalen Handelsbank. Die Banca de Esi ist Cz er no* Witz erhöht ihr Aktienkapital von 10 auf 16 Millionen Lei, Insolvenz einer große» tschechische« Glasfabriksfirma. : Aus Prag, wird uns berichtet: Das gerichtliche AuSglvichverfahren gegen die Glasfirma Josef Knizek wurde auch gegen die Firma Knizek und Co., G. m. L- H. in Turn bei. Teplitz ausgedehnt- An der Insolvenz ist auch der slowakische Großindustrielle PenhttS beteiligt. Die Passiven betragen insgesamt 20 Millionen tschechische KrosteN, wvvon auf die Zivnostenska Banka, allein 14 Millionen entfallen. Die Pörktießsschnlden Ungarns. Wie auS London berichtet wird, üerlästgen die englischest Gläubiger, daß der ungarische Staat bis zur völlrgen Begleichung der Schulden für alle Privatschuldner die Haftung übernehme. SämÜiche in EüglästV befindlichen ungarischen Äkttven sollen zur Deckung der Schulden dienen. , Synbikatsgründungen iw der ungarische» Textilindusirte. Im Verbared der ungarischen Textilfabriken würden zur Ab« wicklüng der öffentlichen Lieferungen mehrere Syndikate gebildet. DaS Tuchsystdikat umfaß tz. das Wirkwarensyndikat 15 und das Baumollsyndikat. 7 Fabriken. Die Syndikate wollen die Monopole bei offenlichen Lieferungen unmöglich machen und auf ein einheitliches Verfahren dringen. Die NationalisierungstranSaktionen der Mineralöl« raffinorte-A.-G. Wie „Ujsag" erfährt, soll ^ür stebernahme der Oderberger Anlage der Mineralölraffinerie-A.-G. (Ung. Ä. Kreditbank) mit Einbeziehung tschechischen Kapitals eine tschecho-flowakische Aktiengesellschaft gegründet werden« Auch die Verhandlungen, betreffs der Fiumaner Raffinerie, an der italienisches Kapital Beteiligung nimstti, befinden ‘ sich in einem vorgeschrittenen Stadium.. Kapttälserhöhung der Europäischen Handelsuub Jndvstrie-Ä.-G. ln Wien. Die vor kurzem gegründete Europäische Handels- und Jndustrie-A.-G. erhöht ihr Aktienkapital vast 6 aüf 50 Millionen Kronen. Fusion der Allianz, Leben8versicherungS-A.°G. mit dem Gisela-Berein..De bereits angekündigte Fusion des Gisela- , Vereines mit der Allianz, Lebens- und Rentenverstcherungs- Tinniofnnl Der12.Kongressisteinberufen! / hl K l Werbet für den Schekel! Stärket die öster- (ilUUlUIUUi 8^^ reichische Delegation auf dem Kongress) d>W (Sdhkalim beim Zionist Landeskomltee füi* Oesterreich, II., Zlrkusgasse 33 uricl in allen Ortsgruppen undBezlrkssektlonen.y

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.