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Wiener Morgenzeitung · 1921-05-03 · Heft 814 (3.5.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 814 (3.5.1921)
Date
1921-05-03
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Wien, Dienstag >1~—-:-- ^5/oigr Erhöhmg für Me Solisten das technische und ChorprrsoZvl und die Musiker. Diese Forderung wurde bis.5 Uhr nachmutags befristet. Die Forderung I des Lokalverbandes steht, wie. der Direktormverband erklärt, in Widerspruch, zu den bestehenden Abmachungen, die der Direktorenverband mit dem Bühnen verein bei den letzten Lobnverhandlungen getroffen hat. - Da Direktor Karczag als Hitglied des Dircktorenverbandes nicht selbständig verhandeln konnte, übernahm der Direktorenverband die Führung der Angelegenheit, lehnle das Ultimatum ab, erklärte sich jedoch bereit, -nicht mit dem Lokalverband, sondern mit der Gesamtorganisation lies Personals zu verhandeln, Daraufhin traten die Angestellten de§ Theaters an der Wien in den Streik. , Aus den Theater«. jv Im Bürigkheatec gelangt morgen. Mittwoch. „D i e Frau vom Meere" zur Aufführung. Anfang 7 Ahr. v In der StoatZoper geht niürgciN, Mittwoch, „D t r. R o se n k a v a l i e r" .in Szene. Anfang 6 Ahr. ' D o lk s o p e r. Hcuie.. Dienstag,, wird in der Bolksopcr „Carmen" gegeben. Die Titelrolle singt zntn ersten Male ' Frau Gelter. Beginn KUl Al-r..y " Jni Deutschen Bolkstheater . gelangt heute, 7 Uhr, Schnitzlers Komödie „Professor Bernhardt" und Freitag den b. d. M. um 7‘ Ahr Romain Nollands Drüma „Die Zeit wird kommen" zur Wiederholung. In den Kammerspielen gelangt Mittwoch den '4. d. M. um 7 Uhr das dreiaktige Lustspiel „Ev a s Sünd enfall" von Antonius und Alderman, in folgender Besetzung der Sauvtrollen. zur Uraufführung: Theodor Wallberg — Herr Lacknec, Eva — Fräulein Wessely, Lothar Konradi — Herr Sima, Bdron RilslY — Herr Liebl, Lilly Beretti — Frau . Volckmar. Dr. Valentin — Herr Stiahrly, Babctte — Frau Pohl. Spielleiter Ma^ Liebl. In der Freien I üd i sch en Vol kJ bü b n e .wird als nächste Premiere Gordrns vieruktiges Schauspiel ,.D t x Fremde" vorbereitet. In den Hauptrollen sind die Damen Deutfch, Weintraub-Graf und Herr Deutsch „ sowie die Herren Ben Zwr und Siinon Nathan als Gäste beschäfttgt. Spielleitung Simon Nathan. In der heutigen Abendvorstellung, wird Hirsche eins „TkigS K a f" („Der Handschlag") gegeben. Die Hauptrolle gibt Ben Zwi. als Gast. Anfang halb 8 Ahr. ' , ' Das Interesse für.die orientalische Tänzerin Sent M'Ah e'sa ist ein derart lebhaftes, daß sich die Künstlerin entschlossen hat, Mittwoch den 4. d. M., 10 Uhr, noch einen dritten Tanzabend mit verändertem Programm, zu geben. Dasselbe wird enthalfen: Einen indischen Tanz, den Tanz aus Belsazars Gastmahl, einen Tanz 'zwischen Schwertern und eine Arabeske. Kartenvorverkauf an der Tageskaffe dev Kammerspiele und im Konzertbureau Heller. Der Vortragsabend „Ernstes und Herteres in L i'e d u n d W o r 1" der Bnrgschauspielenn Lotte Witt,, zu der viele keinen Einlaß mehr fanden, wird Mittwoch den 4. d. M., , 7»7 Ahr, im Größen Saale der U r a n i a wiederholt. Hagenbund. In Anwesenheit des BundrSpräsidentm Dr. Hämisch und anderer staatlicher Würdenträger findet morgen, Mittwoch, um 11 Uhr vormittags die Eröffnung der diesjährigen Frübjahrsausstellnng des Hagenbund'es. statt, welche außer Werken von Mitgliedern und Gästen Kollektionen der Maler Kloß und Tischler umfaßt. LvNrs Bonwmerster im Rathaus. Bürgermeister Reumann hatte gestern vormittags den SchaNsPielet Louis Bouwmeester ins Rathaus geladen, um ihm den Dank der Stadt Wien dafür auszusprechen, daß er seine Kunst in den Dienst der Wohltätigkeit für die Bevölkerung Wiens gestellt hat. Der Bürgermeister begrüßte in Anwesenheit des Vizebücgermeisters Emm erl in g, der Stadträte B r e li tt e r, Siegel. Dr. Tandler und des MagisiratsdrrektorsDökLot Hartl den Künstler und dankte ihm dafür,, daß .ex einerseW den Wienern Gelegenheit geboten hat, seine Kunst kennen. zu lernen, und andererseits dafür, daß fem Auftreten vott den edelste^ Motiven der Menschlichkeit geleitet ist. Der Stadtrat .hat daher einstimmig beschlossen, dem Künstler ein Anerkennungsbl rtt der Stabt Wien zu widmest. Im Namen des Künstlers' dankte Sekretär Wolf, der darauf hinwies, daß es der Künstler besonders hoch einschätze, in Wien, einer Stadt 'von so hoher Kultur und. Kunst, vor einem so rntelligenkeir Publikum auftreten zu dürfen.- Nicht vergessen dürfe auch der Dank alt die mitwirkenden Wiener Künstler werden, dir.Hervorragendes geleistet haben. Redner bankte im Namen des Künstlers auch für die Ehrung, die ihm die Stabt Wien Zuteil werden ließ. Dem Empfang des Bürgermeisters.wohnten auch Präsident Vetter und Schauspieler Reimers bei. . ' " Vortrag Wolfsohn in Graz. Man schreibt uns aus Graz: Am 27. vorigen Monats sprach Professor Julius Wolfsohn über indische 'Volksmusik. Professor. WolfsohU legte die innigen Zusammenhänge zwischen Rhythmik, und Melodik iejp Musik mit dem Volkscharakter im allgemeinen Lar und entwickelte dünn das Wesen der jüdischen Volksmusik, wie sie im Osten gepflegt wird. Den Ausführungen schloß sich die Wiedergabe von Klavierparaphrasen, und jüdischest Volksliedern an. — Professor Wolfsobn löste stürmische Anerkennung aus. Der Vortrag, der im beinahe ausverkauften Rittersaale staitfand, wies einen Besuch üuf, wie ihn bisher Noch keine jüdische'Veranstaltung ist Graz hatte. Zahlreiche . nichtsüdijche Musikfreunde wohntest dem Vortrctg jbtt Slbcttö war der Beginn einer Reibe ‘ von Veranstaltungen, die es sich zur Aufgabe stellen, die jüdische Eigenart in ihren Cntwiülnngsmöglichleiten auf den verschiedenen Gebieten des Kulturlebens zur Geltung zu bringen Und Verständnis ‘ für die kulturschobferischen Fähigkeiten des Judentums zu verbreiten. Kslrftausstellung Hernach. Die erste Mische. Khckstausstellung der Vereinigung jüdischer Forscher, Schriftsteller tznb " Künstler, Haruach in Wien, erfreut sic!, lebhaften. Besuchest Sie ist täglich von 9 Uhr vormittags bis 6 Ühb abenLs geöffnet. .Kunstsalon Würthle, 1. Bezirk, Weihburggasfe 9. Gerichtssaal. „Die TotenlegLon". - r Vor dem Einzelrichter OLGR. Dr. Hotter hätten sich gestern 1-39 ehemalige junge' Offiziere wegen des Vergehens der Teilnahme an einer geheimen Gesellschaft nach 8 286 Str.-G. zu verantworten.. GegeN den Anführer Oberleutnant <r. D. Hermann Kandutsch und die '„Evidenzoffiziere" Wilhelm Tolar, .Hans Mudrich. Adalbert Fiiipp, Franz Kossicka, prcma Amt, Otmar Fuchs. Otto Schmida, Theodor Kreuz, Josef Tomyschsa, L)tto FriedI und ^Oskar Eckhardt ftno außerdem wegen Anwerbung von Msizi'.edern für eine geheime Gesellschaft und» Wiev« Mvrge«zertu«s gegen Kandutsch noch, weil er seine Wohttuüg im 4. Stock des Hanfes Frehuchr Nr. 8 für geheime Zusammenkünfte zur Verfügung gestellt hatte. Der Angeklagte Kandutsch erklärt sich mchtschüloig. Gründer der Legion sei Hmzptmann Brestak gewesen, der fast alle Mitglieder persönlich angeworben hwe, und zwär dsbätt,. daß einer vom anderen nichts wußte. Auch zu Kandrüsch sei Brestak selbst gekommen, habe ihn'gefragt, ob er willens sei, sich ihm gegen Bolschewismus, KomnruniSmus und Plürrderustg zur Verfügung zu stellen und seinem Rufe Folge zu' leisten,-wozu, sich Kandutsch bereit erklärte. In einem zweiten Besuche ließ sich Brestak eist Lichtbild des Kaktdutsch geben, dem auch ein Kennwort, beigefügt wurde, damit sein Name, bei Verständigung gcheinr bleipenkönne. Der Astgeklagte fügt, er habe nicht gewützt, daß BestrLk auch ' Noch andere Personen für seine Idee gewonnen haben. Der .Angeklagte führt fort: Unsere Tendenz war, im Falle von Unruhen oder Plünderungen sich in jedem Bezirk unter Führung des Evidenzcffsiziers der Polizei zur Verfügung zu stelben. In meiner Wohnung fand eiste einzige Zusammenkunft der CbideNzoffiziere statt, eine Versammlung der Mitglieder findet heute zum ersten Male" hier statt. (Heiterkeit.) Staatsanwalt Dr« Herrdegen gab bekannt, daß gehSn den HaUptmänst- B re stak zwar nicht wegen ' der TöteNlegion, aber wegen einer anderen. Sache, beim ^Landesgericht ein Verfahren anhängig war, das jedoch eingestellt . wurde, weil M:' Untersuchung des Geisteszustandes des Haupt» manneS erq^-m hgtz patz er unzurechnungsfähig ist. ,, v Im Lau.fe der Verhandlungtrat der Staatsanwalt. don< der Anklage.gegest die 127 nur der GeheiMündelei Beschuldigten .zurück, hielt aber gegen die übrigen Beschuldigten die Anklage wegen unbefugter Werbung aufrecht und' beantragte die Schuldiasprechung.'dieser Angeklagten. , . Rach den Verteidigungsreden d«r Rechtsanwälte, fällte der Richter das Urteil: Der Angeklagte Hermcrnin Kand ntsch wurde.zu dierzehn Lagen strengen Arrests/ die mit ihm angeklagten fogenastnten >Evidenzoff.izrtzre ' zu je einer Wo ch e streng eli Avr e st s verurteilt.. Diele Verurteilung wurde für affL Rngekkätzten als e-im bedrngre erklärt und ihnen eind' einjährige Bewährungsfrist zygebilligt. Ferner würde ausgesprochen, daß kettle Rechtsfolgen, einzutreten haben. . . - Die drei angeklagtest „Evidcnzoffiziere" Mudrich. Filipp und Fuchs wurden freigesprochen, weil nichts er- ' wiesen., sei, daß sie-Mitglieder angrworben hckben.- Alle übrigen Angeklagten wurden wagest eingetretenör Verjährung. freigesprochen. - . Der Staatsanwalt meldete gegen den Freispruch dcir, dkei genanntest „Evidenzoffizieve" die'Berufung an. Gpsrt. Sport in Palästina. In Jaffa wird eifrig Fußball gespielt. Die Initiatoren des Sportgedankcns sind dir von der Wiener Hakoah eingewanderten Spotiliute ^rmek, Schmorak und ^Kleiner. Kürzlich trugen sie eist Wettspiel gegen englische Matrosen ist Jaffa aus und nnterlagert mit Sri Toren. Lumek, der beste Maün der Einheimischen, konnte in diesem Treffen nicht Mitwirken; dadurch war der Angriff seiner Hauptstütze beraubt. Ttotzdem erwies sich der Makkabi dm Engländetv als vollkommen gleichwertig. D« beste Leistung im Felde bot der Verteidiger Schmorak. Die Fußballer in Palästina haben sehr spät die Nachricht vom Siege der Hakoah über die Wiener Amateure erhalten. Sie übermitteln auf diesem Wege dem Vorkämpfer des. jüdischen Sposis itt Enropa, der Wiener Hakoah, die besten Glückwünsche. Erfolge jüdischer Mannschaften in -er Tschech- SloWakei. Die Berdreitenmg der Sportidee in, der jüdischen Ve- 'völkeruvg der Tschecho-Slowakei hält unvermindert au ünd heute Weist fast jede Stadt, insbesondere in Mähreneinen jüdischen Sportklub auf. Die beiden besten Mannschaften. Makkabl-Brünn und Hagibor-Prag, ' haben am vergangenen Sonntag achtbare Resultate erzielt, die Anerkennung der weitesten sportlichen Kreise finden Werdern Wohl' erlitten sie Niederlagen^ doch zahlen ihre Gegner zü den besten des Kontinents. Makkabi-Brünn verlor gegen' die Wiener Amateure mit dem knappsten Rrsulat von 0:1 Die Brünner ernnesen .sich ihrem berühmten Gegtttr als vollkömmen gleichwertig. Nach der Pause hatten sie sogar bedeutend mehr vom Spiel. Nur der hervöragenden Form ihres Tormannes hatten es die Amateure zu verdanke«, daß: sie das Mesultat,. das in der achten Minuten "nach d>r Pause hergestellt wurdehalten torinten. — Hagrhor-Prag - weilte beim Karlsbader Fußballklub zu Gaste. Die Karlsbader, die bekanntlich. au§ zutammeügekaperteN' Größen aüs Wien, Berlin usw. bestehen, blieben stach intereffanteUr, gleichwertigem Kampfe mit 8:1 siegreich. E ' . . Atännschaftsttreifterschaft im Ringe«. - . DoriMhtag den d. d. N., 7 Uhr abends, findet im Fefisaa! des Hotel Continental» lß, Taborstrcche 6, - die «sie Runde der Maültschastsmeisterschast von Wien für. das Jahr 1921 statt. Die Auslosung ergüb folgende PaärMtg i Hakoah—SiMmdring, Wr» Spotiklub-^-Aostriä, Germania—Fristertsky, Ostmetrk— Herkules, Polizei-Eiche, He^an—CherMer. Die Hükdüh, die bekanntlich im Borjahr in bet Meisterschaft von Oesterreich Dtitter hinter Grazer A. K. nnd Germania wurde, steht gleich in der ersten Runde der heurigen Meisterschaft einem schwer z« bezwingende« Gegner gegenüber. ' Ä)ie Ringssstion der Hakoah hat sich innerhalb kurzer Zeit mit Riickficht auf ihre geradezu hervorragenden Leistunge« im Ringsport einen glänzenden Ruf geschaffen und zählt heute.unstreitbar zu den besten Klubs vou Oesterreich. Bei alleü Wettbewerben haben ihre Btttreter Preise errungen. Leider hält das Anwüchsen des Interesses der weite» jüdischen Sporttreise mit der For'mverbefferung der Ringer nicht Schritt und er wäre zu begrüßen,' wenn beim Auftreten der Hakoahntt der Besuch ,em größerer wäre.' ■. Dle Hakoah Bielitz. Gestern, Montag» trat die Hakoah in Bielitz gegen Biala-Lipnik an. Die Heimischen gaben der Hakoah, m der aus der l. Mannschaft nur Scheuer, Konus und.Boros spielten,, einen ziemlich scharfen Gegner ab.. Trotzdem sieaten die Wiener 3:0 (g:0). Goalschytzcn ttt der. 17. Mmute Kttegler, 25. Minute BoroL, 8b, Minute Hans Weiß. Schiedsrichter schwach. M00 Zuschauer. Heute Abfahrt nach Krakätr. Moriah—Achim 8:2 (2:1). Schöner Sieg, bei dem die bessere Stürmerreihe das Speel für sich eutscheiden konnte. 'S. Mai 1921 Nr. 814 Tore erhielten Glaser (8), Goldberg B. (2), Roth. Bei dm Unterlegenen EckhauS. nnd Stern. j HaSmonea. Donnerstag, 5 Admira l L. Vorher Hasmonra biniert.! Heros. Heute, 5 Uhr, Spielerversammlung tmb Mast«--, schaftsanfftellung. Donnerstag Wettspiel gegen Rudolsshügeli mit zwei Mannschaften. - , Cheruty. Heute, halb 'S Uhr, Training aller Fußballer.' Morgen, 6 Uhr, Wichtige Lettungssitzung rm Klubheim. —! Chernth sucht Gegner für zwei Mannschaften mtf fremden Plätzen. Erstklassige SchÜlermännschasten kevo^ugt. A.. Scherzer, Wien, ll. Bezirk- 'Ennsgasse 13/18.! -I. A. E. Heute, halb 8 Uhr, SluSschüß. Morgen', halb 8 Uhr, Spielerversanlmlung im Gafs Baldiahof, 16. Bezirk, Ottakringersttaße 103t Zleichzeitig Bekanntgabe der Wett» spiele für Donnerstag. Freitag', halb- 8. Uhr, Schwerathlettk- 'training im Gasthaus Weidringer, 16. Bezirk, Neulevchenfelderstraße 92. Gäste willkommen. — In bet letzten Dbl!> versammlung. wurde Herr Dr. Leo Bloch zum ersten Schrift», siihrcr gewählt. Sportklub Bar - KochVa. Dienstag, 7 Uhr: Ausschuß.! 8 Uhr: Spielerversammlnng. Cafö Frankl.- Donnerstag! Wtttfplel 'mit zwei Mannschaften. ' , - i Akademische SportabteilRUg Zuvae«. Wocheupro^ gramm: Fußballiektion: Diese Woche kein Training. - .Leicht» alhletiksiktivn: Trammg zusammeu mit, der Hakoah täglich auf dem F. A. C.-Platz' i» Floridsdorf—Tnrnsektion: Das Turnesi friidet Montag und Mittwoch ob *l& Uhr abends km Turnsaale des Elisabelhgynmaßums. IV., Wiedener Hauptstraße, statt. Donners lag. Vil Uhr abends, SvielerversaMmlung im Heim. Samstag Meisterschaftsspiel gegen Rudolfshügcl. Sonnlag Wettspiel gegen NttitaS (Baden) in'Mödling.' . j SLÄLvom WECHS&ERGESCHAPT 8. ADYOEA.T & (!L fl Wien, ).,Ffaiiz Jc-ssfsffai 85 (Eclte Schaffsn.rirg) I Kulanteste Durchführung säurt!. Banku. Börsetransaktionen. I Der' VoLLswirt. Sine Krone -- 1.50 Centimes Geld.' Jfl Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . 1.50 ( 1.47% am 30/April) die osterr. gestempelte Krone . .—.94 (f-.94 am 30. April) die sschechifche Krone . . . L . 7.70 ( 7.70 am 30. April) die Bkark . 8.52 */* ( 8.65 am 30. April) Agram . 4.- ( 4.— . am 30. April) Bükarest . 9.25 ( 9 20 am 30. April) Budapest * » . . 2.85 ( 2.52'/, am 30. April) Ä^arschan ••••#»••• .—.68 (—.68 am 30. April) , Sch«HzSlle in der Lschecho-Skotvakei. Prag, S. Mai. (Tel.-Komp.) Am 1. Juni sollen neue Zollzuschläge zum Schutze der tschechischen Industrie eingesührt werden. Es ist geplant eiu Zollzuschlag von 1500°/» für die Einfuhr von Luxusware, von I2l)0°/o auf Waren, deren Einfuhr bisher verboten war, 300°/,, auf Waren, dtren Einfuhr fallweise bewilligt wurde, 600°/» auf Halbfabrikate, die in ungenügender Menge in der Tschecho-Slowakei erzeugt werden, und 200% auf Rohstoffe, für die bisher ein nur geringer Zoll festgesetzt war. Wirtschaftsnachrichten aus Jngoftawien. Eine Inbestit ionsverkehr s^ anleih e. Die jugoslavijche Negierung beabsichtigt eine Jnvestitionsverkchrsauleihe zur Ausschreibung zu bringen, die im Inland totb teil" weise im Ausland placiert werden soll.! Holz» und 'S ch w e l le'u ü US fuhr. Wie der Jugoslawische Lloyd berichtet, benötigt Frankreich Eisenbahnschwellen für eine Streckenlänge von 75.000 kn». Auch der Bedarf Spaniens, Deutschlands nnd Italiens ist bedeutend. Die tsEhecho-flowakische Republik liefert bis heute Schwellt« in diese Länder znm Preise von Kö 90. Die erwähnte Zeitschrift bemerkt, daß diese Situation die jugoslawische Holzindustrie ausnütztn r5lrmte, da sie in Bosnien übet riesige Vorräte von Buchenholz verfügt, daß es aber notwendig erscheint, vorerst die Verkehrs- Und Ausfuhrzollfrage zu erledigen, die eine Konkurrenz unmöglich machm. VoM jugoslawischen Bünkwesttt. Diü Dividende der Nätionalbank von S. H. S. betragt 168 Dinars (Coupon 8). — Die Regierung macht Vorbereitungen zur Gründung ein« Agrarbank. —, Der Wiener Bankverein wird im'Mai seine Filiale in Belgrad eröffnen. Es verlautet, daß die' Aktion des Wiener Bankvereines in de» internarivAalen Bank- Handel emgreiftn wird^ Er wird sich hauptsächlich mit Bankgeschäften und Auszahlungen auf Pai-is und London befäffeii. Diese Geschäfte" waren bisher ein Monopol der ftanzösischserbischen Bank^ - Dev Künftige polnische Ätnatsschatz. Aus Warschau wird tt»» berichtet: D«r Finanz' minister hat im Sejm ei» Gesehprojekt über die Schaffung eines Staatsschatzes eingebracht. Dieser soll auZ Gäld unb Silber bestehen und das ImaNtastLare Fundament für die künftige polnische Valuta bilden. Zur Bildung dieses Staatsschatzes soll der gesamte Silvervorrat. der Von Privatleuten für den Nationalschatz gespendet wurde, ferner der gesamte Vorrat am Gold, Silber Und Gegenständen daraus, der im Besitze verschiedener ziviler, und militärischer Institutionen ist, sowie Silber und Gold, das für de» Staats, schätz eigens käuflich erwvtbeü werden füll, dienen. Die Aerioaltung des Staatsschatzes soll eine eigene KoM« MHsion, HMetzeM aus zwei .Vertretern ,d«K FittanzMinW.

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