Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 808 (27.4.1921)
- Date
- 1921-04-27
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
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Nr. 868 Men, Mittwoch Der Volkswirt. Line Krone ---- 1.53 Centimes Geld. In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . die österr. yestemvclte Krone . . die tschechische Krone ..... die Mark . Agram ...... Bukarest ,»»...»»»» Budavest.'. Warschau.. 1.53 ( 1,51 am 25 Aprisi —.98 . (—.98 am 2.) April 7.90 ( 7.85 am 25 April) ( 8.75 am 25 Avril 4-05 ( 405 am 25 Aprck 9.10 { 9.- am 25 April 2.22 ( 2.20 ' an. 25 Apiil» —.71 (-71 am 25. April) Der Banknotenumtausch in Ungarn. Die neuen ungarischen Noten. Budapest, 26. April. In der heutigen Atzung der ungarischen Nationalversammlung hielt FinanZminister Doktor Hegedüs anläßlich des bevorstehenden Umtausches. derungarischen Banknoten in Staatsnoten eine längere Rede, in welcher' er unter anderem ausführte: „Wir hcchen uns von C e ster reich cndgü ltig losq elöst. Wir werden nie zur österreichischen Krone zurückkehreu. Bor der Geldknappheit brauchen wir keine Angst zu -haben. Bon den größeren Titres sind' 20 Milliarden sertiggestellt, von den , Zwanzig-, Zehn- und Fünfkronennoten sind eineinhalb Mil- ' liarden bereitgestellt. Dieses - Geld ist schon gehccki. Cs ist wahrhaftiges Geld und keine Assignaten. Bei dem Umtausch wird das Publikum keinen S'chäden erleiden, nur die offensichtlich gefatschten Banknoten^ werden zurückbehalten werden. Die Banknoten "werden. binnen zwei Wochen ohne jeden Abzug umqetauscht werden. Kn den darauffolgenden zwei Wochen werden die Noten''von sämtlichen Steuerämtern ebenfalls' ohne jeden Abzug angenommen werden. Nach Wlauf dieser vif,t Sochen beträgt der Abzug 5 Prozent, der sich bis' zum' ^Jähresschluß stufenweise bis auf . 85 Prozent-'er höht. ■ Ich bin darüber informiert, daß in Wien gestern die ungestempelten Aausenh- und Zehntcmsendkröncnnoten um , 30 PvGent gestiegen' sind,' weil man aus ihnen ungarisches Geld fabrizieren will. Es wurden die strengsten Maßnahmen. getroffen, damit die ungarische Grenze vor den gesternpelten ungarischen Tausend- und Zehntausendkconennoten gesperrt" wepde. Vorläufig verzichte ich sogar auf die fünfprozentige, i; , . , , ‘ sieben Millionen Kronen gekostet haben. . Im weiteren Verlaufe seiner Rede führte Dr. Hegedüs aus:' Die Verhandlungen in Angelegenheit der Liquidierung der Oester c.-u n g a r. Bank sind beendet worden. Das diesbezügliche Mommen.dürfte in j&et .nächsten Mneral-, »erfannnlung der Bank abgeschlossen wevden. Am 1. Juni beginnt die ungarische Notenbank ihre Tätigkeit. .Von der gemeinsamen Fmauzgebarung übernehmen wir sämtliche Mivenlüttd 'Passiven dex ungarischen GcschäftSgebaruug und - die auf Ilngctrn entfallenden Liquidierungsbeträge.- Von den Kriegsanleihen werden wir bloß die nostrifizierten anerkennen. . Der Abbau der zentralen Wirtschaft in der TschechosSlvwakei. Prag, 26. Avril. Die Revisionsabteilung der Zuckevkommission wird am 1. Mai aufgilöff werden, da' von der neuen Kampagne an die Zuteilung von Jndustriezucker eingestellt werden uitb, weck, die grnnd'ützliche Entscheidung getroffen wurde, den Preis des Jndustrieznckers dem des JnlandszuckerS gleichzustillen. Die Auflösung bange mit der Vorbereitung der Reduktion der Beamtenschaft bei der Zucktikominifsivn anläßlich des Uebergavges in dir Friedenswirtschaft zusammen. Ebenso stehe der weitere Abkm der Zuckertomm'ssion bevor. Gleichzeitig werde die Auflösung kr Melasfekvmmissiori ernstlich in Erwägung gezogen. In weitercr Folge werde die Aufhebung der Spirnnskommission veisügt vcrden, worauf der freie Handel mit Zucker und Spiritus wieder eingrführt werden soll. Freigabe der Einfuhr der gestempelten österreichischen Krone«. Wir wir erfahrm, wurde dre Einfuhr deutschösterreichisch gestmipelter Kronen f r e i g eg i b.eü; die Bewilligung fcev. Deviscincntrale ist nicht mehr notwendig. Jedoch dürfen die Noten nur zu Zahlungen "im Inlande,' ferner in den Sukzessionsstaaten Rumänien und Bulgarien verwendet werden. Stand der Oesterreichisch-ungarischenBank a' 31. Mürz 1921. A k t . .v a. . Meiallschatz: —.'je« der Kronenwüh« mng, damr Gold in Barren, A ourlündtjchen u. Handel»« münzen, da» Kilo fein zit K 3a78 gerechnet ..... «o dwechsrt «ui auswärtige Klähe ««d au-ländtsche Noten . ../. Eilberknrarit- und Teilmünzen__ ^assenjcheine der Kriegrdoelehenskassen Veränderungen seit dein Stand« »>. S. März IVSi . K ßt.921.34 8,858,493.08 MM SML.LtS.S6 ft 10,980,181 J 66,731.83p.—-f- 16,897,000 KNoniptirrie Wechsel, Warrant» und Effelieu . 22.671,718.529.92 -1.033,919.77; Darlehen gegen Handpfapd . . . . . ... . Sg7.077.5oo.- ft 9S,SSt.4P Mten.... 7.,1,940.996.85 + Vestcrreichische CtaatSschMchrtne ...... 11.SI8,<67.000.- ft2.8SS,833.000 Veterreichilche Devisenzentrale . . . . . , . 0.848,812.978.98 +1.137,857.343 vesterreichisch,ungarische Bank -LiqnidatwnÜmasie", Nedertrag vom Jahr« 1'.») . . . . 7w84,oss.»si.is .. . . - . . «ndere Älttva' . . . . .. . a.ilB,7U.O'0.88— IBS,818.681 50.065,509.869.3» Pas , 11» a. ' S«ulnol«munlaiij .«,067.899,171.- f 1.9»0,O3O;85l «lroguthabe» und sonstige sofort fällige Berdrndlichleiten . . . , . . . 6.986,368.087.3« -j. 588,187.18! «uthaben der Oesteneichisch-uitgarischen Bauk .LiqnidattonSttlasse- .. 663,056.123.33 4- 83,479.18 venskge Passiva . ......... ^998,901,409.44 — 17,797 <3 . i 6(i06ft)fiu9.3f>15iV Wiener Movgenzettrms Der Handel ln ungarischen Noten. Wir die „Ungarische Pvsck' meldet, hat der Der b a n d d« r Wiener Banken den Direktorstellvertreter Schlachter von der Depositenbank nach Budapest entsendet, um dort zu erwirken, daß in Wien für ungarische Noten eine Stelle errichtet werde, '.die von der ungarischen Regierung mit hem A g n v s z t c t u « $ 3*»' recht b e r. Noten auSge'siattet werden soll. Sollte dies gelingen, wird es dann möglich sein, in derartigen agnos-« zierten Noten-den Handel wieder zu cröfsiren. FerLinands-Nordbahn. In der gestrigen außerordentlichen 'Generawersammlung wurde eine Statutenänderung be-«, schlossen, welche, durch dta "Sitz der legung [ ttt btc T s ch och o - S tow akLi notwendig geworden fft. - Danach . wird die Verlosung und 'Tilgung der chis zum Jahre 192i unverlosten Aktien bis auf' weiteres snsgesetzt und ^rst nach der endgültigen Regelung-der Emlösungsrenten im Sinne des Staatsbertrages von Saint-Germain aus Besihluß der Generalversammlung nach einem neu anfzustellendcn Tilgungsplan wieder aul-e,kommen werden. Inzwischen' -werd-u.aUs den Beirirbsüberstunsseu prozentuell' bestimmte Beträge des im 'Geschäftsjahr -verrechneten Nettoerträgnisses der Einlösungsrenten in einen Aktientrlgungsfonds hinterlegt und der Rest des Rettoerträgntsses der Eiulöfnngsreuten zur Verteilung einer Dividende an die noch itichb getilgten Aktien verwendet werden. Ans dein sonach verbleibenden Betrieb süderjchuß ausschließMi des Gewinnvort.rages und der für die Tantieme des ' Verwaltungsrate? bestimmten' Tangente wird Vorbehalt- lcch einer, anderweitigen, von der Ge'neralveffammlung beschlofseneil Bestimmung, die . für ' die noch - ntcht- 'getilgte«! Aktien und für die Genußaktieii tu gleicher Weise bestimmte S'npe r dib rden de bestritten werden. .? ^Der. dttachsanhau in Rußland. x„Der. Hrnuuel beginnt, sich aufzukläreu in denil dnnbrsstesl Winkst Europas", mit' diesen Worten begrüßte bereits vor Wochen eine-englische H-itdelS-' Mtungden 'bevorstehenden Abschluß eines russisch-englischen Handelsvertrages. Die Ueberschwenglichkeit ist jetzt nach erfolgter Unierzeichilung der' Abmachungen nüchterner Bctrachtnilg gewichen, denn erstens ist der beinahe sagenhafte rnsslsch'e Goldvorrat, den vor einem Vierteljahrhundert Sergei Julitsch' Witte anzusammeln begannin den letzten Jahren, ja Monaten, beLrachtlich'zusammen.geschmolzen, und mas .Rußland im-Austausch für eingcfiihrta Waren exportier-n kann, ist gering. —' Alles Eßbare —. Getreide, Vieh, Eier, deren Ausfuhr einst dem Zarenreich? jährlich Millionen über Millionen Rubel e\n* brachte — wird man in dem verhungerten. Lande vergeblich suchen.^ Man ka-iu höchstens damit rechnen, Erzeugnisse des. industriellen Bedarfes in wesentlicheren Mengen anzütrefsen und tvird angesichts des daruiederliegeüden Verkehrswesens mir die besonders hochwertstier! davon zu erportisren per- ' 'mögen, in erster Lune Flachs. Vor dein Kriege waren in Rußland übe^ anderthalb Millio-rsn Hektar mit *Flcrchs «mgehäut, und mit den darauf geernteten Äk-ng2u ivürden Deutsch-. .Hand..(im Durchschnitt jährlich 70.000 Tonnen), Ocsterrelch ttüb. England (durchschnittlich 15.000 Tonnen rm Jahre) ver-- sorgt. .Heute trstro m Rußland jedoch die mit Flachs bestellte Fläche aus nur 300.000. Hektar geschätzt, aber vermutlich ist noch^zu hoch gegriffen oder in b-olschewiktscher- Darstellung übertrieb««. - Dc: Erträgnisse dieses ausgesogoneit Badens Würden auf dem Weltmarkt kaum. ins Gewicht fallen, zunca! auch,die früher' Flachs in gertngerern Umfang Erzeugenden Länder ihre Anbailüäche erhöht und die. Ernten gesteigert haben, zum Beispiel Deutschland 1020: 70,000 -Hektar sgegen IO.000 Hektar in 1913), Belgien 60.0XK1 H-Litn^. lgegeii ' 15.000 Hektar in. 1913), Irland' ÜO.OOO Hektar lgegen. 16.000 Hektar in l9i8.stst. Der OstS»' 'Um:heut«, ästch"anchtinehr zu ja billigen Preisen, liefern wie 1913. Das hat sich, kürzlich bei etilem zwischen «der Metai'ban.k, s'sner-'britischen Fmaiizgrilppe und der, litauischen Regierung mit Einwilligung des englischen- HandÄsynites getroffenem Äbkommen' ergeben. Die. Tonne, karg auf 860 Pfund Sterling zu stehen, während die Nachfrage faunt. einen Preis' von 200 Pfund erreicht. Es wird erst wirklicher Ruhe tu. Rußland und dann noch langer Jahre bedürfen, ehe wieder ein beträchtlicher "Flachsexport über die Grenzen geht. . - . Airfhrbzmg des Salzausfuhrverbojes. .Die Karnmer.sür Handel. Gewerbe und Industrie macht mufiuerkiain, " daß nnii ' die Ausfuhr von Speisesalz (Blank-, Tafts-,' Mehl-, Stöcklsalz uird Bergkeru mit Ausnahnle des unter gefälls'ämtlicher Koutrolle stehendM FapriksfalzeS.),' fevNLr.ßvyir Viehfalz ohne Bechriiigniig einer Ausfüh'rbewikligung freigegeben wurde. . . ' Der ^deutsch-russischc- Hattdel. . Laut den Berichte^ den sowjetrüssischen Handelsmisst-oil bflidf sich deu Export Deutschlands nach Sowjetrußland in der Zeit:' voin" 15. ZPar biS 31- Dezember 1920 auf 363 Millionen deutsche Mark. ®aimt eütsielen auf laudwirtscbastliche Geräte 180'Millionen, yut elektrische Lämpeü. 20,3 Millionen, auf Wertzeuge -und ' Instrumente 18 Millionen Mark. (Der- EMA-Deutschlands nach Sowfttrußland ist jedoch in Wirklichkeit erheb sich; höher als die von her Handalsmission angegehanen Ziffern . darjun, da eine ansehnliche Menge von Waren aup dein Nm- - weg über die ffandinavifchest und baltischen Staaten und auch als Konterbande aus Deutschland nach Rußland ging. Außerdem hat'die Sowjetregierung in Deutschland 600 Lokonrotiven ' bestellt, welche im Sommer 1921. zu liefern sind. , Valutenkurse. Im gestrigen Verkehr waren Märknoten' Gegenstandreger Nachfrage, die übrigen fremden ^hküngsmittc! wcnig verändert. Nachstehend die ofstziellen Schlutzkurse : Amsterdam 23.22ö.— Geld, 28.325 —- Ware (gegen 25. April 23.875.- Geld. 39.475.-' Ware), Agrani 461.c0. 46550 (466.- 470.—), Belgrad —(18:§—. , 1879.-0, Berlin 1034—, 1010.- (1015.-,. 1021.-st- Brüssel-4980.—. 5020 — (5005-. 5015.—). Budapest 251,90, 258.90 (252.50. 254,50), Bukarest 1045 1055.- (k012.50,1022.50), Cdristiania —— 10.575.—, 10.625.->. Kopenhagen 12.075.-, 12.J25.— (12.175-, 12.225.-), 'London 2627.50, 2647.50 (2640.-^, 2660.—). Mailand und Triest 3200.—. 8220.— (3165.—. 3185.—), New-Äork 663.—, 669.— (666.—. 670.-1. Paris 4893.50, 4932.50 (4917.50, 4957.50),' Ptag 903.25, 909.25 (905,—, 91 st-). Sofia 735.—, 795,- (785.- 795.-), Stockholm —.—j. .— (15.820.—, 15.630.—-). Warschau und Krakau 77.25, 79.25 (77.-, 79.-), Zürich 11-537.50, 11.587.50 (11.625.11675.-), Dollarnoten 656.-, 660 — (660.—, M.-), Belgische Noten 4955.—, 4995.- (4980.-. 5020.-), Bulgarische Violen 780.—,- 790.— (785,—, 795.—). Dänische Noten 11975.-. 12.025 — < 12.050.-, 12.100.-), deutsche Marknoten 1036.—. 1012.- (1016.-.-1022.-), englische Noten 2605.—, 2625—(2620.—. 2640.—). französische Norm 4870.—, 4910.— (4895.—, 4935.—),' holländische Noten 23.150.—, 23.250,1-: (‘28325.—, 23.425.—), italiemsche Noten 3195.— 8215.-^ (8157,1,0, 3177 50), un ab gestempelte jugoslawische Noten 1829.50.1849.50 [ 1gÜ2.—, 1872.—), norwegische Noten 10.450 — 10 500>. ( 10.450.-, 10.500.—), polnische Marknolen 80.50. 82.50 (80.50, 82.50), Rumänische.Nvien 1085.—, 1045.— (iQlO.—, 1020.—), Russische (Rom? 247.—. 253.— (237.—, 243.—). Schwedische Noten 15.470.-, 15.530 - (15.700.-, 15.760.-), Schweizer Norm i 1.475.-, 11,595. - (11.575.-,! 1.625.- - , rschecho- - slowakische N«le» 903.50. 900.50 (905.-, ULLülisÄS 27. Aprll 192! 6eUeH Wiener Börse. Günstigen Eknfü'.st auf die Tendenz der gestngon Börse Me die dentschfranzosischc Entsvannung. sowie der andauernd flüsfigk Gcldstand. Im Vordergründe des Interesses standen Alpine, Ahien^ welche unter lebhaften Umsätzen, hervvrüerusen durch DccklMnZ-mnd Mcinungskäuse, um ll 550 gegen den letztgrmel» delen Stand, in die Höhe gingen. Mehr Beachlnng fanden aach Südbahn-Bliorn8ten, .dre bis K. 3950 um K 160 stiegen und a» der Nachborse bis L 4050 um weitere ll. 100 avancierten. Dagegen waren Staatsbahn-Aklien und die GenMcheine derselben vervachläßigt und schwächer ,'m Hinblick ans die leichte Besserung der Krone m Zürich. Ungarische Werte litten unter Abgaben. I» Bankenw ti tcn war das Geich äst gering. Von Schrankenpapierm zeichneten sich Berg- und Hütten-, Dampfschiff-, Greinitz Elsen- und einzelne Biaschinentabriks-Aktien durch Festiakeit aus, Nordbabn dagegen verlo'en 6! 660, Ungarische allgemeine Kohlen K 200 und Galizia K. 300. Die Aktien der Wienerbrrger Ziegel-- fabrik.ermästigieo sich abermals um K 1000, da die 'Majoritätstäufe in diesem Effekte aufgehört haben. Von de» Kulissenwerim hielt die Nachwage nqch Alpine- und Südbahn-Prioritiiten bis zum Schluffe unvermindert an. Reuten waren fest. Ungarische Klvnenrente gewann 7*/«. Im übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse. AndVstrieqAnLevnehmrrnkenl. Allgemeine Bauaesellschast 217.0.— (— 10.—). Unionbau 2895.— (+ 5.—), Wiener Baugesrtlfchast 2145.— (— 5.—), Königshofer Zemenr 6600 — (— —Perlmooier Zement 62C0.— (-r 200.—1, Wienerberger Ziegel 9000 —1000—-), Aefinger Brauerc, 3500.— (-4- 1jl0.—), Sarajevo 5325.— (—.25.—), Aussig Ehern- 12.550.— (Z-150.—), Brosche. Spiritus —Carbomndvvr 5900.— (-)- 200.—), . Clothrlde —A.E. G. Union Elektr^ 8020.— (•+• 55.—,), Bereinigte Elektrische 2220.— (■+ 30.—), SienlMs Schuckeri 2148.- (Z- 58.—). Alpine 774V.- (4- 550.—), . Berg-- und Hüttenwerke 12.000.— (si-^75.—), Austria Email 4940.— {+ 140,—), Eghdier —,r- ( —Enzesfelder 4200.—! -j- 60.—), Felten L Guilleaume 6450.—(— —.—), Greiaitz Ms«r 6270.— (-)- 305.—). .Hutter s Schranv 3750.— (+ 5.—V Krupp A>G. 1850.- (Zl5.-).Ho1diMe 545C|.— »0.—); Prager Eisen 14X00.— (+ 200.—); Rnnamurany 5480.— 1+ 140.—), Skodawerke 3545.—- (+ 97.—), Waffevfabrik 2440.—! (-!- 90.-), Brürer Kohlen 9250.- (-ft 150.—), Grav, SzasZvärer -5350.—' i— 50.—),' Nordung. Kohlm 4190.— >— -.-!-),Dderüng. Hütten 7250.-^1 (4- 50.—), Nossitzer 4820.—; (-(- 420.—). Salgo * Tarjailer 12.200.— (— 450.—), Trifailt» Äolilctt 4460.— (-ft 60.—), Ung.Allg« Kohlen 13.900,—(— 200.—), Uritariy 79iO— (-Z 170.—), Veitscher Magnesit — — -r.-),, Westböhm. 5900.— f- 75.-). WolsSrgg 2o50.- (-Z -20.7--), Danek Maschinen 4250.— 240.—), Brüunrr Maschinen 5790.—(-ft 110.—)«' Daimler Motoren 1035.-- (-i- 50.~), »yiatraeric —.— (--.—), Heid MaschipNi 1196.— s-j- 69.-).Hoiherr L Schrantz 1382.— (— 3.-), Sigl Lokomotiv 4350,— (+ 150.V), Nuston 360#.— l-f- 198.—), Simmerinaer 2065.- '(-I-10.-). Elbemühl 4995.— (+ 235.-). 8ehkam-J«. thaler.9c 00.— (+ 4CÖ.—), Neusiedler 21.750.— f-ft 850.—),Apoll»; 65( 0— (-1- 25.-7-), Fanto Genf 27.200,— (ft 350.—), Karpathen 17.600.- (ft'100.^1. Galizia 29.300.- (-300.-), SÄodnic»; —(— —), Cosmanos 5600.— (ft 100.—), Fezfabrikm ), Notkvsteletzer 5500.— 0- —), Schoeller Zucker 10300.— (— 2(0.—), Schönvrieseuec 4540.—, (ft. 90.—), Oesterr. Eisenbahnvcrk. 6800 — (ft- 125.—st, Ung- Eisenbadüverk^ 3800 — i ft. 25.—st Wiener Waggonleihgcsellschaft 3400.—; ft 196.—st Gern grast 1238.— <ft 53.—), Holzhaudelsgesellschast 36 .0-— <— —.—.st Türkenlose 4004.— (— —* LrLNspsrt»rir-tTr«ehmunge«. Adria . Aussig-Teplitzrr —(— —.—st Buschtiehrader lit. A"—*— - >— ' st ,Buschtiehrader 6 2990.- (n-10.—st Donay» Damvi. 16.050.— (-!- 500.—). Ferdinands-R.ordbahn 21.300.— (— 600.—st Graz-Köstacher 4-400.— (-.—st Kaschau-Oder» " tzergcr' 23t0>- i—' 60.—), Lemberg - Czernowitzer 4099.—; (ft 424 —st . Llrchd (— Navigazione — (— Staatsdahn 5310.— (—llO.—), Lombarden 3300.— (+ 80.—), 3<Vg Südvadn-Mwr. 3950.- (ft 160,-st Staatsbahn», Genvsffcheine 2870.— (— 59.—st Äettte«. Mairente 103.— (ft 1.50). Februorrente 104.— (ft -.50). Oesterr. Kronemmie 103.— (ft 2.—), Oesterr. Goü»- renle 260.-+ (— —i—st Ungar. Goldrente —(-.—st Ungar. Kronenrente 261.— (ft 7.—st ' VaukTst. 'Tnslo-Bau' 1950.— (— 37.—st Oesterr.-boSn, Bank 1.330.— (— oOift). Britisch - uugar. Bank 1870.— ( 30.—st Öatt(ncrcu( 1843.— (ft 18.—), Bodenkredit 2790.— (— 10.—), Oesterr. Kredit 1751.— (—19.—), Üng. Kredit 4140 — (— 130.-), Depositenbank 1015.— (ft- 15.50') Niederöst. Eskomptegrs. .1560.— (ft 5.—), Ung. Hypothekenbank 799.— (— 1.—), Läuderbank 2885.— (— 7.—), Bosn. Landesbanl 1650.—. <ft 52.—st Mercur 1260.— (ftlv.—), Oesterr.-üngar« Ban! 4700.-7- (ft 100.-), Unionbank 1310.- (— 20.-) Berkchrsbanh 865.— (ft 10.—), ZivvostenSka 3730.— (— —.—st Budap oster Börse. Dudaprst 26. April Der Verkehr Llreb äuch an der . heutige«'Börse ««v^rändarl. Das Geschäft^ verlies bis zum . Schlüsse ruhigi Dw Kurse; hielten sich äuf dem tzesktge»' Niveau. $it der Kuliffe erfuhren nur Salgv- und SlaatsbaHn- AktiWÄpe ErhöhMg, ÄHx leMaft war/her Derkehr in SLdbahn-Mtien,.die »rach einem GröfffrMgMrS-'vlM 1310 blß 1220 flcCctt und sich «ach Schluß auf 1260^ besserten. BerUtter V'örse. . 1 Berlru, 26. April. Die 'Börse erössiiete bei sehr - ringer GesthäftStäligkeit rn. ziemlich fester Haltung, doch übortvogen die Liursbesferuugen. Mt einer «amhaften -Steigerung, um ft2 Prozent, setzten Phönix-Aktien ein. Nach Bekannt, werden 'des ^'uhältes der deutschen Note, wurde die Geschäftsunlust eher noch vergrößert. Man konnte sich nicht zu einer bestimniten Stellungnahme entschließen, zumal die Möglich-" keit zu Aenderungen gegeben ist, die Deutschlands Verpflichtungen wahrscheinlich noch brü^nber machen würde«. Ans; . dieser'.Erwägung heraus erklärt es sich, baß sich rm spateren Verlauf eher 'eine Neigung zur Schwäche bemerkbar machte. Die Umsätze hielte« sich aber \n engen Grenzen. Innsbrucker Warenbörse. - Innsbruck, 26. April. Aus dem Anlande lagt» solgendc Angebote vor: Schweinefett, Kokosfett. Reis, Maisgrirß, ' Melasse, Futterkleie, Oele, Schnittmatma! unh Rotationspapier. Aus dem Deutschen Reiche waren avgebote«: Brasilrers, Weizenmehl. Zigaretten. Aus Itälien waren angeboten: Olivenpl, Kokosöl, Kuochenfetl und Rinderfett. Nachfrage bestand nach Dörrobst und Manoelade. Wiener Warenbörse. Der Berkehc war ein äusierfl belebter; trotzdem die Tendenz sich als ziemlich schwach charakterisierte, konnte man von größeren Abschlöffen nichts bemelkrn. Es tvurde äußerste Zurückhaltting de» ' wahrt. Berkaust wurde Oxalsäure technisch zu LS 122. DÄ»' ferneren gelangten zum exekutiven Verkauf 4 Waggovs AmNvniak» soda 96/98 zu K 10.15, 10.70, 1155 und zu 11.05 ab Passim (Spefeu zu Lallen des Ääufersl sowie Beuzin-Knochmfett. A u geboten wurden: Essigsäure (zu Genußzweckcn) 8l?/,i> zu K 135 und zu 128, Schweselnatrinm kristallisiert 60/62 M ll 62. imterlsiinischrs Harz zu sii 38, Montanwachs (Riebeki zu K 65, Wemstewlüu« käWWn GM) ze L 4« basfr M» (dir