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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-27 · Heft 808 (27.4.1921) · p. Seite 5

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 808 (27.4.1921)
Date
1921-04-27
Page
Seite 5 (sequence 5)
Language
German
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JTß. SÜS Men. Mittwoch Wiener Morgrnzettnng 27. April 1921 tz runde Len Methoden erteilt und durch eine Mehr als 2000 Objek.e umfassende Lehrmittelsammlung unterstützt. Das Unterrichtssyftem der Hohen Warte 'hat zur wissenschaftlichen Begründung der Blinde upÄdago gir in Wort und Beispiel beigetragen. Wert und Bedeutung desselben er nie ist überzeugend auch die Tatsache, daß es für mehrere' Zöglinge die Grundlage zum Mit tel- und Hochschul-. studium Zetuorden ist und ihnen das Gebiet -der, geistigen Arbeit, auch als belletristische und wissenschaftliche Schriftsteller, eröffnet hat. ‘ Dtts' Israelitische Blindeninstitut hat seit nahezu fünfzig Jahren zur Ehre des Judentums und zum ZAvhle der leidenden Menschheit gewirkt! Und nun kämpft es den VerzweiflungsLamps um seine Existenz. Was der Tag bringt, verzehvt der Dag, und die Zukunftgestaltet sich immer drohender. Die blinden Kinder mit. den erstorbenen Augen wenden sich denen zu. die menschlich fühlen, mit der Bitte: Verlas sei uns nicht!" Der WeiKe Terror ttr Budapest wieder in Tätigkeit. Lerchenfuude in der Donau. Ans B u d a p e st wird ünS gemeldet: Wie der „Pester Lloyd" meldet, ist seit kurzem dre fünfte Männerlciche aus der Donau in. dcr Nähe von Budapest apfgesischt worden. Die Leichen -8gcn Spuren von Mißhandlungen und Berandung, Selbstmord erscheint als ausgeschlossen. *' ■ Aus Budapest wird unö berichtet: Vorigen Freitag langte bei der Oberstadthauptmannschaft die telegraphische Meldung der ^Gendarmerie, in Fclsögallaein, daß der 36jährige jüdische Kurzwarenhändler Josef Friedmann am 18. April nach Budapest abgereist und seither verschollen sei. Er wollte am 12. April, halb 4 .Uhr nachmittags, nach Budapest fahren., und nach Erledigung einer Angelegenheit noch am selben. Abend wiäder in. Fclsögalla erntreffen. Seitdem kam kerng Nachricht von ihm. was umso auffälliger sei. als er sonst niemals ohne Verständigung seiner Angehörigen längere. Zeit vom Hause abwesend zu sein pflegt. Da es bekannt war: daß Friedmann rrn Besitz eines größeren Geldbetrages war, erstattete die Familie die Anzeige bei der Polizei. Bisher wurde ftstgestellt, daß der Vermißte am 12. .April.-tatsächlich in Budapest war/,bei seinem Verwandten Jakob Friedman» zu Mittag speiste'und sich dann mit dem'Bemerken veräbschredste, daß "er wieder',stach' Hause zurückfahre. Die''Polizei hat wähl 'die Erhebungen eingsleitet,' bisher jedoch'ohne jeden Erfolg! Vielleicht' ist diese Erfolglosigkeit der Mizeiltcheck Recherche« tzem '' züzüschveih'en/ -daß sie;sich sticht' äüch'aiif' die vti s chiedenen O f f i'z r er L, d e t a ch e men i §! erstreike^ ' will .oder kann! deren Tätigkeit in Budapest noch'immer kein>'Ende'Abhm'en will." "r Vir® ' »«Ast1.'?: ’ 7'- •' ■ \ We wir ertahre«, wurde, der wegen der SpielaffLre bekannte Obergcspa« S z e m s z v. der dem Sohne des Gwßmdüsdiellrn Led er e r -m en.er Rächt 22 Milleonen Kronen abgetvonnen Halle, zu e i n' e uv M £>n atLrrestZ nud zu einer Geldstpaie von K 200000 v e r u r teil t- Gleichzeitig wurde Szensizö als lästiger Ausländer' aüs Oesterreich.Meschafst. — Szemszö befinbct sich derzeit in Ungarn. ' , Bettelbriefe nach'AMerika. Stet? neueste ÄchrvmdeL. —' Di« «arme Mutter und TochLer^'. -- Der ttoüeidende Lelegraphenoberrevident und sein« Gattin. Das—hiesige anlerikanische 'Kindörwohlsahrtsw^rk (Dollarpaket-Aktioil) Hai die PoÜMd'lreMon aufurerksam gemacht/ daß in der letzten Zeit'zahlreiche Bettelbriefe aus Wien an verschiedene - amerikanische ,Wohltäter geschickt wenden,, den nämlichen Inhalt haben. In den Briefen hieß es, daß eine arme Witwe mit ihrem neunjährigen - Kinde bittere Not leide, indem sie als Maschinschreiberin" nur 600 Kronen i\\ der Woche verdiene. Das Schreiben schloh stets mit der Bitte um eine Spende. Allen diesen Briefen war ein. Bild beigelegt, das eine Frau mit einem hübschen, kleinen Mädchen darstellte. Es schien ein Bild aus besseren Tagen, das Kmd lächelnd an . die Mutter, , die wohkgekleidct war, angelehnt. Die Briesy waren mit verschiedenen Namen, darunter Stephanie Papst, unterschrieben,.und ihnen, lag ein Rückkuvert, mit-verschiedenen-Adressen bei. . Durch die Erhebungen-wurde festgestellt, daß die auf den Briefen unterfertigte Frau Papst die 31jährige verwitwete Miedermacherin Jda Pap st, geborene K ulk a, 8. Bezirk,^ Siebenbrunnenfeldgasse 4 wohnhaft ist, die Wohl in ärmlichen Verhältnissen lebt und ein neunjähriges Mädchen, hat: das Kind ist aber seit sechs Mo» uaten in England in Pflege, leidet also mit der DkittTr keineswegs Hunger. Frau Papst hatte den Rat, . sich an amerikanüche Wohltäterzu wenden, von dem bei ihr wohnhaften 42jährigen Ingenieur Hans Hart mann, zu Prag geboren, amerikanischer. Staatsbürger, erhalten. Er hat ihr geraten; zur Besserung , ihrer Lage sich an wohlhabende Amerikaner zu wenden, ihr zahlreiche, Adressen solcher Personen, eine große Anzahl Bettelbriefe in englischer Sprache, und eben die Bilder von Mutter utt$ An unsere p. t. Leser und Abonnenten! Infolge der neuerlich enorm gesteigerten Herstellungskosten der Blätter sehen sich die Wiener Tageszeitung^ gezwungen, die Bezugspreise für Abonnement und' Einzelverkauf zu erhöhen. * Vereinigung der österreichischen Tageszeitungen. ' Auch die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitung" sieht sich genötigt, die Bezugspreise entsprechend zu erhöhen. Die Erhöhung wurde nur in dem Ausmaße vorgenorpmen, als notwendig ist, um die gesteigerten Gestehungskosten decken zu können. Wir bitten unsere Freunde und Leser, dies als eine im Interesse der Erhaltung unseres Blattes notwendige Masinahwe zu werten und uns umso aewisser ihre Anhänglichkeit zu bewahren. Am 1. Mai beginnt eit» neues Abonnement. Wir ersuchen, die Erneuerung rechtzeitig vorzunehmen, damit in der Zustellung des Blattes keine Unterbrechung ein trete. Erlagscheine werden unseren Abonnenten in den nächsten-Tagen zugehen. i Abonnementpreise ab 1. Mai: Für Wien fzum Abholen in den Trafiken oder mit Postzusendung) Kr. LOS.—monatlich. Mt Postzusendung: Deutsch vsterreich monatlich ., Tscheche-Slowakei monatlich Polen monatlich ... Jugoslawien monatlich . ... Deutschland „ .... Rumänien ,, .... Holland „ . . . Schweiz ,» .... England „ , .... Italien „ .... Amerika « .... ...... Kr. 100.— . . . . K6. 17.— . pol«. Mark IGO.— .... Dinar 12,— .... Mark 12,— .... Lei 20.- .... ho«, fl. 1.50 .... FteS. 3 — .... sh 3.— .... Lire 6.— . . ... Dollar —.50 Frankreich, Belgren monaMch. . . . . Fres. 0.— Die Verwaltung der „Wiener Morgenzeitnug". Zahlstellen: Oesterreichisches Postsparkaffenkonto sWierr) 150.603. Tjchecho-ftow. Postsparkaffenkonto l'VvagZ 59.351. Polnisches Poftspardaffenkortto (Warfchan) 100.227. Dentsches Postsparrasienkouto (BerUn) 108 722. IngoflawisÄes PoststzarkassenkonLo (Zagreb) 40.685. Rnmiimen (Czernowrh): Allgemei«« DspöfiLenbank» / Filiale Ezernowitz. Ftalien (Triest): Sooleta H&itana di oredito Commcrelaie, Triest» Via Masilnl 30. . ^.Monistische Derfammlnvg. Hmte. S Uhr ahmdS, d^r Scholle, ll.. Uenbiunnoaffe 1. Beriamrnluna d«Hi,achd»th4 Tagesordnung: Der bevorstehende 8'-nistenkoag«-. fUftxams Dr. Ta.rtako w er und Adolf B ö bm. .4 . « Todesfall. Gestern starb hi« Fr« Anna BlmimM geborene Zuckerberg. « Riederöfterreichischer Konzipientenoerm«. werden er'ucbi. rlchlrgmstellen, daß bei der am 17. d. M. stattgckündmen Gcnerawertammlung nicht Dr. Hans Mülles onde.n . Dr. Hans Schäfer mit Stimmeneinhelliakeit antf 'praudtnten dieses Vereins wiedergewählt wurde. « Für Schrebergärtner. Die städtische ÄlemgnlwfteKL gibt Donnerstag und Fienag von '/.9 bis.12 Ubr und von S btz 5 Utzr sowie SamS'äg von 8 bis 12 Uhr eine Restpost englisch« Saalkmtoffeln mm Kllogrammpi«se von K 7.60 tm XIf~ Btattft SvrUelbreitengaffe. Meidünger Schlachthaus, Kammer 238. Schr-kvergärtner a&. Mitgliedslarten oder Pachtkarten per Pü.rtrl werden 20 bis 50 kg abgegeben. , ^iBegrabttifse a« hentiKen Tage A1.1 e'v''S^^," hol: 0 Ubr Inteles Liegmund, 9 Uhr 30 Min. Bloch '0 Uhr Kuhn Lherrle, 10 Uhr 50 Mm. Goldschmidt Math'l^ 11 Uhr Krauir Josef. U Uhr SO Min. Steimtz Julie. 12 M Btumknfeld Anna. — NenerFriedhofrO Uhr 80 Mm, Amsfeld Amaba. 10 Uhr Margulies Regina, 10 Uhr 30 Mi«> Grün Wald Oscar, 11 Uhr Gotlner Hermann,!i Uhr 80 Mm. Diuikmann Adolf. Gesellschaft für Sammlnng und KonserviermtK von Kunst-- und historische« Denkmälern drS Indens tun,s. Henre %H Ubr abends in den Räumen der B. enigungen, IX., Univrrsträtsft'üße 4, Vortrag des Profcsso« Dr. Harry T 0 r c z y n e r. .Die BrmdeÄade". Wetterbericht. In Oester,eick hält meist noch LickbeS Wetter an. Zei,weise regnet es, doch ist es etwas warmer ge» worden. In Wien ^erbod sich die Temverasur heute bis In Deuckchland, Böhmen. Polen und No-ldeuropa herrscht vor-- wrepend.-be'.lcres Wetter bei lebhaftem, autfallend warmem ÖD« wiud.- Voraussage: Abnehmende Bewölkung, gtemlich heiter, ab«! vermutlich nickt von la«aer Dauer, manm warm. -‘Li ■-c* Kind gegeben. Sie sollte die Briefe mit.Len Bildern an amerikanische Wohltäter senden. Frau Papst hat etwa zweihundert solche Briefe versendet, doch-war .die Ausbeute verhältnismäßig geriyg. Sie bekam 18 Dollars, 8000 Kronen, zwei Pakete mit alter, Kinderwäsche und Kinderleibchen usw. Ingenieur Hartmann übergab solche Briefe auch , samt den Bildern einem ihm . seit einigen Monaten bekannten T e l e g r a p h e n* Obe rrev tdenten zu. gleichem Zwecke. Bei ihm steht die Sache etwas anders. Der Mann IM wirklich nicht in günstigen ,Verhältnissen, doch trifft/der Inhalt der.Bettelbriefe nicht, auf ihn zu. Eine Tochter hat er wohl nicht, sondern zwei Söhne im Alter von 18 und 15 Jahren, die er-erhält. Dann leben von ihm noch die 79jährige Mutter und eine lsdige Schwester. Für Liese sendete der Oberreviüent etwa zehn solcher.Briefe aus. Ec lcgöe ihnen auch das rührende Bild der unbekannten Frau ^samt Tochter bei.. Nach seiner Behauptung , hat sich bisher aber noch kein Spender gerührt. Seine Frau hat etwa dreißig solche Briefe versendet und bekam 22 Dollars unib Lebensmitt^lpakete, davon vor mehreren Tagen zwei Anweisungen auf 1500 Kronen und ein Dollarpaket. Die Papst wurde am #2. d. M. verhaftet und dem Landesgericht eingeliefert. Gegen die übrigen Beteiligten ist das Strafverfahren anhängig. Der Fngenr^ur Hans Hartmann wurde anläßlich der Vorführung der Papst zum Amte beschieden. ist aber nicht erschienen, sondern hat die Wohnung verlassen und ist bis jetzt nicht auffindbar. * Felix Marburgs Reise «ach Eueopa. Felix Warborg, Präsident d.'s Lwsriesn loint vistri>»atjon Lomwütss ist uack Europa aogerrist. Der Hauv uveck seiner Reise ,st zwar Privatantzelegensieiten gewidmet, er soll aber seine Anwesende'! ,n Gulvpa auch da u benützen, um sich m l de» Hckts- und Wlederanstauproblemen eingehender zu dewste«. (Jüd. Korr-Bur.) * Ein neves jüdisches Viertel in Haifa. Em unter tzv-tuna H. EoiiS Goldbergs stehendes Komitee har soeben dcn^ Am cme>? n'ven siidlscken Vnrtcks in H a i.s a in Angriff genommen. Das Bicrrel, das den Namen .Hodm-Karmel" tragen wird, wird-vorecst 50 Häuser umfassen. Der Bang'und liegt am Karmel und gehört der Palest «a Dev^lor menl Company. Dies ist der r>ste Schritt zur Schaffung neuer Wohnungen für die ständig zMedmende'Devot!erun« Haifas. tIüb^ Korr.-Bur.-s Dct 12.Ko«8re§§ ist einberufen! Werbet für den Schekel! Stärket die österreichische Delegation auf dem Kongress! „ ,. * Eine iniereffante Trauung. Unter maffenhaftev Mi triliou-'g ces Hochadels bat gestern m der StephanSlirche!w T'.anunfl des Erbpr nzen Max von F ü r fl e n b e r g. Sohnes des bekannten HcrrenhausmitgliedeS Max Ego» zp Förstenbe»^ - m r der ehemaligen Gläfin Mena N 0 st r tz. Tochter VrS aus den ÄusglerckSkämpfen ninnettchen! Grafen Erwin Nostitz, ßeiunfien. ■ . * Verhaftung eines Budapester Kausmanue^ Gestern wurde hier der SljLhrige Budapest«: Kaufmann Ernst! B e r n a tjrn Hotel Pratrrstern verhaftet. Er hat m Budapest der Frau Esta Weiß auS erbrochenen Behöltmsien Juwelen im Werte von K 70000 und K 30.000 Bargeld gestohlen «ab bfe Flucht ergriffen. Bei sein« Einvernahme mußte Bernat mgebes^ Juwelen, und Geld gestohlen zu haben, er bebauprete aber, daßer sich lediglich durch beit DiMahl cm Pssndobjekt suchen M&i da er Frau Weiß seine Wohnung äberlaffen und daher an %t eine Forderung in der Höhe von & 25.000 za stellen habe. * Mtetzinsabgabe Mai 1921, Ärn 1. Mar treten'Ä erhöhten Nbgabesätze für die Mietzinsadgabe inj Wirksamkeit. Mit dem neu aufgelegten Formulare sind bi^ längstens ib. Mai!9S1 neu fatieren: t. Alle Wohnungen mit eurem Jadrcrn'.iete'ns von mehr als K 5000; 2. alle Geschäfts» lokale mit einem Jabresmiet^rus von mehr als L 80.000. flciserungcn zum Marterunn kömrcn auf demselben ForAtckare. mitangezeigt werden. Die Formularien srrrd bei de» magistvMch» Brzirksamtein «hLMrch. } ■ ' * Die Stratzenbah» am 1. Mar. Souutätz, dM 1. Mai (Siaa'sfnerLag) wird der Verkehr der Siraßenbahn ü«d' V,s Uhr uüchmlttsgs ab Ring' rmch dm Außenstreckrn Msgenommen. ' \ "4' ö Die heurige Maifeier. Die sopaldemokeatisch: Arbei'erschait Wiens wnd a» 1. Mai de« während des Krieges , un rrblredenrrr Prctteunärsch wieder veranstalten. Sie wird tte verrindaiter Stunde über die Ringstraße und Praterstraße m drr^ Prater ziehen. Die Florrdsdorfer Arbeiter werden eine gessndertri Maifeier abhalten. Ein falscher Itrlaffant. StA einig«? Zrü treibt Belrüger sem Unwesen, dcr auf dm Namrn der SpeditionSsirmal Caro L Jellrnek Schwindeleien verübt. Der Manu ist der was der Firma entlassene 31jährige Beamte Josef R e d v m a. ©e benützt sinne Kenntnis der Älwrckel und der Berhaltniffr. um UkiS gefäl-chken Frachtdeklarationrn von Firmen die noch aushssteu-e8- Frachtspesen angeblich sür dre Firma einzukassiereu. * Für Verbeffev««- des Perfvne«8«-sveu»eßgM Dem Bestreben der BundeStlseubahn angesichts der aedeffertns Kodlrnlage und de? kommenden Reffneit, de» BerfoneuzugS^ v'rkchr auszugestalten und zu verbesiepn, stellt sich alS großes Hindernis der stets wachsende Revaramsiand der WaggonS un« ffolöniotiven rysgearn. JnwlgsLesien ist des BundcsNmistenvm für Berleirr der Frage nähergetreten, eine» großer«» Anteil M den R t » a t 0 t n t 0 t b «i t c » der Priv » industrie wzuweiien. Zu diesem Zwecke findet herbe und Morgen eine Besprechung der interessierte« Faktor««! im Bundee-m «lfferium für Berkchr statt, zu der vm-gefler» tele-; grLvhisch die bezüglichen Fachmfereutcn derBundeSdahnhirM-»«« e «berufen wurden. Die Are'gabe dieser Fachreferenten ist eL, h*- sonders, den genauen Reparaimstand nach Zahl der Fährbetriebs mittel und Ärt der Reparaturen krstzustellen, um über daS A«8^ maß der Zuwnlung an die Privatindustrie schlüssig werde« M lötknen. Dvrlänffg soll sieb diese Zuweisung vorwiegrsd ««: öttf Waggons und urcht aus Lokomotiven eistreckeir. Jedenfalls um noch rechtzeitig einen Erfolg erzrelen zu können, dre schlenm-st^ Durchsühyrng der Aktion geböte« sei». ' in * Achtung vor eine« Schwindler. Sei emia« Zeit! trübt sich tut II. Best'! «n Manu herum, der zahlreichen Personen unter listige» Borwiegelungeu die heute auch einen nvmliasten Wert darstellenden Leder Handtaschen entlockt. D« Mann ver'pricht billige» Zucker, lockt die Lmte mit der Haud? taichc in den tt. Bezirk und nimmt ihnen vor Lurchhäuser« die Taicke ab, am mrl ihr Lurch de« zweiten AuSgang M «vschwinden. /s * A«sseplL«derte Hstelzim««». In emem HoÄ ntz!!.- Besirk, Slepbanresttaße. stiegen in den lrtztm Tage» zw« Mitcnde ab. dir sich als Kaufleute aus Amstertm ausgaden. Sis hasten schwere Äeffrkörbe mit. welche, wie es^sich später bera^ stellte, mit ZiegMc.nen gefüllt waren... Ms sie gestern früh daS Hst'el verließen, wurde festgestcllt. daß sie bereits die von ihnen dkwohnte» beiden Zttnmer gänzlich d>s auf die schwer en MAorlstüve Lüsgepliindcrt haüeu. Die Ziegelsteine leerten sie i» dev Zimmern aus. während sie dre Deute in drn Korden verpackte». <- (SchkaMm beim Zionist! Landeskomfteeför Oesterreich, (1,, Zirkusgasse SL und ln eilen Ortsgruppon und Be2irkssektione<w}

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