Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 795 (14.4.1921)
- Date
- 1921-04-14
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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Sette 8 Me«. DvMttsW Meser 44. AprV LM Är. 788 Jüdischer Sport i» Graz. Hakoah 1 gegen SUpti Ib (SBie») 0:3 (0:1). W e b-re ts kurz KerrätteL, fand am 2. Apr>l d.I. vor einer ,'weitaas?» d'öpstaen Zn ch>inermri'6L taS Veit viel de» Ree verr d?Z iMlerreidiifdjcn Master klulis ficfi*'« toe Graz r Hakoad stark. Die Ä'icucr konnien bn'onders im Vorspiel biurir olänzende Kombmcirivn gefallen, ab r ciuck das Hinterspiel venichti'tr erst» Hafts? ^brvchrarbeit Die Haloalr frfiüifl üch uhr brav, besovd rS zeichnete iich das Hirne-s ic! aus. welches die Hauptarbeit -u leisten M.°e. Ter^ lmle Bcr.!eid?ser E'.mg war der beste Mann im Felde; zatilrerchen An raffen des Genies mußte.er infolge Verl--tzrri'g inneß Va^tneis o t allciu sLanddcr?ten. Freri erqer tl im Tore wehrte za''!r>".eire Balle in sicherer Manie' ab. In.der Deckung itrt icrie Bürger di Mittelläufer. Ilnzulänolich wtr diesmal das Vor Pie! u\. weißem sich nur Adler und Freiberger! vortilhaff öenieikbar macken künntcn. Nach vsü'ommen'-offeneyn Evcle und beider cina^u yrfrrp/n Äug-mcn gelang es -den Wienern in der 44. Minute der ersten Halb'eit. einen Hnfö'0§3 treffet zu ei zielen. Nach £'citc:umdv:c! nicwte sich das bess/re Stchv rmvaen ynd die größere Nomine der Wiener etwas mehr: gebend nttb sre sonnten noch zwei Tore erzielen. Der verdiente - Ehr>"nrefftr der Grazer blieb infolge Schußpech ans. Eine bombirrisrts Haksah Man«schüft spielt am 34. d. M. m W ener-Ncustadc gegen den dortigerr Sportklub. Hakoah Schwirnmsetttio«. Leute Donnerstag. 7 Ute, Vollr.e-.san'm'ung tn Kluvhe m. Berte lrwq der Br eise für „Önrr durch Wie:r" und »Quer durch die alte Donau". Dir? AechtseKtioK der Grazer Hakoah veranstaltet, will WUÜ Wi uc* < v|5C Jir^UZlL?# VW die jnmien. Hakoahner dicicr Ceition an den Tag lege», sind ineressarite Kämpfe zu ei warten. Der bisbrrige Karren Vorverkauf läßt aus einem ausver'austen Saal schlichen. ’' _ Hsror. Freitaa, 5 Ufo Betsammlürig im Caft Drei lfaMrr. IX,- Alferstraße 34. ' BORO^ mstHiNmte moneben» era&uc^s 1QJO dB BOBO* WMULNWE VfMlffi NCm^D^ Ö2S2XISQWT Ttfephcs 179S& ' " »— " PöBteeincfcoato 634?3 ^ien, HM WSppItagerefrasse Nr. SS SPEEIAUTAT* Fj'sHr*a*i.’ Farbbänder Karbonn Waehsffgpierg Der Volkswirt. Eine Krone 1.75 Centimes Geck. In Zürich nonertr:! die osterrerchtsche Krone .... 1.75 Die 5iien. cicstrMvelte Krone . . 1.— die tschechische Krone 8.05 die Mar?.. . . SSS'/a Agram.410 Bukarest .......... 10 — Budaoest 3.15 Warschau ....... ,—.70 { 1.727s ms 13. April) ( 1.— am 12 ApÄ ( 7.SS, am 12 ( 9377a am 12 ( 4-10 am 12 ( 9.— am 18 ( 207*/a am 12. Apnl, (-.70 «rn 12. April! April) AM April WirLfchaftsALchrichte« aus ^alastiua. Dir palästinensische Häuserbaugesellscha^t „Haboneh" verkauft zurzeit aus vier Zimmern bestehende Häuser zum Preise von zirka 25.000 Schweizer Francs, wobei vrtz Zahlung. zur Halste beim Kant und zur anderen Hälfte »ach sechs Monaten zu erfolgen hat. . s" Das Landwirtschaftsdepartement der palästinensischen Regierung' hat mazedonische Tabakbauerrr zur Aebersredlung nLch Palästina veranlaßt, wo sie die erste» Tabakkultnötzst. anlsgen sollen. Da der Bo den . Palästinas sich für den Alih.au eines erstklassigen Tabaks außerordentlich eignet, da aDch viele .im Tabakfach erfahrene Juden aus Saloniki eingewandert sind und der Oberkommissär Samuel Finanzkreise für seihte! Pläne interessiert hat. so hofft man, baß in Palästina sowohl der. Tabakanbau wie auch die- Tabakfabrikation eine außerordentliche Entwicklung nehmen werden. '! Die palästinensische. Regierung hat an K r e b r t e n an -La n dw irte zunächst 145.000 ägyptische Pfund ver- ' ausgabt, die englische Militärverwaltung für denselben Zweck" 174.000 ägyptische Pfund insgesamt annähernd 320.000 ägyptische Pfund. _ Die errropSische Trockenwellr.; Die anhaltende Dürre und die vielfachen Nachtfröste v' Ursachen in den europäischen Ländern lebhafte Beunruhigung. Jugoslawien hat unvermittelt ein Ausfuhrverbot für- Getreide, Getreideprodukte und Futtertnittcl erlassen', eine Tati suche, welche unsere Hoffnungen aus das kominende Wirtschnfts-- jahr sehr beeinflussen wird.? Immerhin scheint aber ie\ veränderten Ernteaussichten und politischer Lag« die Wieder-- eröfsnung der Grenzen nicht ausgeschlossen. Ungarn hat bis zur neuen Ernte Mangel an Getreide und Mehl. T>ie Klagen über Dürre haben sich dort zu einer ungünstigen Beurteilüng der Ernteaussichten verdichtet. Rumänien, io» die Transvortmisere täglich und unheilbar schlimmer wirb, rlagi in gleicher Richtung. Die Tschecho-Slowake^, bereu- Vegetation weniger als in den südlicheren Gebieten fort-- gZchritien ist, hat ungenügenden Regen gehabt. Deutsche Land hatte etwas mllben Regen. Nordamerika hat sehr bcsr-.edigeude Aussichten, Argentinien, eine vorzügliche^ Ernte. Mcnr wird also auch im kommenden Wirtschaftsjahr aus A'.n^rika angewiesen sei«. Dr. Gcatz — Direkter der Pestee Kommerzialbank. Wir on> ^Bvrse" meldet, wird der ehemalige ungarische LiiU^nmiurst-r Dr. Gr ah Direktor der Pester Kommerzia!» bank. wird es erst verständlich, warum Dr. Gratz so rasch aus Len Diensten Horthys ausgesprungen ist. Die Bankdirektorstelle scheint wahrscheinlich einträglicher zu sein als der Posten eines Außenministers. Finanzminister Dr. Grimm reist «ach Lands«. Die «Börse" meldet In finanziellen Kreisen verlautet, daß sich Bündesminifter Dr. G r r m m in den nächsten Tagennach -London begeben werde, um.mit englischen Financiers wegen der Wiederaufforsiunq Oesterreichs z-u ^erhandeln. Im Zu° sammenhang damit ist auch das Gerücht aufgetaucht, daß die österreichische Regierung in oiner eingehendenan die Re° vcranonskommission und die Finanzsektion des Völkerbundes gerichteten Darstellung die bernralige Unmöglichkeit einer inneren Anleihe ausführlich begründet hat. Der ungarische Notenaustausch verschoben. Die »Unga« rische Rundschau" meldet: Wie die „Börse" von zuständiger Seite erfährt, beabsichtigt Finanzminister Dr. HegedüS, den Notenaustausch, den er ursprünglich auf den 1. Mai festgesetzt hnt, auf den 1. August zu verschieben, um den ohnehin. sehr erschütterten Markt vor. weiteren Venoicklungen zu bewahren. Kroatische EScomptebank, Agram. Der DerwaltungSrat hat beschlossen, in der am 28. April dieses JahreS stattftndenden Generalversammlung für das Geschäftsjahr 1920 eine Dividende von 17 Prozent ist gleich 68. jugoslawische Kronen (12 Prozent im Vorjahre) zu verteilen, ferner das Aktienkapital von Nominale 85 Millionen jugoslawiscl)en Kronen auf Nominale 200 Millionen jugoslawische Kronen zu erhöhen. Die neuen Aktien sollen den Aktionären in dem Verhältnis cmgeboten werden, dah auf je drei alte vier neue Aktien entfallen. Von den neuen Aktien sollen drei Stück ^gratis und die vierte zum Nominalbeträge von 400 jugoslawischen Kronen bezogen werden können. Auf.sämtliche neuen Aktien ist seitens der. Uebernehmer ein Spesenbeitrag von 20 jugoslawische» Kronen zu bezahlen. Nach Durckftihrung dieser Kapitalsoermehrung würde sich das Eigenvermögen, der Gesellschaft auf!200'Millionen jugoslawische Kronen an Kapital;-und auf {51/ Millionen jugoslawische Kronen an Reserve»' stellen.; Die wirtsrhaftlbchs Sickr-ation in Rußland. Polnische Mütter veröffentlichen, einen Bericht des Vorsitzenden des liche Sitrcetion Rußlarrds entnommen werden: Sowohl, der ÄusstaUö ist Kronstahi als. auch die Arbeiterunruhrn in Peters- ' bürg tragen einen spontanen Charakter'. Diesen Bewegungen fehlt jede Organisatioor und leitende. Idee. Deshalb werden sie auch den Sturz der Sowjctregiernng nicht zur Folge -haben. Es muß überhaupt darauf aufmerksam gemacht, werden, daß die Sowjetregieruirg gegenwärtig die einzige organisrerte M.acht in Rußford repräsentiert. Die Sowjetregierung be- . zeichnet «ls Ursache der Unruhen die Unzufriedenheit der Ärbcidermassen, hervorgeruse« durch den Mangel an Transportmittel« und Heizmaterial. Die für die Erhaltung des Betriebes in den weirigen Petersburger Fabriken versendeten Kohlen erreichen selten ihren Bestimmungsort, weil die Kohlen« zöge.von 'den Arbeitern .unterwegs gWlüit.be11.werben. So mußtmr auch die Wenigen -Petersburger Betriebe st i l l- «liegt werden. Der Rohstoffmcnrgel ist. eins weitere Ue- - fache' der vollständigen Lahmlegung aller industriellen Betriebe. Angesichts dieser Verhältnis^ ist dre'Aufrechter!)altirng wirtschaftlicher Beziehu««Ä. z« Rußland für längere Dauer ein ■SWtti der WrmöglichDit. Die UnzAfeiebenheit der Arbeiter- Massen muß sich infolgedessen nur noch steigern und es ist kaum zu erwarten, daß in absehbarer Zeit normale wirtschaftliche Verhältnisse emtreten wrrben. Bal«ts«d»rse. Dre fremden Zahlungsmittel erz'etten itn gestrigen Brrlehr n a m h a f t e S t e i g e r u n z e n bei recht lebhaften Umsätzen. Nachsiebend die ofstchllen Cchlußkurlr: . Amsterdam 21850.— Geld. 21950— Ware tgeaen IS.Dpul 20.650— Geld. 20.750.- Ware). Ägram 441.—, 445.— (4.4.— 418-'. Belgrad 1760.-, 1780.- (--.-. Belm 1003 —. 1005.— (944—, 650.—), Diüste! 46 5-, 4695 — (4430.-. 4470.-), Budapest 2^3--, 285.- (214 50. 21650). Bukarest 104 —. 1055 - (S8250.94?M.Cbristia«!a 10.325.—. 10.375.— 9625.—, 9675.--). K-penhaflen 11.575.—, 11.6'5.— 710.700—, 10.750.—), London 241).—, 2501.— (236 -2380.—), Mailand aK’' Triest 2915..-, 2935— (2720—, 2740.-), Rerv°Aork 635.-, 639.- (690.-. 594.—), PanZ 4480.—, 4?20.— (4300.—, 4340.—), Prag 879.—, 885.— (829.—. 835.—), Sofia 745.—.' 755—'(100.—J710.—), Stockholm (13.970.-. 14.cS0—). Warscha» -und Krakau 77.50, 7S50 (74.—.76.-), Zürich 10875.-, 10.^25.— (10325.—. 10 375.—), Dollarnoten «29 —, 633;- (584.—, 688.—), Bcloifchec Noten 4«20.-, 4660.- (4400.-, 444Ö.—), Bulgarische Koten 745.—. 754.— *675,—, 6-5.—).;DänffckirNolen 11475.-',! 1525— 10.600.-. 10;650.-),deutsche Mastnolsn 1007.-, 1018.- «947.-, 953.-), erlglische Note» 2470.—, 2490.— (234^.—. 2360.-), französische Nnen 4455.—. 4^95.— (4295.—. 4835—), hMndische Noten >21750.-. 21850.— <20.600.—. 20.700.—), italienische Noten 29 S.—. 8925.— (2717 50. 2787.50), miadgestewpelte jugoflawlsche Roten 1752.-. 1772.- (1642.-. 1662.—). nv'weglsche Noten —.-. —' (9525.—, SS7S.st7), voWche Marknoten 84.—, 86.— (79.—, 8t.—), Rnmanrsche Noten 1060.—, 1010.— (930—, '940.—). Russische (Rom.) 247 —, 258 — Schrbedckche Noten 14 52 ).-. 14.5"0.- (13-870.-, 13.980.-), .SchwmerNoten 10.825.-.10.875.-(10.300.-,10.850.— .lsckechvslowakrsche Noten 879.—, 885.— (830.-, 836.-). unganschr Noten 280.-,^'M.—' (210.-. 212.-'. Wredevausrmhmc frer deutsche« Ausfuhr «uch Pole«. Die .Meltwirtschafts-Zeilüstg" berichtet: In der Ausfuhr deutscher Erzeugnisse «ach Pvlim werden demnächst bedeutende Erleichterungen rintreten. Daß dies bisher nutzt geschehen war. ist vor allem aus Mästnahmen der polnischen Regierung zurückzuführen. Die 'polnische Regierung Hatte die Ausfuhr nach , Deutschland auch irt solchen Fallen erschwert, in denen der Bedarf ihres eigenen Landes gedeckd war, zum Beispiel Holz. Sie erhob unverhältnismäßig hohe Ausfuhrabgabeitz Fässer und Verpackungsmaterial, in denen Ware« aus Deutschland nach Polen geliefert wurden, wurde« a«S Pol«, nicht hwäusgelas'en.' Polen hßelt widerrechtlich 82.00« deutsche Eisenbahnwagen fest, ungerechnet diejenigen, die ihm nach dem Friedensvertrag znstehen,und gab bis in dtz letzte Zeit hinein auch die deutschen Brnnenfahrzeuge «ich; heraus, die im Jahre 1919 Lebensmittel nach Warschau be» fördert hatten. Vor allem aber erfüllte die polnische Re^ gierung-nicht ihre Lieserungsverpflichtungen aus' dem Rutschpolnischen^ Wirtschaftsabkommen vom 22. Oktober 1919 u'ntz erklärte das Abkommen i»; Parks einseitig und unter Außerachtlassung der vereinbarten Kündignngsabreden für annulliert. Dieses Vorgehen hatte zur Folge, daß weite deutsche Wirt-- fchgftsfteise im Abschluß von Verkäufen nach Polen Zurück-« Haltung üben mußten. Da Polen auf deutsche Waren be« sonders aug-eivresen ist, steht zu erwarten, baß hie Auösuh» nach Polen schnell eine Belebung erfährt. /-'Veber ^..Einschreite« der äammleti für Handel, Gewerbe und Industrie hat sich die Leitung d« deutsch«: Paßstelle in Wien bereit erklärt, den geschäftlich Reismcken, welche' von der zustänbigen österreichischen Kammer, fite. Hastdel,' .'Gewerbe - .tmb. Jüdustrie^ ynpfvhle« sind, Dauev-i Visa für die Zeit von drei Monaten zu erteilen. BiShmj war'zur Erlangung.eines solchen BifumS die EmpsehlAAg rineq deutschen Handelskammer erforderlich. .;! 1 NrsprungszertifikatL für Sendungen irrch EÄgümch. Exportabteilung der niederösterreichtfchen Kammer für Handehj Geiverbo rrnd Industrie teilt mit, daß für Sendungen, die*fü« England bestimmt 'sind, Ursprungszertifikat« berzubringe« sind. Zur Erlangung des Ursprungsvermerkes! ist die Beibringung der. Originalfakturä des Erzeugers (nichtdes Versenders) notwendig^ Auf der Faktura selbst muß. von der Partei en^ weder , in englisch«: oder 'in deutscher' Sprache oin -VermeÄ über den österreichischen Ursprung der Mare angebracht sefo Die^ so auSgestattele und eigenhändig unterschriebene Kaktirra ist unter Drischluß von. zwÄ ^sleichlauiknden Ursprungs^ zertijikaterr - beim dntzlischen-"'Kpns4üat,.i '-Wre«/ 3- .-BezirL Jaequingasfe PI (Bureauzeit von- 10 bis 1 Uhr)- ein-! zureichen. Dort wird das provisorische UrsprungszertisÄat! gegen. ErlageUrer Gebühr von ,5 Schilling in englische? Währung unterfertigt. Eiin Exemplar verbleibt beim engli-- schen Konsulat, das andere Exemplar wird der Partei mit der eingereichten,Originalfaktura zurückgestellt. Du Formulare für die Ursprungszertifikate sind ber der Kammer für Hande^. Gewerbe, und Industrie, Hochparterre, erhältlich. , Desthilstsa»fficht. Vom Wierrer Handelsgrricht wurde bei! der^ Firma F. A. Engel, Großhandelsbetrieb, 1. Bezirk, JasoMirgottstraße 5, auf eigenen Antrag die GeWäftsaufsicht angearbnet und Wilhelm K r a us, beeideter Warenseusal, Wien, 9. Bezirk, Währingerftraß« fr—8, als Aufsichtsperson bestellt, MsglrichAdrstS'igurrg. Der zwischen der Firma „Austria^ Baugesellschaft m. b. H. in Wien, 7. Bezirk, Neuftiftgassiq Nr. llö cr, und ihren Gläubigern angestrebte Ausgleich erlangtedie, gesetzliche Majorität und wurde vom Wiener Handelsgericht als Ausgleichsgericht bestätigt. Dre Gläubigern erhalten eine Quote von 30 Prozent. r . } DSrsfäs la»I,wirtsch«ftlkch« Prodvki«. Auf die Entwicklung der Saaten wirkt das an« bauern b tr oüene, nur in vereinzelten Produktionsgebieten! durch leichte Regen unterbrochene Wetter ungünftig. .Dies,- brückt'auch auf den Geschäftsverkehr. . Kausinteresfe für Hafer und andere Futterstoffe ist wohl vorhanden, doch mangelt es an geeigneten Angebote« hierin wie auch rn Ersatzstoffen.' TransitmaiZ ist etwas billiger erhättlßch, doch auch darin: konnten trotz Entgegenkonimens der Eig»«r Line Umsätze erzielt werben. Für Sämereien ist die Saison schsn zrr weit vorgeschritten. >! . . .; Wirser BSrfe. ttn«w<&ht der Besserung unter« Krone i« Zürich verschrle die gest'ige Bö,se m fester Haltung. D>e Kurse der führ ende« Kul'ssenwertr erzielten gegen den temvemrldeten Stand durchwegs Steioerunge«, hcrvorgeruf'» durch grönrie DeckungStünfe seitens der Konlermme. Günstigen E nlluß anf die Tendenz des Marktes übten auch die Aufwärtsbew-anngen der Devrsen und Biluten» Im Vordergründe des Interesses standen Südbabnwerte. Staats-- vabn- und Älpine-Lkuen. Unganschr Kreditaknen gewänne» K 500 mit Nücksicht auf das Dementi h nstckr'lich der in Brr» brrttung g/wesene« Gerüchte von emrr Insolvenz »n Dudwrst. Es war nicht zu verkennen, daß die Nervosi'ät. welche seit ein-get?' Tagen vortznrschend war, geschwunden »st. Fm Schlanken warm wodb noch ewigemäßige Rückgänge zu verzeichnen, doch üb-rwog auch dort d»e Kau'lust und wies die Medrzahl der Effekteyl' Besserungen aus. Gegen Schluß trat in der Kullfse infolge von neuerlichen größeren Deckungskäufe» . eine krä'ssge ÄuswältS-» bewegung zutage. So.stiege« gepen den Schlußlurs Süddah«-» PrwritÜte» von lL 3l 60 aus 382V. Alpine vo» L «930 a»s 710s)^nnd Etaarsbahn von K 4840 aus 5040. Auf dem Kevte«-. mmkr wäre« die ötte,reichischen Titres etwas billiger erdäUlich, dagegen «ngar.sche: Renten tzöb« grhaltrrr. Im ühr>ge« verwrism' wir auf nachstehende Schlußkurse: ' A«d»L«ftzsU«rev«ey«««-<«« Astgememe Ba«aesel schaff 18'5 - SS.—). Un,««da» ISSb - (ff-145.-) Me Baugesellschaff 1805 — (+ 55.—), Königsdvser Zement 6500.— (ff- 450 -).Prr!mooser Zemeni 4600 —(— 100.—V WienerdttM tztegrl 8150 - (ff- 350 —), Liesinger Brauerei §995.— (ff- 95.—)/ Sarajevo 4880 - (—150.—), Aussig Lhem. 11.800.— <4- 200.—^ Brosche SpirrtuS —(— —Larbonmdvw 582).—! (ff- 240.-), Llothtldr 5350.— (ff 250.-\ «. E. G. Unis» Elestr. 1990— (ff- 90.-). Berelmate Elektrische 2SM.- (— Sirme»S Schuckerl 2084 — (ff 173 —), Mvr« 6980.— <ff 120.-^ Berg- und Hüttenwerke 11400.—(ffsvl).—), Austria Email Sono^-l <ff- 600.—), Eghdier 90b0.- tff 1120.—). EaMelder 3760.— - 5.—). Kelten L Gmllea««r6S80.— (ff 180.-), Gre»aiy Eisen ('000.— (ff- 3( 0.—), Hutter & Schrank SM),— (— —.—L Krupp «..G. 1810.- ff S5.—>. Poldthükte 5200.- ff »I0.-j. Prager Eisen 13.356.— (— 4M.—v Rimamuran- 4910.— -Skodawerke 3210 - (ff lSv.-), Wassentadrst 3000.— «ff 15. -), Brürer Kobleu 8öv0.- (— (Staut* CzaSzvarrr 4(00.- (ff 150.-), Rordrm«. Kohlen 3650,- tentfr T I Der 12. Kongress ist einberufen! Werbet für den Schekel! Stärket die osteri reichische Delegation auf dem Kongress I (Sc%3ira bfiüu LBKWAW »f^fHüT «r H».2W«W»,N Q Q