Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 794 (13.4.1921)
- Date
- 1921-04-13
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 8 Wien, MAwoch Me»« Morgenzektnng _ 13. April 1921_Rr. 784 Provi'.lZ- Frankreich' war durch' Herrn Kurt Lessen vertreten, cs war das im Grunde philtstrvse Frankreich. Der starke Beifall rief Frau Duricux und 'Sgettn- Be re gi itnmer und immer wieder vor die Rampe. 8. 8. Airs den Theatern. Irr der S; a a l § o p e r gelangt morgen, Donnerstag, »Fidel: o" zur Aufführung. Beginn 7 Uhr.. Im B u r g t f) c o t e r ceht morgen, DomierZlag, ,E ru i l i a G n \ o 11 i" in Beomrr 7 Uhr. Im D e u t f dj c n BolkStheatx r wird morgen. OonuerSlaa, „Die Zeit wird f'oitim üii" gegeben. Auing 7 Uhr. In der B o l k § o v.? r geht heute, Mittwoch, „D e r Hi g e n nerb a r o n", mit den Damen Ranha», Salinger, 'Semkmcki, Heil'ein und den Herren .Fnsclilkr, Rittersherm a!s Gast, Mainau, Mmtowskv und Peters, in Szene. Dirigent Herr Dr« Kaiser. Für das jüdische Nationalmnseum. In Paris bat sich ein Komitee aus hervolragtNden Schriftstellern . uitb Künstlern gebildet, das sich den Iw-.'ck gesetzt bat, Kunstwerke für das jüdische Rationalmnscum in Iennalcm zu sammeln. Diese Werke sollen alljährlich vor ihres Absendung im Louvre ausgestellt werden. Wettbewerb für Werks der Kleinplastik. Das Preisgericht über den von der Gemeinde Wien veranstalteten Äettbrwerb für Werke der Klernplastik bat die fünf ausg'setztrn Preise folgenden Künstlern znerkannt: Michael Drob'rl (Bachantm), Anton Endstorfer «Frühlingslied), Alfred Hosmann <Marmor), Jüan; Serert (Hundertstes Frühlinglied) und Heinrich Zita lUnsere Je t). Ausstsvung Döblinger Künstler. Eine zwanglose ^Bereinigung D ö b l i n g e r M o 1 e v und Bildhauer wird in den Tagen vom 5. bis 17. Mai in den Räumen der D ö b.l i n g e r Realschule eine, Ausstellung veranstalten. Ein rühxjges Komitee, an dessen Soitze Herr Beürksvorsteher S e l e s k o w r j s ch steht, bemüht sich um die Vorbereitungen. Dem Komrtee gehören an: Der Präsident der Staatsthearer- Verwaltung B e U e r, der Chef des Ausstatlnngswesens der Stawslheater Maler W i l k e, der Altmeister der Landschafter Professor Hlavacrk, die Maler Not Hang und L e i i n e r und Bildbaner F r i e d l. Dre Einsendung der . Werke kann von: SO, d. M. bis 2. Mar erfolgen. Oberst Hermann von der Anklage des Gs.Ltenrrrorvss frergesPrvchen. Triest, 12. April. Vor dem hiesigen Schwurgericht hatte sich der ehemalige Oberst der österreichisch-ungarischen Armee Friedrich Neimänn aus Laibach unter'der Anklage des ^^rienmordes zu verantworten. Der Fall hatte seinerzeit großes Aufsehen erregt. Oberst Reimann, der seinerzeit Lehm'-r an der Kcrdsttenschmle in Wiener-Neustadt wqr und über chm Vermögen von einer Million Kronen verfügte, hasteim Jahre 1913 die Wiener Nusiklehrerin Jda Geißler kennen gelernt und heiratete sie im Jahre 1619, worauf er mit seiner Frau und deren unhelichen Tochter Dorothea nach Triest übersisdelie. Da-er sein Vermögen in oster- - reichischen Kriegsanleihen angelegt hatte und dieses von der österreichischen Negierung sequestriert worden war, ging eS der Familie in Triest sehr schlecht. Me- Frau suchte als Kino- - Operateuren Verdienst, doch genügte dies nicht, um hievon leben zu können. Nach Angabe des Obersten Reimann sollen er und seine Frau den Entschluß. gefaßt haben, gemeinsam freiwillig aus dem Leben zu scheiden. Tatsache ist, , daß bk Nachbarschaft eines - Tages. die Frau mit durchichnittenem Halse tot auf dem Boden des Zimmers fand. Der . Oberst lag im Bette, aus zahlreichen Wunden blutend. Nach den Feststellungen der Kriminalpolizei soll Reimann die Frau gtötet haben. Reimann behauptete jedoch, die Frau babe sich selbst getötet und er habe sich dann selbst verletzt. Die Geschwornen -schenkten der Verantwortung deS Angeboten Glauben und verneinten die Schuldfrage auf Mach, "aauf der Gerichtshof Reumann von der Anklage freisprach. Dis „zermürbte" Mitte lftärrdlerm. Zu dem Juwelier Bernhard Gut in ayn kam vor einiger Zeit eine Frau und bot ihm mehrere SiWexbestecke und S'.lberlösfel zum Kaufe an, für die Gutmann den angemessenen- Preis bezahlte. In der Folge stellte es sich heraus,, daß die Gegenstände von einem Diebstahl herrührten. Da sich Gutmann weder nach der Provenienz der Wertgegenstände noch nach der Person erkundigt hatte,, wurde gegen ihn wegen bedenklichen Ankaufes das Strafverfahren eingeleitet. In der von dem Strafrichter des Bezirksgerichtes Favoriten Dr. Schandorfer stattgehabten Verhandlung rechtfertigte der Angeklagte sein Vorgehen damit, daß er der festen Meinung war, eine Frau aus .dem „zermürbten" Mittelstände vor sich zu sehen, die aus Not ihren letzten Besitz veräußerte. Cs sei nämlich notorisch, daß tausende, dem Mittelstand angehHrige Personen zu diesem letzten Mittel greifen, um sich vyx dem Aeußersten zu bewahren. Solche Personen sind sehr verlegen und wollen nicht gerne ausge- 'ragr sein. Es sei für sie eine Marter,, wenn man mit ihnen sozusagen ein Protokoll aufnehine. Die Frau machte den denkbar besten Eindruck, so daß er aus Takt jede Frage unterließ.,--Der .Richter schenkte dieser Verantwortung, vollen Glauben und fällte, indem er sie würdigte, einen Freispruch, wogegen der staatsauwaltschaftliche Funktionär die Berufung amneldote. Beamte.der- GrdZMeAe aU SchlsichhärMer mit Petroleum. Das LlrugZwucheramt bat tm Anfang vorigen Jahres nach eingehenden Erhebungen fcstgestrllt. daß durch Beamte der Erdölftelle, ein Hilfsamt des Staatsamtes siir Uebergangswürsckast, das rayoglertes Petroleum zu verteilen bat, Hunderte von Fässern Petroleum in den Schleichhandel gelangt seien. Als Schuldige wurden der Beamte der Erdölstelle Bsttor Müllner. der seither flüchtig ist, ferner die Be'.Unionen Paula S ch o ltes und die Schwester de3 Müllner Frau Marie R e z w e d a gusgesorscht. Als Vermittler und Agenten warm Per Bruder des flüchtigen Mstllncr. Julius Müll n e r, ml cm anderer Agent, Otto Burkhard, tätig. Die ScholteS gestand, daß sie im Winter von 1919 bis 19^0 monatelang, verleitet von ihrem Vorgesetzten Müllner, über das Kontingent Vorranges Petroleum, an verschiedene Abgabestellen zu hoben Preisen geliefert habe. Im E'NverstÜnduis war die Kontrollor in Nezweda, während Julius Müllner und Otto Burkhard die Abnehmer ausfindig machten. Das Petroleum, das damals einen Rayoniernngspreis von etwa K 11 per Kilogramm hatte, wurde um K 21 brs K 26 verkauft. Von dem Mehrerlös erhielten, die beteiligten ihren Anteil. Nach durckgesührtem Beweisversahren. erkannte der Einzelrichter, daß die Angeklagten von der Urkundenfälschung und von dem Mißbrauch der Amtsgewalt freigesprochen werden, werk die Erdölftelle kein'e Behörde sei und nur den vorn Staatsaml ernannten Direktoren Amtscharakter zukvmme, während die übrigen Beamten als Privatangestellle angesehen werden müssen, verurteilte jedoch wegen Kettenhandels Paula Schottes zq f ü n f M o n a t e n strengen Arrests und K 10.'.00 Geldstrafe, Julius Müllner m v i er M o n a t e n strengen Arrests und K öi .OOO Geldstrafe. Morre N e,z w e d g zu zwei M o n a t e n und L 5000 Geldstrafe, Otto B st r k.h a r d zu ' ein e m M o n a t strengen Arrests und K. 2f00 Geldstrafe. Das Verfahren gegen den flüchtigen Hanptbeschuld'gten Viktor M ü l l n e r wurde a u s g e s ch i e d e n. Die Verurteilten meldeten die Berufung an. O o n n s r s t a 8 den. 14. d. M., 7 Uhr abends, Sprichfc Abgeordneter StrSekssr im grossen Saale der Bezirks Vertretung für den Yl. Gemeindebezirk, VI«, AmefflSngsSrasse 6, über »Die gegenwärtige politische Lage des Zionismus“. Juden und Jüdinnen, erscheinet zahlreich! sis Zionistische Sektion fir die MtlliM Sezltke Meer. Schattiurne» des Makkahr I, Wien. Anser ältester und größter Turnverein trat Samstag mit seinem, diesjährigen Schauturnen vor die Orffentlichkeit. Es war wieder, wie nicht anders zu erwarten, eine. sorgsältigvorbereitete und aut gelungene Veranstaltung. Gegen das Vorjahr konnte man in allen Abteisimgen einen ganz bedeutenden turnerischen Fortschritt ksnstätieren. Insbesondere die Damenabteilnng, die auch numerisch ^kolostal gewachsen ist, leistete gqnz Hervorragendes; die Damensouderriege am Barren wartete mit fast akrobatrschen Uebungen auf. Gleich gut ausgebUdet die Zöglingsabteilung, wo die Besten schwierige Uebungen gm Hochrech zeigten. Von der Hei renabteisung sind die exakten bis zur Oberstufe gesteigerten Uebungen am Hochreck, die stramme Alteherrenriege am Barrcy, sowie die Sprungriege, die die Entwicklung der Sprungtechnik sowie alle Arten deS Springms vorführte, zu erwähmn.! Den Höhepunkt der Veranstaltung bildete ein Keuleumgen, der von acht Damm und acht Herren in wunderschönen, rythmischen Bewegungen ausgeführt wurde. Kraftvolle Stellungen, von de» Herren ausgesührt, im Gegensatz dazu der anmutige Tanzschritt der ^)ameu, bildeten im Verein mit dem zum Donauwellenwalzer taftmäßig dmchgesührtrn Keulenschwingen ein harmonisches Ganzes. Die Freiübungen dev Herren- und Dcnnenadteilungen als Ahschlnß klappten gleichfalls vorzüglich. Herm Emst Popper, hem um das Aufblühen des Mattabi hochverdimtm Tnrnwart, der auch dieses Schauturnen in mustergültiger Weise vorbereitete, wurde von der Leitung» des Vereines und dev Mltgüedschast zum Zerchen des Dankes und dex Anerkennung eine prachtvolle Statue überreicht. _ y* Scheuer disqualifiziert! Mehr als vier Wochen hat der Fußball-Verband dazü gebraucht, um den im Wacker?Sviel erfolgten Ausschluß Schmers zu ahnden. Der Hakoah-Berteidiger wurde auf vier Wochen disqualifiziert. Der gleiche Strafe ereilte. Pollak. Die Hakoah hat gegen die Führung des Berfahrevs «ud die Bestrafung überhaupt Protest eingelmt. Die sonntägigen Meisterschäftsspiele, Am Sonntag finden folgende Meifferschastsspikle statt: Hakoah—W> A. F. (Floridsdorf). Amateure—Rapid (Simmering), W. A. C.— Sportklub (Prater), Wacker-F. A. C. (Mrrdlmg), Hertha— Rudolfshügel (Favoriten), Vienna-Admira (Hütieldorf). Hakoah—W. A. F. Der Vorverkauf zu diesem Meisterschastssp,el hat heute an den üblichen Stellen begonnen. LLndersiriel Oesterreich—Ungarn am 24. ApriL Dev Vorverkauf wird Freitag den 18. Avril eröffnet. Das Publikum wird srhyn uu c-genrn Interesse und zur wstiseip möglichen Verhinderung der Agiotage ersucht, sich sofort . den nvLwendigeu Karten zu versehen. s' Hazair-SL-mm-rs-orf 1:1 (1:1). In diese«! Meisterschaftsspiel mußte Hazair, mit Ersatzleuten aniretenb, -ich den körperlich bedeutend überseaenen und sehr derb spielendm Gegner einen Punkt abgebep. Die Blau-Weißm vergaben unteg sehr vielen Chancen auch einen Elfmeterstoß. Zunächst ist Laufep sürHazaw erfolgreich. Zwanzig Mmuten spister gleicht Stammers« darf auS. Alle Versuche- Halzairs, dem siegbringenden Treffer rch erzielen, - scheitern. DrrrK . bt.c pu§erft unfern Spielweife her G?gner werden die meisscn Lmte verletzt. Durch diese Urnständf bepmifirgt, sind die Stammersdorfer gegen Schluß mehr »m Am' griff, ohne jedych das Resultat ändern zu konpen. Schiedsrichter^ Aauulwald. Hazair. spielte iy folgender Aufstellung: Gleich; Seipler, Stcrnmanu; Brandstetter, KftiN, Rmdler: Schlesinger. Futlerws t, Ehreufrennd. Lauser, Selzcr. Die Reserve spielte gegen Biktoxia XXI,, 111. 2:2, d'.e dritte Mannschaft gegm Viktoria Jungmannschaft 0: Beim Makftabi I, Wien, sind viele Turnbrüder ans dem Osten tätrg. Man konnte beim Schauturnen die gute« Leistungen dieser Tnrnbrüder, die ganz ungeübt eingetreteu waren, bewundern, wobei in der ersten Herrenriege Nusienbaum mit prachtvoll auSgekührten Riesenfelgen sowie Echtmann und Paezie- -wicz direkte Gipfelleistungen boten. Unsere Vorturner habm Hwwackere Arbeit geleistet. Hakoah, Leichtathletik. Sämtliche Leichtathleten habe» heute, Mittwoch, und Freitag mverlässig beim Training zu er» scheinen.- Besprechung wegen des Propagandalaufens am komme«- dm Sonntag. DaS interne Meeting des S. C. Hakoah. welches ffo? den 16. d. Mangesetzt war, wird verschoben. Der Volkswirt. Eiree Krone «*1.72ys Centimes Geld, Neuerliche Besserung unserer Krone. ' In Zürich notierte: die österreichische Krone .... 1.72'/, ( 1.677a am 11. April) die Derr. gestempelte Krone . , 1.— ( 1.— am 11. Avrif) die tschechische Krone ..... 7.95 ( 7.95 am 11. April) die Mark .......... 9.377, ( 940 am 11. Avril) Agram.. . . V. .410 ( 410 am 11. April) Bukarest .......... 9 — ( 8.60 am 11. April) Budapest .. 2.077, ( 2.— am 11. Aprfi) Marschau ..—.70 (—.70 «m 11. Apriy Genossenschaftsbanken in Amerika. An den Vereinigten Staaten hat in den letzte«! ^Jahren eine stärke Bewegung zur Gründung genossen-, sch astlicher Kreditbanken, (man nennt sie dort „Credit-, nmons) eingesetzt. Pis zum Jahre 1S09 gab es in den Vereinigten Staaten kein Gesetz, nm die Existenz! der Creditnnions zu schützen oder rechtlich zu fundieren. Erst damals hat die Legislative von Massachusets das; Gesetz über die „Inkorporation nnd Verwaltung von Credittrnions" beschlossen. Seither beginnt die langsam« Verbreitung der Creditunions und die Einführnng ähnlicher Gesetze für ihre Existenz in den übrigen Staaten. Heute haben allerdings noch 39 Staaten keine Gesetzbestimmungen für Kreditgenossenschaften, solche bestehen nur in den Staaten Massachusets, Texas, New-Pork, Nord- und Südkarvltna und Rwad Island. Bis zum Oktober 1910 gab es im Staate Massai chusets bloß eine Creditunion. Im Jahre 1919 bestanden bereits 60 genossenschaftliche Kreditbanken mtf einem Kapital von fast 3,6 Millionen Dollar, tvelche Darlehen an 7782 Personen gegebnen haben. Ihr« Tätigkeit hat im Staate Massachusets die Wucherer^ welche kleine Darlehen gaben (in Boston allein gab es.vor der Errichtung der ersten Creditunion ihrer? etwa 300), fast gänzlich lahmgelegl. i Lebhafte Fortschritte machen die Cvebitunious int Staate Nem-Aork, wo es im Jahre 1919 sieben solchs Institute mit eigenem Kapital von 1,153.605 Dollar gab, welche an ihre Mitglieder Anleihen von nahezu einer Mllion Dollar gewährte«. Im folgenden Jahre wurden 16 genossenschaftliche Kreditbanken neu errichtet- Ihr eigenes Kapital vermehrte sich um 100 Prozent. In Nordkavolina, wo das Gesetz über die Credit unions seit 1915 besteht, gab es im Jahre 1919 unter den Farmern 34 genossenschaftliche Kreditbanken mit einem eigenen Kapital von etwa 80.000 Dollar. Sie befassen sich nicht bloß mit der Därlehensgewährung <w ihre Mitglieder, sondern auch mit Kauf und B«rkauK verschiedener Produkte für die'' Mitglieder. Außerdem gibt es in den Vereinigten Staaten eine»! besonderen Typus von Volksbanken, nämlich di« „Building and Loan Assoeiations". Während di« übrigen Volkshanken sich' mit der Kreditbeschaffung für die Mitglieder befassen, beschäftigen sich die amerikanischen Building and Loan Associations danlit, ihren Mtgliedern die Mittel zum Kauf eigener Häuser zu besorgen. Nach den' Berichten des Arbeitsdepartements gibt es in LI Staaten der Union etwa 6350. ■PB Nur eine machtvolle zionistische $ Organisation kann ihre Aufgabe erfüllen! et D 476! Traget bei zum Parteifonds! Cßetfri» Zionistische UufcsJuuiillMliftr.QM.tarraic.lt, U. Zirkusnasse 33)