Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 790 (9.4.1921)
- Date
- 1921-04-09
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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«eve S We», Samstag Me«er MorserrzettAng 4. April 1921;»f. 790 Oesterreich—Schwede«. Da- Sfinfccrwettfyiel Oesterreich mw Schweden wird im Juli des heurigen Jahres in Schwrden wiederholr. HochschSlermeisterschafterr. Die Meisterschaft wird heute lortaesetzt. Folgmde Gegner Irenen sich gegenüber: Katholisch- Zmtsche Hochschüler—Judäa (Hertha-Platz, X., Onellmüraße); <Lrmmennl,-A. M. A. (Simmeringer-Platz): Rudoltshügel— Liberias (Rudolfshügel-Platz). Das interessanteste Treffen dürste am Hertha-Platz Kallfinden. Hier treten sich die ältesten und spielftärkstcn akademischen Svortiickiiutionen Wiens gegenüber. Es ist ein schönes ÄnV faires Gviel zv erwarten, dessen Ausgang nicht voraus'nsehen ,st. Schiedsrichter Kellner'Kellmg. — Jndäa tritt rn folgender Ausstelling an. 1. Mannschaft: Kauvy; Mandl, Morgenstern: Kleinmann, Spira. Flesch: Lantner, Schwarz, Mahler. Fisch, Freimann. — 11. Mannschaft: Nebeu- '4U; Jcl'uner, Ungar; Lichrblau, Ullmann, Rancher; Mar, Warkauy. Slutzky, Jokl, Erdtracht. Ersatz: Großaug. . Hastoah (H o ck r y s e k t i o n>. Sonntag Meisterschaftssvltt gegen Amateure (Wr. Hockeyklub) am Amateur-Platz m Oorv-St. Beit. Reserven 3/*9 Uhr: Langer; Grünseld, Koch; Heller. H. Neumann. Wiener; H. Klimt, Spitzer. Wenaraf, B. Nmmaun, Wiener. Ersatz: Diamant, Wald. — Erste '/.U Uhr: Blitz; Kaufmann, Weil; Nossig I, Wemwurm, Naschltz; Kars, Landy, Kurzmaun, Nossig H, Rosenfcld. Hazarr. Heute um 2 und 2 Uhr nachmittag- Wettspiele der Jung- und Reservemannschaft auf dem Viktoria XXl-Platz (Linie 32, Auto» Slörckgaffe). Abends 7 Uhr Vollvrrsarnmlung r» Klubbenn, I.. Biberstraße 10 (Cafö Postspariaffe'. Nachher Lertungssitzrmg. Sonntag Meisterschaftsspiel gegen Stammersdorf auf dem Birtori» XXl-Platz. Beginn Vs 11 Uhr. SporLL'Nb Gideon. Heute, 8 Uhr, Spielerversaunnlung und Mcnnschaftsaufsicllung im Cafö Weber, U.,-Obere Donau-- straße 37. . Sportdlnb Kadima. Sonntag Len 10. d: M.. t2 Uhr. Meisterschaftsspiel gegen Frem am Gcrsthofcrplatz. —. Vs10 Uhr .vormittags Wettspiel der Reserve gegen J.A.E. am Ottakringerplatz. — Sonntag den 9. d. M.. '/-L Uhr nachmittags, Wettspiel -der Kadima Senioren gegen Biktorra XXl Senioren am Biktoria- Platz. ’ ' Rnnbspiel am Donaustäbter-Platz. Sportklub Hasmonea teilt mit, dag das «Jüdische Sportfest", an welchem Hakoah, Lechawer, Akademische Sportsektion Judäa, Veritas und Hasnronea teilnrhmen, nicht, wie irrtümlich gemeldet, am 'Ä. aini) 24., sondern am 23. und 30. d. M. stattfindet. Außer Konkurrenz spielt Ahawath Zion gegen eine kombinierte Has- «vrnea-Mannschaft, monatlich gemacht werden, die neue Skala mit 1. Mar zur Anwendung gelangen soll. Bundesminister Dr. G? 1 inm bemerkte, die Regie« rung sei auf baS peinlichste überrascht gewesen, als sie erfuhr, daß sich die Parteien dahin geeinigt haben, den Antrag einzubringen. Sie Hütte erwartet, daß gerade die Mitglieder deS Finanzausschusses in voller Erkenntnis der momentanen Situation der Staatswkrttschüft alles daransetzen werden, um zunächst die von der Negierung eingebrachten finanzpolitische« Gesetze zu erledigen. Die Regierung könne in diesem Antrag keineswegs einen Weg erblicken, der zur Sanierung unserer Finanzen führt, und bittet daher den Ausschuß, daß er die Beschlußfassung über diese Gesetze als den letzten Dchrltt auf diesem Gebiete betrachte. Es sei eine mehr als starke Zumutung an die Berantwortlichkeit einer Regierung, jetzt auf einen großen Teil wenn auch nicht prölirninierter Mehreinnahmen zu verzichten, die aus der Geldentwertung entstehen. Die Argumentation, die dem Antrag zugrunde liege, sei wohl richtig, die Regierung hätte sich aber nie entschlossen, ihn in der heuttgen finanziellen Lage in dieser Form zu vertreten. Wenn die Regierung unter dem Drucke der Parteien dem Antrag zustimme, so sei der Umstand mitbestimmend, daß alles vermieden werde» müsse, was in dem neueiugesührten System des Steuerabzuges eine Entgleisung herbeiführen könnte. Auch dürfte» unter den heutigen Verhältnissen die Ansprüche an die SteuorwiÜigkeit der Bevölkerung nicht allzu hoch gespannt werde«, um nicht die Handhabe zu biete«, das gerade. Gegenteil deS angestrebten Zweckes, nämlich die Verbreitung der Steuerunmoral, eintrete. Der Minister erklärt schließlich, die Negierung stimme dem Antrag, wenn auch mit schwerem Herzen zn, er bitte aber, die Abgeordneten mögen der Negierung auf anderen Gebieten entgegenkommen, speziell in Fragen, die wahrscheinlich schon in nächster Zeit in größerem Umfang aktuell werden würden. Bei der Abstimmung wurde das Gesetz vom Ausschuß unverändert angenommen. I. A. C. Heute, 8 Uhr, Spiolerversammlung im Cafe Huchenbürg, 9. Bezirk, Älsr^traße. Sonntag 4 Uhr Meisterschaftswettspixl gegen Pretoria (Ottakringer-Platz). Nachher gemeinsamer Ausflug nach Hütteldorf. — Alle Mitglieder, die in der «Alten Herren-Mannschaft" zu spielen beabsichtigen, mögen dies dem Kassier F. Fürst melden. — Wochenprogramm des I. A. C. Klnbleitung: Dienstag, 8 Uhr, wichtige Sitzung im Cafe Baldiahof, 16. Bezirk, Otiakringersrraße 102. Fußball: Dienstag Training ab 5 Uhr, nur für die L.-Mannschaft. Mittwoch von 2 bis halb 5 Uhr für die. Schülermannschaft, nachher für alle anderen Spieler (Ottakringer-Platz). Leichtathletik: Training Mittwoch ab 5 Uhr auf dem Ottakringer-Platz.) Schwerathletik: Training Freitag präzise 7 Uhr rm Gasthaus Weidringer, 16. Bezirk, Neulerchenselderstrße 92. Der VolksViet. Girre Krorre ^1.47v2 Centimes Geld. Rückgang drr Krone. I» Zürich notierte: die österreichische Krone ..... 1.47'/. 1.5*4 m\ 7. April) dir osterr. gestempelte Krone .... —.97 (—.96 am 7. April die tschechische Krone . . 7.80 ( 7.85 am 7, April) die Mar? ...».3.32'/. ( 9 35 am .7. April Agram . . ...» . .r?. . . 4 05 ( 4.07'/, am 7. April' Bukarest ............ 8.40 ( 8.35 atu 7. April Budapest . . . . . . .... . . 8.02 ( 2.15 am 7. April» Warschau ........... —.71 (—.72'/. am 7. April) Abänderung -er PersonaleiulwMmensteuer. Beginn ab 1. Mai. Im Finanzausschuß haben gestern Abgeordneten Dr.i Danneberg, Dr. Gürtler und Dr. Waber im Nomen sämtlicher Parteien die vor kurzem vom Kreisarbeiterrat geforderte Novellierung des Einkommensteuergesetzes in Form eines gemeinsamen Initiativantrages vor gelegt, der die folgende Skala anfstrllt: '1 ■: ■ : 2 3 1: . . 8 ö .. Einkommen . Einkommen von bis Steuer von bis Steuer mehr als emschl. in mehr als einschl. in, w Kronen Kronen Kronen Krone« 1. 30.000 40.000 468 28. 240.000 250.000 18.772 3. 40.000 50.000 728 23.. 250.000 260 O0O 2Ö.2Ö0 r. 50.000 60.000 1092 24. 260.0C0 270.000 21,892 I, 60.000 70.000 1456 25. 270.000 280.000 23,504 5. 70X00 80000 1Ö24 26. 280.000 290.060 25220 6. 80.000 90.000 2144 27. 290X00 300.000 86.986 7. 90X00 100.060 3016 28. 300X00 310.000 28.808 8. 100.000 110X00 3640 29. 310.600 320.000 30.732 9. 110X60 120.060 4316 . 30. 320.060 330.060 82.656 10. 120 000 1.30.000 5096 * 31. 330.000 340.000 84.684 1.1. 130.000 140.000 5876 32. 340.000 350.000 36764 12. 140.060 150.660 6760 33. 350.000 360.000 36X96 ,1h. 150.060 160.C00 7686 34. 360.000 370.000 41.080 14. 160.000 170.000 8684 35. 370.000 380.000 48.316 16. 170.000 180.000 9724 36. 380.000 390.000 45.604 16, 180X00 190.000 10X16 37. 990.600.400.000 47.996 17. 190.000 200.000 12.012 88. 400X00 420.000 52.936 Iß. 200.000 210X00 13.208 39, 420.060 440.000 6&0i4 1®. 2101 00 220X60 14.508 40. 440000 460X00 69.482 20. 220.000 280.000 15.860 41. 460.000 480.000 69.108 22. 230.060 240 000 17.264 42. 480.060 560.000 74.984 Die Begründung des Antmges ging von den SoMÜrlidemotratcn aus. Es ist darin vorgesehen, daß für die Stener- Dsrs Problem, des In der gestern stattgefundenen Pressekonferenz äußerte sich Ministerialrat Dr, Schwarz Wald über das Pr'Mem des Preisabbaues, soweit das Mnanzministerium in Betracht kommt, unter - anderem folgendermaßen: Es ist heute eine Binsenwahrheit, daß die Teuerung, welche alle Schichten der Bevölkerung so 'empfindlich trifft, in erster Linie auf den Stand unserer Valuta zurückzuführen ist. In diesem Zusammenhang wird. wiederholt vop Jnterventionskaufen der Negierung gesprochen, unter denen man die planmäßige Vornahme. von^ Käufen, beziehungsweise Verkaufen von Palut^r im J^n» und Apslgyde erblickt. Durch solche Jnterventions käufe können die Kurse tatsächlich beeinflußt weÄen und eS können sich auch Situationen ergeben, in denen die MaÄktkyge so gespannt ist, daß eine bloße Jnitia- ' live der Regierungen wohltätige Folgen auslöst. Eine Inter-, ventton aus Staatsmitteln ist'bei uns nicht durchgeführt Worden.' - Daß die Devise nz e.u t r a I e einen Einfluß auf den Valutenmarkt nehnren muß^ ist klar. Bei uns ergibt sich das daraus, daß sie einer der größten Käufer beziehungsweise Verkäufer von Devisen ist und sein muß, wenn man nur unseren Bedarf an Getreide: ins Auge faßt, der heute 10 bis 12 Millionen holländische Gulden. monatlich erfordert, wenn man unseren Bedarf an ausländischen Devisen für die amtliche Nebernahme vor, Vieh und Fleisch, Fett, Kondensmilch usw. ins Auge faßt, so ergibt sich die Notwendigkeit, daß der Staat große Bestände auswärtiger Valuten zur Bezahlung dieser wichtigsten Lebensmittel benötigt. Dazu kommen noch die Kosten für Zucker, den wir größtenteils and der Tschecho-Slowakei importieren, sowie für Petroleum und für die Kohlenbewirtschaftung, wofür in erster Linie Mark nötig sind, sowie für den Tabak usw. Die staatliche Devisen- . Sefchaffungsstelle, die künftige österreichische Notenbank, ist der größte und wichtigste Käufer auf dem 'Valutenmarkte. Wenn man nun das Schlagwort Abschaffung der Devisenzentrale prägt, so muß darauf verwiesen werden, daß, wenn der Staat alle Eingriffe in das Devisengeschäft selbst äufgeben würde, doch unter irgendeinem Namen eine solche staatliche Devisenbeschaffungsstelle fortbestehen müßte; selbst wenn wir die Kronen-Arbitrage' freigeben, würden, so würde noch immer unter irgendeinem Namen eine Devisenstelle übrig bleiben, welche edem Staate als dem größten Käufer von Devisen und Valuten erlaubt, auf dem Marlte eine Rolle zu spielen. DaS Schlagwort lautet dahin, die Beschränkung des Debisenhandels durch die Freigabe deS Kronen ex Ports aufzuheben, da es verboten ist, Banknoten als solche unbeschränkt auszuführen, und Schecks auf Mken auszuführen. Diese beide« Mittel sind auf dem internationalen Wechselmarkt von untergeordneter Bedeutung, da sich heute die Arbitrage größtenteils auf telegraphischem Wege vollzieht. In dem Maße, in dem sich die wirtschaftlichen Notwendigkeiten in allen Nachfolgestaaten durchsetzen, wurde Wien wieder ein Haupthandelsplah gerade für die Nachfolgestaaten, in denen die fremden Kaufleute sich nicht befriedigt fühlen. Wien hat selbst im Frieden nie einen so schwunghaften Durchzugshandel gehabt, wie jetzt. Wir wollen 'es aufrecht erhalten, daß die Kronenausfuhr ve-rboten bleibt; der Devisenhandel ist frei, aber eine MulÄplikation unserer Schulden im Auslande können wir nicht zulassen. Erst wenn das öftentliche Vertrauen in di« Krone und in die Stabilisierung unserer Verhältnisse sich sol weit gefesttgt haben'wird, daß sich alles in der Krone engagiert, werden die letzten Schranken fallen können. Unsere Krone wird selbst nn Verhältnis zum Noteu- -Mge, die Arbeitern «nfc AngeMteu LMM-tzh. W Notenumlauf von 100 Milliarden Mark, Italien einen solches vom 22 Milliarden Lire, woraus sich allein rechnungsmäßig ein diel besserer Kurs unserer Krone gegenüber diesen beiden Zahlungsmitteln ergeben müßte. In der rdachsten Woche kommen die Delegierten des Finanzkomitees des Völkerbundes nach Wien. Hoffentlich wird cs auf Grund einer internatto« nalen Kreditoperation möglich sein, die Tätigkeit der Notenpresse zu sistieren und auch eine internationale Autorität zu erhallen, welche den Standpunkt der Finanzverwaltnng gegenüber den fortgesetzten Mehransprüchen stärkt. Me tschechischen Wirtschaftsverhandlungen ntf* Oesterreich. Prag, 8. April. (Privat.) Die „Prager Presse" veröffentlicht eine Unterredung mit dem Minister Doktor. Schuster, unter dessen Vorsitz die - Prager österrerchisch« tschechischen Verhandlungen geführt werden. Die erste Woche der Prager Verhandlungen wird noch dem allgemeinen Teil des Handelsvertrages gewidmet sein. Erst in der darauffolgenden Woche beginnen die eigentlichen meri torischen Verhandlungen. Es ^vird in erster Linie die Liste der-» jenigen Tarifposten beraten, bei denen für die Einnnd Ausfuhr gewisse Erleichterungen gewährt werden sollen, ferner die Liste derjenigen Waren, deren Ein- und Ausfuhr derzeit einem V'erbot unterliegt. Dieser; Teil der Verhandlungen wird der schwierigste fein, da hiev Posten für Posten eingehende Erörterungen bedingen und die gegenseitigen Standpunkte entgegengesetzte sind. Auch die Frage der vollständigen Freigabe des Verkehrs wird zur Besprechung komrncn, eventuell eine Basis gesucht werden, unter welchen Modalitäten die Freigabe erfolgen lärmte. Dagegen wird die Liste derjenigen Waren, die bei der Ein- und Ausfuhr Erleichterungen genießen, naturgemäß im Gegensatz zu dhr Frerliste keine einherlliche sein, vielmehr werden diese einzuführenden Wären nicht deselben Erleichterungen bei der Ausfuhr genießen und umgekehrt. Unsere^ I n d u st r i e ist gegenüber der österreichischen vom Hause aus im Nachteile. Unsere Industrie arbeitet in einem Lande mit höherer Valula unter anderer Belastung als die österreichische nnt ihren infolge der Valutadifferenzen billigeren Regiekosten und niedrigeren Löhnen. Oesterreich kann daher seinen Harrdelsbeziehungerr weit mehr Pflege äügedeihen lassen, als wir. Oesterreich hat durch Gewährung größerer Freiheiten /mt auswärtigen Handel und auch rm Debisenhandel gewisse Materialien sich viel billiger verschaffen können und kann daher auch auf mehreren Gebieten . unserer Industrie erfolgreich Konkurrenz bieten. Während ein Teil unserer Industrie ein größeres Interesse an dem erleichterten Export nach Ungarn hat. mutz ein Teil unserer Industrie. eine möglichst fteie oder auch nur eine erleichterte Einfuhr auS Oesteraus denselben Gründen ab wehren, aus welchen England sich zu Einschränkungen oder zum gänzlichen Verbot der Einftchr gewisser Waren veranlaßt sah. Hieraus erhellt, weshalb hie Verhandlungen sich so schwierig gestalten; ioerden. Der Frachtenmarkt nach Palästina war im März, wie; das: Hamburger Bureau von ,The Palestine Company Hiram Ltd." mitteilt, größeren Schwankungett unterworfen Die fallende Tendenz der Frachten war auch weiterhin bemerkbar. Die Konkurrenz der seit kurzem nach Palästina verkehrerrden norwegischen und französischen Linien veranlaßt« die Levante-Linie, die Rate für Umzugsgut auf 43.6 Schilling per Kubikmeter herabzusetzen. Für größere Partien von Handelsgütern wurden bereits bis zu 10 Schilling geringere. Raten bzahlt. Die durch die Sanktionen geschaffene unsichere politische Lage veranlatzte verschiedene Verlader, ihre. Frachten zurückzuhalten, so daß mehrere Dampfer mit halber Fracht auslaufen mußten. Frachten nach Beirut dürfen auf Grund einer neuen Verordnung der syrischen Regierung wieder von deutschen Häfen angenommen werden. Die Devisenzentrale. Der Salzburger Landtag hat beschlossen, an die Bundesregierung wegen ehester Beseitigung der Hemmung des Geld Verkehrs heranzutreten. Die Landesregierung möge von der Bunldesregierung Aufschluß Mer die Einnahmen und Ausgaben der Devisenzentrale sowie über die Verwendung der Gewinne verlangen. Bnlrrtenkurse. Die fiemder^Zahlungsmittel erfuhren im gestrigen Verkehr abermals Einbußen. Nachstehend dir offizielle» Schlnßkurse:! Amsterdam 32.700.— Geld, 22.600— More (gegen 7. April 22.875.— Geld. 22.975.- Ware), Agram 450.—, 454.— (458.— 4fi2.—), Belgrad —. —.—), Berlin 1058.—, 1064.- (1074.—, 1080.-), Brüssel 4805.—, 4845.— (4870.—, 4910.—), Budapest 220.—, 222.- (238.—, 240.-), Bukarest 937.50. 947.50) 950.-, 960.-), Christwnia 10.375.—; 10.425.— 110.525. 10.575), Kopenhagen 11.775.—, 11.825.—! , 11.925.-), London 2550.— 2870.—,' (2590.—; Mailand und Triest 2795.—. 2816.- (2865.-, New-Uork 648.-, 652.-, (658.-, 662.-) Paris 4645.— (4692.50, 4732.50), Prag 877.-, 883.- . 697.-), Sofia 775.-. 785.- (787.50 797.50), Stockholm 15.120.-, 15.180.- (15.470.-. 15.530.-), Warschau und Krakau 78.75, 80.75 (79.40, 81.40), Zürich 11-275.-, 11.825. — (11.425.—, 11.475.—), Dollarnoten «43.-, 646.— (653-, 657.—), Belgische Noten 4780.-, 4820.— (48tO.—J 4880.-), Bulgarische Note» 740.-, 750.— (765.—, 776.—); Dänische Noten 11.675.-. 11.785.— (11775.-, 1!.825.-,1, deutsche Marknoten 1060.-, 1066.- (1074.-. 1080.-), englische Noten 2530.—, 2550.— (2570.—, 2590—). französische Noien 4530.—, 4570- (4660.-. 4700.-), holländische Noten 22-600.-, 22.700.— (22.825.—, 22.925.—), italienische Noten 2790.—, 2810.— (2857.60, 2877.50), »navgestewpelte jugoslawische Noten 1780.-, 1800.- (1820.-, 1840.-), norwegische Noten 10.275.-, 10.825. — (10.425.—. 10.476.—), polnisch« Marlnoten 79.50, 81.50 (83.—, 85.-). Rumänische Noten 932.50, 942.50 (945.—. 855.—), Russisch« (Rom.) 872.—, 273.— (272.—. 278.—X Schwedische Noten 15.020.-, 15.080.- (15.870.-, 16.430.-); Schweizer Noten 11.250.-, 11.300.-(11.425.-,11.475.-yfdjecfciH 'lowakische Note« 879.-, 885.— (890,60, 396.50). maatüiM (11.875.- 2610.-), 2885.—), 4605.—, (891.