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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-08 · Heft 789 (8.4.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 789 (8.4.1921)
Date
1921-04-08
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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9tt 789_Men, Fettkag folgende: 8 Uhr ftüh Abwake de- Federgewichtes, Vjio Uhr vmmUtagS Abwage des Leichtgewichtes, '/»3 nachmittags Abwage deS Mittelgewichtes A und B und ZchwergewichtrS. Konkurrenten, welche glauben, daß fle' für die angrmeldete Klaffe zu leicht sind, haben zur Abwage zur leichteren Klaffe m erscheinen, widrigenfalls sie von der Teilnahme ausgefchlosfen sind. jüdisches Sportfest, Der Svortllub Hasmonea veranstaltet am 29. vnd 30. Avril einjüd schcS Sportfest a^welckem H a k o a h He ck aw e r, Akademische Sport.ekt.on J-nv.tz a, B e kl t a s und' H a-s>m o n e a teiln+iMen werden. Hasmonea hat rin n tch-nen Pokal und^. einen Trostpreis"gespendet-. -7-7 Nebst' der FußbMimkurrenz fmdett-' Samstage de».: NI b M., 10 Mt stütz, lnchtathltti'che Wettbewerbe statt, offen--für ^alle iüdfchen- Tmn- und Sportvereine Ncunungsgeld per'Person K 1<'. Nennungen und Nenngeld sind bis 2+ April au Emanuel F'scuZ, I'., Abbsstraßc 3. Tür 28. einzusenden. Es find wlgende: Konkurrenzen auvgeschrrebcn: 1(10 m. 400 m, 4X1W w, Ofstn für Jünal'Nge bis zum 17. Lebensjahr. — 60 w, 100 ru und 4X' O. offen für Damm. - 300, 20n, 4(0, 800, 1000 m, 4X1( 0 m. 100+200+300+400 m, offen für alle. Sämtliche Kon-- kurrenzen zählen;u einem Vereinsmehrkampf. Der siegend; Verein erhält emerr Pokal. Die «achstenLättdeeWeSLkpiele Der Oesierreichrschk Fußball-Verband hat in der nächsten Zeit rm sehr umtängreicheS Programm abmw ckeln. Am 2l. d. M. findet m Wien der Lä-idrr»- wettkarnpf gegm Ungarn statt. Am 30. d. M. traten die osterreB'ichtn Nevlä'entativen in Bern gegen die Schweiz a«. Der 5. Mar bringt den Länder Wettkampf gegen Deutschland in Berlin und am 8. Mar beschließt das 5rtrvyciduicfic:£e«mi feine Austandsrerse mit einem Spiele gegen SüddeutMand. Oestevveich—Derrtschland. Der Deutsche Fnßballüund gibt nunmehr dre desinitive NMcllung der Vkannscliaft bekannt! die am 8. Mar im Berliner Stadion gegen Ocsterre ch anveten wird, Sre lautet : Stuhltaut (Nürnberger F.' C); Mohns (Norden-Ävrdw-st-Berlm)> Fritickie (Vorwärts-Berlin-; R-egel (Nürnberger F. E) Tewes (Bistsria-Berlm), EchumMel-stloer (Bonner F. C?: Wunderlich Fianstmt am Mam Popp (Nürnberger F, C?, Jäger (B. F. B.-Altona); Trag Sutor (Nürnberger F. C.). ' Rundfyiel am Dona«?EdLer.Platz Am 23. und 84. Annl findet am Don iustüdt r-Plao ein Pokilrund'p'el statt, an welchem dre B reine Hakoah kombrn ert. Hch w , Judäa und HaSmonea teitnebmen werden Der Sportverein Hasmonea da' einen Potal für den Sieger undaußerdem noch einen Trostpreis gespendet.' Heros I—Rayrl» Igm. I : 1 (0 :1). Gleichwertig' Gegner. Bcr Heros befriedigten Di rrn.rnt im Tor. der mit Sicherheit die schw'erigsten Bälle hielt. und die. Bert-'id guva R pik, erringt durch den Linksaußen die Führung. Knapp vor Schluß sendet Wang rm Allemgang unhaltbar em. HeroS tt—Hunqarla I 8:4 (1: L). Heros technisch, und takrrch überlegen. D>e Tore erzielten Schacioer 3^ Halpern (2), Pollak 11, Burstin vnd Karle. Schiedsrichter: Morawcy. Hasmonea. Samßtag, 7 Utzr, Sp'elerverfammlung. Sonntag Mersterfchaf: gegen Leovoldaucr Svortfrcnnde am Levvoldauer Sportsrmnd«-Platz. XXI/3, Srenuvsstraße, Lrme 31. I. Mannschaft */»ll Uhr. Vorher Rüervrn. Sportsektion VeritaS. Morgen, SanrStag. Va4 Uhr nachinags, Wettspiel kombinierte Mannschaft gegen W. A C. Ui. Abends 7 Uhr Spirlervcrsammlung rm Cai6 Kaiser Josef. Sportklnb Eheruth. Morgen, Smnscag, 1/*7 Nhr abcndZ, Mitgliederversammlung >m Klabbeim (E. Bayers Gasthaus, U., Benedige>au, -vw-ü-vis Casö Wintler). Hecharver Futzbaklsektion. Morgen, SarrrZtag, Punkt 8 Uhr abends, Spielerversammluna rmd Äufstellung y.on nur An» we'erren für daS sonn'Lgige Meisterschaftsspiel gegen Sportklub Minerva um 12 Uhr mittagsauf dem Viitoria-Platz in Flondsboi f. — Sonntag, %% Uhr Tanzrmterhaltung. Ende nach 12 Uhr. Gäste willkommen. Diese A' en^e finden stets rm Cafs Stadl idealer, Lltk.. Albertgaffe 8g, statt. — S'ch rv >. m u>° ab en d heute, Freitag, im Beat»ixbade. Gäste willkommeu. Der BolksWirt. Eine Krone 1.54 CentiMes Geld. In Limch notierte: die österreichische Krone . . . . . .1.54 '1.52Vam S ApriU die österr. gestempelte Krone .... —,9h > —.96 am 6 April die tschechische Krone ....... 7.Y5 ( 7.80 am 6. AprÜ) die Mar! ..985 9 4?‘/* am 6. Aptzil Agram ............ 4-07V» ( 415 am 6 Apnl Bukarest .. 8.35 ( 8.30 am 6 April Budapest ............ 8.15 2.121/; am 6. April' Warschau --.72'/- (—.70 am 6, April) ■ Warenverkehr mit IngyflanNe«. Das Handelsmuseum hat sich bemW. die sehr verwickelM Grqrfuhr? unh. Zollvorschriften m Jugoslawien, über die in der Tageshresse und in -kaufmännischen Kreisen vielfach unHusammenhängende. oft auch unrichtige Nachrichten verbr^tötv.' sind) auf Grund' vtzrlastliche.r Originalberichte genau zu erheben, und euüpirft 'fglgenhe Uebersicht: Die Einfuhr von Waren in das Königreich G. H. S. ist in unbeschränkten Mengen ohne fpezielle Bewilligung gestattet, ausgenmnlnen jene Waren, deren Einfuhr HtzsynderK verboten ist. Ein Luxustvareneinsuhrverbot hesteht nicht. Ohne besonders Bswilligüng ist die Einfuhr von Mynopolartikeln verboten, und zwar besteht eist unWdingtes Einfuhrverbot für Zündhölzchen und für Salz und Zlga.rettenPapier gibt es M Einfuhrverbot für Serbien uird Montenegro, nicht aber für die neuen Provinzen des S. H. S.-Staates. Dagegen können Petroleum und ZüLer gegen Zahlung der Monopoltaxe (obwohl für Zucker ein eigentliches staatliches Mmwpq! nicht besteht) fvei nach S. H. S. emgeführt rvepden. Pusvey und Sprengmittel sowie Mineralölprohnfts dürfen nur gegen besondere Bewilligung eingeführt werden. An Almaben sind toi der Einfuhr zu entrichten der Zoll und die Umsatzsteuer bei allen Waren; nur bei gewissen Waren hie L u x u 2 st e u e r, PechrapchMeuer, .Morwpo'lo^e nnb cbonindT eine Licherstellnug der dirrkicn Stouern des Imports. Äuf G+und des. propfzovMM Wiener Morgenzettrmg Handslsvertvages vom 27. Dezember 1920 genießen Waren österreichischer Herkunft die Degünftigung der Verzollung nach dem Minimü-ltarif. Die Umsatzsteuer beträgt ebensodiÄ wie der Einfuhrzoll, und Zwar auch dann, wenn trä: betreffende SMung.vom Zolle Lefvrit ist. Diese Bestimmung, bezieht sich aber nur auf Zollibefveiungen arls bestimmten, Grüniden,. nicht auf Waren, die nach dem Tarif zollfrei sind,, für die also ein Zollsatz überhaupt nicht besteht. Zoll und.. MHahstenecsind in G o l.hdi naren,' doch bei der D^rchlimgüt'.PöPierdmLxen' im doppelten Betrage zu entrichten (Goldagiozuschlag). Es siird somit für 100 Dinar Gold' Einfuhrzoll samt der Umsatzsteuer 400' Payierdinare zu entrichten. Die Luxu-LstL.uer beträgt prinzipiell ly/Prozent vom Werte', doch. ist. iw, der Luxuswarenliste der Wert der einzelnen Luxuswaren meist per 100 Kilogramm amtlich festgesetzt und hievon, dia 10 Prpzent bereits errechnet,^sv daß^ der dort angeführte Betrag ohne' Nücksicht auf den latsächlicheu größeren oder geringererr Wert der Wari; als LuxuSsteuer zu entrichten ist. Diese Beträge verstehen sich in Gold- >binaren, sind also in Papier im doppelten Betrage zu ent- , richten. , Die V e rürau ch s st e u er betrifft hauptsächlich die Einfuhr von Lebonsmittsln und vmr einigen Gebrauchsgegenständen. Sie ist in Papierdinaren, also ohne Auffchlag, zu bezahlen. Die Mo nopol tax en sirrd für Zünder, Zigarettenpochlsr, Salz und, Petroleum, in. Gold (mit Zuschlag) zst entrichten, für Zucker dagegen in Papier festgesetzt. -Die Sicherstellung der direkten Steuern des Importeur? ist in der Höhe von 2 Prozent des angegebenen Warenwertes - einzuheben, wenn nicht anläßlich der ZollbehaMung durch Urkunden nachgewiesen wird, daß der betreffende Importeur l mit der Zahlung der ihm vorgeschriebenen direkten Steuern nicht im Rückstand ist. Die Anwendung der Mymnalzollsätze bei Einfuhr von l Waicen aus den Dertragsstaoten ist durch die Beibringung^ ' einer Herkunftsbestätiguüg (llrsprungSzeugniS) . de-, dingt. Derartige Herku'iiftsbestätigungen" werden von der zuständigen Handels- und Gewerbekammer ausgestellt und müssen hszügtich BezeichnNitzg der Ware. Gcrwicht, Zeichen, Nummer, Anzahl der Kolli und Art der Verpackuirg mit den Angaben des Frachtbriefes genau übereinstimman. Die Ausfuhr aus Jugoslowien, ist durch, Uu S f nh pf^ v erböte beschränkt, die rm Wesen die/wichtigsten landw'.rt» schaftlichen Produkte, die Monopolartikel, dann Kohls, Mineralöle, Gold und Silber sowie Roheisen betreffen. ' Bei der Ausfichr ist der Ausfuhrzoll, wenn ein solcher nicht festgesetzt ist, bei Waren. heimischer Herkunft ein Zoll . von 20 Prozent, bei Waren fremden Ursprungs von 50 Prozent vorn Worte zu entrichten. Hiezu sind Eisen- und Papier- . waren zu, nennen. In Textilwaren zeigte sich die ausländische' Konkurrenz in der Praisstelluug weit ürrrlogen. Der deutsKs, Mr<f die veralteten - ZähkurMbehiMüNMn tzeutschM Fabrikanten, während das, Altsland durch Gewährur^ von. längeren Krediten an die nehmer im Vorteil war.. Die rimmnischr B-sMeifr. Seit November hat ' in . Rumänien eine große Käüfüylust Angegriffen, die es' unmöglich macht, für die eingeführteit Waren Abnehmer zu finden. Die Exporteure liegen nnt ihren Waren in dest Häfen. und Bahlthüfelt und Wnuchr sie nicht au den MaMt, bringen. Die Kauslerrte haben volle Lager, die sich nicht leeren wollen. Diese Erscheuinug ist auf mehrere Ursachen zurückzuführen. Eine der wHtigsten ist die Transport-, krise. Es ist bas Bestrebrn der rumänischen Importeure, die Ware nach, gewissen kaufmännischen Znltren, wie Bukarest Galatz, TemeSvar öder Czernowitz, zu dirigieren und von dort aus zu verkaufen. Gewöhnlich versorgen sich die Händler her Provinz von diesen Platzert ou#. Infolge der ungemein schwierigen Transpyrtverhaltnisse und der Unmöglichkeit, die Ware von den Marktorten in die Provinz zu versenden, scheuen die Kaufleute von dem Einkauf zurück. Auch diejenigen Waren, lvelche auf dem Donau? oder Meereswsg in Hafenstädte gebracht lverden, bleiben dort liegen und können nicht weggebracht werden, weil die Häfen vollkommen verstopft sinh. Kilometerweit sind die Hofengeleise verleist. Es ist kein Watzerrhark vorhanden, der hier Slbhilse schaffen könnte. Dabei sind auch die Lagerverhältnisse in den meisten Häfen so, daß die an geschifften Waren entweder gegen sehr hohle Gebühren in de» Lagerhäusern liegen bleiben, und diese dadurch in der Verwendungsfähigkeit behindern, oder sie lagern sehr oft im Freien urrd sind dadurch rasch den: Verderben ausgesetzt. Die Schäden, die den Exporteuren erwachsen, sei es durch Rost gn Eisenartikeln oder durch Nüsse bei anderen Artikeln, betragen oft ein Viertel des: Importwertes. Eine, andere Ursache der Krise ist die scharfe Konkurrenz, die unter dey emzelucu Exportstaaterr herrscht. Es ist nicht nur eine Konkurrenz der. Staaten untereinander, sondern auch der einzelnen Staatsangehörigen. Es sohlt jede Organisation, hie den Import den tatsächlichen Bedürfnissen anpaßt. Der rumänische Mgrkt ist s« beschaffen, daß, wenn ach einem Tage an einewi Orte zufällig ruehrere Waggons derselben Ware eingeführt werden, ober feiern: dieselbe Mare mehreren Käufteiriau gleichzeitig angebown wird, in der Siegel sofort ein starke« Preissturz eintritt, ohne Rücksicht, ob dies dem tatsächlichen Weltmarktpreis entspricht- . so find sämtlich« Kolonialwaren in den letzten vier Monaten nnr 25, teilweise sogar um 50 Prozent gefallen. Hier haben sich die, griechischen und itakkenischen Importeure unterboten und so einander großen Schaden zugefügt. Nicht anders ist es bei den Jndustrieprodistten. Es wurden in der letzten Zeit Eisen? und Maschinenbestairdteile von amerikanischen und englischen Firmen, Glas von französischen und tschechisth-en Firmen, Textilwaren von englisthAr und griechischen Firnpn, Papier vor: deutfchösterreichW^l und tschechischen. Firmeu «ingrsührt. Um.npr eist Beispiel zu nennen, wuchr soviel Papier von oster reich ischm Firmen, und zwar nicht pur von Exportfirmen, fynderrr auch von Banken und andwen, ein geführt, daß d^r rumänische Markt für das nächste Jahr: damit ge» deckt 'toerben 'könnte. Selbstverständlich hat dies nicht nur eifia Kaufunlust, sondern auch einen stärkeren Sstirz der Papierpreise znr^ Folge. Dabei muß bemerkt werden, daß englische «nd einige französische Firmen schon von den Kassagrschästen abgekommen sind und Ware auf Kredit gehen, trotz-- dem der englische Handslsattachrr seine Landslente zu« Vorsicht gemahnt Hai. Eine der wichliZfirrt Nrsachsn der nra'rgrlnd.'n KMsfähigkcit des rumänischen Marktes ist die proste Geld- 8. April »21 knappheit. Dieselbe datiert seit dem Herbst des Bejaht Durch die ungeschickte Einlösung der Krone und Rubel den rreuerwpxbenen Gebieten Siebenöürgen, BuLowüm pftd Behl «vaM™ '"ch f'i..' Zurückhaltung von 4Ö Prozent der G» Regierung als vielmehr schastlich-volitische Motive die passive Resistenz und di: Zurückhaltung der BancaNaliqye zurüchzuführen. Die GLldknappheit hat das ganze wirMöW liche Leben derart behindert, daß voneiner' direkte.^j. Krise gesprochen werden kann. Die letzte Ursache ist dich artikel hervorpsnr: Erwe ros m v glich k? i i Bedarfs^ rumänische Bevölkerung, dersrtzlange nicht derart gehoben hat/.- das; von einem besser»». Gesamteinkommen gesprochen - Werdens kann, ist di'ftn Preisen nicht gewachsen und hat sich im KvnsE ANvrLnischrs Er«fNhrsrrdsr^ für M8öeft Hosimoire^ ans, exotischem Matr'.iü!, wie Pasifander-, Mahasoniuud^ Zitroncuholz. Gewöhnliche Holzmvdsl, küMbiniert, und vmier! mit^ Edclmakcnalieo, wie Gold, Silber, Etrlfiüne usw. Mit seiner und. plissierter S eide, Saffian und seinem Leder übrrzsgene Mööel.. Die oben nicht angsiüh'.lcn MöbEücke und anch G % \ t %tV' d:e zur Herstellung von Gebranchsgeoenfländen dienen, find für' den Export zugelaffen, ohne cintv : besonderen Bewilligung zu bedlnfcn. V IntLvNKtioKcrle G.?-7srL- und Impoet A.-G. i« Wien kIntagl. Irr der gesierir aögehÄtene» außervrdevllÄ« - Gencralver-amminng w'.nd: der Beschluß gefaßt, das Mirnkävfial'"'. durch A'.rZgabr neuer, bar und voll emgezahlrer Mt'.eu st K 200 Nominale von 15 Millionen Kwntn auf 60 Millionen Kronere zu erhöben rmd den BerWalLuirgSrazu ermächtige», dorr' Z-ntpunIt fow'.r die Modali'älen dieser Enimion nn ergcncm Wirlüngskreich' festzuietzeu. Beccker wurde der Geu-ralral der AnglS^ bank Direktor Hugo S ch war; in den Berwaltüngsrat gewähtt«' Weilers HsrabsstzAKg ha« Samtyreiftz.. RächdM.. - der Bcrbaud denu'cher Sarnt- und Wsichsaluikqrrten erst' m r 1. Februar d. I d'.e Preise nnr eirva..'%% ermäßigt halte, %t er, wie die „Textil-Woche" rrjahn, beschlosien.!«r Büumwollsaryjßi die Preise um weitere 5^/« und fiic MchayPr- M Srideufanü« . pm wLirere 1Ö% hcrabzusetzen. '; B»lurenk«rse. Im grstristm Verkehr waren die siMdG' Zahlmrasmittel neuerdings b i l l i g e r e r h ä l t l i ch. Rach^ . st ehend die ofsipellen S chlußkuri e: ‘ i Ärysierdam 22.875,— Geld, 22 875.?- Ware (gegen 6. ApE ' 23.400 — Geld, 23.500.- Ware), Apam 458.-7, 482.^ (mm 4+3 50 ,, Belgrad r--, —(1863.^-. iSSS.r*), - BirrlG- ' 1-M—,:l0k-0.- (1102—. U0.8.--),' Brüffel 4870.^, 4010.--; : (WO.-. 4970.-), Ütl 233,+v 238.40 (238.+-, 240.-),' Bukarest 950.-. 960 - (9.< 50', 067.50), (Lhrifiiama 10.525.—; 10:575.— 10.825, 10.875), Kopenhagen 11.875.+., 11.025.^-i (12.CÖ0.-, 12.050.-); London '2500.- 2810.-.*-.,;(2630.+v‘ 2'i!>0.-+. Mailand hi b Trieft 2365.-. 2885.- (2815.-. 2835.-7), New,Yvr? .65Z.-, 668.-, («71.-, .tz75.—) PaM 460 >50. 4783.50 (4?e 2 50, 4762.50)?' Prag -891.-, 8S7.-1- ' i9ü7913.-V ' Sossä-I? 787,50 797.50 (820;-, 530.-),' ■ Stockholm 15.470.-. 15.530.- (15.720.-/15.780.-), DorsMß «nd Kralan' 79.40, 8140 (79.—, 81.-), Zfirkch 11.425.-^ l l 475.—' n 1-760.—, 17 .750.^), Dollarnoten 653.—, 657.— (866.-, 670. -). Belgische Noten 4840.-, 4880.— (4SI«.—, i 495.0.+), Bulgarische Noten 765.-, 775.— <807.50, 81740), Dänische Nmenll 776.-. lilSSd.^.c 11.950.-),Msche Marknoten 1074.-, 1080.-^-, N07.—), engllsche Not«, 2570-, 2590- (2615.—, 2635:—), französische Noten 4660.-, 4700.- (4720.—. 4760.—), holländisch? Noten 22.825.-,. •22.985.— «'26.880. 23.450.+^), itasienische Noten 3857.50, - " 2877.50 (28tzs).. , -2895.—)° ünadgcstempelle ingvsiawiW Rost» vl82y.'-, 1840.— (1851.—. 1871.—), nozwiglsche Noretz 10.425.—,' 10,475.— (10,725.—. 10.775.—), polnische Markuolen 83.—. 85.—, (8t.—, 86.-). Rmnänckche Noten 942.—, 955.— (980.—,' 960.-). Russische ' (Nom.) 272.—, 378.- (286.—. M.-).. Schwedische Noten 15.370.-, 13.430.- (15.6^0.-. ISE-j. ' Schweizer Noten 11.425.—, 11.475 — (11.625.—, 1 j.675.—),tfchech^ slowakische Nvlen 890.50. 396 50 (903.59, 9!2.80), WSStMe > Noten 234.-, 336.- (239.-, 241.->. * > Ausgleich. Vom Handelsgericht Wien wurde daS ^u-v gleichsversabren über das Vermögen derWrmaHrrm. Burfthiil, Erzeugung von Svnitnosen, Fruchsiäflrn «iw. sowie Gemischtwarenbändel im Gi oßen, U., Taborstraße 1-6, emgrleitet. Aar« gseichskönm« ffÜr Hv!rat Kart Biber. Ansglrichsverwalter Paul Dovalt, Lberrechnnngscat i. P., XV!,, Ottakringerfiraße 83. Au-« Meldefrist 20. Mai. Ausgleichstaysatzung 97. Mai, 10 Uhr. Dm Glättdigern werden 30°/« geboten. Wiener Börse. - Befü'.chtimgr« hinsichtlich dr§ knappen Geld stand es bei der bevorstehenden Brrsargung veraulaAen die Spekulation an drr gestriflen Börse abermals zn Abgaben, welche, obgleich das Aufgebot auf keinem Gcbie.'e drängend war, zu stärkeren Rückgä«M fiilnten. Die8galt vornehmlich yon Werte« usil valutgrischr« Eharäkrer. Ungarische Paprrre litten überdikL noch unter drr unganschen Mrnsterkrise. Eme AuÄiahmöstellung hetrmdrtk« lediglich Hosherr-Nktien, welch: eine C+hölmng auszuwcrien hattet dieselbe jedoch nnrer der allgemeinen Geschäftsfirlle wieder a^eöey mußten. Mit riner Besierung von l< 75 wurden UniyvbaukMtieK bedacht, ferner haben sich Länderbank-Aklirn gut gehalten, woaegey Alpine K 300, Rima K 110, Ungarische Kredit R 135. Sglgv» Kohlen K 150, StaäiSbahn K 80, Lombarden K 195, Südöab»- Prioritäten K 186 und Skoda K ltjü hillrgtr abgegeben wurden. Auch im Sctzrauftn war Abgabelust vprherrschend find auf sämt? lichcn Gebieten billiger gnzukommeir./Stärftr in Wtleidenschaff gewgrn wurden Petrvlenmwerte. So verloren geM de« letztgemeldeten Stand KarpaibrwPcicolrum K iOOO find Galizi- K 1390. Danwfschisi ermäßigten sich «m Sl 400, Graz-K8flacher NM äi Z0v. Aussig chemische und Clotilde NM je K 460, Berg und Hst tru um 400, GreMitz-Eckev um K 350 und Letzkam-JomstHaler um ll 50y. Bis zun: Schluffe vermochte sich das'Geschäft, nicht zu Kelchen; di; schwache Tendenz bl;xh \\\\ Borde: munde, Reusen waren gut hehäuvtet, KrieMitleitim HM. W Wige« verweisen wir ans nachMende Schlnßkurse: T n u 4 Jr»v»ste»«-rLUrsn.'»rhm»Kse«. LLgrmurzr Baugrselli? schaff 1350.— (— 140—), Unionbau (— —), Wien« Bgngrsrllschast —(-\-j, OLvigAbsftr ZMUt 7M.-^ (——.—), Prrlmoofvr Zement 4ö25 — (— Wleurrtzerarv SOOO.vv- (— 50.—), Liesinger %t««scx LM.— (— Säraftvo —(— —Aussig Cheqr. 12.650.*^ Brosche Spiritrck —- -.-"), CardorMdum 6700.—. (-M.-),ApA!dc.6dM- (-M-). A,E. G. lUm Hlrftp.' 9100,— (— 40.—), S'ttvuiate Wesir-.sck; —(— Lchmftv: —. - (-ÄlvmcllsO.-- (— Sllv.— B«VrrchHAritisivee-'? 12.000.— (—. 40ö.-), Austria E«sil 47S0.—

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