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Wiener Morgenzeitung · 1921-04-03 · Heft 785 (3.4.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 785 (3.4.1921)
Date
1921-04-03
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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Seite 8 Wien, Sönnlaz ,_Wiener MorgerrzeiLnng 3. Tchril I92T Nr. 785" Technikers Dladlimr Przew orfki und deS ehemaligen Dolmetschers der Prager polnischen Gesandtschaft Marzrll Silb « rsteirc, ergab öjirfdEjiebeiic UuwahrschLinlichkeiten. Schließlich erklärten sie, die Gräfin habe geäußert, d-aß sie sich, wenn ihr Freund sie verlassen sollte, erschießen^ wolle. &a . loitt ihr Silberstein im S ch er z unter dem Tisch dle Pistole hii'.gehalten haben; sie hat nach der Waffe gegriffen und lo8» gedrückt. Darauf ist die Russin sterbend znsamntengesunken- Bis -zur völligen Klarstellung des Sachverhalts bleiben die beiden Polen in polizeilichem Gewahrsam. Die .Leiche der unglücklichen Frau wird gerichtlich geöffnet werden. Vor einem Monat hat sich im selben Hotel ihr Detter Graf Twarüowski. gleichfalls erschossen. Eine Rächt am Hose des Königs Ahasver. Der'Klub drr jüdstchiraironalen Mandatare deS zweiten Gkmeindcbeü'.krs veranstaltete Donne'.Äag den 81. März em jüdisches Trachtenfest in dc« Svphrensäle», welches einen glänzcudm Verlaut nahm. Der Saal war unter..der kürMrücken LeUMZ des B.ldharrerS Jakob L v w überaus geschmackvoll anZpestaitct worden und bot den Eiutrerenden dmch Harmonie d:r Fn'ben. durch dir stilvolle« Gehängt Gö.landcu und durch die d.rrliche Nmsahmung mtt Palmen einen feenhanrn Eindruck, der 'sich noch erhöhte,l. aldas mit Tevpichen und Vlnuren festlich gcschmückre Podium an der Stirnwand er' Saales von Scheinwerfern beleuchtet wurde. Dort brachten vor Begiun des Tauzfestet Arpad Kramer (Durg'hra e:) und Mirjam S ch n a d e! rme Szene aus Grill» rar;rr§ „Eftber" gmz üu?gr.?e':Hnet zur Darstellung. Verve Künstler.übten trod der Unannst der akustischen Verhältnisse deS Saales emr große Wirkung ans'. Dar Spiel fand reinen barmonsichrn Abschln'e durch orientalrche Tänze, die von jüdischen Mädchen der GeleÜickran in far' enyiLMger Tracht gleichsam als Huldigung iür das Königspaar vorgesiihrt wurde».. anmutige'Begleitmusik stammt vom Herrn Ober» Sanier L 8 wy und Herr Professor Singer hat dre stilvollen Neigenlaaze rinstudiert. Tarm wurde dem Tanze gehuldigt. Man viele originelle Kostüme und ganze Gruppen m orieyta» Zischen Trachten dielten ihr»n E:n-Äc>. i Die Beranstelter, welche sich seit Wochen unter Leitung deS Ilrmem'atcs Herrn Josef. Brenner den schwierigen Vor- 4err:iung§ürbe t-:n gewidmet haben, dürfen crt Genugtuung auf den schönen künstlerischen und gesellschaftlichen Erfolg zuräckblicken. Durch diekeZ Fest ist auch dem wohltätigen Zwecke der jübischen Ar m e n f u r s o r g e t» der Leopoldstadt ein gewiß sehr anschnlichrc Betwg Mgefloff-n. denn der Besuch des Abends war öbsearrs stark. Wir werden über daS materirllr Ergebnis spater berichten. Horthy mvfoißt TeZeMorrrstinnen. Aue Budapest, wird n»s berichtet: In nächster Zeit wird hier ein Hochverratsprozeß gegen vier Z e l e-v h o a i st i n n e n durchgeführb werden, der großes polilifches^Jnteresse erwecken dürste. Nach der Anklage-:, schrift-, weiche die Staatsanwaltschaft bereits fertiggestellt hat, wird gegen vier zur Zeit des Zusammenbruches in. der Budapester Telephonzentrale angestellt? Telephondamen die Anklage erhoben, die wichtigsten politischen Gespräche belauscht und deren Inhalt Karolyi oder den Führern seiner Partei mitgeteilt zu haben. Durch diesen Verrat sei die Karolyi-Gruppe in Len Besitz genauer schriftlicher Aufzeichnungen über die geheimsten Staats ge spräche gelangt. Bei verschiedenen Han'Lu chfuchungön wurden Aufzeichnungen über ein Gespräch, welches General Lukassich im Oktober 1918 mit dem Exkönig Karl geführt hat, vorgefunden. Lukassich, der Stadtkommandant von Budapest, rief-den König telephonisch aus, referierte ihm über die revolutionären Symptome in Budapest und erbat sich die Ermächtigung zur gewaltsamen Niederschlagung der revolutionären Bewegung. Er verlangte die Ermächtigung, im Notfall schießen zu lassen. Andere Aufzeichar.:-:it wieder reproduzieren das Gespräch, welches Bazsonhi mit dem Fürsten Windischgratz führte, in dessen De. lauf B a z s o n h i dem Fürste» Vorwürfe tzart t:r machte, daß er die Audienz des Sozialdemo- Zraten Oskar Jaszi beim 5könignicht verhindert habe. Die Mische SmiZraLio« durch gfalieu. Im Auftrag des Exekutivkomitees, der jüdischen Welthit ] S t o n tcren z ist der Generalsekretär Jefroykin nach Italien gekommen, um dir Lage der Emigranten zu untersuchen. Während in Triest die Organisation der Emigranten- HUfe vollkommen befriedigend ist, werden in Genua und Neapel gewisse Mängel beobachtet, die damit erklärt werden^ baß die Hilfsaktion dort erst vor kurzer Zeit eingeleitet wurde. Die Emigration als' Massenerscheinung wird in Italien seit April 1920 bemerkbar; sie kommt vor allem auS Rumänien, teilweise aus Polen, und rekrutiert sich vorwiegend .auS ukrainischen Flüchtlingen und aus ChaluzIm der verschiedenen Länder. Durch italienische Hafen sind bis jetzt zirka 15.000 Emigranten durchgegangen, und zwar etwa 4000 - nach Palästina und die übrigen - «ach Südamerika (Argentinien, Brasilien) mrd den Vereinigten Staaten.. In der Sitzung.deö italienischen Zentralkomitees in Venedigs und des Hasenkomitees in Triest wurde der Antrag deS Exekutivvertreters angenommen, der darin bestand,.. die Hilfsaktion, anstatt auf der bisher üblichen systemlosen GeldcruSgLbe. auf einer rsüorrettcn Sreditbasisaufzuhguen. (Jüd. Korr.«Vur.); Sommersorge«. Die Worte passen schlecht zusammen. Aber wie alles, so bringt auch der Sommer dem Wiener Mittelständler vor allem Schwierigkeiten und. Sorgen. Die gewohnte Erholung - wäredem geistigen Arbeiter in diesem Jahre notwendiger denn je. Gerade weil man so lange darauf verzichtet'.hat, ist die Entsagung in diesem Jahre besonders schwer. Die unterernährten Kinder, die abgearbeiteten Familienmütter, die sorgenvollen Väter, sie albe brauchen ein bißchen Erholung im Grünen, ein bißchen „Ausspannen". Aber was früher glatt« Selbstverständlichkeit gewesen, ist jetzt schier unerreichbar geworden. Die Spekulation hat sich der Sommerwohnung bemächtigt und was man an Preisen hört, kann'nureine Antwort auslösen: den Schrei nach behördlicher Aufsicht. An die Nähe Wiens ist ja von vornherein nicht zu denken. In Baden, am Semmering, in der Mariazelier Gegend kann man bei bescheidenen Ansprüchen mit 1500 bis 2000 Kronen täglich gerade satt werben. Tirol antwortet auf Anfragen mit rätselvollen Andeutungen, aus denen alles Mögliche zu entnehmen ist, nur kein Preis, und eine bescheidene Zweizimmerwohnung an einem beliebten Kärntner See — keineswegs in „ftshionablern" Kurort — kostet 15 000 bis 20.000 Kronen für zwei Monate. Ueberslüssig, zu sagen, daß diese P eise den ge stigen Arbeiter von vornherein von jeder Sommererholung ausschließen. Natürlich leidet unter dieser Erscheinung der gesamte Mittelstand. Mer der christliche Jntelligenzproletarier ist doch noch um ein weniges besser gestalt als der jüdische. Zunächst haben zahlreiche christliche Familien Verwandte in der Nähe Wiens, stammen vielleicht selbst vom Lands mnü können dadurch doch immer noch einen Unterschlupf finden. Sie haben sozusagen bas niederösterreichische Hinterland für sich, während die Wiener Juden ihre Familienbeziehungen in der Provinz, zumeist in Mähren, Böhmen oder Ungarn, haben, also in Landern, in Hie auch nur'einen Paß zu erlangen in der Regel mehr Zeit; Geld und Mühe kostet, als man auf den ganzen Sommeraufenthalt verwenden kann. Auch kann der Christ Quartier nehmen, wo es sich ihm bietet, wäh.eud der Jude immer vorsichtig forschen und sondieren muß, ob er in dem gewählten Orte nicht gehöhnt und beschimpft werden wird, ob seine Kinder nicht gehänselt und verspottet werben, bloß weil sie Juden sind. Insbesondere das etwas billigere Oberösterreich, natürlich der nördliche, nichtelegante Teil, ist dadurch den Juden fast völlig verschlossen. Dabei weiß man ührigeus noch gar nicht, ob der Äufenthaltsbewilligungs- und Einreisepaßskandal nicht wieder anheben wird. . Die Regierung sieht dem Treiben still und wohlgefällig zu, statt wenigstens ein gewisses Bemühen zu zeigen, auch für den geistigen Arbeiter ein wenig Fürsorge zu üben. Mögen die Bauern und Villenbesitzer für ihre Zimmer Dollhauspreise begehren, mögen sie die Preise der notwendigsten Lebensmittel auch an Ort und Stelle für den Fremden Hinauftreiben — auf der Alm, da gibt's ka Sünb' und in der Sommerfrische keinen Wohnungswucher. Vertraute Klänge. Mehr als ICO jüdische Juristen, Richter, Rechtsanwälte «nd Berwaltungsb^amte baden eine Eingabe an den Dekan nnd die Mitglieder der Breslauer rechts- und staatSwitfenschaülkchen Fakultät gerichtet, in welcher es heißt: *5u den letzten Tagen sind an zahlreiche m der Praxis stehende Juristen jüdischen Glaubens. reilS durch die mnstäche Fakultät ter b'esi gen UniocisttSt, teils durch Vermitilnng Drirter Ansuchen grlargt, d « r ch Geld- und Bücher spenden der Stllde.ntennot abquhelsen. Die Unterzeichneten hä len gewünscht, diesem Ansuchen ohneweiterS enr sprechen zu tonnen, w'e ihr erster Impuls r'ruen vorfchried. Eie sehen sich jedoch zn ihrem Bedauern zu einer gewissen Zurückhaltung veranlaßt. Es w -rden dann die bekannten antrsemitlfche» Tendenzen, Vorgänge und BeschWe rmes großen Teiles der Siudentenschaft, besonders der Durichenschaitev, kurz und scharf skizziert und daran ankriüvfend ge'chlosskN: „Wir legen «ns nr,t Bangen die Frage vor, welches Schicksal der deutschen Rechtsvflrgr beschicken fern wird, wenn ste m einigen Jabren in die Hände von Personen tzelear wird, deren Geist, solche Beschlüsse wrder spiegeln. Bon einer Stellungnahme dec Universitätsbehörden oder der Professorenscka t zu dieser Bewegung, welche die unserem Baierlande fe btttec nörige Einheit dauernd gefährdet, sei« Nusehe» in der W!t untergräbt und in rhren rohe« formen eines akademischen Bürgers unwürdig erscheint, ist bis jetzt «t <b 16 verlautet. Bei dieser Sachlage wird uns der Zweifel a«igenöligt, ob. die .von uns rrbelrnen Unterstützungen» die zu einem erheblichen Teile Studenten der vbenbezeicknuen Gerstesrich'vng zugute kommen würden, ihnen auch erwünscht stnd und nickt vielmehr. eine Zurückweisung erfahren, falls sie kören. auS. welchen Hand.eu d e Ga'icn stammm. Wir würde« es begrüße«, wenn uns unsere Entschließungen dnrch eine möglichst baldige und klare Stellungnahme Jkc UmvttsitiitsbehSrden und der Studentenschaft erleichtert werden/ Wie man siebt, glercht das Verhalte» von Studenten nnd Profefioren an den deutschen Hochschulen völlig dem. das wir sert einiger Zeit ist Wien beobachte». Auch ry Breslau heißt e$ vsm jüdischen Gelder non «lei Ei« mobertuv Dampfer für PalLstirra-Reise»de Die Vtrhandlungkn der jüdeschen Palästina-Reise-und Trau»» portgeskllschaft „M a a w i r i m" mck dem Llopd Trirstmv »ege« der AnsrSstung eines spezielle« Dampfers s ü r P a 1 8 siiua -Reisende stehen vor dem Äbschlnffe. Das Schiff, taS nach allen modernen Erfordernisic» eingerichtet se« «ird, wird für 'rv>> Paffagiert Raum bie-en und den Weg von Trrest nach Jaffa i« sechs Tagen m ückleae«. Die Reisenden erhalte« ritnetle Bervflegnng. Die erste Fahrt mitnnrmmr dieser Dampfer bcreits Ende April oder anfangs Mae. * Die „drahtlose" Verständigung der RegervStter. Dre; geheimnisvollen Methoden, mit deren Hilfe die Eingeborenen Afrikas Nachrichten mit überraschender , Schnelle verbreiten« sind schon vielfach erörtert worden. Dem Rätsel dieser .drahtlosen" Verständigung ist man aber noch nicht völlig auf die Spur gekommen. Wohl' magdie T r o m m e l s p r a ch t für eins rasche, Nachrichtenübermittlung sorgen, wenn ihre dumpfen Töne nachts von Dorf zu ^orf erschallen. Andere Reisende glauben,, daß Rauchsignale verwendet werden; aber diese Form ist recht unsicher und von der Witterung abhängig, während die Nachrichtenübermittlung in Afrika sehr prompt und regelmäßig, vor sich geht. Fn Südafrika glaubt man allgemein, daß die Eingeborenen sich die Nachrichten von Hügel zu Hügel zurufen; aber das ist eine gänzlich unmögliche Anschauung. Jedenfalls lasten sich auf diese Weise nur einzernUt nicht alle Fälle erkläre«. Gewiffe »Rekordleistungen" der schnellen Nachrichtenverbreitung sind vorläufig noch «vn Ge» heünmS. Die einwandfreie lleberlieferung solcher Leistungen findet sich in verschiedenen Berichten. Ms der englische Kolonialsekretär Lord H a r e o u r t im Jahre 1913 auf eine Anftage hin im Unterhaus erklärte, er habe noch keine Nachricht über . die Truppenbewegungen int, Somaliland, da war bereits die Nachricht von der Vernichtung des Kameltors durch den Mullah Hunderte von Meilen weit in Afrika bekannt; innerhalb von 24 Stünden war die Kunde durch ganz Afrika verbreitet. Einem Engländer, der im Innern des Hinter« landeS der Goldküste wohnte, also über 1000. Kilometer von Senin entfernt, erzählte eines Tages einer seiner DohS: ,Viele weiße Männer im Scnin-Lcmde getötet." Erst mehrere Tage später kam die Nachricht von der Niedermetzel ung Weißer in Senin auf dem normalen Wege nach der Gold» küste. Der Begleiter Emtn Paschas auf feiner Reise durch Uganda, Dr. R. W. Folk in, erzählt von einem besonders merkwürdigen Fall dieser »drahtlosen" Verständigung. I« Lado» das 1500 Kilometer südlich von Khartum liegt, er« zählte ihm und Emin der Zauberer des Ortes, er habe in der vergangenen Nacht Mefchera el Rek besucht, das sich etwa 800 Kilometer entfernt am Ni! befindet. Der. Zauberer sägte, zwei Dampfer seien hier angekomme« und beschrieb den englischen Offizier, der sie befehligte; ein kleiner Man« mit einem großen Bart sei von diesen Dampfern oDgeschrckt worden» um der Expedition EminS Nachrichten zu bringen und er werde in etwa SO Tagen emtreffen. 30 Tage fpStse kam der Abgesandte wirklich an, und es zeigte sich, daß alle Einzelheiten» die der Medizinmann angegeben, vollkommen richtig waren. Durch Vergleichung der Daten fand man, daß der Zauberer die Ankunft der Dampfer in Dleschera gman zehn Stunden, nachdem sie wirklich dort angelangt warar, mitgeteitt hatte. Wenn man nicht annehmen will, daß der Zauberer wirklich ein Zauberer war, so ist eö gang unerklärlich, wie eine solche MitteÜung mit so genaue« Einzelangaben auf eine Entfernung von über 800 Kilometern innerhalb von zehn Stunden gemacht werden konnte. Die Eingeborenen besitzen eben unbekannt« Mttel. und dies ist nicht nur in Afrika der Fall, sondern auch aus Asien und Amerika haben Reisende von solch »drahtloser" Verständigung unter primitiven Völkern erzählt. * Stttfttftnfte «* PalLftina.Interestent««, Dar Palästina-Amt. Lien, 1, Bauel.rimattt 91, ist m der Lage, Interessenten. du Boden in Palästina erwerben wollen, Ausfunst über verschiedene, derzeit v e r k ä » f l i ch e Grundstück« sür da«- »nd landwirtschaftliche Zwecke z« erteilen. * Erhöhte Ktißfcett dev Jen in yakSfti»«. Kalwarrsky »nd Rosenheck. di« Vertreter der Jca in P.ilästina. unternahm eine Reise dnrch dre jüdischen Kolonien und befnchten auch die landwirtschaftlichen Gruppen von Rosch-Pinah bis Metullah, denen sie Dersotgung mir landwirtschaftliche« Gerate «und Bautenzusagte«. , Wetterbericht. Fast in ganz Oesterreich herrscht Schön-' weiter mit wolkenlosem Himm'l- In den westlichen Akpenländern «st es warm, am Ostland kühl Voraussage: Schönwetter, höchstens zeimrise etwas stärkere Bewölkung, wärmer. * Sommerzeit in England. Heute »m 9 Mr friiS ist die S o m m e r z e i t « Grotzbrrtannee« «ad Irland i« Kraft getreten. ^TsdesfiUle. Fteitaa den l. d. M. starb hier Herr Samuel Schmie rer, abioloieuer Exvor'akademcker, im jugendlichen Alter von 24 Jahren.Gestern ,st ,n W»en die Mutter des daktems Karl KreSler, Frau Mathrlde Kieslrr, n» Alter vo« 68 Jahren gestorben. * Organisation der Wiener Preffe. Die ordentliche Jahresoersammlu«- findet Sonntag den 17. d. M. vm 10 Uhr vormittags im große« S tzunaSsaal de» Handels* und Gewerbe« kammer» I.» Stubenrrng d/10, statt. | * Da» Drahts«» Über der Straße. AuS DreSlan wird gemeldet: Wle die .Schlesische Zeitung" meldet, führ am Montag abends«.« e n g l r i ch e 8 A « t o m o b t l in schneller Fabrt a«f der Shauffee Oppeln—Groß-Sttelitz siegen ein über d«« W e * gespanntes Drahtseil. Einem-engllsche» Oberst wurde der Kaps abgeriffen, em sranzSssicher Oifizm erittt schwere Beinbrüche. * Venzinadgade. Mit Rücksicht aas die nmerliche Erhöhung deS Zolles und der Frachtsätze wurde der Pi eis für Benzin ab 1. d. M. um K 3 per 1 kg erhöht. Der Preis beträgt 'ohm bv iaßwetsrr Abnahme ad Lager: Schwer de««« kl 60 ver 1 kg (daist per 1 Ltter zirka K 46.60\ Mittelbenzi« K 69 per 1 kg tdaS ist per 1 Liter zirka K 46.l(v/ Leichtbrnzr« K 64 per l kg daS ,st ver 1 Liter zirka 4M0>. Jnlalpe glöße rr Vorräte an Benzol wird dieser Betriebsstoff, der in der warme» Jadr Smt dem Echwerbenziu vollkommen gleckwerlig ist. zum P'r'är von ll bb.bv ver 1 kg bei mtzwerser Abnahme abgegeben. Dre Landesb nzinstellen iilr Wien, I., Seitzergalte S. «nd tür Riederösterreich» stacheS Land. Wien, VI., Marrahilferstraße 47. sind «rt diesen Betnebsstoffen für den Monat April derart dotiert, baß lie in der Lage sind, den Bedarf auch l»r Personen- . ^utvS de» Konsumenten zumweise«. * Stefcfr Me Alnfortzernng ,»» Flüchtling-« «ahnnnge«. eine jetzt sehr.vrel erörterte Frage, bringt bte letzte Rummicr der .Gerichtshalle" dre interrffante Mitteilung» derzufolge geg'N hiele An orderung das RechtSmutel de- Erm prachrS an das gute Anzugstoffe S Aparte Neuheiten Sün|NER besten - messe i» u—iNieeair«i>ee urrrrru i m tflg muais nisias» —4 mimn ru m VI» Btz« Windlltfltiilflsst Nft 2 BSXfii«

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