Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 770 (18.3.1921)
- Date
- 1921-03-18
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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M 770 tfmn, Mmay Wiener MsrgeuzeMMS Jüdischer «thlelttklnb. Heute, V,L Uhr abends, Auf. stellvNg der H. Mannschaft beim Stemme». Samstag, Y.4 Im Kdischer SMitetiMub ll-SLdmark U am Slurm.Plav. Samstag. »/s8 Uhr. Spielervrrsammlung Baldrahos. XVI., Ottakringrrstraste 102. Sonntag, »/all Uhr, Meisterschaft argen Secbsbauser F. C. am Merdlmger Sportsrevnde-Platz. Ler-Wagen, Endstation. Abends Klubunterhaltung Cas6 Hmden- -mg, VM., Alserstraße 71. Der Volkswirt. Eine Krone 1.86 /2 Centimes Geld. i In Zürich votierte: Ue österreichische Krone . .... 1.S61/. (1.35 am 1«. Märt) die österr. gestempelte Krone .... —.80 (—.85 am 16 März) die tschechische Krone. . . . . . . 7.60 ( 7.70 am 16. März) die Mark. . . . . . 9.121/* (9.32',am 16. SWarj;. «gram . . 3.90 ( 4.- am 16. Märzi Bukarest * t8° ( 7,95 m 1§ Mäkz, Budapest 1.4»V- (1.4SV, am 16. Mörz) Aöarschau « » . .—,65 (—.69 am 16«. Mürz) Oesterreichs Ueberfremdnng. ■* Die Ueberfremdung Oesterreichs nimmt von Lag zu Dag gewaltigere Dimensionen an. Gestern war nritgeteilt worden, daß Bundeskanzler Dr. Mahr in London gegen Einräumung ddr geforderten Kredite angeblich die Verpfändung der Zölle, Monopole, Einnahmen der Eisenbahnen und sogar die Einkünfte aus neuzuschaffenden Monopolen angeboten habe. Im Nationalrat war man der Ansicht, daß der Bundeskanzler keine Berechtigung hiezu hat. Man hat das noch ungeklärte Bestreben, der maßlosen Ueberfremdung dieses Landes endlich einen Riegel vorzuschieben. Erst vor kurzem wurde daS sogenannte „Länderbankqesetz", wodurch eines der größten Bankinstitute der Republik gänzlich außer Landes gekommen wäre, von der. Mehrheit der Nationalversammlung so deutlich abgelehnt, daß es nicht einmal zur Beratung gestellt wurde. Ein ebenso großer Widerstand macht sich gegen den Uebergang der A n q l o b a n l in englische Hände geltend. Endlich regt sich wieder in diesem niedergetretenen Staat auch wirtschaftliches Selbstbewußtsein, endlich gelangt man zur Erkenntnis, daß man knapp davor steht, aus unabsehbare Zeit hinaus ein Gut dar Fremden zu werden, i Ihren eigentlichen Ausgang nahm die Ueberfremdung Vom Zusammenbruch der Monarchie. Sehr bald danach wurden wir von Ausländern überschwemmt, die besonders aus hem Niedergang der Krone Nutzen zogen und hier gu Spottpreisen ihren Warenbedarf decken konnten. Der große „Aus- Verlauf" begann und hat eigentlich noch nicht aufgchört, wenn auch die Preise infolge gesteigerter Gestehungskosten inzwischen ganz beträchtlich in die Höhe gegangen sind. Es darf aber nicht übersehen werden, daß bereits vor dem Kriege fremdes Kapital in nicht unbedeutendem .Matze an einer Reihe österreichischer Grotzunternehmungen interessiert war. An der Staatsbahn und Südbahn, an der Länderbank und Dodenkreditanstalt. Durch den Verlust zahlreicher Bankfilialen an die neuen Staaten infolge des Zerfalls der Monarchie, durch hie Abwanderung einer ansehnlichen Zahl von Großindustrie-Unternehmen in die Sukzessionsstaaten wurde der ZerfetzungSprozeß gefördert. Endlich mutz betont werden, daß die unfundierten und überhasteten Sozialisterungsexperimente unserer Wirtschaft einen argen Stoß versetzt haben. Zu einem elenden Fortwursteln durch den Vertrag von Saint-Germain verurteilt, durch klägliche Lethargie und politische Zerfahrenheit im Innern beispiellos geschwächt, blieb uns nichts anderes als die Kredithilse des Auslandes übrig. Der Bankrott unserer Währung gestaltet unseren durch ausländische. Importe gedeckten Bedarf von Tag zu Tag kostspieliger. Kredite werden jedoch nicht ohne Unterlagen und Sicherstellungen gewährt. So müssen mit Naturnotwendigkeit nach und nach alle unsere Aktiven, verpfändet werden. Für die Ueberfremdung ausschlaggebend ist auch unser chronischer Kohlenmanqel. Ihn haben sich jetzt die Deutschen zunutze gemacht, und die S t i n n e S - G r u P p e hat es derstanden, vafch und vorteilhaft 200.000 Aktien der Alpinen Montan.Gesellschaft an sich zu bringen, in welchem Unternehmen bereits italienische Einflüsse vorherrschend waren. Mit Ueberraschung hört! man, daß nunmehr genügend Brennmaterialien zur Verfügung gestellt werden,, um neben dem armseligen, einzig in Tätigkeit sich befindenden. Hochofen des Unternehmens zwei weitere in Betrieb zu setzen. Unwillkürlich fragt man sich: Warum konnten wir daS nicht zustande bringen? Freilich, die deutsche Schweriirdustrie begnügt sich nicht damit. Nicht nur die österreichische Eisenindustrie, sondern auch unsere ElektrizisätSindustrie soll von der Stinnes-Gruppe kontrolliert werden, und Eingeweihte wollen Wissen, daß damit die großen Käufe von Siemens-Aktien in der letzten Zeit in Zusammenhang stehen. So strecken nähere und fernere Nachbarn die Hände nach den spärlichen Resten ans, die uns geblieben sind. Andererseits mutz man sich fragen: Was soll aus Oesterreich ohne fremdes Interesse, ohne fremdes Kapital werden? Liegt nicht darin die Hauptmöglichkeit unserer wirtschaftlichen Sanierung? An dieser Stelle betonen wir nicht zun: ersten Male, daß wir in der bedauernswerten Situation, nr der wir rms seit etwa zweieinhalb Jahve» befinden, auf diese» Interesse angewiesen find und bleiben. Wir können die Uebecsremdung nicht verhindern. Aber indem wir uns zu energischer Tätigkeit und Selbsthilfe aufraffen; könne« wir sie auf das notwendige Maß einschränken, ohne uns mit Haut und Haar den DividendenjüMn Äts dem ÄUslöM VNSliLsern zu müssen. Die Sanierung Oesterreichs kann Nur gelingen, wen« es auf die Oeffnung der Grenzen htnarvditet Xnh Wirtschaftliche Abkommen mit den Nachbarn schließt, die eine freie Zirkulation der Waren ermöglichen. Gleichzeitig mutz aber jfen» j landSkapttalS Platz greifen, damit eS sich nicht zu polittsche» Experimenten vorwagt. Aber der niedrige Egoismus unserer Parteiwirtschast verhindert ein Einströmen des ehrlichen Kapitals und liefert den Staatend seine Produktionskräfte den Schiebern in die Hände. 9teuattflö0e -es dritten Teiles des Bekenntnisses znv VermSgensadZabe. Don kompetenter Seite wird uns mitgeteilt: Mit Rücksicht darauf, daß die Bestimmungen über die Asbstattung der Vermögensabgabe durch die dieser Tage verabschiedete Novelle zum Vermögensabgabegesetz in einigen wesentlichen Punkten eine Abänderung erfahren haben, hat sich die Notwendigkeit ergeben, eine Neuauflage "des dritten Teiles des Bokenntmsformulars. (Zahlungsartrag) zu veranstalten, die dieser Aenderung Rechnung trägt. Die Drucklegung wird unter einem veranlaßt. Es ist Vorsorge getroffen, daß alle Stellen, welche sich mit dem Verschleiß der Bekcnn-tnisdrucksorten befassen, mit. dem neuen Formular beteilt werben und. in-ihren Drucksortenvorräten das alte Formular des dritten Teiles durch das neue ersehen. Die alten Forniularien sind an dre Stellen, von welchen di.e Drucksorten bezogen wurden, abzuliesevn. Denjenigen Abgabepflichtigen, welche bereits im Besitz der Fovmularien sind, ist das neue Formular des dritten, Teiles Hegen Zlbgabe des alten Formulars, und zwar auch eines etwa bereits beschriebenen, kostenlos auszufolgen. Kapitalserchöhrrng der Allgemeinen Depositen- Bank. Der Verwaltungsrat der Allgemeinen Depositcn-Bank hat in seiner gestrigen Sttzrmg den Beschluß gefaßt, einer fiir den 2. April d. I. einzuberusenden außerordentlichen Generalversammlung den Antrag' auf Erhöhung des Aktienkapitals von 300 Millionen Kronen auf 500 Millionen Kronen mit der - Maßgabe zu unterbreiten, daß die Festsetzung des Zeitpunktes und der Modalitäten der Aktienbegcl'ung dem Vorstände Vorbehalten bleiben solle. Zu dieser Kapitalserhöhung sieht sich, wie nnS von zuständiger Seite milgrtcilt.wird, dir Allgemeine Depositen-Bank veranlaßt, in erster Linie im Hinblick auf den Ausbau ihrer internationalen Beziehungen, ferner im Zusammenhänge mit der zunehmenden Erweiterung ihres industriellen Konzerns. Dre industriellen Unternehmungen bedingen unter den heutigen Verhältnisse die Bcreiihaltung großer Mittel, sodaß cs als ein Akt rechtzeitiger Vorsorge erscheint,' ent'prcch>ndc'Z Eigenkapital ^»0 Verfügungzu haben. Verordnung zur Durchführung der Valutenumsatzsteuer. Die Verordnung zur Durchführung des- Gesetzes, betreffend die Besteuerung des Umsatzes von.Valuten und Devisen, besagt: „Bei Anwendung des Gesetzes gelten als Valuten alle Zahlungsmittel, Herren in einem ausländischen Staate gesetzliche Zahlkraft zu kommt, ferner inländische Und auslärrdische Zahlungsmittel, die, ohne im Inland oder in einem ausländischen. Staate mit gesetzlicher ZahlUngskräft ausgestattet zu sein) im Handelsverkehr als Zahlungsmittel gebraucht werden' (Hanbelsmünzen), zürn .Beispiel Dukaten, Maria Theresien-Taler u. dgl. Unter Devisen irn Sinne des Gesetzes sind die auf die. Pistung von Valuten läutenden Wechsel, Schecks, Coupons und sonstige wie imnrer geartete Anweisungen sowie die auf die Zahlung von Geldbeträgen irr ausländischer Währung gerichteten F o r d e r u n gc n zu verstehen, mögen sie auf was immer für einem Rechtstitel bcruhen, zum Beispiel 'Darlehensforderurtgen, Kaufpreisforderungen, Forderungen aus einein Frnchtgenuß- oder Renten- bezugsrecht, ans einem Versicherungsvertrag oder asis'einem Vermächtnis, erbrechtliche Ansprüche aller Art, Forderungen auf Grnlnd. von verlosten, auf ausländische. Währung lautenden Wertpapieren usw. Der Umsatz von Wertpapieren, der der Effektenumsatzsteuer unterliegt, ist kein G e g e n st a u d der Valutenuinsatzsten-er. Als steuerpflichtige Umsätze itit Sinne des ■ Gesetzes gelten alte an. der Wiener Börse oder außerhalb der Wiener Börse abgeschlossenen Geschäfte, mit denen Valuten oder Devisen entgeltlich veräußert werden, wenn an dein Geschäfte als Vertragspartei ober Vermittler ein Valutenhändler teilninnnt und das Entgelt in inländischem Gelde, Ln Valuten oder in Devisen besteht." Die NLUü polnische Deviftnordmmg ist irunmeyr veröffentlicht worden. Sie bebt die Devisenkommission auf, läßt aberdie wesentlichster:.''Beschränkungen für Privatpersonen und Firnien bestehen. Privatpersonen und Firmen dürfen Devisen nur an Devisenbanken oder an zügclassene Devisenkommissionäre verkaufen oder abtveten; nur von Devisenbanken dürfen sie auch Devisen erwerben und zu Zahlungen an daS. Ausland verwenden. Airbc-rweite in ihren Händen befindliche Devisen sind, sofern sie 150 Schweizer Franken Wert übersteigen, zu Zahlungen an das Ausland nur mit Genehmigung der Landesdarlehenskasse oder des Finanzministers verwendbar. Wertpapiere (Obligationen wie Aktien) dürfen ohne Genehmigung des Finanzministers iveder an das Ausland verkauft noch an ausländische iGläubiger verpfändet werden. Valutenkurse. Im gestrigen Verkehr svaren fremde Zahlungsmittel begehrt und wesentlich höher. Nachstehend die offiziellen Schlußkurse: . Amsterdam 24 425.—Geld, 24.525.—Ware (gegen 16. März 24.450.— Geld. 24.550.-- Ware), Agram 483.-, 485.-- (488 - 490.—), Belgrad —(—Berlin 1126.-, 1132.- (1117.—. 1123.-), Brüssel 5130.-. 5170.- (5180.-, 5220.-), Budapest 177.50, 179.50 (172.-, 174.-), Bukarest 950.—, 960.— (935.—. 915.—). Christiania —, Kopenhagen 18.175—, 12.225.— (12.275.-, 18.325.—). London 8755.-, 2775.- (2765.-, 2785.-), Mailand und Triest 2630.-. 2650.- (3625.-. 2645.-), New-York 707X0, 711,50 (706.-, 710.—), Paris 4905.-, 4945.- (4880,-, 4930.--), Prag 917.-, 923.- (919.50, 925.60), Sofia 852 50, 862.50 (852.50, 862.50), Stockholm 16.070.—, 16.130.- , —.—). Warschau und Krakau 81.50, 83.50 (79.- 81.-), Zürich 12.250.-, 12 300— (12.075.—, 12,125^), DoMnoten 698.50, 702 50 (698-, 702.-). Belgische Noten 5120.-, 5160.-, -.-), Bulgarische Noten 842.60, 852.60 (825.-, 885.-), Dänische Noten 11,975.—-, 12.025.— (—, —.—), deutsche Marknoten 1125.-, il31.- (1117.—, 1123.-), englische Noten 2750.—, 2770.— (2750.-. 2770.-), französische Nvien 4890.-, 4930.— (4855.—, 4895.—), holländische Noten 24.375.—, ..itlckmWe Not« , 262ö.r, ,t8. MArz iM — ■LIJJ I ' 1 -' s- —^ 2640.— (2620.—, 2640.—), UnabgestempÄte ji .. . . 1925—, 1945.— (1940-, 1960.-^), norwegische Roten —.--i (-.- —polnische Marknoten 87.-, B9ß (82,50, 84.50), Rumänische Noten 932.50, 942.50 f980.~-j 940.-). Russische (Rom.) 307.-. 813.- (317.—, 823.-) Schwedische Noten 15.970-, 16.030.- (-.-,c —.-), Schweizer Noten 12.225.-,12.275.—(12.025.-,12.075.—).tschech^ slowakische Noten 914.—. 920.— (917.50,. 923.50), ungarisch« Noten 176.75, 178.75 (169.-, 171,-).; Geschäftsreise» mach Jugoslawien. Aus Anlaß' bet seye üblen Erfahrungen, die mehrere Geschäftsreisende in Jugoslawien gemacht haben, wird von der Wrener Handelskammer neuerlich darauf aufmerksam gemacht, daß Kausteute, die fk Jugoslawin: Reisen zu geschäftliche» Zwecken unternehme» wollen, außer vrdrmngsgemäß mrsgestelllen und vidierten Pässen auch von der Ortspolizeibehörbe ihres WvhnortÄ vidierte Legitimativnskarter: bei sich führen müssen, wonach das Geschäftshaus, für dessen Rechnung sie reifen, rechtlich besteht und hier der gesetzlichen Bestenerung unterworfen ssk.' Das Mitführen voll Warenmuster:: ist gestattet, nicht aber von Waren zum Verkaufe. * Wer nichtbestellte Waren nach Ingöslawim bringt, in der Hoffnung, sie dort abMsetzen, setzt sich! der Gefahr aus, daß sie dort beschlagnahrnt werchen. Das Tragen einer Waffe ohne besondere Erlaubnis ist verboten, wobei ein österreichischer Waffenpaß naturgernäß nicht genügt. ZahlrrngSeinfte8««g einer große» italienischen Firma. Die bekannte Wareufinna Dilsizian Fräres in M a i l a u d, die zahlreiche Filialen in Osteuropa, Asten und Amerika hat, mußte die Zahlungen einsiellcn. , Wirtschaftslage ln Argentinien. Unter Zahl '32/428 liegt im Zimmer 206 der Kammer für Handel, Gewerbe und; Industrie in Wien ein Bericht über die derzeitige Lage fbtä Kommissions'gefchästes in Argentinien^ zur Einsicht auf. >^ t, Notenumlauf 34 8 MMiariden. Nach' dem Ausweis der Oestcrreichisch-ungarischen Bank vom 31. Jänner ist be$ Notenumlauf um 1,8 Mllliarden auf 34,5 Mlliardea. tze- ' MM. . 1!; ' 1 ' Die Vritisch-ungarische Bank A.-G.» ÄrtdapeD» hat die Bilan; für das Jahr 1920 festgesetzt. Der Ncingewimr bettägt 40V- Millionen Kronen. Als Dividende werdm . K 50 per Aktie, das sind 12V,Vo, vorgeschlagen. Dir Mailänder Filiale de» Ungarisch-italienische« .Bank wurde in eine selbständige italienische Aktiengesellschaft unter dem Namen *23 a n c a Hnngaria- I t a l i a n a" umgewandelt. Wiener Börse. Wenn sich die Spekulation an der gestrigen Börse weitestgehende Reserve auferlegte, so war dies dem Umstande zuzuschreiben, daß man die Londoner Ergebnisse abwartet. Auch trug vielfach die herannahende Versorgung zur Zurückhaltung bei^ Die Grundstimmung des Marktes war aber dennoch fest. Lebhaftere Umsätze fanden in Südbahn-Prioritäten statt, welche um K 230 avancierten. Ferner waren einzelne Bankertwerte, namentlich Anglobank und Oesterreichische Kredit, gefragt und höher. Mehr Interesse begegneten Simensnnd Krupp-Aktim, wogegen Alpine- Aktien in retrograder Rtchtung verkehrten und eine Embnße von li 350 erlitten. Äm Schranken war die Tendenz geteilt. Adria verloren K 500. Aussig-Teplitzer K 235, dagegen wurden Buschliehrader üt. A K .200 Mb Nordbahn K 500 höher bttvertet. Von den Fndustriepapieren waren Berg- und Hüttenwerke K 1500, Brüxer Kohlen K 820. Nordwgaris ch e Kohlen und Westböhmen je K 200, Trrfailer Kohlen K 300 und Rorhkosteletzer K 330 billiger erhältlich. Eine kraiiige Aufwärtsbewegung erzielten die Aktien der Papierfabriken. So stiegen Neusiedler um kl 200E LehkaM'IosesSthalcr um & 480 und Elbemühl am K 1090; Prager Eisest profitierten lli 700. DaS Geschäft blieb biS zu«. Schlüsse eng begrenzt bis auf Südbahn-Prioritäten, die an der Nachbörse brs K 5200 in die Höhe gingen. Reuten lag« ruhigs bloß ungarische Lkronmrente verlor 2$% I» Übrig« verweis«' wir ans nachstehende Schlußkurse: InSustaie-ILMernehMArrgett.' Allgemeine VaWefÄx sckast 2180.— (— 120.—), Rnionbml 2100.— (—100.—), Wiener Ballgesellschaft 2150.- (+ 150.-), Königshofer Zement 7900.— (-Persinoosrr Zement 4760.— (+ 100.—), Wienerberger Ziegel 7200.— (+ 150.—), Liesmger Brauerei 2950.— (+150.—),' Savajisvo 5590.— (+190.—), Aussig Eheni. 15.200*— (4* 350.—X Brosch« Spiritus —(--.—), Carborundu« 7910*— (4- 310.—), Clothilde 7240.— (+ 90.—), A. E- G. Union Elektr. 2370.— (— 75.—), . Bereinigte Elektrische 2510.— (4- 9.—), Swmeas Schuckert 2532.— (-i-102.—). Alpme8630.— (- 350.-), Berg- und Hüttenwerke 13.000.—(-1500.-^), Austria Email 5600.— (4- 105.—), Egydier —(-.—), Enzrsselder 4530.— (-1- 30.—), Felten L Guilleaume 9900.- (-!- 200.—), Gremitz ' S6780.— (— 20.—). Hutter L Schrantz 3950.— (+100.—), p A.-G. 2150.- (4-150.—), Poldiyütte5800.- (4 150.-), Prager Eisen 15.400.— (4 700.—), Rimamurauh 6250.— (— 80.—), Skodawerke 393Y.— (— 43.—). Wässensabrik 9670:— (4 IM.—), Brüxer Kohlen 10.260.— (—- 320.—), Grau- Szaszvarer 4750.— (— 100.—), Nordung. Kohl« 4200.—« (— 200.—), Obenmg. Hütten 7200.— (4- 200u—), Rossitzer 6000.— (4 170.—), Salgo-Tarjaner 10.650.—(4 860.—), Trssailtt Köhler, 5260.— (—360.—). Uttg. Allg. Kohlen14.200.—(4- 200,—), Urikanv 8000.— (— —.—), Veitscher Magnesit 28.300.— s-Westböhm. 7000.— (- 200.—), Wolfsegg 2495.-- (4 99.—), Danek Maschinen 4750.— (— 200.—), Brünn»' Maschinen 5880.— (— 170.—)» Daimler Motor« 1230.— (— 40.—), Fiatwerke 1450,— (-Heid Maschin« 1865.— (— 20.—), Hofhrrr & Schrantz 1286.— (4 80.—), Sigl Lokomottv 3630.— (— 130.—), Ruston 4099.00 (— 110.50), Simmermg« 2280.— (4 50.—). Elbemühl 6790.— (41090.—), LeYkam-IoseKthaler 18.280.-(4 480.-).Neustedler 27.000.-(42000.-), Apollo 7750.— (—115.—), Santo Genf 31.000.— I— —.—). Karpathen 19.500,— (4 700.—), Galizia 30.050.—(4 1675.—), Schodnica —(--), Cvsmanos 6400;— (-Fezfabrikev —(-.—), Rotkosteletzer 6850.— (- 330.—), Schoelln Zucker 11.800.— (— 200.—), Schönvrieseuec 5110.— (— 90.-3 Oesterr. Eisenbahnverk. 7180.— (4 230.—), Ung. GismbahnveÄ' 9975,— (4 25.—), Wiener Waggonleihgesellschaft 8895.—- (4 17.—), Gerngroß 1450.— (4 50.—), HolzhmdelsMellschast 4715.— (4 155.—), Türkenlose 4055.— (— 345.—). Lra»svort-U»te«nehm«ngHn.Adria12.000.-'(—500.—)^ Aussig'TePlitzer 7540.— (— 235.—), Buschtiehrader lit A 7000.— (4 200.—)» Buschtiebrader Irl. 8 3485.— (4 85.—), Donau« Danivi. 16.000.— (4 20—), Ferdinands-Nordbahn 94.500.— (4 500.—), Graz-Kössachn 5500.— (-.—) Kaschau-Odev baact 289Ö,— (— 60.—), Lemberg - Czernowitzer 4800.- l—Lloyd 43.800.—(— —Ravigaztönr 15.500.— (4 150.—), Staatsbahn 6020.— (4 60.—), Lombarden 8930.— - so.-), 3% Südbahn-Mior.5010.- (4 280.-), Staatsbahn. Geüußscheine 8150.- 5.-). Äentsn. Maireute 100.— (4 -^.25), FehrUarMft 100.— (—Oesterr. Kronenrmte 100.-^ (4- ^.25), Oestrtt. Gold» kettte (— -^.—), Ungar. Goldtütte *-*♦— (—. -.-4) Urtgar. KtöNerttettte 232.— {— 88.—). - -M Banken. Ar.glo-Bank 1730.— (4 180.—), Oesterr.-bos» Bank 1550.— (— 14.—). Britisch ° ungar. Bank 1495.—.