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Wiener Morgenzeitung · 1921-02-25 · Heft 749 (25.2.1921) · p. Seite 7

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 749 (25.2.1921)
Date
1921-02-25
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Nr. 749 t , , Dien. Freitag bet u. a. erklärte: Ds« Hotzen Preise wie auch die zu» nehmend sich entwertenden Wechselkurse seien nicht der Inflation der Zahlungsmittel zuzuschreibe n. Ihre Ursachen bestünden (nebst der wesentlichen Verminderung der Produktion und des Angebots)' in der Kretzitinflation, die aus der nicht endenwollenden staatlichen Dprgwirtschcrft herrirhrt und die allgemach kolossal ge». .wordene Nationalschuld ins Ungemesiene steigert. Die t Staatsschuld sei nichts anderes als unsruchOareS Kapital, das oft mehr Zinsen verschlingt, als das gesamte Nationaleinkommen ausmacht. . - Eine ProduktionSvermehrung muffe selbst, um den Preis stattfinden, daß vorerst neues Kapital durch ' Vermehrung der Zirkulationsmittel zu diesem Zwecke beschafft Werde. DaS einzige Heilmittel zur Stärkung der Wechselkurse besiehe fiir verschuldete Lmtder ausschließlich in der Vermehrung der Erzeugung zu Exportzweckrn und der Beschränkung der Einfuhr auf unumgänglich notwendige Rohstoffe. Hingegen bedeutet die Entnahme von Zahlungsmitteln und Kapital aus einem Unternehmen unter bereits kritischen Derhältnissen des Landes ebenso nur das Herbeiführen seines finanziellen Unterganges wie die weitere Jnflatierung de- Staatskredits. — Dr. Chamier faßte seinen Finanzplan zur Sanierung der jetzigen WirtschastSverhaltniffe wie folgt zusammen: 1. Zur Ausschaltung deS unproduktiven Kapitals der Staatsschulden aus der nationalen DermogenSbilanz — soweit sie im Inlaute placiert sind — sollen übertragbare unverzinsliche KapitailSäbschmttscheine den Kapitalisten zu pari als Ablösung für die Staatsschuldobligationen gegeben werden. Hiedurch würden die Kapitalisten zur Arbeit und Produktion veranlaßt werden. Diese Umwandlung des improduktiven Spitals in fruchtbringende Anlagen hätte seines Erachtens unter staatlicher Aufsicht zu erfolgen. 2. Durch die Mobilmachung des unproduktiven Kapitals würde die Staatsschuld in nationalen Kapitalsveichbum verwandelt werden, und durch gezwungene Ausnützung der nationalen Hilfsquellen entsprechend höhere finanzielle Ergebnisse zeitigen. 8. Äie Mehrerträge des Nationaleinkommens müßten entsprAherrd besteuert werden, damit* ein Tilgungsfvnds geschaffen wird, aus dem jährlich IS bis 18 Prozent der unverzinslichen Kapitalsabschnittscheine amortisiert und jährlich vor der Oeffentlichkeit vernichtet werden. 4. Sobald sich die Produktivität des Landes Vollauf behauptet hatte, würden sich auch die Wechselkurse. bessern. Die Staatsaktiva würden nach der vollkommenen Deflation der Staatsschuld 1t)0 Prozent Sicherheit den ausländischen Kreditgebern darbivtru. 6. 'Als Endergebnis würden sich auch die Kosten, der Lebenshaltung automatisch verringern. Die Betriebseinschränkungen rn den Ententestaaten würden. bald daS beabsichtigte Resultat erzielt haben, die drückenden Vorräte loszuwerden, wodurch die Wirk, schaftskrise im Westen beendet sein wird. Die Voraussetzung einer unter günstigen Verhältnissen wiedereinsehenden Hoch- Konjunktur schetne gegeben zu fein in der bereit» erfolgten Wiederherstellung der Kohlenproduktio« in , den Staaten von Belang. Die gwvalttge Steigerung der Oelproduktion» die für die Schiffahrt, und die stet» anwachsende AuSnühung der Wasserkräfte, die für die Erzeugung von elektrischem Strom immens große Kohlenmengen ersetzen, bestärken in der optimistischen Auffassung, daß für die kommenden Jahve keime Kohlennot mehr z» befürchten sei. Die Getreideernten in Argentinien und Austvalien haben sich wesenMch gesteigert, die Preisstürze im Westen sprechen dafür, dütz man durch entsprechendes Entgegenkommen der Unterkonsumtion Mitteleuropas akchelfen muß. Eine der größten landwirtschaftlichen Organisationen, die American Farm Bureau Federation» hat Hoover bereit- 15 Millionen Bushel Mais zur Hilfeleistung in Guropa und China zur Verfügung gestellt. Die Eitt!ösnng der 40 Prozent in der Bukowina. Au» Tzernowitz wird uns vom 19. d. M. gemeldet: Die Einlösung der 40 Prozent geht allmählich vor sich. Sowohl die Ezernowitzer Frnantzbehörde wie auch die Banca Äationaltz lösen die präsentierten VonS «m. Auch der Süden der. Bukowina hat Beträge erhalten und bringt die Bons zur Einlösung. Heute tvaf hier au» Bukarest ein Telegramm mit dem Auftrag an die Banken ein, ein Verzeichnt» ihrer Kommittenten mit Beträgen 51» zu 100.000 Kronen Vorzulegen. Eine Zweckangabe dieser Verordnung ist nicht angegeben. In Bcmkkroissn nimmt man an, daß das Bukarefter Finanzministerium durch da» Verlangen nach dieser Liste feststellen will, ob nicht bei ben verschiedenen Banken identische Einleger mit klebneven Betragen Vorkommen, wobei die Gesamtsumme der Beträge 100.000 Kronen Übersteigt, so daß der Anspruch de» Staate» auf Abzug der 8 Prozent jetzt tu Kraft tritt. - ‘ Die Tarife btt Dvnanschtffahrt. Wie die »Donaupost" meldet, habe« anläßlich der Eröffnung der Schiffahrt auf der Donau in den letzte« Tagen in Budapest Tariskoo- I e r e n z e n staltgesunden, an welchen sämtliche deutsche», öfter» reichifchen, unqaüfchin und jugoslawische« Donauschiffahrtsgrßllichasteii vertrete» wäre«. Dir Konlerrnzen ergaben eine vollständige Einigung» betreffeud die in der jetzt beginnenden SchifffahrtHkampagne anzuwrndendm Tarife m Güterverkehr. Es uuuben sowohl die Tarife fiir Getreide und Mahlprodukte wtt iiir Waren einheiilich festgesetzt und Vereinbarungen, betreffend die Cchlcppgcbühren, erzielt. DaS Tau-Übereinkommen für 1821 erstreckt sich aus d« gesamte» S ch i f f a h r t-dienst vonRegenSburgbi-Galatz. Die tschechoslowakische Staatsanleihe. An» Prag wird gemeldet Üflit Rücksicht darauf, daß die Regierungsvorlage, durch welche da» Gesetz üb« die Vierte Staatsanleihe Itoiettey Morgenzettung ergänzt werden soll, brsber auf verfassungsmäßigem Wege nicht verhandelt worden ist. bat das Fmonmi'nrftenum die Frist zur Zeichnung der Birrtey Sta-nSanlnham Giund der Kriegsanleilien für sämtliche Zeichnergiuppen bis zum 31. Marz d. I. verlängert. . Valutenknrfe. Das Geschäft in lremden Zahlungsmitteln war im gestrigen Verkehr gering. Nachstehend die osfi-iellc« .Schlußkurse: Amsterdam 24 350.— Geld. 24.450.— Ware (gegen 28. Februar 24.300.- Geld. 24.400.— Ware). Agram 472.-. 476.- (471.- 415-'. Belgrad 1800-, *19,0.- Be.lm 1,64.50/ 1170 50 (1170.-, 1176.-), Brüssel 5355.—. 5395.- (5355.—. 5395.-). Budapest 137.-. 139.- (136.50. 138.10), Bukarest 93750. 947 50 (932.5". 942.50). Cbrist.an a 12475.-. 12.525.— 12.375, 12.425.-). Kopenhagen 12.975.—. 13 025.- 12825.-. 12875.—), London 2765.-, 2785.- (2757.50, 277750), Mailand und Triest 2590.-. 2610.- (2565.-, 2585.—), New-Aork 711.50, 715.50 (706.50, 7l«.60,‘# Paris 5135.—, 5175.— (5135.-, 5175.-), Prag 8*8.—, 894.- '838.-. 804.-). Sofia 840.-. 850.— (850.-. 860.-), Stockholm 16.770 -, 15.830,— (iS 770.-, 15.830.-), Warschau und Krakau 78.50, L0.50 M-. 82.-), Mich 11.770.-, 11820.-* (11.750.—, 11.800.-), Dollarnoten 706.—,, 710.— (703.-, 707.-), Belgische Noten 5330.-, 5370.- '5330.-, 5370.—), Bulgarische Noten 815.-. 825.- '825.-, 835.-), Dänische Nöten 12 875.-. 12.025.— 12.725.—, 12.775 —), deutsche Marknoten 1163,50, 1169.50 (1167.—, 1173.-), englische Noten 2750.—, 2770- (2745.—. 2765.—). französische Noten 5110.—, 5150.— (5115 —. 5155.—), holländische, Noten 24 250.—, 24 850.— '21.200.—. 24 800.—), italienische Noten 2597.50, 2617 50 (2575.—. 2695.—). unabqeftemvelte jugoslawische Noten 1880 —. 1900.— (1878 50.1898.50). no> weackche Noten 12-375.—, 12 425.— (18.826 —% 12.375.—), polnische Marknoten 81.45, 83.45 mo, 84 40), Rumänische Noten 927 50, 937.50 (922 50, 932.50), Russische (Rom? 306 312.- (309,-. 815.-), Schwedisch-Noten 15670.-. 15.730.— (15.670.-. 15.730.—), Schwester Notm 11.725.—, 11.775- (11.725.—,11.775.-^.1schechoslowakische Noten 888.—. 894.— 886.75, 892.78), Ungarische Noten 135.50. 137.50 (186.75. 137.75'. Die SNbahnsLrrck'N in Jugoslawien. Au8 Belgrad wird uns gemeldet: Die Verkehrskommission, die in Wien über den Ab kauf jener Strecken der Südbahn, die in Jugoslawien liegen, verhandelte, ist hier eingetroffen und hat der Negierung die Ergebnisse der Verhandlungen, die günstig sein sollen, vorgelegt. Italienische Majorität der SLbbähn»Aktionäre. Wie italienische Blätter melden, hat eine italienische Finanzgrupp e, der auch der Eredito italiano und die Banca di Scania angehören, die Aktienmehrheit der Südbahn erworben. Die Gruppe hat der italienischen Regierung einen Plan zur Sanierung der Gesellschaft vorgelegt, der ii. a. die Srhverlegung nach >Triest vorsieht.' Die Konzession der Gesellschaft soll um fünfzig Jahre verlängert und mit ben Aktionären ein neues Arrangement getroffen werden, durch das ihre Ansprüche, wenn auch vielleicht in geringem Ausmaß, garantiert werden sollen. Die aus 500 Franken lautenden Obligationen dürften auf 300 Franken rsmziert werden. Zweite KaMMervekse ««ich! Rumänien. Di« Teilnehmer der von der Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie veranstalteten zweiten, rumänischen Gesellschaftsreise, welche am 13. b. M. unter Führung des Sekretär-SdellvertreterS Dr. Anton Sattler-Dornbacher die Fahrt nach Rumänien angetreten haben, sind planmäßig am 15. d. M. in Bukarest eingetroffen und wurden von der rumänischen Regierung offiziell begrüßt. Den einaelangten Berichten zufolge nimmt die Anbahnung der geschäftlichen Beziehungen einen sehr erfreulichen Fortschritt. Gelbfpekrüatton ßn Sowfttrnßland. „Wrnnja" schreibt: Trotz des schrecklichen Terrors und der fortdauernden Erschießungen blüht die Geldspekulation in Moskau wie nie zuvor. Obwohl jede Möglichkeit eines erlaubten WechselgefchäfteS fehlt, wagen es doch viele, sich bamtt zu befassen, da eS das lohnendste und einträglichste Geschäft ist. Als die ersten Gerüchte über die Wiederaufnahme der Handelsbeziehungen mit England austauchten, zog im September vorigen Jahres die ausländische Valuta sehr hoch an. Der KurS der filmischen Mark stieg von 105 ans 215 SowjeütitM, des französischen Franken von 300 ans 850 Rubel, der schwedischen Krone von 600 auf 1300 bis 1500 Rubel. Für 1 Pfund S terling zahlte man 38.000 Sowjetrubel. Gleichzeitig wurden für 1000 Dumski-Rubel 10.000 bis 16.000 Sowjetrubel gezahlt. Die Zarenrubel dagegen fielen von 90.000 auf 75.000 Sowjetrubel. Für 10 Goldrubel zahlte man 18.000 bis 20.000 Rubel, im November sogar 86.000 bis 30.000 Rubel. Im Zusammenhang mit der Eröffnung von Handelsbeziehungen mit dem Ausland ist eine Reihe von Bekanntmachungen veröffentlicht worden, wodurch die Bürger verpflichtet werden, die ganze ausländische Valuta und alles Gold in die Dolksöank abzuliefern. Die Volksbank zahlt aber für die ausländische Valuta einen sehr niedrigen Preis (1 Francs gleich 40 Sowjetrubel). Auch wird da- Geld nicht in bar ausbezahlt, sondern auf laufend« Rechnung gutgefchrkeben. Dieses Guthaben kann nur nach und nach abgehoben werden. Daher wert»«» fast allgemein Valuten und Gold sorgfältig versteckt. Me«er Börse. Ststewische Bewegungen in Alpinennd Gtaatoöatz»- Aktien. Koloffale Käufe in den Alpme-Aktien bewirkten, daß «m der gestrige« Börse in diesem Effekt der erste KurS «ach längerer Zeck erst sesigrstellt werden tonnte. Da di« Nachfrage enorm war, eröffnten Alpine-Aktie» zu K 6800.—, um K 1670.— höher gegen den letztgemeldtteN Stand. ES verkantete, daß durch die Majorität der Alpine-Aktien an die StinnrS-Grupve ein wesentlich höherer UebernahmSprtiS erzielt werde. Rach mehrfachen Schwankungen erhöhten sich Alpine bis K 9100.—, bei welchen Gewinnsicherstellrmgm erfolgten, wa» eine wesentliche Ab« kchwächung zur Folge hatte, die wieder zu Käufen benützt würde» so daß sich die Umsätze and das Geschäft in diesem Effekt turbulent grstaliele. Der ofstMr Schlntz i« Alpine war k 8700.—, an der Rüchdörfe K 8650.—. Ebenso stürmisch «ür der Berkrhx in Staatsbahn-Aktien, die vielfache» Schwankmigen unterlagen und den Markt mit einer Steigerung von K 840.— verließen. Paralell mit detEihöhung der StaatSbahn gewannen die Gtnußscheine derselben K 190.—. Lebhafterer Nachfrage erfreuten fich Rima, die K 250.— gewannen, «nd Länderbatik-Aktien, die eine Avance von K 469.— aufzuweisen hatten» Letztere profitierten von Gerüchte« über eine Umwandlung der Länderbank in rin französische- Institut. Südbahnwerte dagegen warm vernachlässigt und schwächer. Gegen Schluß zeichneten sich Bankenwerte durch Festigkeit a»S. während dir übria» Gebiete » der KuliLe um aeüuae 25. Februar 192t 'fette Verschiebungen auszuweisen halten. Im Schranken waren Bamj weite, Berg und Hütten, Fellen & Guilleaume, einzelne Kohlen« vavicre. Vcitscher Magnesit gefragt und höher, wogegen Dampfschiff K 600.—, Santo K 800.— md Lehkam-Josef-thÄ» K 100.— billiger erhältlich waren. Renten gaben 2 bis 3V« «ach^ Oesterreichi che Goldrente ermäßigt« sich nm 10*f* I» üdritzm verweisen wir auf nachstehende Schlußkurse: i Indnstrie-Anteenehmnugen'. Allgemeine BavaeW» schaff 2300.— (ff- 400.-), Unionbau 2160.- H-159.—I mmi Baugesellschaft —(— —.—). KömgShofer Zement 7700,— .->. Perlmoofer Zement 8698 — (— 52.--. Wienettrergtr Ziegel 4900- (-l- 50 -), Liesinger Brauerei 2680.— (+ 80.—)» Sarajevo 5480.- (+ 55.-), Aussig Chem. 12.150.-lff-150.—^ Brosche Spmtus ——.—), Carborundnm 7190^ (- 10.-). Clothilde 6700.— (-A.E. G. Union,El«r. 1990.— (ff- 80.—). Vereinigte Elektrische 2350.— (— 45.—V Siemens Sckuckert 1860 -(ff-18.—). Alpine 8700.- (ff- 1520.-)J Berg- «nd Hüttenwerke 14.200.— (ff- 300.—),Austria Email 6700.— (ff- 698.—), Egydier 8810.- (ff- 10.-), EnzeSkelder 3460.—! ff- 160.—), Felten & Guilleaume 8200.— (ff- 100.—), Greinitz Eisen 6370.—(+ 470.—), Hutter & Schrantz 2645.— (— Krupp A.-G. 1998-- ^- 83.-), Poldchütte 4855.— (ff- 80.-)^ Prager Eisen 14.400.— (ff- 25.—), Rimamurany 4790.— (ff- 250.-),Skodawrrk« 3360.- (ff- 13.-), Wasiensabnk 3090.- (ff- 40.-), Brürer Kohlen 11.000.— (ff- 50.—), Graü- SzaSzvarer 4100.— (— —.—), Nordnng. Kohlen 3800.— (ff-140.—), Oberung. Hütten 6200.— (ff-10.—). Rofsitzrr 5100.— <-b 110.—). Salgo * Torjaner 9550.— (ff- 130.—), TrifaÄer Kohlen 4465 - (ff- 205.-). Urig. AVg. Kohlen 12.500.—<ff. 520.--), Urikanv 70M.— (ff- 180.-). Veitscher MaWesit 27.400.- ff- 400.—), WestbShm. 7200.—. (ff- 600.-). WolfSegg 2250.— (ff- 20.—), Danek Maschinen 4100— (ff- SS.—), Berner Maschinen 4850.— «ff- 80.—), Daimler Motoren 1245.—' (ff- 25.—), Fiatwrrke 1380.— (— 18.—). Heid Maschinm 1852.—i (— 68.—), Hosherr L Schrantz 1179.— (—10.—), Sial Lokomotst» 3199.— (ff- 49.-). Ruston 3709.— (ff- 58.-). Simmering« 1900.-(ff- 50.—). MbkMÜhl 4370.— (— 105.-). SchkamÄÄW tbaler 6200.- (- 100.-), Neusiedler 17.680.-(ff- ISO.—),«$»« . 7700- (-.-), Santo Genf 30.200.- 300.—). Karvatb« 19.999.- (ff. 399.-), Galizra 27.875.- (ff- 876.-), Schodniea —(— —Cosmanos 6885.— (ff- 195.—). FttfadrS» (-.-), Rvtkostrletzer 7070.- (- 30.-), SchoS«! Mucker 11.750.— (ff- 150.—), Schönpriesmec 4980:— (— ) Oesterr. Eisenbahnverk. 6800.— (— 125.—), Ung. Eismbahnv«^ 8610 — (— 165.—). Wiener Waggonleihgefellschast 3700.—, ff- 100.—). Gerngroß 1195.— (ff- 80.—), HolzhandelSg^chischaA 4560.— (- 60.—\ Türkenlost 4199.- (— 151.-). 'i Teansp oet-Unter«ehm»«ge«. Adria 12.080 (ff- 40^—X Anssig-Teplitzer 7200.— (ff- 51.—), Buschtiehrader Ut. A 6ÖCÄ.— »+ 5.—), Buschtiehrader lit. B 2878.— (— 22.—), Dona»! Dawvf. 17.000.— (— 600.—), FerdinandS-Nordbahn 21.000.—, (ff- 50.-), Graz-Köstacher 4800.- (+ 200.-), Kaschau-Od» berget 3000.— t ff- 70.—), Lemberg Czernowitzer 8305.—i (ff- 105.—), Lloyd —(— —.—). Navigazione 16.400.— (ff- 600.—), Staatsbahn 5900.— (ff- 340.—). Lombatt>en 3615.—! (- 55.—), 8°/« Südbahn-Prior. 4160.— (- 125.-). StaaMah» Genußscheine 3245.—(ff-190.—). Renten. Mairente 93.— (— 2.—). Febrvarrente 98.—! (— 2 —), Oesterr. Kronenrente 98<- (— 2.—), Oesterr. Gold« «nie 280.— (— 10.—), Ungar. Gvkrettte 510,— Ungar. Kronenrente 225.— (— 8.—). Banken. Anglo-Bank 1280.— (ff- 91.—), Oesterr^bvS»^ Bank 1315.— (— 5.—), Britisch - Mgar. Dank 1152.—j (ff- 12.—), Bankverein H90.— (ff- 27.—), Bodenkrchit (-.—), Oesterr. Kredit 1460.- (ff- 11.—), Una. Kredlk 2400.— (ff- 22.—), Depositenbank 1060.— (ff- 60.—), Nrederöft. Eskompteges. 1468.— (ff- 18.—), Ung. Hypothekenbank.581.-- (—. —Länderbank 2450.— (ff- 469.—), Bosn. LaudeSoant 1440.— (— 6.—), Mercur 957.— (— —.—), Oesterr^ungar^ Bank 4500.— (— —Unionbank 1208.— (— —j BnckehrSdnnk 808.— (+ 1.—), ZivvosteuSka 8580.— (— 70.—w Berliner DVrfe. v ] ©erlitt, 24. Februar. Blieb als hervorstechendes Kenn» zeichen des heutigen BörsenveriehrS auch wieder GeschästSstilltz vorherrschend, so muß die GrundstimwMg doch alS fest und; widerstandsfähig bezeichnet werden. Bei zeitweise regen Umsätze»! zeigte sich.Interesse für ausländische Papiere u«d erneut für &6er«| schlesische Werte. Von elfteren wurden Kolonialwerte undj - Mexikaner ziemlich erheblich, Schautuugbahn-Atti« «bet gering fiigiger gesteigert. Budapefter Bvrfe. Budapest, 24. Februar. Die Festigkeit der Dien« BSr^ war auf btc Budapefter Börse von geringe« Einfluß, weil dm Giundtendrnz bis zum Scklufle zurückhattrud nud gkschäft-lotz war. Die aus Wien berichteten riesigen Kurssteigerungen waren besonders auf StaalSbahnwerte von großem Einfluß, dere» Kurt mit K 3900 begann und sich nach Schluß auf K 4200 erhöht^ In gleicher Welle sehr fest waren Rima-Amen,' während Salgo- und Ungarische Kredit-Aktien auch heute empftndliche KurSMG? erlitten. Auf dem übrigen Markte war dir Stimmung fchr aedrtM und zurückhaltend. , Die Devisenkurse. Prag, 24. Februar. (Kurse der Devisenzentrale.) Belgrad 212.60 (21350), Berlin 180.- (18026), Bukarest-- 106*75 (107.-), Zürich 1338.50 (1318.50 , Wien 1075 (10.75). Agram 62.87 (53.12), Warschau 8.55 «8.60), Budapest 16.0» (16.—), Jugoslawische Noten 208.50 (204.50). Berlin, 24. Februar. (Devisenkurse.) Wien altes —■ (—.—), Wim abgestempett 13.1V (13.23), Prag 76.65 (76.15), Budapest 11.93 (11.73). / Berlin, 24. Februar. (Kurse der Devismzentrale.) . Noten: Dollar 6015 (60.10), Pfund 288.50 (284.75), Italienische 238.50 (224.50), Polnische. 7,15 (7.20), Tschechoslowakische 76.02'/, (75.70), Alte österreichische 10.85 (10.20), Oesterreichische gestempelte 8.90 (8 80), Wien altes — Wien abgesi.Prag—.—(—.—). Zürich, 24. Februar. (Devisenkurse. — Mitgeteilt vou der -' Schweizerischen Kreditanstalt.) Berlin 9.87'/, (9.90), Holland 306.70 (206.85), New-Dork 604.- (603 50). London 23.44 (22 45), Parts 48.40 (43.70), Mailand 22.02 (22.02), Brüssel 43.35 (45.60), Kopenhagen 109.50 (109.50>» Stockholm 135.50 <185.25), Cbristiania ' 105,76 (105.-), Madrid 84.25 (84.25), BumoS'Aires 210.- (215.-), Prag 7.60 7-60 . ÄgraM i :0 (4.20), Budapest 1.1t1/# (1.177.), Bukarest 7.90 8.-), Warschau -.677, (-.76^. Wien Geld 1.80 >1.80), Wien Ware —«— (—.—), öftrer, gest. Kronen Geld —.90 (—.90), öfterr. gest. Krone» Ware —- Amsterdam, 24. Februar. (Devisenkurse.) London 11.84 (11.85 Berlin 4-75(4.877,). Paris 2l.— (21.227,). Schweiz 48.35 (48.45-, Wien -.61 (-.627,). Kopem, Hagen 52.- (53.25), Stockholm 65.30 (65.50., Ehrlstianiü 51.25 (51.25), New-York 2H3.- (292.--,' Brüsjcl 21.9L (22.12). Madrid 40.60 (40.6b), LtM« 10.60 (10.70).

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