Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 747 (23.2.1921)
- Date
- 1921-02-23
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 747 Men. Mittwoch Wiener MsrLerrLsrLrMg LS. "Februar'MI' auch die hochprozentige Kernseife. fast unverkäuflich geworden, well die Preise für Fette und' Palmkürttöle im Ausland außerordentlich gefallen sind. So wird zum Beispiel Palmlkernöl in Holland nach dortiger Valuta nur um 20 Prozent teurer bezahlt als vor dein Kriege. Bei uns hingegen wird Seife noch zu verhältnismäßig hohen Preisen verkauft, da die Regierung die Eindringung neuer Fettstoffe aus dem Ausland erst nach Aufzehrung der früher importierten ° teuren Fettstoffe gestatten kann, was natürlich für die hiesigen Seifenfabriken einen großen Schaden bedeutete Die Klage der chemischen Industrie, daß sie dem Ausland gegenüber nicht konkurrenzfähig sei, weil sie vom Staate zu wenig Förderung erfahre, beantwortet die Regierung damit, haß sie „jede Industrie nur in bescheidenem Maße unterstützen könne, weil sonst andere Industriell konkurrenzunfähig werden müßten". Es leidet eben unsere gesamte Produktion bei Rückgang der Konjunktur daran, büß sie zum größten Teile aus den Export angewiesen (besonders die Finalindustrien) und deshalb genötigt ist, die Hilfsprodukte, zu deren Deckung auch die chemische Industrie dient, zü billigeren Preisen aus dem Ausland zu beziehen. TVirlfchaftSKachrSchLen aus PallLMa. Der Prospekt der „PalestinS Civil Service Corporation Society Ltd." ist erschienen. Die Aktien betragen ein Pfund Sterling, daS Kapital ist unbegrenzt. Die Genossenschaft will an ihre Mitglieder Lebensmittel, Kleidung und Dirtschüftsartikel möglichst billig aügeben. Sie wird Ladengeschäfte betreiben, will eilt* Und verkaufen, fabrizieren und handeln. Es sollen indirekte Filialen in Jerusalem, Haifa, Lndd Und Kantara errichtet werden) aüch will die Gesellschaft auf a'llen Eisenbahnlinien Proviantwagen laufen lassen, um Lieferungen alt solche Mitglieder gelangen zu lassen, die in Orten wohnen, wo es leine Läden gibt. DaS Maximum von Aktien, das ein Mitglied erwerben darf, beträgt 200, daS Minumum 5. Die Eröffnung einer ArZ eit er bank in Palästina steht in kürzer Zeit bevor. Ihre Gründung -ist von der Zionistischen Kommission in die Wegs geleitet worden. Sie soll die Arbeitergrüppen in stand setzen, sich Betriebskapital zu verschaffen, um Regierungsaufträge übernehmen zu können. Bei seinem Besuch in Palästüm teilte Sir Alfred Mond, der englische Minister der öffentlichen Arbeiten, einem Korrespondenten der hebräischen Tageszeitung „Doür Hajom" Jerusalem) mit, daß ein in Palästina weilender englischer Ingenieur ihm brieflich mitgeteilt habe, baß er auf Kupfervorkvmmen Mosten sei. Der aus der Krim nach' Palästina eingewanderte LintenfaSrikaNt Glkan Brüll hat in Jerusalem eine Tintenfabrik „Chilasoh" gegründet.?ssrmchrichten arrs der TschsHy -(7 l rt'xtt. "* “ Prag, 93. Februar. Zur Nosirifizi erung bet aus esterreich abgeführten Kriegsanleihe wird amtlich Kritgeteilt, daß die Nostrifizrerung in jenen Fallen Nicht abgelehnt werden wird, in denen bei den betreffenden Kriegsünleihen nur der erste Coupon für 1919 fehlt, da dieser seinerzeit ohne jede Formalität eingelost werden konnte. Den Blättern zufolge wurden sowohl der Ausfuhrpreis für Zucker wie der Preis fürJndustrie» z u ck e r auf 10 Kronen herabgesetzt. Das bedeutet eine Konzession an die Schokolade- und Zuckerindustrie, die bisher für Jndustriezucker mit der Luxussteuer 12 Kronen zu bezahlen hatte. __ VeMriaerimg der Frist Mv LogNnMMn Vor- '"' aMZahlürr^ dev Vermögensabgabe? ' - ÄNf den dringlichen Antrag b«!s Bundesrates Salzmann in der Nationalversammlung erklärte Bundeskanzler Dr. Mayr, bätz die Regierung den ,in der Anfrage gestMtzit Wunsch jedenfalls in ernsteste Erwägung ziehen werde. Es stehen über seiner Durchführung bedeutende HstHer- Nisse entgegen. Die Regierung wirb es sich gewiß sehr chlDegLN, still lassen, allen jenen, welche Vorauszahlungen .letstchi wdllen, selbst wenn in den letzten Tagen ein noch so ( starker Andrang sein sollte, die Möglichkeit hiezu zu bieten. Es' stnd''ber>tzitS Vorkehrungen dazu getroffen und es dürften b.iL MitteilMMN dieser Tage hinaüsgehen, baß für die Vorauszah^nngön, bis kaffeNmäßig wegen des Andrangs augenblicklich nicht. golLMt werden können, alles in einer Weise ficher- ' gestellt wird, daß die Zahlungen in den nächsten Tagen tatsächlich. geleistet werden können. Es dürfte also eine Art Meldung -genügen. Die Stenerämter werben auch am Sonntag geöffnet sein und die Regierung wird so Vorsorge treffen, daß-diejenigen, die vorauszahlen wollen, ihren Zweck erreichen werden. . - Äundesrat Speiser stellte fest: Die Sozialdemokraten sind gegen jede Hinausschiebung der Frist zur begünstigten Einzahlung. Sie werden einer Verschleppung, mag sie sich ünttv diesem öder jenem Mäntelchen darstellen, unter gar keinen Umständen zustimmen. Bnndesrat A. Onder verwies darauf, baß bis Bevölkerung der Länder noch nicht in Kenntnis der Vorteile ist, die für die Vorauszahlungen zur Vermögensabgabe gewährt werden. Aber auch diejenigen, die von den Begünstigungen wissen und die Vorauszahlungen leisten »vollen. külineu sie bis zum 28. d. M. technisch nicht mehr durchführen. Es muß daher der Termin verlängert werden. Bundesrat Dr. S a l z m ü U N wandte sich dagegen, daß feine Anfrage Perschleppungszwecke verfolge. Durch die Verläugcrimg des Termins sollte im Gegenteil bewirkt weiden, daß dem Staate möglichst zahlreiche Mittel zur Verfügung gestellt werden. Vorauszahlungen an Vermögensabgabe. Du Äbgab(psilchtigm werdrn aufmerksam gemacht, daß Ißotüttiiabliumt täglich. a« ch a ä&mitta ai, kil 6 Uhr (auch am Sonntag den 27. d. M.) bei den Finanz» lassen: a) für den X. und XI. Bezirk: X., Angrligoffe 8b; b) , , XU. und XIV. Bezirk: XIV., Ullmannstraßc 54; c) k „ XIII. Bezirk: XIII,, Faßholdgaffe 4; 6) XV. Bezirk: XV., Sperrgaffe l7; e) „ „ XVI. unb XVil. Bezirk:. XVI. Fricdmanngaffe 26/2^; f) für den XVIII. Besirk: XVIÜ. EdelhofMe 33; g) „ „XIX Ätürk: XlX.. Gatterbmgoaffe 10/12; " h) „ „ XXl. Bezuk: XXI., Franz Ivsesstraße 8 , und bei der Berreckmungsadtellung der Taxamtökaffe, k. Smgerftraße 17, gleistet werden lönnkn, und Zwar, ohne Rücksicht, in welchem Bezirk der Abgabepflichtige wohnt. Die ÄkLrzfaMgköitSN der allgemeine« und österreichischen StrrürsfchulS. In einer Kundmachung des Buntesmttiistcriunls für Finanzen vom 19. d. M. wird milgteitt, düst die Finünzverwalinng die Märffäll'gkcitett der allgemeinen Und der österreichischen Staatsschuld Unter den in der Kundmachung des Bundcsmin-steriums für Finanzen vom 19. Jänner, lür den Ankauf der Fcbnmfiill'igsüten besiimmien Voraussetzungen ankaufen wird- Bom Ankäufe blcwen vorläufig die rm März d. cm'rrtenden Fällrgleitcn folgender Schuldkategorien ausgeschloffen, und zwar: der 3°/oigen österr.-ungar. Si.-E.-G.-Pt.-Odl. alles Netz. H. bis X. Ern.. der 3°/»igctt öst rr.-ungar. S1.--E -G -Pr.-Öbl., eig. Netz. Serie A, I. dis IV. Em., der beigen österr/ No>dwenbahn-Pr.-Lsdl. vom I. März 1871, l. Em, der öfy'oinen I. ungar.-ga!. E/senb.-Pr.- Obl. voyr.31. De-ember 1870, l. Em.. der Z'/s^-gen österr. Äiordwrstvahn-Pr.-Odl. vom 1. Mai 1803. lit. A, der 3'/zeigen kono. Nordmestbadn-Pr-Obl. vom i. März 1871, der 4°/o'c>en K F. N.-B.-Pr-Öbl. vom 1. Mürz, 1886/III Em.. der 4".vigen mähr. Gienzb.-Pr.-Obf. vom 10. Feb'.uar 1895, der B’/a'WflM konv 1. ungar.-ga!. Eilend.-Pr.-Obl. von 1870, 1. Em., der 3V.°/«igen konv l Ungar.-gal. Eisenv.-Pr-'Odl. von IF/fa, H. Em.. der Ll/z^igen konv. L Ungar.-gai. Eisenb.-Pr.-Obl. von r 03. Rückgang der amerikanischen Kupferindustrie. Die amerikanische Kupferindustrie stand während des Jahres 1920 im Zeichen einer geringen Nachfrage, abnehmender Produktion und eures verminderten Exports. Die Feinkupfep- Produktion betrug währerrd des Jahres 1920 ungefähr I. 578,000.000 Pfund, was einen Rückgang von 195.000.000 Pfund im Vergleich zum Jahre 1919 bedeutet. Die Vorräte an Roh» und Feinkupfer, die am Ende des .Jahres 1920 ungefähr 874,000.000 Pfund umfassen, weisen einen Rückgang von 80,000.900 Pfund auf. Die Ursache hiefür ist in oer allgemeinen wirtschaftlichen Depression zu suchen. Der Umfang der Holzindustrie in Polen. Ueber den Umfang der polnischen Holzindustrie berichten die Washingtoner »Commerce Repürts" vom 2. Oktober 1920: Das frühere Kongreßvolen besitzt Forste in der Ausdehnung von 2,702.000, das frtihere österreichische Polen solche von, 2,173.000, das frühere preußische Polen von 1,768.000, zusammen also 6,643,000 Hektar. Gefällt werden jährlich etwa 27 Millionen Kubikmeter Holz. Kongretzpolen und Galizien führten ihr Holz nahezu ausschlietzlich nach Deutschland aus, obwohl in den letzten Jahren vor dem Weltkrieg die Ausfuhr Galiziens und der Bukowina über den Dnjestr und Pruth nach Galatz und Odessa und von dort weiter in die Bergwerksgebiete des Kaukasus zugenommen hatte. Kongretzpolen hatte vor dem Weltkrieg nur eine verhältnismäßig geringe Holzausfuhr. ' Galiziens Ausfuhr an rohem Holz nahm in den letzten Jahren vor dem Weltkrieg ab, da dort, eigene Holzverarbeitungsindustrien emporblühten. Gegenwärtig gibt es in Kongretzpolen 879 holzverarbeitende Betriebe, mit 17.259 Arbeitern, in Galizien 284 Betriebe mit 12.469 Arbeitern, ' in Preußisch-Polen 7084 Betriebe mit 30.350 Arbeitern. Danzig spielt eine wichtige Rolle in der Verarbeitung, polnischer und litauischer Hölzer. " KapitalSerljöhung bei italienischen Banken. Gleichzeitig mit den industriellen Kapitalserhöhungen haben auch die Banken eine größere Aktivität gezeigt. Die größeren Banken, welche gegenüber den Vörsenbewegungiur fest geblieben sind, haben neue Filialen gegründet. Die bedeutendste dieser?leugründungen ist die Banca di Roma in Madrid. Ferner wurde in Florenz eine Banea Agricola Toscana gegründet, und in Rom eine Banea Commerciale I t a l i a n a p e r l'E st r e m e Oriente. Letztere finanziert den italienisch-chinesischen Handel und hat bereits in Peking und Tientsin Filialen gegründet. Die Societa Jtaliana di Credito Commerciale in Mailand erhöhte ihr Kapital von 20 auf 40 Millionen Lire, l'J n st i t u t o Jtüliano di Credito Maritime in Rom von 60 auf 100 Millionen Lire, und der Credito Sommer» eiale in Cremona von 10 auf 15 Millionen Lire. Balntrukurfe. Im gestrigen Verkehr erli'tm Dollarnoten eine Einbuße, wogegen die übrigen frottiert Zablunnsmittel namenibch M a r k n o t e n fcfler lagen. Nachstehend die osfizrellm SchluNurse: Amsterdam 24 460.— Geld. 24,550.— Ware (gegen 21. Februar 2'".20n - Geld. 25.300.— Ware). Ag'am 476.-. 480.- 1474.50 478 ky, Belgrad (IR 5-. 1925.-), Beam 1172.-, 1178- (1172.-. 1173.-), Biüstel 53*0-, 5420.- (5470.—. 5510.-). Budapest 137.-. 139.- (138.50, 140.50), Bularest 955.-, 965.- (957.50, 06770), Cbnst'.an.a 12.725 —, 12.775.—). Kopenhagen 12.725.—, 12.775.— (13.875.—, 13.425.-), London 2775.-. 3795.— (2*40.~, 2860.-). Maland und Trie'l Z'77.50. 2597.50 (2627 50, 2647.50) , Rew-Uork 714.50, 718.50 (737.-. 741.-), Paris 5170--, k210.— (5230.-, 5270.-), Prag 8^5.90, 891.90 886.-, 892.-), Sofia 850.—. 860.— (850.—, 860.—), Stockholm 15.870-, 15,930.— (16 545.-, 16.605.-). Warschau und Krakau 78.25, 80.25 (81.-, 83.—), Zürich 11800.-, II 850.- (12.210.—. 12.250.-), Dollarnoten 708.-, 712,— (733.-, 737.— ), Belgische Noten 5355-, 5395.- :544Ö.-*, 5485—), Bulgarische Noien 825.—, 835.— 8l5.—, 855.—), Dänische Noten 12.675.-. 12.725.- .'13.325.-, 13.875 -). deutsche Mm knoten 1169.—, 1175.- (1171.—, 1177.-), englische Noten 2760.—, 2780.- (2815.—, 2835.- ). französische Noten 51 h<).—, 5190.— (52<6.~, 5245.-), holländische Noten 24 350.—, 24 450.— - 25.100.—. 25200.—), italienische Noten 2565.—, 2585.— (2620.—, 2640.—), nuadgcstewpeUe juaoilannsche Noten 1893 — ,1913.- (1890.—. 1910.-). noiweaische Noten 12.400.—, 12 450-<12.675.—, 12.725.-), polnische Marlnoten 81.-. 83.- (82.50, 84 60), Rumänische Noten 987 50. 947.50 (94250, 952.50) , Russische (Rom.> 311317- (315.-, 321.-), Schwedische Noten 15 820.-. 15 880.- (16-495.-. 16.555.-), Schweizer Noten 11.775.-, 11.825.-(12.150.-, 12.200.— .tschechoslowaklfche Noten 886.—. 892.— ^886.—, 892.—), ungarffche Noten 136.-. 138.- (187.-. 139.~). Wiener Warenbörse. (Originalbericht.) Der geschäftliche Verkehr an der Wiener Warenbörse war gleich belebt wie an den Vortagen und bemerkbar machte sich die rege Kauflust nach . ftfetattlftlttii. Bum Abschlüße gelärmte»r Glaubersalz kalziniert zu X 23 50. Naphthalin.in Schuppen zu X 58, Chroms last zu K 225 und zu X 227, Salmiak kristallisiert zu X 9Qi Exekutiv wurden verlaust ein Waagon^Serfe za K 400.000J — Ausgebote lagen vor in Nüböl zu X 137, Lithopon z» X 79.10, Sodabikarbonat ll' ab Ebensee zu X 18 50 und a« W-en m X 22, beide Posten mit AuZsuhr. ejsigsaurcs Natron z« 10 Mark, Karbolsäure zu XL 22.40 ab Wien, Rizinusöl I. und llü P'eiiuug zu X 161 resv. X145, Stearin zu X-235, Weinfteinfäure^ Z'troncnsäare, Milchsäure X 57.50, Schwerspat zu X 640J Knochenleim zu X 148, Mmium zu X 54.50, Salpetersäure 36*! zu X 40. Hartveck, Heiw'l, Dreselöl, amerilanische Hematine z» X 490. Paratfinlerzen zu X 100 transir, Jtatriumbichromat zw X 190, Ammonialsoda hi X 30 bis X 33, Schusterpech, Nohnaphtlialin zu X 26. Rohankracen, Chromalaun zu X 102, AetzM natron 128530 zu X 66, Wandgrün zu X 23.20, Bitter'alz z« K 12.50. Montanwachs zu XL 9, Vaselin, Wasserglas zn X 12.50,1 chlorsaurcö Kali zu X 75. Lougrnsteln 50/55 zu X 60, Bergkreidö zu X 4.50, Salalkalr pulverisiert zu X 43, Stückware zu X 5$,| Federweiß zn K 475, Wagenfett. Alaun.(Kali> lristalliffert, zw. X 25- Tcrtrin. Antieblor zu X 39.50 ab Lag^r W en, Salmiak-, ge>st zu X 84, Snlfnröl zu X 145, Maisöl zn X125, Paraffin zu X 89 und Kup^rvin'iol 9Z/9S zu X 76. Besondere Kau K l u st herrschte in Schellack, Gummi arabicum, Borax. Graphit,! Fcrnambnk, Glyzerin. Salmiak. Bienenwachs, Salzsäure,^ BlaUfbolz. Fliegmstein, Btkiglättc. Magnesiumkarbonat. Schwese!säure> Schmcselnatrium. Indigo Originüll Scürsibar. Nigrosin (waffer-i löslickN, schwefelsaurer Tonerde mnd nach Qlkccksilber. — Im Nähr- und Lebensmittel lägen verschiedene Aus-> geböte vor, und zwar in Bohnen (weiße) zu X 22 bis X 24/ Samoon-R.'is zu X52 d.'s X /53, portugiesische Sard'cnen zn X 55 bis X 56, Tee transit zu X160 bis X 200 je nach Qualität,' Teigwaren zu 440 bis 470 Lire franko österreichischer Grenze,! Haseluüffe zu 110 Lire, Hordusfeige!^ zu 151 Lire franko Wie«! »ransit, Kaffee (Santos, sup.) zu 625 Lire ab Triest. Rio'zu X 155' bis X 15ß und zu K 178 franko Wien, Rofcnpavrika zu X 220 transit Wim sowie geinahlener Ammt zu X 205 ab Wien verzollt»! Exekutiv wurden verkauft 10 Waggons Sauerkraut, Parität Taus ^BöhnM) zu X b50. — In L e d e r sind wesentliche Veränderungen nicht zu verzetchnen, das Geschäft hielt sich i«! engen Grenzen, da nur geringe Vorräte vorhanden sind. — Zum! öffentlichen Verkaufe gelangen heute, l/a3 Uhr^ durch den beeideten Sensal (Mandl) 7 Waggons Petroleum«! bestillat. . Wiener Börse.' Gleich ihrer Vorgängerin bewahrte auch die gestrige B5M eine ruhig? Haltung und war das, Geschäft wieder nur auß cruzelUcn-Gebieten von Belang. Im Vordergrund .des Jntereffestandcn die Werte mit valutarischem Charakter, welche, gestützt, aut den Tiesstand unserer Krone in Zürich,^zu höheren Kursen ans dem Marli genommen wmdrn. Bei enorm lebhaften Um« sahen erhöhten sich Südbahn-Prwritäten bis X 4070, um X 155 und stiegen an der Nachbörse neuerdings bis K 4210, um weitere X 140. Zu den bevorzugten Effektcngatlnngcn zahlten auch Alpine, die eine Erhöhung von X 245 aufruweisen hatten. Dagegen bl cben Lombarden vernachlässigt und Ruston büßten X 155 im KarS ein. J-n Schranken war die Tendenz geteilt. Dampfschiff setzten ihre AufwÜrrsbeweguna fort und prositierlen abermals X 200, Nordbahn gewannen X 100. Königshofer Zement X.200, Prager Eisen X 400,-wogegen Berg und Hütten K,200, Eghdicr X 320 und Neusiedler X 200 billiger abgegeben wurden. Renten waren wen-g verändert, bloß ungarische Goldrente und ungarische Kronenrente büßten je 5% ein. Kriegsanleihen gaben durchwegs nach. Fm übrigen verweisen wir auf nachstehende Schlnßkurse: Arrdrrstme-A«tevrretzM«Nkien. Allgemeine Baugesell» schaff 1818.— (4- 40.—), Unionbau i960.— (—140.—), Wiener Baugesellschaff —- (— —.—), KönigZhoser Zement '7700^— l-1- 200—), Perlmooser Zement 3785 — (-!- 55.—), Wienerberger Ziegel 4900 — (-1- 140.-), Liesinaer Brauerei 2530.— (-1- 65.—)> Sarajevo 5275.- (- 20.-), Aussig €6em. 11.850.-(+ 550.—)J Bro'che Spiritus 7860.— (+ 160.—), Carborundum 7380.—! (- 69.-). Clothild: 6900.— (+50.—^, A. E. G. Union Elektr.', I960.— (— 20.—), Vereinigte Elektrische 2440.— (— 9.—)»! Sikurens Schmiert 1850.- (- 10.-), Alpine 6195.- (4-245.-)] Berg« und Hüttenwerke 12.300.— (— 200.—).Austria Email 4900.— (4- '160.-), Eghdier 8-280.- (- 320-). Enzesselder 3000.-J 100.—), Felten & Guilleaume 8100.— (— 100.—), Greimtz! Eisen 5690.— (4- 190,—), Hutter & Schrcmtz 2590.— (-1-115.—), Krupp A.-G. 1925.- 20.-). Poldihütte 4795.— (— 4)J Prager Ersen 14.400.— (-!- 400.—). Nimamuranh 4380.—! {-), Skodawerkc 3320.— (4- 30.—), Wasiensabri! 3100.—i (4- 70.-), Brürer Kohlen 11.!,00.— (4- 140.—), Gran-i Szaszvarrr 4300.-^ (-^ ^.—), Nordung. Kohlen 8750.-4 (-Oberung. Hütten 6250.- (-j- 50.-). Rossitzer 4900.—- >— —.—). Sälgo«Tarjaner 6400.— (4- 25.—), Trisailey Kohlen 4430.— (4-10.—), Nng. Allg. Kohlen 11.980.— (4- 30.—),; Urikany 7000.— (— 200.—), Veitscher Magnesit 26.800.—,' - —Westböhm. 6300.— (4- 100.-), Woffsegg 2338.-1 (4- 43.—). Dane? Maschinen —.— (— —.—), Brünntzp Maschinen 4200.— i— —Daimler Motoren 1259.^4 f— 20.—), Fiatwrrke 1400.— (— 25.—), Heid Maschinen 1458.— (-.—), Hoiberr & Schrantz 1191.— (— 9.—), Sigl Lokomotive 3198— (4* 48.—), Nuston 3500,—(— 155.—), Simmermger 1873.— (4- 18.—), Elbcmühl 4445.— f— 55.—). Leykam-Josess« Ihaler 6400.- (+ 20.-), Neusiedler 17.250.- (- 200.-), Apollo 7750.— (— 150.-), Fanto ©enf 31.200.-Karvatbe» 2n.080.— (4- 30.-), Galizra 28.055.- (- 75 -), Schodmca —(— —.—), Cosmanos 6600.— (4- 20.—), Fezfabrike» —(-.-), Notkosteletzer 6960.- (4- 70.-). Schoeller >ycker 11.700.— (-!- 100.—). Schönpriesenec 4950.- (ü- 2.—) Oeßrrr. Effenbahnverk. 6500.— (4- 125.—Ung. EisenbabnvetL 3675— (— 96.—), Wiener Waggonleihgesellschaft 8660.—^ 4- 30.—), Gcrngroß 1125.— 23.—). Holzhandelsgesellsckast 4685.— (— 65.—'. Türkenlose 4050.— (— 170.—). i TransportoAnternehmungsn. Adria 11-800.— (—); Ausffg-Teplitztr 7125.— (4* 75.—), Buschliehradcr ltt. A 5970.— 20.—), Buschtiebrader lit. B 2859.— (— 11—), Donath Damvi. 18-100.— (4- 200.—), FetdmandS-Nordbahn 20,600.— (4- 4000.-), Graz-KSsiacher 4100.- (- 40.-), Kaschau-Oder» berger- —(— —Lemberg Czernowitzer 3355.— (4- Sh.—). Lloyd 44.ICO.— (4- 100.—), Navigazione 14.700.-* (+ WO.—). Staatsbabn 5390.— (4- 35.—). Lombarden 3660.— (-f 10.—), 8% Südbabn-Vrior. 4070.- (4- 155.-), Staatsbahn- Genußscheine 2905.— (— 45.—). Renten. Mairente 100.— (——Februarreute 100.— (-.'50), £>fterr. Kronenrente 99.50 (-.50). Oesterr. Gold« rcnre800.— (— —.—), Ungar. Goldrente 510.— (— 5.—)« Ungar. Kronenrenle 225.— (— 5.—). Banken. Anglo-Bank 1155.— (4* t.—), Oesterr.-lwstt« Bätik 1305.— (— 93.—), Britisch « Ungar. Bank 1152.— — 18.—), Bankverein 1155.— (— 5.—), Podenkredit 2175.— (— —.—), Oesterr. Kredit 1445.— (4- 4.—), Ung. Kredit 2362.— (4- 7.—), Depositenbank 1012.—(4- 12.—), Niederöst« Eskompteges. 1350.— (— 20.—), Ung. Hypothekenbank 595.— (^- 6.-), Länderbank 1934.— (4- 4.25), Bosn? Lüridesbünl 1488.— (— 1.—), Mercur 955.— (— Oesterr.-ungaü Bank 4590.— (— 10.—), Unionbank 1195.— (4- 5.—)z Berkehrsbant 800.— (-•—), Zivvvstenska 3504.—.(4c4.— y Berliner Börse. GerN«, 28. Febiuar. Zurückhaltung. Lustlosigleit und Gr» schäjtsltille. unterbrochen von vereinzelt hervortrereudrm Intereße-