Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 740 (16.2.1921)
- Date
- 1921-02-16
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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«gurr Wien. Mittwoch 5 .T-;,„.«n,,mimi,v ---- Wierrer Msraenzett««- Naturburschen spielt, eben erst .aus dem russ!sch-s!ibischen Städte! eing.'trofsen, gibt wieder eine Probe seiner nicht gewöhnlichen Begabung. .Samuel Steiner ist «in Charakterkomiker^ der sich seben lassen kann, und Erna Jungwirth ist eine verläßliche, stets geschmackvolle Schauspielerin.' Das temperamentvolle Fräulein Körner - fügt sich mit anerkennenswerter Selbffbeschranknng in die passive Nolle eines jungen. ungliick- Nchen Mädchens, das dem Autor nicht gerade gelungen ist. Det reiche, herzliche Beifall msiae die Künstler anspornen, in ihrem vorbildliche Wirken nickst zn erlahmen. ' O. Jüdischem VolkslieLerabend. Der vom Verband jüdische? Forscher, Schriftsteller und Künstler a r u a ch" veranstaltete Jüdische Volksltederabend erfreute ein zahlreiches Publikum > zunächst durch die reiche Answahl aus dem Schatze des ostjüdrschen Bolvsliedes, dem sich einige hebräische Lieder in der Brarbeitung von Id elson rmd solche aus Goldfadens Singspielen anschlossen, die zwar unverkennbar operettenhafte Elemente aufweisen, aber durch ihre geschickte Anlehnung an die typisch-jüdische Dolksliedstimmung und Rhythmik die größte Verbreitung errungen' haben. Herrn Jsak Deutsch kennt man als einen trefflichen Interpreten beZ jüdischen LirdrS, dessen weicher, mobulstionssLhiger Tenor sowohl im.Ausdruck schmerzlicher Empfindungen' wie nach der Seihe des Schalkhaft-Humoristischen von stärkster Wirkung ist. Das Publik im b-dachte den aus-' gezeichneten Interpreten mit stürmischem Beifall und erzwang sich etliche Wiederholungen. Frstulein B. Jakobovits. offenbar eine Anfängerin, hatte in gleicher Weise mit einer Indisposition wie mit Lampenfieber Zn kämpfen, wodurch ihre, übrigens beifällig ausgenommenen Leitungen berintrüch- Ligt wurden. Der feinsinnigen Begleitung Dr. R. Wells in der von ihm selbst besorgten Instrumentierung ' gebührt ein besonderes Wort des Lobes. —b. . Konzerte. Fräulein Grete Holzer, deren kleines Stimmte« wohl Uttsteich mit der blutjunge« Sängerin noch wachten w'rd, zeigte in Nmderl'.edern von Blech und in seinen, rei vollen Klanch lkrrn de« R. St. Hoffman« ein'ge hübsche Kop'töne und Sinn tstr. Etzarakrerstik. Am Klavier begleitete Frau Herwig K a « » e r d«r Erfolg ihrer Schüler!». Kurz vorher waren an dem von, ihr veraustaüeten Schubert-Abend die Stimme« ihrer Schülerinnen Franlei» Bettauer, Bettelheim. Friste. Gaftfreund, Jordan«, LrituerpWilhelm und Thor angenehm ausgefallen. Lotte Fa'Ä mit ihrer Ncmeu, schmalen Gestalt ist bur Wunderkind mehr. Mit erstaunlicher Reise spielt sie eine BrahmS- Ballade, klar und kra'tvoll eine Mendrlssohn-Fug^ mit perlende^ Technik und federnder Leichtigkeit eine Sonate von Scarlatti. Noch viel jünger scheint die kleine Wolssodn-SchMrrin Betty Fischer, de auf hochgeschraubtem Klapierkeffel kaum.die Klaviatur „reicht. Sie hat nicht nur von ihrem Lehrer daS klangvolle Spiel und die glänzende Geläufigkeit erlernt, sondern scheust in ihr auch alles das, was sie sp'elt, zum innere» Ergebnis und zur Wirklichkeit zu werde». Sie spielte auch eigene Kompositionen, dre, hübsch gesetzt, der kindlichen Phantast wett angrpaHl sind, und macht damit ihrem Lheoriclehrrr Dr. Walter Klein alle Ehre. ' Dr, E r » i« F e l b e r. Im August 1919 soll der Dichter von einem ihm befremdeten amerilanis len Maler, der s:it vielen Jahren in München lebte) dessen Wohnung in München-Schwabing um eine Miete von- 6000 Mark jährlich übernommen haben. Die Wohnung* enthielt viele kostbare Wertgegenstände. Aus dieser Wohnung hat Kaiser Perserteppiche, ein Lexikon und ein Silbtrbesteck für aht'ebn Personen verkauft. Der Erlös hi-raus wird aus 18.000 Mark geschätzt. Außerdem vorsetzte Kaiser ein Bild des Malers. - Mitte Mai 19?0 mietete Kaiser auf den Namen seiner Frau von einem FabrikshZitzer eine Villa am Starnbergersee. Di: Miete hiefür betrug 16.00tt' Mark' jährlich. Aus dieser Villa verkauft: Kais'r ein wertvolles Porträt, ein holländisches Bi'.d und zw:i indische Bringen für 10.300 Mark. Außerdem lirß Kaljer in der Villa kostspielige Reparaturen vornehmen. Frau Margarete Kaiser wird beschuldigt, ihrer Freundin aus einer Reisetasche eine Brillantbrosche gemahlen zü haben, dtö sie dann um 69Y0 Mark, versetzte. Ferner behauptet die Anklage, daß Frau Kaiser auch einer anderen Freundin eine goldene Uhr gestohlen l habe. Kaisers Selbstverteidigung ist sehr iiiierefsant. Er Hobe im Mai 1912 zu schreiben begonnen, aber bis zum. Jahre 1919 mit der Schriftftelkerei beinahe nichts verdient, sondern nur Schulden aus V.rlrgrrvorschüssen und FreundeSauSKilfen angehäuft. Vor Ende des Jahres 1919 bekam Kaiser AuS- .sicht aus groß: Einnahmen. Man kaufte ihm einige Stücke äuc. Verfilmung ab und brzahlte für jedes 30.000 Mark, machte mit ihm auch einen Brrtrag. nach welchem man tbm für jedes weitere Drama, selbst für jede weitere Idee 30.000 Mark bezahlen würde. Er'erklärte sich für nicht schuldig und betonte, daß ihm jede Schädigungsabsicht gefehlt habe. Sttne D'rfehlunFSN befanden darin, daß er sowohl in München wie in Tuning am Starnbergers^ herrschaftlich eingerichtete Wohnungen mietete und nun einzelne, ihm zu treuen Händen auvertraute Kunstgegen'tänhe, Teppiche. Schmucksachen. Silberzeug usw. aus den Wohnungen entfernte, versetzte und verkaufte. ' Aus die Frage deS Vorsitzenden/ wie er überhaupt da« gekommen sri. sich an fremdem Eigentum zu verarsifen, erklärte - Kaiser, die d % ücko n de n Geldsor 8««" hätten ihn da'« getrirben und er habv eS nur getan, weü er zur Erkenntnis gefemme« sei. er Hab« ein Recht aus Existenz und müss: sich aushelfen. Es gab nur zwei Wege, entweder dieser oder, \uie er sagte, ein« Kugel .durch den Kopf. Die Frau wußte-von s'inen. Diebstählen nichts. Als sie aber davon erfuhr, machte sie ihm bitter« Vorwürfe. Er habe jedoch stets vor^'abt, den Schaden wieder gutzumachen. Ich glaub« nicht, erklärte Kaiser,, daß die -Zeugen, die heutegegen mich aussag-en. es auch dann tun würden, wenn ich. Zeit gehabt hätte, atte Schäden wieder gutzumachen. Si ehätfen . im Gegenteil die Dpfer gebracht, denn ich habe die Pflicht, weine Existenz zu erhalten, um weiter zu schaffen und 'für di: Grsells Haft zu arbeiten. Ich' darf nicht bas Beispiel .des Dichters Ktti't befolgen, denn ich habe nochgroße Aufgaben zu erfüllen, restlos bis ans Ende.; Nach den Aufstellungen des Gerichtes hat sich Kaiser durch frhe Verfehlungen Vermöge,rstzortst'e von 51.000 Mark verschafst. Bemerkenswert ist noch'die Erklärung Kaisers, er wisse gar nicht mehr, wrx er überall dk fremden Sachen, Teppiche, Silöer'.eug und Bilder, versetzt, und verkauft habe. Denn er hat später mich die Versatz-eitel verkauft. Er hat sich aber, immer, das betont er wiederholt, bestrebt, die verkauften .Sachen wieder durch gleichwertige zu ersetze«. Uebrigens stellt der Vorsitzende nebenbei noch fest, daß das Ehepaar "Kaiser glich sonst mit fremdem Eigentum recht schlampig. umgegange« ist. s Frau Kaiser erklärte bei ihrer Vernehmung, . sie habe zwar ihrem Manne Vorhalts gemacht, äls^ sie seine Diebstähle entdeckt hatte-und ihm heftigen Widerstand geleistet, aber schließlich konnte sie sich doch nicht anders' > helfen. Von he« Verkäufen des fremde« Eigentums, wußte sie überhaüpt nichts. Sie wußte nur einiges vpm Versetzen. .Im Hörigen war sie inkeinem Falle bei den Diebstählen beteiligt.' Lmch wußte sie nie, woher der Mann das Geld herbeigeschasft hat. Sicher ist» daß sie. felsenfest daran glaubte, ihr Mai«« werde die weggeschassten Gegenstände wieder erbringe«. Aus dem Theater«. Im Burgtbeater astonat mprgrn, Doun„?!crg. e r H o f* zur Aufführung. Erhöhte Prüfe. Anfang I Uhr. i _ ßn btt Staatroper grhr rnpigen, Donnerstag. »L 9 v t« 6 c i n" in Szene. In der BvlkSover gebt fceitk, Mi'ttvoch, «D i r K auberfl 8 te" znm ersim Mole in dieser Spichfeit m S««e. In dm Hauvtva'.t'en find die Damen Mustl. Wagschal, Pkißer. Knr. Salmger, Mann. Knarek und Srml'ttch s-w,e die Heirm Neumann. Dörich. Mainau und . Waikvwsky beschäftigt. Ass Dir gen, 'dieser Torsielluug mit Herr Kaptllmnsirr Wllbckm SrüRnntr sein'EngagemrnI a». Du Regie hm Herr Odrrregitjeur Markowsk» mnr. I« Deutsche« B olkStbe ater gelangt EamStag de« 10. d. M. um '/,? Ubr das dre-akt,ge Lust'piek ^Ehrlrivon Hm» mn Babr, mit dr» Damen Volkmar und Carlsrn und den Herren Homma, Kutschers. Dr. .Knabe. Li^bl. ZctküinS. B,adh und D .»rtzgrr in d n Hauptiollen zur ersten Aufführung. Gpirlleurr Dr. He«z Scholba«. -ImWi-nerStadttstester wsid beule. Mittwoch, «ch morgen. Donner-tag. drr Sckwink «Die Welt ohne Männer" von Alexander Engel und Jutii'S Horst mir Haust Riese und Max Reustlp als Gast gegeben. Die DonnerStap-Ansfü-rung ist eine Jud>1äums--Bolstellong. Es ist dies die 100. Aufiühiung des lnstig« Schwank«-. __ ©erfot$faal. Georg Kaiser vor Gericht. München, 16. Februar. (Privat.) >rute begann vor dem Münchener Landgericht unter des LaudesgerichtSratoS Zeiß die Verhandlung gegen den Dramatiker Georg Kaiser und dessen Frau Margarete. Georg Kaiser ist, wie erinnerlich, verschiedener. Eigentumsdelikte angellagt. Die Anklageschrift wirst dem Dichter mchrere Unterschlagungen unter Mitwirkung seiner Frau vor. Frau Kaiser wird ferner beschuldigt, in zwei Falle» Diebstahl he» Mmgen zu haben. Der physische Zustand deS Dichters ist kein guter. Der '■48 Jahre alte Georg Kaiser soll schon als Kind an schweren Nervenstörungen und an Veitstanz gelitten hohen utttr von feiner; Mutter her erblich belastet sei«. Von feinen sechs Brüdern beging einer im 22. Lebensjahr Selbstmord, eiyer starb anveiner schweren Krankheit und von den andeven ist einer Gymnasiallehrer, einer Pfarrer und . einer Arzt.' Georg Kaiser ist der Sohn eines angesel-euen Magdeburger Kauf- .naunes. Er fett fchsu als. Kmd rumormal umvÜÄstck ae- Das In dem Prozeß gegen den Gchriststeller Georg Kaiser und desien Frau wurde heute spätabenüS das Urteil gefällt Georg Kaifer wurde wegen Unterschlagung. in drei ,f-äller m einem Jahr Gefängnis verurteilt, worauf vier Monate Untersuchungshaft in >Acechnung kamen, Margarete Kai, ei wurde von der Anklage wegen Unterschlagung und Diebstahls in einem- Falle freigesprvchen, wegen Diebstahls in einem anderen Falle zu/vier Monaten Gefängnis verurteilt, .vopcj ein Monat NnterfuchnngShaft angerechnet wird. Georg Kaiser wird für die Strafe von secks Monaten, seiner Frau fin die ganze Strafe Bewährungsfrist zugelilligt. Ein Urheberrechtsvrozetz de» Wiener Burgtheaters. Der SchrWeller Rodert K u l k a Über^oudte den'liserari-- ichm Blättern des Burotheateis einen von ihm grzrichnctsn Axtilel »wer dem Titel .D:r Gott des LachmL". Kurdarauf erichtr» in der »Fackel" vo« Karl Krauß ein Angriff gegen Kvika» weil der letztcre in dem in Rede stehendm Arnfrl Stellen au- Jean Paul- Werk .Vorschule der Aeschtttk" wörtlich abge» schrieben hatte. Daß Bmgthealer erstattete nun von dem Vorfälle die strafgerichtliche An-eige und heute hatte sich Robert Kul'a vor dem E.uzelrichter ObeilandesgerichtSla' Dr. E n g r l wegen Ueber° trewng des UrhederrechtSgeletzeS-u verantworten. Kulka gab an. feme Absicht bei dem Vorgang wäre lediglich die gewesen, die Werke Jean Paulzu verbretten und d'.e Ideen deS Dichters auch m den DläLlern des BurgrheaterS zu veeew gcu. Nach lauerer Derhandlung erkannte der Rrchter den An ge« llagten schuldig und -eiw teilte ihn zu tausend Kronen G e l d st r g s e. nn NichtemdrtnguusSsaKe/ zn z e h u T a g e n Arrests. ' Schuhe ttttt 350*000 Uvettett Kestvhle«. Beim ■ Magazin der Speditionsfirma Haas ch Mckowitz am Dennoplav rm Vill. Bez>rk wurde am 4. Mai,v. I. um die Mttlagszeii.in fiecher EmbiUÄSdiebstadl verübt. Die Drebe waren mtt cmem Sircifwagen vo,aefa-'en, fw'e» das Lwloo mit einem tviechenen aufee'prengt und feint Kisten mit Schuhen im Werte von L 850.« 0»entwandet. Der JiArtt wurden a«l dem Wagen verlade« und sortgefübrt. Der Einbruch wmde ei«« Stunde nachher entdeckt twd es . koun'e erboten wrtden. dgsr der 2>-jährige Kutscher Frau, H ö rm a n n den Strei'wagen gel vkr und die Ti'-lWveu!« gum Stall leine-Vaters, e-neß FuhrweikSbrsitzerS. gesüh.t batte. Durch dle.Angweu de» Hörmmm konnte« der Bauvolirr * Jofe! W»ssel 8, tz« Seünrr Jsjes S »l tZ ch, der Dscht«. Ferrvi» l»8t 9tt. 74» decke,« Hilfe Rudolf Polar und der Schlöffe,gehilie Fron- R a s a, ausgefericht werden. d,e au dem Einbruch fcetrifiijt w!nen. Einen Teil der Sckwhe halte der Kaufmann Josef Zore» durch Bermt ttnug deS Pfcrdeagenlen Hermann Clemeneir um ff <4.' Oft gekauft. Heute let ten sich vor dem Schöffengericht mter d-m Dorsitz de- HosiafeS Dr.Rein die fün' Erstgenannten we rn DirdfiahlS» Hoeet »n> Clemenc c w gen Die'stahlSteilvebmitug m verant» woneu. Di' Hauv aiwekl-ig'eN' suchten Te knabme an dem Einbruch set>, «''zickchwächm.! Zor-s und Clemenc c gal t« an. si« bSttkN die Schube mit bestem Glauben gekau'f. daß ein Diebstahl vorste-'e, fet ihnen nicht m den Sinn getommen. Nach durch?etüb,ter Verbandinng vernnrilte der Gerichtshof Bckar u drei Jahren. Ra^a zu z w e t e i n b a l d Jahren. Snlllchk nt ewei Jab re«. Weffelh z» t ü n f z«h n M o n a t enichweren, Hörmann zu « ch t M o n «t'e n e i nfachen Kerkers Die beiden «ndernr Angeklagten um,den f r e i g e f p r o ch e n. Sport. Dir ^«tzbaMpisk« de« Gonntago. Am kommoden?snn,ag we den die Meister chrstsspieke soitgesevt. Es siuden isla «de Sp iele statt: Rav d—Haioab lHiitteldor^. Bie «a^ '.'imatenre (Hütteldo, F. st. C - Rudolfsbiigel lFlovdsdorF, Spois lud-He tdo (Dörnbach) Simmenng- Wacker(Simuming', Ädm ra^-W. VI. C (Floydsdoif). Dl« untere« Klaffe« trage« eine Cuvuinde aus.; Amatenrpovke int Aeflvonzfechtkknb. Die Februar- Fechtkonlurrenz wachte in der l. und tl. Kategorie e««t mb!'eiche Be'eiliguna von Wettlämv^rn. dirunter viele Fechter ,e>er Hoch'chulmannichaffen, die im Monate März ifne Mannschi'tsko''kvrr nzen auS u ragen bade« werden und die vom Refibeu'fechtklnb ge-o'tUe G l genheit als willkommene .Vor» ' bere'tnng tür den bevorstehenden Wettkampf benützten. Ausgo» reichuet schn'ti de, Hakoadner Firkas ab. In der Florenkoukurrenz l.Kat«'«^: wv'de noch tnri« Rittergetechte Rndol» Ver-ger 1» Dr. V u r k y t 2. Rudolf P a m m e r S., Georg Farial Hakoah) 4^. Ench-S a i i e b.s m der kt Ka?egorie Fritz -tevdenson t., Anton B r.r h 3., Jofff R, v 2-, .Kurl . E t t i n g o r 4- Anton N »e n u e r 5. In der Säbettyn'«r,enz b setzte Farkas ^Sakooh) den t„ @f t inner i«n Brr g e r den s.. Otto L a s r t o de« 4. und Äl^iS G » t w f r i r d den 5. Play. Die .Konlmrmt leite e UnipersitätSfechw meister M. W e r d n i k. Im nächsten Monate findet Hi» Amatcnrpoule am Donnerslag den 10. März statt. HoefffchÜler Meisterschaften. In d'r am F'ei tag de« N.d. M. stittg^flinteren Sitzung in Ange'cgenh tt der Hoch'miiler-» Meistkrkch'f en. der die Bert eter der Sportvere U'ynng Katbvli'chdeu scher Hock schüler, der Akademisch^ Shorlgdteilung, Judäa, d«>r ak«,d''mfchen Sekk'on deS SpoullubS RndplsßhÜgel. der .ak.pemsch-«Sektion des l. Simm'r'vger Spoittlubö und dyx a'adem'schen Zektwn deS CportllvbS Lide,tas de,wohnt'«, wmdr d-r SprelauKschnü der Hochichülergrupve tonst''nieit. Dir nächst» Sisnna des Sv elaußschusiis. in der die An-lsiuna der Stziefe t-rnt'ne sta tfindct und die Bestimmungen büglrch der Anm.'lduVS der Spielherechtigten an den Sv'el usichufi. beziehungsweise all de-, Fuübau-Verk'i'Nd ge, egelt werden, finde, Freitag den 18. d. M. nni 6 Uhr abends im Fußdall-Berdand,. l„ Annggaffe 7. statt. : Diakademischen Sport nstitutionen. die an der Hoch^chmer^ Me stek'chaff lnebmen, dt',eb«ngswel> te'lnehmen wollen^ werden ersuch', zu dieser Sitzung zwei legitimierte Äntteter ihre- Vereines z» ent'enden. - - Hasr »Heute, 7 Uhr. Leitnnasntzung. Freitaa, \ftS Uhr.. Vortrag von B. Landau über -Entstebung des Zionismus*. Sämstia, 7 Nhr. Mannkch iffsaufstellüpa: 8 Uhr, Dp,trag von V-eisl ü^er „Der Judenstaat und der Jüdckche Rat,onalfondS*. Vo t äge im ofehbeim, Ca'4 Butterfaß, Brater S. Gäste wrll^ komme«. -- Be« d«, letzten Genealversrnimlung wurden gewählt? Ö' mann und S>'t-oNSletter für Fußball F, s c n S. Stell» vettrelee H o t i n g er l. Ka siere Go l d ft ei n «Ud W i e i e l M a n n. Schnfffllhrer S. Z e l n i k e r ^«Ud S.-T e t ch t ä l, Heimverwalter E M i n t s ch e! e S. Be'räfs D. Sokal. I. Schächter und H. Lilien, Revtsyre» Z. Woisson und Fr''ülem Hanni Stern. Jüdischer Athletikstkn» Heute. Vfi Mr ab-udS. Colt* verlämmlungim Eafe H ndendurg, lX.. Al'erstraße 71. , ES wird iedi-m Mitttied zur Pfllckt gemacht, bestimmt zu es» schein n. Nachher Bo -träge. ‘ . Hasmonea und BeritaS nehmen an der demnächst bt* gmn'ndr« Schutzvrrcmsmeisterscha 1 Gruppe Nord teil. Der Volkswirt. Eine Krvne « 1.5v Ee«tt«es Gel!». Fn Znnch notierte: die öfierreichrfche Krone. » . , . 1.b0 s 180 am 14. Februar) dir Ssten. gestempelte Kro« . . » 1.05 ( 1.05 m H Februars die tschechische Krone...... 8.- l 7.»0 m 14 Februar) die' Mark.......... 1047'/, 10.55 am 14. Februar) Agram 4 50 ( 4 45 am 14 Februar) Bukaitst ........... 8.60 ( 8.60 a« W Februar) Budapest.. ......... .115 (U7V, a« 1* Februar) Warschau . ... —.80 (—.80 «m 14. Februar) Wlrtfchaft-berlcht aus der B«Kvwitta. «u« Szernowitz wird uns geschrieben: Di« Lage . hat sich gebessert und die Bukowina hat neue Beziehungen mit - dem Osten und die alten Beziehungen mtt dem Westen wieder anqeknüpft. Während nach dem Zusammenbruch da» Latch auch von den dringendsten Bedarfsartikeln entblößt war, ist es gegenwärtig mit Waren überschwemmt und schon im Spätherbst machte sich eine A b s a tz11 i f e bemerkbar. Infolge der Kroneneinlasung, bei welcher bekanntlich vierzig Prozent zurückdehafien wurde«, ist die Br^ko. wjna ohne Bargeld geblieben und «ine große Kausuniust heryprgerufen worden. Der Zinsfuß von zwölf bis zwanzig Prozent bewirkt es, daß sich die Bevölkerung nur das AUernotwettdigste anschafft. Trotzdem wsrd noch> immer zu viel eingeführt und eS müßte ein Importverbot erfolgen, damit dfe Verhältniste gesünder werde«. Durch dje Geldkrise und infolge der zuletzt eingetretene« LranSportschwierigkeiten stocktauch der ganze, für die Buko« Winq fe »ertvgüe Holz er Poet.