Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 732 (8.2.1921)
- Date
- 1921-02-08
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Serke 6 Wien. Dienskaq Wiener Mor^enzetturm 8 Februar 1921 Skr V9Z Vs» RlNisky-Korsakow. du in dieser Saison b.'reits zweinral LonzerLmäßig ausgefnhrt worden ist, scheint im Konzertsaal nach der Bühne zu verlangen, ausder Opernüühne ernrüdete sic durch die nicht immer klare und logische Handlung sowie durch die beinahe in Reinkultur getanzte Erotik ohne Abwechslung und ohne Ende. Dieses Ballett ist ein HymnuZ der sinnlichen Leidenschaft, der als, Höhepunkt eines Werkes stctZ seiner Wirkung sicher ist, als festgehaltene Grundstimmung aber ermüdet und ernüchtert. Sehr schön waren die van Ludwig Karner entworfenen Dekorationen und Kostüme, deren berauschende Farbenmischung der Musik und Handlung vortrefflich angepaßt sind. — Auch zu Deslibes „Coppelia", deren noch heute wie am ersten Tage entzückende Musik von den Damen Buchinger und Pfundmayer mit wienerischer Anmut getanzt wurde, hat Kai ne r etwgZ phantastische, aber durchaus geschmackvolle Bühnenbilder geschaffen. — Herr Ma tray als Gast entwickelte nicht nur eine gummi- Lallartige Beweglich seit in drei grotesken Tanzgedich 'en, sondern hatte auch die groteske Idee, einen auf einem gelben Baum im Urwald hockenden Urmenschen mit schönen, tanzlustigen Mädchen unter den Klängen von Webers „Aufforderung zum Tanz" zusammenzuführen. Herr Matray, der in Berlin große Beliebtheit genutzt und dessen Tänze von zahlreichen Zeichnern und Künstlern dex Silhouette nachgeüildrt werden, wird auch in Wien zu vorgeschrittener Abendstunde aus einer intimeren Bühne willkommen sein; in der Staütsoper mit ihrer ehrwürdigen Kunsttradition ist er fehl am Ort. — In der „Scheherazade" stellte sich Herr Alfred Fröhlich als neuer Kapellmeister vor. Für seine tüchtige, tempe anenivoUe Orch^sterführuig verdient er Anerkennung, die ihm und dem Opernbalteit auf ihrer spanischen Kunstreise in reichstem Maße zuteil werden «öge. ' . Dr. Erw'-n Felder. Konzerte. Fm letzten Gesellschaftskonzert leitete Direktor S ch a' l dtte Aufführung der dritten Mahler-Lymphome mit all der Gründlichkeit und dem Eifer, die für diesen stets treuen Diener des Kunstwerkes kennzeichnend sind. Vor kaum einem Jahrzehnt ist Mahler dieser Welt abhanden gekommen und schon wissen wir, daß er „in seinem Himmel, in seinem Leben, in seinem Lied" wciterlebcn wird; in seinem LebenSwerk hat er Ewigkeitswerte geschaffen, welche die Reibe der großen Symphoniker von Haydn über Beethoven zu Bruckner weiterführen und abschließen. Je öfter man die Dritte Symphonie hört, desto reicher offenbaren sich ihre Schonbeiten: Immer wieder bewundert man den durchsichtigen Aufbau des kolossalen ersten Satzes, wird man durch den poetischen Gebalt dieses Werkes ergriffen, welches aus den tiefsten Liefen LeS Gemüts Natur, Welt und Religion zu einem tönenden All vereinigt. Schalk irrte von der gewohnten Interpretation etwas ab; er ist nicht der Dirigent vibrierender Nerven, dämpfte vielmehr grelle Steven, nahm manche Tempi brerter und knüpfte so ganz unmerklich Jaden zu der ihm vertrauten Tonwelt Anton Bruckners. — Erstaunlich ist die physische Leistungsfähigkeit des Dirigenten, der unmittelbar vor der Mahler-Symphonie die Wiederholung des philharmonischen Konzerts geleitet hatte, w-ie er wenige Wochen vorher nach der vierstündigen Generalprobe der Korngold-Opcr abends noch den ..Manfred" dirigiert hatte. Kein Wunder, wenn damals die blühende Musik Schumanns recht-pratt-geriet und der sonst glanzvolle Sprecher Oskar Beregi den Manfr-d nicht mit faustischer Größe erfüllte; sondern schwächlich dahin-. säuselte. > Auch das erste Orchesterkonzert Bruno Walter, das wohl zu kurz geprobt worden war, ließ in der wenig he-. ' fchwingten Aufführung der zweiten BrahmS-Symphmie Wünsche offen. In der Tonwelt Gustav Mablers fühlt sich Walter.in seiner künstlerischen Heimat Mit dem heiligen Feuer der Begeisterung, das durch die Liebe zum Meister genährt wird, verstand es Walter, im „klagenden-Lied"' über leere Steven hinwegzudirigieren, mit schöpferischer Phantasie schwächere Partien zu beleben und mit hinreißendem Schwung das Letzte und Beste aus diesem Jugendwerk herauSzüholen. Im Quartett Kleinecke, das wienerische Wärme'mit strammer Disziplin verbindet, gab es zwei Novitäten. Die C-Dur-Varwtionen von Oskar Dietrich, die keine OpuS- -ahl tragen, sind wohl ein Erstlingswerk des noch sehr jungen Komponisten und als solches eine recht tüchtige Leistung^ Die. kange Reihe der Veränderungen des ThemäS bietet in Anlehnung an bewährte Vorbilder willkommene Abwechslung m rhythmischer und tonaler Beziehung und zeigt eine ge« schickte HarGhabung des Quartettsatzes. — Auch daS Älavierouintett Op. 18 von Franz Moser bewegt sich u'chL in neuen Dahnen, bestrickt vielmehr durch seine ehrliche AnspruchSkosigkert. Weiche Melodie durchflutet das Adagio, im Scherzo fehlt es nicht an pikanten < Wendungen, . die MDWstimme kann sich auSloten. ohne von der UebermÄcht' der Streichinstrumente erdrückt zu werdest. Der liebenswürdigen Musik, erkämpfen. Ein gewisser Uebcrschwang, der eintönig wirkt» tut diesem, reichen Werk ^Abbruch. Am -'echtesten wirtr daS . weniger' mit VäthöS durchsetzte" Andante,'tn de ist Mc Komponist sich offen als Lvriker bekennt. Der, auSge^rchn-te Pianist Ängelö-K e fs is s o g l u nahm alle -Uraft 'zus-Minen und verhaft dem ungemein schwierigen Konzert zu einem stürmischen Erfolge . Dr. Erwin Fsl b e r. Aus den Theatern. Im Burgkheater geht morgen, Mittwoch, zu erhöhten Preisen .Haus Herze ns tod"in S'ene. Anfang , 7 Uhr. — Franz Molnars neues Lustspiel. „Der Schwan" gelangt noch im März ain Burgthrabsr zur deutschen Uraussührung. OberspiMiter Heine führt die Regie. In der Staatsoper gelangt morgen. Mittwoch, zu^ erhöhten Pv:isen ,.C o n fan tu t t e" zur Ausführung. Au/äng halb 7 Uhr. ' „ . Im Deutschen D o lk 8 the a.tl« r gabt als nächste Neuheit Samstag den 12. d. M. die 'satirische Komödie .Biederleuie" von Robert Misch zum ersten Male in Szene. Spisl.'eilec ' Hans" Fischer. ' In der W e n e n 'Ä i e n e r B u h n e beginnt die beu'e, D'ens ag. stot Endend- Eistanssübrnng Vust'vi l-i ab ag a s" von Sardou.vün chch, k/,7 Ubr Z rsvnt'dmmcnde können erst nach dcm ersten Akt zu ihren Sitzen gelang:«. x IAdifchek Dslksli derahend. Der vom Verband jüdischer Fo. scher, Schriftsteller und Künstler Haruach veranstaltete Jüdische Volksliederaben d, der am 12. d. M. um 10 Uhr abends im Mittleren Kvnzerthaussaal stattsjndet, dürste eine der schönsten jüdischen» Veranstaltungen dieser Saison werden. Ei^r ganze Reihe wundervoller, inniger Volkslieder, unter andere^ „Die alte Kasche", „Die jiddische Troike". „Gitdens Pawe", „Eli, dr", „Schofchana" usw., werden die Aussührenden Fräulein Bvriskr I a ko b o v t ts - mch Direktor Jsak De u t sch in, Begleitung Robert Wells zuGehör bringen. Die noch vorhändene^ Karten von K. 80.— bis K. 10.7-- sind. ber deu KonzerthauSkasft, in den Buchhandlungen H. Heller (1. Bezirk, Bauern^ markt 3) und R. Löwit (1. Bezirk. RoMturmstraße 22), im Zioni'ftschrn Zentra^bukeau (2. Bez., Zirkusgasse 33) und Sei der »Miener Morgenzeitung" erhältlich., Bortrage über, hebräische und jiddische, Literatur. Im Rahmen der von der Jüdischen Lese- und Nedeh'alle gemeinsam mit dem Kulturaint deS jüdischen Hochschulausfchuffes veranstalteten'" Reihe von Vorträgen aus der hebräischen und ( jiddischen Literatur fanden am i7. und 81. Jänner die ersten l zwei Vqrträge bei^ zahlreicher Zuhörerschaft statt. Während im ersten Vortragüber „Agadah" der Vortragende Professor A p t 0 w i tz e r. seine' Aufgabe mehr darin sah. .dem Publikum die Didaktik, die in.der «Agadah" zum Ausdruck kommt, .ihre Vielseitigkeit, und. ihren außerordentlichen Reichtum vor Augen zu führen ussd seine.Ausführungen durch-.entsprechende Proben zu illustrieren, suchte der zweite Vortragende,.Herr Zwi D lese n'd r.u ck' in.seinem Vortrag über «Diegoldene Periode ' ist der hebräischen Literatur" der Zuhörerschaft die historischest,. MchW klarzulegen.', welche dieses plötzliche, traft-, volle Emporschreßen, von vielen Neuen, fruchtbaren.. geistigen Kräften rn der chebräischen 'Literatur ' der damaligen Zeit möglich machten? In klaren, durchdachten Worten wi-A der Vortragende auf die' HaUptmomoente.der" hebräischen Schöpfungen dieser Zeit hin, welche sie scharf "von' den Schöpfungen 'früherer und folgender. Perioden avheben. Beide Vorträge wurden durch vortreffliche, > Verständnis-- innige Rezitationen Mirjam Schnabels ergänzt, welche, auf die Hörer einen tiefen Eindruck machten. ° L« M» l: Sch' i l rs „N i -n" fit Onf-en yerb^ten. .Aus München wird telegraphiert: Än'ä'.rh brr ee^stten Astfsührun,g von Schnrhlers „Reigen" kam es zu großen M'kandalszei^n. Es wurden wahrend der vorbereiteten, Demonstration sogar Stinkbomben geworfen und Reden gehalten^ in welchen besonders an die Schamhaftigkeit der Frauen appEiett wurde. Nach dem dritten Dialog muhte ,die Vorstellung abgebrochen werden. Nunmehr hat dis Behörde weitete Aufführungen des „Reigen" verboten. Koko'chkas „Orpheus und Euridykre" gelangtr im' Frankfurter öchawp'ck^ause zur ^Ilaussührupg. Das. Stück f'N^ iebr ge'eiste Au nibme Ma'iiee zn^u^st-n A»f-ef Mtirs. Im Deutschen' Volkstheater findet Sonntaz den 13.»b. M. zugunsten^ des notl'idenden , Wiener Dichters Josef.Wi tir eins ijoty Hofrat Millenkovich-Morold cing:leitete Malines statt, bei der Frau Wmgner und Herr Onno mit der Lyrik Kitirs b-ekanntmachcn werden. Frau Roland spielt die Titelrolle in Heinrich Manns Drunlo^ett „Der Tyranpz" neben Frau Sbeinsieck und Fräu'ein Werner in den anderen Hauptrollen. Die Pianistin Fräulein Winterhofer verleiht der Bera istal^tg di: musila'ische Ausschmückung. --- Karten sind an der Tageskasse des Deutschen BoUstheateris xrhättlüh. Gerichtssaal. 12 vov den Schöffen. Wegen einet ganzen Reihe von Taschendiebstählen»; zumeist in den Waggons der städtischen Gtratzenbahnen, - hatte sich eine Diebsgesellschaft gestern vor dem Schöffen«; geeicht zu' verantworten. - Angeklagt waren -zwölfPer« - s 0 n e n. Als tzauptbeschuldigter erschien vor 3."jähcige rSchlossekgehilfe Anton Recek, der teils allein»,teils m Gesellschaft der Mitangeklagten, den Fahrgästen Uhren und Schmucksachen sowie Bargeld entwendet hat. Unter astderem wurde dom praktischen/Arzt Dt: Karl Haala am 8. März die man ohne Anstrengung gerne genießt, wunde ebenso wie 192Ö^ ^ld^e Nxmontoicubr im Wefte von'85.000 Kronen dem Komponisten, der den Klabrerpart besorgte,^ lebhafter «' wahrend einer Straßenbahnfahrt über den Franz JoiefSkai Beifall zuteil. ' . g'estohlen.- Dr. Haala erkannte Recek mit Bestimmtheit als Ganz anders steht eS um das romantische Klavierkonzert « denjenigen der damals neben ihm gestanden und dann p.'Stz« von im Marx, das im S,m>ch°m>-I°nz°it d°s MtmA Vereins feine Uraufführung erlebt«. Romantisch ist darin \ ejnct Fahrt über die Mariahilferstraße seine goldene Uhr vor allem der Hang zum Ungewöhnlichen, der Zug tns! samt Kette und der-Frau'Klanssa^Ka r st auf dtzr^Strecke Ueberlebensgroße. Die einzelnen Sätze sind weitansgesponnen, ein mächtiger Orchesterapparat aufgeboten, ein gewaltiges Tönen, ein vielstimmiges Singen und Klingen geht durch das Werk. Dabei gerat das Klavier selbst ein oeniq ins Hintertreffen, es wird ein Jnstrnment neben den anderen. r»nd ist genötigt, drirch schwierige, überladene?lkkorde mit „tfofeet, nickt immer PeariurdetLr LeftiLkeit Lernen, Ran» zu Jahren, den 20jährrgen Kellner Otto N 3her zu 20 Monats», den 21jährigen Schlossergehilfen Heinrich Iindrich und 38jährigen Gürtlergehilfen Franz Sch im an zu je Monatrn. . den 80i"chrigen Hilfsarbeiter Hisinrich Effenberg er zu zehn Monaten, und den gleichaltrigen Kellner Karl K.hrin.w.insky zu sechs Moonatsn schweren Kerkee«. Vier Angeklagte wurden f r e i ge s p r 0 ch e n, das Ver, s-ckhren gegen einen wurde auSgeschieden. Sport. Wochenprogramm des Sportklub Hakoah. iEl'chkini tedrn DirnStap.) Klubleitung: Nächste KlMeitung^ntznng wirb schriftlich bekannt 'rgeden werden. syutzballsektion: M"twvch mid Frenag Training i> Flor dsdMs.Auö'ckußsitzuNfl Frcrtag im Klub de m. Begrün 7 Wi. Lchtvimmsektion: Training rben Man ag im Beatrw» bid. uns war: für Damen von 6 bis V»8 Uhr abends, füt Herren von ds 9 Ukr ab ndS. Die Klubabende finden jede» Donnersiag. 8 Uy> , im Klubheim statt. Leichtathletikfektiou: Train ng jeden Montag und Dor'neröt.ig ,m!. Ziidücken Turnverftn. Beginn. 7 Udr abkndS. Sonntag vmmitraciS be» ifbcr Wttte»ung Onerielvemlaüf i» V ater- Beginn 1«> Uhr. Treffpunkt Debrecziner Ciarda gegeuöim Nordportal der Rotunde. SchwerathlktiKseKtlon: Training jedm Montag. Dien-» taa. Donnerstag und Fieitag ab 7 Uyr abends rm Tmnsaal tz« BolfS:ch«le. l.. Renngaße. Fcchtscktion Tiammg jeden Montag. Donnerstag «ch Sonntag rm Fcckriaale rer Reure Jeh»da, iX.. Servikengaffe lO, und zwür an den " vchenmgen von 8 dis 7 Uhr abend- Al Damen und H rren (Anfänger. von 7 bis 3 Uhr abcttdS für He^rerr (Florctl), von 8 b»S 9 llhr abends tUr H rren (SäbelV ' An Sonntagen von 9 bis!2 Uhr voimuagS für alle KarSlLll» nrhmer. TenAisjeKtlon Die erste Kom-teesitznng für den SmS Mlirh im Kmfa'on stattffndcnden Ball ffndek Mrttwoch de« S. di M. um 7 Uhr abends . E Klubdeim statt. Nachher Tattz.. Djß nächste Srkl'0l'Saus'chußsitzung findet am Mtttwoch den S. tz. M. um 6 Uhr «m Klubyeim statt. Nichtsportliche Sektionen: Orchester: Am 30. März findet das Ul. Konzert i« G'aßen Müükvel rinssaal statt, "ur Aufführung gelang«, diesmal ausschl estiich Werke des Dirraenwu Bra'lavsty. Mrrtz Mitwirkung haben znge aar Oberlanror G Ma gulreS und de»! ILdrsche Gisangsvrrem. Nächste Probe gemeinsam mit Cb« SamStag den 1-2. d. Nt. um '/,? Uhr abends im BereinSiitilt des Konz, nhauses und ebendort am Souniag um V»1Q Uhr vor mn tags. Schachfeklion: Ofstpelle Sh clab ude Motttag, Mittwoch! und ,Freitag. Tuinierabcnde Monlaa und Freitag. Unterricht Mittwoch. In--ressenten tür den Anfängerkms (Damen und Hrrrenj töunen sich rägüch rm Selr.tarrat anmclven. '". Klubkeitrmg: Die lebte KlubleiiurrgZützüng hat beschlösse», d'e Mirglirdsbe träge kür. das Jahr 1921 wie folgt testmseye»; . E-ufchreibc- und Man'pulationSgebührU SO, Mitgl'edSdettrag M Zögl'nge mvnätltch K b. tür ordentliche Mitglieder monatlich K 40, tör außerordeutlkche Mitglieder monatlich K 100. Det MW pünlt rer AnZbabe d^r nsüen Mitglredskatten für daß Jahr 1931 wird mach bekanWigth?< werdest. V I Ei« > ermordeter Fnh-aller. AUS Ä r e Sk a st stird ge» meldet: Der befonntc oberschlesische Fußballspieler Fabian' vom BeKin für Nasenspiele m Misiowih rst vorgestern von pölnischett' Banden-e r st o ch e n Worden. Er war vor einiger Zeit aus dem deutschen Verein ausgetreten, um Mitglied eines polnischen Sportvereins zu werden, hatte jedoch fchost nach kurzer Zeit diesem Verein den Rücken gekehrt und war wieder Mitglied des deutschen Vereingeworden, Wall di« Beranlaffung der Mordtat bildete. . Wiener Mannschaften auswärts. Ganz im Äßsostsqjt zu früheren Jahren, werden Heuer mehrere erstftsffi-st Vereine zu Ostern auswärts spielen. Rapch fahrt noch Italien,'F. A, E. nach Deutschland, Sportklub nach Deutschs böhmen. Wie es heißt, sollen aber auch noch andere Beremq wegen/Osterfahrten in Unterhandlungen stehen. Die' AuSivahlmannschaft der zweiten Klaffe sptekt; M 24, April, in Brünn gegen den dortigen Sportklub. Fußballspiel als Lehr gegenständ. In Bad«, (Deutsch» kand) wurde das Fußballspiel nun endgültig in Pen Leh-plast dex Volks-, Foxtbildungs- und Mittelschulen ausgenommen. HaSmonca. Heute um 7 Ustr abends im Klubhetm Eröfftung der Kuk'urftktion; Vor^fung FiScus' aueigene^ Schriften. Gäsie willkommen. — Wilhelm Karliner, „AtlyS", Franz Josefs-Kai 1, ist nicht mehr berechtigt, irgendeine Vereinbarung für den Sportklub HaSmonea zu treffen. Zuschriften an EafH Butterfaß, 2. Bezirk, Prater .8/ Der Volkswirt. Eine Krone --- 1.8S Centime» Seid, In Zürich notierte: die österreichische Krone . . . . . 1.58 (—.-^ am 7. Februar) die osten, gestempelte Krone ... (—*— am 7 Ftbruarj die tschechische Krone . ... 7.75 (■—.«■* am 7 Februar) w Mark ... S 87'/, —am 7. WrWr) ^lgram ............ (—— am 7 Februar) Bukarest am 7 Fcbruar) Dudanell ..—(-.-- am 7 Februar) Warschau. —(-.-*■ am 7. FehrumZ zwischen der Sezeffion und dem Karlsplatz eine Brillant» brpsch« im Werte von 80.000 Kronen gestohlen. Recek war überdies beschuldigt, seiner Geliebten Marie Vro kop unter dem Vorwand, sie 41» frcirnten. 750 Kronen herausgelockt zu haben. Die anderen Angeklagten sollen sich teilan den?ascl)endicl'stäh.len. teils an der Verwertung der gest'Wonen Sachen 'beteiligi' haben. Der Gerichtshof veruttellte Raeek zu zweieinhalb LabLLü.^LL LiiäüriaeuMertrlker. Karl_Le r_rM an» LU awßi Die Bstsutcnumsatzfteuer. Aus parkamentarifcheu Kreisen wird berichtet, baß der FinanzauZschuß daS ihm vorgelegte Projekt der Valuten» Umsatz st euerin vülen wichtigen Punkten bemängelt. Mau neigt zu ber Anschauung, daß die Vorlage in ihrer gegen» wSriiae'n Form niemals Gesetz werde» kann, "zumal sich ihre Bestimmungen in der jetzigen Fassung pM durchführe« fassen. Es wird augcsührt, daß zum Beispiel die Gemeinde Wien beim B.'-ug der Kohle an Ba'.uteim'nsatzsteuer per Tanne viele Tausende von Kronen zahlen müßten wodurch die Skahstl wahnsinnig verteuert würde. Dieses eine Beispiel zßtAk Mrtzh Um« wte kfjxoet Mei« L«ae reaeltz