Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 730 (6.2.1921)
- Date
- 1921-02-06
- Page
- Seite 9 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 76% known words query
- IRI
…/2979076-2979773-2979809--06605-2992574- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
Sk. 730 Wie», Sütttttag Wiener Mor^enzeitu«s 6. Februar 1ZL1 'erntet Novelle« der Freundschaft, berauS-egebru vv» Peter Hüm e ck '' r, Gustav Kirvmhevers Verlag, PoiSdaw (drosch. .M. 12.50.6?&. w.je.f.ü). ■ I» «wem schön äuftfefaHfiett Paudr sind vier e'n - Düsend Notzrll»», welche d-is Mvtiv der fvrcMdlchüs! dehattdel«» verrptt. Die oute Auswahl lüsu von to$\ Onechen Lustau uber drie Astas-- ErrMimg aus ..Tmsindsndkine Nachts -fee' mistefalrerUchru .Oests Kow3N>)?uW" über die alt tülrknckchen Novriisten KN au - e'nrm 'Hyuerron-Abschnitt ,von Hölderlin, .M Iran' Paiü/ reu deutschen Noman'trkün.r und 'Balrae ud' ^nder'.-ich-t'--ejn^»v-ü' He, mann Banas etttnlrischm NoveÄttu ÄusturlustMsch tNttmMjtn Lesfln wird die verstanduisnolle ÄttSwaÄi'dttl'Änre^uuniMten, auch sonst eignet sie sich zu GefchenkvMr»»' HeSrLcscher BsrlaK „Menveah", BeMn-Mew. - / . ' Ms ün all^emeiuen Ku!iu?lel«tt/der..PÄeaijsan^-''feas WWerimknüpfen an". Sprache, Leb«-»».'.'Kunst ^upd Wisienschafi. des--'AlterLumsprüßerr Histürrichen .JSandlchr-iLn. auf '.'dom Fuße folgt,'sü ^.rabt im vespubörLir beim jüdischen-Völle. yas nationale Erwachen emL BorleLeudigUng der' ßübrcäpÜen Sprache "und ÄEün nach'sich.-Und der GMungSbtzreich i-dwsts modernen Hebräisch wächst' naturgemäß mit der i Ausbreitung des: nationalen Bewußtseins irr - unserem Bolle.; .Allein? so wenig man die mangelnd'e Aemrtniö deZ Hebräischen ^in der Galntb alS Argument gegen, ' die .Existenz - einen:: .iüdachen Nationalität gelten lüste»' lvrinte»' so. sehr ist anbererseitL $it Forderung berechtigr. bah jeder bewußte Aude. bsstredt! süirr muk, 'stch dre Sprach^ js;».-.s Volles anmeiane«. /.ftffc:;?#*».' ine'.-Sprache schlechihin nickt ein 'beliebiges. - ^k.qiden.;- cheZ Gedankens, sondern, wir di>- flaMchen- -'Lite.kaMrL«Mrm«r aller Völker'es beweisen, die dem Deist innerlich' adächrare Form^ so Erschließt das .Hebräische uns Juden./eine..'W.cll nätionaler Werte, deren wir Mns Kenntnis dieser Sprache unerbittlich verlustig gehen. - ' ' > ' / Illttür .den . Bestrebungen, 'für die BerLreitung -des Sport. Der Futzbaltbetrieb unterbrochen. Der heftige Schneefallder letzten Ta«ze hat die Sportplätze in einen Zustand versetzt, der jeden Fußballbetrieb ur/ möglich macht. Die beiden internationalen Spiele *— Hakoah gegen Bratislava und Rapid gegen Grazer Amatruve ~ wurden bevelrft Freitag abgesckgi. Eine Austragung der lokalen Spiele, erscheint völlig , ücksgefchlosfen^,' wgs..'.iiMesandsre mit Rücksicht auf die angefttzts Cuprmrde sehr bLbarrexlich ist. Bei dem herrschenden Dsrininmangel -— am.SoM.ias solle» dir MeisterschasisfpiLlL beginnen, für den 27. Februar ist bereits die nächste Cnprunbs augesetzt —wird bit Fußball-Berband Schwierigkeiten haben, einen EvsatzLermiu zu finF«n. Anerkennung^ Er hat es' sich' weniger -lur Aufgabe gemacht,, Elementarkenntniste des HebrHiZÄan gv ^vermitteln, als ttwl>» mehr die des Hebräischen als LiteraiuxsPrachL. Äundigen^irn' Gebrauch der Sprache' hü" psrvoÄkÄNmstänl'sie.ihres Hebräisch förmlich bewußt." M wachen, unddep in ihnep schlmnms.rrrLc'N hebräischen Sprachschatz 'zu hcLen,. um sich desselben bedienenzu > können. . r - ■; : ' Diesem Zwecke dienen mannigfache PuS!rkÄwvLN drssses Verlages. Zunächst die HalLmonaisschrift -'»Kamenörah-" (Redalteur David Zebi Wein st 'von welcher''MrMs. gwölf 'Nummern vorliegen. Diese gediegene, gLschjat 'geleitete. Zeitschrift, "enthalt in bunter Äbweckislung '.Erzahlurrgen/ cchge-! meinen und jüdisch-geschfchLlichen- Fnüaljs,. ReisebeWrePungen, .Lieder, Gespräche.. grainm.atischL,.2eÜchnen..2Üt.^UerMMß». beispielen, Naturgefchichrliches. Geschäftsbriefe, .'.-llnterhaltündeS n. dergl. wahr; alleS von dem Geslchtspurllt '»geleiret». den- Leser mit der modernen Terminologie vertrAur^LUmachen. Eine deutsche UebArsetzung Wen , borkomm^noör' ÄokabÜn, uyH der , ^'bräischchi Bhrasempgie - als-- Fußnoten btzigegeben.. verboWästdigen den Wärt dieför - auch äußerlich gut ausgestatteten Zeitschrift. - - -:[';! '.' ' : An weiteren unS vorliegenden Erzeugninen dieses BcrkägeS find, tiii verzeichnen ein HisbräischeS L i e d^e x h u ch, enrtzältend '-62 miL- -Noten-verseheneöLsder» ein..Buch. -das^. in geschmackvoller Auswahl die Meisterwerke der mittelalterlichen hebräischen Poesie mit'den leböNsvpllen Gesängen^ der Moderne bereinigt; ferner: ^Gere -Zedek", zwei Zlrärchver- 'Bsrr der Mische« Trrrubs«egtrns i« der Schweiz. Hu ber Schwei; gibt LZ gLMwäriig fünf jüdisch^ bereine, die zufümmLrr den Verband Jüdischer Turnverein»» der Schwei; Mfiwu. Während Äct Jüdische Durrrverem irr Zürich bereits inr. Jahrs 1968 gegründet wurde/ ist der Jüdische'Turnverein Basel -furz vor Kriegsausbruch im Mat 1914 gcgrü rdei wrrdsn. Ti: übri'en Sektion»« bcs Verbandes sind während des Krieges' gegrüichrt . wortzen,: und zwar I. T.-s. St. Gallen 1916, MMbi GrnLve 1916, Malkabi Laufanns -'191'7. Der Kerhand, I. T.-B. der Schweiz' selbst, der insgesamt einerr Bestand von 456 Mitglieder^) .'-Wt, wurde am 24. März 1918 in Pasel gegründet.. - -Nur BasÄ und Zürich haben «sch DamenaöiLLutttzdr^ Bafel außerdem eine Jugendriege. Did Leitung deö. Bsr-- Landes wirb durch ein' Bureau mit Sitz in Basel besorgt. Der übrigens sehr junge Dttband hat bis jetzt «och .keine Berbandsfeste mit Wettkämpfen veranstaW. :Drr Sektioüen Basel und Zürich .sind. zu gleicher. Zeit.. Mitglieder des HanLonalturnverbarches Bafel, respektive Zürich, unL %afax\ hereits mit Erfolg an KanLonalLurnfsstert jSilgenpmmen.. ^.Sippüre MaäWsochi', -■&& Auswahl. G« i m Macher MgMeniü/^DE'Mösrskiduttg' vön Ch.' A. ’St.ttt p.n i t?Mit.- Eckstcht'-" «Mf den jugendlichen Leserkreis der Märchen sind, diese.ebenso wid . die Lied'er vollständig mit Vakalpunkten - versehest; ',' Pie andären Publikationen nur zum r . Typen,'' Druck, Papier,- alles faubsr, güfäM)' gehregen, sorgfältig gewählt. Möge dem Verlag der verdiente > Erfolg Mchieden ssin, damit er fsi-n segensreiches ' Wirken -: fott«» schMteUd ^rwÄterrr könne. '' Dr.'-R4'.■--‘ %.5/ GerichLsssal. - Der Soldate«rLt ««d dis BenMdred^ f Bor dem Einzelrichürr Ober^andesgerichtsrat Dr. Liehe Men sich gestern der Autolaxi-Unternehmer - FerdMn-, »Ho p p i k-und der Bedienstete einer BenzinfiHma''Fpdns Dorrmann wegen Diebstahls zu veLäntwsrren.> * '*- Tö In der Nacht Zinn 1.. August v...J..wEr^bjLHna^ ksagten in Floridsdorf Am Spitz .in. die MschZstsräuMHMr WMg.Viktor,B.« r g e,.r «tnMiegen^ sie hatWgroßeMunen» Mt. ürw Mangterr in das MnzHyagüM, WV.^re^ oftWa«, ZWzol' stehlen" wollten./ ' _; / .//'' ...., ." . 7././D'a/bri dev'IFirtzia schon.,ftützr.DiehMre^v»rKrL,mmen kvaven, hätte-dLr.Chansfeur.Leon-Neüh^^auler.dest.WrHräg erhalten,, die 'Nachtwache'zu halten, '«nb-'dttz-. HstWge«- Mrtzen Äbetriäscht und verhaftet. - - /. •V. Bei der Bethanolimg erklärte Apoppik, er habe geam'.dür 8iMa-B:t'g§k: - eine Anzeige 'ÄßM'd)seMhaOHlS mitWnzi^ v«'- der -PH l k S w e h r erstätteL ülid fee? vom Sold'aHnrat Hirsch beauftragt worden, sich..he!mslch über die ^D.!)rrW„.tzer genannter! Firma zu informiere^, deshalb seiner mit rQvcx* mann dort eingebrnügen. Eirvn 'Diebstahl äüszÄsühren-' sei weder ihm, noch Lsm Dorrmann jN 'dLn W.iyugekomm«;.. &*;• Der Soldatenrat Hirsch bestätigt al§<Zenge, dah er. dem .s^oppik WsächliÄ. den Auftrqg- ,,erteLl chab^....sich..WAlich «tue von den' Benzinvorrälech- 8er Firma Berger zu, tzeeffen. -Demgegenüber hatte das .KriegSwucheramt erklärt,,daß eÄr sölch^ Borgehen der Dolkswehr Lin.uebeLgrrff. war. Richter erkannt«: dis beide«' Angeklagten schuldig «üb 'vchwl^teilds Dorrmann zu vier MonaHH-u, KvopM' zü d'r,ßi Monaten schweren Kerkers.. ''IN der Begründung wurde mrsgesührt, daß. der, Auftrags des Soldatenrates Hirsch für die beiden Angeklagten «Ml Rw' Vorwand war, einen Benzrn^iebstahl ausfühpön ^u kMnen. Darauf deute auch hin, daß sie sich zu dem EinstiM zwei Kannen mitgenommen hatten). ' " ■* M. - , - , - >. [ SchwurgsrrchLsverhandlmrgett. ' ' I« Laufe dieses Monats werden vor de« Sckwllltz«jchLe 18 Tirastalle zur Verhandlung komme«, darunter neun Heß* v'roiessel Von Len ander» VerhLndlungr« betreffe» zwer daK'Ber» büchen des Totschlages, tont das Verbreche» des Mordes und .eine bas des Raubes. . ' /,. Am m^eresiantesten börste stch der Pretzprozeß^ -e-yl vde» HekaüSgrber der m Wr^v erscke «enden polnrschen Wockenschrut, Ranz Je nlnc i, pestrlren, der vo« dem HeisnSgrtzer der .F.rcket* Karl KrauS getlaot wurde, »eil er lryi.ren bMuldigte, den Separatabdruck e ver tür Peter A l t r » b erg geichrredmcu Grabrede verlaust und dciurit em gutes Grs cd äst gemacht zu haben. Ltzräus wiederjprichr dm und drhauptet, daß der-ÄeinMM. des KWr«t»hdrM. »ßhlMß« ..ÖSte, Ein jüdischer Mtijiafcgix* Ter euglifcha Bo^r .Jack. ^GrLenftock, Englands „Premier lighUveight", tzatte rn England, Frankreich, Amerika und Australien -gegen die beste«) Vertreter. dreier Länder mit solchem. Erfolg gekämpft, daß er über 166 Siegs buchen Somtfe. Gresnstock war als Lrhrer -irnö Sparringpartner eins sehr gesuchte Kraft. Gr war ' ^Trainer der Militär- und Polizeiboxer in England. Jack Greenstv.ck ist 26 Jahre alt, l Meter 70 Zentimeter groß und wiegt 62- KiL>. Auf seinen ersten Kampf in Berlin) ist , man gespannt. Cirren Quer durch DcUjschlattb-LaLf will in der Zeit bom 11. bis 26. Juni 1921 der BerufsverSanb deutscher Leichtathleten abhalten. Dieselbe KorporaLion will am 16. Nvvember. daS. erste deutsche SechStags-Läufen veranstalten. ' Ernr 83jöhrige FrmrzSfi«, Frau Hemech, hat sich ¥ö%* lich dis 35: Fran« 'zusammengespavt, die sie brauchte, um -an einem halbstündigen Flug im Aeroplan teilnphme« zu können. Dre Greisin ist von dieser» Flüge derartig ve-- igeistert, baß sie ihn zu wiederhole» beabsichtigt, sobald sie das Geld dafür abermals zujammrngebracht hat. Sie ift iwohl der älteste Fluggast der Welt.; GpcrtWrS Hakoah. SchwimmfekLivu: Training ^vo« mu» ab statt Dienstag jeden Monitag im Beatrixbad, 6 bis halb 8 Uhr Damen, halb 8 bis 9 Uhr Herren. — Mittwoch, best S. d. M., um 7' Uhr abends, findet im Cafß Industriellen, 1. Bezirk, Kvnkordiaplatz 4, die erste Komiteesitzung mit Tanz für den Ball am 3. März (im Kursalon) statt. Die Letzte Klubleitungssitzung hat beschlossen, die'Mitgliedsbeittäge für 1921 wie folgt festzusetzen: Etnschreibe- und ManipulationSgebühr 36 Kröten, Mitgli^Sbeitrag für Zöglinge 5 Kronen monatlich, für vrdsnrlich« Mitglieder 46 Kronen monatlich und für - außerordentliche Mitglieder 166 Kronen monatlich. - Der Zeitpunkt der Ausgabe der Mitgliedskarten für 1931 wird noch besau«tgegeben werde«. ' Heros. Henke, Vs9 Nhr, Training ffo ,ll? Manilschaii«. Gch«arz-«eitze Redoule. Die Redoate des Kriyendsrser SperiklubS. du »m Bsrjahre»» den solmhmlle« FaWng»- der«n-oltungr« zählte, findet Heuer GamSrnn den llt. d. M. m Knrss!»» stsir. Eintrittskarte« z» R 260 sind in des TheaterkLrttnbüreauS Kehlendsrier, Gnsti Schmchr »nd FSrfil, fernrr tri £>!K Opernrin« 8, und Bellariafi»aße 12, sowie bei Knr>» Weibdurggafie 4, ndätilich. Hcrrkn rrschnnrni« Frack, Dame« in yallkotirtte »der Dvmno mit MaSke. BCsio^ MAÄCMINCffte BORO» smuermm^ 3 NOPEepy \MJFJL0 frarrwjm* wöngfipiR TdejAwi 1W56 ■ —a— '° r«B»dicdrM|t» «M23 Wien, X,t Wlpplinccntrasie Nr. ££ SPEZIALITÄT; Fr»tfc>a««. Farbbä-idcr K»rN<n-n Wtehspapier« Der Volkswirt. Eine Kro«e 1.5?'/, Centimes Geld. §» Zürich »stierte: die Ssterrnchlsche Krone . . . die Ssterr. grstemvelts Kr»«4 » dir tschechische Krone .... die ÄHark » . * > .» Agram . Bukarest Budapest Warfcha» »»»»*«» « * « schienen außer den Bertretem der SüdbahnvenvaldtUß-ss von der die Einladung ausgegangen ist. Funktionäre, der an der Südöahn territorial beteiligten Staates sowie die Vertreter ber Assoeiatioa ^atipaale stf' Die mit dem Regime pvovisbi^ ZusümmtM'' Hangenden Fragen wurden einer generellen. E r ö r t e r u n g unterzogen. Es wurde« Zwei Kornliees gewählt und mit der Aufgabe betraut» Vorschläge auszuarbeiten, die in der Plenarsitzung & unterbreiten sein werden. .1.57% (1.65 »« 4. Februar) —a« 4 Februar) . '7.80 ( 7.7L «b 4 Februar) 593V» -i 9.85 trat 4. Februar'- . sw 4. Februar) * trat 4. Februar.' - -v" (-Vtat 4 Februar) . -vT* C—«m 4. Februar) Die Süddahnkouferenz. Wien, 5. Februar. Bei der heute in Me» unter Vorsitz des Präsidenten der Südbahn abgehaltenen Die MirLschastskrrse rrr Le« BereMgterr SLaaLerr rmd Me LanvwirLschaft. , . Mer PrersstuLz auf dem sn«Mani?chs^.W4chsda hüt .es dazu gebracht, daß brr amerikanische« FarnisLtoüx feem BankroLt stehen. Die ersten.Preissenku^s«^ - weicht in Amerika vor etwa siebe« Monate» einsehte^, > sich au? Grtrsibs. und andere Farmprsduk^j t Fu. einer . Anzahl von Fälle« find feist. KötreidepvelsÄ , unitzr . die der Bsrkriegspreisa gefallen. Gewisse Dualik. täten Doggen, die am 1. Juni 1926 noch. in. Kfansach City >1-,9Ö Dollar per Buihel' nstierte«, sind bis ü»W i '6V'^nts per Bush«!' gssmrVsn und an manchen Ortetzi . um. Oettiger als 30 .Cent 'zu Habs«.' DchweineMifH^? welches i« EhicsKs'am 1. SepLernLer 1920 17,10 DoMH?. Mteie> ^strtheuts ungefähr Dalla«. VaumnwW :!weW Wch im Juli 1920 Ln-Mw-Gsr? M 44 Eient»"' Ksnd^ kostet' heute knapp 15 Gents. Alles i« alleM ' -NwchK. wie - Mchäßt. tvitö, -.feer'-- Preisfall--bs« -Kar«^ - KrOWkian utwa 6 Billionen-Dollar aus. ' . -si- , Die Farmer haben nun die letzte Ernte Noch' «ij* ' feen^Äheu Kosten,.für Arbeit, Maschinen und Befearft--, urtM, wstlche Usr etwa einem Jahr herrschten, geW. -VE.gepflanzt. Als sie.aber eingstbracht wurde, waren« die Meise schön stark gefallen und es ergab sich für dies Farmer --einedoppelte Schwierigkeit:. Einerseits . haLt^> der^Absatz der ProduktL infolge der Entwertung. feer^ ', euvoMschen Valuten gänzlich aufgehört, andeverseiMt^ wurden ihnen für das wenige, wofür Msatz vorhanden«^ war> ^Preise geboten, die niedriger waren als ihre Selbst^ , Losten. Das Ergebnis war, daß die Farmer ihre'Wachsestnicht zahlen konnten, da sie kein Geld hatten. Und däH ' die Banken, deren Hauptgeschäft der Farmetkredit biss zur Ernte ist, fallit wurden, da ihre Gelder nicht ei^ s. gingen. In Norddakota allein wurden im letzten Monat, 26 Banken geschlossen. j^.} ^Gestützt darauf,' daß man' den Farmern -wÄhtychi'-' der ganzen Kriegszeit und auch zst. Beginn des leßW?/ Erntejahres. als feer Krieg bereits beendet war» fort-», während gepredigt hatte, mAglichst diel anzubaue«, vev»)? langten sie in ihrer schweren Lage natürlich, hast das?'- Landihnen helfe. Die Frage der Hilfe für die Farmevs^ beschMigte auch die gegenwärtige^^ Gession feeßgvesfes. EZ wurden zwei Hilfsmittel-vorgeschlagens ' Erstens die Tartfbill. das' heißt die' EinsühruM: eineshohen Zolles auf importiertes Getrsche und. andere FarrttprodukbL, Mer da ohnedies sehr weMH^ 'Farmprodukte aus dem Ausland nach Ämerika kommekt- (heute Lammen nur die südanreribanischen . Länder - {$j;' Betracht), würde dadurch die bedrängte Lage der Farmest - irr den Bereinigtsn Staaten nicht wesentlich geändert;, werden- Daß zweitzr Hilfsmittel ist die Spezial ko«» Mission, feie während fe«S Krieges mit feem ZweM,' den Farmern durch Kredit z« helß:«, geschafft« wurtzÄ und. nach dem Kriege, als ihre Tätigkeit nicht mehv notwendig schien, aufgelöst wurde, wieder «uslebe« W ' lassen, Diese» Beschluß haben beide Häuser dies gresses gefaßt, aber Präsident Wilson hat sein BetA dagegen eingelegt. Der Senat hat jedoch gegen fes^ . Vehs'.fers Präsidentsn feie Bill mit ZweidrittelmsjoriMnoch,einmal angenommen und es wird erwartet. das Repräsentantenhaus daS gleiche tun wird. / Diese Kommission (D^ar Finanee Bsach) hem . Farmern helfen, ihre Produkte an solche Länder zu kaufen, die jetzt nicht in feer Lage sind, mit Geld zch zahlen. Sie soll nämlich den Kredit, de« solche Länb«^. benötigen, wie zum Beispiel die T s ch e ch s - S l» w a k eL wrlrhe 300 000 Ballen Baum^wslle gegen 'Zkrrdch kaufen will, auf sich nehmen und weist dis Federah^ Reserve Bane an, den Farmern auf Konto dieses Kredits Bargeld auszuzahlen. Die Hoffnungen, welche auf dies« DWerbelebung der Ltriegsfinanzkommissio« gesetzt! werW, sind so groß, daß sogar die meisten Demsäajm^ für dieses Gesetz gestimmt haben, obwohl sie wvßtzwk^ daß Hilson dagegen sei. | Gegen dieses Gesetz gab und gibt es jedoch siwL' parL' Opposition. Sie entstammt teils dem Großkapital teils der Mittelklasse. Die Kausleute weise» darauf hi>^ baß sie und die kleine« Fabrikanten unter der gege«^ wartige« Wirtschaftskrise ebenfalls zu leiden habe«, tai$ wenhen sich gegen die Bevorzugung der Farmer durM ein ^lassengesetz". Die Mittelklassen befürchte« auM. haß 'stine künstliche Hilfe für die Farmer und die dadurM bewirkte Stützung der Getveidepvrise die AbwärLsbA! wegung aller Warenpreise hemmen würde. DaS Gvss^- kapital ist natürlich gegen eine Hilfe für dt« Farmech' weil sie sich dadurch vom Privatkapital, vv» dem siL bisher stark abhängig waren, emanzipieren würde«. Wrls-n hat sein Veto gegen das Gesetz mit Gründen M2tiviert7 Erstens fei es nicht ratsam, nach BeendtguaKj