Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 719 (26.1.1921)
- Date
- 1921-01-26
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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I Seite 6 Wien. Mittwoch Wiener MoinenzekirmL 26. Jänner 1921 9k. 71V tu* WohltLtlgkeitSvorstrllnng im Burgtehater. Für die MohllAkgkeitövorstellnng von ,.R o b e r t u lt b Bertram" m Burgthcater. die am 1. Februar, 10 Uhr abends, stuttfnrdet, sind nur mhr wenige Logen und Mittcllogensihe verfügbar. Die Kabaretts, die in den verschiedener» Foyerö nach Schluß der Vorstellung veranstultet werden, sind derart ein» geteilt, daß an jeder Stelle das gleiche Programm geboten werden kann. Es haben dazu ihre Mitwirkung zugesagt: Die Damen Glossv, Martens, Osten, Retth, Senders, Wille und Witt; die Herren Aslan, Forest, Häuffermann. tzoblrng. Huber. E. Reimers, Treßler, Wawra, Karl Zesla und Philipp Zeska. ' Ludwig Anzengruber, der Volkderzieher. Dieser für heute, Mittwoch, arraeseht gewesene Vortrag in der Sazialpädagogischen^ Gesellschaft, mußte wegen Erkrankung des Dramaturgen Schriftsteller Heinrich GlückSmann auf den 6. Februar verschoben werden. Die Enkelin deS.Dichters, Anna Anzengruber, wird rezitatorisch Mitwirken. Eine jüdisch« Schaufpi, lschuke in New-Aor?. Ucbcr Initiativ der Vereinigung .sKunstring" in New-Pork wurde dortselbs! eine jüdische Schauspielschule errichtet, an welcher unter anderen Leonid Andrster») dramatische Urbungrr'« abhält und Dr. Anselm Kleinmann Theatergeschichte unterrichtet. Ein Drama An—skiS aus dem Ehcd rlchen. Doktor Zhdlotvski. d r Juger dsr'u L des vorswrbenen S. An—ski, erzählt in der New-Jorker „Zeit"", das; An—ski in seiner Jugend ein Drama aus dem jüdischen Cbederleben schrieb. Er überreichte es dem bekannten jüdischen Schauspieler Jakob ' P. Adler, welcher damals gerade in Wilelsk auslrat. Tllcker inbsrrssierte sich mehr für das Stück, wünschte jedoch, der Dichter möge für eine Aufführung einige Eruvlets und Tänze einsüge». Au—ski ließ das Drama unausgeführt. Sport Futzballwettkampf der ersten ge^en d'e zweite Klasse. Nachdem dir Rarid-Spieler auf ihrer Wegen»,'ff b-brnlen »n dem vrojeki rr en Wettspiele zweier srnklassiaer Answah - Mannschaften mnzurv rl n. ent'chloß sich dcr Boriiand des 8üßball'Bcrband«'S, der d e Sache auigeariffcv hatte, zugrn st n br.' Ptkarna-Fonds ein Match der ersi'n g^g n d,^ zwe lr viliffe zu ver avstal'en. DaS Treffen, das ffch sicherl ch lehr m ercffant festalkn wird, kommt Sonn ag um ch',8 Uhr va bmttags au' dem Simmeunger Svortvlah zur Äusiragang. D e Ämckrllnng de» beide» Mannschatten erfolgt heute abends im FußbalbVcrdande. Die sonutSgigen ^utzballwrttfvieke. Auster dem Nuswahlipel finden am Sonnt>,a vo länffa noch wleenee Frrundichasts viele statt: Hakoad—Er cket. W. A. C —German a. Kopid—Rcnnweg, Amateure—Ostmark. ,Äa£ Dakoab> wird m der erstklassigen Auswohlmann'cha-t «A linken Flügel tätig lein. Hakoah «Reserven-Mariahilfer Sp.-B 1:1 Dieses Wettspiel find am l-tzten Corn aa statt und , a'm e nen recht anregenden Brrkauf. In der Mnnnichnsi der Halo,h w rrrn »inrge irre Kräfte tätig, die sich recht gm entführten. Den Treffer schoß Hcrlrngcr. Syortleute auf der Bölterbuudtagung in Gens. Ans der ^d'f<*rbunbtaaimfi in G nk wuen folgende Spa,tleme in Amt und Würdr bete lrgt: Der rnd sche Makia, chswa N l'jsii ahr. Küher Halbrechter de, Cor ntb ans; der no w grscke Nördpolsoricher Nan'en; der Däne Holstein. e>n b'grist--te, <-)ö"rer d r a'hlttrschen Sports: Balom, der 8 iäkrige englisch' Minist r. der immer noch Tennis und Soll spult; Baker, Zweiter rm 1500'w cklauf in Antwerpen. Sportklub Hab.aah (S ch w l m m s« k t i ö n). Heute. Donnerstag, 7 Uhr, Klubabend. Akademische Sportabte lurr» Judaea ckX.. Tiiikew ftraße 9). Turnielirvn: Heute. Ä)i , wvch, l!S Uhr abends Turnen ,m LU'.waal des Ellsabcih-Gymnasiums, V., Wrrdner Hauptstraße, Ecke Kriehuber gaffe. . Die Sthnrezauber Maskerrredvute des Jüdischen Sportvereines Hechawer. die her, e rn. . krn Ne, chS fallen, i.. Doi o hcergrste, stattffndet, durfte da^ Ziel - all r ,Üd,s»en Svortl.r sein Wer sich dcs glänzend n B rianfes der Vorjahr gen Hechawcr-Nedou'e etivner'. wvd sich wohl kaum dt'' Gelegenheit entgehen lassen, d e>er Rrdovte. die alte ber fri ön üm der Saison werden rür»ie, bcrmwohmn Dre rck'l eben Kai len sind im Jncustr ellln Cr>6, 1. Konto»drorlotz 3. im Caf6 Siubipaik, l.» Parkrrng 3, und rm Bureau der Rerchshallen rrhälckrch. . Gerichtssaal. Der MikdErungsgrund. > s „Magyar Hirlap" bringt folgende Gsrichtscnlkocrefponbcnz aus.Satoralja-Ujhely: In der Strafsache des gewesenen Postmeisters von Satoralja-Ushely'' Alfred Gerö hat der dortige FÜnftrftnat das Urteil verkümdet: „Der Gerichtshof hat Gerö der Ausrei.ung zur Gewalttätigkeit gegen dir Behörden, der Verlchung des Amtsgeheimnisses, des Mißbrauchs der Ambsgewalt und der Veruntreuung im Amte schuldig erkannt Und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. Das Gericht hat bei der Bemessung des Strafausmaßes ab- Milderungsgrund angenommen, daß Gerö im Verlauf des Strafverfahrens zum Krüppel geworden ist." Eigentlich sollte man diesem Dokument magyarischer Kultur und magyarischer N^chtZanfsass.nrg nichts hinzusügeu. Aber zur Befriedigung etwaiger 'Neugierde, wie lemanb im Verlauf dcs Strasversahrens zum Krüppel werben kann, diene die aktenmäßig bestätigte Taisache, daß Gerö üaS jOpfer eines im Zemplener Komitat hausenden' Ossisiersbetachements ist, daß der Führer dieser Ofsiziersbandc, Oberleutnant Turans zky, den schon seit vielen Jahren« kranken Menschen in der bestialischesten Welse mißhandelte, daß er seine Offiziere auf dem Bauche Geros buchstäblich tanzen ließ, fo daß die Zelle von denr Blute des Opfers förmlich überschwemmt wurde, und daß die entmenschten Ossi.icrs ihm mit ihren Sporen beide Schieubeine zerbrachen. Alfred Gtatö. hat wirklich Glück. Denn wäre nicht dieser Mildrrungsgrund, so wäre er vielleicht zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt worden. Und stino Peiniger? Für die gilt als Milderungdgrund, daß Alfred Gerö Jude ist. Die Delikts, wegen derer er zu zwölf Jahren verurteilt wurde, hat »'dadurch begangen, daß er unter -der Kommunistenhcrrfchaft auf s.inem Posten geblieben ist. Der MrüIonen^iEal'l beim Botschafter F'irstenberg. Der Boisfba^r a. D Krrl Emrl Fü stenbcrg 1^,st am 16.. Jn"> 19durch k nen K'MM"d!kncr meirrcr' Gepäckstück' vom Hucke. Nk, Metteni<kg ste 1'?. m km Paka's m der Gnelastxiße 18 brinom. Darrmtcr t rstmd ffck einr.gelbe Hand» laschb'f Sckmnckiach-n sow e ein.' Ve levschnnr rntbul'. tie nach den An gab n rhrrs Bestder^ alle'« rmen Ä'ek> von s'cl'S biS acku Mist on n K onen ha lc D-r 3?iädr oe. kbon vor' est' a!"' Hn'- michcracknk e Anton Schur an und der 3-iäbnge. oke chfalls vordrstnck-e Hrl Sarbe te Mrdo-f Gei ste'. l'eo!'achr>'ten damals, wie rer?trri w.rg n vom Huism drr Me t?nr'chgaffe ior fuhr, und beschloffen, »ich nnrn Teck der Geväckßncke an nie o.nm Wabiend der Fahrt r:ff Schmian die N i'tauche' vom Strerfw gen herumer und brache sie mrr Gcißlcr rn feine Wohnung. V D e rstche Be»t" wN'de von den 6lerffrnntm und einigen Genoffen verkarr'r. Geckern hatten sich sämst'che Betc lr.cken vor tem Von saerr^t m Striffart'en ur verantworten Nach web'sti ndi'er "'erbrndtung wnri'e daS D Aabren gearn d n.Hand lsang stellt n B a g e l b a u m» de>- urr r'er» dan'?nng n ck't e'ich en-n w-'v. f *ner g . m dm stiichtig o^ wordmyn B 'chrr>t"g'ei': Gang , ch und g aen den Juvckew ' änol.-r Kwk Briick ansae chr-de". Tiste Brr'chnlvr-'ien we.den sich m e ncr re,'en Berha-olun' AN v^ranuvorken baden Sodimn stellte der Bränrent fr»*, daß der Bot'ckaffcr Emck .Fürstenberg sv'orr noch Bel nntwer en drs DrebstabkS nni-n Betrüg von K tyi' r yn be, bm B''hö-dk mu dcr BestrmmU.' hmt'-rl'gk >at, die Summe >m de Beronen an^ u'ah'en. welche rnr E'u rnno de Tki'er de daoen. Ja seinen - chirmms üdrnnge'' trit der C^acksa-will Dr A r i e m schärfster Wei t 'vr die Vernnstlrrng aller B-'schrrldigt n ern. Wie d>e B: n n ba'> n siel, d'k Hstrler nm de Debe veifiMckett, nm ancki ib-ersenS ein n Hon gsaum, g iß d r M'll n-en -ule zu urhen. Danni, verr ren n auch sie dtt St, tage des G" tz s. D a k U r t f 11: De' Grr'chtsko» v -r»'eckte Nn o'f G ' . e' rn K I a k » e n, Antv" S ck' n r r a n za 9 Jahren > ch w e i t n Kerf/ >s Jo'es W a n e t wnrZe n> 2 I a d r e n. Bernbar> Backch z.i 1* Monaten Rudolf Beranek nnd Matthias Hj'inii!' ’ mann zn je Nr M o n a l e n, Jta W e i v zu r Monaten Kerkers v rur e lt. Der Volkswirt. EUre Krone « 2— Centimes Andauernde Steigert: nz. In Hifrtch no reue dir oster,erch'tche Krone ..... 2 — l 1.70 »m 84 Zäiiner' die österr oestemvelte Krone . . .-1.22V, 1 — m 2t Jänner ock nchtzchnchr Krone ..... 9. - t 8.45 'im 2t Jätinest ->r Mark . . .. II4, 10 62V* am 2t Jänner Äaram ........... 450 l 440 m 24 Jä ner Bukmest.. 9 5 l 8.40 m 24 Jänne Bue«' -rl ....... ... I.kö 117Vä rm 24 Jänner» War chau .. —.80 —.55 am 2t. Jänner) Die Exportware aus der Tfchechn-^lowa^ei soll nur m tscheck o-1 kvwak schen Kronen bezahlt werden. Prag. 25 Jänner. iTcl. Komp.) Gestern fand in der di sigen Han clsk immer e ne ilstriammlung des Vcrb.rndeS brr Er» und Jmpottg'cktll ckiaf: M statt Der Bomyrndk kündigte für kie nächste Z-rt daS E.sche nrn rmer Beiorrnung an. btneffend d e Veipstre? tuna, Expo'iware in t chcch cheoKrone!» -U bezahl n, wveu ch die Nrch'ra r nach ischeck>nchen Kronen im Auslrnde uitd datnit auch ’ der KmS der tich chischeu Krone steigen würde. Bedeuken^er Nückaan^ brr Hanf^roduktlon in 'Rutzsand. Die Han'kuliur ist eine d:r ältest'n KullrrreN Nu^landS. welche dauvtsächl-ch von B.-ucrn ünsgcü t w rb. welche 9<°/o bnc jäiul'chru Havscrwmnung liefern oegenübec dem Großgrundbesitz M't nur In den letzten fünf J'lnm vor dem Kri g? wurden 'rm turopä chen Rußland 563.',0N Dcßirtrnen mit Hanf besät, wlche ene jährliche Ernte von nngMir 82 bis 2J Mrllr nen Pud Hansiamcn und etwa 16 dis 18 Millionen Pud Hrnlfasrrn ergaben. Bor dem Krie.'e wurde oul de Hansmcht äußerst wenig, '•K'c.t geleg'. etst rm letzten-Jahre vor kein Kr ege be'aßte sich'das L rndrvmschaftSm n steriuM eMaehenber mrt der Han leucht und führte vcr'chiedcne Mas'ral'inen onstwckche abe.r rstolalos blieben. Schon lange aber vor mn Kriege/, war emr. fpslemat iche BernD^deru'.'g brr m t H ms beläten Fläche m b^ckne' len, welche während.d-s K ,oe-^ und cker Revolutron noch tchebltch ai-nahm Folg-nde Tabelle eiltiu.ert drcse: ' - Jabr Bckätr?läcbe 1^13. . .. ...... 56" 461 Dcßjat n 1914 ....... . , . . . .*2:0 5 / „■ 1915 . . ... ... . . 4«:r; %s' m 1016 . , , « » , , ...... 46k 163 1917.. »»».»»43 .816 » 19 8.. . . . . . . . 422 7 .2 m 19'0 ........ ..... 817056 ■ m Wie tic ,Te!egravlien-U!ii"n'' berichtet, sind über Größe der in Jahre 19'ft m t Hrn) besäten Flüche b sher kcine genauen Angabcn emgckroffen, doch wird letztere arrt 2st-.0ck0 Deßjatrnen e-noe'chätz'. Die Ernte dicscr klstnen Fläche w rd4b:8 s Mill onen Pud Hanssm.rn be raacn. Ticke min'wale Gew nnur'g bang n ch' nur von der!l y en F'äche ab man um» arrch in Bei acht z ch n, dcs; H an A b? ivt n. 2:’ i f*rn en nn^ b f:n' rs an Dürcr w telv f Mt. Bcn den 16 Ml rn n P. d Haut as ^r. wcke'e man jäh l ch in? zürn Kr -,e p o u rsitc, wurden 4 Mrüiorntn rrnev.un. 8 Mr'iisncu brr ÄauLurdusinr rur Au« fert'guvg von verschiedenen Waren überlasten und 4 Millionen wwden zu Tauen und Netzen vcrarbeilct, auch-besamen dr?' Fal'nkrn einen Teil für ihren eigenen Bedarf Mnn man ut nckcm Jahre vom Ervort vollständig absi ht.werden de»Fabrik»' etwa 3V» Millionen Pud Hancka'rrn übrraeben werden könne». Auf drcke Weise ble b'n den Brunn nur IV, Millrdnm Pud übckg^ Dicke gerrnae Berte'lung ist umso schwer wiegender, als ber Bedarf an Hans in den lctz:en Jahren gan; besonders stark gesiregelt ist.- . SchnKVlle und ImporSbeschrLnLuugeu In der Schweiz. Aus Bern wird telegraphiert: Der Bundes al stellt an die Btti'de cher'ämmlung den Ant»ag, ihn m ermächlrge», provtz» sor scheBrschlänkung'n in der Wg'eneln^ubr vonunelrmen und Zoll-' erlröhungen auzuordnrn. Beide Maßnahmen verfolgen den Zwe^, die ein d e r m i s ch r II» d n st r i e zuschüye « «td der Arbeit ß I o s» g k»N t zu steuern. Lebens« m it t c 1 und w r ch t i g e Bedarfsartikel falle» nickt betroffen we den. -7- Hi-zu »st zu bemerken: Echan feit langem leidet die Schweiz unter dem hohen Stand ihrer Währung. Es ist cha akierMch, daß auch der denidar günstigste Stand der Valuta' schädlich.wnden kann, da daS Ausland «rcht. n, br in der Laae ist, zu den dadurch verteuerte» Prenen ein° mkaufen. __ Vasnterrkurfe. Im ErSffnungSstad'vm des gestrige» De kcl"s machte sich für tremde Zahlungswrt'el erhöh tes J' tereffe arrtend. doch g ng ein Tcü der Best rung wieder trtt* löten, als aus Zür ich eitle S tergerung um er er Krone auf i gem ldet wurde. Nachstehend die o ffuellen Schlußkurse: i . Amite» d 'Jm 2 i 0 — G ld. 2« .250 - Ware (gegen SS. Ja«»«» -'0 3.0 - Gclo. 20 450— Warc). Agram 422.-. 426.- (415.-. l, Bck-irad —(-,-), Verl« 1»82.-. 1(83— (1'"2-, 1(18.-', B'üstel 4630.—, 4670.-~ 4-V5.—. 4595-’. Budwet H4-. I«6- (116.—, 11^.—)^ Bukarest 825—, 835.— (830 —. 810-', Cbrrst an a 11-675.—» 1 '.72> — —Kovenbaaen 12.075.-, 12195.— 19 575-, 1 <.6L',.- London 2!7«».-. 2S90.— (24 t0.—, 249 —i, Ma lrnd und Trrest 2218 2235.— (2i40;—, 60 -), :l(fn>»??ovs 600.-, 6- 4 — (63t.—, 688.—), Paris 3 1.-, 4470 — (137 "-, 4410-). Prag 81*.-, 818- 7 7-J 8 8.-), Sosta 755.-. 76b.-^ (7*7.50, 777.501» Swckbolm 13.19". 13.18 (K.5S0-. 13.58'.—), Waricha« u:r> Kratau 73 50. 75 50 (75-, 77.-V Zürich 9425.—, •»47^.— (14835—, 98^5—), Dollarnole« 506—, 600.— f"28.-, 632. 1. B lg"che Noten 46 5.-, 4645— (4580.-, 4570 — ), Bulgon che Nv'en 7.0.—, 759.— 760.—, 770.-)» TänckleNoen 12 025.-. 12. 7'.— 12.525.-12.575-).demsche Ma-tnoien 10<9.—, "1012.—, iOl«.—), englische Note» •'2 )0.—, 2270 - (23.10.-» 2410—), frariM cke No en 44»5.—, 4445 — (435'—. - 4300.—). Holland,tchi- Noren S.050.-. 2 TO.— 2O.300 -. 20100.-’', rtat'knckche Nolen 2202.50, 2"22 50 (99'5.-, 2215.-), unabgcfiempette juao'tawlsche Rote« 1670 —. 1600.— (1660 — .1680.-), no wegrsche Noten 11.625.—, 1 l-675.— (—.—, —,—), polni'ckr Martnoien 81.—, HS.— 82.60, 8450), Numän"che Noien 810.-, r-20.— '8 0.-, h3«».—). Rnfsi'che (Nom. 312—. 818.— (817.-. 823—.), Schwed'sche Noten 13070.-. 1^.180.-(18.470.-, 18580.—),! Schwener Norm 94CÖ.9450 — (9510.—, 9860—» tschecho- 'lowakische Noten 815.—. 821.— 800.-, 806.—), «ngarrsche Noten 116.-, 118 - (118.—. 120.-'. Wiener Vank-Äktkengefellschast. In der außerordentlichen Generalversammlung vom 4. D zemver 1920 wurde beschlaffen, drs Altienkrvi alder WienerBank'Ackrengesellscha't von 25 Million-'n Kronen aus (0 Millionen Kronen mi erhöben, und wuree d>e Feststellung der Modaffräten für die Begebung, der' neu n Aktlen d m Drrw rltungsrat übertragen. Aut Grund dickeS Ge.'clalvcr'ammlunosbesckckusses sowie des Beschluffes deS Brr-» waliungsrates vom 15 Dezember 19'20 gelangen 62.500 nm* voll und bar erngmablte Aknen «m Nominalbeträge von je K 400, welche an. dem R'»»gewinn ber Ge ell'chafk ab 1. Jänne«- 1921 te lnchnren. rur Ausgabe. Den Besitzern der »M Umlauf besind-- l chen 69 00 Aktien von Nr. 1 dis * 2 500 wird das Bcurgsrccht auf 31 25'^ Stück der neu aNsrugebenden Aknen unter nach-- neb nden Bed'naungen erngeiäumt: 1 Je zwei alle Aknen g den das Beurgs-echt au' eine neue Aktie. 2. Der BezugsprerS brtiagt 510 per A t e m üglrch 6% Zrmen hievon vom 1. Jänn-r 1921 bis rum Ein'.atrlung tage unv ist ber der Ausübung deS Bemgs-- rechieS bar zu rrltzgen. 3. Die Ausübuna deS Be ugSrechirS hat der foustigem Verlust in der Zeit vom 27. Jänner 1921 d»S erN" chlienlich 15. Februar 1921 bei b«t Effeklrnkaffe der Wiener Banl-Attiengerell'chasi, "Wien. Teinialistraße 1, zu erfo'geu. Mit Nück ichr auf den Sverrcharaktrr der Attren wird d>e Wiener Bank'AÜlen eckllschaft für eigene Rechnung Bezugsrechte weder kaukrn noch oc, kan en.^ D^ P:rpachtur»g der ffaatilchm Raffinerr« i« Drohrbyer. .Aus W a r sch«u wird berichtet: Eine Deputation der Pvlmschen Naphthatndustriellen erschien beim FtnanzminMr Doktor 'S.teczköwstt, üm sich über oie Gerüchte, betreffend die Berpächtung der staatlichen Rassinerie in Drohobyez zu informieren. Der Sprechet der Abordnung hob hervor, daß der überwiegende Teil der polnischen Naphthaiydustrie. sich in den. Händen auSländifcher Kapitalisten befinde.. Der Bestand der polnischen Raffinerie in Drohobyez durchbreche gewissermaßen das fremdländische Monopol in der polnischen Naphthaindustrte. Die Verpachtung der Dvohobyczer ' Rassinerie an ausländische Kapitalisten wäre daher eine weiter« Schmälerung des polnischen Besitzstandes. Wenn die Verpachtung der Rassinerie in Drohobyez aus staatssinanztellen Gründen nicht zu umgehen sei. daun sollte diese eir«em Konsortium übergeben werden, dem auch polnische Naphtha- , industrieNe angehören und in dem polnisches »r£ staatliches Kapital dir Majorität repräsentieren würde. Fiuanzminister. Dr. Steczkcwsli erklärte, dis Meldungen über die Verpachtung der Drohobyczer Rassinerie seien unrichtig. Di« Frage der Verpachtung der Ras.ilwrie werde erst nach vorherrger Rückspräche mit den polnischen Naphthalndustriellen entschiede^ werden. ' . Rott als Bau nwollplatzl Auf einer Versammlung der Vereinigung zur Förderung des Baumwol-lhandels in Rotterdanr werden, laut „Industrie- und Handels-Zeitung", nachstehende Angaben gemacht: Die im vorigen« JahreS- . bericht ausgesprochene Erwartung, daß der BaumwoUhandel sich in den Nirderlanden allmählich heben würde, ist nicht unerfüllt geblieben. Auch in diesem Berichtsjahre wurde» wieder verschiedene neue Baumivollsirmen in Rotterdam gegründet. Der ungeheure Mangel an allen möglichen Bauck- Wollsabrikaten, der in Mittel- und Osteuropa besteht, wird zlvciscklos eine Wiederbelebung di.'s Handels zur Folge haben. Das bedrutendsle Erzcuguiigsland. Amerika, habe früher zü erkennen gegeben, daß es gerne einen« großen Teil det Vau'.uwcckl.r^te in den Niederlanden au? den Markt brirMU wolle. Attdercrscits mache sich auch in den vetschiedenen Spiurrereizentreu mehr und mehr die Neigung gelter^, btk