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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-15 · Heft 708 (15.1.1921) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 708 (15.1.1921)
Date
1921-01-15
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Veite 6 Wien. Samstag. ik» - ■ r,., . -> - .. "'—» f Weiters wurde drr Beschluß oefßt, jede gewaltsame Ensrtzvng Rarner Simous' als Direktor. Geschä'ls'.Wer oder Regisseur mit einer Arbeitseinstelluug zu beantworten. Dazu erhalten wir vom RrchiSanwakt Dr. Emil Kollek» iuit Bezug auf die Dollbetriedsversammlung deS BokkSoPern* Personals nachstehende Mitteilung: Die heu e erfolgte Stellung« «ahme des StadttheatervrrrmeS BolkSover sowie deS Personal drr DolkSoper vermag den NechlSstandvunlt der Felix Weinaartner-Ge'ellscha't in keiner Weile zu besfibttit. Die Felix Wemgartner-Geiellschaft Lesest einen, bis zum August 1923 laufenden Pachtvertrag mit dem Stadttheate» verein BolkSoper, zukolgrdessen über sie bei einer etwa,gen Bewerbung v« die BolkSoper aui keinen Fall hmw'ggegangrn «erden kann. Vs wird in erster Lm,e an der Felix Wcingartner-Ge'cllsckast gelegen fein, mit entsprechenden Vorschlägen zur Lösung der Krise m den Stadlrhealerverein Dolksover be»anz»luttm Aus de« Theater«. W o ch e« k p i e k p l ü n der Staats oh er. Sonntag, 7«6 Uhr (bei aufgehobenem Iihres' und Stammsitz» abonnemmt. zu erhöhten Preisen) .Di' Meist rsinger von RLnr» berg". (Sans Sacks — Herr Alwed Jerger vom Naticnaltdrater i» München als ®nft.) — Montag. 7*7 Uhr zn ctliö terr Prri'm) «Tie tote Stadt*. — DienZtaa. 7*7 Uhr hu erhöhten Htt'len^ i.Ma,garete* ^Faust") kMepbrstoi hekes — Herr Alfred Jerger vom Natioralthear-'r in München als Gast.) — Mittwoch. 7.7 Uhr tzu erhöhten Preisen) «Dre tote S adt". — Donnerstag. 7 Uhr. „Cos, kan tuite“. — Freitag. 7,7 Uhr (bei abgehobenem Jahresabonnement, p» erhöhten Pnrfcn) .Manon". — Samstag. 7 Uhr: «Salome*. Svirlvlan desDurgtheatersr Sonwag, S Mr nachmittags saußer dem Jabrrsa''onnement. zu ermäßigen Preisen). .Al-0eidclbcrg*: 7 Uhr abends. «H-us Herzenktod*.— Montaa. 7 Ubr «bei aufgehobenem Jahres- und Stimmst^ «bvnnement. Kein Kartenverkauf.). .Der Baner als M Üionar*. Dienst,g.? Uhr, .Der Hof*. — Mittwoch, 7 Uhr zu erhöhten PttlsenV «Ein Volksfeind*. — Donners ag. 7 Uhr «Die B-au! von Mttsina*. — Firitaa. 7 Uhr (zu erhöhten Preisen). .Unterwegs*. — Samstag, 7 Uhr (m besonderen Preisen, neu emstudiert), «Cä ar und Kleopatra*. In der BolkSoper finden beu'e zwei Vorstellungen statt, um 7»6 Ubr wird -um ersten Male rn d,e'rr Spielzeit »W r l b r l m T e l l* mir den Damen Musil. Weiner. Wagschal rmb den Herren Brand. Nit'ersherm, Frrschler. Markowskh. Dörrck. Ma na» und Neumann, orneben. Dirigent Herr de Stermich, Regie Herr Oorrreanjeur Marsowtky. Um 7*10 U>>r gelangt .Der B a j a t \ o* mit rem 'talrem'chen Banlonlsten Angelo P i l o t t o als Ton>o zur Aufführung. Dem «Bri.rzro* folgt t'n Kon ert Motiv unter Mitwirkung von Frau H.dwrg K« Debicka. Dirigent Herr Edoardo Glanellr. j Spielvla« der BolkSoper. Sonntag de« M d. M., 2 Uhr «Der Ev ing lim mn*; 7 Uhr «CaimeU*. — Montag dm 17.. 7,6 Uhr «Hosimanns Enählungrn*. — Dienstag ben 18., 7^8 Uhr «Cäcle* (Sar s — Hrr Hubert Lener als GaB. Mittwoch den 19.. 7 Uhr «Ein Maskenball* (Dirigent Herr Edoardo Cranelli. Richard — Herr Mtersheim als Gast). -- DonnerStaa den 10., 7 Uhr «Handel und Gretct*. hierauf .Die Rose*. Tan-gastspiel Ella, Dertba und Martha Wie,rn bal Und Gustav 'N'vl-er. — Freitag den 21.. 7,8 Uhr «Der Troubadour* (Manriro — Herr Rtt^rsbum als Gast). — SamStag drn 28., 6 Ubr «Lobenori»-. — Sonntag den 23-, 2 Uhr «Klein WottgangS Zaubemacht* (Kieme Preise): 7 Uhr «Margarete* iFanst).— Mon:ag den 34.. 7 Uhr «6svLUeriLru8treLNL". hieraus »Der Bajazzo*. — D-enstag den 25., 7sft Ubr «Nigoletrv" iH.'rrog — Herr RrtterSheim alS Gast). — Mntwoch den 28., 7.8 Ubr »Tv-ca*.—Donnersraa den 37.. 7,7 Uhr »Die Hugenotten* Otaoul — Herr Ritttrsheim als Gast). JmDeutlchenBolksthedter gesaügt Sackslag den 2-2 d. M. u m 7,7 U h r a b en d s Karl R 8 stlerS Komodre «D e r v a t h e t i i ck e H u t^ zur ersten Aufführung, für die der Verfasser fe'kte Anwesenheit angemel-tt hat. Eviel» leitet: Hans Fischer. Der Kartenverkauf für diese Vorstellung beginnt heute. DieNeneWienerBüh.ne bringt Mittwoch den 19. d. M. zum ersten Male: «L tz s r st r n t a*. Koniöd r nach Nristovhanes von Leo Greincr. Als Lyststrata de« 6tiert Maria Jank, in den Rollen der Myrrlntte und des Minestas treten als Gaste Adrienne G e ß n e r von den Iarnv'BÜHnen Und Eugen I e « t e n auf. In den übrigen Haiivrrollen sind d e Damen Lwovfki. Bicra, die Herren Egerer Leffop, HmdnchS, Mrbch. Sckrecker, Ueberacker. als Füb.erinnen der Frau-nchöre die Damen Eis. Lach und Pauli beschäktigt. Sp elleimng: G. W. Pabst. Entwürfe der Dekorationen und Kostüme: O. F. WtiNdorff. S p i r l p l a n der Neuen W i e n e r B st b n e. fonntag uachmitlagS «Doktor St'ea'itz*. abends «Prästderri tvpper*. Montaa. Dienstag «Präsident Stovver*. Mittwoch znm ersten Male »Lys'strata*. Donverstag «Prastdent Sropper*. Arrrtag, Samstag, Sonnrag nachmittags und abends «Lystttrata^. I In der R e n a i s s a n c e b ü ü n e gelangt tSakich um \1 Ähr abends »Geständnis zur Aufführ uttg. — SoNMüg den 16 d. M. gelaugt um 3 Uhr nachmittags «Hanttt ül Raschid*. Märchrnlustspiel r« 5 Bttdern von Kary Towska, M Uraufführung. 2« der Freien südifchen Volksbühne Dekanat b'Ute vnd morgen abends. 7,8 Uhr, GordrnS dreiakrige Tragikomödie «Schlomke Scharlatan* zur Aufführung. — Heute, Samstag, und moigm nachmittags 3 Uhr wird «Die k ugr trau*. Schwank m 4 Allen von Wilenlk', gegeben. Zu diesm orstellungen erhallen M.tglreder der Freien jüdischen Bolksbühne Freikarte«. . Sport. s' Die morgiger» Wettspiele. Avßer dem Meisterschaftsspiel Amateure gcgcn S-mme-ing sind für morgen noch folgende Frendschaflssmele angcietzt: Rudolf-Hügel-Heitha Favoriten^, W. A. E.—Mötlmg (Prater). Arm ra Donaustadt (Flondstzsrf. Eine Reche Ucincitc Weuspiele vervollständigt daö Programm. r Jnternatkonaler Dreikampf Der große Ft'ckffamps \m den JubilänmS'WandervrrrS des W. A. <£., an dem die ^ten.^llrounä-Sportverrine Deutschland-, Ungrrns, der ^)tvecko--Slowakci und Oesterreichs terlnehmrn und der die Epottzweige Fußball, Leichtathletik, Schw'mmcn, Tennis und Hock'h vmfaffcn rollte, wurde aus einen internationalm Dirikamvi Mbgeandert, bestehend aus Hockey. TennrS und Lricktatbletik. An tzemitlben werden voraussichtlich der Berliner Sportklub, der ©?. A. E (Budapest), die Dcut che Eishockcy'Gcfcllschaft Prag «ch der veraastalrcuve Benin terlnrhmcn. i Ei« fallr«gelastenes Projekt. Der Oesterdeickffche Am-sport-Derdond bar das Projekt. ,m Prater ern-n tchwn- Ltbletiscken Sportplatz m errichten, fallen gelosten Drr Äerbaud . __ Wiener Äkrmnettzen««- Das syreundkchaftaspiel Hakoah-Neubauer f^ustbaklspieker nn^et. nrckt w e das aestrrge «Sport-Tagblatt* berichtet, ant dem Platze der Neubauer, fondcrn auf dem FloridSboefee Cvortplav statt. Sport rl«b ve'anstaltet Lm e nm 8 Uhr im Cafö Sollanora, N». Danrvflchiffstraße 20 (»ebm FranjcnsbrÜcke), einen Teeadmd. Gäste willkommr«. Hozatr. Hen'e. 7 Ubr abends, ick Kkubhr'ck. Biberstraüe W rCa ö PostlparkaffeV Svielerversammlung. MannschastSaukftellung für die morgigen Wettwicle nnd sür d'e lrichtattzlct'schen Bewerbe. Nachher theoretisches Tra.n ng, geleitet von Schiedsrichter Nenbaner. JubNäms.syechtakademse. Als »werte Beranstallnng im R-rbm«'« k»r Jubrlärrm-festl'chkrrt - «S Anlast frinrS S5j8hrigen Bestands bn, gt der Wiener A'Ll-tik'vorrtlud am kommenden Mit'woch dm in. d. M.. 7i>8 Nbr ab nbS. im Knrfalon der Stadt Wien eine große internationale Fechtakadcmre zur Durchführung. Kreis Oesterreich tzer ivdlfchen Tor«» «nd Sportvereine Heute, Sam8 ag. 6 Uhr abends, KrciSturnralSsitzung im CajS Industriellen. , Gerichtssaal. Aufgehobenes Artels Der frühi-tt Kanon er Jakob Fürst halte, nachdem er auS der itrklkNisckrxu Gckang nschafk zurück'.ekehrl war, an Dr. HanS Beck, einen rbrmakigen Baron, einen Brief geschrieben, h» d m er dem Dr. Beck vorwirkt, daß rhn dieser, btt aks Obttleu'nant rm Felke sein Vorgesetzter war. auf das schwerste mißhandelt und auch andere^ nam-ntlich au'gerahlte Kameraden geohr^e'gt, gröblich beschimpft, Pfetde erschosten nttd s-nst ge Verfehlungen begangen habe. Er stellte Dr. Beck^in Aussicht, dah er die Anreige 'an das StaatSamt für Heerwe'en erstatten werde, und forderte den Dr. Beck.out, Abhrtte ui leisten, eine Ehrenerklärung zu veröffcntl'chcn ui d einen an'cmestenen Betrag zugunsten deS Vereines «K nderfrcvndr* zu widmen, da » sich sonst dre Folgen selbst zuluschreib'N bäb.-n werde. Füist wurde w'gen d'eses Biie'eS vor dem LandrSger'rcht wegm — Erpressung angellagt. Er gab an. er und lemr Kameraden feien ^don Dr. Beck aüi furchtbare Art mißhandelt, mit der Rcitpeitsche geschkapen, g'8dl ch beschimpft und Mit Anbinden gest'M wv'dkn, so daß er sich fsir berechtigt gehalten babe,^ als er aus der KriegsStfaNücNschall hcimkchrte, Von dem Obctlru'Nünt Genugtuung zü vergangen. Drt Käme adck seien bereit, Zeugrnfchaft über die Mißhandlungen und sonstige Berfehückge» des Oberleutnants abzulegen. Der Emrrlrrchrek Oberkündcsger'chrSrat Dr. Frauen^ 7 € I b fand, daß O'rtst derjenige sei. der Slrrfe verdiene. Und verurteilte ihn wegen Erprcffung an dem gewesenen H rrn Baron und Oberleutnant, zu vierzehn Lagen schweren Kerkers. Der Berterdigrr Dr. R-charb W e l f erhob die DernnMg und führte nün Vob/drm Beritfungssenat unter! dick Vorsitze des OberlandeSgerrchtsMeS Dr. F a.k v b au8<dah die Verurteilung Fürstungerechtfertigt fei, denn es fei keine Eipresiung. wenn der Beleidigte Adbitre Nnd Buße fordere, bevor er zü Gericht gehe. Der Bcrufungksenat sprach auch den Anatklagten i r e i> da sich dieser nicht bewußt gewesen fei, elwaS Ungrbiihrlichcs zu fordern. M. ROHATYN Wien,!., Maria Theresienstrasse 10 Telephon 20-3-63 m Der WslksVirl. Eine Krone --- 1.LLVZ Centimes Geld. Zn Zürich notierte: die österreichrschr Lkrone . < . » i 227» ( 1.35 am 18 Zäuntt) dir osterr. gestempelte Krotie ... -^.95 ('1.-— ock 13 Zauner' die tschechische Krone ...... 7.58 ( 7.50 r,n 14 Jäntter) die Mark . 8.27V* 9 20 am 13. JätrNtt ilgra« 410 ( 42S am iS Js^ner' Bvtarest . 880 ( 8.50 rm 13. häntter Budapest .......... .1.05 1.077» am 13 Zännerk Waricha« —-7S <--.SS am 13. Jänner) Die' ausländischen Verhandlungen mit der Notenbank. Dw gegenwärtigen Verhandlungen der Interessenten in der Frage des holläudischen aUl ü m" «Kredits mit der Oesterreichisch-ungarischen Bank rücken daS Problemder Liquidierung der Notenbank tn die Äahe. Bereits vär einiger Feit haben Mv auf die Widersprüche innerhalb deS fatalen ÄrttkelS L06 des Fritzbensvertrage's vött Sarüt-Germain hin« gewiesen. Nun zeigt sich, daß er praktisch kaum durchführbar wäre. Durch diesen Artikel wurde die sofortige Liquidation der OesterkeichischtUttgarischen Bank verfügt. Aber inzwischen sind anderthalb Jahre verstrichen, ohne daß der Termin festgesetzt werden konnte. ES müßte vorerst eine Nöue Notenbank für Oesterreich und Ungarn geschaffen werben. In engör Verbindung mit der Liquidierungsfrage stehen die durch den Artikel 206 arg geschädigten Äechi«! nicht nur der Aktionäre der Notenbank, sondern auch ganz besonders der Notenbesitzer. Diese beiden Punkte bedürfen einer gründlichen Nevision, zu der cS, sobald dir Bank, praktisch in Liquidation tntt, auch kommen muff. Die von der Pariser Wledergutmachungskommission eingesetzten Liquidatörsn vertreten nun den Standpunkt, die Bank d z f i u & e f i ch bertzitß in Liquidation und dürfe dahet die 16 Millionen holländische Gulden, die sie aus ööm Kredit dott Ivlk tzex »ALedsxürndjch Mover ^.aatjchappiz" schuldet» Sicht 15. Jänner 1921 Ar. 708 Zurückzahken. An diesen 16 Millionen ist das frühere Oesterreich mit 11,2, Ungarn mit 4,8 Millionen Gulden beteiligt. Die Wiener Bankew haben damals Haftpflicht übernommen. Die Notenbank könnte auS ihrem Metallschatz die Schuld an das holländische Institut abtragen, wurde jedoch durch den Einspruch der französischen ReparattonSkommiffion» die ern ZahlungSvevbor erließ, daran verhindert. Wahrend der Pariser Verhandlungen mit der ReparatronSkommiffvoN im Dezember machten die Sßettr&tefc der Dank ihren Standpunkt geltend, der dahin geht, daß kein Anlaß vorhanden fei, ungünstige Schlüffe auf chre Zahlungsfähigkeit zu ziehe«. Sobald es der Notenbank als einem sich in Liquidation befindenden Unternehmen untersagt fein soll, die ttmrchrM seines Rahmens nötigen Transaktionoen vorzunehmen, läge eine ernste Gefährdung unserer ganzen Finanzwirischasi vor, da doch die Oesterreichisch-ungarische Bank die gesamien Gelderforderniffe des Staates als nstenemttttekendeS Institut zn decken hat. Hterüver verlautet bisher keine ÄeutzsruNg der NeparationSkommisiion. Wetters erklärte die Bank, daß dir Holländer bereit waren, bet Abstattung der ganzen Schuld einen bedeutende« Nachlaß zu gewähren. Gestern hieß rtz, daß die mederländ lschm Gläubiger bereit wären, sich Mit einem Betrag von sieben Millionen holländischer Gulden, falls stö sofort erlegt würden, zu begnügen, doch bleibt d» Richtigkeit dieser Behauptung abzuwarten. Dre Liquidatoren nehmen den Standpunkt ein, die Bank dürfe übet den Metallschatz nicht verfügen» solange nicht ihre Aahtungtz» fähigkeit allen Verpflichtungen gegenüber f^stgestM sei. EtnzÄiw Gläubiger, wie zum Beispiel die holländischen, dürfen nicht bevorzugt werden. «Mit demselben Rtzchke könnieN die ÄoienbösitzLr die Einlösung auS dem Goldschatz beanspruchen. Die nächste Föltzr der Liguidsttön dtzr Dank wäre MN nach dem FtiedenSverirag di« Schaffung einer neuen Wr» reichifchön Rotenbaick (bebrnNÜich habrN die SukzeffionS- .staaten bereits ihre eigenen Institute), die neues Geld zu emittieren hätte. ES braucht wohl kMM hervvrtzCyöbeN zu werde«, welches Vertrauen die Bevölkerung solchen Neuen Noten entgegenbrittgen würde, wenn nicht diö Ntzütz Bank auf internationaler BastS errichtet UUd iNtetna-tionÄ fundiert wird. Dies wäre die einzige MöglWeitz unsere gänzlich zerrütteten Wähtungsberhaltniffe einer Sanierung entgegonzUfuhreN. Die Verfasser des berhättgttiSd Völlen Artikels 206 haben r-N ihrer Unkenntnis der Sachlage fiir keinen entsprechenden Ersatz vorgesokgt. Dev ÄdeparakkonSköMttttssiön obliegt nunmehr die Pflicht hrezu. Aber sie muß sich beeilst^ wen« nicht die letzten Möglichkeiten schwinde« sollen» Die Beratungen über die Oesterveichrschs u«-arische Bank verschobr«. Wien» 14. Dezember. Die Liquidatoren der OcsterreiMHungäri che» Bant icilctt mit, daß auf Veranlassung dit MM anwesenden Delegierten der Ncparaliovskvmmi'sion die für SackDtag vormittags anberauckte Sitzung auf einen noch später zu bestimm «den Tag vnlegt wurde, nck dtt im Zuge befiltdsichm VtlhaUdiüngen zum Abschlüfft zll bringen. Tee «nd Kaffee — Luxuswaren: Räch dcp Birördnnng des Finätizckinisierüick'A VöM 26. Dezember müsse« die Einfuhrzölle auf Luxus" waren ick Gold, beziehungsweise in ausländischen Valuten entrichtet werden^ Einerseits will sich der Stchik dutch di-se Müstttühine erhöhte EtnkUttftSqMlM vsschtttzM» ättdererstitS soll dadurch dem Import du« VüMdwürs« Wsteuert werden. Hn Älirrttchkeit jedoch ist ÜnsLklärlWtweisä eine ganze Reihe Sou ZuxuswareU wie zUm Beispiel Vpitzen, GchMuckfedsr«, Batiste UUd GlldfrüchtL vekMük MlieM, während Geuußmtttel wie Lee ustd Aassee Wttred tß slle unsere hungernde Bevöllerüng geradezu zum RahrüngßmiitÄ gewotden). nütet die Bezeichnung „LuxüSwäte" fallen! Etz ist überaus bedauerlich, daß diese beiden Artikel bis WäsMö konsums,- dis ohnedies VeSeitS unerschwinglich sind» VUrch die erhöhten EinsüPgöllS ÜMStlich vckttuött wetde» cküMk, während die eigentlichen Luxuswaren verschönt bleiben. An, däS. Filläi^ministirlüirt ckütz bis FöKdekuttß Mühtet werden, diese üb^eatts Mbüüge Alorbnusig durch irine tteue M Äschen» welche die genannten Luxuswaren heränzteht, dagegen, die Zölle für Tee und Kaffee davon unberührt Ußt^ Oesterreichrsche Waren in NumLAi«». Budapest, 14. Jännek. DaS Ung. Te!.-Kork.»Bur. meldet auS B n k a r e st:. Die ZoÜdlrektion bat die Grenzstationen «- mäcklig», alle cknS Oesierlcich kommenden Waren hekemzukaffen» nachdem tür dnse Waren daS EiUiuhrvndvt emfgchobet» worden ist» , Deutscher ReichsbÜnklMSVeiS. Berlin» 14. Jänner. Der NeichSbankauswt'S für brr erst» Jännerwocke z^rgt. da^ grobe Summen, die m ber lch'e« DeMbeti- Woche dem Konto ker ftemden Gelder zugeiübr' wurdem Nach Erlkvtäung drk Ultickoreaulierurkgen M tdtt Anlage ck Sckatzau-» weisuU u'n fandcn. Äu' den A>tt »gekonlett trat eine v't Zttttäbkle der Vorwoche noch iidetsteraende erhebliche Erlttchteittntz An, und yvar ernlaß gte sich die aeiamt^ KapltalSanlaäe uin kISS Millionen auf Mllonen Mark. Dt Bestände att nemdtti Geldern gmgen um 9*17 tö/ifltoMtt Mark auf 12.510 Mlllroncn Märt zurück Nach dem außerotdentM starken Anlchwellm öeb ZablüUgsckittelumlaufts in der letzten DMeMbrr-' wöche träfet! in 8er Berich Swo.i'e b«nierken§wekt- RüMiffe eirr. Während tm Jahre 19l9 m der ersten Jännerwücke 68Mkuioüe» neu in m Vttkelft g-güdm w tde« Mift« M ttt btt BriSleichWk deS ZckrrS ein Bcklvg VS« lll) Millionen ssst die Klsstu brr Bänk^ zwückst 9>nir» >>ez'sieltc sich bie Vernngtruttg D'8 Utulauses att BänmdieU und DartchknskaNsnsch inen diesmal auf 1>>2n Millionen Mark. Der Ba.,lnot iitimlau n rhin unt 29 rtuf H7.')7ö Millwueg Mail a; eer Ulütaaf a-i D rlel»en-Sfaiten*c&«i«ett um 197 am n.sllr Ml» oue» M ilk Bk veu Oi'leWsklsse» tztrUndsrM sich oit aüZilcheude» Datletzeu UÄ E? MttzMLM *v~t

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