Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 3 (1921)
- Issue
- Heft 704 (11.1.1921)
- Date
- 1921-01-11
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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€töte Ei Wien/ Dlettsiag ' k i , Wv>.-- ----.n »ONISTISCHE BEZIRKSSEKTION XII-XV HEUTE iDtastag den il. Jänner, präzise 7 Uhr abends,?m Helrae! der Sektion, XV., Herklotzgasse 21, I. Stock, Vortrag Dr. Leo Goldhamtner; „Genossenschaftliche Siedlungsmethoden“ j Oiste willkommen! «ir Aus de« Theatern. Im Burgtheater gelangt morgen.Mittwoch,»Der H »fzur AnffSdrmtg. Anfang 7 Uhr. Fn der Staatsoper geht morgen. Mittwoch, vtriaiit auf NaxoS" in Szene Anlang 7 Uhr. In derBo! kSover finden in dem dirSwöchrntltchen Nepertoire folgende Aböndernngen statt: Die für Mittwoch den 12. b. M. angesetzte Auffühtung de- »Bajazzo* mit dem Bantomfien Motto wird auf Samstag den 15. d. M. um 7,10 Ubr nachts verschoben. An Stelle der am Samstag den 75. d. M. angesetztrn Neuemstud etmtg der,G 1 ocken von Cornrvilte" wrd Rotsims »W i l b e l ttr % t II“ gegeben : diese BotüeVung beginnt um 7,6 Ühr. Dir bereits für die »Glocken von Corneville* üfföllenzKatten lebaltcn ihre GAtigkett oder werden an der Kaste bis Samstaa 1 Uhr mittags znrLckaenommen. Die für .Bajaz-o* gelößm Karten behalten lhre Gültigkeit für die Samstag-Vostellung. JmDeutfchenBolkStdeater gelangt Sonntag de» 16. d.. M. Ludwig Thomas Komödie »M oral* und in dm Katmnerspieken eb n'alls um */,3 Uhr Jb ens Drama e f p e n ft e t" zur Aufführung. In der Freien Jüdischen Volksbühne (ÜH Untere Augartenstraße 8) xelangt morgen, Mittnoch, im Mhme.. einer Wobltätigte'tsvotstcllung Gardins Drama »D i e ff e i o i m c* zur Auffabrung. Heute. 7,8 Ubr wird »Gott derRache", Dtama in drei Alten von Cchalom A » ch mit Egv» Brrcherin der Hau trolle, getpiett. Ganmel Taubes liest heute. Dienstag, im F'stsral des Diener kaufmännisch n Vereines aus eigenen D chtungen in Mischer Sprache. Beginn Präzise 7s8 Uhr abends. Restliche Saiten an der Abendkasse. Mohltätigkeitsakademie. Frau Buraschaulp'ielrr'in Lotte M e d e l S k v hat t» liebenswürdigster Ä-etse thte Mit« Wirkung in der Wohstätigkeilsalademie sicher zupesagt, dte der Eltermat des Lyzcums dS WtenerFrauenerwerbnereinrs am Montag den 17. Jannrr um 7 Ubr rat Großen Konterthaussaale zugunsten der Schule veanstalttt. Karten von K 10 bis 400 rm Flauen!', wcrbvnen, IV., W> dnerflftitcl €8, täglich von VrlO bls 12 und von 3 Ins 6 Uhr Sonn« tag um vormittags- und m der Koud.torri Haag am Raten Markt. _ __ Sport. Ein Professional-Boxkampf. Heute findet im Sovhiensaale das große Boxmatch zwischen de» beiden ProietsionalS Kudernatch (Eien und Jahetta lPraa) Katt. Die beiden Gegner sind vor kurzem in Prig zu'ammen- Sittvffrn; damals trug der Tscheche uw Zn'allSsieg d won. Es Ad möglich, daß diesmal der W ener, obwohl er um zirka in kg ketchter »st, Revanche nimmt. Vorder finden noch zwei Boxkämpfe■ Katt, dir ebenso wie der Hauptkampf zu je 10 Runken ausgettagrn werden. Die Veranstaltung beginnt um */$ Ühr obends. Die Amateure in Ziatren. Die Ammeme konnten ihr leht:S Spiel in Jtali » zu chmn überlegenen Sieg gestalten. Sie schlugen in Venedig den SporMnb Benes a 8:0. . ., Der M. T. K. in Deutschland geschlagen. Der nngaviiche Meister unterlag m Le pug gegen btc böttrfe Spielvcreimgüng 1:8. Nachdem er m der Pause 1: 0 geführt hätte. Die kffpugtr Spirlverriniftznist heiter im Sowmer gegen die Hcffoah 2:0 unterlegen. > Die Terminliste von Hechawer, Kä-iurü mb Anitas. Die in der lV. Klaffe Ost spielenden jüdischen Bnkine^ Hechüwer, Kadima und ÜmtaZ wurden ln der M'eisietschait.wlr' tz)lgt auS'gelost: 27. Februar: UniiaS-Frem. Kadima- Hechawer. ' tz. Marz: Kadima—Ptdter S. C., Phon.x-Hechawrr, Vindobona-UnitaS- 13. Marz: Hechawer—M »etva- UnilaZ-Prater S. dt, Fre?n- Kadima. 20. März: Unitas-Kadima, Vindo' ona—Hechawer. 10. April: Kadtmr- GäSwcrk, Phöniz! - ünttüZl, hechawer Feserwehr. 17. April: Frem-Hcchüwer, Phönix - Kadima, Gaswerke-^ Mitas. 6. Mar : Mirtervahnitas,. Prater S. C.-Hechawek, Kadima—Vindobona. 22. Mai: Keuerwehr-Kadima, Üstitäs— Hechawer. 20. Mai: Wntrva^Kadima, Uttttas-Feuerwehi. .tzrchnÄtr Gaswerke. v Der jeweils erstgenannte Verein hat Platzwahl. Wochenprogramm des Sportklub Hakoah. (Erscheint jeden Dienstag.) Gewerarneesammluas: Sonntag den 1^. d. Äk. in Kludlokal Cass Jndustitellen, l., Könkordiaplatz 4. Beginn 9 Uh mchmutags. Futzballsedtion: Donnerstag Saattraining. > Echwimmsektion: Training j den Diens ag im Beatrixbad w»d Mar: für Damen von S bis ^,8 Uhr abends, für Herret W« V,8 big S Uhr abends. Lelchtnthletikfektton: Training Montag und Donners (M ad 7 Uhr abends rm 1. jüdischen Turnver in, IX, tcnste n maße 20. Sonntag, 10 Uhr vvimittags, Qutrjrldeirrlgnf. (Ör tzch Zm »atz »öch ddamiHuaebe»^ ' Wiener Morgenzertu«g 11. Jänner 1921 Nr. 704 Schwevathlctiksektion: Ringen: Training Montag und Donnerstag voit 7 bis 9 Uhr abends im Turnsaal der BoMchule, 'Dörfegafse 5. Boxen: Training vorläusig eingestellt. Fechtsektion: Training im Fecktiaale der Neuro Jehnda, H., Servitengafie 10. und zwar: jeden M 'N'ag. Donneistag und Sonntag. An den'''ocheniagen von 6 dis 7 Uhr abends Mr Damen und H rren (Anfänger . von 7 bis 8 Uhr..abcntS für Herren (Flontt) von 8 h,s 9 Uhr abends für H rren (Säbel, Sonntag von 9 bis 12 Uhr vormifagS für alle Kursteilnehmer. Knltnrabteilung: Am Mittwoch, den IS. d. M. findet m Kkeinm Mnfikvereinssaal das I. Konzert des Mandol'nenorchest'rs sta't. Refiliche Karten im Sekretariat und bet R. Löwit, l., Rotenturmstraße. _ Thor: Da da« nächste Konzert mrt Cbor geplant ist, ergeht an alle stimmbegabten Mitglieder, der Haköab der Ausruf, dem Gesangschor der Kulluradtetkung betzntreten. Anmeldungen im Sekretatigt. Orchester: Nächste Probe Donnerstag um 7 Uhr abends tm Strauß'Lanner-Saale» Sonntag, um V»10 Uhr vor« mittags ,m Bcrernsiaäl des KonzetthauseS. . Manvolinenorchester - Nächste Proben Donnerstag und Samstag um 7 Ubr abends im Klubhnm. Schwimmsektion' Donnerstag den 13. d. M. findet im Klubheia, die dtesjähr'ge Pre Sve'te'lnng mtt anschließender Akademie und Tanz statt. Beginn 7 Uhr abends. Tine Radrennbahn in der Notunde. Wien soll in allernächster Zeit eme gedeckte Navrcnnbahn erhallen. Der weiter der ebema! g'tt Prater-Radrennbabn und tetnerzrit'ge Pächter des Spo'wtatzes »Hohe Warte*. Herr Julius Sinek. bei fichtrgt in der Rotunde eine Radrennbahn zu er"ch»en. Der Einbau der Radrennbahn, die «ne Länge von 2*2 Metern haben und in den 3 5 Meter überböhten Krt ven « Meter, rn den Vängs'echn, 7 Me'er b:e't fern w'rd, soll einschließlich der Anlaae der sehenaumr drei Millionen Kivnen ertoidern. D'e Bahn soll schon am 6 iffelnum’ mit e nem internationalen Rennen eröffnet werden, dem dann in den Tagen vom 29. Marz diS 4. Aviil ein Sechsinger nn n folgen (nll. Es bleibt abzuwnten, ob bei der g'genwär'ig wenig günst g'n mtrucha tlichen ^age e ne ln lost« svietige Veranstaltung, wie ffe beispielsweise letzt e n W ener Sechstagerennen karllellt. die in das Unte'nebmm ge'rtzi'N Er« w mungen wird erfüllen können, zumal da jetzt nur ausländische Fahrer als Teilnehmer tn Betracht kommen. Ein englischer Trainer für den M. T. St. Der Du^aveller M. T. K. ka> den berühmten Vrrbindungsstürmer Sunderlands. Hollen. a!s Trainer gewönnen. Do« der Eoalstanqe erschlagen En seltener Unosücks^ rll passieite rn r'eicester (England).. Be m Abträgen der^ Torstanarn wuibe ein dabcrstehenoer neugtertger Knabe von der Qucrlrtte tödlich gffroffen. Hechawer. Die Komtteesikung sinbet beute um V,8 Uhr abends im Casö Stadtpark, I. Pir i ng I. statt. — Morgen Mittwoch, ‘/j8 Uhr abends, Mungssttzung im Cafs Stadtpark. Gerichtssaal. MUMrtscher A«ttsemMsm«s in der. Slowakei. Bot einiger Z<it hat ein vor bem Drhrskonsgerlcht in > KLfch.au stattgefUudener Prozeß großes Aufsehen erregt: Airgeklagt war eine tschecho-s.'vwatische Militarpatroütlle, welche unket Führüng des Legiönärkörporüls Hvrat - sieben politisch verdächtige Juden von Äelky ÄUez in der Slowakei zum Milüärgericht eskortieren sollte, anstatt dessen aber diese sWen JÜtzM Üm 88.000 tschecho-flowakischS Kronen be« raubte und dänn hinter dem Dorfe üngeachtet.det Bitten des Dorsrichters Bednar, welcher ihis Unschuld beteuerte, die Tlnschuldigen auf bestiallsche Werse ermordete und verscharrte. Dies geschah un Sommer 1919. und obzwar die Mill'.ärbehörden Kenntnis, öön'diesem Wrbrechesi hätten^ konnte sich'die MillkätpröküraUtL iri KäschaN Ncht dazu entschließen, die Raubmörder, deren Namen 'bekannt waren, vor das Militärgericht zu stsÄeff,- MMäs sich Höhe Würdenträger und selbst d8s Auswärtige AM ick Präg für diese Angelegenheit lebhaft interessierten. Erst Mf die Interpellation dsS Abgsordffeteff Hausfig (lickksr SoziSldMokräi) öntschloß sich dre Mi.'ltärjusti^ zu einem getichtÜchett Verfahken, welches aber auf eine Weise dUvchgeführt wurde, die riuf pie MMätsüstiz.in Käschaü eick eigentümliches Licht wirft. Die erste Äerhandlüng .füüd. eifiMvieitel Jahre näch^vem ^begLnf geneü Verbrechen statt, die Raüdmörber bßfaübest sich hlö ganze Zeit auf freiem Fuße. C'Makttriftisch ißbaß' der Haüsttschuldige, Lek Legionäß Horäk, bei bet kömmifsiw» peilen Besichtiguffg deä Lätortis^ sor dpt gäMck Mchklichen, Kommission dm Äu^brück gebrauchen durfte: .; also ist die Komödie geschehen." Bon der Besichtigung öegäbeA sich die Auditoren direkt pB Eisenbahn UÜch Käschau, die Beschuldigten fuhren.ganz frei gemeinsam Mt ösn militärischen Laienrichtern per Auto. Bei der Verhandlung ffelbst würben die Raubmörber v'om ÄerVrechen de'^ Eall^s freigesprochen und blaß wegen Mordversuches zu t i ne w Iähr'e Kerker bebickgt verurteilt. (Wir. haben über dm Fall sffaerzett bertchM. Die dteb.)^. " . Dieses Schändurteit, welches ängebltch auf bie Intervention eines Dettksters deS Prager RegierrtngiZpressebureaüs zürückzufühvin ist, ist' erst bofft GetstchMöf Dbst nächtkätzlich begründet worden, und Mae aUf elne Weise, welche öle Drmordeten beschuldigte, itldem in hem littet! darauf Hingewiesen wurde, daß die Juden in der Slowakei im SömMet 1919 den Bolschewiken Vorschub geleistet, hätten: Dieses Urteil hat eine ungeheure. ErbÜterung hervütgerufen, ünd die Ättlttärprpkuratur bau Kaschau hat sich nachfräglich Vers Mchtet gdfühlt, Berufung eiitzltlegen. Die Bethandlütig soll .nunmehr vor bem .Hbersterl Äktlitärgerichtshof stättfinden. .. .'' / - NUN hat der Anführer der Raubmörder, der Legionär iiorporal Horak, beim Präsidenten Masarhk ein Gesuch um Abolition seines Prozesses eingereicht. Wenn der Prozeß tatsächlich auf diese Weise eingestellt werden sollte, so bedeutet dies die offizielle Bestätigung des Umstandes, daß in der Tfchecho-Slowaker Juden ungestraft beraubt > lllck ttUftoiitfJ; werde», aller. Art tiefem rasch und billig Wien,ll.,Praterstr,a8se 56. TELEPHON 44.2.39 •n Daß es sich tatsächlich um einen Raubmord Are handelt hat, und nicht um eine patriotische Tat, wir «$ die „Skovenska Po-lilika" (Haupttnitarbeitev Mnisteviqlsekvetätr Dr. Halla im Preßvurger Ministerium) der DefßMich» feit vor einigen Monaten: weißmachen wollte, davon zeuget folgende Umstände: DW' sieben- Brrhafteten Waran dis vier Brüder L e fck o v i t s und die drei Brüder F l « i f ch e & Unter ihnen war ein KeiegSinvalide ohne - Bei» m»- ein 16jährigen Jungs. Die Patrouille sah, wie de» VerhaftetW^ von ihr« Fantilimangehörigen. der Betrar von $81000 tschecho-flotvakb« schen Kronen übergeben wurde: Der ganze Vorfall eveig«' nete sich 40 Kilometer htnter der damaligen Kampflinie. Ein Fluchtversuch wurde nicht unternommen. Es istauch ausges schlossen, daß ein lahmer Kriegsinvalider -hätte flüchten könnc^ oder wollen. Die Schandtat würde aus HaLsucht begangen» und es bleibt merkwürdig, daß sich das- Kaschauer Milttärgericht nicht um hm Derbleib der 38.000 tschrcho-flowakischen Kronen interessierte. Es ist begreiflich, wenn gewisse slowakische Staatswürdenträger diese Angelegenheit zu bemänteln trachten, denn es trifft sie die Mitschuld für dieses und für andere Verbrechen, welche seit dem Umsturz an den Judert der Slowakei begangen worden sind: Die sogenann^te Propaganda-Abteilung im Preßburger Ministerium hat im Jahre 191$ auf Staatskosten Hunderttausende von antisemittschen Hetzflugblättern tn der Oeffentlichkeit, besonders aber in Lev Armee, verbreiten lassen, und zwar, wie etnwandsrrr sv-» wiesen wurde, im Wege sämtlicher Aember, ja sogar «uchf der Gendarmerie. Diese Plakate, in welchen die flowakische Bevölkerung von dev Behörde selbst gegen, die Juden aüf-- gehetzt wurde, wurden in vielen Orten der Slowakei von Amts wegen plakatiert. Ein Jude, der damals ei» solches Plakat von seinem Hause entfernte, wurde vom Militär vev prügelt, gefesselt weggeführt, und schmachtete nachher monach» lang im Kerker. Die Schuld an den damalige» Begeben" heiten in der Slowakei trifft dis damalige slowakische Regierung, welche fid() durch Judenverfolgungen populär machöO wollte, um ihre Uitfahigkett zur konstruktiven Staatsarbeit zu verhüllen. ES können also heute die Mttschuldigen nicht alS Verteidiger der Raubmörder auftreten. Die. Juden der Slowakei sind durch verschitiwno Regierungsmaßnahmen in wirtschaftlicher Beziehung außerhalb des Rechtes gestellt worden. Die Begnadigung eines Verbrechens, welches aus Habsucht an Juden begangen wurde, würde den Juden in der Slowakei das letzte Gefühl her Rechtssicherheit nehme». ' ES wäre Int Interesse des tschecho-slowaktscherr Staates gelegen, wenn sich die Verwaltungsstellen von dem immer deutlicher zum Äusdruck kommenden Terror einer ganz bestimmten Gruppe von Legionären befreien würden. Der Volkswirt. One Kro«e --- l.4v Centimes Gew. In Lsiirtch notierte: dir österrrtchticht Krone ..... 140 ( 1,4b a« 8. JAtMtt) dte österr. arsiewrelt« Kröne. ... 1.— ( 1— am & Iäckner) die tlchekbischc Krone ...... 7.85 t 7L5 am $. JÜnmr) kte Mark» » . . ... ... . . 8 95 9— am 8. Jänner) Äaram < ............ 420 ( 4 <hb8. Jantter) Bvkat est . . . . . . . . . . . . 8 50 l 8.40 am 8 Jänner) Büdavell . ...1.077/ $.10 am 8 JäMlO .... . **“.951—.90 am 8« Jffntfet) Palästinensische Schlüffelindustrte«. Det Konvention bet änierikanischen Zioniste^ ick Büfsalck lag das' folgende wirt^ölle Exposee vor, dessen Äottläük nunmehr bekannt wird: »Hinter den ungünstigen wirtschäft« licheü Berhä.titisseN, die dev Ktisg Und seine Nachwirküngerf hetborgetufen haben, liegt die wirtschaftliche und indüstrieilS Ünentwickelthett des Landes als Hauptfaktot der UNfähigE der Bevölkerung, sich selbst zu erhalten. Die erste und drin° gendste Notwendigkeit ist die Schaffung gründlegeyder sbLr Schlüfftsindusttken. Es sind dies halkptsächkkch die Steistü brnch--- Zement-, Kalk- und Ztegelfabrikation, Bau- und Repüraturwsrkstätteu füv Maschinen, Holzschneidemühlen, (je* ord::eles Lra.chpotlw s:N Und gscke^.elte HctzmalerialbeschasMK. Ohne dirse ist jede mdustriells Tätigkeit prakttsch unmöglich^ Für moderne Wirtfchaftsmenschen ist es schwierig, die industrielle Läge des heutigen Palästina zu verstehen. Bausteinewelche tn Unermeßlichen Quäutitäieu vorhanden, sind, werdM aufs Geratewohl in ganz unzureichenden Äikenge^ Sck» de» Arabern gebrochen^ welche einfache HandwerkMge >niitzen tiyfr eiitert Stein bön stn0enügeu/>eL Größe und Farm-für. wodeene Bauten erzeugen, Palästina ist ein.Kalksteinland, unjb^ wikb der Iktlf «nier 'fthH Mmitiven Dethältttlssbff üffd in! üNgenügenden Mengen jergestellt. Große WrWst. Wh- Materials für die Herstellung hon Zement sind in Palüstinä zu finden. Nichtsdestoweniger wird Zement heute M- ' geführt m mf1 PÄi« ist' ülckyeheueri MervW Mb die! bestehenden, Eiftnbahn^^ jUf. Nti MstWerörhr tz'efch^äM»; so daß die lRehrzähl der Zkolonien njcht in direkter Äevbittdung wit ihnen sieht. Der Mangel an ausreicheyjde« - TtansportmöglichkeiteU bildet eines der Haupthindernisse fff«! bas erfolgreiche Gelingen von Landwirtschaft und Oelvctöte, Ditz jüdische Landwirtschaft in Palästina ist, vom Standpunkt der Landwirtschaft tn. Amerika betrachtet, Noch äußerst prinlitiv. In den besten Kolonien wird däs Pflitgeu > Mttü Lu tmäfit M KWM