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Wiener Morgenzeitung · 1921-01-01 · Heft 695 (1.1.1921) · p. Seite 8

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
3 (1921)
Issue
Heft 695 (1.1.1921)
Date
1921-01-01
Page
Seite 8 (sequence 8)
Language
German
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'Seite 8 Wien, Samsrag Wiener MorgettzeLLurrg ,1. Jänner LSLL -Nr. eira -:---;-;------< nehmen: Ml «erster Stelle -steht Deutschland. Während im Iah« 1918 Deutschland mit der imposanten, Zahl vor,' 35.000 veröffentlichten Werken vertreten ioar, ist diese Zahj mr Jahre 19^8 auf 14.700 gesunken und 1919 wieder auf 26.200 Werke gestiegen, von denen 16.000 Origtnalwerko waren. In Dänemark ist die Zahl von 8600 Werken im Jahre 1913 auf 4486 im Jahre 1919 gestiegen. AuÄ den Bereinigten Staaten liegen die Dap-n von 1913 mit 12.200, von 1918 . mit 9200 und von *919 in absteigender Entwicklung mit 6600 Werken, davon 7600 neuen Büchern, vor. In England wurden 1918 12.400 neue ''gedruckte Buchtitel vermerkt, im Jahre 1918 fiel diese Zahl auf 7700 und stieg 1919 .auf, 8600. In den Niederlanden betrug im Jäh« 1919 dis Zahl der gedruckten Bücher 3740 gegen 8800 im Iah« 1918. Auch in der Schweiz ist bi; Zahl der gedruckten Bücher im Iah« 1919 gegenüber 1913 zurückgegangsn, und zwar von 1.764 Publikationen auf 1626. In Frankreich -urden Int Iah« 1918 11.460, im Iah« 191h bloß 4274, int Jahre 191 $ mit einer Keinen Steigerung 4484 Werke gedruckt, während die Zahl der ittr Jahre 1919 gedruckte« Werke 5S61 betrug* Sch. GoreliK Men dele M o ch e r - S f o ri «, Sckolem A l e ch e m. Estavs. 1920. F. GLllitt-Berla« Berlin'(Judfiche Büchern).' j Der Verlag, welcher fetzt mehrere Publikationen o«S de« jüdischen Lite, atur, Kunst,. Kultur herausbring», läßt^nnter de« Namen .Jüdische Bückern* eine Reibe schmaled-Hestchen erscheinen, die sich Zußcrl'ck reckt gut präsentieren Je rmedieser Bändchen bring» einen kurzen Essay GorelikS über d»e Heroen der i'ddlkchm Literatur Mendele und Scdslem Aleckem. ES sind uemsich arme, unwesentliche Zeuungsarntel, m denen en Erfasset; deS Wertes der beden Dichter, welche abgehandelt werden, nicht m meiken »st. Auch der Zw'ck einer jüdischen Büchern wird damit nicht er üllt. In emer »olchen Sammlung darf nur Erlesenes, Gewähltes Platz finden, nicht publizistischer Kitsch. —tr. BÄhM und Kunst. Deutsches Volkstheater. - , ersten Male: „SSer Unmensch*, Lustspiel in drei AuMgcn von Hermann Bahr.) " Vorerst die Versicherung, daß wir uns keineswegs zu jenen Bekämvfern oder gar^.Verächtern Hermann Lahrs zählen, die ihn immer wieder der literarischen Possenreißerei, des Spkckulantentums und noch ärgerer Charakterlosigkeiten Zeihen. Im Gegenteil. Wir haben für fein schöngeistiges Schaffen Wertschätzung, für sein Er« kennen des spezifisch österreichischen Wesens dankbares Verständnis und für seine Art, Menschen, Bücher und Zeitereignisse zu betrachten, ausgesprochene Vorliebe. Niemals stiegen uns.Bedenken auf, wenn dieser merkwürdige, ew'g junge Mann sich wieder einmal häirtets. Er ist eben kein „Taktiker", vergißt einfach ohne Rücksicht auf seine Reputation früher gefaßte und geäußerte Meinungen. Mag er immerhin in vielen Farben schillern: das Farbenspiel ist echt.' Umso deutlicher müssen wir unser Unbehagen über dieses neue Lustspiel zürn Ansdruck bringen, das den Gegnern Bahrs gleich ein Dutzend Angriffspunkte bietet. Es ist anstößig, frivol, ja ordinär, und manmuß sagen, daß dieses Bühnenwerk mit Bahrs „religiöser 'Verinnerlichung" gar sehr im Widerspruch steht. — Man höre: Ein Armeekommandant, General der Kavallerie und von altösrerreichischen Landadel, kehrt nach' dem Debakel aus dem Felde zurück und erklärt quietschvergnügt, daß'ihm die Niederlagen seiner Truppen und die Verjagung seines obersten Kriegsherrn Hekuba seien. Im Kriegmüsse halt immer eine der beiden Parteien unterliegen, und er^ der kommandierende General Graf Rofian, sei jetzt, da er die Feldzeichen ablege, ebenso überzeugter Republikaner, wie er bisnun überzeugtester Monarchist gewesen sei. Sollte die Monarchie wiederkommen, versichert der liebenswürdige schäkernde Graukopf, werde er rechtzeitig und pflichtschuldigst umstecken. Man muß kein Militarist und Verehrer des blauen Blutes sein, um die Geschmacklosigkeit, einen solchen wirklich unmöglichen Heerführer just jetzt und just in einem harmlosen Lustspiel, sozusagen als Turchschnittstypus, auftreten zu lassen, sehr arg zu finden. Aber es kommt noch besser. Dem General passiert es zum ersten Male, daß er von einer jungen, hübschen Frau bekorbt wird. Die jungfräuliche Schwester und die Cousine des Generals, die ihren heimgekehrten Liebling also auf dem Felde der Liebe geschlagen sehend begeben sich nun ganz einfach zu jener jungverheirateten Frau und suchen sie in einer mehr als offenherzigen Unterredung zu bewegen, dem noch immer feschen Heimkehrer denn doch die Freude zu machen... Eine reizende, anheimelnde Lustspielszene aus der österreichischen Gesellschaft. -Dann tritt eine Fürstin auf (Vorbild: di'e Metternich) und fragt den General recht neugierig: „Erzähl', Toni, wie es im Krieg war." „Bei die Manöver war es interessanter," meint der joviale Mann. Und nun wird über den Weltkrieg so spassig geplaudert, als wären nur Millonen hübscher Zinnsoldaten umgefallen und in Massengräber geschlichtet worden. Zigermerbaron-Stimmung: „So ein Krieg is ein Graus, Gott sei dank, er ist aus." ' ‘ Gottlob, daß dieses Stück kein Jude geschrieben %cA... Daß es sonst heitere Situationen und heitere 'Dialogstellen gibt, ist bei Bahr selbstverständlich, daß er dieses Lustspiel von sich gab, bedauerlich, daß eS nnsgnft abgelehnt wurde, begreiflich. Die Wiedergc.be im Deutschen Dolkstheater ist hervorragend. Hans Homma, der als General Rosian «seine Rolle" spielt, überfrifft sich diesmal selbst, die Fürstin Digelheim der Charlotte Waldowist ein Kabinettstück von seltener Delikatesse, HanS Lackner gibt einen höchst amüsanten Naturburschen und Trude Wessely stattet die gelungene Figur einer jungen Wienerin mit' Humor und Schneid aus. Sehr verdienstlich die Damen Hetsey und V o l ck m a r sowie die Herren I w a l d rrnd B u r i a n. Nach dem frischen erstm Akt war der Beifall recht freundltch, nach dem zweiten und dritten der Widerspruch recht unfreundlich. 0. A. Arrs Le« Thesterrr. -Im Bnrgrbeater findet Miitwock, den d. M. de Erstaufführung drr Schickfalstragödie „Der Hof" von Elisabeth R « m r n a statt. D e r S p i e l v l er n des BsräthesterS kante;: Sonntag den 2. d. M., nachmittags 2 ubr (außer dem Jahirsahvnnemcnt) „B el Lärm um nichts". 7 Mir (bei aufgehobenem Jahresabonnement, zu nböhten Pr'stmi .JaLkobS Traum". — Montag dm 3. d. M.. '/,7 Mr »König Lear". —- Dienstag. 4.. 7 Uhr .Ali-Heidelberg". — M'tiwock. ft., 7 Ülrr (Bet au gehobenem Jahresabonnement, zu erhöhten Preisen, n «ftttt Male) JJZtr Hof". — Donnerstag, 8., nachmittags 2 Uhr («mr dcm JabreS- und Stammsitzabonnement, kein Kmtrn» perkaui) „Was ihr wollt". 7 Uhr (zu erhöhten Preisen^ „Wenn fc« junge Wkirr blüht". — Freitag. 7.. 7 Uhr -Der Hof". ~ rtrschiei eruier Systeme 7» Voss» nnS fllvercc jKetaUwaren M. FOIDL & SOHN WIEST, Franz.jrossäs-K&i 7 8 tndustriepsliut, IIL Siocic. Tel. 17-2.11 sowie abgelegte Herren» und Damenkleider. Uniformen, Wäsche, Schube, Teppiche.'Möbel, Brillanten, Pretioten und Juwelen. 811 RurMayer, 2.Bez., GroßeSperlgafse 28 Reellste Firma! Keine Fiti«!e! Selepho« 4««S1! Samstag, 8., 7 Uhr (zn erhöhten Preisen) ,D-e. Fahrt mS Blaue". Der S p i el v l a md er S t s a 1 S v p tr lautet: Sonntag den 2. d. M., Vl6 Uhr (der aut-ebobenem Iah es' adonnemenk, m erhöb'en Plenen) .Die Melsinsinser von Nüxn' Angelica", „Glanni Schtcchi". — Donnerslag dew6., 7 Uhr «Coppelra", ^Atelier Brüder Iapannet", „D e Jahreszeiten der. Lnbe". — Freitag den 7.. ''/,? Uhr (be, aufgebodeckrm JabreSabvnn-ment. m erhöhten Preisen) „Rigoletto". Rigvlrtto^— Herr Karl Renner vom DvnnbauS m Kö.n als Gast. Samittag. dcn 8.. 7 Uhr »Dre Eutfübrung aus dem Scrail". — Sonntag dcn 9.. 6 Uhr sbei awgehobknem J>breS-ibonriement. zu erhöhten Preisen) .Tnnnbäulcr". ÄShram -- Herr Karl Rcnner vom Opernhaus m Köln als G.rst< In der B o l k s o v e r gelingt Sonntag den 2. d M nackmiltaos, »K l e i n W-o l f g a n g s Z a u V e r n a ch t". abends Obcrleitbners ' ^C ä e i-l i e" mrt F-l. Nmyau »n ^dcr Titelrolle'und den-Damen-Wagi'chal. Attler jow e dm Henen Veuer als Gbst, Bandler und Hagen in den Haup.rollen?zm AuUbrrMa. / - Im D e u t i ch e s» B o 1 k s t h e a t e r lv'rd morgen. Sonntag, als - Nlchmntagsvoistellnng »G a §" i'.-g Uhr); abends 7 U&r.,* v t a m ra c" gegeben. Montag geht «P e e r G y n t" in Szene. I« den Kam m e r k v i e l e n gelangt morgen. Sonntag nachmina 's. nM u j i t" zur Austilhr.mg.' ÄbcndS finden zwei Borstellungeo statt:' ,A n n e r-t e" C/t7 Uhr) und ..M e n a g e r > tH (10 Uhr). M ö,n t <t g wird ttt den Kammnspielen MöllerS l a m m «" gegeben An'ang V,7 Uhr. Als zwe te Vorstellung Anfang 10 Uhr)' ,M e n a g e r i e. Woche n i v i e! »Im» b e V Ne uen Wiener Bühne. Sonntag, Montag, DlknSraa Mittwvck (zum stll. Male). DonncrSiag. Freüag. S.unStag. Sonntaa -.Peaadent Stopver", Donncrsiag nackmmags „Feldherrnhüget, Sonmag nachmittags «Dre rote Robe". Gastspiel der Berliner ^Tribnne", Im.kommenden Frühjahr wird m der N e n a , s s a n e e b ü b n e' du unter der Leitung Dr. Eugen R.o b e r t s siebende Berl N'r ,T r rb ü n e" ttn ^ZüTsv-rl abiolvirren. Zur.Anstübrnng tommt unter andeiem die Komödie ,D r,e To lit« e t“ von Leu orm and, mit Trlla D u r r r u x in der werblichm Hauptrolle. "Zu dem kürzlich, semelbetrn Verkauf des Valais Valffh rn der Wallnerstrafie erfahren wir, daß das AuktiortzKhauS Glückselig u. Wärndorfer (Leitung der Bilderauktio. nen Dr. Hugo Habe.rfeld, Inhaber der Galerie Miethke) das gesamte, überaus.wertvolle, vielfach historisch k erühmte anttle'Mobiliar und die zahlreichen hochwertigen Kunstgegenstände des Pala-is sowie die daselbst vorhandene Sammlung, von.Gemälden, Plastiken,'Stichen und Miniatüren versteigern wird. Diese Versteigeung, über die bald Näheres berichtet werden wird, witd'zweifellos nicht nur-das'gröfitr Ereignis' auf dem Wiener Kunstmalt' bilden, sondern zum esten Male wieder bedeutende Sammler und Händler des 'AnSlaudrS in Wien versammeln. Sltetutüf U.WWerrschKft. Dapid ftöttiadfeevfi: H « n d e r t S S n r t t e. Drr Kwal- Berlag. Wien. 668i. Mit wirklich dichtcriscker Begabung hat Da» d Königsberg die strenge Form dcS SonrtiS der reichen Nürnciertheit deS J ddi.schen dienstbar sm macken verstanden Er hat hundert Sonette (ßlwaS viel!) in einem Gedichtband vercmiot. Nicht alle sind Mchwerria. . Nirgends aber herrscht hohles BerSaeklmgel. das diese edle Fsrvs, ichon so oft kompromittiert hat. Alle Gedichte find aui emen zart-dunklen Ton gestimnn, üuS dem manchmal ctwgS gckönstekier SkewinsmuS und etwas'Gr übelci. zumeist aber ftto ertaß'e, reine Stimmung klingt. Einige Stimmungen, w.e in . den Gedichten ^Wnnder", „Das Chobidl", „tta jener Höb"', «Und w'nn du w.rst kommen vor meine Tür^. .Stumm siebt und schweigend ta Der schwarze Wald" find gültig geformt und Koben mchr als Mtchetz Wert. Dcr Manier .ist KomgsbergS emfacheZ und doch ausprüchSvolleS Dichten "rnmeist. bis am seltene Ausnahmen, entgangen. Und all die- und manches anbeie Gute, das hier mcht gesagt werden kann, weil man eS aus den G.dichtm lern muß. ergib: einen Dichter8. 8. Dir Pr.bnkürn r« Iah« 191-., In bes Zeitschrift „Droit d'auteur", dem ofsisirlten Organ des BuerauS der Internationalen, Union zum Schutze gci'tigen Dlgei'/ymS, finden wir' eine interessante Statistik über die geistige Produktion im Iah« 1919, der wir die folgen den Daten ent- Die Futzballmeist-rschaft. Zum dritter^ Male im Dause der letzten Wochen, steht morgen das Meisterschaftswettspiel W> A. C. gegen Rapid auf dein Programm. Die beiden Vereine wollen . das Spiel mit Rücksicht auf den im Frühjahr herrschenden Terminmangel unbedingt noch vor Beginn der neuen Saison austragen. Vielleicht wird die Ausdauer der Vereine durch gutes Fußballwetter belohnt, in welchem Falle der Prater-Sportplatz morgen einen Massenbesuch aufzuweisen hätte. Während bei halliwegs trockenem Boden der Sieg, der Hütteldorfer. so ziemlich außer Frage - steht, könnte der W. A. C. bei tiefem Boden im folge des geringeren Körpergewichtes feiner Spieler, leicht eine Ueberraschung bringen. Der Witterungsumschwung der . letzten Tage hat die'Vereine Rudolfshügel und Wacker veran- ' laßt, für morgen-raich ein Freundschaftsspiel zu improvisieren. Dey Zweck des Spieles find lediglich.die Einnahmen, die mit Rücksicht auf die Jahreszeit, nicht z»r groß sein dürften/ aber das übliche Sonntagsnachtmahl der Spieler bezahlen werden. * .; ■'i mm Erstes Wiener ZmislkW KrWM-M En. pros and en detail Uebeo* 25 0 0 flfcüsk tk Ä s» an fs m. TÄ’o 11 ca Ä äl «s ® äfie» v«v«"»*ntdlzU jvde in Terschi£^cr.«J7i GotCclien, auaserrtem Medizinal* und Spezialseilen — Nichtvorr.'tiges vrird schn^llatena boaorct jedftr Onlcauf selgt unsere 1 »mb Berkeihammer & Le. I8JI.U. . Kameradschaft Bei Skrpartie«. ES kann nicht genug empfohlen werden, daß die Skiläufer bei Dkipartien einander als gute Kameraden betrachten sollen, die einander mit Rgi und Tat beistehen.- Das rücksichtslose Vorgehen, einen langsameren Läufer oder einen Gefährten, dessen Ski gebrochen ist, auf weite Strecken allem nächlaufe^ zu lassen, kann nicht genug verurteilt werden. Wenn sich/Wehre« Leute zu einer: Skthochtour zusammcngetan haben» haben sich übewieS dis Pflichtz sich nach dem Schwächsten zu richten. Das schöne Ver, . hältniS steter gegenseitiger HolfSbereitSschaft, das Einsehen von Leib nre Leben für den anderen, wenn eS gilt, dem in Rot und Gefahr Befindlichen'Hilfe zu bringen, soll stets und immer zwischen allen denen herrschen, die sich zu gemeinsamer. Alpenfahrt bereinigen.,j KutzdallmerstLrschaft der Laubftümrne«. Die bMchü FußbaLmeistcrichqsl SÄ Tanbstummen kam kürzlich in E.furt zwi Äni'chekdung. Die Tanbstummtnmannichzst des l. Nüknberseij FüMÜklybS fi-gte in diesem Kampfe über, jene des Zurrt* nutz SportvrrrmS Halle mit 4: l. | Derer« Zukunft—Bere!« Dörnbach 1V : 2 (4 : ^. Uebellegener Steg der technisch und taktisch besseren Mannickiast. Die Steger boten eine emhe'tl che Leistnng. Die Tore ernelten; Bock <ö). Klüger (8y Haber und Grauven je eines. Für die Umerlcgknen . wären Davak l^lirr) und Keßler erfolgreich. Die Sieger sp:e1ten in folgender Avsstellung: Sirkm: Etolvrr, Beutl; Erwm, Dallnrr, Drescher; Haber, Klüger, Bock, Graupen, Braunstcin., \ D!e Prager Sparta konnte auch ihr, zweites Sviek m , Italien stpgreick bestreiten. Sie icklug renllgurischm Meistcr' Andreä Doriü. (Genua) übnleaen 4 :0. Heute, morgen und am 6. d. M iv'eten d'e Ttch-chm m Spanien- . Kl«. Borkamdf.rm Gefängnis. Dis Gefangenön im Förkh Leavepworth-Gefängnis in KansaS werden demnächst ein Schauspiel gratis Ansehen dürfen, i für das mancher Amerikaner früher Hunderte von Dollar bezahlt hat, nämlich einen Jack^Johüfon-Match. Der riesige Neger, früher Weltmeistei: im Boxen, verbüßt in dieser Strafanstalt ein Jahr Gefängnis . wegen..Vergehens gegen t>a.s Gesetz über den Handel mii weißen Gksaven (McchchMandel). Wegen seines guten Betragens',hat'-er nun die Erlaubnis der Behörden erhalten, aus. dem Gefängnishof einen Boxkampf zu -veranstalten. Zü- . schauer werden die anderen Gefangenen und ein besonberS geladener Kreis sein. Jack Johnson wird zwei Kämpfe aus«, fechten, den einen mit fernem früheren Trainer, den .rnderen .mit'einem Mann, der ebenso schwer ist wie er selbst, einem, aderst geschickten Boxer, dem eS jedoch nie gelungen ist, einen' Kämpf mit einem wertzen Böser der. Meisterklasie auSzüfechryn» -In amerikanischen ^rortkrer^en faltz4 man ' natürlich-' mir arotzem Jntsreffe den Vorgängen m- SkäatSgefangrÄS pon KänfaS. ' - - - - AkaBemischo Dp»rtabteilttuz IndLva» H . Tfirkenftratze 6. Turnseltion: DaS Turnen findet, jeden.Montag und. Minwock . von V«8 Nhr abends im Turnlagl des - Elksabeth- GymnafinmS. lV.. Wiedner Häuptftrahe (Ecke Krirkmbcrgasie), statt. Sportabie lung piam üne gröfirre B^'anllaltngg. Alle Kollegen werden ersucht. dre Adresfm ihrer Bekannten im Sekretariattäglich, von l/al2 b,s Vsl Ulir anzugeden. Anmeldungen in die isportabkerlnvg wrröen Mlich von b»S %\ Nhr vtiwmw mtmt&

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