Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 689 (25.12.1920)
- Date
- 1920-12-25
- Page
- Seite 10 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite W 'Wien, Samstag Wiener MsrgeRZetMNK 25 Dezemöer M2 Nr. V8S Dereinsnachrichreu-! Verein ErezJfrael. 'II., Stuwrrstratze 1, Ca^6 ÄmAer. £:uit, 6 Ubr. Mitgliesrrzu'ammeukunst. Morgen, Sonntag, 4 Ubr nachmtnagS. gemütlid'e Zu'Liilnienkunh mit an- ItHufrnötr hebräische» Diskussion im BcrcinSiokal. — I ü d i s ckolubfnnldm Verein Haor. Heute. '/,6 Uhr abends, i« Erfä Nord. l>.. Karler Joief-Llraße IS. Versammlung. - Paiästrna-Seliron deS akadeMriche« Vereinejüdischer Mediziner in Wien, Heute. » Uhr nackmiitagS, in der Rede, und Lesehalle. IX.. Türkenfirnste S. MitgltederLusammenkunft. Referent Dr. P » chowsky aus Ptitciilii!L. — Jüdische VolkSbibltothek Ri o n. ll. Glockengasse 30. Hcnke. V»6 Uhr aben"S, Bortrag . Bon Dr. N. M. Gelber über Frank und Krankisten. Gaste willkommen! — DteZ,onlsti>che^rauenorqanif«(ton t fl r die westlichen Bezirke veranstaltet Sonntag de« 26. d. M. um ^/,8 Ubr abends im BeurkSbe m, V!.. Amer fingst-aße 19. einen Teeabend mn mustkalisch-de'krmatonjchc» Vorträgen mguustrn der Ckalurm. — Zionistische V e z»r k S i e k t i o n Leovvldstadt. H me. V,» Ubr abends, im Vokal dcS Jüdischen National! aleS, U. Taborstrafte Nr. 20». AnLsckuftstvung über Ktrrn Haiestod. — Freie VerernigungderSchomrimrnWien. Morgen Ausflug. Trestvunkt Endstation der Elektnicken ,S9" (Stevermg) dünftfick um 2 Uhr. — Iuaenrvrrein Abawatd Rio», Brater, Kleine Zuiadrlsstrafte l<0. Heute. 6 Ubr. Vortrag Dr. Auerbach über Dre R-latio:iätschrorie Einsteins. — Vereinigung jüdischer Hanbelshockschüter. Morgen. 6 Uhr abend«, spricht rm Hem. U.. Tabor st r aße l, Herr Otto V a n g übet NeU'Ji,ael. Gäste wtlliommen! —^avrrs Aguda akaderait Harbut, IX., Türlenstraße 9. Morgen. 10 Uhr dornnttags, Mitgliederversammlung. — Temvelverein dtS VW. Bezirkes. Der neue Srkrcrär. städtischerOberbeamter Her» Jacques R »11 e r. amtiert von 9 biS 1 Ubr — Zionistischer Jugendverern Etra. Heute. 6 Uhr vbendS, U. Glvekengaste 8,. Casö Zon. Koustituirruns drS'Bti-- «ineS. Für 'amtliche Mitglied, r Ericheum Pst-cht — Senior e n v e r b a n d d e r Z. M. B. Moi-en, Sonntag, stndet prLstse tv Uhr der S. C. VIII, Auersverastrafte 21, statt — H e b r 8 , s ch e r K l u b. Bortmg des H?,rn I B e l k, n d aus Palästina über En,ge Ausoauvrobleme Palästn as, 7 Ubr, Taborstiafte I. — Verein jüdischer Hörer an derHochsckulefllr Bovenkultur. D>r Palästina- Erfiion veranstaltet morgm pünktlich um 9 Uhr vorm nags eine Führung durch daS Technische Mu eum Fü! rer Her, Jngenicu' S o d e k. Ltesfnunkt vor dem Museum. Gäste willkommen! — Sechalur-Organisativn. Gtup » e Havoel omn. Sämtliche Besucher der Sck-lösser-. Elefiroteckn scheu und Geometei kurse we-.o n aufgev'drt. heute. 4 Uh. nachm ttegS. tm Jüdischen Nttionalra', U., Taborstrayr 20a, zw cksAu-7süllrmg r«nes Personalla'asti-rs zu e-sch'tnkn. Um 6 Ubr a^endS w» Cats Hon. ll.. Glockengane. Hrtmabead sömlUchcr KnrSbesuchet. Euigesühlte Gast? willkommen! KoZmrmrmLes. Die Wohlfahrtsinstltute der Stadt Wie«. 5** Dke WohNahrtsinflikute der Stadt Wien sind im Laufe der letzten Jahre lud Ungeheure angewachsen.^was sich teils aus den wirtschaftlichen, tci s aus den sozialen Bedingungen der Vorkriegszeit, noch nrehr aber der Nachkriegszeit, erllärt. Es ist daher selbstverständlich, daß Reformen heute dringen- Nötig sind. An die Stelle des WohltätLgkeits- Lktes muß die rationelle Wohlfahrtspflege treten. Tie voraussichtlichen Nettoausgaben der SPULler. der Pflegeanstalten, d?r Kindersürsorge. in Anstalten und Waisenhäusern mit zusammen 15.000 Personen, soweit sie der Stadt selbst unterstehen, betragen drei Mil.i.'uen Kronen; dies ohne Ueberschreitungen, wobei zu bemerken ist, daß die ungeheuren Preissteigerungen sich natürlich auch auf dem Gebiet der Wohlfahrtspflege zeigen. Es mutz zunächst eine weitgehende . Natisimlistcrmrg des Betriebes ickkker Anstalten crnfetzen. Die richtige Einstellung des Personals wird dicsbezlig ich manches ermöglichen, den« eS handelt sich viel we»i.;er um den Abbau als um eine zweckentsprechende Verteilung der Persine«. Die Betriebsührung «uß. bei vollkommener Integrität des WohlfahrtScliarakters der einzelnen Institutionen, auf eine kaufmSnnE'fche DafiS gefkllt werden. Es werden sich Ersparnifse ohne jede« Zweifel machen lassen, die unbedingt notwendig sind, soll nicht das Ganze zugcundr gehen. Es wird sich aber noch zeigen, daß bei dieser rationellen Austlützung der vorhandenen Mittel «m vieles mehr geboten werden kann als bisher. , Don Bedeutung ist, waS die Orgai.ifation a«langt, einsystematisches Zusammenarbeiten der privaten pnd kommunalen Wohlfahrtspflege. ,No.w.ndig ist allerdings, daß etwas mehr System in chie Sache gebraclit wird, daß Parallelaktionen vermieden werden und daß auch den privaten Dohlfahrtsmstl.utionen durch die DeisteUung von stalistischem Material, durch die Beratung, und durch die richitge Subventionierung Hilfe wird. Der Gruiidpsciler der gesamten ojsenen Wohlfahrtspflege ist die Fürsorgelä igkcit, getragen durch Fürsorgerinnen und Fürsorger; notwendig ist hi.-zu eine Vermehrung der Fürsorgerinnen und deren geeignete Ausbildung'. Der fcßtjcce Unterstaatssekcetär für VolkSgefundheil, Prosessor Dr. Tandler, hat eine staatliche Fürsorgerinnenschule errichtet, doch ist naturgemäß die Zahl der auS dieser Schule Herauskommenden viel zu gering. Neben de« Fürsorgerinnen aus dem Gebiet des Mutterschutzes, der Säuglingspflege, der Tuberkulose sind die Armen- und die Waisenräte, welche beratend und helfend >den Armen zur Seite stehen sollen. Hier wird es notwendig sein, eine praktischere Einteilung der Sprengel zu treffen. Die Aufteilung in Armenräte und Waisenräte soll ab ge sch afft werden. Die ArmenrLte, denen in der Zukunst auch die Sorge für die Angelegenheiten der Waisen zujLUt, sollen die Dezei.hnu.ng j; „Fürso oz-rätcbekommen. Auch das Jugendamt wirb rekonstruiert. Es wird die wirtstlraftlichen Agenden im 28ufe der nächste« Tage vollkommen abgeben, um sich mehr seinem ei.zentlichrn Zwecke zu widmen. Daran wird sich der Ausbau der BczirkS- Wiehes §)str » S=U giHle Pelze all Ir!! ssvie abaklsatr Herren» und Damenlleider, U«is«r»ie», Wäsche, Schuhe^ Teppiche, Mül»:, vrillanten, Pretiosen n»v In»«««. »tl NurMayer, S.Dez.. ErobeSperlgässe 28 Reellst. Firma! Heittt Filiale! L-leph,» 40«r»t eS mit sich, baß immer mehr und mehr Menschen «iS der offenen Fürsorge in die geschlossenen Pflegeanstalten dränge^. DieS zeigt der ungeheure Zudrcuig zu den VersorgungShäusern. Er zeigt aber auch die sortschrci'endr körperliche Verelendung der alten Menschen während. des Krieges und nach dem Kriege. J,n Jahre 1913 waren 54,6 Prozent in der Pslcgeanstalt Lainz, im Jahre. 1919 waren es 85,7 Prozent. Dabei ist während des Krieges dir Sterblichkeit ganz bedeutend gestiegen, um dann allmählich auf daS natürliche Maß herabzufinken. So war die Mortalität im Jahre 1913 18,2 Prozent, im Jahre 1917 83,9 Prozent und im Iah« 1920 21,7 Prozent, Im Jahre 1813 betrugen die Ausgaben für die Medikamente in den Pftsgeanstalten 40.000 Kronen, in den ersten Monate« des Jahres 1920 über eine Million Kronen. Zu att dem Elend der vom Leben Enterbten kommt nun noch die ungeheure Menge der kranken Menschheit. Jeder kennt das Deslztt drr FondSonstalte«» augenblicklich zirka 400 Millionen Kronen. Nach dem neuen KrankenhauSgesetz wird kn Zukunft die Stadt an diesem Desi^ir partizipieren, neben der Belastung, die sie! schon bis jetzt durch ihre eigenen Krankeirhäuser und Pflege-! statten zu tragen hat. Auch hier wird eine gewisse Rativnalisiermig des Betriebri tsetzen müssen, natürlich ohne Schädigung der Kraitken. nur wird es fallweife tii.ljt unangebracht sein, etwas mehr zu betonen, daß diese Anstalten doch v or allem wegen der Kranken da sind. Zu den Spitälern kommen noch die Ambulanzen. Auch hier, ebenso wie in dem Armenarztwesen, sind ungeheure Belastungen vorhanden; belaufen sich beispielsweise doch die Aus^rrbc« an die Armenärzte auf zirkr 8 Mittdoncn Krone«, die Hilsstuittel nicht inbegriffen. Auch da wird es notwendig sein, modernere Wege zu wandeln. Dabei handelt eS sich aber gewiß nücht darum, den in Not befindliche« Aerztestand noch weiter zu belasten, sondern darum, auch Ihm entsprechend seiner Arbeltsl i:ung und seiner Wichtigkcü den gebührenden Platz einzuräumen. Aehnlich, wie die gesamten WohlfahrtSbestrebungen und Dohljahrtsinjlim.ivnen zentral in ei>'/ Art VohlsahrtSautt für ganz Wi^« zusammengefaßt werden müssen, sollen auch in den einzelnen Bezirken Wohlfahrtsämter geschaffen werden. In dem BezsrkS- Wohlsahrtsamt werden der Vertreter des JugendämieS. der bis- “ hörige Leiter des Arme-.i rstitutS (Fürforgeinstttutö) und der Arzt ln einem. Amtsraum Tür an Tür miteinander wirkstrm sein. Bei li f?m Fürsorgeamt wird als Mittler zwischen der kommunalen und der private« FaxforgetLtigk.it sich ein Vertreter der betreffenden Be^irksorganifa ionen befinden, der die enge Zusammenarbeit der privaten mit der kommunalen Fürsorge ermöglicht, Nicht auf dem Wege ei.«S langwierigen Akteulaufches, sondern auf dem kurzen Wege, der g« gruselt i gen Besprechung und des gegenseitig e « Mein» ngsauStauscheS solle« die Ditrg«verlebig.t werden, denn nur so karm Hilfe zurecht kommen. * Sitziruge« im Rathaufe. Der Stadt l.e n a? tritt D »e n s t a g vo Mittags u einer Sitmay m-ammr'n. Donnerstag fachnnnogs. 4 Uhr. dält der La n d ta g von Z9 i e n nnd rarau anschtteßmd der Wiener Ge m e r n d tr a t eine Sitzung ab. Die ErrrahriiW. Der Markttberrcht. G stet« hatten d«e Mä'kte wieder emen Massnive'sehr von KLufetn au zuw>is-n. Besonder - groß war die N.ich'iage nüch F r s ch e n und Geflügel Fan überall nmüte 'Wache autgkdoicn werden,'um den Beikebr;« ,'gein. Be den Ftichständen wa'en schön um .6 Uhr morgens Len e angcNsllt. deren Zibt linmer m dr anwstchs Dre Vorräte retch'en tast ntroen^s aus um de > Bekär» zn genügen. Dte Pre'ue beweg en sich h»er ivr lebmtze K np'en. die besonderbegeh, > wäten. bw m kl 150 der Kilogramm. Seefische waten dagegea übe, Bedarf verbanden. Än G e i l Ü a r l wurden besonders stark Gänse und PoulardS gekau't. für dte fl 22" b s 2-0 per Kilogramm verlangt wurden Erneu r estaen Zustrom hatt^ dre GroßmartthaÜe m vertetchnen. Hier gab ti auch große Mengen au geiäuchertem Fleisch und srrschem Nindster ch Ein starkes Angebot herrschte m gefror'trem Scha'slci'ch um fl 75 vrS K »00. Därfrlbr lebhafte Bld. wenn atrch' in ent'prechend geringcrem Maße, war aas alle» Bezirks- Grand-Caft „QUARNERO“ Wien, II», Tabenlrais« 8 Wien. Taborstresse 8 Freitag den 81. Dexensber, 8 Uhr ebenes i MIZZ« ZWEREN2 HANSI FÜHRER ApoliO'Theatcr Stimna nftkent»« PA'lL OHLMÜHL Robert Nästelbergor Lustspiel U>e«t#r Bar^erlkoater RUDOLF W0LF6AN6 Vari6t^ Schumann Salonkapelle Nicoladoni m Eintritt im Vorveiknul K 40 Ar» der Abetdktsae L ÖO markten zu beobachten. — Dre Gemüfemärkie warm put versorgt. Trotzdem wieim .emze ne GemSsesortr» höhere Breist auf. Co wurde» für Svlngi L 88 per Kilogramm verlangt: An Obst waren nur Aepsel minbrrt Qnalr'Lt m größeren Mengen vorhanden. Großer Andrang herrschte bet ta wenige» Etetabgabesteüe«. - 9tener Dienst bei den Beotbammiisfisnen. Vom 1. Jänner 1931 an w'rdrn d e Brotkommrstonen nur «ehr an vier Wo^entagen Dienst halten, und zwar M on t a g. Milt» w o ch. D o n n e r S t a g und S a m S t a g. In den Dienst» stunden irrtt rme Benderung nicht ern. An Sonn-und Feiertagen bleiben wie bisher dte Kommi stonSlokale geschlossen« Äuönahm-'n «erden rechtzeitig verlantbart. Fettabga-o vom 23 d. M. bis 9. Jänner «erden bei den städtischen Margarrneaogabestekle» per Perlon!2 6kg P f l a n z e n f e t t zum Pr ts- .von K 12.48 gegen Adtreunung deS Abschnittes 2S1 der Fettkarke abgegeben. Organisterte Ber» ''tarier mit blauen Mchlbezugskarlr» erhalten 12 dkg Margarine mm Prti'e von ä N.40. Brot- und Mehlassgsbe in der nächstem Woche. Für die kommende Woche, das rst vom 27. d. M. bi- 2. Jänner l9Sl. wu>de dre Bftmeblmr chung m Wrrn mit 45*/, Weuen. 2^/4 Roggen. 5% Gerste und 2?."/. Mats festgesetzt. WerterS gelangt m der kon'm-nde» Woche in Wen */, kg Gleichmehl un- ‘/s dg Re>S. letzterer mm Pretfr von L 34 per 1 H> 8»r Ausgabe. , Bühne und Kunst. RalmLnd-Theater. DaS Raimund-Theater dürfte für diese Saison feglich« - Rieperlmresorgen enthoben sein. Denn wenn nicht alle Ln» Zeichen trüg!'», so wird der gestrige Erfolg dem »Tanz tn» Glück" noch lange treu bkerbrn. Nicht zuletzt dem Text zn» liebe, mit dem die Herren Dodanzky und Darbe» recht herzlich lackten machten. Er, ein FrrseurgehÜfe — d4etz die, wenn auch nicht neue, so doch lustig durchgefuhrte Idee des Stückes — kommt irgendwie in die angenehme Lage, für enen Grafen gehalten zu werden, verliebt sich in seine Rolle und in das dazugehörige reiche Vürgecmadchsn und verliert alles im AugenMck. da ihm der wirkliche Graf gegenüber» tritt. Sie aber, mit einer fabelhaften Dosts von Anständigkeit und ^ealiSmuS begabt, verzichtet — felbstverständkch — auf den echten Grafe« und holt fich zuguterletzt »och noch ihren Fritz aus dem Friseurlaüe«'. Leicht and luftig ist das Ganze gezimmert, rerch a» lustigem Episodenwerk unL drolliger Dituationskourik. AIS Dritter im Bunde Rodert 8to' Ec hat den richtigen 0>tttb für das, waS man gern hört. Auch das weih er, daß da» Publikum in seiner Maste durchaus konservativ ist. Auf gut Deutsch: daß eS den Leutmen gar nicht» verschlägt, wen» ,sie eine Sache schon, eimnai. zu anderer Zeel und zu anderer 'Gelegenheit, gehört haben. Und sy hält er fich a» da» Alle» Bewährtes und verzichtet, dem Erfolg zuliebe, auf den Ruhm der Originalität. Eine andere Frage > natürlich ist es, ob er,^wsnn er wollte, originell schreiben könnte. Jedenfalls ist;bie Musik dieser Operette geschickt gemacht, hat überall Schmitz und dort, wo es nicht mehr anders geht, darichtige Matz von SLNtimcntelrtat und — was den Autoren sicher daS ^Wichtigste ist — fie wirkt. Besonders im geraden Rhgtbmuv des modernen Tanztakteö. Das Faxtrottduett .Guter $bnb, schau uns nicht zul" hat daS Zeug in fich. ein Echlacrer -v werden ffin HäuptanteU am Erfolg gebührt der gutgebrunten. stotten Darstellung, allen voran dem philosophierenden Logenschließer G l a w a t s ch'. dem sympathischen Hollodvi R S st s l»! b e r g e r », dein reizenden. Wiener Madel de- Fräulein M a r d a y n. die ldaS verdient, hecvorgehode» zu werde») nicht nur schone Toiletten und hübsche Beuz« zu zeige« ms» steht, sondern auch von lieblichen Stimmitteln und solider Gesangökunst angenehmen Gebrauch macht. Nicht minder gelungen der Thaddädl Eggers, di« Chunteufe des Fräuledtz Kärrh, der Mottokelgraf des Herrn Fritsch, der Friseurlehrbub M e r st all in ge r ü. Ueberstusfig > zu erwähne«, daß die außeten Bögleiterschesnungen deS Premrerenerfolgeg nicht fehlten. . Dr. G. F. Deutsches Boldsthealer. (Zum erste« Male ,W t « t e r l e g « n d e". Tt«tt»sptA itz drei Au'züge» von Paul B »s s 0 «.) Ein Märchenstück 'ür Kinder zwischen achi nnd zwölf Fohres. Daher nickt rinr»!ehen. wa, um Et wachste darüber urte len ivllm. Weil eS am Abend aufge'üdit «trd. statt an Munvochssd SamStagnackmiuagen - Nach unsere« Empfinde» Iftiftt tfi den K adern ausgezeichnet gefallen. Gegenstand dreier Befprrchnng »an« »m die Wirdergsbe sew Mit Freude begrüßt man die nnS Berlin zurückgekedrle ivorlänkg zum Glück dort nicht mrückbebaliene Hefwig Keller wieder aw den Brettern des Deutichen BoUsldea er-. Sie sv At rme» kraulen Knaben, wischt gleichsam mtl einer Handbewegnug oll« falsche Sentimental tat von dem Stücke nnd entzückt bnrck ihl berb-anmutiges Wesen. Man wird longe suche» müssen, um eitu gleichstark» erdgewachsrne Wiener Begabung za finden, wie Fräulein Keller. Und r,ngS vm diele lSültche Knabengestall durchaus vortre'fltche Leistungen. Insbesondere Fra nt K a « « a u s alderb-gutmütige Weichensteller Adam und Karl Nowotny in der Älolle deS GvgubanSl (d>e »wer dichterisch werwvllm Ge» stolten deS TeaumspiekS) waren diesmal gant hervorragend Ntckt zn vergessen Paula I a n 0 w e r. Katbi T d a l l < r und Viktor K ü ls ch er s sowie du ne'fiiche Inszenierung Hang Fischers. . v. A* n des Buratbeaterll Heute, 2 Uhr .Das GioS,Waff'r"'. 1 de, anfgedobentV Aus den Theatern. Wockensvielvla» .!. 8 Uhr .Daö GioS Wa„.. ... ... Jabl.sa!>onn''m nt. zu erköh'en Pteiten) ,L> usta". — Conntae den 21.. 2 Ubr (anfter d m I chre-abonnement „DaS Konzttt, Vb7 Utir (bet aufgedodettem Zabresaborinrment zu erhöhten Pretstnf «König ^ear". - Mont'tz c-m 27, ‘/*7 Ubr ibn, mrgfbo&fnesi Äad e>» und Stammsttzaborinrmcnt. kein KarkrriÄei kam) .Hamlet'*. — DimSM» den 28^ *U% Udr» »D18 Machen nn Wgst". -