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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-17 · Heft 681 (17.12.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 681 (17.12.1920)
Date
1920-12-17
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 Men. * Lie-esgaben für jene SMigNeLer des $©. % W, rselchr nicht der BrgnnifaLiVrr der Wiens» Vre sie mrlehören. DienSlaa drn 21. p. M. 8 bis l/25 Uhr ,ok. vofa. *jtb bis 6 Uhr (jriin, blau. Mittwoch fern 2S. d. M. 9 -iS V*H Ufer vrange. w«n. */a 11 bis 12 Ufer turnt. actb. f^irr d clen Berkauf haben alle Aufgerlffenen den abg?Mlttn Betrag von K 36 mitwdringen, da au der Kaffe unter leinen Umständcn gewechselt wird. Allqemeiner Berka«? für alle Mitqliedsr des W. I. W. Mittwoch den LS. d M 3 bS 6 Uhr gelb. mm Donnerstag den 28. d. M. 9 l"8 N Ufer we-sr. o\avr, S bis 8 Ufer dliur, grün, Freitag den 24. d. M. 9 bis 11 Uhr rosa, rot. Bühne mrÄ Kimst. Feierliche Eröffnung der Beethoven- Ausstellung i« Rathanse. In Anw-ievhLrt zahlreicher Festgäffe 'and g stern nackimirr«igs die Eröffnungsfeier d r von der © me nbc Wien flnlciiH'rf» kf§ 150. GcbnrlsiageS Ludw g van Bre'feovrnS veranstalteten Lttsffellunfl statt. E fchienen wiren zur Feer zahlreich,' Brrtreier feer ausländischen Gelanttschanen und Missionen, der anslandifchen Hil'sattionen. Vertreter der Regierung und der Sraarsämlcr. des Poltzeivräsrdurnrs und viel: andere. . Die Fcrer, die «m testirch peichmückt'N. st mmnnoSvollen Sitzungöfaale deS Stadisenas ftattland. nmrde durch d:e vom Hornquimett Sliegler d r Staarsoper vorgetraeene Hymne ,D e Ehre Gottes in der N.um" '-ngelcittt- D;e Fkstvtr'ammlung «»'de vom Bürgermeister Reumann durch eme Ansprache begrüßt. _ Theater in der Io?effta-t. (3um ersten Male: „Der Roman einer Frau", Lustspiel in drei Akten von Lothar Schmidt.) Frau Gertrud LrbiuZ, Gattin ci ieä aufreizend trottet* Haften Literaten, hat ihre Ehe i r einem Roman, geschildert, b«u der Literaturi. iJt glänzend bespricht, der ebenso, wie Lin Mensch sonst, weiß, daß der. Roman von ftiuer Frau ist. Es kommt aber doch heraus» da die verschuL>gene Hinterlegung des Romanhonorars auf einem Bankkonto und zwei Schlafwagenbi.'lette erster Klasse, deren Benützung des Litcraturviehs bester Freund S i c{ üb-erführt wird, drohen, ein bequemes Verhältnis Gertruds und Sei)el2 .zu stören. Woraus denn nach verflossener Ausklärung das gute Einvernehmen und die bequeme Liaison Gertruv^Seidel tveitertzeht. ^Dtefc Harm- und belanglose Angelegenheit wird mit jeper deutschen Erotik, welche so sehr von Jagrrhsmdenschweiß dyrchretzt ist, abgehandelt. (Mir ersch.i it die schlimmste französische Zote immer noch graziöser als die „seinste" deutsche Luslspielsexua'.ität.) Der „Geist" der Sache äußert sich folgendermaßen: „Der Arm einer anderen Frau ist immer schönen als der der eigenen." Oder: „M.iu seliger Mann betrügt mich nicht, aber der lebende." Womit genugsam dargetan ist, daß im Publikum verständnisvolle Heiterkeit sich durchsetzte. Ti: Lothar Schmidt haben immer Erfolg, denn sie sind deutlich und der Spießbürger wind „belehrt". . Habeant sibL ... Jarnos Regie sah den auch auf belehrende Deutlichkeit. Herrn Strobls Unwi crstehlichkeit der ’ melierten Schläfen war stellenweise sogar unterhaltsam, das andere — unter Lothar Schmidt. Den Erfolg entschied die kleine ' Liesl S t i I l m a r k in ihrer Mnderrolle. Auf solche Bombeneffekte spekuliert das deutsche Lustspiel der Lothar Schmidt. __ S. S. Jüdisches Theater in SowjeLrnßlaRd. Dis bekannte jüdische Skhausp'elsrln Ester Rach l Aamirrska ist nach zweijähriger Abwesenheit wieder aus Sowjetrußlanb nach Wa schau zurückgekehrt. Ihren .Schilderungen einem Mitarbeiter des „Neiec Haint" Zegenüber entnehmen wir folgendes: In Rußland gibt es jetzt nur eine Triebkraft: Essen und noch einmal essen. Wenn eine Schauspiclsrjruppe hört, daß es in einer anderen Stadt ein halbes Pfund Brot den Tag mehr gibt, bricht sie sofort mit Gack und Pack nach dort auf. Geld und Kleider spielen in Rußland jetzt keine Nolle. Der Liebhaber eines Theaters, der sich sonst durch sorgfältigste Kleidung auszeichnet. trägt in Rußland Hosen aus Sackleinen und eine Arbe.'tsjyppe. Würde ein Schauspieler wie früher -^kleidet sein, dann hätte er als ..Bourgeois" die größten Unannehmlichkeiten zu befürchten. Bei Reisen verursachte das große Gepäck, das der Schauspieler nötig hat, leicht Tätlichkeiten der mtt- Tei,enden Proletarier, und es war deshalb stets nötig, eine proletarische Ehrenwache bei dem Gepäck zu postieren. Die Bolschewiken möchten gern die Theater für rhre Zwecke ausnützen, doch die Berufsschanspieler wehren sich dagegen, und so müssen bolschewik'.sche Stücke von Tommunistischen Dilettanten aufgeführt werden, i Wie in allem, herrschte in Rußland auch ein Zwang ÄeS Theaterbesuches. An bestimmten Tagen im Monat muß jedesmal ein bestimmter Teil der Bevölkerung das Theater besuchen. Da ist es denn vorgekommen, daß in dem Augenblick, da von der Bühne bolschewikische Propaganda ertönte, das Publikum massenweise das Theater verließ. Jetzt lassen deshalb die Bolschewiken während der ganzen Vorstellung die Tore deS Theaters! schließen. i Alle Theaterstücke gehen durch eine strenge Zensur. Gespielt wird, jetzt Ibsen. Andrej-ew. Fulda, Hirschdein. Von Gorki, der den größten Erfolg hat. sind viele Stücke verboten. In Moskau hat sich der Regisseur LtanlslawsLi vllfc.SM di« l,w:Wung. M .4sb i &i f ü,.L u Ltz-ec^r? Mr«es '„Hab im o h" verdient gemacht. Doch d'e Thsater-- zrrstände sind so unhaltbar — Requisiten fahlen, *' in den Logen sitzen Leute, die keine Ahnung vom Theater haben »— daß die Schauspieler der „Hab'moh" nur den einen Wunsch hegen, nach Jerusalem zu übersiedesn. Aus de» Theatern. Im B n t ft t fe e * t? r c>efet worg r. Samswg. m er-> HSbt'n Prmen a s G l a S W a f s e r" in Szrne. Brgiun 7 Uhr. In feer S 1 a t s o v t r -tlana' morsen SamStap w frfe5hten Prckien .Tose a* zur Aufführung. Anfang ys7 Ufer. Im D - uts ck> e n B oll stbeater wirdmoram. SamStw, .Flamme" p a ben. An^nq? Ufer. Ponl Bnffons »W i n 1 e r l e g e n b e^ wi»fe am 28. d. M. zur Auffüfernna q-^a'wen.' In den Kammerspielen ttrrfe morgen. SamS:aa eitanerM* an^flbr* Anfang 7 Ufer. Theodor T a g g e r S ,A n n 111 c* wnfe morgen wi?b-\feolt. In b*r Volk « oper geh' b-nte. Frrima. «R » g vl e t t o" m t L»er n Hanen «n der Ti'ck'olle in Sttre. d,e übrigen Rollen fm** m" d^n Damm Defeitzka. A'e ner. Kn-rrek und den Herren Ritterche m als Gaff. MarkonSkh und Frifchbr besetzt. Im Jänner «i'd der fran'ost'che Tonyr'ff D a l m o r e S in fee> B - l k S o v e r ein Gaff'wel a' folv'eren Dalnw'es wird nnter ander in dm Ri^rmeS in ,A r d a" und den Loden' orin ffngen. Der Künflkn giflicilc vor dem Kriege m Wien am Hofoperntfeeaier. In der Reuen WreverDübne b-gm«t die bente. Fre'taa. staufindende Reu-nk^n erung von »H flittlf t# tnt Oskar Be<egi n der TitckroNe viäzi'e V,7 Ubr Zu^'väckommende können erst «ach dem ersten B id m chrrn Sitz « gelangen. Hd?lo«s^esk7onz«rt Hmte stndet im Knrfck^n fe'S??effkonr-n mgn"ffl-n oer notierenden feerndmt n KHn''ttkrin H l^ne Od l"n sta t. D e ^eff-n K äffe ^er ^t'ats'feent r feigen sich in den Dienst vr: puien Sacke gebellt. Beginn ‘/stf Uhr abeudS- GeriMslaal. Aus dem Sumpf. Iunf Gelegenbeiismackerinnen scklimmffer Act. die fabrelanst von d»r Sittenpolizei unbebelligk. ibr schmutziaeS Gewerbe nutznießend betreiken konnten, staben ffck nun endlich wegen Verbrechens der Kuppelei vor dem Schöffengericht unter hem Vorffd des OsterlcmdeSg-richtSratcs Dr. Kämpf qu verantworten. In istren Wohnungen beherbergten sic junge Mädchen als ..Penlionarinnen" und arrangierten auch Zusammenkünfte mit der Männerwelt» die solche „Salons" liclt. Aus dieser Gelegenheitsmacherei sogen die Weiber reichen Gewinn. Angeklagt find: die 68jährige Maffeurin Marie L i e b e r m a n n, die -ZZfahrige Zimmervermietcrin Marie Daranieekh. die 33jährige Kastierin Moifia K r o u p a, die 38jährige SattlermeifferSgattin Werner und die 42,'ähnge Bedienerin Cäqilia Hipp. Die Verhandlung wurde unter Ausschluß der Oeffentlichkeit durchqeführt. Unter dem Deckmantel der Massage. Die vom Staatsanwalt Dr. Nahrhaft vertretene Anklage sagt in den Gründen: Aus Grund verschiedener Mitteilungen und durch verdächtige Annoncen in Tageszeitungen in wc!-'en i-c'' Tr i°"en' iwn . i?ur Massage für feine , Herren oder für Maniküre anboten, wurde auf eine Reihe von fvra: cn der Verdacht nelenlt, daß sie in ihren Wohnungen unerlaubte Zusammenkünfte veranstalten. Es waren dies die Angeklagten. Die Kroupa hatte ihren Salon in der Laudongaffe, die Sattlermeistersgattin Werner unterhielt in der Salvatorgaffe eine aus fünf Zimmern bestehende, luxuriös einaerichtete Wohnung und empfahl sich als «äußerst geschickte Manilure". Die Erhebungen bestätigten den Verdacht in vollem Amfange. Die Kupplerinnen nahmen von den Mädchen die Hälfte des LiebeSlohnes in Anspruch. Welch glänzenden Geschäftsgang sie auszuweisen hatten, geht auS den Vorgefundenen NuszeichnuO*en hervor, nach welchen Marie Werner im Monat April' aLein 16.478 Kronen, im August sogar 16.630 Kronen verdiente, wozu noch der Rern«- gewinn auS den verabreichten Speisen und Getränken ^am. Marie Liebermann hielt in ihrem „Salon" außer einer großen Anzahl von Mädchen und verheirateten grauen ihre 23jährige Tochter Dlmcka. die seit drei Jahren verheiratet ist, feil. Die Geschwister Marie Daranieckv und Aloisia Kcous>a, welche eine elternlose Waise, ihre 17jährige Nichte Helene, zur Erziehung übernommen hatten, brachten daS unerfahrene junge Mädchen in den Salon der Liekermann, wo Arau Kroupa, die sich selbst preisgab. dem Mädchen gleichsam Anschauungsunterricht erteilte. Aber auch in der Wohnung der Schwestern selbst wurden Herrenbesuche empfangen. Den weitaus größten Umfang hatte der Geschäftsbetrieb der Aloisia Werner, einer wohlhabenden Sattlermcistertgattin. Die Bedienerin Hipp führte der Werner Mädchen zu. sogar ihre 19jährige Tochter Nudotfine. deren stirmpatin die Werner war. Im Untersuchungsverfahren waren Marie Liebermann. Aloisia Werncr und Cäcilie Hipp geständig, die Baranreckh und Kroupa leugneten, sie werden jedvch durch die Aussagen der bei ihr verkehrenden Mädchen und der Mitangetlagten Liebermann der Schuld überwiesen. DaS Verhör feer Angeklagte». Die Vcrterdinurig der fünf AnaeklagtLN haben Doktor Herzberg-Fränkel, Dr. Hochfinger, Dr. Holonay und Doktor Komm er üi>.'rnon::nrn. Tic Angeklagten legten ein teilweiseS Geständnis ab. Tic Hipp gab an, sie fit in großer Rot gewesen und habe ihre Tochter, für die sie seine Schuhe aut» treiben l-nr.ts, dem Vorkehr mit Herren zugcsührt. Dir weiteren Details ent -!.s,ea. sich der Oeffent» i IkblzlL 17. Dezember 1920 Nr. 681 Das Urteil. Der Gerichthof verurteilte Maries Li eb er Manu und Marie Bäraniecry zu je zwei Jahren, Aloisia Kroupa zu achtzehn Monaten. Aloisia Werner zü Zweicrnhalb Jahren und Cäcilie Hipp z» fünfzehn Monaten schweren Kerkers Ein ParlamensskelLncr als Nauhmörder. Budapest» 18. De emder. lUng. Tck -Korr.-Bur.) DaS Stiaigetlcht als Ltondge »Äi hit heute den Wnner Kellner Zoief Duftet wcaen Ermordung vnd Beraubung einer Kaffeehaus« lasämn mm Tode durch den 5tmng verurterlt. Duffck hat ei» Gnadengrsnch einflerricht. -- Tuff k war längere Zeit alS Kcllnr? Weener Parlamentsrest uerant b. dünstet. Der Volkswirt. Eine Krone °° 1.65 Centime» Geld. Gester> nonerre m Mich: vir tsterretchnchc Krone . ... I SS < 1.85 am 15. Dezembers on osterl. grstemrelte Krone . . 1.10 ( 1.10 im 15 Dezember) dir lickeckifchr Krone ..... 7.30 ( V.25 am lö Dezember) t?e Mart ......... 587'/, 8.75 am 15. Dezember) Ägram ... 4 40 < 4.40 am 15 Dezember) Brcka cst. 8 60 ( 8.60 ,m 15 Dezember) Gneauest ........ I.LS'/s ( 1-20 am t5 Dezember) War chau.1— (1am 15. Derrmbrr) Keine Notenabstempelnng, kein« Zwangsanleihe. Doppelte Erklärung der Aegieruug. Die Vo.gäng ' auf dem gestrigen Valutenmai st »nh hie scharf» Rückgänge unnntt-lbar «ich einer unetfeviten Hauste, als hie Ertlärnng der üiegiernng an der Börse und w der Rat onalver'' sammluna erfolgte, sind ein neue licher DewnS dafür, datz eS sich nur um die Machenfrfeaf-en der Soelntation und die Flucht vor der Krone handelte. All rdi,gs >ind dre ofnzillle» Erklärung» re ckl ch p!it nfolgt «nd den lgtast.ovfealen Steigerung» aw de« V.ilutenmarlt bat t mir Leichtrgk«k schon früher dltser Riegel Vvvgeschoben unv dadntch großes finanzielles Unheil verhindert we den 1§nn «. Die Liquidierung der Notenbank und die Neparrrtio ns Kommission. AuS P ar is wird gemeldet: Ti: Reparatiouskommiffisu hat beschlossen, zur prinzipiellen Regelung aller «it der Liquidierung der Oesterreichisch-> ungarischen Bank ist Zn-- scrmmenhang stehenden Fragen eine Int e r t j f t r t c r.» kon,erenz nach Wien einzuberufen. Finanzkommission für lntrrnatlonale Kredit. AuS Genf wird berichtet: Der von der zweiten K-om° rnissiou des Dötterbundrates angenommene Entwurf einer provisorijchrn Fi anMurn i sion für internationale Kredite sieht die Bildung kister internationalen Kommission vor, deren Aus-- gäbe es wäre, internationale Kreditprojekt« ins Werk zu fetzen. Di-se Projekte' sollen den verarmten Rationen Md denen, die nicht imstande sind, zu vernünftigen BediiUUnge« Kredite zu erhalten, die MSg'ichkeit geben, Vertrauen zuflößen und sich so die notwendigen Gelder für die lebenswichtige lüi:fuhr zu verschaffen. 'Die Immission wird nach Prüfung der Bürgschaften die Kredite, zu deren Gewährung sie die Erniächtiz'ung zu geben geneigt wäre, in Gold fest-- setzen. Die intereffiwte Regierung wird sodann zur Aus-- gäbe von Goidobligatioven in der von der zkom--' Mission gebilligten Höhe ermächtigt werden. Die Krieesanleibe in Lee T'checho-SfoWalrei. Aus Prag wird berichtet: In der Sitzung deß Senats gab Finanzminister Dr. Englisch in seiner einleüenden Rade zur Budgetdebatte eine Erklärung in der Kkiegsu anleihefrage ab, in der er ausführte, datz vom finanziellen Standpunkt gegen die Einlösung der Kriegsanleihe keine Bedenken vorwalten. Er sei bereit, die Härten und Schärfen, die sich bei der Durchführung des Gesetzes ergeben werden, zu mildern. : jedoch sei es notwendig, daß über diese Frage« vorerst sich die politischen Parteien einigen» da das Kabinett ein Beamtenkabinett fei und sich an die De-- fchlüffe des Parlaments zu halten habe. Die deutschöfterreichi'che Lrd rftelle mrd die Die von Vertretern der Produzenten dev Handels und Konsums geleitete Deutschösterreichische Lederstelle hat aus der > Liquidation der Ende 1910 aufgelaffenen staatlichen ZwangS-- I bewirtschaftung von Häuten und Leder laut dem der AufsichtSratöptzung dom 30. November 1920 unterbreiteten Gefchäftvricht tm Jahre 1920 im Rahmen der Golksschuhaktion des Bundes-- Ministeriums für Handel den verteilenden Stellen folgende Mengen zur Verfügung gestellt: 575.000 Paar aus bewirtschaftetem Leder angeferligte Schuhe zum Preise von 170 bis 240 Kronen pex Paar Männerschuhe, ferner 149.752 Paar durch Ankauf und Anforderungen aufgebrachte Schuhe zum Durchschnittspreis von 400 Kronen. Aus dem de» einzelrren Ländern nicht in Form von Schuhen zugewresenen Leder wurden schätzungsweis«' 162.000 Paar neue: Schube augesürligi. Dak- Gesaintaufbringen betrug drnuiach cSb7W3ß Paar Schube. Die Zuweisungen für Aukbeff-rrungen genügten für 1,310.000 Paar Voürcpa.'-?.tureir. Zot.yA iog-; lic Ü Mögtichteit Mr A.rrsvrLNNg PSW alK

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