Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 678 (14.12.1920)
- Date
- 1920-12-14
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 Wien. MnMg 11r£«*inW 'IW 'Üfe, 675 Scjiiur" 125.000 Kronni, ergibt 425.000 Stowest; zum Abzug hrevrr: gttcmZLu. j?. Lir.000 Krs^s'.r für Mamr und Nrau und je 15.000 Kronen für zwei Kinder, insgesamt bal)er 90.000 Kronen, so das; zur Bemessung 335.00ÄKronen untertvorfen werden. Tie B-rmögenSabgabr von diesem Betrag beträgt 39.350 Kronen gleich 11,74 Prozem. Weist der Abgadepslichtige ein Forkrregsi-ermögen von 140.000 Kronen nach, so erlangt'er einen Abzug von'20 Prozent des RbgabesatzLs von 11.400 Kronen (Abgadrjatz von 140.000 Kronen), somit von 2280 Kronen. Dieser Fall hat' eins wichtig Sondert).'il: Der Adgabep'flirhUge ' besitzt Aktien, welche bereits. bei der M.ieirgöselljHüft von der VennogenS-- vbgabe getroffen werden. Zur Vermeidung einer Dvvpe!--- bestduerung bestimmt das Gesetz, daß, wenn auf baS" Gesamtvermögen des AbgabepsLichLigen eine Abgabe von "nicht snshr als 15 Prozent entsällt, die Abgabe mit dem auf" den Mitbesitz entfaltenden Teil nicht einzuheben ist; macht'Hin- Kegen die Abgabe vom Gefamtvermögen. über 15 Prozent »us, so ist der dem Aktienbesitz entsprechende Teil der Abgabe in ihrem 15 Prozent überst'ttgendsn Betrag einzuheben. Iw vorliegenden Falle beträgt der Abgabeprozentsatz 11,74 Prozent, also weniger als 15 Prozent, daher der aus den Aktienbesitz von 200.000 Kronen entfaltende Abgabeteii §3.480 L?ronen. ES gelangen daher bloß 39.590 Kronen abzüglich der eben berechneten 23.480 Kronen und be§ weiter oben für VorkriegSvermögen berechneten Abschlages 'von 2280 Kronen, somit im ganzen 13.590 Kronen bei dem Abgabepflichtigen zur Enthebung.- Der Abgabepflichtige Hat gegen seine Ehegattin den' Anspruch' auf- Ersatz jenes Teiles der Abgabe, der verhältnismäßig auf ihr Vermögen rntsällt. Der dritte Fall betreffe einen R'S« tne r von über KO Jahren mit einer im gemeinsamen Haushalt lebenden vermogenslossn,gleichfallS über 60 Jahre - alten Frau; Kinder find nicht vorhanden; her Mann besitze ein abgabepflichtiges Reinvermögen von 15O.OOO Kronen. Für die Bemessung gelängen zum Mzug 30.000 Kronen als abgabcfreies Minimum, 50.000 Kronen für seine Ehegattin (weil diese über ßO rc alt ist, sonst bloß 80.000 Kronen). Bon den verbleibenden 70.000 Kronen sind infolge Alters des Abtzabeyflichttgen über 60 Jahrs tvtt.ere 35.OOO'Kronen auszuscheiden, so daß die Vermögensabgabe bloß' von S5.OOO Kronen eingehoLen wird. Dirselbe beträgt 1350 Kronen gleich 3,86 Prozent. Falls bei Alter deS Abgabepflichtigen Lber 60 Jahre und in gleichgestellten. FLNen „ach Ausscheidung des abgabefreien Mi:imumS und der sonst zulässigen Abschläge (für Ehegattin und Kinder) ein Höchstbrtrag von 35.000 Kronen verbleibt, tritt Befreiung von der BermögenSjabgabe ein. Verbleibt jedoch ein Betrag von mehr als 200.000 Krone«, findet trotz Dorlirgens berückjichtigenslperter Umstände Lte erwähnte Ermäßigung nicht statt. Der vierte Falt betreffe ein« juristische. Person, etwa eWeAktrengejellfch aft oderGesellschaft m. b! H. Dies» wird nach den dargelegten'Bewrrtungsgrunbsätzen pro SO. Juni 1920 Bilanz aufstellen urrd ein Rrinvermögen von 9,000.000 Kronen fsststeltey. Hievon ist eit« fixe Ab- 8*6« von 16 Prozent, also 300.000 Kronen, zu entrichten. Die angeführten Bcispi.'le geben Weisung zur Berechnung her meisten vorkommenden Fälle. Das Gesetz enthält zur Berechnung der Abgabe Physischer Personen die ArrssteklUng der Abgabestufen und die hievon zu berechnenden Prozentsätze. Zur Erleichterung der Berechnung folgt «ine Ausstellung übn die bezüglichen Abgabebeträge und deren pvozentuelleS Derhältnis zu dem der Bemessung zugrunde grlrgten Vermögen. Gortsetzurrg folgt.) AMeriKs-ANMM« lei* I« de» '«MM» Ts-Zerr .läßt M« »Wienep Msr-eKZeLLKKg" ttxt f&e A m e t i k a beftlMvrle G.« n D t rn it m m e x ersch2L«su, Äon. rvelchev 29 SSY Exemplare K^>ch Anserik« sefendeL und im efe* StkidLen per« srektet werden. ASe ftn.e, die VeetzmvLrrrjz EAÄgehZrßg«», FrsA«dr« »nd Bekenntek in Amerika suchen, d ere» Pdrefsen gvntiftefii Oder ihnr« Nachrichten Mkomme« teffea wsLe» re., mS^en derarLiZe AnzsiKrn bis Mittwoch de» M. an «nserM Schaltern SAfgeSen 3E® JE2 Ha Wt Grosse Auswahl in 1 elrmLuteln, Hielisen, EinschrAnkun^ des Güterverkehrs auf den öftsrreichifche» Elsenlahne«. - AMch wlrd gem'ldrtt MM der WstrrptdMch großrn SchwietMilm beiber Äwllsinsung der!»r We^sniittlo und KyhsenlranZvorte eriordnltckkn Wagrn hat sich die Nouvrridtgkeit etgebrn, de« übrigen Güternerke bx! ö v tz i« Z.e; t v o m 15. Dez t tn b e r b i - er « f ck l i t 6 11 dj 18 D r° zeck der t \ n.% ust ell er. Während di s« ver Tage ist in allen ststetre ch,scheu Slationrn dir Annahme und Verladung von E l- und FrachtgL'e'.n eingestelll; zugtlastru bleiben trbiglich Sendungen von Lebensmitteln, .Kohle, K o Ist u v v T o r f. SeudunKkst in Kcsteltvsk^n vnd leer tüSschnndr Emballagen tstr LebcnLmiitel'rudunflen. Auß! shmöweile DewrÜignngen für uichl zuqelallcne Ecndnngni weiden Ut dir Taner cieser Sperre nicht meist. Der Verkehr nach Orstirterch und der D^rchzugsverkehr durch Oeß<pchrch werden voü dieser Sperre mchr b-rroflen. ’ Avs^aS der Lvrener Börsen Her Eilnchtrnmg der Aufir.bcitang desans Voiica^nden eiwuchjene» MstmalS namentlich des überbürdeten Grro- und Kallmveremeß, r u tl 3 l l t am 15.) 94. und Lü. d. M. der -Oeschästsverkehr an der Frühjahrsmesse I» Breslau. Die die Kammer für Handel, Gewerbe und Industrie in Dien yrilseilt, veranstaltet die Bresluuer Messe-Gesellschaft m. b. H.in Breslau irr der Zeit vom 5. bisst. April 1921 eine Frühjahrsmesse für die Zlexril- und Bekleidungsherttfo. Möbel und Innenausstattung, Spiel, und Sportwesen. Drogen und Chemrralien, Leder- und Reise-- artikel. Papier- und Bureanartilel sowie verwandte Warengruppen. . vSpeVitro« WederMaw« ch 6«.," Wie«. I , 0*15* gries 15, Telepr sr, 9?v. 66^5 TH! zwb 82«0,N * Kommerz- und Diskonto-Bank A.-G. Wie unL mitgetellt wird, ist die Kommet)- und Dlölontv-Banl-A.-G. \ mit der Centralna Banka A.-G. in Agram eine Interessengemeinschaft eingcqanaen. Die Centralna Banka, ein angesehenes kroatisches Institut mit einem | 0. J. PIRERSBERS kollcrngi'tzahlten Aktienkapital, von 83 Millionen S. H. S.« 5Lr.-'"'N ::::d einem Rcserbcrcn.l- ' vt-n 28 Millronetr L. H..S.-'Ärvnen, ist durch die Fusion mehrerer alter kroatischer Sparkassen entstanden. Die Zentrale sowie hie Friialei» in Krapina. Var.tzdin, Marburg. Jvanec. Pregrada, Klansee. Stubica und die Expositur in Barazdin-Tepli» kontrollieren Unternehmungen Kroatiens lnteressieri der Centralna Banka wurde um weitere 18 Millionen S. H. S.-Kronen erhöht, welche von einem Syndikat unten Führung der Komnterz- und LiSkonto«Bank«A.-G. übernommen worden sind. Die eigenen Mittel der Centralna Bpnla betragen nunmehr sto Millionen jugosiawischs Kronen Aktienkapitäl und zirka 40 MMsnen Jugoslawische Kronen Reservetz,'.^ TöienLr SchLiLborse am 13. Dezember 1S20. Dw Oemch der beuttgen Schubbörse war trotz deS schlechte« Wrttertz Jk'h8lmiSm8ßss pnt. ES sind sowohl Kän^, auS Wien wie auch ^a«S der Piovin; und dem Deulfchen Reich et schienen. Der Ge- E tcpeUehr war rege und eS wmden auch mehrere Schlüsse ^eräiigt.^ Die Schubweise haben eine den in den lehren B?0Äerr ibewittisitm Lohnethölmngeu «utsprechende Aufwärtsbewegnng erahten. Balutenkurso. Obgleich das Erschall germper war, Mächte die AnswärtHbewegung «eitere Fortschritle. Nachstehend iste ösfiziellkn Schlußkurle: 13. Dezember Amsterdam .... Anram ...... Belfltad...... Bkrlm ...» ,.. Brüssel . ... . . Bvdavest . . . . Bukarest ..... Ltzr'st'ania . . . . Kopenhagen . . . . London ...... Mailand und Triest. '.llenv^otk. Dar S . « » » . . . 'I'lflfl ....... Sofia....... Stockholm. . . . . Warschau undKtakan Mich ... .. Dinar-- Noten ^EU^klkine) " 13. Dezember 11. Dezember Geld 2'. are Gelv Ware Französische Schmerzet öyllanbtsche Dänische Iuposlawr'chs Norwegische Schwedische Tskbecho°,lo». Ungattsche Let- Leva 18 85*0.— 18.950.- 18,600.— 18.700.- 385.85 390.95 882.50 385,50 887,-w 818.- 82f!- 82?!- 38 6.- 3.845.- 3.756- 3.795.— S9,*- 101.- 9949V, 10143s/t 825.- 310.— 82Y.- 8.975.— . 9.055.— 2.125.— 2.115.- 2.09o!— s.rioi— 2.110.-V 2.160.- 9,105.*» 2125.— 614 50 61 «.50 «' 6.— 610.— 3.600.— 8640.- 3 555 — 3.?95.— 69 698- 677.50 6S2.50 630,- 6ia— 67 i 60 687.50 ris o- J1.900 — 11,675.- 11 795.-- ‘•8 *w 100.- 10125 403.25 9.50'- 9.550.- 9 376.— 9.425l;ft52.50 1.67-2.50!.5H2;&0 1.552.50 609.— 613.- 601.— 605.- 8 795!- 8.885]— 3.74250 3782.50 3 590.— 8.6'0.- 3.580.— 3. 70.— 9.175.- 3.525.— 9.Sr0 — 9.400 — 18.» 0.- 18.900,— 18550- 18.650.— 8,975.- 9.025.— —.— —i«.' —!— 11.825*— 11.875!- 11.650.“ 11.700.'“ 697.50- 702.50 686.50 6i>1.50. 106.“ 10*.— 106.- ■10«.— 825.— 885.— 8 0 — 820.“ 695.- 705.- 677.50 . «87.50 2.130.- 2.160.— 2.095.— |.U5.- 887.- 843.— 831.- 827.— 105.— 107.- 104 — 1<'6.— 2.115.— 9.135.— 2 080.— 9.100.— 3^2 - »33 - 827 - 333 — deutsche Markkölnische Mark- Pfund Slerlma Rubel llllom - H-lzverkohlnusSsn-nstrie A.-G., K-nstanz. Der AufsichtSrat Hat ist seiner am 10. d. M. stattgefundenen Sitzung be^. schlossen, einer auf Dienstag den 4. Jänner 1$U nach Konstanz einzuberufenden außerordentlichen Generalversammlung die Erhöhung des Aktienkapitals um insgesamt L7 Millionen Mark vorzuschlogen, und zwar durch Ausgabe von 22 Millionen Mark Stammaktren und 5 Millionen Mark Vorzugsaktien. Die Stammaktien sollen einem Konsortium zum Kurse von 115 Prozent mit Dihidendenberechtigung ab 1. April 1020 au: Verfügung gestellt werden, mit der Verpflichtung, davon Nomtnale 18 Marl den alten Aktionären im Verhältnis 1 :1 zum Bezüge anzubieten und die restlichen 4 Millionen Mark zur Verfügung der Gesellschaft zu halten, TN», M HesresupeSsen und Pelzsakkos »■»gwgranwiMmrwirr h’^nnnmM^wrmtxvmta&inBxrmwvm&mfm**amJmm!mpmfnrmima.JWui**85rKraimuBriimni «wwoUB Der König der Schnorrer. Bon ZsrseL Zangwill. l27. Fvrt'eknng.s . br halte kein Programm, sondern vertraule tem Ztt- 4tl und dem Mutterwitz. Frau Pökelhering öffnete Mb die Tür. „Ich rvüsische den Rabbi zu.fehen," sügle er, einest Fuß ist die Türöffnung schiebend. „Er ist beschäftigt." sagt; die Frau, eist winziges, dünnes Geschöpf, das einst rundlich und hübsch gewesen Zein mußte. „Er hat mit einem Herrn zu redend „O, ich kann war.en." „Aber der Rabbi wird bald zu Tisch gehen." „Ich kann bis nach Tisch warten," sagte Zankele verbindlich. „Aber der Rabbi sitzt lange hei Tisch" „Tut nichts," sag'.e Janlele mit unverminderter Kvhe. „Je länger, desto besser." . Die arme. Frau sah ve-hlüfft aus, „Ich will, es virinem Manne sagen," sprach sie.zuletzt.^ . Janke'le verlebte im Korridor einen ängstlichen Augenblick. „Der Rabbi läßt' fragen, waZ ihr wallt," sagte pe, als sie zurüSlehcte. — „Ich will. mich trauen Lassen," sag'.e Jankele mit einer Jnsplr'ation der Wahrheit. — „Aber mein Mann traut nicht." — „Warum picht?" „Er bringt den Familien nur Trost," er- Aörte sie ruriv. — „Nun, ohne ihn kann ich nicht getraut werden," murmelt« Jankele ärgerlich. Die kleine Frau ging verblüfft zu ihrem Herrn And Gebieter zurück. G.e'.ch darauf erschien Rabbi Pö.'elhering selbst; Neugierde und Schlauheit funkelten in seinen Augen. Er trug aus dem Kopse fromm *m stch oh& rrotzdE wie em FeinjchmKE Lp.... - „Gut SchabbeZ, Herr, Was höre ich? Ihr wollt euch trauen lassen?" „Das ist eine lange Geschichte,^ sprach Jankele. „Aber eure gu.e Frau sagte mir, daß euer Mittagessen schon fertig ist. Da darf ich euch nicht aufhatten." — „Ncin, bis dahin dauert es noch ein paar Miau en. Was wollt ihr?" Jankele schüttelte den Kepf: „Ich euch nicht hi^p in diesem zugigen Korridor aushalten," „Tut nick)tZ, ich spüre den Zug nicht." — „Das ist gerade das Gefährliche. Ihr mexkt eS nichtsahep eines TqgM Hackt einen der y!hemuatismus und dann bereut man," sagKe Iankele blinzelnd. „Euer Leben ist kostbar. Wer wird die Gemeinde trösten. wenn ihr sterbt?"' . Die Wer e waren bopHelsimrig. aber der Rabbi, faßte sie auf. schmeichelhgste We'.se airf sind se'n-e kleinen Augen glanzten. „Ich würde euch hintzinbitten, aber ich hahe einen Besuch." „Tut nichts," eittgegnete Iankele. „Das ich euch zu. sägen habet Rabbi, ist kein Geheimnis,, jeh^r Fremde kann es hören." . „Ihr wollt euch von mir trauen ' lasstu?" murmelte der Rabbi, noch immer uusch'üss'g. —' „Ich bin gekommen, weis ich tzeiraHW.-W.LlM ynüovrtete Zfankele. —' Mbetz ich bin noch ni? «zusgefordert worö-Ln, teryauden zu trauen." — „Z"r Nesse-ung ist es nie zu spnt, sagen sie hier." — „«Arnhe^la', sonderbar," mur^nel'e der Rabbi sinnend. „Was ist sonderbar?" „Haß ihr gerade hen'e zu mir kommt. Aber warum geht ihr nicht zum Rahbi Sandmann?" — „Rabbi Sgudmänn!" antwortete Jank^le Verächtlich. „Was hatte ich davon, wenn , ich zu ihm g nae^ „Darum V -- „Jeder Schnorrer ipsh't zu ihm," sa^Le Jankelr offcnhrrzig. — „Hm," murmel e d.r Rabbi nachdenklich. „Run. v'elleicht bietet sich h'.er eine Gestgrnhr'.t.' K-.'Mint also ins Zimmer. Ich kann ein paar M'nu e.r mit euch! reden, iwvn euch Wirt.'ich r^cht-< dar?» lirg!, Par Er machte die Tür auf und ging in bas Wohn^ zimmer voran. Jan ele folg'« voll Wanne; die äußeren Festung^ werk« waren nun genommen und sein Herz klopfte voll Hoffnung. Aber beim ersten Blick ins Zimmer tqumelde er und wäre beinahe gefallen. Am Kamin stand mit dem Rücken gegen daS Feuer, das ganze Zimmer beherrschend — Mannsse Bueno Barzilsai 7lzevedo da Costa. „Ah. Janlele. gut Gchabbes," sagte da Costco. „G—gut Schabbes" stammelte Jankes«. „Wie. ihr kennt einander?" rief der Rabbi. ,,-O ja." sag e Manasse. „Wie es scheint, ist es. auch ein Bekannter von euch." ' . . , „Nein., «r ist gerade gekommen, um mich etlvas W fragen," antwortet« her Rabhi'. „Ich glaubte, daß ihr den Rabbi nicht kennt« Herr da Costa," rief Jankele. „Ich kann e Ihn auch nicht. Grst vor einer hasbe« Stunde hatte ich das Vergnügen, seine BekäntschafL zu nrachen. Ich traf ihn auf her Straße, als ervom Morgengotiel'di.'nste nach Hause ging, und er war so freundlich!, mich zum Mittagessen einzuladen." Jonkele keuchte. Tpotzdem Manasse- Gehapen ihn heimlich amüsierte, gab. es. auch Augeublicke. da die ruhige Größe des Wcaupes ihn überwältigte und wiberstr-ebend zur B.'wunde.u.rg zwang. Wie nms Himmels^ willen hatte der Spanier mit einem Schlags gesiegt? Er sah auf den Lisch und bemerkte^ nun, baß qt bereits gedeckt war, und.zwar.für drei P.xspnen. Ephätte dicscr Dritte setn sollen. War schön von Maraise. ihm derart zuvorzukommen? Natürlich hatte ein Vier.er unendlich wen'ger Aussicht, eingrlaten z»' werden als ein Dritter - - von der Teuerung der. gar nicht zu reden. LLortietzuns felLi \