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Wiener Morgenzeitung · 1920-12-08 · Heft 672 (8.12.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 672 (8.12.1920)
Date
1920-12-08
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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«M« Men. WWtwoch K««pvsitio»sade»d Wayer-Aichh^m. Samstag de» LI. d. %8 Uhr. findet im Kiemen Saale der Urania «m Lirderkomposilionsabend des KapelltneiilerS Fdsef M a y e r° R ich Harn statt. Milwirkend: 'Konztrttängrrin RoSmane - ild, Aouzeniäyger Edmund Palotzek, Opernsänger Merk P e t e r S. Am Flügel: Der Komponist. Berichtigung. In unserem Renate über die letzte Kremiere nn JofeWdtec Theater /„Colette*d ist ein Versehen «tterlanlen. Der Darsteller des Alc de. defim Leistung zn loben Wir Anlaß fanden, war Herr Fritz Strehlen. Erster Simmering er Sportplntz Vien, 11. Bezirk, Leebervratze 11 <role Markierung bis ,ym Eporjvlgtz.) Heute den 8. Dezember (Feiertag) einziges Meisterschaftsspiel «tu 2 Uhr nachmittags && grgrn^ Uörverkaukssteüe«Wr Hngcaiö. Eportwatenbans Stadion.? 2. Bez.. Odeie Tonausiraße 43. Spmthos Po>'l. t. Bez.. ' i Särvwerstraße 89, Warenhaus Grünfeld, 6. Bez-, W.illgasse 21. | Sport. ‘ Die heutigen Fufiballwett^piele. k Hauke kommen zwei Meisterschaftsspiele zur Wrstraguüg. Auf'öeni Simmeringer Sportplatz trcssen Amateure und H a ko ah Zusammen, Die Spiele der beiden Ä:rsine nehmest immer einen spannenden Verlaus und zei'igen gabss knappe AtesMate. In 'der Frühjahrssaison fanden drei - Zusammen- HqefM bex Amateurs mit Hakoah statt. Im Osterpokal siegteHakoah. 3:1, während im Cupspi:l die Amawuvr Z:1 siegten, .nachdem das' erste Zusammentreffen wegen heftigen Regens in der Pause' beim Stande 1:1 abgebrochen worben boar. Heute sind die Chancen" zi'mlüh auscfkglichen.' Der 'Liefe Boden wird beiden Mrnnfchrstrn viel, zu schaffen geben. Ditz Laschere, das Flügelspiel 'mehr forcierende. Mannschaft -Kirste . gewinnen. .Der scharfeZ-Kampf wird «in ganz küHrprs Wefultat zeitigen. Der siegreichen Mannschaft ist der zweite ^Mrtz in der Tabelle sicher. - . , Aus dem Dornbacher. Sportplatz treffen S p o r t k l n b Ä«d/Bienna zusammen. Nach den.zuletzt gezagten Leistungen bars man einen Sieg der Dornbacher erwarten. ' . Die Freundschaftsspiele Rap i d—W. A. F. (Hütieldorf) 4md Wacktzr—Slovan (Meidling) vervollständtzen des Programm. / .. _r . Kreis Oefterreick der jüdifchenTurns und Sport« WdeEtue D'.e nächste KleiStmn»atssitzpnä findet Sonntag den 4L. d. M. um V*10 Uhr vormittags im Jndustrielleucals statt. Otzr' Barverkauf für das. beol-ae Me »erschafisspiel Hakdah-Amateure stndet von 9 b's N Uhr vorminaas rm 'Stad-on. N, Ödere Donaustraßr 43 (Mezzanin) statt. Sitzkarren Hst» L 8Y ov'wärts. . Gie HaKvaK spielt beute in fügender Aufiellung: «alvmr; Scheuer. Trümer; Moinar, Gü'mf ld. Kvdn; Kay. Slutzkq, Gansl. Giünmald. Häusl-r. — D i e R e se rv e Reumann; Weribe mcr, Kovacs; Lmpn-r. Rußba"M Hahn; Kollatichrk. Kurt Juhn. I.-nö Gänsl, Dcucker, Posaneu — Orsatz-: Alired Pollak. Kraus. DaS Meisterschaftsspiel ly. A L gegen W. A. F. Mrt Sonntag 'den?6. d. M. auf dem gloiibeboifei Sv0lt»!atz statt. Der König der Schnorrer, \ , * Von Israel Zaugwitt. ... k2S. Fortsetzung.) . „Fünfundzwanzig Spillinge wöchentlich."; „Wirklich?" f „So wahr wie das Gesetz Moses! In Sixpenc-L,. Schillingen und . halben Kronen. In Houndsditch -allein; Wthöreu mir zwei" Straßen, mit Ausnahme von. ein ^aar Häusern." V/ ,Mber sind die auch sicher? Es wird viel umge- ^ogey. Straßen, die einmal gut waren, nehmen ab*" .-«Diese fünfundzwanzig .Schillinge .sind-' so - sicher jevie Moeattas Geschäft. Ich habe zu Hause altes notiert »7ihr^könnt die Bücher einsehen, wenn ihr wollt." ■. ' \ „Nein, nein." sagte Mpnasse mit einer großartigen Bewegung des Stockes. „Wenn ich euch nicht glauben Würde, würde ich euren Antrag auch nicht einen Augenblick erwägen. .Es freut "mich außerordentlich, daß ihr dieser Branche so viel Aufmerksamkeit widmet. Ich war immer der Meinung, daß die Neichen Ln..ihrem eigenen Heim besucht werden sollen, und es kränkt mich |ft sehen, daß diese persönliche Berührung, dieser Kön» «rkt mit. den Leuten, denen man die gnteu Taten verschafft, von leblosen Zirkularen ersetzt^ wird. ) . Man ist es seiner Lebensstellung schuldig, den Wohlhabenden Klassen Gelegenheit zur unmittelbaren Aohftötigkeit zu geben; sie sollten nicht vernachlässigt, «nd ebenfalls dazu getrieben werden, kaltblütig Schecks vpft schreiben. Dadurch Zeht das ganze menschliche Mit-- jgefühl verloren, das aus persönlichem Verkehr entsteht wie es geschrieben steht: „Wohltätigk-it erlöst vom tTode." Glaubt ihr, daß ein Almosen, das öffentlich kinen Aekrefgr ge^be.v und >n ^aln.'e-?l'»Nichten Sttte»er MpDge«zBM«s ■— ■■!!■•. ... . — Ml. I > Der Volkswirt. Sine Krone --1.87'/, Centimes Veld. Gestrti' nockerte m Zürrch ' dir vsterreich'ichf Krone.... 187'/, f 1.9^ am 6 Drzrmber) dir Ssten prstemnelteKrom. ... 1.2S!30 'm 6 T«z-mber dir ttchekbischr Krönet . . ... 7.25 l 7.st0 im 6 DkzWbei) du.Mars. . . 885 8 TW, am 6. Ds'.emder - Ämam. . . . . . , . 440 ( 4 60 >m 6 Deumber Bukm est . , . . . » . . . . . 890 ( 9.^0 m 6 D z^mber Btzdavrü . . . . , » . V tLSV, '< 1-40 im 6 Dtz mbet» Warcha« . ..... ...... i.lb i 1.10 am 6. Dezember) .. -r-/ Keine «rne Abstempelung der Kronennote«.' Die im Publikum gestern wieder verbreittkn Gerüchte .über einq'ire ue Ab stempelun g 8er Kroneunysen bewirkten em neues Empor,'chuellen^ der, Kurse dsr/ausländischen Zahlungsmittel, das gerqbeztt pattikartige Dimensionen angenommen hat. Dagegen ist Mtzaprllen, daß die Regierung - bereits wiederholt-' v e rsichert hat, an eine" neuerliche Mstem^su^g'de^ Kro.::enno Ln werde Lm Finanfm'n'ste^ium st v e r hL u P t , nich t gedacht. In seinem BudgetrxposL hat der neue FinanzmiNlster am^3'. Dezember in der Ra'ionalver-. samm^ung w'örtljch.erklärt: ^Eine weitere ai'ßervtcentliche Maßnahme, den Nöten Überfluß LbzUschafsen. möchte die Regierung MLr-den Legalen gegebenen Verhältnissen Nicht'ins Auges fUsen" M -erschdint uns vielmehr von Wich.ig?eit, daß bis. zu jenem, Zeitpunkt, wo wir, gestützt: äüf eine' Ksanierung unserer Finanzen zu. einer Ne iordnung Mserer Währung? schrei en können,. unser Ge.'dsy.'tem ohne außcrMentliche. .Erschüt erringen fort-' geführt werden kann./Es gehö't zum Programm der Repara ionskonrmiss'ön'. d'e ist Sanis-^ /rung unserer ft aEiellön Mge du^ch'^ne große Kr dit- Mse-. mit^der' Hegrülchung einer stuf internaticn'alrs Kapital 'geMtLN^MUk zu verblnden, Heren Hauptaufgabe es ^seEDl^ unser Papiergeld' allmählich zu fMhieren,'der-WriodL exzessiver W:-r schwankui'g^n ein Ende M mackM^unh sv öeN Uebergang zu einem neuen, 'geiündsre«-- Ge^.tzAeM.'s-HorMch:ei^en.. - Bis eine, solche Regelnng unsere^Währungsv:thältnisse,' d Le w l e se bb st v e r stäu d li ch ni u ch a u s e i g en e n. Kr äften auf: jede Asteise fördern werden/ durch g e f st h zt - we pL en ka nn.- nt ü f f e tt ..w.i,x uitser heu'tiges GekdsYst.e.m in seinem.W.eiterbestande sichern.". - Obzwar-'aus diesem Wortlaut zur Genüge hervorgeht, daß von einer ALstempekung im gegenwärtigen Zeitpunkt Nne Rede ist, möchten wir doch dringend wünschen, daß. die 'Regiernng in u n z w e i d e ut i g e r, k^arer-Fa ss un g dis Oeffentlich'eit beruhigt und sie vor dem Lreibön der ValutShyänen warnt./ Wir möchten gleichzeitig -hervorheben, daß die Bewertung dör ausläüdischsn Zahlungsmittel zum eigentlichen Wert der Krone -in -k ei-ne m Verhältnis steht.. In Berlin zum Beispiel wechselt man eine Mark gegen weniger. W fünf Kronen ein, während gestern hier die Ma^tzÄM/a^/stcht Kronen üotiert wurdst. Diese Flucht vor der Krame und die A n g jf! ä u f e fremder Baku den, die^du^ch die Verhältnisse .in nichts gerechtfertigt erscheinen»' können ' nur zu einrr vollkommenen, Zerrüttung unserer Wirtschaft führen- und uns Um die'.'lötz'L Möglichkeit der.Danierung bringen. W i r k ö n n e n d a h e r d a s P u b l i ku m nur a u ffordern, ruhig B^lut zu bPvahren und sich angekündigt wird, eiste so große/erlösende Kraft stat, wie dasjenige, das man heimlich einem armen Mann in die Hand steckt der darauf'bedacht ist, jedem Geber zn''verheimlichen/ was von dLn/anderen erhalten Hai? " Es freut mich, daß ihr das GLldeistsamMelit nicht auch-Arbeit nennt," , sagte .Jgnkele mit -eintzm. Anflug von, Särkasmns, den?da ,G-sta nicht verstand. - „Nein, so lange wenigstens, als der Meber dasür - kein „Wert erhalten" dorweisen . kann. Dlaubt .mir, Jankele, in solchen. Besuch liegt mehr Freundschaft, als wenn, man in ein Trauerhans -geht, - um für ein Trinkgeld zu beten." " . „Oj" sag'« Jänkele peinlich berührt, „am Ende 'wollt k'% dann aüch den Posten,Iahr^eiten' streichen?" /Ia'ir ei'E? Was ist denn ta)?" . ihr das tticht?"' sag^c^ der Pole erstaunt. „Wenn 'semand/Jahrzeit hat, so'ist er an .Vsesim Tage . wohltätig gestinrmt." >- " 1 ’ . . „Meint ihr, wenn er den Jahrestag des Todes eines 'seiner' Fatnilienmi gliede'r f :is;t? 2öic Sephardim nenrten das ,Jahrmachen'!' Aberhabt /ihr in eurer Synaghge genug FahrzeLLn, wie-ihr es nennt?" ^,Es könnten mehr sein -- ich.verdiene dantit nur' fünfzehn. Pfund, Unsere .Kolonie ist, wie ihr selbst sagt, -zst'/jung'^ Dest. Friedhof.D", so. leer wie-die Synagoge an Wochentagen; die Väter.haben zürückgelassen ihre Vstter auf dem Kontinent und haben gehalten v'iele Fahrzeiten außerhalb des . Landes; aber in ein . paar, Jahren müssenviele HäLr und'Mütter hier «-sterben,..' und jeder Vater wird lassen zurück zwei oder'drei' Söhne, die Jahr'.eit hatten müssen, und jedes Kind, zwei.oder drei B über und einen Vater. Änßcrdem kommen jeden Tag immer mehr deutsche'Juden - so sterben immer mehr und mehr. Wirklich, es ioärc nur r.'.'chr und bissig, diesen Kosten zu vekdopp/ln."-' , NezkMM vm?tt»»» nicht durch bewußt falsche AuLstr-u«tt-e« und: eineg.ewissenlose Spekulation Lsurt en z ü '(a f fenv Daß es so unmöglich weitergehen kann, ist offenbar, nenn wir bedenken, daß jede neuerliche Steigerung der ausländischen Zahlungsmittel die Kaufkraft unserer Krone neuerlich. schwächt und daß dagegen der, Ausländer in Oeskerreich umso .Listiger einkapft und uns völlig aufkaufen kann- Dagegen haben wir alle Importe umso teuer zu bezahlen, und das traurige Schauspiel muß eine Fortsetzung ins Endlose findenr in der gan'-en Welt fallen die Preise und bei uns! steigen sie mrabsehbar. Erb'öfiu^^ der O^trauer Kofilenpreise. Mährisch-Ostrau, 7. Dezember. Die «Osttauer Morgenzeituug meldet: Die Verhandlungen über den neuen LdhUderiragsentvurf der Ostrau-Karwiner Bergavbeiterfchaft haben ein für. die Industrie und Bevolkerüng' sch w e r- W1 egenbeS-Ergtzbnis gezeitigt. Die"Regierung hat einer Erhöhung der Kohlenpreise zugestimmt, die sich-je nach Grübe UNd Revier auf drer bis vier Kronen per ÄPeterzeNdner belaufen wird.'- Man ging bei dieser appcoxlmattvsn- Berechnung von einem derzeit durchschnrtt» sichen.-MiNimal-Mordverdienst von Kr. 46.60 aus uno setzte diesen auf Kr. 5&— hinauf, .wozu die jetzt schon gültige Zulage von Kr. 23- —per Schicht zu rechnen ist. Die HiUaufjetzüng dieses MiUimallohneS auf Kr. 84.^- bedeutet eine durchschnittliche ' Lohnerhöhung von rund 20 Prozent. Die Kohlenprejsethöh.üna tritt bereits am Beginn der jetzigeü Lohnperiode. das rst mit 28. 8. M. in Geltung. Trotzdem Wüllen die Belegschaften von sieben Karwiner Schächten nicht mehr al» sechs Stunden arbeiten. Die Bergbehörde hat erklärt, daß sie unverzüglich mit der Aussperrung dieser Arbeiter Vorgehen würde, fal/ die Belegschaften auch Morgen bloß einen Sechsstundendienst leisten wollten. Die Sftfceitefc erfiarten. jedoch, unter keinen Umständen acht Stunde» zu arbeiten. Negi runqsan'eihe« für die Kleinindvstrie und für Handwerker in Polen. Warschau, 6..Dez-mder. lPnvat.) Die .Hitndrls«. und Jndustli komnn'sion des polnischen S jm hat beschlossen, au die Regieruyg! beranwbeten. den Kleinindusitiellen md Gewerbh-. trer! enden Pr'vilegieNanleiben in der Gesamthöbv von 260 M' l-- l i o n e n M a r k zum »imsfuß von fi®/0 '« oewä'nen. Die Aule,hen find'in Ritten inneibalb von 10 Zahrm tückzWbar. Sie w llen im E vzeU-ll 250s0 bis 50.000 und 50.000 bis 1M.W Mark hetr NM, - - - Die AapikalSerWnW SeS Ni.nnk BankvrrrsirS. Es ' 'scheint, daß. hie. VerhändlungsN, welche die Delegierten tzeS Wiener Bankvereins in Brüssel mit den/Vertretern dxr Socitte GeneralL de Be'.gigue und.der Bangue Belge pouv l'Etrangrr geführt hgben, zu einem volIk.oWmenen.Ap- .j ch lu tz gÄangti si.id..' Ausgangspunkt der 'D»rhLndlungen war der Wüilfch ber . beiden. belgtschM Bguken, ihre geschäftliche Tätkgbik^yuf^/die. /'i sl'vty-kische ^ep u b lsk äuZzüdebnen;' A'Ähtzzüg ih Wurde/ üereinbärt, haß si-e gemLinfam mit tschecho-slowasifchen Kapitalisten an bch: Gründung einer, neuen, in Prag -zu errichtenden Bar^t teilnehwen wörhen, MD bestimmt sii't/wtrh/ dit. 1.9 in der Republik/ gelegenen Ftl i a l e n des Wiener 'Bankvereins '-zu übernehmen. Fernei kamen prinzipielle Vereinbarungen' zustande, hinsichtlich der'Teilnahme her belgischen Danken än der eventuellen späteren Umwandlung anderer Filialnetze des Wiener Bankvereins i t selbständige 'nationale Banken^ Dieses Gesamtprogramm, im Rahmen dessen eine enge,und dauernde Arveitsgememschaft zwischen bep zwei Gruppen hergestesit wurde,, hat dis Socrete Generale de Belgi;ue und die Bangue' Belgs pöur lMraüger' zu bems Beschluß veranlaßt, qri der itt Vorb:r:iLnng L:sindlichrn Kap i t ä-l s de r niechic n n g' dtzS Wiener Bankvereins teilzunehmen. Die biesbezüg-sichen Abmachungen gehen bähin, daß im Rahmen der vom Ad° ministra'l.'ns-rat hinsichtlich der/Begebung der neuen Aktien zu tr-esftnben Entschließungen ein anseyn'i her Teil der zu emittierenden Titres zum Kurse von 1500 Zkronen per Aktie von einem Syndikat fest übernommen wird, in -welchem sich die Socm.te G-enEräle de Delgique und die Banque Mlge!<uv?Etrynger die -überwisgende Beterchguvg gesichert haben. „Nein, nein, h-altet euch an Tatsachen. Es ist gottlos, auf das-Unglück der Nebenmensche'N zu spekulieren.^ ' ' - ' / „Damit ich leben dann, muß jemand sterben," -sagte Janköle schelmisch: „Die Welt ist einmal so b«-> fchLfsen-.' $$1M .nicht afich zitiert:. „WohttätigM befreft bom Tode-?" Wenn die Menschen ewig. leLÄr. würden, könnien' Schnorrer gar nicht lebend „Still, die Welt könnte phne: Schnorrer nicht W sdehen. Süßte es geschrieben steht: „stnd Reue,. GM u,ch WohlMigkejt, wenden, das böse PerhängfiR ab." Die Wohltätigkeit steht zuletzt ^es/ist bas Höchste» das Größte auf der Ditett. Und der Schnorrer ist der größte Manu auf Erden, denn es steht im Talmud geschrieben: „Wer berursacht, ist größrrt als wer aus-" führt." Darum ist der Schnorrer, der die Wohltätigkeit verursacht,' größer als der, her sie ausübt." „Wenn' man ' den, Wolf nennt" sagte Jankele,. dem es schwer ward, seine'ernste Miene zu bewahren,, wenn. Manasse. grchärtig und schwülstig wurde. „Da. kömmt Grüiibaum) dessen Väter gestern begraben wurde. Kommt, wic wollen* zufällig hinübergehen und chpr tvünschey ein langes Lebpnt" .. . /. „Grünbauln toi? War daß der Grünbaum v'oji der Börsi, der eS so schändlich mit den Frauenzimmern trieb?" ' / ...: ■ ’ . >/- „Jawohl, derselbe." sagte Jankele. Daun näherte er sich d^m Sohne und' rief: „Gut Schabbetz, Herr Grünbaum, ich.wünsch' euch langes Heben. Was für -ein'SchlastMr.die'MmLinde!" „Es ist mir ein Trost, das zu hören," sägte der 'Sohn mit Tränen in der Stimme. ,>Ach ja," sprach Jankele erstickt, „euer Baker war ein großer und guter Mann -- gerade meine Größe," (Fortsetzung solni.) -

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