Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 637 (2.11.1920)
- Date
- 1920-11-02
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
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Sette 6 Wien. Dienstag _ _2. November 1^ Nr. 637 ' * Heimttehren aus Sibirien. H ne um 9 It^r v»'- BflttagS t-tfft im Hütteldo fcr Bä'M'wf eM H'itnk h'.eitr n's» porr mit 6V W mkln und 4"V aü^erSu i ion 'let^Stimsclir'rli au) Stbirün. die mil dem Dampfer „'Jlblci" nach Stettin gtfommett sind, ein. * Ein Raubmord in Berlin. AnS Berlin. Id. M.. wird uns gemeldet: Heute friiti wni be >n der & o 11 b u f e st r a n e die S> nt§heußftin Vuetj Belttz in thi kin Be te. M einer Blu lache schwimmend, tot an geumden. D e ftü'tcn m de» Molmung waren dnrck wühlt ni>d schon der e sie Vofalivcei f^ein lies, erkennen, das; es sich -weicUns um einen Naulniord bandelt. Schmnckaegenstände von bok» m W rt. cm ^'8st rer Geldbetraa den die Hausbentznitr z» Hause b itte. tow" d'eZinse ngäng-' aniämich des Quartals sind 'N die Hände der Mörder ge allen. Bott Len Tälern fehlt irde Spur. * Diebstähle in der Triefte» Mustermesse. Au8 Triest wird uns bcnchl-t: In der Muste messe wurden mrbrcre Diebsiäble cn deckt und, lowe't b Aber festn stellt weiden kannte. Waren tm We'te von vrcl n mn>cnd.cn Lne aestoblen. Ans der ösi'ire-ch scheu Aaeilunit wmdrn F.dermester und Rtnermessr im Werte non 500V Lire entwendet; einer Wiener Finna wurden zwei Kistm mu Lednwa en tm Wer e von K 4R0nn grftoMen. Ein Tel der rn'wei'deten Waren wu.de in htesigen Ge'chäften zustande gebracht und beschlagnairmt. * Aufhebung der Prävenlivzensur in Polen. AuS Warschau wird g m lbn: DaS Ätmisterinm dkS Innern har die Ptümniivuufur ausgcboben. ' . * Einbruch in einer Wechselstube. Gestern nm die M'ltag'^it winden Die G schä'isräume der Wechselstube res Jakob Sk « u b r u n n. IV., ochtfle naass 37, von lutb^immte» Lä ein rrb-ochrn. D e K sie wurde iUtsa-sp'engt. G'stMen wnrtm K 716 000 in ostcrieichiichrr Wahrung, Iß engl iche Pfund und 15 (,00 Rubel. Unterricht. * Banstburs. Der nächste Kurs für S a tt d < l §», B a tt 7* und Börseweltn für Jurist'n. T^chNiler» Abimklem tt «iw an der Handel-ichule Dimsch. HArlnave l?, begmnt am 3. N o v e m der um 6 Uhr abends.' Einschreibungen nur «lachmitlaoS von 2 bis 7 ihir. r - * Hebräische Schule im llk Bezirk Ankere Diaduktgasie!3. Der Un eriicht beginnt nni 8 Rov mb r. Elnschieibunren iür Kinder-und Eunach ene» iü> An äng-r und Fortgeichrut ne ab D-enßtag reu ± November tcigl'ch von 5 bis 1 Uhr abentS. G.-di geuer 2 p r n rl, u n l e r r i ch t in W o r t And Schritt, Bibel und moderner Literatur. Dereinsnachrichten. NeurrJehnda. Heute, 8 Nbr abends, Zn^amm n» sunst Cass (Sti). IS, Poizellanstave I. E ler^mnur. — Für das Wintersemester 1920 21 wu-dcn in den Ausschuß mwäblt: Atj b We'n.'dero. Piäses; Sckalom L-.lenfeld, Bi'cmälcs; Mo.dectat Geiste!. Katsi r; Hirsch Telle?. Schr.stsührer; Nachum Lattvamtzer, Theodor Kohldeig, Aron Lavgleben. Die Ernährung. . »Die Ccho6e".Dm Gemeinschaftsküchen des Wiener Schiistftellnverrmes »D^e Scholle", den Räume wegen umfasi»ud.er Renovllntttgsai bcilm tür kur;e Ze t fe'chlosicn wann, ist es gelungen, billige grobe und günstige LebenLm'ttele t n k Ü u s e durch usübren. Tcutgemäv wird am 4. d M die Wiedereröffnung derGemetnsch a st s t ü ch r in den vosiüäudig neuatavticuen Räumen» ll., Lilleubrumtgisse 1» (Gebäude Daiadidl. rr'olgrn. B.ra leicht wild ein rrtuclles. aus durchaus echten uns besten Maten bcrr tetes, kräsagrs. schmackbas es und ausg'ebigeö M tnü z « m Pr r i s e v o n L if> im Wochrublockverlchr. Anmeldungen täglich Lw^jcheu 11 und 8 Uhr. .. Bühne und Kunst. Aeber ätthebräische Musik. I. Der Londoner »Jewifh Guardian" chat vor ennger Zeit eine Studie über alte südische Musil aus der ffeder von Jeffrey P ul v e r deröffenUicht. die wir rmchstehend wievergeben. , Die Red. <• Wenn wir die mtisikalischen Fähigkeiten de- Birtenstammes, den der Vater des Josef führte, mit der HarmonienprE des „Tenipels" vergleiche , können vir mit Recht staunen und fragen uns, woher diese Kunst und Kenntnis der Musik erworben wurde. Zwischen Jakobs Weiden und der Herrschaft Salomous lag nur ein Land, das Israel die Kunst lehren konnte, um derentwillen die Juden so berühmt waren: Aegypten, das Land, dem die westliche Zivilisation so viel verdankt, war die einzige — oder zumindest die Hauptquelle für di« Musik der Hebräer. Vor dem Einzug Jakobs und seiner Familie nach Aegypten hatten sie die Dichtkunst der Hirtenvölker vereint mit Hirtenmusik. Ihre Lebensweise hatte sie darin gehindett. die hervorragende Technik der Aegypter mit ihren Städten. Museen und geschickten Handwerkern zu erreichen. Sie besaßen zwar im höchsten Grade den Idealismus und das angeborene Talent, das die guten Musiker ausmacht, aber an Kenntnissen fehlte eS ihnen. Als sie sich kn Heliopolis ansiedelten, fanden sie ein herzliches Willkommen bei dem König der Hirten von HyksoS,.deten Sitten und Geschmack dem ihrer semitischen Gäste sehr Ähnlich gewesen sein dürfte. Die Umgebung, in der die Israeliten sich befanden, war der Erlernung einer jeden Kunst förderlich, zu der ihr Instinkt sie führte. In diesem Landstrich lebte eine gemischte Bevölkerung und dieHebräer hatten Gelegenheit, ihre latenten Talente ungehindert zu entwickeln. Und hier war es, wo die mathematikkundigen, ägyptischen Physiker sie die Kunst lehrten. ^Kinnor" und „Ugav" mit hervorragender künstlerischer Vollendung zu spielen, wie es aus den Denkmälern und Funden hervorgeht. Wenn wir diese Feststellungen prüfen wollen, müssen Vir dreierlei beachten. Zunächst, daß die Israeliten lange tzenng in Aegyrtc-n lebten, um sich durchaus, bis aus die Iietigion, den Aeavvtern anzupassen — aber auch in dieser Hinsicht findet man im Buche Erodus Hinweise darausdaß sie von ägyptischen Einflüssen nicht fra waren. Ter zweite Umstand ist der, daß die Philosophie der Aegypter und Inden nur wenig verschieden war und Volkers deren Ideale stich nabern. lernen leicht non» einander.- Drittens waren die Inden wahrend ihres Attfenthaltes an den Ufern des Nils nicht dem Joch der Sklaverei unterworfen und in einer langen Z.'itpei iode vor Auftreten Pharaos, der »Josef nicht kannte" erfreuten sie sich einer Aera des Friedens, des Wohlstandes und der-ungestörten Entwicklung. Vier ^Jahrhunderte solcher Lebensbedinguugen mtißten toohl die Identität der Musik der Juden wit jener der Aegypter herbeigefsihrt haben. Das pbaraonische Relch war zur Zeit der Einwanderung auf einer Stufe hoher künstlerischer Entwicklitng. Die Wissenschaft blühte und der Jnstrumenteubau war. wie wir aus Wandmalereien und Grabinschriften entnehmen können, zu bewitudernSwert hoher Vollendung gelangt: so sehr, daß er kaum von einem Volke spätcror Entwicklung Übertrossen Wut de. Von der frühesten Zeit ihrer. erforschten Geschichte .an gebrauchten die Aegypter Musikinstrumente. Die Bevölkerung selbst war leichtlebig, einfach ttnd liebte unschuldige Vergnügungen. Sie nahm ibren Anteil an der N.'ltgion und der Milosophie» um sich, die irdische Existenz so freudevoll als möglich zu gestalten; sie liebte das Schöne in sichtbarer und hörbarer Erscheinung. Ist es denkbar, daß ein Volk wie das israelitische von einer Kunst unberührt hätte bleiben sollen, zn der es durch feinen Genius so unwiderstehlich gedrängt wurde? Sie wußten recht gut, in welche Schule sie kamen. Josef war nicht der erste Semite der die Nilgegend ansspchte. Seit AbrabamS Zeiten kamen und gingen, viele MaNderer und das Be- Wen einer iolchen Kultur konnte ihnen nicht tmbekannt geblieben sein. .? Der Einfall der GyksoS war kein schwerer Schlag für den ägyptischen Fortschritt. Ihre Ankunft'warf die Ordnung der Dinge,, die von so vielen Genrrättoncn rein ägyptischer Könige geschaffen war, nicht um. Manetho spricht nicht einmal von einer regelmäßigen Schlacht tmb der Fortschritt der Entwicklung erlitt^ keinen schweren Ssoß. Bevor wir nun den Stand der ägyptischen Musik, zur Zeit, als Israel seine/Musiklektiouen begann, ins Auge fassen, müssen wir die Zeit bestinnnen. mit der wir es zu tun haben. Die Zeit des- ExobuS. . ' wird verschi-dewE.bestimmt^ aber.^.wir ..haben keine Ursache, uns mit einem Problem zu befassen, das nur aus die Seiten der rein ägyptischen Geschichte gehört. Ein Datum, das uns Hilst, die Hauptfaklen der Geschichte einzuordnen^ wird gestiigen. Die Städte. Pithöm 'uM RamseS wurden vor der Auswanderung der Hebräer gegründet. soviel ist sicher: dies im- Zusammenhang, Mit anderen unzweifslhaftey Tatsachen, fixiert den Zeit-'- Punkt der Wandeninfl auf die Zeit nach Ramses den Zweiten und, die/ Herrschaft seiyet unmittelbaren Pc>ch-I folger Menehtah des Zweiten oder Seit des Zweiten.; Dies führt uns. auf das Jabr 1270 biß. 1250, und wenn wir die .130 Jahre bes Aufenthalts in Aegypten hinzu-; siigen auf das Jahr 170 vor der christlichen Zeitrechmmg/ Mit der Periode zwischen diesen beiden Daten haben wir es. also zu tun. * A Dikdliche Darstellungen von Mttsikinstrnmenten findet man auf Gräbern aus frühester ägyptischer Zeit/ Die Harfe war echt "ägyptischen Ursprungs und erreichte nach einem langen EtitwicklungSpro.zeß den hohen Grad der Vollkommenheit, der in den wunderbaren, von Bruce Entdeckten Schöpfungen auf den Mauern eines thebanischen Grabes beobachtet werden kann. ES waren prächtige Jnftrlsmente. fast zwei Meter hoch und ganz geeignet, die Musik in Solomons Tempel zu bilden. Aber dies hängt mit der Genauigkeit der Uebersehung von „Kinnor" mit „Hgrfe" zusammen. Wie dem auch sein mag. zweifellos gebrauchten die Israeliten die Harke ebenso wie die Aegypter. DaS ..Nefer", eine Art dreisaitiger Guitarre, war gleichfalls sehr verbreitet und verrat mit seinem Griffbrett, das Bünde anfweist, einen hohen Grad mnsikalischer Entwicklung. Trompeten, doppelte und einfache Pfeifen sowie viel Schlaginstrumente waren vertreten. Die musikalische Kunst wurde ernsthaft studiert, und das Bild einer ägyptischen Mttsikschttle ans dem 19. Jahrhundert ist erhalten geblieben. Große Chöre waren den Tenipeln zugewiesen, wobei die Tendenz vorherrschte, ganze Familien gleichzeitig zn verwenden. All das finden wir beim Gottesdienst der Hebräer und der Christen wieder. Mlkinson sagt: ..Gleich den Aegyptern, mit denen sie so lange den Wohnsitz teilten, und von denen sie so viele Sitten übernahmen,, unterschieden die Juden sorgfältig weltliche und religiöse Musik." In Aegypten „hatten die heiligen Mniü'ür Priesterrang und waren zum Gottesdienst bestinrmt. wie die Leviten bei den Inden: und die ägyptischen Musikkapellen waren wahrscheinlich ebenso.eingeteilt und verwaltet wie bei diesem Volke". Auch der rituelle Tanz iein weiteres Geschenk Aegyptens — war bei den Juden sehr in Nebung. (Ein zweiter Artikel folgt.) Wiener Bllr^ertheater. m ch der Tewel", Oveirtte in rwel Akien und einem Ep'sog, von Viktor L ö o n und Heinz Reicher, Musik von Leopold Reich w e l n. Drr onoinelle Titel wird durch raten anpenelM von der Scha'-lone k lsch'grr Operetten cx'e abweichenden l^tlnlt a^fchtsrriigt. Ein Tcusil. durch den AuSiw „Hol' mnb de' Teufet" herbe g'loctt, tanpiTt einen Lurch 'eine Be>schwendil»e,4sucht w aiuoöe turichtitm MaiquiL, um ihn »Evtlog", so titiüt tmfi» mal bn. dr tte Ä0, als Schn'teav'obn in die Atme m lml esten. L^er Tcil'k! tiüdiipr't sich naiv!ich als anieiitan,scher Mu'tim ll vuü'' m t 'k Nem re'zcn^en Töchteichen. das sich den Marquis in den floif g se"t hat und ibn auch itchttg nach c niflen Walzern nnd Liebetn lirfpmtitt. Der Kemronisi hat eine gefällige und leichlstü siite Mn'st orliestrt. ’ Die D.usicsliinz enl'ch'rd den E folg des Ab-ndS. Der Clou war Hu w T h I m t a. bet' r§ v'i sialib, e w is vom Burgtheaierge si in d e Ov'rclst m trag n. Se tte Cbar tkteit'iernngSkunst und ke ne Komik lteüen veraess n. dasi eine simvle Opere'te abtokl'e. Neben ibm'auSgei'icht^t' Herr M a r i l ch da. lösiltch Her, W a l d e m a r in emet Ev wtettiolle als T levath. Geftngl ch und ra'll llnüch mtsnezeichuer die D imen Bogta H o r S k a nnd, Mitzt M a d e tA n z e n g r u d e r. Emen Sepäratelkchg holte sich Frau P o h l - M eifer. die sich in sieradeztl hcroächcr Sei stoe lcngnuna rine d'.asiische N/oetinnenüiaske ut'.ech'gtleat hak. Alles in'allem cm vertabler Operetten'' e fola, d t das Bilr^eithecNer ans Monate hinaus aller Repertoire-» sorgen euth^bl. ' / ». K Bas Theatsp In So'w^eirußanid. Dis „Grazer Tagcsprst'" veröffentlicht den Brief eines russischen Schauspielers über das Theater in Sow^truß^and. ES heijzt darunter anderem: . Der Gcn. sse L u na t s ch arski verwendet auf diS Dervollkommmmg jedes Zweiges der Kunst fabelhaft« Summen. Beträgt dcch der Hahresetat des Alexander- Theaters füns Millionen und der des Marnrn-Theaters, das di« Oper undr das Ballett Pflogt, gar zehn Millionen. Das sind Summen,'an..die die Zarcnregiermtg nie gedacht'hat. Danach müßt'« wir eigentlich glücklich und zusrledeu s in. Und wenn einer in Nußland heute überhaupt n?ch zufrieden sein kann, so müßten wir es allerdings detMwir erhalten ja bei der 'Lebeusmittelverwilttnä chM Zusatzrgti:n1 Deshalb drängt sich heute, auch alles znm Dienst der Musen.. Aber wenn ' d'isiKKnHek ^ahch„ll/ssrr^'errtährt'werden als die anderen, so geht esn ihn'ä si.eschvohl hundsmäßig schiecht. Sie u üi*v n u [er tt Leriihitrt n D a w i h o w so w.nig w iebererWnen wie U r a l o w und alle düs anderen. Sie sind nur der Schatten ihrer einstigen Größe. Ihre! Krstünie. beso nders die 'histortschen, sind"zütn Erbarmen geflickt irttd, abgeschabt. Sie beklagen sich weniger über die Ernährung als über' die moralische Seite ihres An ÄD fehlt e§ uns allerdings nicht. Mit etwas gutem Willen tann ein Künstler iheüte'täglich, seine. 2000 bis 3000 Rubel verdienen. Was den in letztet Zeit vielgenannten Schaljapin anbetrifft, so erfreut er sich nicht seines Singeus, säubern seiner Dereösamkelt wegen Nach wie. vor stroßer Beliebtheit.' Et'muß sich ' über, alle möglich n politischen Dinge äuHrtt utch Rat erteil, n. bor.allen Dingen aber große politische Reben halten, die srin« Zeit vollauf in Anspruch nehmen. Schlimm st?ht es um hie in.'.ere Organisation der Theater. Das Repertoire bleibt unveränderlich gleich. Neue Stücke gibt cs nicht mehr. Wie. sollte man sie - auch inszenieren, da man weder Leinwand für die Dekorationen noch .Farbe zum Malen hat! Um beispiels-. weise die.„Dezembristen" von Gcditsch aufführen zu können, hat man einfach, das Mvbilar eines Privathauses mit Beschlag belegt. Und noch ein Wort über das künstlerische Thcaler in Moskau. Hier ist die größte Zahl her Künstler in alle Minder zerstreut. Stanislowfky und Nem irowi tsch sind zwar noch immer auf ihrerü P.strn, aber vermutlich nicht »tchr für lange. Sta'uslowjly ist vo k ommen ve.braucht; er spielt kaum noch.' Was Nemirowitsch anbelangt, so ist er zwar widerstandsfähiger, aber auch er scheint an der Grcnr«; seiner Kraft angelangt zu sein." Ein Theaterabend für de« Jüdische« Nationalfonds. ^Ariel Aeosta" im Metropollheater. Mprgcu, Mtwockt, wird, tm Mckiopoltbcater »Uriel Ä t v ft a" zitstmtürtt d s I ü d i f cli e n N a t i o n a f v n d S aussik'ülut. 'Wir bu'cn die Ättlmeiksamke t aut din'e Vorstellung, die e nm liobeu Kunstgenuv vcisv.n.üt, da du Rollen mit he>vorragcmtrn Bütincnkiinsilcut tesetzt sind. Dreltor Beindaid Meß bat für die bcibc.i H.iuvtrollen, studilh uno Unel, Er kaWa a n er nno Butor K n t f ch e r a vom Deny'chcn Bolts!lieater vcivfl'chtet.?och auch für die iNtoe Besetzung ees Guvkowichen DiamaS sind durchivcgs ettte K-.äNe von verschiedenen Wiener Bahnen enaagi rt. So Fiäulc?» Panli kNcue Wiener Bülme), Alued Schn der. Franz Kammanf Dennches BoUStdeuei». Friv Müller (Bttigtheatkr^, tkll'-xan^cr Dn'chn v und Anton Rndoll (Neue Wiener Bühne). Die Regie lühn Alexander Dulchnitz. Aus den Theatern. In der S t o a t S o p e r werden morge«, Mittwoch, die drei Emaltcr von Buccini „D 'M a n t r t", ,S ch w e st c r ’il n (t 11 i c a" und „G > a n n i Schicch i", Donver§1an den 4.d. M. .Fidcli o". m,l FrauMudt-nmn als Gast, gegeben. B o l k S v v e r H ü c, Dienstag, wird nach längerer Banfe K en 14 e r E v a n g e l, m a n n" mit den Dann» Huber, Anlei >md den Hencn Pacher, Mainau, Markowsly, Bcer un> BanAer wieder m den Spielplan ausgenommen. Dirigent Heir Dr. Meirich. - JmÄienerStadtbeater wird M i t t.w o ch den 8. d M. das Schauspiel „K r n d e r d e r L r e b e" von B ttor L^on z ü m e r st e n M a l e gegeben. Dirw'chtigsten Rollen weiden dar-'est.llt von den Damen G e ß n e r, Klauber. Schleinitz. M a g d a und den Heiren E b v s. F tt ch s, Fle nt m i ch." Hojdauer, Rttt« r und Volker, > Ha1toa?>Krr?turabtLttnng. Das von der Kulturabteilung der Hakoab vnanü iltete O rficitrriojrctt sindet h ute sta't. Beginn prä >e 1 Uhr ajKiii'4 Restlichhatten an der Lagt-kapt und i« drr Buchhandlung Löwu, 1.» Roteuturmstratze.