Wiener Morgenzeitung
- Journal
- Wiener Morgenzeitung
- Volume
- 2 (1920)
- Issue
- Heft 635 (30.10.1920)
- Date
- 1920-10-30
- Page
- Seite 6 (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Cette 0 Wien, Samstag Wiener Morqen;Litüüg 30. Oktober 1920 635 Sviele nm N»dolfskugel-Platz ((SnDftmion Der 66er Linie)- am Mvnag am Simmeringer Platz v71 tfr Linie) statt. Hockeywettkämpfe München—Wie«. Die Svirt« kittte'sung zn den un'er Te'lnrbme des süddeutsch n Meisters, der Hockeyver mienno Julni. München, aut dem Sportplrtze des Wiener Athletik vortllub im Prrler, Prinrenastee lZkratzenbalm« kmie II. Nz. L, M mid 4) stansindendeu inle nalivN.rlcn Ho^rprvelttp'elen lamrt: S a m s r a g d e n 3 0. O f t o b.e r 1 9 2 (): Jahn. Mim chm. gegen B rein ttii Bewegung-viele. (Begnn 5 U'w) — Sonntag nt 31 Oft ob'er '1920t Jahn. München, flcotn Wiener Hockev-Klnb. (Begmn 11 lt'»r.) — Montagdenl. Novemberl920: J.rhn. Mi'inchen. pegen Wiener tlfuoitflnb. B oinn 11 IHir.) — XKorlrr: Wiener Hockey-Klub gegen Sportklub Hakoah (Cupspiel). (Beginn #AH Uhr.) Meisterschaft von Oesterreich im Ringen pro 1920, . Die Meldungen 'ilr dir'e am 13. nnd 14. November zur Ans» Irogung celongende dedcmendste W'mmfonhurciM Oester eichs schließen Mon'ng den 1. November um 12 Uhr rm t'agS.. Dis zu die'em ^nipuntte mlisten d.e Meldungen sann den Einsätzen bei Schrifisükner Jo'et Giasmer. Hl., Untere Daduklgaffe 8, einflc* troffen 'ein, um Gültta'e t -u haben. DlSquattsizierie Spieler im Team. Zwei drSqnallstzierke Spieler sind in die österreichische Auswahl man nsck-aft eingestellt. Fuchs (Amateure) ist mif 14 Tage, Neubauer (Floridsdorf) auf 6 Monate disqualifiziert. . Die Hakoah in Prag. Die Hakoah ist Mit folgender Mannschaft nach Prag abgereist: Halvprn; Scheuer. Trainer; Kohn, GrünfeU», Molnar; Katz, Slntzky, Jszo Ganss, Grün- Wald, Häusler. — Ersatz: Pal in ei. Der insgesamt, zirka LO Personen starken Neiscgt-sellschast gehören u. a. die Herren Dr. Körner, Baar, Adler ufw. an. Sportklub Hakoah. Sämürche Ordner werden ersucht, sich Sonntag und Montag um 1 Uhr bestimmt auf dem F. A. C.-Platz rinzufinocn. Hakoah. Hockcysctt on: Heute Train na sämtlicher Mannschatten auf dem Hakoab-Plitz. Montag *,.9 Ihr Cuvspiel gegen Hockeyllud 1 auf dcm'W. A. C.-Platz. aA14 Uhi Gistsp el drS iiiodeulschen Meisters gegen W. A. C. W> ner Meister). In Anbetracht der zu erwartenden Kämp;e dürften bitfe Wcttspi.lt sich rlnes großen Zuspruches rrslruen.. Hakoah, Leichtathletiksektlon. Mil Beginn deS Dintctira-n'nas werden auch die m, vergangenen Jatne von der Eelt on fleißig gepstegien Waldläufe wieder ausgenommen. Nichts ist geeigneter und beru'er-er. den Körper m en:r getunten Abhärtung der lrbenöw.ci tiaen Organe, wie Herz und Lunge, zur piö'ttm östlichen W'deittandssälngk il und die Mussu>atur zu einer Krn'tiauna und Lcistungssäliigkcu auch ,m i'ro tlchen Sinne zu vttbelien als diese wohl schönste leichtuthleti'che Svoitart. Darum ist die wassenha te Beteil gung an d-cler Jnstilut»e>n Nicht genug oft und nachirüälich onzuratcn. Der eiste Waldlauf findet Sonntag den 31. d. M., präzise ValO vormtiagS, vom Hakoah- Platz ab statt. Hazair. Heute 7 Uhr abends im Klubhelm. 1. Bezirk, Diberstratze 10 (Eafee Postsparkasse), Spielemersaminlung mit wichtiger Tagesordnung. Montag Wettspiel mit zwei Mannsä-acnt gegen Donanstadt 3. und 4. Mannschaft Um halb 9 und 10 Uhr auf Dem Straßcnbqhner-Sportplatz. Hechawer. Heute wichtige Vollversammlung derFu^baUjeltion im Eass Monopol. Neuwahlen m die Seklionssleitnng. Hechawer Inngmannschaft 1. Heute 7,3 Uhr nachmittags gegen llnitas Junstmannschast, Baumgarmrr Play (Lime d2 his Baumgartner Kasino). Hechawer 17 sucht (Regner auf eigenem Platz, lesephomsch -der persönlich hcule Casö Monopol. 1.. Biber straße 26, ab 7 Uhr. Sportsektion der DolksbibliothA Zion. H ute Versammlung im BcrcinSlokal II., Glockenguffe 20. Sonn aa vormrtlaps W'rNipiel gegen Meid! nge, Srottfrciuibr III. nnd IV. Mann, schalt; gegen Hasmonea III. nnd IV. Mannschaft. Montag 12 ltl>r Wettspiel einer tomb ninien Mannschaft gegen Meidttngtr Sportfreunde I« Jungmannichait. HaSmonea. Sonntag Wettswrl geaen Neubauer Svorlllub. frftö Jungmannicha t n gegen Bottcbtbliorbek Aon. Montag V,d Ubr voimitt,igs. Hako.ih Plutz. Hasmon a tb-Hakoah Jungmann^chast I; 10 UI,: vornntlags Hasmonea UI—Haloah Jungmannschat U; 3 Uhr nachmittags Hasinonea—Prater-Sportfimnde. Vorher Ne erven. Heros. Samstag, Uhr, Wettspiel der I. Mannschaft gegen die N-'serven der Svoltve ein-gung der staktlcken Elettrr.ntälöweike Simniering am V. A, S.-Plah. XI.. Kopalgasse. Eonniag Wettspiel der UI. Mannschatt g--grn dn Ul. Mannschaft des Sporikiuts Leopoldau um 10 Uhr. Montag, 9 Uhr. Wettspiel bei U. und um %li Uhr Wetttpiel der 1. Mannschaft ebenfalls gegen den Sponllnb Leopoleau aui dem doriigen Platz. Tteffpnnlk rür dietts W tnpiel in SkowasserK Gasthaus eine halbe Stunde vor Beginn eines jeden Wettspieles. Sportklub Hasmonea (Wettspielprogramm für Montag) Halo il,-Platz, Floridsdorf. Vinte 81, vormittags '/,9 und ln Uhr. Hasmonea lb gegen Hakoah—l Jungmannschafk. Hasmonea IU geaen .Hakoah U.J,mgmmN>chast: «achmii ags 3 Uhr Hasmonea gegen Pratcr-Spouircunde. Vorher d« Reserven. Jüdischer Athletikklub. Heute. 1/tH Ubr abends. Svielrrorriamnilnng Cais Hrydi. XVI.. Ottatnngeistraße' lOs. S o n n t a g Me steficha tö'p el oegen Ober-?t. Bett-'r Spchlfreunde am Hakoah-Platz. XXI., Alle Tonau-Ländc il, Reserven V*2 Uhr. 1. Mannschaft 3 Uhr. Fragekaften. Braun. Graz. 1. Mandl. Kertesz. Bago. Nadltr, Braun, Molnar. 2. Hakoab-Ne-erve gegen Cinnneriiig-Neselve 9:4, Jnnamannschaiien 1: 4. 3. Ja. 4, Vienna Und W. A. C. keiner. W. A. F. Heinz. — HaKoah-Anhanger S. H, Jullusive seiner llrägigen Disqualifikation am 5. Drzrmber» Gerichtssaal. Der Ga te mohammedanisch, die Gattin Katholisch, das Kind jüdisch. Ein Senat des Zivi'.landesgenchts unter Vorsitz des Oberlandesgerichtsrates Dr. S ch u e l l e t hatte in den letzten Tagen die Ehe des seit vielen Jahren m Wien lebenden persischen Staatsangehörrgen Jsmael Kahn, die er im Jahre 1911 mit Marie Brabetz geschlossen hatte, aus ihre Güttigkeit zu lrberprüsen. Js»iael Kahn, Ju»oelen- und Teppichhündier, ist m o h a m m e o a n 11 dj c n Glaubens, seme Gattin war zur Zeit der Cheschliestuirg Katholikin; die Ehe wurde am der perjijchen iÄescmdlschast tu Wren vop einem p e r j i s ckfie n Geistlichen geschlossen. Nach dem persischen Gejch. das ein Ehehinbern'is des verschiedenen G'.anbelts zwischen Gatten nicht kennt, ist dre Che, die ans p erst) che m Boden geschlossen worden ist, gültig. Im Jahre 1918 gebar Frau Marre Kahn ein Mädchen, das von der Hebamme (da sie Kahn und Kol)» identislzrorte) als I n d e n k t n d angesehen wurde; von der Geburt des Ktndes erstattete sie dem Rabbiner die Meldung, der das Kind, das von dem Vater den Namen Bibt Nurmahel Kahn erhielt, unter Borde h a l t in die i ü b i) che Matrrk eintrug. Die CItcrn des Kindes 'stellten an die Landesregierung das Ersuchen, das Kind, bezrehungSwöise dessen Namen m die kompetente mohamytebantsche Matrik einzutragen, nachdem seitens des RabbinatS bet MaAcilenbehörde Bericht erstattet wurde. Inzmisch.'n war auch Frau Marte Kahn zum mohammedanischen Glauben übergetreten. Die beiden Gatten baten, da die Frage dieser Ehe in Oesterreich durch dte Geburt des KindeS aktuell geworden sei» die Gültigkeit auszusprechen, trotzdem Marie Brabetz vor Ihrer Eheschlieskung den Austritt aus der katholischen Kirche apS Unwissenheit nicht angemeldet habe. Dte Landesregierung hat dre ganze' Geschichte dieser Ehe dem LandeSgcricht bekanntgegcben, das nunmehr dte Ueberprüsüng der Gültigkeit derselben vornahm. Der Chebandvertcidiger , Rechtsanivalt Dr. Ma; Berdach sprach sich für die Ausrechterhaltung dieser Che aus. Es liege doch gewiß nicht im Interesse des Staates, eine Ehe, die aus der Liebe zweier Menschen bastere, zu vernichten, insbesondere da es sich um einen persischen Staatsbürger handle, der gleich bei der Eheschließung die Absicht hatte, mit feiner Gattin nach Persien, wo er ein Gut besitze, zurückzu kehren. Berschtt dene Umstände, insbesondere der Krtcg, haben dies bis jetzt verhiiidcrt. Im wetteren Verlaus der Verhandlung stellte eS sich heraus, daß Marie Kahn, dte Ihre Eltern nie gekannt hat und fast gar keine Papiere besitzt, in der Tschccho-Slowaker hetniatberechttgt ist. Der Vorsitzende verlündete hierauf nach längerer Beratung, daß das Versahrcn eingestellt werde. ES handle sich nämlich um die Ehe zweier Ausländer — eines Persers und einer Tschccho- Slowalin — die ihre Ehe im Ausland, nämlich in Persien (als welches exterritoriale Gebiet die. Gesandtschq^t anzuschen sei) geschlossen haben. Das österreichische Gericht habe keine Veranlassung, in die Frage der Ehegültigkeit einzugchen oder ihr auch nur näherzutreten. — Dre Ehe ist demnach auch m Oesterreich als gültig anzusehcn. Eine Million als Sicherstellung wegen Steuerfluchtgefahr. Der VewaltungSgeitchlsbos kam gestern in die Lage, einen Fall der Anwendung des von der Nalionalocisammlung deschloffcncn Cteueistncl tgesctzcs zu überprüfen. Dieses Gesetz bezicktt sich bekanntlich ans Personen, welche vor Ende 1921 ihren für die Ct uerpsticht maßgebenden Wohnsitz oder Aufenthalt im östeiitichüchen Staatsgebiete . aufgeben. Dem am Fleischmarkt etablielten piokollierten Kaufmann Stephan I s s a k i d e S, Teppichhändler, wuide unter Bezngnahme auf daS Eteucifluchlgcietz von der Cieueradminlstration der Auftrag zum Eilag e'mrs Betrages von einer Million Kronen wegen Ctenersinchtgesabr eitcitt und mck der Pfändlmg der Waren bts mm Erlag der Million vorgegang'N. Begrünbet wurde die Steuerstuebtgefahr dam.t, daß Hrir JstakideS ferne Wohnung in Hietzing aufg^geben habe, sodann in das P.ilast-Hotel und später in daS Hotel Biistol üdersiedelt fei, so daß er eepcnüich eine ständige Wohnung in P. ien überhaupt nicht besitze, ferner, daß er m Prag ein Geschält eröffnet habe, wohin er emen Großteil ''eine« Waienlag-rs veifchickt habe, endlich auch vorübeigehend in Mrich sich ausgehilten habe, mit der Absicht, auch dort ein Ge^chä'k zu eröffn'«. Gegen diesen StchtistkLungsausirag eihob der Kaufmann den Neknrs an die Finan landesdlrekiion, in welchem geltend gemacht wurde, daS Wohnen in Hotels laffe sich In einwandfreier Weise mit der wohl auch der Stenerbehördc bekannlen Tatsache etlliiren, daß in Wien derzeit eine Wohnung nicht zu finden ist. Es sei auch allgemein bekannt, daß in Wien zahlreiche Personen, insbesondere wenn sie Junggesellen sind, wegen dn Wohnungsnot ständig in Hotels wohnen. Die Filiale in Prag habe et zu einer Zeit errichtet, als Prag noch zu Oesterreich gehölie. Aber selbst wenn er sie erst j tz' errichtet hätte, so lönne doch die Errlchlubg einer Filiale außerhalb von Wim nicht als .Stencrflucht* angesehen werden. D>e Ware habe er selbstveiständl ch nur mit AuSfuhrb willignug des StaatsamttS für Finanzen noch Prag geschickt. Ebensowenig ISniii. die .bloß geplante Eirichlmtg einer Zweigstelle in Ellrich als Skeuelflucht gedeutet werden. Da die Finanzlandesdirkltion den Neku'S äbwics, blochte Dr. Otto ZeiSl nawerS des R>-kurenten die Beschwerde an den BerwaliungsgerichtShof ein. Ter Berw.ltungSger chtShof gab nach kuner Beratung der Beschweide Folge und ,hob die En"cheid»ng der S.euetbchörde wegen mangelhastenVersahtetiS auf Börjslschte Banknoten» Die Kaufleute Adolf Edelmann und Leo Tetnet sowie bei Handrlsaugestellte JöiraS Scharf halben sich zu Anfang diese- Jahrezu einet' Gescllsck)«st veoeinigt, uni Geldnoten zu 1Ü0# 6Ö und 20 Kronen mit sa-lsck-ett Stempel» zu versehen. Als Geldgeber zu dem Unternehmen bcrschaffte Terner dem .tKousortium 6000 .Krönen uttd s^asfttL auch die Aur Absteinpelung nödigen Noten herber. . Der Comptyirist Julius Spiegel itn.d der Händel-- angestellte Max Kupferniann waren auf die gleiche Jdeö, verfallen, sich durch fatsche Stempelungen Geld zu vet» sä>aff:n, zur Durchführung fehlte ihnen abtr dann der Milt und sie verkariften einen von ihnen bereits erivörbencn nachgemachten. Banknotensteinpet samt roter Farbe dem Scha.f um 4500 Kronen. Freitag hatten sich die fünf Genannten vor denk Cchoffengcricht unter dem Vorsitz des OLGN. Dt. Hotter wegen Betruges zu verantworten, dre fEnkloge vertrat Staatsanwalt Dr. Arie. Die Angeklagten waren im wesentlichen geständig; der Gerichtshof verurteilte Leo Terner und Jonas Scharf zu je zwei Jahren. Adolf Edelmann, Julius Spiegel und Max Kupfermann zu je einem Jahre schweren Kerkers. BANKHAUS M. ROHATYN [Wien,Maria Theresienstrasse 10 Telephon 26-3-63 M4 Der Volkswirt. Eine Krone --- 1.95 Centimes Geld. Gestern notierte in Lunch: die österreichische Krone.1.95 ( 210 am 28 Oktober) Die österr. gestempelte Krone. . . 1 50 ( 1.60 am 28 Oltober) die tschechische Krone ..... 730 7.47V, am 28 Oktober) die Mark . . . . ... . . . 8.22V, ( 865 am 28. Oktober) Agram.. . . . . ——.— am 28 Oktober) Bvkarrst . . . . ...1020 1060 am 28 Ottobcr); Budapest .......... 135 (1.4-5 am 28. Oktober). AmrSchnungsknrse. Das heutige CtaatSgesehblatt veröffentlicht ritte Bvllzugsanweisung des CtaalSamtes für Finanzen über die für die Zeit vom 80. September bis emschlteßlich 30. De cmber 1920 maßgebenden UnnechnunaSkurse für die in fremder Währung gutgebrachten Zinsen von Geldern, welche durch gewerbsmäßig Bank>uschäste betreibende Unternehmungen gegen Dcrztnsunssvnpsi chlung entgcgengenommen werten. Danach gelten folgende Umrechnungskurse: 100 Mark — K 518, 1(0 holländische Gulden ----- K 8600, Ivg Schweizer Franken =K 4300, 100 Golds franken — K 4660, 100 ror-ilchc Kronen K5400, 100 Pesetas ----- K 3375, 1 peruanisches Piund ----- K 612. 1 argentinischer Peso ----- kl 8b. 100 ungestempelte österreichisch-ungarische Kronen --- K ICO,- 100 Leva ----- K 380. 1 türkisches P und --- kl 205, 100 Nudel (Romanow) — K -280, 100 finmsche Mark ----- & 785, 100 Lei K 516, 1Q0 Lire — K 1190, 100 Drachmen — K 2365. 1 japanischer Uen ----- kl 116, 10 Dollar ----- l£ 2700, 1 Ptmrd Sterling ----- 920. 1 ägyptisches Pfund L 8< 0, l indi'che ^pic =*= K 72, ICO belgische Franken =* K 1620, 100 sranzösi che Franken ----- K 1850, 100 D.nare 1035, 100 südilaw iche Kronen — K 259, 100 tschecho-slowali« sche Kronen ----- K. 423, 100 polriischr Mark ---- K 107, 100 polni« sche Kronen — K 75, 100 ungarische Kronen ---- L 100. Die 2lnsflchten der Wölllntzüslrre in PalWina. Die durch die jüdischen Kolonisten e'mgeführts Schafzucht ist zu einer lohnenden Industrie ge« worden. Im Lande sind.jetzt beträchtliche Wollquantitätcn zu siuden. Vor dem Kriege wirrde der größte Teil der heimischen Wolle ttach Amerika und Frankreich exportiert. Jetzt werden Zlnstrengungen gemacht, das Nohnwtenal im Lande in eigener "Produktiott zu verarbeiten. In Jerusalem selbst sind lant „Jcwish Journal of Commerce" gegenwärtig zirka 150 Weber beschäftigt. Die Aussichten für diese Industrie sind sehr günstig. Außerdem wird die einheimische Wolle auch anderen Industrien zugesührt werden, auf die sie belebend wirken wird. Vor dem K.ridge hat der jährliche Umsatz deS Wollhandels in Aleppo, Homs und Homa 5 Millionen Francs betragen. Der Export aus der Provinz Aleppo nach Amerika betrug laut den Angaben des amerikanischen Konsuls 534.280 Dollar im Jahre 1912 Nvd 272.000 Dollar im Jahre 1913. Svdbkihn. Ans Budapest wird gemeldet:. Wie verlautet, werden srctt morgen Delegierte der ungurisel)en Regierung Und der Eildb^hlt-Gesellschaft nach Paris begeben, um mit den frcmzüiiscken Jnteceffenten dek Südbahu Verhandlungen zu pflegen. Die Besprechungen werden nächste Wock)e beginnen Die Reise mir De von französiscl)er Seite angeregt. weil die Besitzer der SüdlMhnprioritatüN und die der Bahn nahestehenden Vankgruppen Aufklrirüngen bezüglich des Verkehrs und des Ertragniffes der ungarischen Lunen verlangt Häven. Die staatlichen Jndustklewerke. In der gestrigen Sitzung des HauptausschusieS richtete AbgeöiLneter Dr. Bauer an die Ctaatsregierung eine Anfrage wegen der Verhandluiigen über die Verwertung det stttatlichen Jttdüstrieiverte. Der Staatsseketär Heinl berichtete über diese VerhauvltiugeN und erklärte, daß die» lllegierüng keinen Vertrag schließen werde, - ohne vorher' den parlamentarisckM Körperselprftru Gelegenheit zur Etellungnahine zu Men. — Didset Bericht, den wir -der „EtaalSsorrespondcnz" entnehmen, schweigt sich total ülwr den tatsächlichen Stand der Verhandlungen ^ans. Solche Mitteilungen hat auch die BegieruiM in oet Zeit der Monarchie cmSgeschicki. Fürchten sich dte Herren vor der Oeffentlichkeit? Die Hoizblirse. Ngch dem, großen Erfolg, den die allgemeine Warenbörse . und die Mchühbörse. deren Eröffnung kürzlich statt fand, aufzuweisen hatten, folgt nun die Eröffnung der Holzbörse am 6. November 1820, um ti Uhr vürhiittagS, im Börsegebäude, 1. Bezirk, Mippliitgerstraße 34. Die Eröffnung hängt mit der Fratze, eitteS Wiederauflebens de- Fremdenverkehrs znf.nn'ncn. Die Holzbörse begegnet auch dem Jntresse der Slaat^behör.dcn ,und die Eröffnuilg wird durch den StiwlSsclrctär Heini vorgenouimen werden. Die Ansgare der Börsek«irten erfolgt an det Kasse de- BörseebändeS, 7>ocki muß die Anmeldung zum Börsevefnch durch en NeichSverlwnd der Holzhändler, Wien, 4. Bezirk- Schwakzcnbergplatz 16. wo auch die Antneidekornnüare. zum Börsei besuck) erliegen, erfolgen.