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Wiener Morgenzeitung · 1920-10-28 · Heft 633 (28.10.1920) · p. Seite 6

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Journal
Wiener Morgenzeitung
Volume
2 (1920)
Issue
Heft 633 (28.10.1920)
Date
1920-10-28
Page
Seite 6 (sequence 6)
Language
German
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TgeBt s Wien. Donnerstag Wiener Msrgerrzettuug Sport. . Las Hakvah-Pubkikum dürfte sich arn Montag voll- «hlig auf drm Floridsdorfer A. C.-Platz rin finden, wö N a d i m a gegen eine lornbin erte Mannschaft der H a k o a h «d H « ch a w e r gegen eme kombinicrte Elt der Amateure surritt. Drr Vorverkauf für die mrerffante Veranstaltung wird »orgnl er offner. , Die Meisterschaft. Am Sonntag finden folgende vreitierschaftsivrele der 1. Klaffe statt: Simmering—Vienna iSrmmerir'q), W. A. T.—Hertha (Prater). 6 40.000 Zuschauer wohnten dem Ländttwettkampf Deutschad gegen Ungarn im Berliner Stadion bei. während einzelne lättrr von 100,000 Besuchern zu derrckten wußten. Vasas. der am Sonntag und Montag in Wien spielen Mir, büt seimn G:gn:rn Wacker und Rudolfshügel abgesagt. Sportklub Hakoah. Heute um 7 Uhr abends findet im Klubbeim eine wichtige Berlammlung der Spieler der!. Mannschaft statt. Eheruth - Gewerbeschule I. Kl. 11:0 (4:0). Neberlegctter Sreg der Cheruthaner. Zu Torehren kamen: Katz 8, Wolffvhn 2, Schreier 1, Fuß 1, Bäumer 2, Splra 1, Dörfler 1, Bernhard 1. Znteruatlorrales Wettschwimmen. Für daS Sonntag n» Förgerbad und Montag im Dranabad um 4 Uhr nachwsttügs laufindende Wettschwimmen haben 'die Ehrenmitglieder des kvortklub Wun 1908 Friedrich Pollack-Parnegg und Rodert Deutsch wertvolle Eknenpreise gest stet. Letzterer wird Sw PalduinGroller-W anderpreis im Herrenlchwtmmen über 100 m am Montag auSgttragen. Die WaffsrbaümeisterschafL der 11. Klaffe wird Sonntag nachm'ttagO nu 3ihftsvbab entschieden, wo sich Ä. B. C. «td W. A. E. l! das Endspiel!ic>ern. Die Mannschaftsmeisterschaft von Wien im klingen wird heute um 8 Uhr abends bei Kadrmann, U., Ausvellangostraße. mit der siebenten Nmite fortgesetzt, welche dre Uvtscheidung bringen könnte. Sportsektion der Volksbibliothek Zion. Heute, V,7 Uhr, Austchußschung und Versammlung der i, Mannschaft ka Vereinslokal, kt., Glockengaffe 30. Hechswer. Hnur Training ad s/ß3 Uhr am Hakoah-Platz. > Hechawer spielt Sonntag Meisterschaft geg-n Prateisporl- I« am Hakoav-Platz. 3 Uhr. Montag gegen Amateur lomb. auf de« F. Ä. C.-Plah, 3 Uhr. Hrchawcr Jungmannschaft spielt Samstag. 7,3 Ubr. |W<n Unttas Iungmingschast auf dem Baumgartner-Platz «ime 52 bis Baumgartner Kasino). Gerichtssaal. Angeklagte Kommunisten. (Dritter Verhandlungstag.) > Vormittags wurde das Zeugenverhör fortgesetzt und zu Und« gefühlt. i Hierauf wurden den Gescbwornen 23 Schuldfragen vorgelegt. , Der Staatsanwalt betont, daß es keinem Zweifel unterliege, daß im Parteitelretanat m Flor.dScorf alle bte Borbereilungcn pr den in der Anklageschrift angeführten Verbrechen getroffen Worden find. Die Angeklagte» haben fich alle zur Provaganda der Tat bekannt und müssen nun dre Konsequenzen tragen. Hierauf bespricht der Staatsanwalt bte einzelnen Punkte tat Anklage. ,Sch!ießlich plaidiert noch Dr. Valentin R o f e » f e l d str die von «km verteidigten Beschuldigten. In später Abendstunde wird dre Ve,Handlung abgebrochen Mb beten Fortsetzung aut heute, Donnerstag, vormittags 9 Uhr, sestgeietzt. Die Abrechnung. Von Schalom Asch. ^Schluß.) ' Man spielte, und bas Spiel leitete ein kleines Wensch^in, ein „Daiischel", der bei Red IecheMel wie dr den anderen Häusern ein- und ausging. Man nannte thn auch das „Weibermännchen". Er trug einen „daitscken" kurzen Rock, und eine siebenkantige Mütze ßnit glänzendem Schirm. Er kleidete sich deutsch, nicht vm des Deutschen willen, sondern weil's so für ein Weibermäunchen passender war. Für jede Krankheit Wußte er eine Arznei, die er „Corpus delicti" nannte. Mit den Ausceklärten sprach er polnisch und schrieb vuch Bittschriften auf polnisch, wofür man ihn im Städtchen den Macher nannte. Er ist ein Menschlein, bas überall herumkommt und sich überall heimisch fühlt. Er sagt zu jedermann „Du" und wird von jedermann geduzt. Er hält sich meistens zu den Frauen und bewegt sich frank und frei unter ihnen, wie wenn die sonstige strenge Sitte für ihn nicht gelle. Er weiß Ihre Geheimnisse, aber was tut das? Er ist doch selbst sozusagen ein halbes Weib. Jedermann gewinnt er -tttt seinen Späßchen und Redensarten — er spricht, imb man lacht, obschon eigentlich mehr albern' als komisch ist, was er sagt. Er pflegt den Kragen seines Mantels hochzuklappen, die Mütze verkehrt auszusctzen und sich schlafend zu stellen, wobei sein Bärtchen sich drollig hin und her bewogt. Datz genügt, um sein Kubliknm zum Lachen zu bringen. Heut', an dem Sams'azadend der großen Jahresabrechnung, muß er sich natürlich bei Reb Iecheskiel einsinden. Aus der Küche dringt ein Duft von frisch vusgebra'enem Gänseschmalz herein. Er weiß, daß nach Abschluß der Bilanz, wie seit Jahren üblich, eine tzroßartige Bewirtung bei R'-'b Iechesliel statt sendet... . An einer Ecke des Tisches saß Lea, die zukünftige Braut. Durch ihre frischen, zarten Wangen schimmerte das junge Blut hindurch, wie die Glut einer Rose, über bereit samtweiche Blätter das Sonnenlicht flutet. Die stillen, sanften Augen ruhen, von den seinen, zitternden Lidern gehütet, gleichsam in sich. Die schwarzen flauen heben sich scharf von der hohen. BANKHAUS .ROHATYN Wien, I., Maria Theresienstrasse 10 Telephon 26-3-63 m Der Volkswirt. Ei,re Krone -- 2.10 Centimes Geld. Gestern notierte in Zürich: die österreichischr Krone die österr. gestempelte Krone. die tschechische Krone . . . . die Mark ......... Ägram .......... Bukarest. Budapest ......... 2.10 ( 3.10 am 26. Oktober) 165 ( 1.65 am 26 Oktober) 7 55 ( 7.60 am 26 Oktober) 805 ( 9.15 am 36. Oktober^ am 26 Oktober) 10.65 1065 am 26 Oktober) 1-45 ( 1,55 am 26 Oktober) Vermögensabgabe. Iin heutigen Staatsgesetzblatte wird die Elfte Vollzugsanweisung über bte 51 u* Meldung und Kontrolle gewisser V ermö g ensch asten und dieSicherung der Vermögensabgabe verlautbart. G"ierverkehr Oesterreich—Numänisn. Das Eisenbahnministerinm in Prag hat den Durchlauf eines GÜtcrzugks von 40 Wagen wöchentlich von Oesterreich nach Rumänien über Pießburg undKiralyhazazugcstanden. Sendungen zu diesen Zügen bedürfen der Transportbewilltgung der Staatsbahndirektion Wirn-Nordost, die beauftragt wurde, für eine gleichmäßige und gerechte Verteilung bei der Znlaffung der Sendungen vorzuforgen. Es ist seitens der tschechoslowakischen Bahnverwalrung in Aussicht gesi-llt worden, bet Besserung der Verhäl!- niffe die Anzahl der wöchentlich verkehrenden Züge aus zwei zu erhöhen. _ Handelsrrachr?chteir uns der Tschecho-Skowakei. Prag, 27. Oktober. (Privat.) „Trtbuna" vnöst'.nllicht die Nachträge zum Teschener Wirtschaftsabkommen. Danach wird die Tlchecho-Slowasti für Polen die Ausfuhr von 37.5‘0 t Kohle und 50.000 t Koaks monatlich st ergeben. Pol m dae.cgen , gibt die ÄuSiubr von 7100 t Rohriaphtha monatlich für die Tfchecho-Slowakei frei. In der letzten Generalversammlung der Kupferwerke in Prag wurde d>e E> Höhung des Aktienkapitals von 5 auf 7'/s Will onen Kronen befchlosien. Zwn Drittel der neuen Aktien 3:1 werden zum Preise von K 500 anfleloten werden, während der Rest zu emrm höheren Kurs abgegeben werden toll. Wie „Nyitrai Lavok" meldet, hat stch die Handelsbank. in N e u st a d t l a. d. Waag mit der bottinen Bolksbattk fusioniert, so daß sie jetzt über 20 Mrllionen Kronen Aktienkapital verfüm. Es sieht ferner die Fusion mit der landwtrt chattl'chen Bank bevor, welche kürzlich ihr Akiirnkaprlal aut 2> Mill-onen erhöbte. Diesem Binkentrust sollen sich noch weißsrr Stirn ab, die wie eine von Gott geschenkte Krone das Antlitz überstrahlt. Das Haar fällt in zwei Flech'en mädchenhaft bebend über d'e zarten Schultern. Sie sitzt still für sich, und bräutliche Anmut strahlt keusch und sanft von ihrem Antlitz. Fedesmal,' wenn die Stimme des „Weibermännchens" ihr Ohr traf, zuckte ihr Herz zusamme)t, und ihr junger Busen hob sich leicht. Sie fürchtet immer, daß das ,-D-aitschel" sie necken könnte, und richtig kam-auch sie bald an die Reihe. „Mißt du schon? Der Schadchen sitzt drinnen beim Ba'er und bespricht mit ihm 'ne Partie!" Sie senkt den Kopf und macht mit ihren schlanben weißen Händen/ eine abwehrende Bewegung. „So sicher, wie auf dem Neumond Radieschen wachsen — so sicher kriegst du 'nen Bräutigam!"- ^n der Stube ertönt lautes Lachen. Lea erhebt sich rasch vom Tisch und läuft verschämt davon. Bon den Wänden der großen^ langen Küche stlänßte das Kupfergeschirr herab, und eine Kasserolle winkte der anderen zu. Die dicken, bauchigen Becken, die langen, kupfernen Bratpfannen, die hohen Krüge mit deck Hähnen bedeckten, die Wände, verbreiteten um sich eine Atmospäre behaglicher Wohlhabenheit und erzählten von vergangenen gu'.en Zeiten ... Im Herd flackrtt das Feuer und in den heißen, breitgeschwungenen Töpfen brodelt und schmort U, und der frische Föttdust der „Grieben" liegt über dem Raume und erzählt von ailerhand gemütlichen Dingen. Auf dem für die Fleischspeisen bestimmten Tisch stehen große und kleine Becken bereit, das ausgelassene ^ett aufzunehmen. In einem Winkel am Herd sitzt Rachel Lea, das asie Faktotum des Hauses. Sie ist eine hochgewachsene Frau mit Wärzchen auf der Oberlippe, aus denen zwei, drei Härchen weit hervorstehen. Eine alte, graue Katze liegt in ihrem Schoße und leckt ihr die vertrockneten, knochigen Hände. Um sie herum stehen Reb Jecheskiels Enkelkinder, Buben und.Mädchen, in.ihren Höschen, Kleidchen und Schürzen. Sie horchen auf eine Geschichte, die Mütterchen erzählt: „Bom feurigen Händchen und vom Gänseschmalz". Vor langer, lanzer Zeit, so erzählt sie, hat einmal eine Frau Schmalz ausgeöra en. Und als sie dtn Tops vom N» mu m im jsltsljm Örosw Ai,sw,-»!*! in!*el»n>5intelii,Füchsen, 28. Oktober 1920 'S«. 63S andere slowakische Banken anschließen. Auch vier mtgarifchr' Banken m dtr Stoivakei bereuen ihre Fusion vor. Salgo-Tarjaner Eisenwerke A.-G. Aus Budapest wird gemeldet : In der heute abgehaltmen Direkiions'itzuna der Rima-Muranher-Salgo-Tarjaner Eoenwerke A -G. bmchttte Generaldirektor Dr. v. B i r o über seine mit der tschechischen Reaierung w^gen Sicherung de- KokSbedaifeS der Gefellichast gepflogenen Berhandkungen. Man hoffe, daß der Hochofenbetrieb tnlwcise wieder werde ausgenommen werdet» können, so daß mit einer Eih8h»ryg der Produktion gerechnet werden könne. Mit Rücksicht aut den durch die Wert» verfchiebungen bed>ngien dauernden großen Geldbedarf beschloß dre Direktion, der für den 12. November einzuberufcnden außerordentlichen Generalversammlung den Antrag zu stellen, das; Aktienkapital um 20 Millionen Kronen Nominale auf 79 M5 $ lioneu Kronen zu erhöhen. Haute urtd Ledeepreife in Jugoslawke«. Wie go-' meldet wnd. werden iu Jugoslawien folgende Preise notiert!' Häute: Mndshäute, naß. 1 kg 6 H. ®.*K 35 btS 88, Vlmdshäüte, trocken, 1 kg 120 bis PiO, Kalbshäme, naß. 1 kg 18 bis 20, trocken, 1 kg 1Ö0 bis 115, RoßhLute per Stück 400 bis 5uo. Schuhe: Strapazier schuhe, per Paar 600 bis 700 Luxnsschuhe« per Paar 750 brs S50, Damen-Galantrrre, per Paar 850 bis 1000. Gerbstoffextrakt, 1 kg 400 bis 500. Rauchwaren: Fuchs, per Stück 500 bis 800, Iltis, per Stück 40G bis 600, Marder, per Stick 1000 biS 1500. Ausfuhr von Zrrealien und Hülsenfrüchteu aus Palästina. Die palästinensische Regierung hat folgende Ber-s ordnung erlaffen: Obgleich die AuSiuhr von Zerealien und Ge-i mü kn aegenwärtitz Unterlagt ist, erschcint es wünschenswert/ das bisherige Verbot m gewiffem Sittne abzuändern. EL wild daher bckanntgegeben: 1. Die Ausfuhr aus Pälästma vom Weizen. Gerste, Durrab (Mohrenhirse) bketbt während des ganzen, kommenden WlMerS verböten; nach Ablauf welcher Zeit emei wettere Verordnung übet dielen Punkt erlaffen werden wird«! 2. Die Einfchränkllngen der Ausfuhr von Hülsenfrüchtm (Erbsen, Bohnen. Linsen, Kicheetbsen) werden hiemit aufgehoben. 8. Wer dem Artikel 1 zuwrberbandrlt «Punkt 1 dieser Verordnung), wnd mit sechs Monaten Gefängnis bestraft oder mr Zahlung einer, Geldstrafe von 50 Pmnd Sierlmg oder zu beiden St'ttfen verurteilt. Außerdem werden dre für den Export bestimmten Zereaücn beschlagnahmt. Handelokammerkuvse. Hofrat C. Patsch beginnt am Dienstag den 2. November seinen KurS über ,JuavstawienL! Bodenschätze, ihre vishcrige Auswertung, und künftige Bedeutung".! Anmeldungen werden in der Handelskammer, I., Stubenring 8,> Zimmer 100, rntgegengenommen. Steigen dev Preise der Nohhäute. AuS Budapest wird gemeldet: Dre Presie für Rohhäute sind infolge ausländischen Borratsmangels wieder um K 6 bis L 7 gestiegen. In Budapest werden für Rlndsyäute & 120 bis £ 122, für KalbLhäute K 160 bis K 170 bezahlt. Dre Preise für Talg find unverändert. ValutenAvrse. Im gestligen freie» Verkehr waren fremde Zahlungsmittel etwas schwächer. Es notiertenr Leinote« K 7.11, Rubelnoten K 3 42, Markttot e it L 6.03»> L i r e K 15.70, französische Note» K 28.60,j Schweizer Noten 66.—, tschechisch« N o t e «> K 5.08, Dinars 12.40, D o l la r K 410.—, Pfuud^ K 1460.—, volnischeMark K 140.—, ungarische Noten K 101.—, Auszahlung Agram K 8tO.— Auszahlung Berlin K 608.—, Auszahlung Prag K 508. -, Auszahlung Budapest 8 .97.50, AnszahlüngJtalienkl 15.90, Anszahlnug Schweiz L 66.50 und ungestempelte Note«^ K 113.-. . i Ofen kregnalM süh sie, daß eine feürige Hand aus der Glut sich empor reckte. Und eine Stimme sagte: „Gute Frau, gute Frau, gib mir ein paaL Grieben! Dann wird kein böser Blick dein Schmatz treffen." Sie er-' füllte die Bitte, und als sie hierauf hets Schmalz in die Töpfe zu gießen bsgann, sieh*, da war es nicht ein Topf und nicht zwei, nicht sechs, nicht acht und nicht zehn Töpfe, sondern so viel, daß alle, alle Töpfe, die in der Küche waren, damit gefüllt werden konnten. Die Kinder lauschen und warten mit ängstlicher Spannung, bis man den Topf vom Feuerloch wegnimmt und das Hündchen erscheint. Inzwischen schläft Rachel Lea ein. und die alte HauVe mit den breiten Bändern, eine Metamorphose von Frau Malke'e) abgelegter Haube, fällt ihr über die runzelige alte Stirn. Einßs dirr Bübchen streckt sein Händchen aus und zupft die Alte an den Warzenhärchen: „Hopp, hopp, hopp!" machen die zerschrumpfton, aus» getrockneten Lippen, und der zahnlose Mund schnappt nach den Findern. „Großmü'tercken, warum wachsen euch die Haare! aüf den Wärzchen?" sra >ev die Kinde-. I ,Meil ich mir selbst den. Sabbatsegenspreche," - vNtktzörtet die Alte mit ha^geschlossenen Äugen und : ciuem. Lächeln um d"n greiseüyaft verzogenen Münb. j Und während die Alte. so mit den Kindetn schetzt, ' ist ChaZkew. der Aelteste, eifikig damit beschäftigt, j Kreisel aus Blei zu gießen. Er hat einen verbogenen Lösfel mit B ei auf den Herd gestellt und) steckt nun die gesüllie Form in einen Häufen Santz. . Und iu einer anderen Ecke der Küche, weitab von '..er festlichen Ecke^ sitzt Mite» die Dienstmagd, vor einem großen Eimer mit Wasserschält die'Kartoffeln, die in ihrem Schbtztz liegen, fsir die. Htitzße Bewirtung und wirft sie in einen Eimeii ... ' Note steht hinter ihr und kneift sie in bie Wt* st-vtzrnden Arme. „Nu, Irnie, was wird wedben?^ fkatzt er. Und sie antwortet: „Snllst so leberr, wie ff" rni'h hei"aie.i lvirst." *) ©sc sonst auL’ von Männern gesprochen turrb LN», d HSvL'k'vupHlLSU zu enorip billigen Preisen

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